Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
12.09.2021 - 11:51 Uhr
Zitat von Life_suckz
Ben, kurze Frage zu der Thematik.
In der Regionalliga haben in den letzten Wochen mehrere Vereine Versuche der Spielmanipulation durch Bestechung gemeldet. Ist es da legitim, zumindest bei einer solchen Leistung eines, wie ein User schrieb, eigentlichen Zweitligaschiris über die Möglichkeit zu sprechen, dass die Versuche auch in Liga 3 vorhanden sein könnten?
Und natürlich ein "Der ist bestochen." ist über dieser Grenze. Aber wo ziehst du sie?
Für mich persönlich ist es nachvollziehbar nach so einer Leistung, auch so etwas mal in Betracht zu ziehen. Wie auch die völlig Unfähigkeit.
Zitat von BenMic
Nach so einem Spiel verständlich - aber bitte weder hier noch im STT mit Manipulationsvorwürfen. Die muss ich leider ahnden.
Ganz abgesehen davon dass es hier Überforderung und Schlechtleistung war.
Nach so einem Spiel verständlich - aber bitte weder hier noch im STT mit Manipulationsvorwürfen. Die muss ich leider ahnden.
Ganz abgesehen davon dass es hier Überforderung und Schlechtleistung war.
Ben, kurze Frage zu der Thematik.
In der Regionalliga haben in den letzten Wochen mehrere Vereine Versuche der Spielmanipulation durch Bestechung gemeldet. Ist es da legitim, zumindest bei einer solchen Leistung eines, wie ein User schrieb, eigentlichen Zweitligaschiris über die Möglichkeit zu sprechen, dass die Versuche auch in Liga 3 vorhanden sein könnten?
Und natürlich ein "Der ist bestochen." ist über dieser Grenze. Aber wo ziehst du sie?
Für mich persönlich ist es nachvollziehbar nach so einer Leistung, auch so etwas mal in Betracht zu ziehen. Wie auch die völlig Unfähigkeit.

Mein Wettanbieter hatte unser "Spiel" bei den Live-Wetten rausgenommen. Alle anderen Drittligapartien konnte man tippen. Keine Ahnung warum und ob es verdächtige Einsätze im Vorfeld gab. Kommt jedoch öfters vor, dass 1-2 Spiele fehlen.
Mal von den beiden roten Karten gegen unsere Spieler abgesehen, gab es ja auch eigentlich keine Gründe, hier etwas zu konstruieren. Waldhof hat ja auch einiges an gelben und eine rote Karte hinnehmen müssen. Und ein Tor- oder Elfmetergeschenk wurde auch nicht verteilt.
Insgesamt aber eine schwache Leitung. Ließ erst einiges an Treterei laufen und wollte dann wohl zeigen, kein Heimschiri zu sein. Sehr schade, aber auch das ist halt dritte Liga, gibt halt nicht genug gute Schiris für solche emotionsgeladenen Derbys. In den Bezirksligen und noch weiter unten, ist es ja noch schlimmer, was da gepfiffen wird. Aber man muss ja froh sein, wenn es überhaupt noch einer versucht.
12.09.2021 - 12:49 Uhr
Ich nehme das einmal hier herüber.
Ob eine "Vorbildfunktion" wie gestern für tätliche Angriffe auf Schiedsrichter in unteren Klassen mitverantwortlich ist, kann man sicherlich nicht ausschließen. Von daher ist der Vorwurf von @GrafRuebezahl sicherlich auch nicht der schlechteste Denkanstoß. Allerdings sehe ich solch brisante Derbys wie das gestrige, aber sicherlich auch andere Derbys wie Schalke gegen Dortmund oder Köln gegen Gladbach auch nur bedingt als Vorbilder für das Verhalten von Spielern und Betreuern. Da steckt so unglaublich viel Emotion drin, da bist du vom Anpfiff weg in einem Tunnel. Wobei selbst die Platzwahl mit Zimmer und Seegert schon genügend - ich nenne es einmal Derbycharakter - hatte. Kein Handshake, keine Umarmung, kein Klaps auf irgendein Körperteil - nur ein Faust gegen Faust.
Ich frage mich auch einen Tag danach immer noch, was den DFB geritten hat, für dieses Spiel einen komplett Derby unerfahrenen Schiedsrichter anzusetzen. Der dann dann auch nicht annähernd seine Hausaufgaben gemacht hatte. Und da muss man leider auch sagen, diese "Schiedsrichterleistung" geht auch auf die Kappe des DFB. Die haben nämlich ihre Hausaufgaben auch nicht gemacht.
