Der permanente Wunschtrainer-/Trainerscouting-Thread
23.09.2018 - 20:34 Uhr
05.02.2019 - 22:12 Uhr
Zitat von Behind-Blue-Eye
Hab ich da irgendwas verpaßt? Verwechselst Du hier Tuchel mit Nagelsmann?
Zitat von dein_nachbar
Tuchels Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen.
Tuchels Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen.
Hab ich da irgendwas verpaßt? Verwechselst Du hier Tuchel mit Nagelsmann?
Danke, habe es editiert.
Die beiden sehe ich wohl einfach zu ähnlich und habe sie daher wohl unterbewusst verwechselt
Meinte natürlich die ganze Zeit Nagelsmann
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dein_nachbar am 05.02.2019 um 22:12 Uhr bearbeitet
05.02.2019 - 22:18 Uhr
Zitat von Christ
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
05.02.2019 - 22:18 Uhr
Zitat von dein_nachbar
Titz fand ich beim HSV auch sehr vielversprechend, aber von der Ausstrahlung her ist das leider genau auf einer Ebene mit Kramny, der mMn daran gescheitert ist bevor er überhaupt taktische Überlegungen hat einbringen können.
Deswegen hat so ein Typ "Kumpeltrainer" bei unserem Sauhaufen mMn kaum eine Chance ernst genommen zu werden....
Nagelsmanns' Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen. Hoffenheim war nach den erbärmlichen Darbietungen unter Stevens absolut leblos und hoffnungslos.
Die haben den größten Mist zusammengespielt und waren inklusive Torverhältnis 5 Punkte hinter Werder Bremen, die sich um längen besser präsentiert hatten.
Das war wirklich ein hoffnungsloses Kommando wo Hoffenheim bereits zu 80% abgestiegen war und man eigtl schon für Liga 2 geplant hat.
16 SV Werder Bremen 21 -17 20
17 TSG Hoffenheim. 21 -12 15
18 Hannover 96 21 -17 14
Wir haben dagegen das Glück, dass die anderen noch in Reichweite sind und beinahe schon historisch schlecht.
Nagelsmann hatte also absolut gar nichts zu verlieren, die waren weit weg von der Rettung, wir dagegen stehen noch mit Vorsprung auf dem Relegationsplatz 16 mit Augsburg als 15. Im Blick.
Schon Wochen zuvor schwebte die Idee Nagelsmann sofort zu befördern im Raum herum, aber man wollte ihn damals ums Verrecken nicht Gefahr laufen dieses Juwel zu verheizen.
Erst als die Vorstellungen unter Stevens schon jeder Beschreibung spotteten und jegliche Hoffnung verloren war ins Sinsheim wie im restlichen fussball Deutschland hat man den Cut schon vorher gewagt mit dem Credo dass Nagelsmann schon vorher die Mannschaft kennenlernen solle und sich einarbeiten soll für den Aufstieg...
Also im Gegensatz zu Nagelsmann besteht schon die Gefahr Willig in der jetzigen Situation so zu verheizen dass man ggf nicht mehr in Liga 2 mit ihm gehen kann.
Klingt jedoch sehr interessant und wäre sicher eine Alternative.
Willig in Verbindung mit Widmayer wäre sicher eine vielversprechende Kombi
Edit zur Einordnung mal die Endtabelle:
15 TSG 1899 Hoffenheim 34 -15 37
16 Eintracht Frankfurt 34 -18 36
17 VfB Stuttgart 34 -25 33
18 Hannover 96. 34 -31 25
Zeigt wie unfassbar die Rettung von Hoffenheim damals eigtl war. Da übernimmt er eine leblose Truppe, die den letzten Mist zusammenspielt und holt dann noch die benötigten 22 Punkte in 13 Spielen (1,7P pro Spiel) nach zuvor 15 Punkten in 21 Spielen (0,7P pro Spiel).
Selbst mit sehr guten 20 Punkten aus 13 spielen, hätte Hoffenheim nicht die Klasse halten können....[/quote
Und zuerst hat Hoffenheim noch 5:1 in stuttgart verloren
Die Rettung von BMG unter Favre war glaube noch spektakulärer, hatte das für undenkbar gehalten.
