Der Neue Finanzthread
Schuldenfrei (bald), aber immer noch nicht reich!
Ziel ist es die KGaA in der Saison 11/12 so aufzustellen, dass künftig ein operatives Plus erwirtschaftet werden kann oder zumindest kein dauerhaftes Minus.
Um zu verdeutlichen aus welcher Ausgangsposition wir starten hier die aktuelle Bonitätsliste der Erst- und Zweitligisten der vergangenen Saison.
http://www.creditreform-berlin.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_News_dyn/Creditreform_News/2011-06-27_Bonitaetsranking_Bundesligal.jsp
Es geht leider nicht hervor zu welchem Stichdatum diese Liste erstellt wurde, was bei uns sicherlich sehr großen Einfluss hätte/hat.
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Jahresabschlüsse des TSV 1860 sind zu finden hier: https://www.bundesanzeiger.de (Einfach 1860 eingeben und das jeweilige Jahr suchen)
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Die alten Finanzthreads: http://www.transfermarkt.de/de/unsere-finanzen-allgemein/topic/ansicht_19_169010_seite8.html (bis 04/11)
http://www.transfermarkt.de/de/der-finanzthread--eine-neuauflage/topic/ansicht_19_168875_seite101.html (bis 12/10)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fredclever77 am 23.05.2016 um 19:46 Uhr bearbeitet Neben der ehemals vereinseigenen Fanartikel-Firma ist die Nachwuchförderung die einzige wirklich lukrative Sparte beim TSV 1860 München - jetzt soll der Etat deutlich gekürzt werden. Der Chef des Jugendleitungszentrums findet die Situation "belastend", sein Budget könnte sich bald mehr als halbieren.
Die Idee war nicht schlecht. Die Idee wird bald neun Jahre alt. "Es kann nicht das Ziel sein, Spieler mit 22 zu holen", sagte Reiner Maurer im Juli 2003. Die Mannschaft solle jünger werden. Moderner. Profitabler. Reiner Maurer sagte dies als Trainer der neugeschaffenen U23-Mannschaft des TSV 1860 München, dessen erste Mannschaft damals in der Bundesliga spielte.
Auch Ernst Tanner wollte kein Geld mehr für fertige Spieler ohne Aussichten ausgeben: "In Perspektivspieler kann man durchaus investieren", sagte Tanner, damals Chef des Jugendleistungszentrums bei 1860, nur "nicht in Leute, die gerade mal Bayernliga- oder Regionalliganiveau haben". Tanner ist längst weg. Inzwischen ist er Sportlicher Leiter des Bundesligisten TSG Hoffenheim. Tanners Idee, sie funktionierte. Und zwar vortrefflich. Doch sie ist in Gefahr.
Im großen Wirrwarr der gegenwärtigen Kabalen, Intrigen und Machtkämpfe beim TSV 1860 München war jene Äußerung fast untergegangen, die Geschäftsführer Robert Schäfer im Trainingslager von Belek/Türkei lanciert hatte: Demnach solle das Saison-Budget des Nachwuchses von derzeit um die 1,5 Millionen Euro "deutlich heruntergefahren" werden, sagte Schäfer. Die Rede ist von bis zu einer Million Euro. Am Montag ließ Schäfer wissen, noch würden Gespräche geführt, endgültig festgemacht werde das neue Budget erst Ende März.
Bender ist deutscher Meister, Rukavina ein passabler Zweitliga-Rechtsverteidiger. Als bislang letzten Spieler verkaufte 1860 vergangenes Jahr Kevin Volland für 600.000 Euro an Hoffenheim - und lieh ihn sich kostenfrei zurück. Volland spielte großartig auf. Im Sommer wird er gehen. Sein Wert laut transfermarkt.de: 2,5 Millionen Euro. Außer der ehemals vereinseigenen Fanartikel-Firma, die gerade an 1860-Investor Hasan Ismaik verkauft wurde, war die Nachwuchsabteilung des Klubs die einzige lukrative Sparte. Nun soll ihr Budget eingekürzt werden, um künftig den Finanzhaushalt ausgeglichener zu gestalten. Nach Schätzungen von Robert Reisinger, Fußball-Abteilungsleiter des e.V., hat der Verkauf selbst ausgebildeter Spieler dem Verein seit dem Abstieg im Jahr 2004 etwa 20 Millionen Euro eingebracht.
