Das Weserstadion
25.06.2012 - 19:55 Uhr
16.04.2014 - 16:23 Uhr
Zitat von to3i82:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
17.04.2014 - 09:22 Uhr
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von to3i82:
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Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Oder auch Fortschritt. Worin der Fortschritt liegen soll, den Stadionnamen zu verkaufen, verstehe ich nicht ganz. Ich würde auch gerne mal wissen, wo denn die Grenze des Ausverkaufs liegt und wieso dann. Nur mal angenommen, morgen kommt Coca-Cola, bietet 10 Mio im Jahr oder von mir aus auch 20, aber verlangt dafür, dass man fortan Coca-Cola Bremen heißt und in Rot-Weiß aufläuft, ist das dann auch okay? Und wenn nein, warum wäre das nicht okay, den Stadionnamen zu verkaufen aber schon?
Zitat von to3i82:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Oder auch Fortschritt. Worin der Fortschritt liegen soll, den Stadionnamen zu verkaufen, verstehe ich nicht ganz. Ich würde auch gerne mal wissen, wo denn die Grenze des Ausverkaufs liegt und wieso dann. Nur mal angenommen, morgen kommt Coca-Cola, bietet 10 Mio im Jahr oder von mir aus auch 20, aber verlangt dafür, dass man fortan Coca-Cola Bremen heißt und in Rot-Weiß aufläuft, ist das dann auch okay? Und wenn nein, warum wäre das nicht okay, den Stadionnamen zu verkaufen aber schon?
17.04.2014 - 09:56 Uhr
Zitat von FeiHung:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von to3i82:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Oder auch Fortschritt. Worin der Fortschritt liegen soll, den Stadionnamen zu verkaufen, verstehe ich nicht ganz. Ich würde auch gerne mal wissen, wo denn die Grenze des Ausverkaufs liegt und wieso dann. Nur mal angenommen, morgen kommt Coca-Cola, bietet 10 Mio im Jahr oder von mir aus auch 20, aber verlangt dafür, dass man fortan Coca-Cola Bremen heißt und in Rot-Weiß aufläuft, ist das dann auch okay? Und wenn nein, warum wäre das nicht okay, den Stadionnamen zu verkaufen aber schon?
Warum...weil es da gaaaaanz kleine Unterschiede gibt.
In den einen Fall betrifft das den Verein nur indirekt und in dem anderen direkt.
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von to3i82:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Oder auch Fortschritt. Worin der Fortschritt liegen soll, den Stadionnamen zu verkaufen, verstehe ich nicht ganz. Ich würde auch gerne mal wissen, wo denn die Grenze des Ausverkaufs liegt und wieso dann. Nur mal angenommen, morgen kommt Coca-Cola, bietet 10 Mio im Jahr oder von mir aus auch 20, aber verlangt dafür, dass man fortan Coca-Cola Bremen heißt und in Rot-Weiß aufläuft, ist das dann auch okay? Und wenn nein, warum wäre das nicht okay, den Stadionnamen zu verkaufen aber schon?
Warum...weil es da gaaaaanz kleine Unterschiede gibt.
In den einen Fall betrifft das den Verein nur indirekt und in dem anderen direkt.
17.04.2014 - 10:01 Uhr
Zitat von budvar92:
Warum...weil es da gaaaaanz kleine Unterschiede gibt.
In den einen Fall betrifft das den Verein nur indirekt und in dem anderen direkt.
Warum? Verstehe ich nicht, inwiefern das eine direkt und das andere indirekt sein soll. Ist doch auch nur ein Name. Ob jetzt Werder oder Coca-Cola? Und sind doch nur Farben. Für echte Fans wird der Verein immer Werder heißen und die Farben werden immer Grün-Weiß sein.
Warum...weil es da gaaaaanz kleine Unterschiede gibt.
In den einen Fall betrifft das den Verein nur indirekt und in dem anderen direkt.
Warum? Verstehe ich nicht, inwiefern das eine direkt und das andere indirekt sein soll. Ist doch auch nur ein Name. Ob jetzt Werder oder Coca-Cola? Und sind doch nur Farben. Für echte Fans wird der Verein immer Werder heißen und die Farben werden immer Grün-Weiß sein.
