Diskussionsrunde

Aufreger des Wochenendes III

23.03.2012 - 14:54 Uhr
Aufreger des Wochenendes III |#1651
16.09.2012 - 18:32 Uhr
sah eher danach aus, als hätte er rot gegeben, weil der hamburger ihn beleidigt hat. jedenfalls hat stark net den eindruck gemacht, als wolle er ihm rot geben. jiracek hat dann irgendwas gesagt, starks gesichtszüge haben sich nach unten verzogen und der griff ging in die hosentasche...
Aufreger des Wochenendes III |#1652
16.09.2012 - 18:32 Uhr
Zitat von gladbacher:
Ich habe es die ganze Zeit schon bei mir gesacht , der Stark wird heute wieder einen gravierenden fehler machen

Das war eben Gelb .... wirklich in Deutschland gibt es die schlechtestetn schiri´s :D

und stark is glaube ich fifa schiri oder


Ich glaube das Jiracek die rote Karte nicht wegen des Fouls bekommen hat, sondern weil er Stark lautstark angeschrien hat und evtl. paar Worte gesagt hat - die auf den Platz nicht´s verloren haben.

•     •     •

RoyalOak: "(auch intendierte Risikoexposition genannt)", "Moorkamp: Den Begriff gibt es nicht." RoyalOak: "In deinem Vokabular scheinbar nicht - kein Problem."

("intendierte Risikoexposition" scheint es in der Fachliteratur oder im allgemeinen Sprachgebrauch nicht zu geben.) Moorkamp vs. RoyalOak

"Clown der Woche": Tont85

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlueRiders am 16.09.2012 um 18:35 Uhr bearbeitet
Aufreger des Wochenendes III |#1653
16.09.2012 - 18:34 Uhr
man merkts schon. vier dumme, ein gedanke. :p
Aufreger des Wochenendes III |#1654
16.09.2012 - 18:40 Uhr
Zitat von EvergreenVfL:

Selbst wenn er abgepfiffen hätte muss das noch gelb-rot geben. Der Abpfiff löst keine regeltechnische Anarchie aus, wenn nach dem Abpfiff geprügelt wird kann es auch noch eine rote Karte geben oder ein ,,I love Jesus''-T-Shirt bestraft werden.


Komisch nur, dass ungefähr 80% aller Bundesligaspieler Woche für Woche nach dem Schlusspfiff straffrei ihre Oberkörper entblößen dürfen.
Aufreger des Wochenendes III |#1655
16.09.2012 - 18:52 Uhr
Zitat von EvergreenVfL:
Zitat von KleinerElber:
Am elegantesten wäre es gewesen er hätte nach dem Tor abgepfiffen und hätte sich nicht in die Lage gebracht. Nun ja er hat alles korrekt gemacht und damit is es kein Aufreger.
Drei Posts zuvor sprach ich eine Empfehlung aus, die ich auch dir ans Herz legen möchte:

Mach eine Regelschulung mit oder lass Kommentare über den Schiri bleiben!

Selbst wenn er abgepfiffen hätte muss das noch gelb-rot geben. Der Abpfiff löst keine regeltechnische Anarchie aus, wenn nach dem Abpfiff geprügelt wird kann es auch noch eine rote Karte geben oder ein ,,I love Jesus''-T-Shirt bestraft werden.

Erneut, damit das nicht in Vergessenheit gerät: Über die Regel kann diskutiert werden - über die Entscheidung nicht.


es bestreitet ja keiner, dass du recht hast, was die regelkonformität anbelangt. dennoch darf man sich ja wohl einen mündigen schiedsrichter wünschen, der da mal fünfe grade sein lässt in so einem fall. auch wenn man ihm regeltechnisch nichts vorwerfen kann, so kann man ihm menschlich vorwerfen, dass er da kein auge zugedrückt hat. er wäre deswegen sicher nicht gevierteilt worden vom schiribeobachter. wer mal den film "referees at work" gesehen hat, der wird erkennen, dass die schiribeobachter keine ***** geigen sind, die sich auf jeden (vermeintlichen) fehler stürzen.

und ich möchte den mehr oder weniger gelungenen beispielen eines hinzufügen: wenn auf einem feldweg fernab jeglicher zivilisation jemand eine ampel aufgestellt hat und die rot ist aber es ganz offenbar überhaupt keinen sinn macht, da anzuhalten, dann fahre ich auch weiter. und da erwarte ich von einem polizisten, der das beobachtet, dass auch er sein hirn einschaltet und mir dafür trotz verstosses gegen die stvo kein bußgeld oder ähnliches aufbrummt.

und recht der regel nach muss ja noch lange nicht gerecht sein.

