BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
11.08.2017 - 15:00 Uhr
Zitat von marinolux
Ich weiss nicht ob dieser Spieler schon hier genannt wurde, aber wie wär es mit einer Verpflichtung von Javier Pastore vom PSG? Damit sie die FFP Regeln einhalten können muss der Verein Spieler verkaufen und JP hat seine Nummer 10 gerade an Neymar verloren. Ob es Gehalttechnisch realisierbar ist, schwer zu sagen. Dieser Spieler würde jedoch ein Dembele-Verlust einigermassen auffangen.
Ich weiss nicht ob dieser Spieler schon hier genannt wurde, aber wie wär es mit einer Verpflichtung von Javier Pastore vom PSG? Damit sie die FFP Regeln einhalten können muss der Verein Spieler verkaufen und JP hat seine Nummer 10 gerade an Neymar verloren. Ob es Gehalttechnisch realisierbar ist, schwer zu sagen. Dieser Spieler würde jedoch ein Dembele-Verlust einigermassen auffangen.
Pastore ist immerhin schon 28 Jahre und Dembeles Nachfolger wird mEn schon ehr Richtung 20 gehen als Richtung 30.
Zudem sehe ich Pastore zentral am stärksten und da hat man Götze und Kagawa.
Guedes wäre mMn die bessere Option.
20 Jahre jung, die Perspektive ist für ihn nicht besser geworden durch die Verpflichtung von Neymar und den Spekulationen um Mbappe..
Vllt. wird man PSG ja Dembele andrehen können, wenn die Mbappe nicht holen und Dembele für 100 Mio. plus Guedes eintauschen können

11.08.2017 - 15:02 Uhr
Zitat von marinolux
Ich weiss nicht ob dieser Spieler schon hier genannt wurde, aber wie wär es mit einer Verpflichtung von Javier Pastore vom PSG? Damit sie die FFP Regeln einhalten können muss der Verein Spieler verkaufen und JP hat seine Nummer 10 gerade an Neymar verloren. Ob es Gehalttechnisch realisierbar ist, schwer zu sagen. Dieser Spieler würde jedoch ein Dembele-Verlust einigermassen auffangen.
Ich weiss nicht ob dieser Spieler schon hier genannt wurde, aber wie wär es mit einer Verpflichtung von Javier Pastore vom PSG? Damit sie die FFP Regeln einhalten können muss der Verein Spieler verkaufen und JP hat seine Nummer 10 gerade an Neymar verloren. Ob es Gehalttechnisch realisierbar ist, schwer zu sagen. Dieser Spieler würde jedoch ein Dembele-Verlust einigermassen auffangen.
Wenn der BVB 9 Millionen Brutto bietet passt das. Paris möchte Pastore, Draxler, Guedes, Ben Arfa, Pastore, Lo Celso, Lucas verkaufen oder manchen verleihen. Nicht alle, doch aus der Liste soll ausgedünnt werden. Draxler möchte unbedingt bleiben.
Gut möglich das der BVB generell nach Paris sehen wird. In Portugl wurde geschrieben das Mittwoch der BVB Benfica-Braga hat von Scouts beobachten lassen. Pedro Neto von Braga wird stark umworben. Von uns wäre Salvio sicherlich ein Spieler der auf Dembele interessant werden könnte.
11.08.2017 - 20:04 Uhr
Sich ausbauen ist halt schwierig, auf Grund der Umstände. Wäre der Markt stabil könnte der BVB aufholen, da er überdurchschnittlich wirtschaftet. Aber in Zeiten, in denen aus gleich mehreren Quellen der Geldhahn auf Anschlag aufgedreht wird, ist Spieler halten praktisch unmöglich. Das hat doch selbst Bayern in der Personalie Kroos schon zu spüren bekommen. Der BVB hat eine Gehaltsobergrenze von ~ 10 Mio für einzelne Topleute, aber dei halbe englische Liga pflastert mit diesem Gehalt seine Bank zu. In so einem Umfeld findet sich logischerweise immer jemand, der mehr bietet. Wäre es anders herum, die ganzen Einnahmen würden zurück gehen, alle Topvereine wollen auf einmal ihre Kader ausdünnen, weil die Brüder zu teuer werden, dann sähe es beim BVB mit dem Talentehaufen doch super aus. Die Teens bekommen halt logischerweise weniger Gehalt als die opspieler auf dem Zenit ihrer Karriere. Es kann daher einfach immer jemand kommen, der einen größeren Stapel Kohle hinblättert. Der BVB als real wirtschaftender Verein kann halt nur bis zu einer gewissen Summe mitbieten.
Das ganze ist halt Friedmann´sche Geldmengentheorie ein Reinform. Helikoptergeld passt ja auch so dermassen gut, dass hätte der Gute sich wohl nie erträumt, dass es mal real passieren würde.
Man darf Dembele jetzt aber auch nicht zu stark verallgemeinern. Da ist gerade ein schwarzer Schwan passiert, das kommt nur alle 20 Jahre mal. Dembele wollte immer zu Barca, das wird man ihm auch versprochen haben. Letztes Jahr ist nur noch niemand davon ausgangen, dass er so stark wird - und vor allem nicht das Neymar sich in 222 Mio verwandelt.
Das ganze ist halt ein Aspekt der Spielerwerbung - "wenn dein Wunschverein klopft und die Summe stimmt, kannst du natürlich gehen!" - die Alternative wäre die Ausstiegsklausel. Aber man war ja zum Glück so weise, den Quatsch nicht mehr zu machen. Sonst würde wohl auch maximal 50 Mio drin stehen.
Aber die Dinge ändern sich im Laufen von 5 Jahren manchmal erheblich...
Das ganze ist halt Friedmann´sche Geldmengentheorie ein Reinform. Helikoptergeld passt ja auch so dermassen gut, dass hätte der Gute sich wohl nie erträumt, dass es mal real passieren würde.
