| Geburtsdatum | 23.12.1996 |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Nat. |
Polen |
| Größe | 1,79m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Legia Warschau |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 6 | 2 | - | ||
![]() | Ekstraklasa | 6 | 2 | - | |
Bartosz Kapustka [32]
14.07.2017 - 21:39 Uhr
Quelle: www.scfreiburg.com
Der Sport-Club hat Bartosz Kapustka verpflichtet. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis von Leicester City. Im Anschluss besitzt der SC eine Kaufoption.
Zitat von Zlatan9
Spielerthreads zu Neuzugängen können sehr gerne eröffnet werden (am besten mit einer direkten Verlinkung zur SC-Meldung) - die Verknüpfung werde ich dann entsprechend als bald als möglich ergänzen. Sonst müsste eigentlich alles laufen und ich freue mich schon am Freitag dann hier zu lesen gegen wen der SC potenziell in der EL antreten darf
Spielerthreads zu Neuzugängen können sehr gerne eröffnet werden (am besten mit einer direkten Verlinkung zur SC-Meldung) - die Verknüpfung werde ich dann entsprechend als bald als möglich ergänzen. Sonst müsste eigentlich alles laufen und ich freue mich schon am Freitag dann hier zu lesen gegen wen der SC potenziell in der EL antreten darf

Da unser Pate gerade im Urlaub ist, eröffne ich einfach den Thread.
Herzlich Willkommen im sonnigen Breisgau, Bartosz Kapustka!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zlatan9 am 14.07.2017 um 22:04 Uhr bearbeitet
15.07.2017 - 11:43 Uhr
Wie ich ja schon Mal erwähnt habe, verfolge ich intensiv die polnische Liga seit 3 Jahren. Da ist er mir neben Kownacki, der jetzt zu Sampdoria gegangen Ist, am meisten ins Auge gestochen. Technisch stark, torgefährlich, dynamisch mannschaftsdienlich und menschlich Top. Damals mit seinen 18 Jahren einer der wichtigsten Spieler von Cracovia. Wahnsinn wie er sich in dieser Zeit, die Zeit bei Leicester mal ausgeschlossen, entwickelt hat. Wir können uns über einen richtig starken Spieler freuen, der meiner Ansicht nach sowohl die Grifo-, als auch die Milli-Position spielen kann.
24.08.2017 - 14:47 Uhr
Meine Kinder wollen nach der dritten Kugel Eis auch gern noch eine vierte und fünfte. Bekommen sie aber nicht, weil ich weiß, wie es ihnen danach geht. Für meinen Nachbar, der selbst keine Kinder hat, aber dafür umso mehr Eis isst, völlig unerklärlich, mein Verhalten. Er vermutet sicher, dass ich meine Kinder nicht liebe. Schande über mich. Vielleicht sollte meine Familie über einen Vätertausch nachdenken.
25.08.2017 - 22:24 Uhr
Was hier teilweise geschrieben wird ist unterste Schublade. Da wird wegen einem schlechten Spiel in der zweiten Mannschaft, einer angeblichen Kritik in Polen über den Kerl hergezogen..ich fass es nicht.
Kaputska ist ein junger Bursche, der nach einem enttäuschenden Jahr in England jetzt zum zweiten Mal in zwei Jahren einen Neuanfang wagt. Gebt ihm etwas Zeit, so wie es daa Trainer Team auch tut. Schaut euch die PK an und hört zu was Streich sagt und lasst diesen Blödsinn. Der SC hat noch nie jemandem nach ein paar Wochen zurückgeschickt und wird das auch hier nicht tun..Nur gut, dass wir user haben, die schon nach wenigen Wochen eine kompetente Prognose über das Leistungsvermögen eines derzeit verletzten Spielers sagen können. Chapeau! Alles Insider hier.
Kaputska ist ein junger Bursche, der nach einem enttäuschenden Jahr in England jetzt zum zweiten Mal in zwei Jahren einen Neuanfang wagt. Gebt ihm etwas Zeit, so wie es daa Trainer Team auch tut. Schaut euch die PK an und hört zu was Streich sagt und lasst diesen Blödsinn. Der SC hat noch nie jemandem nach ein paar Wochen zurückgeschickt und wird das auch hier nicht tun..Nur gut, dass wir user haben, die schon nach wenigen Wochen eine kompetente Prognose über das Leistungsvermögen eines derzeit verletzten Spielers sagen können. Chapeau! Alles Insider hier.
25.08.2017 - 22:27 Uhr
Wie lange ist der Junge da? Vier Wochen? Fünf? Die Einschätzung stützt sich auf wie viele beobachteten Spiele? Eins, zwei - oder Trainingeindrücke?
Die Meinung über eine mangelhafte Einstellung wird von polnischen Quellen, abgeleitet, die hier nichtmal bekannt sind, geschweige denn sprachlich erfasst werden können?
Die Kriterien mit denen sich ein Urteil gebildet wird, sind für mich nur schwer nachvollziehbar.
Ja, der Junge ist, wie hier gerne gesagt wird, ne Wundertüte. Hat Talent, aber lange nicht gezeigt, konnte sich in England nicht durchsetzen.
Streich meint den Spieler entwickeln zu können. Kapustka wird der Mannschaft nicht heute und nicht morgen helfen. Wenn es in einem halben Jahr klappt, ist es vermutlich ein großer Erfolg. Es kann sein, es misslingt und er kommt nicht auf das Niveau.