Ich will jetzt auch gar nicht ausholen, welche Partei asozialer als die andere war. Durch meine rote Brille sieht das sicherlich anders aus als durch eine blau-schwarze. Aber an die Nase fassen dürfen sich sicherlich alle Beteiligten.
Trotzdem darf es erst gar nicht zu irgendwelchen Entgleisungen kommen. Bei allen bisherigen Derbys in der 3. Liga gegen den Waldhof war extrem viel Strom in der Leitung, allerdings blieben Kurzschlüsse aus. Und ruppige Fouls gehören für mich zu einem Derby dazu. Es ist nur die Frage, wie diese von der Spielleitung eingestuft und sanktioniert werden. Und das wurde bisher von den Schiedsrichtern gut gehandhabt. Bis auf gestern.
Wer, wenn nicht der Schiedsrichter, soll in einem Derby die Emotionen steuern und irgendwann auch eindämmen bzw. nicht eskalieren lassen? Gestern hätte man meines Erachtens überhaupt keinen Schiedsrichter auf dem Platz gebraucht, damit es das Spiel wird, das es wurde - eine beschissene Scheiße für alle.
Zitat von Ivo_Ilicevic
Dieser Vergleich ist massiv überzogen.
Die Kritik an Florian Heft, welche öffentlich z.B. von Antwerpen getätigt wurde, fand ich völlig im Rahmen.
Ein Schiedsrichter muss kritisiert werden dürfen. Solange es im Ramen bleibt natürlich.
Diese Kritik mit tätlichen Angriffen auf einen Schiedsrichter zu vergleichen, ist aber unangebracht.
Zitat von GrafRuebezahl
Dass es am Ende hier und auch bei den Mannheimern kaum einen gibt, der mal die Schuld bei den eigenen Akteuren sucht, zeigt, warum wir solche Probleme mit Respektlosigkeiten gegenüber Schiris in den unteren LIgen haben, warum Kollegen von mir verprügelt wurden usw.
Wenn ich das Verhalten nach dem Spiel und die Reaktionen auf die durchaus schlechte ! Leistung von Herrn Heft sehe, dann wünsche ich mir das, was ich mir seit Jahren wünsche. Dass alle Schiris und nicht nur die in irgendeinem Kreis mal ein Wochenende streiken.
Dass es am Ende hier und auch bei den Mannheimern kaum einen gibt, der mal die Schuld bei den eigenen Akteuren sucht, zeigt, warum wir solche Probleme mit Respektlosigkeiten gegenüber Schiris in den unteren LIgen haben, warum Kollegen von mir verprügelt wurden usw.
Wenn ich das Verhalten nach dem Spiel und die Reaktionen auf die durchaus schlechte ! Leistung von Herrn Heft sehe, dann wünsche ich mir das, was ich mir seit Jahren wünsche. Dass alle Schiris und nicht nur die in irgendeinem Kreis mal ein Wochenende streiken.
Dieser Vergleich ist massiv überzogen.
Die Kritik an Florian Heft, welche öffentlich z.B. von Antwerpen getätigt wurde, fand ich völlig im Rahmen.
Ein Schiedsrichter muss kritisiert werden dürfen. Solange es im Ramen bleibt natürlich.
Diese Kritik mit tätlichen Angriffen auf einen Schiedsrichter zu vergleichen, ist aber unangebracht.
Ob eine "Vorbildfunktion" wie gestern für tätliche Angriffe auf Schiedsrichter in unteren Klassen mitverantwortlich ist, kann man sicherlich nicht ausschließen. Von daher ist der Vorwurf von @GrafRuebezahl sicherlich auch nicht der schlechteste Denkanstoß. Allerdings sehe ich solch brisante Derbys wie das gestrige, aber sicherlich auch andere Derbys wie Schalke gegen Dortmund oder Köln gegen Gladbach auch nur bedingt als Vorbilder für das Verhalten von Spielern und Betreuern. Da steckt so unglaublich viel Emotion drin, da bist du vom Anpfiff weg in einem Tunnel. Wobei selbst die Platzwahl mit Zimmer und Seegert schon genügend - ich nenne es einmal Derbycharakter - hatte. Kein Handshake, keine Umarmung, kein Klaps auf irgendein Körperteil - nur ein Faust gegen Faust.