Man darf Dembele jetzt aber auch nicht zu stark verallgemeinern. Da ist gerade ein schwarzer Schwan passiert, das kommt nur alle 20 Jahre mal. Dembele wollte immer zu Barca, das wird man ihm auch versprochen haben. Letztes Jahr ist nur noch niemand davon ausgangen, dass er so stark wird - und vor allem nicht das Neymar sich in 222 Mio verwandelt.
Das ganze ist halt ein Aspekt der Spielerwerbung - "wenn dein Wunschverein klopft und die Summe stimmt, kannst du natürlich gehen!" - die Alternative wäre die Ausstiegsklausel. Aber man war ja zum Glück so weise, den Quatsch nicht mehr zu machen. Sonst würde wohl auch maximal 50 Mio drin stehen.
Aber die Dinge ändern sich im Laufen von 5 Jahren manchmal erheblich...
11.08.2017 - 20:42 Uhr
Zitat von Silverstar
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass man in Dortmund ganz genau die Summe kennt, die Barca für Coutinho geboten hat. Watzke und Zorc haben ja nach wie vor einen engen Draht zu Klopp.
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass man in Dortmund ganz genau die Summe kennt, die Barca für Coutinho geboten hat. Watzke und Zorc haben ja nach wie vor einen engen Draht zu Klopp.
So nach dem Motto.
Zorc: "Aki, lass mal bei Kloppo durchrufen. Der soll uns stecken, was Barcelona für Coutinho final geboten hat, dann können wir auch unsere Summe noch bis zum Maximum ausreizen."
Aki: "Gute Idee, Micha." ..... wählt Jürgens Handynummer .... "Hi Jürgen, du sachmal, wir haben jetzt diese Geier von Barcelona morgen wieder auf der Matte stehen. Was haben die euch denn geboten, für diesen Brasilianer da, äh Coutinho..?"
Kloppo: "Ja, das war schon amüsant. Die dachten wirklich, mit einer nicht dreistelligen Millionensumme können sie uns da ankommen. Guter Witz, was Barcelona uns da geboten hat, da kriegen wir ja locker das Doppelte im Jahr als TV-Geld. Mit dem Klimpergeld was die da angefahren haben, können sie vielleicht Sturridge haben. Ah ne Mist, da hab ich grad nen Anruf vom Arzt bekommen, der fällt schon wieder paar Wochen aus..."
Aki: "Alles klar, ja bei uns werden die knausrigen Katalanen wahrscheinlich auch wieder mal denken, die Bundesliga wäre ein Selbstbedienungsladen und mit Kaufpreisen kommen, bei denen mir normalerweise der Kaffee aus der Tasse kippt. Und das obwohl die ganze Welt nun weiß, dass sie soeben mit dem Neymar-Transfer auf einem Geldhaufen sitzen. Machet gut Jürgen, wir sehen uns am Dienstag in Hoffenheim. Hab VIP-Karten."
Aki zu Zorc: "So, pass auf mir ist grad noch was eingefallen. Ich rufe jetzt mal kurz bei meinem Buddy Florentino in Madrid an, der hat doch dieses Jahr auch noch keinen Kracher rausgehauen und Micha, du meintest dieser Junge aus Monaco wäre sich mit Paris einig? Na, dann kann ich dem doch mal Ousmane bisschen aufquatschen, die haben in Madrid doch sicher Interesse daran, ihrem größten Konkurrenten unseren jungen Trainingsverweigerer vor der Nase wegzuschnappen. Du Micha, schaust mal bitte, welcher Spieler dir bei Madrid passen würde und fragst dann auch mal Peter, eventuell kriegen wir da auf den Batzen Geld auch noch irgendso nen Spanier dazu draufgelegt."
11.08.2017 - 20:44 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Anstelle der BVB Verantwortlichen wuerde ich jeden Wechsel vor dem Sommer des letzten Vertragsjahres kategorisch ausschliessen, falls dies bzgl. der Aktiengesellschaft und der Anteilseigner moeglich ist, wovon ich jedoch ausgehe. Die Abloesesummen werden in den naechsten 2-3 Jahren weiter steigen und Spieler wie Dembele oder Aubameyang kann man auch in 2 Jahren noch fuer ueber 80 Millionen Euro verkaufen.
Anstelle der BVB Verantwortlichen wuerde ich jeden Wechsel vor dem Sommer des letzten Vertragsjahres kategorisch ausschliessen, falls dies bzgl. der Aktiengesellschaft und der Anteilseigner moeglich ist, wovon ich jedoch ausgehe. Die Abloesesummen werden in den naechsten 2-3 Jahren weiter steigen und Spieler wie Dembele oder Aubameyang kann man auch in 2 Jahren noch fuer ueber 80 Millionen Euro verkaufen.
Das funktioniert nur unter dem Vorbehalt, dass der Spieler sich professionell verhält. Bei Lewy war es so und bei Auba scheint das auch so zu sein, aber nach der Aktion von Ous ist daran zu zweifeln. Geld auf dem Konto schießt keine Tore, aber ein streikender Dembele auch nicht.
Leider scheint es so als ob die größten fußballerischen Genies oft auch die größten charakterlichen Schwächen haben.
11.08.2017 - 20:48 Uhr
Zitat von wololo
Das funktioniert nur unter dem Vorbehalt, dass der Spieler sich professionell verhält. Bei Lewy war es so und bei Auba scheint das auch so zu sein, aber nach der Aktion von Ous ist daran zu zweifeln. Geld auf dem Konto schießt keine Tore, aber ein streikender Dembele auch nicht.
Leider scheint es so als ob die größten fußballerischen Genies oft auch die größten charakterlichen Schwächen haben.