Anschließend machten sie ein riesen Sprung
Titz fand ich beim HSV auch sehr vielversprechend, aber von der Ausstrahlung her ist das leider genau auf einer Ebene mit Kramny, der mMn daran gescheitert ist bevor er überhaupt taktische Überlegungen hat einbringen können.
Deswegen hat so ein Typ "Kumpeltrainer" bei unserem Sauhaufen mMn kaum eine Chance ernst genommen zu werden....
Nagelsmanns' Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen. Hoffenheim war nach den erbärmlichen Darbietungen unter Stevens absolut leblos und hoffnungslos.
Die haben den größten Mist zusammengespielt und waren inklusive Torverhältnis 5 Punkte hinter Werder Bremen, die sich um längen besser präsentiert hatten.
Das war wirklich ein hoffnungsloses Kommando wo Hoffenheim bereits zu 80% abgestiegen war und man eigtl schon für Liga 2 geplant hat.
16 SV Werder Bremen 21 -17 20
17 TSG Hoffenheim. 21 -12 15
18 Hannover 96 21 -17 14
Wir haben dagegen das Glück, dass die anderen noch in Reichweite sind und beinahe schon historisch schlecht.
Nagelsmann hatte also absolut gar nichts zu verlieren, die waren weit weg von der Rettung, wir dagegen stehen noch mit Vorsprung auf dem Relegationsplatz 16 mit Augsburg als 15. Im Blick.
Schon Wochen zuvor schwebte die Idee Nagelsmann sofort zu befördern im Raum herum, aber man wollte ihn damals ums Verrecken nicht Gefahr laufen dieses Juwel zu verheizen.
Erst als die Vorstellungen unter Stevens schon jeder Beschreibung spotteten und jegliche Hoffnung verloren war ins Sinsheim wie im restlichen fussball Deutschland hat man den Cut schon vorher gewagt mit dem Credo dass Nagelsmann schon vorher die Mannschaft kennenlernen solle und sich einarbeiten soll für den Aufstieg...
Also im Gegensatz zu Nagelsmann besteht schon die Gefahr Willig in der jetzigen Situation so zu verheizen dass man ggf nicht mehr in Liga 2 mit ihm gehen kann.
Klingt jedoch sehr interessant und wäre sicher eine Alternative.
Willig in Verbindung mit Widmayer wäre sicher eine vielversprechende Kombi
Edit zur Einordnung mal die Endtabelle:
15 TSG 1899 Hoffenheim 34 -15 37
16 Eintracht Frankfurt 34 -18 36
17 VfB Stuttgart 34 -25 33
18 Hannover 96. 34 -31 25
Zeigt wie unfassbar die Rettung von Hoffenheim damals eigtl war. Da übernimmt er eine leblose Truppe, die den letzten Mist zusammenspielt und holt dann noch die benötigten 22 Punkte in 13 Spielen (1,7P pro Spiel) nach zuvor 15 Punkten in 21 Spielen (0,7P pro Spiel).
Selbst mit sehr guten 20 Punkten aus 13 spielen, hätte Hoffenheim nicht die Klasse halten können....[/quote
Und zuerst hat Hoffenheim noch 5:1 in stuttgart verloren
Die Rettung von BMG unter Favre war glaube noch spektakulärer, hatte das für undenkbar gehalten.
Anschließend machten sie ein riesen Sprung
05.02.2019 - 22:22 Uhr
Zitat von justalittlethought
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Zitat von Christ
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
05.02.2019 - 22:24 Uhr
Zitat von dein_nachbar
Titz fand ich beim HSV auch sehr vielversprechend, aber von der Ausstrahlung her ist das leider genau auf einer Ebene mit Kramny, der mMn daran gescheitert ist bevor er überhaupt taktische Überlegungen hat einbringen können.
Deswegen hat so ein Typ "Kumpeltrainer" bei unserem Sauhaufen mMn kaum eine Chance ernst genommen zu werden....