Und Sportlich könnte sich eine Elf, zusammengestellt aus den Benders, Christian Träsch, Peniel Mlapa, Moritz Leitner, Timo Gebhart, Marcel Schäfer, Kevin Volland und anderen, in einem guten Jahr um einen internationalen Startplatz bewerben. Der aktuelle Marktwert dieses Teams liegt bei 56 Millionen Euro. Im Zuge der Einigung zwischen e.V. und Investor Hasan Ismaik vereinbarte man ein Finanzierungsmodell, das nun so etwas wie die Idee für die Zukunft sein soll: Ismaik, der vor seinem Einstieg bei 1860 explizit die "sehr gute Jugendarbeit" der Löwen lobte, vergibt nun Darlehen an die KGaA, zu fünf Prozent Zinsen.
Das Geld kann in neue Spieler investiert werden, und sollten diese verkauft werden, fließen 50 Prozent der Transfererlöse zurück an Ismaik.
Der oben gepostede Artikel ist aus der SZ von heute. Es ist doch wohl klar das der Investor nicht darauf aus ist 1860 München zu unterstützen, sondern bei 1860 Gewinn zu machen. Er ist ja nicht bescheuert.
ABER: Hier ist für mich der Knackpunkt... nach den Fanartikeln versucht er nun weiter und weiter den Verein selbst schwächer zu machen, damit der Verein weiter auf ihn angewiesen ist. Immer mehr muss der Verein an ihn abgegben um Löcher die immer größer werden, stopfen zu können. So ist 50+1 wie ausgehebelt... noch dazu mit einem Geschäftsführer der ihm sprichwörtlich die Füße küssen würde, und alles für die Investoren Seite tut. Die Jugendarbeit wird nun also auch gekürzt, auch wenn Ismaik viell. mit dieser Handlung nichts zu tun haben mag, ihn wird es aber aus genannten Gründen sicherlich freuen.
Wir haben im Verein keinen mehr der "Münchens Große Liebe vertritt".
Deswegen wünsche ich mir nun nichts inniger als eine Insolvenz oder einen Lizenzentzug des TSV München von 1860 e.V. Dies klingt sehr harsch aber es ist die beste und sinnvollste Lösung für den Verein.
Es tut mir im Herzen weh was bei meinem Verein geschieht und das muss sich ändern! Die DFL muss endlich in dieses Chaos einschreiten bevor diese tickende Zeitbombe 1860 explodiert.
Der TSV muss leben, aber nur dem Fußball willen, den Fans willen. Er soll keine Kreditgesellschaft werden.
Von einem hilferufenden Fan
Infront-Repräsentant Günter Netzer schließt eine Ausweitung der Kooperation mit den Löwen nicht aus. „Das ist doch ein schöner Anfang für diese Zusammenarbeit“, sagte Netzer zur tz.„Wir tun das, weil wir in eine Marke investieren wollen, die es wiederzubeleben gilt.
Wir hoffen, dass sich nun auch der sportliche Erfolg wieder einstellt.“1860 sei „immer noch ein großer Name im deutschen Fußball. Das ist eine Marke, wo wir uns gut vorstellen können, neue Kunden zu akquirieren. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, einen Trikotsponsor und Premiumpartner zu finden, die sich mit 1860 identifizieren. Eines müssen wir klarstellen: Wir wollen keinen Investor ersetzen.“
Das Hauptaugenmerk soll dabei auf der Suche nach einem Trikotsponsor und Premiumpartnern liegen.
Da hier HI² bisher eher schlechte Arbeit leistet, Infront dagegen ein sehr erfolgreiches Unternehmen auf diesem Gebiet ist, könnte das in unserer Situation dennoch ein ordentlicher Deal gewesen sein, falls es Infront tatsächlich gelänge, hier zahlungskräftige Unternehmen anzuwerben.
Mir jedenfalls lieber als ohne Lizenz dazustehen.
Und eine so deutliche Budgetreduzierung war in der kurzen Zeit einfach nicht machbar.
Überraschungen bei den Auflagen blieben also aus. Allerdings müssen die angesprochenen Defizite bereinigt werden. Auf die Frage, ob Investor Hasan Ismaik dabei beteiligt sei, sagte Rejek vielsagend: "Ja, sonst bräuchten wir nicht weiterreden."
Die Lizenz ist da, aber ist es bekannt, wie hoch unser Etat tatsächlich ist?
Würde mich brennend interessieren zu wissen, ob es tatsächlich eine Etaterhöhung auf 15 Millionen gegeben hat, wie mal gemunkelt wurde, oder ob alles beim Alten bleibt.
Weiß da jemand was?
Ein Kostenpunkt weniger.
Momentan darf man eigentlich nichts mehr glauben, was geschrieben wird, aber 12Mio waere natuerlich nicht schlecht.
Weinberger: Der Vertrag gilt ligaübergreifend. Wenn wir von Vertrauen sprechen, müssen wir das auch zeigen.
Finde vorallem die letzten Punkte Ligazugehörigkeit und Stadion interessant.