Zitat von Gummibaerchen
Anstelle der BVB Verantwortlichen wuerde ich jeden Wechsel vor dem Sommer des letzten Vertragsjahres kategorisch ausschliessen, falls dies bzgl. der Aktiengesellschaft und der Anteilseigner moeglich ist, wovon ich jedoch ausgehe. Die Abloesesummen werden in den naechsten 2-3 Jahren weiter steigen und Spieler wie Dembele oder Aubameyang kann man auch in 2 Jahren noch fuer ueber 80 Millionen Euro verkaufen.
Anstelle der BVB Verantwortlichen wuerde ich jeden Wechsel vor dem Sommer des letzten Vertragsjahres kategorisch ausschliessen, falls dies bzgl. der Aktiengesellschaft und der Anteilseigner moeglich ist, wovon ich jedoch ausgehe. Die Abloesesummen werden in den naechsten 2-3 Jahren weiter steigen und Spieler wie Dembele oder Aubameyang kann man auch in 2 Jahren noch fuer ueber 80 Millionen Euro verkaufen.
Das funktioniert nur unter dem Vorbehalt, dass der Spieler sich professionell verhält. Bei Lewy war es so und bei Auba scheint das auch so zu sein, aber nach der Aktion von Ous ist daran zu zweifeln. Geld auf dem Konto schießt keine Tore, aber ein streikender Dembele auch nicht.
Leider scheint es so als ob die größten fußballerischen Genies oft auch die größten charakterlichen Schwächen haben.
Der wird sich schon wieder einkriegen, sobald sich kein Geld auf seinem Konto einfindet. Und am Ende ist das dann auch der springende Punkt. Sollte Dembele nicht wechseln bis Ende des Monats, bin ich da ganz entspannt, dass er seine Arbeit wieder normalisiert.
11.08.2017 - 20:57 Uhr
Mal zur sportlichen Seite der Transferpolitik - für mich ist die, in dieser Art, vom letzten Sommer neu ausgerichtete Transferstrategie auf internationale Top-Talente à la Chelsea (sichern und schauen was man damit anfängt) mit Mor, Merino, Mangala, (Isak) und Dembele völlig gescheitert - wirtschaftlich natürlich nicht. Man sieht, dass sich die meisten dieser Talente viel weiter sehen als sie sind und sie sich absolut 0 mit dem Verein Borussia Dortmund identifizieren können, sondern nur gekommen sind um es so schnell wie möglich ins erste Team zu schaffen, was hier vermeintlich leichter scheint (und in den Gesprächen so vielleicht auch beim Anwerben verkauft wird) als bei den anderen europäischen Top-Clubs.
De facto sind warscheinlich Mor, Merino, Mangala und Dembele ein Jahr später wieder weg, Isak wird warscheinlich auch spätestens im Winter mit den Hufen scharren, weil ihm der schwedische Verband Druck macht und er sich aufgrund seines Rufes wie die anderen den Club bei gleich guten Verträgen aussuchen kann.
Ist das für uns dauerhaft der richtige Weg? Finanziell sicher, aber sportlich? Müssen es die A-Rosinen sein, hinter denen alle her sind und die davon schon auf Wolke 7 schwelgen? Oder doch lieber wieder Spieler wie Kagawa, Barrios, Lewy und Co?
Auf der anderen Seite sitzt man auf Millionengräbern wie mMn Rode, Schürrle und Co, die sicher ganz solide im Kader sein können, aber im Preis-/ Leistungsverhältnis völlig überzogene vermeintliche "Sicherheits"-Transfers waren.
De facto sind warscheinlich Mor, Merino, Mangala und Dembele ein Jahr später wieder weg, Isak wird warscheinlich auch spätestens im Winter mit den Hufen scharren, weil ihm der schwedische Verband Druck macht und er sich aufgrund seines Rufes wie die anderen den Club bei gleich guten Verträgen aussuchen kann.
Ist das für uns dauerhaft der richtige Weg? Finanziell sicher, aber sportlich? Müssen es die A-Rosinen sein, hinter denen alle her sind und die davon schon auf Wolke 7 schwelgen? Oder doch lieber wieder Spieler wie Kagawa, Barrios, Lewy und Co?
Auf der anderen Seite sitzt man auf Millionengräbern wie mMn Rode, Schürrle und Co, die sicher ganz solide im Kader sein können, aber im Preis-/ Leistungsverhältnis völlig überzogene vermeintliche "Sicherheits"-Transfers waren.
11.08.2017 - 21:07 Uhr
Zitat von Vero-amore
Aber der BVB will ihn doch nicht zwingend verkaufen, der Wunsch geht doch eindeutig von Dembele aus.
Seinen wahren Charakter scheinen wir erst jetzt zu sehen und das gefällt mir gar nicht.
Zitat von Xergos
Dembele ist allerdings eine Woche vor Saisonstart einer von 3 Spielern für die Offensive (neben Auba und nem 18jährigen Pulisic), der nachweislich gehobenes Bundesliganiveau besitzt. Ein Abgang ohne Ersatz wäre da sportlich absoluter Wahnsinn und wie gut man jetzt noch Ersatz bekommt kann sich jeder mal selber überlegen. Da bekommt man maximal noch Schürrle 2.0 (aka Durchschnitt, dafür aber 60 Mio teuer)
Zitat von Vero-amore
Du machst einen entscheidenden Fehler, du konzentrierst dich nur auf die Person Dembele, dabei haben wir in dessen Schatten schon Spieler wie Dahoud, Philipp und Talente wie Zagadou und Isak verpflichtet die unseren Kader auf längere Sicht verstärken können. Dembele ist sicherlich ein Nice to have, aber langfristig planen konnte man mit ihm nicht. Das er allerdings schon nach einer Saison wieder gehen will., konnte auch keiner ahnen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Danke für die vielen Antworten. Den Beitrag nehme ich einfach mal exemplarisch.
Grundsätzlich bin ich in vielen Dingen bei dir. Im Prinzip beschreibst du ja exakt den Weg den ich mir auch vorstelle. Man geht langsam Schritt für Schritt nach vorne und versucht sich dabei konstant etwas zu verbessern. Ich habe auch generell kein Problem mit Verkäufen und der Ausbildung von Spielern für andere Vereine. Ist ja ein sinnvoller Weg zur Konsolidierung, Stabilisierung und Verbesserung der Finanzen und der sportlichen Situation.