Nagelsmanns' Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen. Hoffenheim war nach den erbärmlichen Darbietungen unter Stevens absolut leblos und hoffnungslos.
Die haben den größten Mist zusammengespielt und waren inklusive Torverhältnis 5 Punkte hinter Werder Bremen, die sich um längen besser präsentiert hatten.
Das war wirklich ein hoffnungsloses Kommando wo Hoffenheim bereits zu 80% abgestiegen war und man eigtl schon für Liga 2 geplant hat.
16 SV Werder Bremen 21 -17 20
17 TSG Hoffenheim. 21 -12 15
18 Hannover 96 21 -17 14
Wir haben dagegen das Glück, dass die anderen noch in Reichweite sind und beinahe schon historisch schlecht.
Nagelsmann hatte also absolut gar nichts zu verlieren, die waren weit weg von der Rettung, wir dagegen stehen noch mit Vorsprung auf dem Relegationsplatz 16 mit Augsburg als 15. Im Blick.
Schon Wochen zuvor schwebte die Idee Nagelsmann sofort zu befördern im Raum herum, aber man wollte ihn damals ums Verrecken nicht Gefahr laufen dieses Juwel zu verheizen.
Erst als die Vorstellungen unter Stevens schon jeder Beschreibung spotteten und jegliche Hoffnung verloren war ins Sinsheim wie im restlichen fussball Deutschland hat man den Cut schon vorher gewagt mit dem Credo dass Nagelsmann schon vorher die Mannschaft kennenlernen solle und sich einarbeiten soll für den Aufstieg...
Also im Gegensatz zu Nagelsmann besteht schon die Gefahr Willig in der jetzigen Situation so zu verheizen dass man ggf nicht mehr in Liga 2 mit ihm gehen kann.
Klingt jedoch sehr interessant und wäre sicher eine Alternative.
Willig in Verbindung mit Widmayer wäre sicher eine vielversprechende Kombi
Edit zur Einordnung mal die Endtabelle:
15 TSG 1899 Hoffenheim 34 -15 37
16 Eintracht Frankfurt 34 -18 36
17 VfB Stuttgart 34 -25 33
18 Hannover 96. 34 -31 25
Zeigt wie unfassbar die Rettung von Hoffenheim damals eigtl war. Da übernimmt er eine leblose Truppe, die den letzten Mist zusammenspielt und holt dann noch die benötigten 22 Punkte in 13 Spielen (1,7P pro Spiel) nach zuvor 15 Punkten in 21 Spielen (0,7P pro Spiel).
Selbst mit sehr guten 20 Punkten aus 13 spielen, hätte Hoffenheim nicht die Klasse halten können....
Titz fand ich beim HSV auch sehr vielversprechend, aber von der Ausstrahlung her ist das leider genau auf einer Ebene mit Kramny, der mMn daran gescheitert ist bevor er überhaupt taktische Überlegungen hat einbringen können.
Deswegen hat so ein Typ "Kumpeltrainer" bei unserem Sauhaufen mMn kaum eine Chance ernst genommen zu werden....
Nagelsmanns' Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen. Hoffenheim war nach den erbärmlichen Darbietungen unter Stevens absolut leblos und hoffnungslos.
Die haben den größten Mist zusammengespielt und waren inklusive Torverhältnis 5 Punkte hinter Werder Bremen, die sich um längen besser präsentiert hatten.
Das war wirklich ein hoffnungsloses Kommando wo Hoffenheim bereits zu 80% abgestiegen war und man eigtl schon für Liga 2 geplant hat.
16 SV Werder Bremen 21 -17 20
17 TSG Hoffenheim. 21 -12 15
18 Hannover 96 21 -17 14
Wir haben dagegen das Glück, dass die anderen noch in Reichweite sind und beinahe schon historisch schlecht.
Nagelsmann hatte also absolut gar nichts zu verlieren, die waren weit weg von der Rettung, wir dagegen stehen noch mit Vorsprung auf dem Relegationsplatz 16 mit Augsburg als 15. Im Blick.