Aber nach wenigen Wochen einen Spieler quasi für gescheitert zu erklären, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das wirkt, als ob eine übersteigerte Erwartung enttäuscht wurde.
Der Spieler bekommt eine ehrliche Chance, ob er sie ergreifen kann, wird sich zeigen.
P.S. In den 80ern, lang ist es her, ist man von ein bis zwei Jahren Eingewöhnungsphase für ausländische Spieler ausgegangen. Heute sind wir bei: "Muss sofort funktionieren" - klappt aber oft nicht.
Die Meinung über eine mangelhafte Einstellung wird von polnischen Quellen, abgeleitet, die hier nichtmal bekannt sind, geschweige denn sprachlich erfasst werden können?
Die Kriterien mit denen sich ein Urteil gebildet wird, sind für mich nur schwer nachvollziehbar.
Ja, der Junge ist, wie hier gerne gesagt wird, ne Wundertüte. Hat Talent, aber lange nicht gezeigt, konnte sich in England nicht durchsetzen.
Streich meint den Spieler entwickeln zu können. Kapustka wird der Mannschaft nicht heute und nicht morgen helfen. Wenn es in einem halben Jahr klappt, ist es vermutlich ein großer Erfolg. Es kann sein, es misslingt und er kommt nicht auf das Niveau.
Aber nach wenigen Wochen einen Spieler quasi für gescheitert zu erklären, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das wirkt, als ob eine übersteigerte Erwartung enttäuscht wurde.
Der Spieler bekommt eine ehrliche Chance, ob er sie ergreifen kann, wird sich zeigen.
P.S. In den 80ern, lang ist es her, ist man von ein bis zwei Jahren Eingewöhnungsphase für ausländische Spieler ausgegangen. Heute sind wir bei: "Muss sofort funktionieren" - klappt aber oft nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Don_Quixote am 25.08.2017 um 22:30 Uhr bearbeitet
25.08.2017 - 23:48 Uhr
Zitat von freiburger04
Einige haben es nicht geschafft aber "gebissen" der Kandidat erinnert mich an eine Primadonna und ich werde diesen Transfer Herrn Hartenbach noch um die Ohren hauen!
Einige haben es nicht geschafft aber "gebissen" der Kandidat erinnert mich an eine Primadonna und ich werde diesen Transfer Herrn Hartenbach noch um die Ohren hauen!
Schon ein bisschen traurig und entlarvend, dass man so darauf giert, der sportlichen Führung am Ende der Transferperiode "vermeintliches Versagen" vorhalten zu dürfen. Ich glaube generll hadert niemand so sehr wie Streich/Hartensaier mit missglückten (da z.B. nicht realisierten) Transfers in dieser Sommerpause.
Muss man aber erwarten, dass diese gegenüber den Fans in eine Entschuldigungs-Ode voller Demut verfallen und ihre ("krassen" - wer entscheidet den Anteil?) Fehler bei den Verhandlungen offenlegen? Ich persönlich wünsche mir und erwarte das von keinem Management-Mitarbeiter der Liga. Stolz oder Würde ist da noch nicht einmal der wesentliche Punkt - sondern die Professionalität sowie seriöse Außendarstellung mit der man auch in Zukunft weiterhin bei jungen Spielern punkten will und wird. Enthüllungen à la Martin Kind (beim geplatzten Jairo-Transfer) helfen einem Verein langfristig nicht weiter.
Zurück zum Thema: selbst wenn Kapustka es nicht packen sollte (was zu diesem Zeitpunkt niemand seriös bewerten kann), war/ist die Leihe der richtige Versuch (so wie seinerzeit bei Pilar/Mehmedi/MMD) einem zweifelsohne talentierten Jungen eine zweite Chance zu geben. Das Risiko ist bei diesem Modell so oder so überschaubar.
Der SC ist gut beraten diesen Weg weiterzugehen, auch wenn es zweifelsohne jederzeit wieder Rückschläge geben wird. Ist mir aber immer noch lieber, als wenn man millionenschwere "Missverständnisse" à la Renato Sanches (natürlich in Freiburg-Dimensionen) riskiert. Das ist nicht der nachgewiesen erfolgreiche Freiburger Weg.
Ich beende den Text mal mit dem abgewandelten Anfangszitat: "Hoffentlich zeigt die Primadonna noch ihre Klasse und der Transfer wird Herrn Hartenbach letztlich nicht so schnell um die Ohren gehauen!"
26.08.2017 - 01:08 Uhr
Ich übe mich mal, basierend auf Streichs Aussagen und meinem generellen Eindruck von Kapustka in vorsichtiger Spekulation hinsichtlich seiner Situation:
Kapustka kam im zarten Alter von 20 Jahren nach einem ersten Rückschlag in seiner bis dahin so rasanten Karriere zum SC. Er hat sich (verständlicherweise) erhofft beim SC auf Anhieb eine wichtige Rolle einzunehmen. Nachdem es nun zunächst jedoch etwas schleppender begann war er vielleicht ein wenig ungeduldig und hat / hatte die Sorge, dass er hier genauso aufs Abstellgleis geraten würde wie in Leicester und ist / war momentan etwas verunsichert oder gar enttäuscht von dieser Entwicklung. Diese Stimmungen hat er sich vielleicht auch teilweise anmerken lassen und den Kopf ein wenig hängen lassen.