Für mich gibt es zwei Arten von Transfers die für euch ideal sind, zuzüglich dazu wäre eine gute Jugendarbeit noch perfekt.
Einmal eben die ganzen Talente. Ihr seid ja in der Position für Spieler wie Dembele eine wirklich gute Anlaufstelle zu sein. Es spricht ja für euch in so einem Fall mal eben die komplette Elite des Weltfußballs hinter euch zu lassen. Ist ja schon eine Leistung. Um solche Spieler müsst ihr euch weiter bemühen.
Die anderen Transfers die ich bei euch sehr mag sind Spieler wie Bartra. Nicht unbedingt weltklasse, aber passt perfekt ins Spiel und hat immer noch etwas Potential nach oben. Zusätzlich hat man bei solchen Spielern eine gute Chance sie länger zu halten.
Nur funktioniert das was ihr macht in meinen Augen nur dann auf allerhöchstem Niveau, wenn diese Supertalente, sofern sie einschlagen, zumindest eine Weile gehalten werden können. Ziel sollte es ja sein so attraktiv zu sein und auf so einem hohen Niveau zu agieren, dass man diese Spieler zumindest eine Weile halten kann. Stand jetzt kommt dann aber ein herausragender Spieler und geht direkt wieder und muss ersetzt werden. So kann man sich nicht entwickeln. Es ist ja klar, dass der irgendwann weiterzieht. Das hat jeder erwartet der den mal hat spielen sehen (deshalb fand ich es auch so schade, dass der zu euch ist. Da war mir klar, dass wir keine Chance mehr auf den haben).
Ich weiß es nicht. Ich verstehe die Rationalisierung des Transfers durch euch und ich verstehe auch, dass es bei Aubameyang eventuell mündliche Absprachen gab. Aber ich finde das insgesamt einfach etwas wenig, etwas enttäuschend. Ich hätte euch einen Schritt weiter gesehen. Du betonst ja bspw. selber noch, dass ihr mit Reus einen hochklassigen Spieler lange halten konntet, Hummels blieb ja auch sehr lange usw.
Dembele bei vier Jahren Vertrag zu verlieren wirkt da für mich einfach wie ein heftiger Rückschritt. Um es übertrieben auszudrücken, hat das für mich ein wenig was von Kapitulation. Als wäre der Verein ein wenig müde und hätte keine Lust mehr wieder so einen Kampf mitmachen zu müssen.
Vielleicht seid ihr aber auch weiter auf dem richtigen Weg und ich überschätze einfach eure aktuelle Strahlkraft.
Nichtsdestotrotz, danke für die vielen guten Antworten.
Danke für die vielen Antworten. Den Beitrag nehme ich einfach mal exemplarisch.
Zitat von Gorgoroth
Schöner Text, danke dafür.
Ziele: Sportlich nachhaltiger Erfolg, Titel.
Selbstverständlich ist der Titelhunger weiterhin da, nur eben mit dem nötigen Risikobewusstsein. Man kann es nicht erzwingen, kein "Ausbildungsverein" mehr zu sein oder Titel zu bekommen.
Zum Thema langfristige strategische Ausrichtung ein paar Gedanken:
1. Die Lehre der Vergangenheit beachten, die lautet, man kann nur anstreben, was sich langfristig solide finanzieren lässt. Selbst dabei gibt es immer wieder Risiken, die kreativ abgefangen werden müssen, z.B. durch eine CL-Ausfall-Versicherung (mal ehrlich: wer hatte sowas auf dem Schirm ? Und trotzdem muss sich die BVB-Führung oft als Versagertruppe bezeichnen lassen ).
Keine Ziele, die nicht finanzierbar sind.
2. Was finanzierbar ist, stellt eine hochkomplexe Angelegenheit dar. Der BVB funktioniert als Verein anders als ein Portemonnaie. Hier wird aber allzu oft auf diesem Niveau diskutiert – zum Beispiel bei den Transfers. Einnahmen vs. Ausgaben; beides auf nicht gesicherten Zahlen basierend und unter Vernachlässigung vieler anderer Faktoren, wie Beratergebühren, Handgelder, sowie indirekten Zahlungen durch Sponsoren (Puma- Demebele/Reus) usw. Ganz zu schweigen von Zahlungsmodalitäten wie Raten, Verkaufsbeteiligungen, Boni etc.
3. Was finanzierbar ist, ändert sich, zum Beispiel durch den Wegfall von Altlasten wie den Sportfive-Vertrag ab 2020; zugleich aber auch durch Faktoren wie Gehälter, die der BVB wegen seiner starken wirtschaftlichen Entwicklung tatsächlich in ungeahnte Höhen schrauben konnte (warten wir bei Red Bull doch ab, was denen in drei, vier Jahren blüht). So wird man Mislintat auch halten können, der strategisch viel wichtiger ist als Dembouz.
Vor allem aber ändert sich der Markt rasant. England und China, sowie die einzelnen Investoren-Vereine haben die Spielräume finanzieller Natur dramatisch erweitert. Damit schnellen auch hierzulande die Kosten erheblich in die Höhe, während die strukturellen Einnahmen langsamer steigen. In dieser Lage hat Dortmund (wie alle BL-Vereine außer dem FCB) gar keine Wahl, als den Weg der letzten Jahre fortzuführen.
4. Was schon finanziert wird, doch oft vergessen ist: Es konnten geniale Spieler wie Mkhitaryan verpflichtet werden; aber vor allem konnte so Reus gehalten werden. Klopp hat seinerzeit nicht umsonst gesagt, mit Blick auf Mkhi, dass er erfreut / verwundert feststellt, welche tollen Spieler für den BVB spielen wollen. Das nehmen viele nur nicht wirklich ernst.