Schon Wochen zuvor schwebte die Idee Nagelsmann sofort zu befördern im Raum herum, aber man wollte ihn damals ums Verrecken nicht Gefahr laufen dieses Juwel zu verheizen.
Erst als die Vorstellungen unter Stevens schon jeder Beschreibung spotteten und jegliche Hoffnung verloren war ins Sinsheim wie im restlichen fussball Deutschland hat man den Cut schon vorher gewagt mit dem Credo dass Nagelsmann schon vorher die Mannschaft kennenlernen solle und sich einarbeiten soll für den Aufstieg...
Also im Gegensatz zu Nagelsmann besteht schon die Gefahr Willig in der jetzigen Situation so zu verheizen dass man ggf nicht mehr in Liga 2 mit ihm gehen kann.
Klingt jedoch sehr interessant und wäre sicher eine Alternative.
Willig in Verbindung mit Widmayer wäre sicher eine vielversprechende Kombi
Edit zur Einordnung mal die Endtabelle:
15 TSG 1899 Hoffenheim 34 -15 37
16 Eintracht Frankfurt 34 -18 36
17 VfB Stuttgart 34 -25 33
18 Hannover 96. 34 -31 25
Zeigt wie unfassbar die Rettung von Hoffenheim damals eigtl war. Da übernimmt er eine leblose Truppe, die den letzten Mist zusammenspielt und holt dann noch die benötigten 22 Punkte in 13 Spielen (1,7P pro Spiel) nach zuvor 15 Punkten in 21 Spielen (0,7P pro Spiel).
Selbst mit sehr guten 20 Punkten aus 13 spielen, hätte Hoffenheim nicht die Klasse halten können....
Naja, lass Nürnberg mal gegen Hannover gewinnen und dann noch einen überraschenden Auswärtssieg landen und uns in Düsseldorf und Bremen verlieren, dann ist die Situation nicht mehr so unähnlich.
Hoffenheim hätte wahrscheinlich auch mit 18 Punkten die Klasse gehalten. Die waren ja richtig gut und hätten sich - wie der Bundesligist in letzter Zeit fast immer - sehr wahrscheinlich in der Relegation durchgesetzt.
05.02.2019 - 22:26 Uhr
Zitat von 1893
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
Zitat von justalittlethought
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Zitat von Christ
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
Klopp ist nicht nur Schwabe, sondern stand doch jahrelang als VfB-Ultra in der Kurve (weiß nicht, ob die Ultras da schon so hießen, wahrscheinlich nicht - dann den geeigneten Begriff einsetzen).
05.02.2019 - 22:29 Uhr
Kurze Ergänzung zu Willig: "Vaterfigur" für die Jungen, dadurch absolute natürliche Autorität.
Und zweitens: Er trainiert die Spieler auf 100 % aus, nicht 110 % (wo dann nachher die Spritzigkeit fehlt) und nicht 98, 95 oder 90 % (wo dann die Ausdauer fehlt).
Drittens: Jeder Spieler (Stamm, Ersatz oder Tribüne) wird über die Zeit besser gemacht, wenn sich der Spieler darauf einlässt. Egal woran es happert, du bekommst deine individuellen Ziele.
Aber - und da sind wir wieder beim Punkt- das alles braucht Zeit und Geduld. Danach Sehne ich mich im Hinblick auf den VfB ungemein.
Und zweitens: Er trainiert die Spieler auf 100 % aus, nicht 110 % (wo dann nachher die Spritzigkeit fehlt) und nicht 98, 95 oder 90 % (wo dann die Ausdauer fehlt).
Drittens: Jeder Spieler (Stamm, Ersatz oder Tribüne) wird über die Zeit besser gemacht, wenn sich der Spieler darauf einlässt. Egal woran es happert, du bekommst deine individuellen Ziele.
Aber - und da sind wir wieder beim Punkt- das alles braucht Zeit und Geduld. Danach Sehne ich mich im Hinblick auf den VfB ungemein.
05.02.2019 - 22:30 Uhr
Zitat von justalittlethought
Klopp ist nicht nur Schwabe, sondern stand doch jahrelang als VfB-Ultra in der Kurve (weiß nicht, ob die Ultras da schon so hießen, wahrscheinlich nicht - dann den geeigneten Begriff einsetzen).