17.04.2014 - 11:34 Uhr
Zitat von FeiHung:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von to3i82:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Oder auch Fortschritt. Worin der Fortschritt liegen soll, den Stadionnamen zu verkaufen, verstehe ich nicht ganz. Ich würde auch gerne mal wissen, wo denn die Grenze des Ausverkaufs liegt und wieso dann. Nur mal angenommen, morgen kommt Coca-Cola, bietet 10 Mio im Jahr oder von mir aus auch 20, aber verlangt dafür, dass man fortan Coca-Cola Bremen heißt und in Rot-Weiß aufläuft, ist das dann auch okay? Und wenn nein, warum wäre das nicht okay, den Stadionnamen zu verkaufen aber schon?
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von to3i82:
Zitat von Jason-Bourne:
Zitat von TheSuperdude:
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Tradition in Ehren, aber da spricht nach 1-2 Jahren niemand mehr drüber.
Es gibt halt Menschen, die finden das sehr traurig. Ich gehöre auch dazu. Diese Ramschmentalität "Alles muss raus" ist mit Sicherheit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade von einem Borussen wundert mich so eine Aussage schon sehr. "Signal-Iduna-Park" ist ja wohl so mit das Abartigste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Da wird mir schlecht, wenn ich daran denken muss, dass das schöne Weserstadion auch irgendwann so einen Namen hat. Und was ist überhaupt mit der Vereinshymne?
Wo die Weser einen großen Bogen macht,
wo die Wiesenhof-Mehrzweckhalle steht in ihrer Pracht?
Nee, also wirklich nicht.
Wieso so konservativ und traditionalistisch?
Wo die Weser einen großen Bogen macht
Und das Becks in meiner Hand mich so anlacht
kann ich auch mit leben...
Warum Tradition? Weil Fussball für mich eben NICHT big business ist, sondern Emotion und Tradition. Wenn ich in Bezug auf Fussball so denke und handle, wie ich es im Arbeitsleben tue, dann könnte ich es mir auch direkt schenken, denn arbeiten tue ich schon genug. Aber hier suche ich etwas anderes, etwas, dass ich fühle, das mich mit anderen verbindet, und das mir einfach grundlos wichtig ist. Etwas, bei dem ich unangemessen Emotional sein kann. Bei dem ich eben ein Fan sein kann.
Ja, aber auch hier dreht sich die Welt weiter. Fortschritt ist eben weitergeführte Tradition und nicht das Klammern daran. Oder hast du auch geschrien, als im Weserstadion die traditionelle Aschebahn abgerissen wurde?
Weiterentwicklung von Tradition durch den Verkauf des Stadionnamens? Das verstehe ich nicht.
Oder auch Fortschritt. Worin der Fortschritt liegen soll, den Stadionnamen zu verkaufen, verstehe ich nicht ganz. Ich würde auch gerne mal wissen, wo denn die Grenze des Ausverkaufs liegt und wieso dann. Nur mal angenommen, morgen kommt Coca-Cola, bietet 10 Mio im Jahr oder von mir aus auch 20, aber verlangt dafür, dass man fortan Coca-Cola Bremen heißt und in Rot-Weiß aufläuft, ist das dann auch okay? Und wenn nein, warum wäre das nicht okay, den Stadionnamen zu verkaufen aber schon?
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
17.04.2014 - 12:45 Uhr
Zitat von to3i82:
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Na und? Wo ist der Unterschied zwischen dem Namen für ein Bauwerk, das seit jeher die Spielstätte des Vereins Werder Bremen ist und mit diesem Verein assoziiert wird, ja das sogar seine Erwähnung in der Vereinshymne findet, und dem bloßen Namen oder den Vereinsfarben?
Sag mir das Argument, mit dem man gegen den Verkauf des Namens Werder sein kann. Die Argumente, die du bisher gebracht hast, gelten 1 zu 1 auch so für den Verkauf der Namensrechte am Stadion. Da muss also schon ein bisschen mehr kommen. Momentan stellt es sich so dar, dass jemand, der für den Verkauf der Stadion-Namensrechte ist, auch nichts gegen den sonstigen Ausverkauf haben dürfte. Denn umgekehrt gelten genau die Argumente, die für den Verkauf der Namensrechte stehen (weitere Einnahmequelle - mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) auch für die anderen von mir genannten Beispiele.
Und eine Begründung dafür, dass es Fortschritt bedeutet, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen, bleibst du auch immer noch schuldig. Du behauptest das einfach mal so. Dadurch wird es aber nicht zur Tatsache, auch wenn das von den meisten Diskutanten im Internet offensichtlich angenommen wird.