Reus ist m.E. völlig unterschätzt. Natürlich hat der BVB aufgrund der Verbundenheit von Reus mit Dortmund gute Karten, doch das hätte wenig genutzt, wenn nicht die Finanzkraft und die Sponsoren vorhanden gewesen wären, sowie die Aussicht auf sportlichen Erfolg in Form von Titeln.
Die Verlängerung zu einem Zeitpunkt, als es sportlich gruselig aussah, war übrigens ein Zeichen der Art, wie es hier immer wieder gefordert wird.
5. Ganz sicher steht der Verbleib unter den Top-Ten der europäischen Spitze als strategisches Ziel der Vereinsführung. Wie immer heißt das nicht, dass man nicht auch einmal ein Jahr hat, in dem es mit der CL nicht klappt, was dann die Ausnahme von der Regel darstellt.
Das ist für die Finanzierung des Vereins maßgeblich, denn die Sponsoren schauen auf das Uefa-Ranking, wie Watzke gesagt hat. Hinter allem steckt sicherlich die Überlegung, bei der seit rund 25 Jahren drohenden Gründung einer europäischen Liga mit von der Partie zu sein.
6. Sportlich ganz sicher Titel auf allen Ebenen, aber in gar keinem Fall eine Form der Dominanz, die sich nicht erzwingen lassen würde. Auch als „Ausbildungsverein“ kann man sportlich so erfolgreich sein, um BL oder CL/EL vielleicht zu gewinnen; mit gefällt der Begriff nicht, ich finde den BVB eher wie einen sportlichen Durchlauferhitzer. Talentveredelung durch sportlichen Erfolg auf höchster Ebene.
7. Man sollte vergleichen, was vor wenigen Jahren noch möglich war, um einen BVB-Spieler zu ergattern und was jetzt nötig ist: Götze, Lewy, Sahin, Kagawa. Schon die Transferperiode 2016 (Hummels, Mkhitaryan, Gündogan) hat gezeigt, dass derlei günstige Abgänge aus Dortmund nicht mehr machbar sind und selbst wenn der Spieler geneigt ist, der Verein nicht mehr so einfach muss.
Was jetzt für Ginter, Bender, Merino und Ramos geflossen ist, unterstreicht die veränderte Situation; und das ist als Zeichen viel mehr wert, denn ein bockiges „Njet“. Dembouz kann sicher wechseln, wenn die Kaufsumme „verrückt“ genug ist; Auba wurde die Möglichkeit gegeben, sich zu verändern – auf der Basis akzeptabler Erlöse. Auch ohne große Gesten hat der BVB doch erreicht, was sich im Rahmen erreichen ließ.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Hoffe mal das ist der richtige Thread dafür.
Worauf ich konkret hinaus will ist eigentlich das: was ist euer Ziel? Wollt ihr dieser Ausbildungsverein bleiben, oder will man da mehr? Denn die aktuelle Transferperiode ist mich ein sehr schlechtes Zeichen was eure sportliche Ambition angeht und ich fange an Zweifel an der Motivation hinter der Transferpolitk zu hegen. Mich würde mal interessieren wie man das bei euch betrachtet. Also weniger die konkreten Transfers, als euren eigentlichen Anspruch für die nächsten Jahre.
Hoffe mal das ist der richtige Thread dafür.
Worauf ich konkret hinaus will ist eigentlich das: was ist euer Ziel? Wollt ihr dieser Ausbildungsverein bleiben, oder will man da mehr? Denn die aktuelle Transferperiode ist mich ein sehr schlechtes Zeichen was eure sportliche Ambition angeht und ich fange an Zweifel an der Motivation hinter der Transferpolitk zu hegen. Mich würde mal interessieren wie man das bei euch betrachtet. Also weniger die konkreten Transfers, als euren eigentlichen Anspruch für die nächsten Jahre.
Schöner Text, danke dafür.
Ziele: Sportlich nachhaltiger Erfolg, Titel.
Selbstverständlich ist der Titelhunger weiterhin da, nur eben mit dem nötigen Risikobewusstsein. Man kann es nicht erzwingen, kein "Ausbildungsverein" mehr zu sein oder Titel zu bekommen.
Zum Thema langfristige strategische Ausrichtung ein paar Gedanken:
1. Die Lehre der Vergangenheit beachten, die lautet, man kann nur anstreben, was sich langfristig solide finanzieren lässt. Selbst dabei gibt es immer wieder Risiken, die kreativ abgefangen werden müssen, z.B. durch eine CL-Ausfall-Versicherung (mal ehrlich: wer hatte sowas auf dem Schirm ? Und trotzdem muss sich die BVB-Führung oft als Versagertruppe bezeichnen lassen ).
Keine Ziele, die nicht finanzierbar sind.
2. Was finanzierbar ist, stellt eine hochkomplexe Angelegenheit dar. Der BVB funktioniert als Verein anders als ein Portemonnaie. Hier wird aber allzu oft auf diesem Niveau diskutiert – zum Beispiel bei den Transfers. Einnahmen vs. Ausgaben; beides auf nicht gesicherten Zahlen basierend und unter Vernachlässigung vieler anderer Faktoren, wie Beratergebühren, Handgelder, sowie indirekten Zahlungen durch Sponsoren (Puma- Demebele/Reus) usw. Ganz zu schweigen von Zahlungsmodalitäten wie Raten, Verkaufsbeteiligungen, Boni etc.
3. Was finanzierbar ist, ändert sich, zum Beispiel durch den Wegfall von Altlasten wie den Sportfive-Vertrag ab 2020; zugleich aber auch durch Faktoren wie Gehälter, die der BVB wegen seiner starken wirtschaftlichen Entwicklung tatsächlich in ungeahnte Höhen schrauben konnte (warten wir bei Red Bull doch ab, was denen in drei, vier Jahren blüht). So wird man Mislintat auch halten können, der strategisch viel wichtiger ist als Dembouz.