Ich frage mich auch einen Tag danach immer noch, was den DFB geritten hat, für dieses Spiel einen komplett Derby unerfahrenen Schiedsrichter anzusetzen. Der dann dann auch nicht annähernd seine Hausaufgaben gemacht hatte. Und da muss man leider auch sagen, diese "Schiedsrichterleistung" geht auch auf die Kappe des DFB. Die haben nämlich ihre Hausaufgaben auch nicht gemacht.
Ich will jetzt auch gar nicht ausholen, welche Partei asozialer als die andere war. Durch meine rote Brille sieht das sicherlich anders aus als durch eine blau-schwarze. Aber an die Nase fassen dürfen sich sicherlich alle Beteiligten.
Trotzdem darf es erst gar nicht zu irgendwelchen Entgleisungen kommen. Bei allen bisherigen Derbys in der 3. Liga gegen den Waldhof war extrem viel Strom in der Leitung, allerdings blieben Kurzschlüsse aus. Und ruppige Fouls gehören für mich zu einem Derby dazu. Es ist nur die Frage, wie diese von der Spielleitung eingestuft und sanktioniert werden. Und das wurde bisher von den Schiedsrichtern gut gehandhabt. Bis auf gestern.
Wer, wenn nicht der Schiedsrichter, soll in einem Derby die Emotionen steuern und irgendwann auch eindämmen bzw. nicht eskalieren lassen? Gestern hätte man meines Erachtens überhaupt keinen Schiedsrichter auf dem Platz gebraucht, damit es das Spiel wird, das es wurde - eine beschissene Scheiße für alle.
12.09.2021 - 13:04 Uhr
Ich hab mir jetzt die Szenen der 1. Halbzeit in Re-Live sowohl bei Magenta als auch beim SWR angeschaut und bin immer noch auf 180.
Die Mannheimer gehen überhart in das Spiel und foulen mehrfach ungeahndet mindestens gelbwürdig. Das Frustfoul von Lebeau gegen Tomiak mit der einzigen Intention, diesem in die Beine zu treten, war mit Gelb noch milde bestraft.
Zimmer bekommt beim ersten Kopfballduell den Ellbogen an den Kopf und wird später noch einmal mit hoher Geschwindigkeit frontal umgegrätscht, nachdem der Ball schon weg war.
Bei Seegerts Tritt gegen Redondos Kopf gibt es ebenfalls nichts - im Frühjahr erklärte uns ganz Fußballdeutschland nach Rot gegen Gözütok, dass auch unabsichtliche aber sehr hohe Tritte gegen den Kopf zwingend Rot nach sich ziehen. Für die Rudelbildung sehen dann Zimmer und der Treter die gelbe Karte.
Redondo bekommt dann für das gefühlt erste Foul der Lautrer mit Fußbeteiligung glatt Rot für ein Allerweltsfoul, bei dem er durch einen Hüpfer noch versucht, den Gegner beim Kreuzen nicht zu berühren.
Nach dem Platzverweis von Redondo geht ein Mannheimer mit offener Sohle gegen Kraus und bekommt - nichts. (Siehe Clip hier bei Twitter)
Das Verhalten der Mannheimer Bank war dann nur lächerlich. Insbesondere dann, wenn man die roten Karten gegen Kientz und Dick gleichsetzt.
Der Eine rennt halt aufs Feld, fasst den Linienrichter an, schlägt nach Hengen, wird von Security abgedrängt, geht dem eigenen Zeugwart an die Gurgel und packt den Schiri am Arm. Der Andere rennt zum Linienrichter, um sich zu beschweren und hat keine sonderlich aggresive Gestik dabei.
Diese 45 Minuten waren eine einzige ekelhafte Ungerechtigkeit ohnegleichen. Die zweite Hälfte war dann umso befriedigender. Dass dann ein Höger trotz Überzahl von zwei Spielern über 50 Minuten meint, man müsse seiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen, sagt dann am Ende auch alles.
Wenn man das Hoyzer-Spiel vom HSV im Hinterkopf hat, dann verstehe ich auch die Gedankengänge um absichtliche Fehler.