Zitat von 1893
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
Zitat von justalittlethought
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Zitat von Christ
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
Klopp ist nicht nur Schwabe, sondern stand doch jahrelang als VfB-Ultra in der Kurve (weiß nicht, ob die Ultras da schon so hießen, wahrscheinlich nicht - dann den geeigneten Begriff einsetzen).
Eher nicht, die ultras zogen erst ende der 90er in die Deutschen Stadien ein und so aktiv in der Fanszene war er nicht zumal er ja hoch kickte. Aber er war regelmäßig (DK?) im Stadion.
05.02.2019 - 22:32 Uhr
Zitat von justalittlethought
Naja, lass Nürnberg mal gegen Hannover gewinnen und dann noch einen überraschenden Auswärtssieg landen und uns in Düsseldorf und Bremen verlieren, dann ist die Situation nicht mehr so unähnlich.
Hoffenheim hätte wahrscheinlich auch mit 18 Punkten die Klasse gehalten. Die waren ja richtig gut und hätten sich - wie der Bundesligist in letzter Zeit fast immer - sehr wahrscheinlich in der Relegation durchgesetzt.
Zitat von dein_nachbar
Titz fand ich beim HSV auch sehr vielversprechend, aber von der Ausstrahlung her ist das leider genau auf einer Ebene mit Kramny, der mMn daran gescheitert ist bevor er überhaupt taktische Überlegungen hat einbringen können.
Deswegen hat so ein Typ "Kumpeltrainer" bei unserem Sauhaufen mMn kaum eine Chance ernst genommen zu werden....
Nagelsmanns' Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen. Hoffenheim war nach den erbärmlichen Darbietungen unter Stevens absolut leblos und hoffnungslos.
Die haben den größten Mist zusammengespielt und waren inklusive Torverhältnis 5 Punkte hinter Werder Bremen, die sich um längen besser präsentiert hatten.
Das war wirklich ein hoffnungsloses Kommando wo Hoffenheim bereits zu 80% abgestiegen war und man eigtl schon für Liga 2 geplant hat.
16 SV Werder Bremen 21 -17 20
17 TSG Hoffenheim. 21 -12 15
18 Hannover 96 21 -17 14
Wir haben dagegen das Glück, dass die anderen noch in Reichweite sind und beinahe schon historisch schlecht.
Nagelsmann hatte also absolut gar nichts zu verlieren, die waren weit weg von der Rettung, wir dagegen stehen noch mit Vorsprung auf dem Relegationsplatz 16 mit Augsburg als 15. Im Blick.
Schon Wochen zuvor schwebte die Idee Nagelsmann sofort zu befördern im Raum herum, aber man wollte ihn damals ums Verrecken nicht Gefahr laufen dieses Juwel zu verheizen.
Erst als die Vorstellungen unter Stevens schon jeder Beschreibung spotteten und jegliche Hoffnung verloren war ins Sinsheim wie im restlichen fussball Deutschland hat man den Cut schon vorher gewagt mit dem Credo dass Nagelsmann schon vorher die Mannschaft kennenlernen solle und sich einarbeiten soll für den Aufstieg...
Also im Gegensatz zu Nagelsmann besteht schon die Gefahr Willig in der jetzigen Situation so zu verheizen dass man ggf nicht mehr in Liga 2 mit ihm gehen kann.
Klingt jedoch sehr interessant und wäre sicher eine Alternative.
Willig in Verbindung mit Widmayer wäre sicher eine vielversprechende Kombi
Edit zur Einordnung mal die Endtabelle:
15 TSG 1899 Hoffenheim 34 -15 37
16 Eintracht Frankfurt 34 -18 36
17 VfB Stuttgart 34 -25 33
18 Hannover 96. 34 -31 25
Zeigt wie unfassbar die Rettung von Hoffenheim damals eigtl war. Da übernimmt er eine leblose Truppe, die den letzten Mist zusammenspielt und holt dann noch die benötigten 22 Punkte in 13 Spielen (1,7P pro Spiel) nach zuvor 15 Punkten in 21 Spielen (0,7P pro Spiel).