Vor allem aber ändert sich der Markt rasant. England und China, sowie die einzelnen Investoren-Vereine haben die Spielräume finanzieller Natur dramatisch erweitert. Damit schnellen auch hierzulande die Kosten erheblich in die Höhe, während die strukturellen Einnahmen langsamer steigen. In dieser Lage hat Dortmund (wie alle BL-Vereine außer dem FCB) gar keine Wahl, als den Weg der letzten Jahre fortzuführen.
4. Was schon finanziert wird, doch oft vergessen ist: Es konnten geniale Spieler wie Mkhitaryan verpflichtet werden; aber vor allem konnte so Reus gehalten werden. Klopp hat seinerzeit nicht umsonst gesagt, mit Blick auf Mkhi, dass er erfreut / verwundert feststellt, welche tollen Spieler für den BVB spielen wollen. Das nehmen viele nur nicht wirklich ernst.
Reus ist m.E. völlig unterschätzt. Natürlich hat der BVB aufgrund der Verbundenheit von Reus mit Dortmund gute Karten, doch das hätte wenig genutzt, wenn nicht die Finanzkraft und die Sponsoren vorhanden gewesen wären, sowie die Aussicht auf sportlichen Erfolg in Form von Titeln.
Die Verlängerung zu einem Zeitpunkt, als es sportlich gruselig aussah, war übrigens ein Zeichen der Art, wie es hier immer wieder gefordert wird.
5. Ganz sicher steht der Verbleib unter den Top-Ten der europäischen Spitze als strategisches Ziel der Vereinsführung. Wie immer heißt das nicht, dass man nicht auch einmal ein Jahr hat, in dem es mit der CL nicht klappt, was dann die Ausnahme von der Regel darstellt.
Das ist für die Finanzierung des Vereins maßgeblich, denn die Sponsoren schauen auf das Uefa-Ranking, wie Watzke gesagt hat. Hinter allem steckt sicherlich die Überlegung, bei der seit rund 25 Jahren drohenden Gründung einer europäischen Liga mit von der Partie zu sein.
6. Sportlich ganz sicher Titel auf allen Ebenen, aber in gar keinem Fall eine Form der Dominanz, die sich nicht erzwingen lassen würde. Auch als „Ausbildungsverein“ kann man sportlich so erfolgreich sein, um BL oder CL/EL vielleicht zu gewinnen; mit gefällt der Begriff nicht, ich finde den BVB eher wie einen sportlichen Durchlauferhitzer. Talentveredelung durch sportlichen Erfolg auf höchster Ebene.
7. Man sollte vergleichen, was vor wenigen Jahren noch möglich war, um einen BVB-Spieler zu ergattern und was jetzt nötig ist: Götze, Lewy, Sahin, Kagawa. Schon die Transferperiode 2016 (Hummels, Mkhitaryan, Gündogan) hat gezeigt, dass derlei günstige Abgänge aus Dortmund nicht mehr machbar sind und selbst wenn der Spieler geneigt ist, der Verein nicht mehr so einfach muss.
Was jetzt für Ginter, Bender, Merino und Ramos geflossen ist, unterstreicht die veränderte Situation; und das ist als Zeichen viel mehr wert, denn ein bockiges „Njet“. Dembouz kann sicher wechseln, wenn die Kaufsumme „verrückt“ genug ist; Auba wurde die Möglichkeit gegeben, sich zu verändern – auf der Basis akzeptabler Erlöse. Auch ohne große Gesten hat der BVB doch erreicht, was sich im Rahmen erreichen ließ.
Grundsätzlich bin ich in vielen Dingen bei dir. Im Prinzip beschreibst du ja exakt den Weg den ich mir auch vorstelle. Man geht langsam Schritt für Schritt nach vorne und versucht sich dabei konstant etwas zu verbessern. Ich habe auch generell kein Problem mit Verkäufen und der Ausbildung von Spielern für andere Vereine. Ist ja ein sinnvoller Weg zur Konsolidierung, Stabilisierung und Verbesserung der Finanzen und der sportlichen Situation.
Für mich gibt es zwei Arten von Transfers die für euch ideal sind, zuzüglich dazu wäre eine gute Jugendarbeit noch perfekt.
Einmal eben die ganzen Talente. Ihr seid ja in der Position für Spieler wie Dembele eine wirklich gute Anlaufstelle zu sein. Es spricht ja für euch in so einem Fall mal eben die komplette Elite des Weltfußballs hinter euch zu lassen. Ist ja schon eine Leistung. Um solche Spieler müsst ihr euch weiter bemühen.
Die anderen Transfers die ich bei euch sehr mag sind Spieler wie Bartra. Nicht unbedingt weltklasse, aber passt perfekt ins Spiel und hat immer noch etwas Potential nach oben. Zusätzlich hat man bei solchen Spielern eine gute Chance sie länger zu halten.
Nur funktioniert das was ihr macht in meinen Augen nur dann auf allerhöchstem Niveau, wenn diese Supertalente, sofern sie einschlagen, zumindest eine Weile gehalten werden können. Ziel sollte es ja sein so attraktiv zu sein und auf so einem hohen Niveau zu agieren, dass man diese Spieler zumindest eine Weile halten kann. Stand jetzt kommt dann aber ein herausragender Spieler und geht direkt wieder und muss ersetzt werden. So kann man sich nicht entwickeln. Es ist ja klar, dass der irgendwann weiterzieht. Das hat jeder erwartet der den mal hat spielen sehen (deshalb fand ich es auch so schade, dass der zu euch ist. Da war mir klar, dass wir keine Chance mehr auf den haben).
Ich weiß es nicht. Ich verstehe die Rationalisierung des Transfers durch euch und ich verstehe auch, dass es bei Aubameyang eventuell mündliche Absprachen gab. Aber ich finde das insgesamt einfach etwas wenig, etwas enttäuschend. Ich hätte euch einen Schritt weiter gesehen. Du betonst ja bspw. selber noch, dass ihr mit Reus einen hochklassigen Spieler lange halten konntet, Hummels blieb ja auch sehr lange usw.