Aber mir scheint eher, dass der Schiedsrichter sich und seine Autorität massiv überschätzt hat und die Ruppigkeiten der Mannheimer weglächeln wollte. Dass diese dann aber nicht aufhören, sondern steigern und unsere Spieler sich dadurch ungerecht behandelt fühlen, ist völlig logisch. Dass er dann aber komplett einseitig überhart gegen uns durchgreift und die Tretereien und Unsportlichkeiten der Mannheimer nicht, lässt einen mehr als faden Beigeschmack zurück.
Die Mannheimer gehen überhart in das Spiel und foulen mehrfach ungeahndet mindestens gelbwürdig. Das Frustfoul von Lebeau gegen Tomiak mit der einzigen Intention, diesem in die Beine zu treten, war mit Gelb noch milde bestraft.
Zimmer bekommt beim ersten Kopfballduell den Ellbogen an den Kopf und wird später noch einmal mit hoher Geschwindigkeit frontal umgegrätscht, nachdem der Ball schon weg war.
Bei Seegerts Tritt gegen Redondos Kopf gibt es ebenfalls nichts - im Frühjahr erklärte uns ganz Fußballdeutschland nach Rot gegen Gözütok, dass auch unabsichtliche aber sehr hohe Tritte gegen den Kopf zwingend Rot nach sich ziehen. Für die Rudelbildung sehen dann Zimmer und der Treter die gelbe Karte.
Redondo bekommt dann für das gefühlt erste Foul der Lautrer mit Fußbeteiligung glatt Rot für ein Allerweltsfoul, bei dem er durch einen Hüpfer noch versucht, den Gegner beim Kreuzen nicht zu berühren.
Nach dem Platzverweis von Redondo geht ein Mannheimer mit offener Sohle gegen Kraus und bekommt - nichts. (Siehe Clip hier bei Twitter)
Das Verhalten der Mannheimer Bank war dann nur lächerlich. Insbesondere dann, wenn man die roten Karten gegen Kientz und Dick gleichsetzt.
Der Eine rennt halt aufs Feld, fasst den Linienrichter an, schlägt nach Hengen, wird von Security abgedrängt, geht dem eigenen Zeugwart an die Gurgel und packt den Schiri am Arm. Der Andere rennt zum Linienrichter, um sich zu beschweren und hat keine sonderlich aggresive Gestik dabei.
Diese 45 Minuten waren eine einzige ekelhafte Ungerechtigkeit ohnegleichen. Die zweite Hälfte war dann umso befriedigender. Dass dann ein Höger trotz Überzahl von zwei Spielern über 50 Minuten meint, man müsse seiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen, sagt dann am Ende auch alles.
Wenn man das Hoyzer-Spiel vom HSV im Hinterkopf hat, dann verstehe ich auch die Gedankengänge um absichtliche Fehler.
Aber mir scheint eher, dass der Schiedsrichter sich und seine Autorität massiv überschätzt hat und die Ruppigkeiten der Mannheimer weglächeln wollte. Dass diese dann aber nicht aufhören, sondern steigern und unsere Spieler sich dadurch ungerecht behandelt fühlen, ist völlig logisch. Dass er dann aber komplett einseitig überhart gegen uns durchgreift und die Tretereien und Unsportlichkeiten der Mannheimer nicht, lässt einen mehr als faden Beigeschmack zurück.
12.09.2021 - 13:34 Uhr
Wenn der DFB konsequent ist, findet sich der feine Herr zukünftig in der Verbandsliga wieder.
Wird das Spiel von gestern anständig analysiert, dann muss man zu einem eindeutigen Urteil kommen:
„Profi“ - Schiedsrichter darf der Typ nie wieder spielen.
Egal wie oft ich mir diverse Szenen von gestern ansehe, kann ich leider viele Entscheidungen nicht nachvollziehen.
Nehmen wir den vermeintlichen Elfer.
Die Kamerabilder zeigen eines:
eine unnatürliche Bewegung des Oberarmes und fliegt dann der Ball dagegen, gibt es im Regelwerk nur eine mögliche Entscheidung .
Wird das Spiel von gestern anständig analysiert, dann muss man zu einem eindeutigen Urteil kommen:
„Profi“ - Schiedsrichter darf der Typ nie wieder spielen.
Egal wie oft ich mir diverse Szenen von gestern ansehe, kann ich leider viele Entscheidungen nicht nachvollziehen.
Nehmen wir den vermeintlichen Elfer.
Die Kamerabilder zeigen eines:
eine unnatürliche Bewegung des Oberarmes und fliegt dann der Ball dagegen, gibt es im Regelwerk nur eine mögliche Entscheidung .
