Corona-News-Thread
12.12.2020 - 10:35 Uhr
05.01.2021 - 08:54 Uhr
Also Restaurantbesuche sehe ich als kritischer als Aktivitäten an der frischen luft.
Es besteht die Gefahr von Aerosolübertragung. Zudem ist die Anreise schwieriger.
Deshalb würde ich den Satz „Es spricht nichts gegen Restaurantbesuche mit guten Hygienekonzept“ so nicht unterschreiben.
Das Schulen elementar wichtig sind ist klar insbesondere die Kinderbetreuung (U12),
Aber natürlich auch ein großer gegahrenherd. Das sie ggf. zuerst öffnen sollte klar sein. Ich halte es aber für nicht machbar Schulen zu öffnen und die Fallzahlen groß zu verringern.
Die Übersterblichkeit hat natürlich ein Zusammenhang ist aber als Maßstab für Maßnahmen weniger geeignet.
Es besteht die Gefahr von Aerosolübertragung. Zudem ist die Anreise schwieriger.
Deshalb würde ich den Satz „Es spricht nichts gegen Restaurantbesuche mit guten Hygienekonzept“ so nicht unterschreiben.
Das Schulen elementar wichtig sind ist klar insbesondere die Kinderbetreuung (U12),
Aber natürlich auch ein großer gegahrenherd. Das sie ggf. zuerst öffnen sollte klar sein. Ich halte es aber für nicht machbar Schulen zu öffnen und die Fallzahlen groß zu verringern.
Die Übersterblichkeit hat natürlich ein Zusammenhang ist aber als Maßstab für Maßnahmen weniger geeignet.
05.01.2021 - 12:51 Uhr
Zitat von justalittlethought
Insofern bin ich da sehr gespalten. Für uns als Familie ist es wichtig, rauszugehen, aber eine substantielle Minderheit hält sich eben nicht an die Kontaktbeschränkungen. Insofern werden da überfüllte Touristenziele auch zur Verbreitung beitragen. Dieses nichteinhalten der Kontaktbeschränkungen müsste man vermutlich schon unterbinden, wenn die Touristenziele offen bleiben sollen.
Mich persönlich nervt sowas total. Man könnte durch schöne Aktivitäten draußen, wie @1893 sagt, die psychischen Auswirkungen des Lockdowns wirklich lockern, wenn sich die Leute vernünftig verhalten würden. Am Ende muss es womöglich wieder für alle verboten werden, wegen 20-30% A.rsch.löchern, die solche Freiheiten nutzen und damit die Infektionsketten am Laufen halten.
Insofern bin ich da sehr gespalten. Für uns als Familie ist es wichtig, rauszugehen, aber eine substantielle Minderheit hält sich eben nicht an die Kontaktbeschränkungen. Insofern werden da überfüllte Touristenziele auch zur Verbreitung beitragen. Dieses nichteinhalten der Kontaktbeschränkungen müsste man vermutlich schon unterbinden, wenn die Touristenziele offen bleiben sollen.
Mich persönlich nervt sowas total. Man könnte durch schöne Aktivitäten draußen, wie @1893 sagt, die psychischen Auswirkungen des Lockdowns wirklich lockern, wenn sich die Leute vernünftig verhalten würden. Am Ende muss es womöglich wieder für alle verboten werden, wegen 20-30% A.rsch.löchern, die solche Freiheiten nutzen und damit die Infektionsketten am Laufen halten.
ich sag es ja schon lange. man muss halt vernünftig kontrollieren und dann bei verstößen auch entsprechend konsequent den verstoß ahnden.
die touristenziele sind bekannt, dann muss da eben die polizei/das ordnungsamt regelmäßig präsent sein und die gruppen, die sich auf dem parkplatz zusammenstellen oder in großen gruppen spazieren oder wandern gehen mit einem entsprechenden bußgeld bedenken.
es ist doch völlig daneben, verstöße nicht zu ahnden und dann regeln für alle immer weiter zu verschärfen. vor allem wenn man die regeln dann nur im privaten bereich verschärft. wieso soll ich in meiner freizeit nicht mehr alleine größere radtouren machen dürfen - die mache ich auch bei diesem wetter und da wäre, wenn man insgesamt circa 60km fährt auch ein radius von 15km um den eigenen wohnort eng - aber dann weiterhin mit dem auf die arbeit fahren müssen? dann muss ich in allen bereichen anziehen und nicht nur home office dringend empfehlen, sondern eben home office verpflichtend machen. der arbeitgeber muss dann halt stichhaltig begründen, warum sein arbeitnehmer jetzt in den betrieb muss.