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Na und? Wo ist der Unterschied zwischen dem Namen für ein Bauwerk, das seit jeher die Spielstätte des Vereins Werder Bremen ist und mit diesem Verein assoziiert wird, ja das sogar seine Erwähnung in der Vereinshymne findet, und dem bloßen Namen oder den Vereinsfarben?
Sag mir das Argument, mit dem man gegen den Verkauf des Namens Werder sein kann. Die Argumente, die du bisher gebracht hast, gelten 1 zu 1 auch so für den Verkauf der Namensrechte am Stadion. Da muss also schon ein bisschen mehr kommen. Momentan stellt es sich so dar, dass jemand, der für den Verkauf der Stadion-Namensrechte ist, auch nichts gegen den sonstigen Ausverkauf haben dürfte. Denn umgekehrt gelten genau die Argumente, die für den Verkauf der Namensrechte stehen (weitere Einnahmequelle - mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) auch für die anderen von mir genannten Beispiele.
Und eine Begründung dafür, dass es Fortschritt bedeutet, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen, bleibst du auch immer noch schuldig. Du behauptest das einfach mal so. Dadurch wird es aber nicht zur Tatsache, auch wenn das von den meisten Diskutanten im Internet offensichtlich angenommen wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FeiHung am 17.04.2014 um 12:46 Uhr bearbeitet
17.04.2014 - 12:50 Uhr
Ihr seid zu ungenau: Für eine Umbenennung des Vereins Werder Bremen wird ohnehin kaum jemand Geld bezahlen wollen, für die Werder Bremen GmbH & Co KGaA könnte das anders sein.
Entwickeln wir den Gedanken also mal weiter: Die Fans sprechen auch heute noch von "Verein", schauen aber der GmbH & Co KGaA zu, bejubeln sie und kaufen sich ihre Trikots. Demnach dürfte also in der Tat wenig dagegen sprechen die GmbH & Co KGaA in Coca Cola Fußball GmbH & Co KGaA umzubenennen; Fans könnten weiterhin behaupten Fan des Vereines Werder Bremen zu sein, dieser Name würde sich ebenso wenig ändern wie die damit verbundene Tradition. Auch die VEREINSfarben bräuchten sich ja nicht ändern, nur die der GmbH & Co KGaA.
Entwickeln wir den Gedanken also mal weiter: Die Fans sprechen auch heute noch von "Verein", schauen aber der GmbH & Co KGaA zu, bejubeln sie und kaufen sich ihre Trikots. Demnach dürfte also in der Tat wenig dagegen sprechen die GmbH & Co KGaA in Coca Cola Fußball GmbH & Co KGaA umzubenennen; Fans könnten weiterhin behaupten Fan des Vereines Werder Bremen zu sein, dieser Name würde sich ebenso wenig ändern wie die damit verbundene Tradition. Auch die VEREINSfarben bräuchten sich ja nicht ändern, nur die der GmbH & Co KGaA.
17.04.2014 - 13:06 Uhr
Zitat von Undertaker:
Ihr seid zu ungenau: Für eine Umbenennung des Vereins Werder Bremen wird ohnehin kaum jemand Geld bezahlen wollen, für die Werder Bremen GmbH & Co KGaA könnte das anders sein.
Entwickeln wir den Gedanken also mal weiter: Die Fans sprechen auch heute noch von "Verein", schauen aber der GmbH & Co KGaA zu, bejubeln sie und kaufen sich ihre Trikots. Demnach dürfte also in der Tat wenig dagegen sprechen die GmbH & Co KGaA in Coca Cola Fußball GmbH & Co KGaA umzubenennen; Fans könnten weiterhin behaupten Fan des Vereines Werder Bremen zu sein, dieser Name würde sich ebenso wenig ändern wie die damit verbundene Tradition. Auch die VEREINSfarben bräuchten sich ja nicht ändern, nur die der GmbH & Co KGaA.