Grundlage dieser Schlussfolgerungen sind nicht nur Streichs Aussagen auf der PK, sondern auch ein Facebook Post Kapustkas von vor einigen Tagen, welchen er jedoch unmittelbar nach seiner Veröffentlichung wieder löschte. Titel dieses Bildes von ihm im SC Dress waren die Liedzeilen von Linkin Park "I tried so hard and got so far but in the end it doesn't even matter". Diese Zeilen, verbunden mit dem raschen Löschen des entsprechenden Posts, interpretierte ich als Ausdruck seiner aktuellen Enttäuschung bezüglich seiner Situation beim SC.
Nun hat Streich auf der PK mehrfach betont, dass es beim SC eben nicht nach den gleichen Mechanismen läuft wie andernorts und dass Kapustka nun erkennen müsse, dass er sein Standing im Verein nicht aufgrund eines vielleicht etwas holprigen Startes gleich wieder verlieren könnte. Dies klang für mich danach, dass meine Vermutung über seine Unzufriedenheit stimmt, man ihm jedoch gerade dabei ist zu vermitteln, dass seine Befürchtungen unberechtigt sind und man ihm nach wie vor vertraut.
So viel zur Spekulation über Kapustkas Psyche und den vereinsinternen Umgang damit, ich hoffe man versteht was ich meine :P
Ich würde den Jungen jedenfalls noch lange nicht abschreiben. Man setzt mittel- bzw. langfristig noch große Hoffnungen in ihn und er lernt den Verein und den für ihn womöglich ungewöhnlichen Umgang mit ihm gerade erst kennen. Wenn er die von Streich angesprochene körperliche und mentale Stabilität erreicht, werden wir ihn hoffentlich bereits ab Mitte der Hinrunde regelmäßig im Kader sehen. Ob er dann so sehr überzeugen kann, dass man die vergleichsweise hohe KO für ihn zieht bleibt abzuwarten - Kapustka aber jetzt bereits derart deutlich den Stempel Fehleinkauf aufzudrücken wie es hier teilweise getan wird, halte ich für unberechtigt. Streich betont ja auch außerdem sehr deutlich, dass man genau mit den aktuell auftretenden Problemen gerechnet habe. Frühestens im Winter ist dieses Thema meiner Meinung nach seriös zu bewerten.
Kapustka kam im zarten Alter von 20 Jahren nach einem ersten Rückschlag in seiner bis dahin so rasanten Karriere zum SC. Er hat sich (verständlicherweise) erhofft beim SC auf Anhieb eine wichtige Rolle einzunehmen. Nachdem es nun zunächst jedoch etwas schleppender begann war er vielleicht ein wenig ungeduldig und hat / hatte die Sorge, dass er hier genauso aufs Abstellgleis geraten würde wie in Leicester und ist / war momentan etwas verunsichert oder gar enttäuscht von dieser Entwicklung. Diese Stimmungen hat er sich vielleicht auch teilweise anmerken lassen und den Kopf ein wenig hängen lassen.
Grundlage dieser Schlussfolgerungen sind nicht nur Streichs Aussagen auf der PK, sondern auch ein Facebook Post Kapustkas von vor einigen Tagen, welchen er jedoch unmittelbar nach seiner Veröffentlichung wieder löschte. Titel dieses Bildes von ihm im SC Dress waren die Liedzeilen von Linkin Park "I tried so hard and got so far but in the end it doesn't even matter". Diese Zeilen, verbunden mit dem raschen Löschen des entsprechenden Posts, interpretierte ich als Ausdruck seiner aktuellen Enttäuschung bezüglich seiner Situation beim SC.
Nun hat Streich auf der PK mehrfach betont, dass es beim SC eben nicht nach den gleichen Mechanismen läuft wie andernorts und dass Kapustka nun erkennen müsse, dass er sein Standing im Verein nicht aufgrund eines vielleicht etwas holprigen Startes gleich wieder verlieren könnte. Dies klang für mich danach, dass meine Vermutung über seine Unzufriedenheit stimmt, man ihm jedoch gerade dabei ist zu vermitteln, dass seine Befürchtungen unberechtigt sind und man ihm nach wie vor vertraut.
So viel zur Spekulation über Kapustkas Psyche und den vereinsinternen Umgang damit, ich hoffe man versteht was ich meine :P
Ich würde den Jungen jedenfalls noch lange nicht abschreiben. Man setzt mittel- bzw. langfristig noch große Hoffnungen in ihn und er lernt den Verein und den für ihn womöglich ungewöhnlichen Umgang mit ihm gerade erst kennen. Wenn er die von Streich angesprochene körperliche und mentale Stabilität erreicht, werden wir ihn hoffentlich bereits ab Mitte der Hinrunde regelmäßig im Kader sehen. Ob er dann so sehr überzeugen kann, dass man die vergleichsweise hohe KO für ihn zieht bleibt abzuwarten - Kapustka aber jetzt bereits derart deutlich den Stempel Fehleinkauf aufzudrücken wie es hier teilweise getan wird, halte ich für unberechtigt. Streich betont ja auch außerdem sehr deutlich, dass man genau mit den aktuell auftretenden Problemen gerechnet habe. Frühestens im Winter ist dieses Thema meiner Meinung nach seriös zu bewerten.
26.08.2017 - 11:05 Uhr
Ich bin auch ein wenig in Sorge, um den zarten Jüngling mit lockigen Haar. Waren die Erwartungen zu hoch, auch von Vereinsseite ?