ich habe einige fälle bei familie und bekannten, wo der arbeitgeber das alles nicht so eng sieht. ein beispiel? meine mutter kann eigentlich komplett von daheim arbeiten, kann alles am pc machen. außer natürlich, der chef druckt mails weiterhin aus und legt sie in eine ablage zur bearbeitung. und genau das ist der fall. jeder mitarbeiter muss zwei mal die woche ins büro um sich die arbeitsaufträge - wie gesagt, ausgedruckte mails - zur bearbeitung zu holen. zusätzlich gibt es noch einmal die woche ein teamtreffen. also mehrere leute sitzen zusammen in einem raum für circa ne stunde. natürlich mit maskenpflicht im ganzen gebäude, ist ja corona. das ist pure ***** ie, würde (und wird) aber genau so weiterlaufen.
dass coronafälle in mittelständischen betrieben nicht weitergegeben werden habe ich jetzt auch schon zwei mal gehört. das kam dann jeweils "hintenrum" raus. war zwar jeweils nicht in der gleichen abteilung, aber wenn die abteilung auf der gleichen etage und auf dem gleichen gang sitzt, dann hast du bei (für notwendig gehaltener) präsenz der mitarbeiter im betrieb trotzdem berührungspunkte.
klar, viele unternehmen verhalten sich da vorbildlicher und ich habe auch viele bekannte, die seit monaten konsequent im home office sind. aber es gibt halt viele fälle, da wird das nicht so gehandhabt.
und ganz ehrlich, da kann ich es dann halt nicht nachvollziehen, dass immer wieder der private bereich eingegrenzt werden soll. einfach weil es auf der einen seite noch maßnahmen gäbe, mit denen man das fehlverhalten der unvernünftigen in den griff bekommen könnte - oder es zumindest versuchen könnte. stichwort konsequente ahndung von verstößen. und auf der anderen seite muss ich dann eben auch dafür sorgen, dass wirklich alle bereich in denen es möglich ist ihren teil dazu beitragen müssen. da fehlt dann aber der wille oder der mut...
um es mal ganz provokant zu sagen: wieso soll ich meine (coronakonformen) gewohnheiten einschränken, wenn einige chefs ihre - während der coronapandemie völlig unnötigen und kontraproduktiven - gewohnheiten nicht ändern müssen?
edith sagt noch, dass ich meine radtouren durchaus auch sein lasse wenn es nötig ist. kein problem. dazu bin ich gerne bereit wenn es leben rettet. aber es sollte halt auch jeder bereich das beitragen, das er kann. und das ist halt bisher absolut nicht der fall, da gewisse bereiche bei den verschärfungen der regeln einfach komplett ignoriert werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von StuttgarterBub am 05.01.2021 um 12:57 Uhr bearbeitet
05.01.2021 - 13:13 Uhr
Zum beruflichen absolute Zustimmung, habe ich ja auch schon mal angemerkt.
Ist auch ein beliebtes Argument der Verschwörungsfreaks:” die corona regeln gelten nur solange du nicht deine steuerschuld begleichst”
Was kontrollen betreffen kann ich das schwer beurtrilen finde es aber ok nicht mit dem knüppel durchzugehen.
Die Raduktion auf den Landkreis bringt aber einiges, wie die Ausgangsbeschränkungen. Du fällst mit falschen Nummernschild auf und es erhöht die hemmschwelle
Ist auch ein beliebtes Argument der Verschwörungsfreaks:” die corona regeln gelten nur solange du nicht deine steuerschuld begleichst”
Was kontrollen betreffen kann ich das schwer beurtrilen finde es aber ok nicht mit dem knüppel durchzugehen.
Die Raduktion auf den Landkreis bringt aber einiges, wie die Ausgangsbeschränkungen. Du fällst mit falschen Nummernschild auf und es erhöht die hemmschwelle
05.01.2021 - 13:15 Uhr
Zitat von StuttgarterBub
um es mal ganz provokant zu sagen: wieso soll ich meine (coronakonformen) gewohnheiten einschränken, wenn einige chefs ihre - während der coronapandemie völlig unnötigen und kontraproduktiven - gewohnheiten nicht ändern müssen?
um es mal ganz provokant zu sagen: wieso soll ich meine (coronakonformen) gewohnheiten einschränken, wenn einige chefs ihre - während der coronapandemie völlig unnötigen und kontraproduktiven - gewohnheiten nicht ändern müssen?