12.09.2021 - 13:39 Uhr
Zitat von jens1412
Schlecht ist für die gestrige Schiedsrichterleistung noch eine milde Umschreibung. Das war das schlechteste, was ich jemals auf dem Betzenberg und das schlechteste was ich jemals von einem Profi-Schiedsrichtergespann gesehen habe. Wenn GrafRuebezahl dann meint, hier irgendwie Verbindungen zum Amateursport herzustellen, dann liegt er vollkommen daneben. Vorbildfunktion hin, Vorbildfunktion her. Wir sprechen in der dritten Liga von Profifußball. Da geht's teilweise um wirtschaftliche Existenzen und letztlich um Arbeitsplätze. Wenn dann solch ein Schiedsrichter daher gelaufen kommt, der in allen Belangen gegen eine Seite pfeift, der scheinbar gar nicht wusste, dass er ein emotionsgeladenes Derby pfeift, der mit seinem Auftreten jede Gelegenheit dazu nutzt, alles und jeden gegen sich aufzubringen, dann hat dieser Schiedsrichter im Profibereich nichts zu suchen.
Im Amateurbereich muss man dankbar für jeden Schiedsrichter sein, der dort im Ehrenamt pfeift. Und die meisten versuchen es auch bestmöglich hinzubekommen. Angriffe auf solche Menschen gehen überhaupt nicht.
Verdient ein Schiedsrichter mit seiner Tätigkeit ordentlich Geld, dann muss er sich auch kritisch hinterfragen lassen. Wer das Spiel gestern gesehen hat, der wusste schon nach 5 Minuten, dass da etwas schief läuft. Ähnlich ist es wohl auch Toppmöller beim Hoyzer-Skandal ergangen. Der Schiedsrichter hat gestern mit allen Mitteln versucht uns eine Niederlage herbeizupfeifen. Die Sache stinkt gewaltig. Ich will hier nicht mit Wettmafia usw kommen, aber die Abläufe gestern, lassen fast schon keine anderen Rückschlüsse zu. Ich erwarte, dass der DFB intensiv gegen den Schiedsrichter ermittelt und ihn aus dem Verkehr zieht.
Schlecht ist für die gestrige Schiedsrichterleistung noch eine milde Umschreibung. Das war das schlechteste, was ich jemals auf dem Betzenberg und das schlechteste was ich jemals von einem Profi-Schiedsrichtergespann gesehen habe. Wenn GrafRuebezahl dann meint, hier irgendwie Verbindungen zum Amateursport herzustellen, dann liegt er vollkommen daneben. Vorbildfunktion hin, Vorbildfunktion her. Wir sprechen in der dritten Liga von Profifußball. Da geht's teilweise um wirtschaftliche Existenzen und letztlich um Arbeitsplätze. Wenn dann solch ein Schiedsrichter daher gelaufen kommt, der in allen Belangen gegen eine Seite pfeift, der scheinbar gar nicht wusste, dass er ein emotionsgeladenes Derby pfeift, der mit seinem Auftreten jede Gelegenheit dazu nutzt, alles und jeden gegen sich aufzubringen, dann hat dieser Schiedsrichter im Profibereich nichts zu suchen.
Im Amateurbereich muss man dankbar für jeden Schiedsrichter sein, der dort im Ehrenamt pfeift. Und die meisten versuchen es auch bestmöglich hinzubekommen. Angriffe auf solche Menschen gehen überhaupt nicht.
Verdient ein Schiedsrichter mit seiner Tätigkeit ordentlich Geld, dann muss er sich auch kritisch hinterfragen lassen. Wer das Spiel gestern gesehen hat, der wusste schon nach 5 Minuten, dass da etwas schief läuft. Ähnlich ist es wohl auch Toppmöller beim Hoyzer-Skandal ergangen. Der Schiedsrichter hat gestern mit allen Mitteln versucht uns eine Niederlage herbeizupfeifen. Die Sache stinkt gewaltig. Ich will hier nicht mit Wettmafia usw kommen, aber die Abläufe gestern, lassen fast schon keine anderen Rückschlüsse zu. Ich erwarte, dass der DFB intensiv gegen den Schiedsrichter ermittelt und ihn aus dem Verkehr zieht.
Ja sehe ich genauso, die Entscheidung gegen Redondo und bei dem Foul gegen Kevin Kraus lassen keine andere Erklärung zu.