Was er anzubieten hat, ist wirklich mager. Alles auf seine mangelnde Fitness zurückzuführen, ist so, wie wenn man die Augen zumacht, um die Tatsachen nicht zu sehen.
Man muss sich wirklich fragen, wie man den Jungen in einen Zustand bringt, der die hohe Ablöse und auch die entsprechenden Erwartungen rechtfertigt. Eine tägliche, mehrstündige Beschäftigung in der Muckibude, ist nicht zielführend, sondern nur Spiele, Spiele, Spiele.
Nicht irgendwo, sondern in der Zweiten, wo harte Fussballarbeit gefordert wird. Kommt er dort nicht zurecht, kann er auch kein Kandidat für die Erste sein. Das heisst, er muss rangenommen werden. Hart aber herzlich, mit einer schonungslosen Erwartungshaltung. So, wie es im Profigeschäft angemessen ist.
Was er anzubieten hat, ist wirklich mager. Alles auf seine mangelnde Fitness zurückzuführen, ist so, wie wenn man die Augen zumacht, um die Tatsachen nicht zu sehen.
Man muss sich wirklich fragen, wie man den Jungen in einen Zustand bringt, der die hohe Ablöse und auch die entsprechenden Erwartungen rechtfertigt. Eine tägliche, mehrstündige Beschäftigung in der Muckibude, ist nicht zielführend, sondern nur Spiele, Spiele, Spiele.
Nicht irgendwo, sondern in der Zweiten, wo harte Fussballarbeit gefordert wird. Kommt er dort nicht zurecht, kann er auch kein Kandidat für die Erste sein. Das heisst, er muss rangenommen werden. Hart aber herzlich, mit einer schonungslosen Erwartungshaltung. So, wie es im Profigeschäft angemessen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Direktspiel am 26.08.2017 um 11:06 Uhr bearbeitet
26.08.2017 - 13:24 Uhr
Lassen wir doch Mal die Kirche im Dorf. Kapustka ist zwanzig Jahre alt, in den Alter hat Philipp noch in der Regionalliga gespielt. Regelmäßig. Sicher hat man an einen Spieler, der aus der Premier League kommt und schon Nationalmannschaft gespielt hat hohe Erwartungen, aber auch für ihn gilt, dass so junge Spieler eben oft nicht konstant gut spielen und psychisch nicht so gefestigt sind, dass sie Misserfolge einfach Mal so wegstecken. Und das vergangene Jahr war für Kapustka ganz sicher verdammt hart. Das muss man mit 20 erst Mal verdauen. Und dann kommt er hier her, voller Hoffnung auf einen Neubeginn und landet erst Mal wieder in der zweiten Mannschaft. Dass der Junge das nicht Freude strahlend aufnimmt dürfte klar sein. Kapustka muss sich jetzt erst Mal in Ruhe entwickeln und ganz wichtig dabei ist eben auch, dass er sich selbst nicht aufgibt sondern den Kampf annimmt. Das werden Streich und Co ihm auch so mitgeteilt haben. Ob er es versteht und die richtigen Schlüsse daraus zieht, werden wir sehen. Einen zweiten MMD sehe ich hier nicht. Schließlich ist er ja nicht verletzt sondern nur noch nicht in Form. Darüber hinaus ist er auch erstmal nur geliehen, das Risiko für den SC daher minimal. Sein Problem ist aber ganz klar, dass er bei den Fans als sofortiger Ersatz für Grifo oder Philipp angesehen wurde und wird. Das liegt aber wohl eher an den späten und qualitativ dünnen Transfers des SC. Zumindest mir ist jetzt klar geworden, was Streich wohl schon früh sagte, nämlich dass Kapustka keine Soforthilfe ist. Für meine überzogenen Erwartungen mache ich aber nicht den Spieler verantwortlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von aletsch am 26.08.2017 um 13:25 Uhr bearbeitet
27.08.2017 - 12:03 Uhr
Nach seinem Wechsel von Leicester nach Freiburg war die Rede davon dass er in England nicht spielte weil dort auf körperlich starke Spieler gesetzt wird. Im Umkehrschluss bedeutet das er war zu schwach.
Eigentlich typisch für einen 19-jähriges Talent aus einer kleineren Liga und scheinbar hat sich in England kein Spezialist dieser Thematik intensiv gewidmet. Es ist nicht unüblich, dass ein solcher Spieler mal raus genommen wird, wenn die Kadersituation dies ermöglicht, und gezielt an der Physis arbeiten darf.
Weil er in England keine positive Entwicklung genommen hat, konnte Freiburg ihn verpflichten. Hier hat er die Chance gezielt an seinen Schwächen zu arbeiten. Er muss diese Chance annehmen und körperlich zulegen.
Das bedeutet nicht dass er zu einem Rumpelfussballer wird sondern dass er seine Stärken um einen entscheidenden Faktor ergänzt. Ein gewisses Kampfgewicht braucht es in der Bundesliga. Du musst etwas Masse in die Zweikämpfe werfen sonst liegst du am Boden und der Gegenspieler hat den Ball.
Maxi Philipp war auch leichter und hat deutlich an Muskelmasse zugelegt. Es hat seiner Technick oder Spielweise nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Philipp sieht immer leicht aus aber er ist ein kräftiger Typ. Ich habe immer wieder erlebt dass Trainingsgäste sich über seine muskulösen Beine oder Waden gewundert haben, weil er am TV "leichtfüssig" wirkt. In dieser Richtung muss der junge Pole arbeiten.