Auf eine ähnliche Art haben meine Freundin und ich es auch bekommen - ihre Firma hat das lange Zeit ignoriert und akzeptiert auch jetzt Home Office nur in wenigen Bereichen. Auch, wenn es problemlos umsetzbar wäre.
Während der ersten Welle soll man den Chef (Buschfunk, Wahrheitsgehalt kann abweichen) auf dem Flur gehört haben, wie er sagte "Wer Angst vor dem Virus hat soll halt Urlaub nehmen und daheim bleiben".
Als ich das hinterher gehört habe, kamen mir schon Gedanken ob man in solchen Fällen nicht auf grobe Fahrlässigkeit plädieren könnte - beweisen kann ich es ja nicht woher ich es habe. Aber sowas ist in vielen KMU tatsächlich häufig und leidet kein Einzelfall in meinem Bekanntenkreis.
Edit: und doppelt schräg ist es mit den Home Office-Regelungen, weil die Chefs penibel auf einen papierlosen Arbeitsplatz bei ihren Mitarbeitern achten.
Dropbox Irland wird alle seine Mitarbeiter dauerhaft ins Home Office schicken, eine Bekannte wird jetzt wohl in den Süden Europas ziehen und weiterhin in Irland angestellt sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tisali am 05.01.2021 um 13:18 Uhr bearbeitet
05.01.2021 - 13:21 Uhr
Der Arbeitgeber hat eine Führsorgepflicht. Wenn die Regierung Home Office (wenn möglich) vorschreiben würde hätte er ggf. ein problem daher wäre es wichtig das verpflichtend einzuführen.
Bei uns funktioniert das von der Geschäftsleitung ganz gut. Es gab zwar Schichtgruppen und dann wohl auch rinige Abteilungsleiter die das nicht so wollten.
Allerdings hat die iberste Führung beschlossen dass keinem Home office verwehrt werden darf
Bei uns funktioniert das von der Geschäftsleitung ganz gut. Es gab zwar Schichtgruppen und dann wohl auch rinige Abteilungsleiter die das nicht so wollten.
Allerdings hat die iberste Führung beschlossen dass keinem Home office verwehrt werden darf
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1893 am 05.01.2021 um 13:24 Uhr bearbeitet
05.01.2021 - 13:23 Uhr
Zitat von 1893
Was kontrollen betreffen kann ich das schwer beurtrilen finde es aber ok nicht mit dem knüppel durchzugehen.
Die Raduktion auf den Landkreis bringt aber einiges, wie die Ausgangsbeschränkungen. Du fällst mit falschen Nummernschild auf und es erhöht die hemmschwelle
Was kontrollen betreffen kann ich das schwer beurtrilen finde es aber ok nicht mit dem knüppel durchzugehen.
Die Raduktion auf den Landkreis bringt aber einiges, wie die Ausgangsbeschränkungen. Du fällst mit falschen Nummernschild auf und es erhöht die hemmschwelle
da würde mich mal deine begründung interessieren...
du sagst auf der einen seite es sei ok, die bestehenden regel nicht "knallhart" durchzusetzen. auf der anderen seite hälst du aber eine verschärfung - also die eingrenzung des bewegungsradius auf den landkreis - für sinnvoll. sollte man nicht erstmal die bestehenden regeln durchsetzen bevor man sie verschärft?
05.01.2021 - 13:26 Uhr
Zitat von StuttgarterBub
wieso soll ich in meiner freizeit nicht mehr alleine größere radtouren machen dürfen - die mache ich auch bei diesem wetter und da wäre, wenn man insgesamt circa 60km fährt auch ein radius von 15km um den eigenen wohnort eng
wieso soll ich in meiner freizeit nicht mehr alleine größere radtouren machen dürfen - die mache ich auch bei diesem wetter und da wäre, wenn man insgesamt circa 60km fährt auch ein radius von 15km um den eigenen wohnort eng
Bei einem Radius von 15 km kannst ziemlich genau einen Rundkurs von 124,25 km fahren. Also noch genügend Trainingspotenzial nach oben.
So wie das aktuell geschrieben wird scheint der Radius tatsächlich zu kommen. 15km ist tight, da kommst ja noch nichtmal in die Innenstadt einer größeren Stadt. Aber warten wir es mal ab.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von st3in am 05.01.2021 um 13:27 Uhr bearbeitet
05.01.2021 - 13:29 Uhr
Zitat von StuttgarterBub
da würde mich mal deine begründung interessieren...
du sagst auf der einen seite es sei ok, die bestehenden regel nicht "knallhart" durchzusetzen. auf der anderen seite hälst du aber eine verschärfung - also die eingrenzung des bewegungsradius auf den landkreis - für sinnvoll. sollte man nicht erstmal die bestehenden regeln durchsetzen bevor man sie verschärft?