•     •     •

"der rechte fußball denkt an gewinnmaximierung, der linke an die vermittlung von lebensfreude"
*cesar luis menotti*
Aufreger des Wochenendes III |#1656
16.09.2012 - 18:56 Uhr
Zitat von Charon:
Zitat von EvergreenVfL:

Selbst wenn er abgepfiffen hätte muss das noch gelb-rot geben. Der Abpfiff löst keine regeltechnische Anarchie aus, wenn nach dem Abpfiff geprügelt wird kann es auch noch eine rote Karte geben oder ein ,,I love Jesus''-T-Shirt bestraft werden.


Komisch nur, dass ungefähr 80% aller Bundesligaspieler Woche für Woche nach dem Schlusspfiff straffrei ihre Oberkörper entblößen dürfen.

Weil Trikot ausziehen nur beim Torjubel gelbwürdig ist.

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Geschäft der Heuchelei Fußball:
03.12.2012: Die ganze Fußballwelt reagiert geschockt auf einen getöteten Linienrichter und ist der Meinung, dass ein Umdenken einsetzen muss.
08.12.2012: 80.000 Dortmunder und 50.000 Frankfurter singen: "Hängt sie auf, die schwarze/gelbe Sau!"

No Schorle - No Party

Ceterum censeo bellum esse finiendum juste ☮️
("Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Krieg gerecht beendet werden muss")

WT-Username: Hagi01
Aufreger des Wochenendes III |#1657
16.09.2012 - 19:06 Uhr
Zitat von Hagenauer:
So, wie das abgelaufen ist, war ich mir am Anfang eigentlich 100%ig sicher, dass Jiracek irgendwas "gesagt" hat. Nach Wiederholung muss ich sagen, dass die Rote Karte mindestens vertretbar war. Offene Sohle (Stollen voraus) + Gestrecktes Bein ist ja das Musterbeispiel für ein In-Kauf-Nehmen der Verletzung des Gegenspielers. Da ändert auch der gute Vorsatz, den Ball spielen zu wollen, nichts dran. Den hatte Andreas Wolf bei seinem Kung-Fu-Tritt gegen Wolfsburg damals auch. Trotzdem war es eigentlich Rot.

Ein Platzverweis ist für das Foul nur schwer zu rechtfertigen. Es geht nicht nur um die Inkaufnahme einer Verletzung, _zusätzlich_ muss der Spieler noch "übertrieben hart" in den Zweikampf gehen. Es ist eine _UND_ Bestimmung. Jetzt ist es natürlich immer einfach für den SR zu behaupten, dass die Szene für ihn übertrieben hart war.
Die Reaktion von Stark spricht dafür, dass es eine Beleidigung gewesen sein muss. In seiner rypischen Art tippt er sich auf die Hosentasche, was den Spieler zur Ruhe bringen soll. _Danach_ muss es dann noch eine Beleidigung gegeben haben. Ein "normales" Meckern hätte nur eine gelbe Karte und somit gelb-rot (analog H96 gestern) bedeutet.
Ich ziehe aber sogar in Betracht, dass Stark bezüglich des Fouls sich zuerst innerlich für gelb entschieden hat und aufgrund der fortgesetzten Meckerei auf Rot umgeschwenkt hat. Begründung dann offiziell natürlich nur wegen des Foulspiels.

•     •     •

53°35'14'' N 9°53'55'' O
Aufreger des Wochenendes III |#1658
16.09.2012 - 20:33 Uhr
Zitat von Hagenauer:
Zitat von Charon:
Zitat von EvergreenVfL:

Selbst wenn er abgepfiffen hätte muss das noch gelb-rot geben. Der Abpfiff löst keine regeltechnische Anarchie aus, wenn nach dem Abpfiff geprügelt wird kann es auch noch eine rote Karte geben oder ein ,,I love Jesus''-T-Shirt bestraft werden.


Komisch nur, dass ungefähr 80% aller Bundesligaspieler Woche für Woche nach dem Schlusspfiff straffrei ihre Oberkörper entblößen dürfen.

Weil Trikot ausziehen nur beim Torjubel gelbwürdig ist.
Danke ;)

Zitat von heimniederlage:
Zitat von EvergreenVfL:
Zitat von KleinerElber:
Am elegantesten wäre es gewesen er hätte nach dem Tor abgepfiffen und hätte sich nicht in die Lage gebracht. Nun ja er hat alles korrekt gemacht und damit is es kein Aufreger.
Drei Posts zuvor sprach ich eine Empfehlung aus, die ich auch dir ans Herz legen möchte:

Mach eine Regelschulung mit oder lass Kommentare über den Schiri bleiben!

Selbst wenn er abgepfiffen hätte muss das noch gelb-rot geben. Der Abpfiff löst keine regeltechnische Anarchie aus, wenn nach dem Abpfiff geprügelt wird kann es auch noch eine rote Karte geben oder ein ,,I love Jesus''-T-Shirt bestraft werden.