Fähigkeiten hat Kapustka zb. im Bereich Ballverarbeitung die bereits jetzt überdurchschnittlich sind. Erhält er ohne Gegenspieler im Rücken den Ball sind Annahme, Richtungswechsel und sicherer Pass im Tempospiel kein Problem. Schwierigkeiten hat er im direkten Zweikampf, wenn zb Sonderbewacher Frantz ihn attackiert. Er macht komische Schritte, eine Art Kniehebelauf oder als würde er barfuss über heißen Straßenbelag laufen. Dann zieht er zurück, bleibt auch nach leichten Fouls liegen und findet danach nicht wieder ins Spiel. Die Körperhaltung ist nach solchen Aktionen nicht gerade positiv. Statt ein Revanchefouls zu begehen, knickt er ein und zieht sich zurück. Mit der Härte und der Zweikampfführung auf Bundesliganiveau kommt er noch nicht zurecht. Er braucht mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und natürlich Routine oder Spielpraxis. Im Gegensatz zu MMD oder Pilar, nach ihren schweren Verletzungen und langen Auszeiten, verfügt er über einen guten Antritt und eine gute Grundschnelligkeit.
Was Kapustka neben Mut u. Routine fehlt sind ein paar Kilo Muskelmasse. Der Irrglaube dass Muskeln langsam machen, ist zumindest im Fussballsport widerlegt. Sie bringen Vorteile beim Spring, beim Sprung, bei der Zweikampfführung und auch bei der Vermeidung von Verletzungen. Hochtrainieren und auszehren, damit der Kraftvorteil gegeben ist und der Gewichtsnachteil verschwindet. Eine Anhebung des allgemeinen Levels ist zeitaufwendig. Kleindienst hat zu mächtig zugelegt im körperlichen Bereich, aber hat eine Weile gedauert.
Er knickt zu schnell ein wenn er einen Zweikampf verliert. In den Unterbrechungen nehmen sich Mitspieler seiner an und zb. in Trinkpause nimmt Streich ihn in den Arm und erklärt in englischer Sprache Details und versucht ihn zu motivieren.
Manche Beiträge in diesem Thread vermitteln den Eindruck der Spieler wäre abgeschrieben, das sehe ich definitiv nicht so. Ich bin der Meinung er sollte die Rolle des Herausforderers annehmen und nicht resignieren weil es nicht so läuft wie gewünscht. Ein Spieler der noch 15 Jahre seiner Karriere vor sich hat sollte Grundlagenarbeit und einen Einsatz in der Zweiten nicht als Demütigung empfinden sondern muss diese Chance ergreifen. In der Zweiten könnte er brillieren und Argumente liefern. Er ist nach Freiburg gekommen weil er auf seine sportliche Entwicklung gesetzt hat,aber er muss diese Schritte selbst gehen oder mitgehen.
Wenn er merkt dass die Maßnahmen anschlagen, er mit mehr Kraft in die Zweikämpfe gehen kann kommen Routine und Selbstvertrauen von alleine, hoffe ich...
Frankfurt spielte vergangene Saison unter Kovac extrem aggressiv. Oft übertrieb das Team die Aggressivität und spielte mMn Ansicht nach auch abseits des erlaubten.Abrahams Aktionen oder Fabians Fouls waren nicht nur in Freiburg schärfster Kritik ausgesetzt. In deutlich reduzierter Form spielt auch Freiburg sein Pressing zb im Training und die Zeitkämpfe werden mit fairer Aggressivität geführt. Schon mit dieser Situation hat Kapustka einige Schwierigkeiten. Sollte man ihn gegen Frankfurt bringen damit er auf die Knochen bekommt,weil er noch nicht in deren Gewichtsklasse kämpft? Es gibt Spielsituationen in denen er bereits funktionieren könnte. Sobald er Raum hat und ohne direkten Gegenspieler ist, kann er seine Technik und Schnelligkeit ausspielen. Aber er bremst dann auch ab, wenn ein Mitspieler zb. zum Tackling ansetzt und leitet den Ball gar nicht mehr weiter. Deshalb reicht es einfach noch nicht für die erste Liga, aber jeder weiß wie schnell es gehen kann. Söyüncü wirkte auch erschlagen von den vielen neuen Eindrücken und war so schüchtern dass seine Kurzpässe verhungert sind. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich akklimatisiert, vielleicht gelingt das auch Kapustka. Allerdings muss man berücksichtigen, dass Söyüncü körperlich weiter war als er nach Freiburg kam. Grifo steigerte sich über Jahre im körperlichen Bereich und hat erhebliche Anlaufzeit für die erste Liga benötigt obwohl er unter sehr guten Bedingungen in Hoffenheim gearbeitet hat.
Fazit:
Kapustka hat klar erkennbare Stärken im Bereich Technik, Schnelligkeit allgemein aber die Zweikampfhärte ist noch weit von Erstliganiveau entfernt. Genau diese Schwäche könnte er in Freiburg abbauen, wenn er die Arbeit daran annimmt, bisher ist die Bereitschaft eher zaghaft oder etwas ängstlich.
Eigentlich typisch für einen 19-jähriges Talent aus einer kleineren Liga und scheinbar hat sich in England kein Spezialist dieser Thematik intensiv gewidmet. Es ist nicht unüblich, dass ein solcher Spieler mal raus genommen wird, wenn die Kadersituation dies ermöglicht, und gezielt an der Physis arbeiten darf.