Zitat von 1893
Was kontrollen betreffen kann ich das schwer beurtrilen finde es aber ok nicht mit dem knüppel durchzugehen.
Die Raduktion auf den Landkreis bringt aber einiges, wie die Ausgangsbeschränkungen. Du fällst mit falschen Nummernschild auf und es erhöht die hemmschwelle
Was kontrollen betreffen kann ich das schwer beurtrilen finde es aber ok nicht mit dem knüppel durchzugehen.
Die Raduktion auf den Landkreis bringt aber einiges, wie die Ausgangsbeschränkungen. Du fällst mit falschen Nummernschild auf und es erhöht die hemmschwelle
da würde mich mal deine begründung interessieren...
du sagst auf der einen seite es sei ok, die bestehenden regel nicht "knallhart" durchzusetzen. auf der anderen seite hälst du aber eine verschärfung - also die eingrenzung des bewegungsradius auf den landkreis - für sinnvoll. sollte man nicht erstmal die bestehenden regeln durchsetzen bevor man sie verschärft?
Weil man das Volk auch bei Laune halten muss und ich nichts von extremer Polizeikontrolle halte in diesem Rahmen, zumal es schwer machbar sein dürfte.
Lasst die Leute an die frische luft das ist wichtig und dann treffen sie sich zuhause nicht um es ganz einfach zu sagen.
05.01.2021 - 13:30 Uhr
Zitat von st3in
Bei einem Radius von 15 km kannst ziemlich genau einen Rundkurs von 124,25 km fahren. Also noch genügend Trainingspotenzial nach oben.
So wie das aktuell geschrieben wird scheint der Radius tatsächlich zu kommen. 15km ist tight, da kommst ja noch nichtmal in die Innenstadt einer größeren Stadt. Aber warten wir es mal ab.
Zitat von StuttgarterBub
wieso soll ich in meiner freizeit nicht mehr alleine größere radtouren machen dürfen - die mache ich auch bei diesem wetter und da wäre, wenn man insgesamt circa 60km fährt auch ein radius von 15km um den eigenen wohnort eng
wieso soll ich in meiner freizeit nicht mehr alleine größere radtouren machen dürfen - die mache ich auch bei diesem wetter und da wäre, wenn man insgesamt circa 60km fährt auch ein radius von 15km um den eigenen wohnort eng
Bei einem Radius von 15 km kannst ziemlich genau einen Rundkurs von 124,25 km fahren. Also noch genügend Trainingspotenzial nach oben.
So wie das aktuell geschrieben wird scheint der Radius tatsächlich zu kommen. 15km ist tight, da kommst ja noch nichtmal in die Innenstadt einer größeren Stadt. Aber warten wir es mal ab.
Ich würde es auf Landkreise beschränken das schreckt ab und ist effektiv
05.01.2021 - 13:31 Uhr
Zitat von st3in
Bei einem Radius von 15 km kannst ziemlich genau einen Rundkurs von 124,25 km fahren. Also noch genügend Trainingspotenzial nach oben.
So wie das aktuell geschrieben wird scheint der Radius tatsächlich zu kommen. 15km ist tight, da kommst ja noch nichtmal in die Innenstadt einer größeren Stadt. Aber warten wir es mal ab.
Bei einem Radius von 15 km kannst ziemlich genau einen Rundkurs von 124,25 km fahren. Also noch genügend Trainingspotenzial nach oben.
So wie das aktuell geschrieben wird scheint der Radius tatsächlich zu kommen. 15km ist tight, da kommst ja noch nichtmal in die Innenstadt einer größeren Stadt. Aber warten wir es mal ab.
müsste ich tatsächlich mal schauen wo ich da so rumkommen würde. ich weiß nur, dass bestimmt die hälfte meiner "normalen" strecken rausfallen würde. vielleicht die chance mal was neues zu entdecken, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ein großteil der strecke hier durch ziemlich radunfreundliches gebiet führen würde. wenn die grenze mit dem landkreis kommen sollte, dann könnte ich auch nur noch in eine richtung (und das wäre zum radeln die "falsche") fahren. wäre also auch nichts
zur entschuldigung. mathe war nie meins. und geometrie erst recht nicht. wenn man mir gesagt hat wie ich den zirkel einstellen soll, dann hab ich den kreis hingekriegt. wie groß der dann aber war, das war nichts mehr für mich
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