Es geht mir aber um eine Veränderung der Tradition, denn nichts anderes ist die Umbenennung des Weserstadions. Somit geht es mir auch darum, den Namen des Vereins umzubenennen. Aber auch dagegen dürfte es eigentlich keine Widerstände geben, da das Argumente für die Umbenennung des Stadions - mehr Einnahmen - hier ebenfalls greift, wie ich ja bereits anmerkte. Etwas Ähnliches erleben wir ja in Leipzig. Da wurde - de facto - ein ganzer Verein von einem Konzern aufgekauft, läuft in dessen Farben auf und trägt den Sponsoren-Namen indirekt im Namen. Ich möchte eigentlich nicht, dass meinem Verein ein derartiges Schicksal blüht (weil es dann nämlich nicht mehr mein Verein wäre), aber die meisten dürften da eigentlich nichts dagegenhaben.
Ihr seid zu ungenau: Für eine Umbenennung des Vereins Werder Bremen wird ohnehin kaum jemand Geld bezahlen wollen, für die Werder Bremen GmbH & Co KGaA könnte das anders sein.
Entwickeln wir den Gedanken also mal weiter: Die Fans sprechen auch heute noch von "Verein", schauen aber der GmbH & Co KGaA zu, bejubeln sie und kaufen sich ihre Trikots. Demnach dürfte also in der Tat wenig dagegen sprechen die GmbH & Co KGaA in Coca Cola Fußball GmbH & Co KGaA umzubenennen; Fans könnten weiterhin behaupten Fan des Vereines Werder Bremen zu sein, dieser Name würde sich ebenso wenig ändern wie die damit verbundene Tradition. Auch die VEREINSfarben bräuchten sich ja nicht ändern, nur die der GmbH & Co KGaA.
Es geht mir aber um eine Veränderung der Tradition, denn nichts anderes ist die Umbenennung des Weserstadions. Somit geht es mir auch darum, den Namen des Vereins umzubenennen. Aber auch dagegen dürfte es eigentlich keine Widerstände geben, da das Argumente für die Umbenennung des Stadions - mehr Einnahmen - hier ebenfalls greift, wie ich ja bereits anmerkte. Etwas Ähnliches erleben wir ja in Leipzig. Da wurde - de facto - ein ganzer Verein von einem Konzern aufgekauft, läuft in dessen Farben auf und trägt den Sponsoren-Namen indirekt im Namen. Ich möchte eigentlich nicht, dass meinem Verein ein derartiges Schicksal blüht (weil es dann nämlich nicht mehr mein Verein wäre), aber die meisten dürften da eigentlich nichts dagegenhaben.
17.04.2014 - 13:07 Uhr
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Na und? Wo ist der Unterschied zwischen dem Namen für ein Bauwerk, das seit jeher die Spielstätte des Vereins Werder Bremen ist und mit diesem Verein assoziiert wird, ja das sogar seine Erwähnung in der Vereinshymne findet, und dem bloßen Namen oder den Vereinsfarben?
Sag mir das Argument, mit dem man gegen den Verkauf des Namens Werder sein kann. Die Argumente, die du bisher gebracht hast, gelten 1 zu 1 auch so für den Verkauf der Namensrechte am Stadion. Da muss also schon ein bisschen mehr kommen. Momentan stellt es sich so dar, dass jemand, der für den Verkauf der Stadion-Namensrechte ist, auch nichts gegen den sonstigen Ausverkauf haben dürfte. Denn umgekehrt gelten genau die Argumente, die für den Verkauf der Namensrechte stehen (weitere Einnahmequelle - mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) auch für die anderen von mir genannten Beispiele.
Und eine Begründung dafür, dass es Fortschritt bedeutet, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen, bleibst du auch immer noch schuldig. Du behauptest das einfach mal so. Dadurch wird es aber nicht zur Tatsache, auch wenn das von den meisten Diskutanten im Internet offensichtlich angenommen wird.
Ist halt meine Meinung, dass ein Bauwerk wie das Stadion etwas anderes ist, als den Vereinsnamen zu verkaufen. Der Verein könnte auch in jedem anderen Stadion-Bauwerk in und um Bremen spielen und der Verein Werder würde trotzdem weiter bestehen (siehe München, Schalke, etc.). Und wenn es 10 x im Vereinslied vorkommt. Und nochmal: Das ursprüngliche Weserstadion gibt es seit dem Umbau nicht mehr. Die neu entstandene Werder-Arena mit einem Sponsornamen-Zusatz zu versehen wäre doch kein Thema gewesen.