Ich hoffe der DFB ermittelt.
12.09.2021 - 14:33 Uhr
Zitat von pizzi28
Rot für Dick:
Auch diese war berechtigt. Er hat als Offizieller des Vereins da draußen beim Assistent nichts zu suchen da muss er nicht einmal beleidigend werden.
Rot für Dick:
Auch diese war berechtigt. Er hat als Offizieller des Vereins da draußen beim Assistent nichts zu suchen da muss er nicht einmal beleidigend werden.
Hier kurz zur Richtigstellung, da ich die Einschätzung beispielsweise auch bei IG Schiedsrichter gelesen hatte:
Nach dem nicht gegebene Elfer war Dick etwas außer sich und hat einen Ball, der neben der Trainerbank lag, leicht weggeschoßen. In meinen Augen (war direkt vor mir) war das definitiv nicht auf den Linienrichter ausgerichtet, sondern einfach Frust. Der Ball war auch weder plaziert, noch fest geschossen. Der Ball hat wiederrum einen weiteren Ball auf halbem Weg Richtung West getroffen, so dass am Linienrichter dann ein Ball 2m vor ihm, als auch ein Ball 2m hinter ihm langkullerte. Dies wertete der Linienrichter (welcher btw. wohl auch einen sehr großen Anteil an der ersten Roten Karte für Redondo hatte) wohl als Angriff auf ihn.
Dick ging dann zu ihm hin und wollte ihm das erklären. Weder wild gestikuliertend, noch attackierend, sondern ruhig. Sieht man in der Wiederholung auch, als er mit dem Assistenten redet.
Sicherlich kann man hier - wenn man es wirklich als Angriff werten will, was in meinen Augen total übertrieben ist - eine rote Karte geben. Aber angesichts der Lage, in welcher sich der Schiedsrichter befand, passt sie leider total ins Bild und hat absolut nicht zur Deeskalation beigetragen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sanogo24 am 12.09.2021 um 14:36 Uhr bearbeitet
12.09.2021 - 14:40 Uhr
Das beim DFB in der Schiedrichterabteilung nur wenig gute rumlaufen ist leider bekannt. Und die die überwiegend in Liga 3 eingesetzt werden, sollen mal lieber wieder "Cornflakes zählen gehen", da wären sie besser aufgehoben. OK beim Herrn Heft wäre ich mir nicht so sicher, der würde auch bei den Cornflakes nichts anderes einfallen als rote Karten zu zeigen.
12.09.2021 - 21:17 Uhr
Ich war am Wochenende nicht da und konnte das Spiel nicht sehen. Ich habe mir gerade die Zusammenfassung auf SWR 3 angeschaut und muss sagen, dass ich zwar eine klare Benachteiligung des FCK bei Redondos Platzverweis gesehen habe, aber kein systematisches Verpfeifen. Alle anderen gezeigten strittigen Szenen waren, sofern über die Fernsehbilder auflösbar, aus meiner Sicht korrekt bewertet. Gelb für den Tritt gegen Tomiak, gelb für den Tritt gegen Redondos Kopf, weil der Spieler da nur auf den Ball geschaut hat (wäre auch bei Gözütok die richtige Entscheidung gewesen), gelb auch für Zimmer in der Szene, rot für Senger, war alles ok. Verlaats vermeintliches Handspiel war nicht aufzulösen. Auch Dick hat beim Linienrichter nix verloren und muss dann halt runter.
Ggf. sollte man bezüglich Korruptionsvorwürfen echt mal die Kirche im Dorf lassen.
Beste Grüße
Lullaby
Ggf. sollte man bezüglich Korruptionsvorwürfen echt mal die Kirche im Dorf lassen.
Beste Grüße
Lullaby
12.09.2021 - 21:22 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich war am Wochenende nicht da und konnte das Spiel nicht sehen. Ich habe mir gerade die Zusammenfassung auf SWR 3 angeschaut und muss sagen, dass ich zwar eine klare Benachteiligung des FCK bei Redondos Platzverweis gesehen habe, aber kein systematisches Verpfeifen. Alle anderen gezeigten strittigen Szenen waren, sofern über die Fernsehbilder auflösbar, aus meiner Sicht korrekt bewertet. Gelb für den Tritt gegen Tomiak, gelb für den Tritt gegen Redondos Kopf, weil der Spieler da nur auf den Ball geschaut hat (wäre auch bei Gözütok die richtige Entscheidung gewesen), gelb auch für Zimmer in der Szene, rot für Senger, war alles ok. Verlaats vermeintliches Handspiel war nicht aufzulösen. Auch Dick hat beim Linienrichter nix verloren und muss dann halt runter.