Dembele bei vier Jahren Vertrag zu verlieren wirkt da für mich einfach wie ein heftiger Rückschritt. Um es übertrieben auszudrücken, hat das für mich ein wenig was von Kapitulation. Als wäre der Verein ein wenig müde und hätte keine Lust mehr wieder so einen Kampf mitmachen zu müssen.
Vielleicht seid ihr aber auch weiter auf dem richtigen Weg und ich überschätze einfach eure aktuelle Strahlkraft.
Nichtsdestotrotz, danke für die vielen guten Antworten.

Du machst einen entscheidenden Fehler, du konzentrierst dich nur auf die Person Dembele, dabei haben wir in dessen Schatten schon Spieler wie Dahoud, Philipp und Talente wie Zagadou und Isak verpflichtet die unseren Kader auf längere Sicht verstärken können. Dembele ist sicherlich ein Nice to have, aber langfristig planen konnte man mit ihm nicht. Das er allerdings schon nach einer Saison wieder gehen will., konnte auch keiner ahnen.
Dembele ist allerdings eine Woche vor Saisonstart einer von 3 Spielern für die Offensive (neben Auba und nem 18jährigen Pulisic), der nachweislich gehobenes Bundesliganiveau besitzt. Ein Abgang ohne Ersatz wäre da sportlich absoluter Wahnsinn und wie gut man jetzt noch Ersatz bekommt kann sich jeder mal selber überlegen. Da bekommt man maximal noch Schürrle 2.0 (aka Durchschnitt, dafür aber 60 Mio teuer)
Aber der BVB will ihn doch nicht zwingend verkaufen, der Wunsch geht doch eindeutig von Dembele aus.
Seinen wahren Charakter scheinen wir erst jetzt zu sehen und das gefällt mir gar nicht.
Erst jetzt?
Dembele hat doch schon mit Karriereende gedroht als ihn RB aus Rennes holen wollte. Sein bockiges Verhalten wiederholte sich doch auch sogar vor dem Transfer zum BVB als er 2 Wochen (?) streikte.
11.08.2017 - 21:10 Uhr
Zitat von bornius
Der wird sich schon wieder einkriegen, sobald sich kein Geld auf seinem Konto einfindet. Und am Ende ist das dann auch der springende Punkt. Sollte Dembele nicht wechseln bis Ende des Monats, bin ich da ganz entspannt, dass er seine Arbeit wieder normalisiert.
Zitat von wololo
Das funktioniert nur unter dem Vorbehalt, dass der Spieler sich professionell verhält. Bei Lewy war es so und bei Auba scheint das auch so zu sein, aber nach der Aktion von Ous ist daran zu zweifeln. Geld auf dem Konto schießt keine Tore, aber ein streikender Dembele auch nicht.
Leider scheint es so als ob die größten fußballerischen Genies oft auch die größten charakterlichen Schwächen haben.
Zitat von Gummibaerchen
Anstelle der BVB Verantwortlichen wuerde ich jeden Wechsel vor dem Sommer des letzten Vertragsjahres kategorisch ausschliessen, falls dies bzgl. der Aktiengesellschaft und der Anteilseigner moeglich ist, wovon ich jedoch ausgehe. Die Abloesesummen werden in den naechsten 2-3 Jahren weiter steigen und Spieler wie Dembele oder Aubameyang kann man auch in 2 Jahren noch fuer ueber 80 Millionen Euro verkaufen.
Anstelle der BVB Verantwortlichen wuerde ich jeden Wechsel vor dem Sommer des letzten Vertragsjahres kategorisch ausschliessen, falls dies bzgl. der Aktiengesellschaft und der Anteilseigner moeglich ist, wovon ich jedoch ausgehe. Die Abloesesummen werden in den naechsten 2-3 Jahren weiter steigen und Spieler wie Dembele oder Aubameyang kann man auch in 2 Jahren noch fuer ueber 80 Millionen Euro verkaufen.
Das funktioniert nur unter dem Vorbehalt, dass der Spieler sich professionell verhält. Bei Lewy war es so und bei Auba scheint das auch so zu sein, aber nach der Aktion von Ous ist daran zu zweifeln. Geld auf dem Konto schießt keine Tore, aber ein streikender Dembele auch nicht.
Leider scheint es so als ob die größten fußballerischen Genies oft auch die größten charakterlichen Schwächen haben.
Der wird sich schon wieder einkriegen, sobald sich kein Geld auf seinem Konto einfindet. Und am Ende ist das dann auch der springende Punkt. Sollte Dembele nicht wechseln bis Ende des Monats, bin ich da ganz entspannt, dass er seine Arbeit wieder normalisiert.
Nur will dann der Rest der Mannschaft mit ihm und wird ein Spieler, der so von dem Spielwitz lebt wie Dembele seine bestmögliche Leistung bringen? Außerdem wird dann im Dezember das gleiche Theater schon wieder losgehen.
Ist Dembele am Montag wieder beim Training und entschuldigt sich aufrichtig bei der Mannschaft, dann bin ich optimistisch, dass er wenigstens die Halbserie ordentlich spielt. Wenn der aber Terz bis zum Ende des Monats macht, wie du es beschreibst, dann braucht Bosz gar keinen Kaderplatz mehr an ihn verschwenden.
11.08.2017 - 21:28 Uhr
Zitat von emgee
Mal zur sportlichen Seite der Transferpolitik - für mich ist die, in dieser Art, vom letzten Sommer neu ausgerichtete Transferstrategie auf internationale Top-Talente à la Chelsea (sichern und schauen was man damit anfängt) mit Mor, Merino, Mangala, (Isak) und Dembele völlig gescheitert - wirtschaftlich natürlich nicht. Man sieht, dass sich die meisten dieser Talente viel weiter sehen als sie sind und sie sich absolut 0 mit dem Verein Borussia Dortmund identifizieren können, sondern nur gekommen sind um es so schnell wie möglich ins erste Team zu schaffen, was hier vermeintlich leichter scheint (und in den Gesprächen so vielleicht auch beim Anwerben verkauft wird) als bei den anderen europäischen Top-Clubs.