Fortschritt bedeutet mit der Zeit zu gehen. Fast jeder Verein der Welt verkauft mittlerweile den Namen seiner Spielstätte. Es heißt zwar nicht, dass alle Affen nachmachen müssen, aber dein Patriotismus/Traditionalismus ist auch etwas übertrieben in meinen Augen. Vermutlich hättest du damals auch bei der Einführung des Trikotsponsors geschrien oder bei Einführung der Werbebanden.
Was heißt mehr kommen, das sind meine Denkanstöße hier im Werder-Forum. Kann mir letztendlich wurscht sein, ob der Name beibehalten oder verkauft wird. Ich höre nur immer von den sehr eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten in Bremen und dass alles immer schwieriger wird. Und dies auch großteils aufgrund der Tatsache, dass man das Weserstadion entsorgt hat, um für viel Geld mit viel Werder-Zuschuss eine moderne Multifunktionsarena zu errichten.
Zitat von to3i82:
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Na und? Wo ist der Unterschied zwischen dem Namen für ein Bauwerk, das seit jeher die Spielstätte des Vereins Werder Bremen ist und mit diesem Verein assoziiert wird, ja das sogar seine Erwähnung in der Vereinshymne findet, und dem bloßen Namen oder den Vereinsfarben?
Sag mir das Argument, mit dem man gegen den Verkauf des Namens Werder sein kann. Die Argumente, die du bisher gebracht hast, gelten 1 zu 1 auch so für den Verkauf der Namensrechte am Stadion. Da muss also schon ein bisschen mehr kommen. Momentan stellt es sich so dar, dass jemand, der für den Verkauf der Stadion-Namensrechte ist, auch nichts gegen den sonstigen Ausverkauf haben dürfte. Denn umgekehrt gelten genau die Argumente, die für den Verkauf der Namensrechte stehen (weitere Einnahmequelle - mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) auch für die anderen von mir genannten Beispiele.
Und eine Begründung dafür, dass es Fortschritt bedeutet, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen, bleibst du auch immer noch schuldig. Du behauptest das einfach mal so. Dadurch wird es aber nicht zur Tatsache, auch wenn das von den meisten Diskutanten im Internet offensichtlich angenommen wird.
Ist halt meine Meinung, dass ein Bauwerk wie das Stadion etwas anderes ist, als den Vereinsnamen zu verkaufen. Der Verein könnte auch in jedem anderen Stadion-Bauwerk in und um Bremen spielen und der Verein Werder würde trotzdem weiter bestehen (siehe München, Schalke, etc.). Und wenn es 10 x im Vereinslied vorkommt. Und nochmal: Das ursprüngliche Weserstadion gibt es seit dem Umbau nicht mehr. Die neu entstandene Werder-Arena mit einem Sponsornamen-Zusatz zu versehen wäre doch kein Thema gewesen.
Fortschritt bedeutet mit der Zeit zu gehen. Fast jeder Verein der Welt verkauft mittlerweile den Namen seiner Spielstätte. Es heißt zwar nicht, dass alle Affen nachmachen müssen, aber dein Patriotismus/Traditionalismus ist auch etwas übertrieben in meinen Augen. Vermutlich hättest du damals auch bei der Einführung des Trikotsponsors geschrien oder bei Einführung der Werbebanden.
Was heißt mehr kommen, das sind meine Denkanstöße hier im Werder-Forum. Kann mir letztendlich wurscht sein, ob der Name beibehalten oder verkauft wird. Ich höre nur immer von den sehr eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten in Bremen und dass alles immer schwieriger wird. Und dies auch großteils aufgrund der Tatsache, dass man das Weserstadion entsorgt hat, um für viel Geld mit viel Werder-Zuschuss eine moderne Multifunktionsarena zu errichten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von to3i82 am 17.04.2014 um 13:09 Uhr bearbeitet
17.04.2014 - 13:15 Uhr
Zitat von FeiHung:
Zitat von to3i82:
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Na und? Wo ist der Unterschied zwischen dem Namen für ein Bauwerk, das seit jeher die Spielstätte des Vereins Werder Bremen ist und mit diesem Verein assoziiert wird, ja das sogar seine Erwähnung in der Vereinshymne findet, und dem bloßen Namen oder den Vereinsfarben?