Weil er in England keine positive Entwicklung genommen hat, konnte Freiburg ihn verpflichten. Hier hat er die Chance gezielt an seinen Schwächen zu arbeiten. Er muss diese Chance annehmen und körperlich zulegen.
Das bedeutet nicht dass er zu einem Rumpelfussballer wird sondern dass er seine Stärken um einen entscheidenden Faktor ergänzt. Ein gewisses Kampfgewicht braucht es in der Bundesliga. Du musst etwas Masse in die Zweikämpfe werfen sonst liegst du am Boden und der Gegenspieler hat den Ball.
Maxi Philipp war auch leichter und hat deutlich an Muskelmasse zugelegt. Es hat seiner Technick oder Spielweise nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Philipp sieht immer leicht aus aber er ist ein kräftiger Typ. Ich habe immer wieder erlebt dass Trainingsgäste sich über seine muskulösen Beine oder Waden gewundert haben, weil er am TV "leichtfüssig" wirkt. In dieser Richtung muss der junge Pole arbeiten.
Fähigkeiten hat Kapustka zb. im Bereich Ballverarbeitung die bereits jetzt überdurchschnittlich sind. Erhält er ohne Gegenspieler im Rücken den Ball sind Annahme, Richtungswechsel und sicherer Pass im Tempospiel kein Problem. Schwierigkeiten hat er im direkten Zweikampf, wenn zb Sonderbewacher Frantz ihn attackiert. Er macht komische Schritte, eine Art Kniehebelauf oder als würde er barfuss über heißen Straßenbelag laufen. Dann zieht er zurück, bleibt auch nach leichten Fouls liegen und findet danach nicht wieder ins Spiel. Die Körperhaltung ist nach solchen Aktionen nicht gerade positiv. Statt ein Revanchefouls zu begehen, knickt er ein und zieht sich zurück. Mit der Härte und der Zweikampfführung auf Bundesliganiveau kommt er noch nicht zurecht. Er braucht mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und natürlich Routine oder Spielpraxis. Im Gegensatz zu MMD oder Pilar, nach ihren schweren Verletzungen und langen Auszeiten, verfügt er über einen guten Antritt und eine gute Grundschnelligkeit.
Was Kapustka neben Mut u. Routine fehlt sind ein paar Kilo Muskelmasse. Der Irrglaube dass Muskeln langsam machen, ist zumindest im Fussballsport widerlegt. Sie bringen Vorteile beim Spring, beim Sprung, bei der Zweikampfführung und auch bei der Vermeidung von Verletzungen. Hochtrainieren und auszehren, damit der Kraftvorteil gegeben ist und der Gewichtsnachteil verschwindet. Eine Anhebung des allgemeinen Levels ist zeitaufwendig. Kleindienst hat zu mächtig zugelegt im körperlichen Bereich, aber hat eine Weile gedauert.
Er knickt zu schnell ein wenn er einen Zweikampf verliert. In den Unterbrechungen nehmen sich Mitspieler seiner an und zb. in Trinkpause nimmt Streich ihn in den Arm und erklärt in englischer Sprache Details und versucht ihn zu motivieren.
Manche Beiträge in diesem Thread vermitteln den Eindruck der Spieler wäre abgeschrieben, das sehe ich definitiv nicht so. Ich bin der Meinung er sollte die Rolle des Herausforderers annehmen und nicht resignieren weil es nicht so läuft wie gewünscht. Ein Spieler der noch 15 Jahre seiner Karriere vor sich hat sollte Grundlagenarbeit und einen Einsatz in der Zweiten nicht als Demütigung empfinden sondern muss diese Chance ergreifen. In der Zweiten könnte er brillieren und Argumente liefern. Er ist nach Freiburg gekommen weil er auf seine sportliche Entwicklung gesetzt hat,aber er muss diese Schritte selbst gehen oder mitgehen.
Wenn er merkt dass die Maßnahmen anschlagen, er mit mehr Kraft in die Zweikämpfe gehen kann kommen Routine und Selbstvertrauen von alleine, hoffe ich...
Frankfurt spielte vergangene Saison unter Kovac extrem aggressiv. Oft übertrieb das Team die Aggressivität und spielte mMn Ansicht nach auch abseits des erlaubten.Abrahams Aktionen oder Fabians Fouls waren nicht nur in Freiburg schärfster Kritik ausgesetzt. In deutlich reduzierter Form spielt auch Freiburg sein Pressing zb im Training und die Zeitkämpfe werden mit fairer Aggressivität geführt. Schon mit dieser Situation hat Kapustka einige Schwierigkeiten. Sollte man ihn gegen Frankfurt bringen damit er auf die Knochen bekommt,weil er noch nicht in deren Gewichtsklasse kämpft? Es gibt Spielsituationen in denen er bereits funktionieren könnte. Sobald er Raum hat und ohne direkten Gegenspieler ist, kann er seine Technik und Schnelligkeit ausspielen. Aber er bremst dann auch ab, wenn ein Mitspieler zb. zum Tackling ansetzt und leitet den Ball gar nicht mehr weiter. Deshalb reicht es einfach noch nicht für die erste Liga, aber jeder weiß wie schnell es gehen kann. Söyüncü wirkte auch erschlagen von den vielen neuen Eindrücken und war so schüchtern dass seine Kurzpässe verhungert sind. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich akklimatisiert, vielleicht gelingt das auch Kapustka. Allerdings muss man berücksichtigen, dass Söyüncü körperlich weiter war als er nach Freiburg kam. Grifo steigerte sich über Jahre im körperlichen Bereich und hat erhebliche Anlaufzeit für die erste Liga benötigt obwohl er unter sehr guten Bedingungen in Hoffenheim gearbeitet hat.