Erneut, damit das nicht in Vergessenheit gerät: Über die Regel kann diskutiert werden - über die Entscheidung nicht.


es bestreitet ja keiner, dass du recht hast, was die regelkonformität anbelangt. dennoch darf man sich ja wohl einen mündigen schiedsrichter wünschen, der da mal fünfe grade sein lässt in so einem fall. auch wenn man ihm regeltechnisch nichts vorwerfen kann, so kann man ihm menschlich vorwerfen, dass er da kein auge zugedrückt hat. er wäre deswegen sicher nicht gevierteilt worden vom schiribeobachter. wer mal den film "referees at work" gesehen hat, der wird erkennen, dass die schiribeobachter keine ***** geigen sind, die sich auf jeden (vermeintlichen) fehler stürzen.

und ich möchte den mehr oder weniger gelungenen beispielen eines hinzufügen: wenn auf einem feldweg fernab jeglicher zivilisation jemand eine ampel aufgestellt hat und die rot ist aber es ganz offenbar überhaupt keinen sinn macht, da anzuhalten, dann fahre ich auch weiter. und da erwarte ich von einem polizisten, der das beobachtet, dass auch er sein hirn einschaltet und mir dafür trotz verstosses gegen die stvo kein bußgeld oder ähnliches aufbrummt.

und recht der regel nach muss ja noch lange nicht gerecht sein.
Sehe ich nicht so und finde auch das Beispiel unpassend.

Wie Aytekin selbst gesagt hat: Er ist nur die Exekutive. Er hat die Regeln umzusetzen, ihre Einhaltung zu bewachen und bei Verstoß die vorgeschriebenen Sanktionen auszusprechen.
Dein SR-Beobachterbeispiel ist ebenfalls nicht korrekt. Das sind sicherlich keine Aasgeier, die sich auf jeden Fehler stürzen und auch grobe Schnitzer können ruhig mal passieren. Man muss aber unterscheiden zwischen Fehlentscheidungen wie dem Übersehen eine Fouls und Fehlentscheidungen, weil der Schiedsrichter eine seiner Meinung nach unsinnige Regel absichtlich missachtet. Sei dir sicher: Es hätte für ihn Konsequenzen gegeben.

Ebenso bei deinem Beispiel. Es ist insofern fehlerhaft, da eine Ampel auf einem Feld abseits jeglicher Verkehrssituationen absolut NULL Sinn macht. Die Regel mit dem Trikot ist aber aus Gründen aufgestellt worden. Ob sie gerechtfertigt ist oder nicht, DARÜBER kann man sich streiten und sie dann u.U. abschaffen. Aber sie als ausführendes Organ zu missachten geht mal absolut gar nicht.

Man redet doch immer von Vorbildfunktionen des Sports. Wo kommen wir denn dahin, wenn die ,,vernünftigsten'' aktiven Akteure auf dem Platz, also die Schiedsrichter, vorleben, wie Gewaltenteilung eben nicht geht? Das die ausführende Exekutive die Legislative einfach missachtet und sich so verhält wie sie es für richtig hält?!...

Ich würde als Schiri auch gerne mal das passive Abseits aufheben, weil es einfach nervt und manchmal eher sinnlos ist. Aber Regeln sind Regeln.

Sorry für den Auswuchs, habe es irgendwie schlecht auf den Punkt formuliert bekommen, aber ich denke du weißt worauf ich hinaus will...
Aufreger des Wochenendes III |#1659
16.09.2012 - 20:44 Uhr
Zitat von heimniederlage:

und ich möchte den mehr oder weniger gelungenen beispielen eines hinzufügen: wenn auf einem feldweg fernab jeglicher zivilisation jemand eine ampel aufgestellt hat und die rot ist aber es ganz offenbar überhaupt keinen sinn macht, da anzuhalten, dann fahre ich auch weiter. und da erwarte ich von einem polizisten, der das beobachtet, dass auch er sein hirn einschaltet und mir dafür trotz verstosses gegen die stvo kein bußgeld oder ähnliches aufbrummt.

Du hast überhaupt keine Ahnung davon ,ob es Sinn macht irgendwo ne Ampel aufzustellen,außer du hast dich mit entsprechenden Unfallstatistiken beschäftigt.Von einem Polizisten in dieser Situation zu erwarten seinen Job zu riskieren,weil du dich nicht an die StVO hälst ,ist einfach komplett lächerlich und weltfremd.
Aufreger des Wochenendes III |#1660
16.09.2012 - 20:57 Uhr
Zitat von Hagenauer:
Zitat von Charon:
Zitat von EvergreenVfL:

Selbst wenn er abgepfiffen hätte muss das noch gelb-rot geben. Der Abpfiff löst keine regeltechnische Anarchie aus, wenn nach dem Abpfiff geprügelt wird kann es auch noch eine rote Karte geben oder ein ,,I love Jesus''-T-Shirt bestraft werden.


Komisch nur, dass ungefähr 80% aller Bundesligaspieler Woche für Woche nach dem Schlusspfiff straffrei ihre Oberkörper entblößen dürfen.

Weil Trikot ausziehen nur beim Torjubel gelbwürdig ist.


Womit die Intention dieser schwachsinnigen Regelung allerdings komplett ad absurdum geführt wird.
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