Selbst mit sehr guten 20 Punkten aus 13 spielen, hätte Hoffenheim nicht die Klasse halten können....
Titz fand ich beim HSV auch sehr vielversprechend, aber von der Ausstrahlung her ist das leider genau auf einer Ebene mit Kramny, der mMn daran gescheitert ist bevor er überhaupt taktische Überlegungen hat einbringen können.
Deswegen hat so ein Typ "Kumpeltrainer" bei unserem Sauhaufen mMn kaum eine Chance ernst genommen zu werden....
Nagelsmanns' Übernahme bei Hoffenheim kann man nicht ernsthaft mit unserer Situation vergleichen. Hoffenheim war nach den erbärmlichen Darbietungen unter Stevens absolut leblos und hoffnungslos.
Die haben den größten Mist zusammengespielt und waren inklusive Torverhältnis 5 Punkte hinter Werder Bremen, die sich um längen besser präsentiert hatten.
Das war wirklich ein hoffnungsloses Kommando wo Hoffenheim bereits zu 80% abgestiegen war und man eigtl schon für Liga 2 geplant hat.
16 SV Werder Bremen 21 -17 20
17 TSG Hoffenheim. 21 -12 15
18 Hannover 96 21 -17 14
Wir haben dagegen das Glück, dass die anderen noch in Reichweite sind und beinahe schon historisch schlecht.
Nagelsmann hatte also absolut gar nichts zu verlieren, die waren weit weg von der Rettung, wir dagegen stehen noch mit Vorsprung auf dem Relegationsplatz 16 mit Augsburg als 15. Im Blick.
Schon Wochen zuvor schwebte die Idee Nagelsmann sofort zu befördern im Raum herum, aber man wollte ihn damals ums Verrecken nicht Gefahr laufen dieses Juwel zu verheizen.
Erst als die Vorstellungen unter Stevens schon jeder Beschreibung spotteten und jegliche Hoffnung verloren war ins Sinsheim wie im restlichen fussball Deutschland hat man den Cut schon vorher gewagt mit dem Credo dass Nagelsmann schon vorher die Mannschaft kennenlernen solle und sich einarbeiten soll für den Aufstieg...
Also im Gegensatz zu Nagelsmann besteht schon die Gefahr Willig in der jetzigen Situation so zu verheizen dass man ggf nicht mehr in Liga 2 mit ihm gehen kann.
Klingt jedoch sehr interessant und wäre sicher eine Alternative.
Willig in Verbindung mit Widmayer wäre sicher eine vielversprechende Kombi
Edit zur Einordnung mal die Endtabelle:
15 TSG 1899 Hoffenheim 34 -15 37
16 Eintracht Frankfurt 34 -18 36
17 VfB Stuttgart 34 -25 33
18 Hannover 96. 34 -31 25
Zeigt wie unfassbar die Rettung von Hoffenheim damals eigtl war. Da übernimmt er eine leblose Truppe, die den letzten Mist zusammenspielt und holt dann noch die benötigten 22 Punkte in 13 Spielen (1,7P pro Spiel) nach zuvor 15 Punkten in 21 Spielen (0,7P pro Spiel).
Selbst mit sehr guten 20 Punkten aus 13 spielen, hätte Hoffenheim nicht die Klasse halten können....
Naja, lass Nürnberg mal gegen Hannover gewinnen und dann noch einen überraschenden Auswärtssieg landen und uns in Düsseldorf und Bremen verlieren, dann ist die Situation nicht mehr so unähnlich.
Hoffenheim hätte wahrscheinlich auch mit 18 Punkten die Klasse gehalten. Die waren ja richtig gut und hätten sich - wie der Bundesligist in letzter Zeit fast immer - sehr wahrscheinlich in der Relegation durchgesetzt.
Du hast offensichtlich einen Rechenfehler drin...