Sag mir das Argument, mit dem man gegen den Verkauf des Namens Werder sein kann. Die Argumente, die du bisher gebracht hast, gelten 1 zu 1 auch so für den Verkauf der Namensrechte am Stadion. Da muss also schon ein bisschen mehr kommen. Momentan stellt es sich so dar, dass jemand, der für den Verkauf der Stadion-Namensrechte ist, auch nichts gegen den sonstigen Ausverkauf haben dürfte. Denn umgekehrt gelten genau die Argumente, die für den Verkauf der Namensrechte stehen (weitere Einnahmequelle - mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) auch für die anderen von mir genannten Beispiele.
Und eine Begründung dafür, dass es Fortschritt bedeutet, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen, bleibst du auch immer noch schuldig. Du behauptest das einfach mal so. Dadurch wird es aber nicht zur Tatsache, auch wenn das von den meisten Diskutanten im Internet offensichtlich angenommen wird.
Der SV Werder Bremen hieß früher FV Werder Bremen und trug einige Jahrzente seine Spiele in der sogenannten ABTS-Kampfbahn aus...
Die "Kampfbahn" wurde nach Umbau dann ca. 1930 Weserstadion genannt.
Damals gab es dafür kein Geld, aber gestört hat es wohl keinen, gleichwohl das Fanwesen natürlich bestimmt noch ein anderes gewesen ist.
Desweiteren weise ich einmal darauf hin, dass Werder auch schon mehrfach sein Vereinswappen geändert hat.
Also was sollte man gegen gewisse Veränderungen haben, die dem Verein sogar noch Geld einbringen?
Etwas anderes ist es, wenn die Identität verloren geht. Das wäre meines Erachtens nach der Fall, wenn der Verein plötzlich SV Wiesenhof Bremen heissen würde. Ich gebe zu, ich würde mich damit wohl nicht anfreunden können. Trotzdem könnte ich nicht mal ausschließen, auch dann noch dem Verein die Treue zuhalten...
Zitat von to3i82:
Weil das Stadion ein Bauwerk ist. Und weil es das Weser-Stadion garnicht mehr gibt. Sondern durch den Umbau eine völlig neue Arena. Fortschritt ist auch, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen. Das entscheiden aber zum Glück andere. Wollte hier aber mal die Gedanken dazu rauskitzeln.
Na und? Wo ist der Unterschied zwischen dem Namen für ein Bauwerk, das seit jeher die Spielstätte des Vereins Werder Bremen ist und mit diesem Verein assoziiert wird, ja das sogar seine Erwähnung in der Vereinshymne findet, und dem bloßen Namen oder den Vereinsfarben?
Sag mir das Argument, mit dem man gegen den Verkauf des Namens Werder sein kann. Die Argumente, die du bisher gebracht hast, gelten 1 zu 1 auch so für den Verkauf der Namensrechte am Stadion. Da muss also schon ein bisschen mehr kommen. Momentan stellt es sich so dar, dass jemand, der für den Verkauf der Stadion-Namensrechte ist, auch nichts gegen den sonstigen Ausverkauf haben dürfte. Denn umgekehrt gelten genau die Argumente, die für den Verkauf der Namensrechte stehen (weitere Einnahmequelle - mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) auch für die anderen von mir genannten Beispiele.
Und eine Begründung dafür, dass es Fortschritt bedeutet, sich für diese Einnahmequelle zu öffnen, bleibst du auch immer noch schuldig. Du behauptest das einfach mal so. Dadurch wird es aber nicht zur Tatsache, auch wenn das von den meisten Diskutanten im Internet offensichtlich angenommen wird.
Der SV Werder Bremen hieß früher FV Werder Bremen und trug einige Jahrzente seine Spiele in der sogenannten ABTS-Kampfbahn aus...
Die "Kampfbahn" wurde nach Umbau dann ca. 1930 Weserstadion genannt.
Damals gab es dafür kein Geld, aber gestört hat es wohl keinen, gleichwohl das Fanwesen natürlich bestimmt noch ein anderes gewesen ist.
Desweiteren weise ich einmal darauf hin, dass Werder auch schon mehrfach sein Vereinswappen geändert hat.
Also was sollte man gegen gewisse Veränderungen haben, die dem Verein sogar noch Geld einbringen?
Etwas anderes ist es, wenn die Identität verloren geht. Das wäre meines Erachtens nach der Fall, wenn der Verein plötzlich SV Wiesenhof Bremen heissen würde. Ich gebe zu, ich würde mich damit wohl nicht anfreunden können. Trotzdem könnte ich nicht mal ausschließen, auch dann noch dem Verein die Treue zuhalten...
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