Fazit:
Kapustka hat klar erkennbare Stärken im Bereich Technik, Schnelligkeit allgemein aber die Zweikampfhärte ist noch weit von Erstliganiveau entfernt. Genau diese Schwäche könnte er in Freiburg abbauen, wenn er die Arbeit daran annimmt, bisher ist die Bereitschaft eher zaghaft oder etwas ängstlich.
27.08.2017 - 19:57 Uhr
Ich kann die Aufregung ganz gut nachvollziehen. Die Gruende liegen auf der Hand:
Man verliert 2 Topoffensivkraefte. Die 2 Topleute in der Mannschaft und holt als erstes einen Defensiven. Die Fans sind verwundert ob der Verpflichtung weil eigentlich in der Offensive Verstaerkung dringender gebraucht wird. Eine Frage stellt sich: Wo liegen die Prioritaeten? Diese wird ausgiebig diskutiert. Dann kommt Kapustka und alle sind etwas beruhigt. Endlich einer fuer die Offensive und zwar jemand der ganz schoen teuer ist. Das muss doch einer sein der die Vakante Position fuellt, denkt man sich. Dann folgt prompt die mehr oder weniger Pflichtmaessige Aussage ala "er wird noch Zeit brauchen und wir muessen Ihm diese auch geben...etc." Natuerlich ist dass beim SC immer wieder so. System Streich, fehlende Spielpraxis und alles andere moegliche ist ja bekannt. Man denkt sich okay...in 4-6 Wochen ist er soweit. Zumindest Fitnessmaessig. Dann kommt nur noch System Streich. Das sollte fuer einen Polnischen Nationalspieler ja schneller machbar sein als beispielsweise fuer einen Garra Dembele...Forderungen nach einer weiteren Verpflichtung werden laut um fuer die Zeit bis dahin zu ueberbruecken und auch um die zweite Position zu fuellen die weiterhin vakant ist. Mittlerweile macht Nielsen den Abgang und Daehli ist bereits ausgeliehen. Man wundert sich zurecht wer dass alles ausgleichen soll. Da kann man doch Nielsen behalten, oder Daehli...denkt man sich...zurecht! Die kennen zumindest System Streich, da sollten die Baustellen kleiner und machbarer sein. Wieso macht man neue Baustellen auf? Dann kommt Terra und alle sind wieder etwas ruhiger wobei welche auch etwas genervt sind weil Terra ja nicht wirklich dass gezeigt hat was er konnte als er da war. Dann zahlt man sozusagen doppelt fuer einen den man schon hat gehen lassen und sieht es natuerlich erstmal kritisch. Dann die Ravet-Geruechte und Verpflichtung die dass meiste rausnimmt aus der Unruhe. Man denkt sich...okay...jetzt haben wir eine Offensive mit der wir wirklich gutes erreichen koennen und das Vertrauen in der eignenen Herzensmannschaft steigt. Zwischendurch gibt es 3 grottige Spiele und man hatte eigentlich schon fast aufgegeben. Nachdem nun alles fix und getan ist, mann den ersten Punkt in der Liga kommt die naechste Baustellenmeldung ala BER. Wir wissen nicht wann er Einsatzfaehig ist und koennen nicht abschaetzen wann er soweit sein wird. Er bekommt Zeit. Soviel er braucht. Folgende Frage stellt sicht nun: Haben wir die Zeit die wir Ihm so goennerhaft geben? Diejenigen die sich beschweren tun dass weil sie eben nicht einsehen dass wir diese Zeit haben. Sie wollen von anfang an eine Konkurrenzfaehige Truppe aufm Platz und nicht erst ab dem Xten Spieltag. Verstaendlich ist das schon!
Gleichzeitig stellt sich die Sache mit Kapustka auch etwas anders dar. Er hat enorme Qualitaeten! Wenn er fit waere und sofort Einsatzbereit, haetten wir keine Chance Ihn zu holen. Dementsprechend eigentlich ein kluger Schachzug. Ich hoffe fuer uns alle dass er schneller fit wird als wir uns vorstellen und schnell an sein Leistungsvermoegen anknuepft. Aehnlich wie bei einer anderen Personalie zu der ich bereits schrieb wird es auch hier so sein. Je laenger es dauert bis er in die Startelf als Stammpersonal kommt bzw. je weniger Einsaetze er hat, umso schwieriger wird es seine Verpflichtung zu erklaeren und umso schwieriger wird es die Fans auch zufrieden zu stellen. Sollte es mit den Ergebnissen weiter laufen wie bisher, kommt eins zum anderen und wir singen alle Rabimmel Rabammel Rabumm...Spaetestens dann schlaegt jeder in dieselbe Kerbe ein und kritisiert diese Verpflichtung. Man kann dann meinen es sei nicht Fair oder bereits vorher klar oder nicht zu vertreten auf einem draufzuhauen wenn er bereits unten liegt. Die Kritik wird kommen und damit muss man auch in Freiburg umgehen.