Mit 15+18 Punkten wäre Hoffenheim mit 33 Punkte als 17 abgestiegen, selbst 20 Punkte (15+20=35 Punkte) hätten nicht gereicht. 21 Punkte nur evtl. da das Torverhältnis dann mit der Eintracht entschieden hätte was sehr nah beieinander war...
05.02.2019 - 22:32 Uhr
Zitat von 1893
Eher nicht, die ultras zogen erst ende der 90er in die Deutschen Stadien ein und so aktiv in der Fanszene war er nicht zumal er ja hoch kickte. Aber er war regelmäßig (DK?) im Stadion.
Zitat von justalittlethought
Klopp ist nicht nur Schwabe, sondern stand doch jahrelang als VfB-Ultra in der Kurve (weiß nicht, ob die Ultras da schon so hießen, wahrscheinlich nicht - dann den geeigneten Begriff einsetzen).
Zitat von 1893
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
Zitat von justalittlethought
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Zitat von Christ
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Für mich steht eins fest: Wenn Willig, dann muss man ihm die Zeit geben etwas aufzubauen. Das heißt völlig losgelöst von Ergebnissen mindestens einen drei Jahresvertrag und dazu einen Sportdirektor und Präsidenten die die Stärke und das Vertrauen haben diesen Weg zu gehen. Ansonsten würden wir das nächste große Trainertalent unnötig schnell verbrennen und das wäre wirklich schade.
Alternativ würde es sicher auch nicht schaden, die nächsten Jahre Kontinuität in der Jugend zu haben. Ich hätte auch keinen Schmerz mit, wenn er noch 4-5 Jahre die U19 betreuen würde, natürlich nur, wenn das sein "Karriereplan" zulässt. Da wären wir wieder beim Ursprungsthema: Was möchte der Trainer selbst?
Er hat ja im Interview davon gesprochen, dass er nicht "innerhalb der nächsten Monate unbedingt den Sprung schaffen" müsse. Er hat da nicht von den nächsten Jahren gesprochen. Ich denke, für fast alle Jugendtrainertalente gilt, dass sie den Absprung wagen, wenn es wirklich ein attraktives Profiangebot gibt. Das ist dann entweder der eigene Verein oder die zweite Liga. Es würde mich sehr überraschen, wenn man heutzutage einen sehr guten Jugendtrainer sich noch jahrelang warmhalten kann. Aber vielleicht tickt Willig da anders?
Ansonsten klingt das, was Du über ihn schreibst, schon sehr gut.
Wie einst (ganz früher 4 Jahre lang) bei Tuchel und Tedesco könnte man eventuell mit Willig ein Trainerjuwel in den eigenen Reihen haben. Wäre schon schade, wenn ein Trainertalent aus dem eigenen Verein dann wieder anderswo groß rauskommt, während wir uns mit Dutzenden von 10-Monats-Dauer-Verweiltrainern rumschlagen.
Irgendwie ist es manchmal schon etwas frustrierend, wieviele Trainer auf unterschiedliche Art einen VfB-Bezug haben und jetzt anderswo erfolgreich sind. Auf unterschiedliche Art gehören ja auch Rangnick, Klopp, Löw oder Wolf dazu.
Klopp ist halt Schwabe und VfB Fan aber hat ja nie beim VfB irgendeine funktion gehabt. Tedesco und Tuchel schon. Bei Wolf hatte man es in der Hand, wobei es fraglich ist ob er so erfolgreich sein wird. Er hat gleich das nächste Himmelfahrtskommando übernommen
Klopp ist nicht nur Schwabe, sondern stand doch jahrelang als VfB-Ultra in der Kurve (weiß nicht, ob die Ultras da schon so hießen, wahrscheinlich nicht - dann den geeigneten Begriff einsetzen).
Eher nicht, die ultras zogen erst ende der 90er in die Deutschen Stadien ein und so aktiv in der Fanszene war er nicht zumal er ja hoch kickte. Aber er war regelmäßig (DK?) im Stadion.
Dann hätte man ja mindestens Mal erwarten können, dass die Liverpool Leihgaben auf dem Wasen landen und nicht in Berlin oder sonst wo
Mensch Kloppo
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