De facto sind warscheinlich Mor, Merino, Mangala und Dembele ein Jahr später wieder weg, Isak wird warscheinlich auch spätestens im Winter mit den Hufen scharren, weil ihm der schwedische Verband Druck macht und er sich aufgrund seines Rufes wie die anderen den Club bei gleich guten Verträgen aussuchen kann.
Ist das für uns dauerhaft der richtige Weg? Finanziell sicher, aber sportlich? Müssen es die A-Rosinen sein, hinter denen alle her sind und die davon schon auf Wolke 7 schwelgen? Oder doch lieber wieder Spieler wie Kagawa, Barrios, Lewy und Co?
Auf der anderen Seite sitzt man auf Millionengräbern wie mMn Rode, Schürrle und Co, die sicher ganz solide im Kader sein können, aber im Preis-/ Leistungsverhältnis völlig überzogene vermeintliche "Sicherheits"-Transfers waren.
Mal zur sportlichen Seite der Transferpolitik - für mich ist die, in dieser Art, vom letzten Sommer neu ausgerichtete Transferstrategie auf internationale Top-Talente à la Chelsea (sichern und schauen was man damit anfängt) mit Mor, Merino, Mangala, (Isak) und Dembele völlig gescheitert - wirtschaftlich natürlich nicht. Man sieht, dass sich die meisten dieser Talente viel weiter sehen als sie sind und sie sich absolut 0 mit dem Verein Borussia Dortmund identifizieren können, sondern nur gekommen sind um es so schnell wie möglich ins erste Team zu schaffen, was hier vermeintlich leichter scheint (und in den Gesprächen so vielleicht auch beim Anwerben verkauft wird) als bei den anderen europäischen Top-Clubs.
De facto sind warscheinlich Mor, Merino, Mangala und Dembele ein Jahr später wieder weg, Isak wird warscheinlich auch spätestens im Winter mit den Hufen scharren, weil ihm der schwedische Verband Druck macht und er sich aufgrund seines Rufes wie die anderen den Club bei gleich guten Verträgen aussuchen kann.
Ist das für uns dauerhaft der richtige Weg? Finanziell sicher, aber sportlich? Müssen es die A-Rosinen sein, hinter denen alle her sind und die davon schon auf Wolke 7 schwelgen? Oder doch lieber wieder Spieler wie Kagawa, Barrios, Lewy und Co?
Auf der anderen Seite sitzt man auf Millionengräbern wie mMn Rode, Schürrle und Co, die sicher ganz solide im Kader sein können, aber im Preis-/ Leistungsverhältnis völlig überzogene vermeintliche "Sicherheits"-Transfers waren.
Dembele hat es doch schnell geschafft und Sportlich einen ganz großen Sprung vollzogen, sonst wäre er kein Potenzieller Neymar Ersatz Kandidat.
Mor ist mehr an sich selber gescheitert, Potenzial ist viel da aber wenn ein Spieler in 1 jahr es nicht schafft zu verstehen das man irgendwann Passen muss, dann kann man dem Team keinen Vorwurf machen. Gerade in der Vorbereitung hatte er genug Chancen sich zu zeigen.
Bei Merino ist einiges schief gelaufen, die Krönung war hier Tuchel der im Winter eine Leihe blockiert hat um Merino auf der Bank schmoren zu lassen.
Mangala passt hier nicht rein, bei ihm scheint das Potenzial für einen Stammplatz im 1 Team wohl nicht zu reichen. Er wurde auch für die U23 geliehen um sich zu Präsentieren.
Isak ist doch viel zu früh zu bewerten, er ist jetzt gerade mal seit Januar dar und kam ohne Spielpraxis.
Sehe ich hier eigentlich nicht wo irgendwas gescheitert ist, Sportlich wurden die Ziele trotz Umbruch erreicht, die Spieler wurden gewinnbringend abgegeben. Die eigene Jungend ist 1 Jahr weiter und Spieler wie Pulisic könnten jetzt zum Stammspieler werden.
Selbst bei Spieler die keine reinen Talente sind haben ähnliche Probleme gehabt, als Beispiel gibt es Peresic, Micki usw. Jeder Spieler den man ins Team holt ist erst einmal ein Potenzieller abgang, selbst Jugendspieler.
Von daher würde ich die sache ganz anders betrachten.
1. Wir haben Gewinn gemacht wodurch wir Wettbewerbsfähiger bleiben, Spieler ehr halten können durch bessere Gehälter.
2. Haben Talente gesehen das man es hier schaffen kann, wenn man bereit ist das Team übers ego zu stellen. Dembele, Pulisic, Guerreiro sind dafür Beispiele.
3. Ist die alternative Spieler wie Rode, Schürrle, Toprak. Nur mit solchen Spielern wird man auf dauer den Anschluss Finanziell verlieren. Hier ist ebend ein Mittelmaß wichtig.
4. Nimmt man das neue Transferfenster gehen 3 Talente. 1 wegen seinem Ego Spiel, 1 wegen mangelnder Spielpraxis (passiert), 1 wahrscheinlich zu Barca, dazu geht noch Ginter der nicht zum Verein gepasst hat aber trotzdem Regelmäßig gespielt hat. Neu sind mit Toprak ( Erfahrener), Philipp (Talent), Dahoud für Merino der vermutlich etwas mehr ins System passt und Zagadou (wieder ein großes Talent). Wenn noch Sandro für Mor kommt und ein Dembele ersatz hat man sich erst einmal nicht verschlechtert, sondern Finanziell verbessert.
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