Ich hoffe einfach dass er schnell fit wird und uns allen eines besseren belehrt. Von mir aus kommt er erst zur Rueckrunde und Bombt uns ala VFB in die Euroleague
. Sehen wir es mal so...er ist am Tiefpunkt angelangt. Regionalliga im Breisgau ist nicht gerade sein Anspruch gewesen. Dass muss er erstmal verarbeiten. Wenn er seine Chance erkennt und wahrnimmt ist er in 2 Jahren der naechste der fuer 20 Mio geht...Garantiert!
Man verliert 2 Topoffensivkraefte. Die 2 Topleute in der Mannschaft und holt als erstes einen Defensiven. Die Fans sind verwundert ob der Verpflichtung weil eigentlich in der Offensive Verstaerkung dringender gebraucht wird. Eine Frage stellt sich: Wo liegen die Prioritaeten? Diese wird ausgiebig diskutiert. Dann kommt Kapustka und alle sind etwas beruhigt. Endlich einer fuer die Offensive und zwar jemand der ganz schoen teuer ist. Das muss doch einer sein der die Vakante Position fuellt, denkt man sich. Dann folgt prompt die mehr oder weniger Pflichtmaessige Aussage ala "er wird noch Zeit brauchen und wir muessen Ihm diese auch geben...etc." Natuerlich ist dass beim SC immer wieder so. System Streich, fehlende Spielpraxis und alles andere moegliche ist ja bekannt. Man denkt sich okay...in 4-6 Wochen ist er soweit. Zumindest Fitnessmaessig. Dann kommt nur noch System Streich. Das sollte fuer einen Polnischen Nationalspieler ja schneller machbar sein als beispielsweise fuer einen Garra Dembele...Forderungen nach einer weiteren Verpflichtung werden laut um fuer die Zeit bis dahin zu ueberbruecken und auch um die zweite Position zu fuellen die weiterhin vakant ist. Mittlerweile macht Nielsen den Abgang und Daehli ist bereits ausgeliehen. Man wundert sich zurecht wer dass alles ausgleichen soll. Da kann man doch Nielsen behalten, oder Daehli...denkt man sich...zurecht! Die kennen zumindest System Streich, da sollten die Baustellen kleiner und machbarer sein. Wieso macht man neue Baustellen auf? Dann kommt Terra und alle sind wieder etwas ruhiger wobei welche auch etwas genervt sind weil Terra ja nicht wirklich dass gezeigt hat was er konnte als er da war. Dann zahlt man sozusagen doppelt fuer einen den man schon hat gehen lassen und sieht es natuerlich erstmal kritisch. Dann die Ravet-Geruechte und Verpflichtung die dass meiste rausnimmt aus der Unruhe. Man denkt sich...okay...jetzt haben wir eine Offensive mit der wir wirklich gutes erreichen koennen und das Vertrauen in der eignenen Herzensmannschaft steigt. Zwischendurch gibt es 3 grottige Spiele und man hatte eigentlich schon fast aufgegeben. Nachdem nun alles fix und getan ist, mann den ersten Punkt in der Liga kommt die naechste Baustellenmeldung ala BER. Wir wissen nicht wann er Einsatzfaehig ist und koennen nicht abschaetzen wann er soweit sein wird. Er bekommt Zeit. Soviel er braucht. Folgende Frage stellt sicht nun: Haben wir die Zeit die wir Ihm so goennerhaft geben? Diejenigen die sich beschweren tun dass weil sie eben nicht einsehen dass wir diese Zeit haben. Sie wollen von anfang an eine Konkurrenzfaehige Truppe aufm Platz und nicht erst ab dem Xten Spieltag. Verstaendlich ist das schon!
Gleichzeitig stellt sich die Sache mit Kapustka auch etwas anders dar. Er hat enorme Qualitaeten! Wenn er fit waere und sofort Einsatzbereit, haetten wir keine Chance Ihn zu holen. Dementsprechend eigentlich ein kluger Schachzug. Ich hoffe fuer uns alle dass er schneller fit wird als wir uns vorstellen und schnell an sein Leistungsvermoegen anknuepft. Aehnlich wie bei einer anderen Personalie zu der ich bereits schrieb wird es auch hier so sein. Je laenger es dauert bis er in die Startelf als Stammpersonal kommt bzw. je weniger Einsaetze er hat, umso schwieriger wird es seine Verpflichtung zu erklaeren und umso schwieriger wird es die Fans auch zufrieden zu stellen. Sollte es mit den Ergebnissen weiter laufen wie bisher, kommt eins zum anderen und wir singen alle Rabimmel Rabammel Rabumm...Spaetestens dann schlaegt jeder in dieselbe Kerbe ein und kritisiert diese Verpflichtung. Man kann dann meinen es sei nicht Fair oder bereits vorher klar oder nicht zu vertreten auf einem draufzuhauen wenn er bereits unten liegt. Die Kritik wird kommen und damit muss man auch in Freiburg umgehen.
Ich hoffe einfach dass er schnell fit wird und uns allen eines besseren belehrt. Von mir aus kommt er erst zur Rueckrunde und Bombt uns ala VFB in die Euroleague
. Sehen wir es mal so...er ist am Tiefpunkt angelangt. Regionalliga im Breisgau ist nicht gerade sein Anspruch gewesen. Dass muss er erstmal verarbeiten. Wenn er seine Chance erkennt und wahrnimmt ist er in 2 Jahren der naechste der fuer 20 Mio geht...Garantiert!
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