Ggf. sollte man bezüglich Korruptionsvorwürfen echt mal die Kirche im Dorf lassen.
Beste Grüße
Lullaby
Ich war am Wochenende nicht da und konnte das Spiel nicht sehen. Ich habe mir gerade die Zusammenfassung auf SWR 3 angeschaut und muss sagen, dass ich zwar eine klare Benachteiligung des FCK bei Redondos Platzverweis gesehen habe, aber kein systematisches Verpfeifen. Alle anderen gezeigten strittigen Szenen waren, sofern über die Fernsehbilder auflösbar, aus meiner Sicht korrekt bewertet. Gelb für den Tritt gegen Tomiak, gelb für den Tritt gegen Redondos Kopf, weil der Spieler da nur auf den Ball geschaut hat (wäre auch bei Gözütok die richtige Entscheidung gewesen), gelb auch für Zimmer in der Szene, rot für Senger, war alles ok. Verlaats vermeintliches Handspiel war nicht aufzulösen. Auch Dick hat beim Linienrichter nix verloren und muss dann halt runter.
Ggf. sollte man bezüglich Korruptionsvorwürfen echt mal die Kirche im Dorf lassen.
Beste Grüße
Lullaby
So sieht’s aus. Wenn dem so wäre, hätte er übrigens die Chance genutzt und hätte Tomiak mit gelb-rot vom Platz geschickt, und das wäre berechtigt gewesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pasi11 am 12.09.2021 um 21:24 Uhr bearbeitet
12.09.2021 - 21:25 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich war am Wochenende nicht da und konnte das Spiel nicht sehen. Ich habe mir gerade die Zusammenfassung auf SWR 3 angeschaut und muss sagen, dass ich zwar eine klare Benachteiligung des FCK bei Redondos Platzverweis gesehen habe, aber kein systematisches Verpfeifen. Alle anderen gezeigten strittigen Szenen waren, sofern über die Fernsehbilder auflösbar, aus meiner Sicht korrekt bewertet. Gelb für den Tritt gegen Tomiak, gelb für den Tritt gegen Redondos Kopf, weil der Spieler da nur auf den Ball geschaut hat (wäre auch bei Gözütok die richtige Entscheidung gewesen), gelb auch für Zimmer in der Szene, rot für Senger, war alles ok. Verlaats vermeintliches Handspiel war nicht aufzulösen. Auch Dick hat beim Linienrichter nix verloren und muss dann halt runter.
Ggf. sollte man bezüglich Korruptionsvorwürfen echt mal die Kirche im Dorf lassen.
Beste Grüße
Lullaby
Ich war am Wochenende nicht da und konnte das Spiel nicht sehen. Ich habe mir gerade die Zusammenfassung auf SWR 3 angeschaut und muss sagen, dass ich zwar eine klare Benachteiligung des FCK bei Redondos Platzverweis gesehen habe, aber kein systematisches Verpfeifen. Alle anderen gezeigten strittigen Szenen waren, sofern über die Fernsehbilder auflösbar, aus meiner Sicht korrekt bewertet. Gelb für den Tritt gegen Tomiak, gelb für den Tritt gegen Redondos Kopf, weil der Spieler da nur auf den Ball geschaut hat (wäre auch bei Gözütok die richtige Entscheidung gewesen), gelb auch für Zimmer in der Szene, rot für Senger, war alles ok. Verlaats vermeintliches Handspiel war nicht aufzulösen. Auch Dick hat beim Linienrichter nix verloren und muss dann halt runter.
Ggf. sollte man bezüglich Korruptionsvorwürfen echt mal die Kirche im Dorf lassen.
Beste Grüße
Lullaby
Die Zusammenfassung des SWR ist nicht aussagekräftig.
Schau dir bitte mal die ganze 1. Halbzeit an. Entweder vom SWR (bspw auf YouTube oder in der Mediathek), oder besser noch bei Magentasport, dort war der Kommentator objektiver.
(Zum Thema "Absicht oder nur schlecht" habe ich ja erst vor wenigen Beiträgen etwas geschrieben.)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Klingenstaedter am 12.09.2021 um 21:27 Uhr bearbeitet
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