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André Schubert
Geburtsdatum 24.07.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Interimstrainer
Akt. Verein Vereinslos

André Schubert [Trainer]

18.10.2016 - 07:40 Uhr
André Schubert [Trainer] |#91
09.11.2016 - 00:56 Uhr
Um über Schubert ein einigermaßen valides Urteil zu fällen, bedarf es mehr als 11 Spieltage, die teilweise unter widrigen Voraussetzungen stattgefunden haben.

Ich glaube, dass Schubert nur dank der akribischen Vorarbeit an den Automatismen (trotz nötiger Rotation) so einen Powerfuppes hat spielen lassen können. Das jeweilige schnelle Umschalten inkl. Offensivpressing war bis zum Bayernspiel ein nicht zu verteidigendes System.

Danach begann dann der Abbau dieser eingefleischten Spielzüge zunehmend. Mit Xhaka ging zudem der Inspirator und Motor von Bord.

Momentan ist nur noch ein Bruchteil dieser Spielintelligenz auf dem Platz zu sehen, da die die dafür nötig wären, entweder verletzt, außer Form oder transferiert worden sind.

Die Sommertransfers waren ordentlich bis gut, haben uns aber in der Spitze wohl empfindlich geschwächt.
Zudem bietet sich leider gerade niemand an, in die Bresche zu springen. Kein Sow. Kein Hofmann. Kein Benés.

Diese Melange ist ein undankbarer Umstand für einen zudem unerfahrenen Trainer.

Mittlerweile glaube ich, dass selbst Gottvater Favre, den ich für alle Zeit für den besten Trainer Borussias halte, mit der gegenwärtigen Situation überfordert wäre und er ganz bestimmt Gründe nennen würde, warum man die Ansprüche mal runterfahren sollte.

Wenn Schubert die Truppe wieder aufrichten kann -Das geht am besten beim Spiel der Spiele - dann ist es möglich, dass er für uns ein Glücksfall sein kann, wenn auch nicht mehr so genial wie Favre.

Wir brauchen eine adäquate 6, dann fallen bald auch wieder Tore.
André Schubert [Trainer] |#92
09.11.2016 - 01:36 Uhr
Bringen wir es einfach mal auf den Punkt auch wenn es unschön ist!
Die Tabellenposition ist beschissen, unsere Leidenschaft ist weg, die Qualitäten der Spieler kommen nicht zum Einsatz und unsere Spieler verletzten sich am laufenden Band! Wir hatten in den letzten Jahren ein System was uns wieder ins obere Drittel gespielt hat, wir haben Spieler ersetzt die wir an top Mannschaften verloren haben um uns schritt für schritt zu etablieren. Soll das jetzt das Ende des Weges sein ? Nein mit Sicherheit nicht, die Ausgangslage ist die, das wir ein Gerüst aufgebaut haben. Wir haben das Kapital, die Spieler und die Infrastruktur für die internationalen Plätze. Wir sind eigentlich genau da wo wir hin wollten aber warum fallen wir jetzt mit solchen Leistungen in der Bundesliga ab? Das ist doch die Frage dir wir uns stellen müssen. Wenn wir jetzt schauen was sich verändert hat, sehen wir schnell das vieles auf den Trainer zurück fällt. Wir haben einen Chef Trainer, der die ganze Mannschaft auf den Kopf gestellt hat. Unser 4-4-2 wurde die letzten Jahre perfekt einstudiert und der Erfolg gab uns recht. Wir haben unsere Abgänge so ersetzt das wir in der Formation weiterspielen könnten. Ein vestergaard wurde bestimmt nicht für einen 7 stelligen Betrag geholt, um hinter einem christensen, den wir halten wollten, aufzubauen. Deshalb denke ich, das es nichtmal wirklich abgesprochen war wie das System verändert wird, denn einen so hohen Betrag für einen ergänzungsspieler in dem Alter und der Qualität zu bezahlen wäre einfach fahrlässig in unserer Position. Ein Dahoud der letzte Saison die meisten Spiele für unsere Borussia gemacht hat wird ignoriert und ist jetzt völlig verunsichert. Da lässt man lieber ein komplett neues duo zentral auflaufen welches 0 offensivqualitäten bietet. War es nicht immer unser Weg, auf die Jugend zu setzen? Wir haben ein Riesen Talent in unseren Reihen, hinter dem Spitzenteams her sind, der eine überragende Saison gespielt hat, den man ernsthaft null ins System einbeziehen will? Das hat aus meiner Sicht nichts mit unserer Borussia zu tun, mir fehlt es da an Identität! Schubert sagte "wir müssen den jung jetzt mal in Ruhe lassen", aber so ernst darf man es bei so einem Kaliber nicht nehmen ! Er muss seine Erfahrungen machen und an spielpraxis darf es ihm einfach nicht mangeln ! Waren wir nicht die Mannschaft die hochgelobt wurde weil wir einen so breiten Kader haben? Und ja den haben wir, aber er wird falsch genutzt ! Es werden Positionen jedes Spiel vielfach getauscht, es wird sogar während des Spiels Systeme gewechselt und am Ende werden noch die verletzten als Ausrede benutzt. Das darf einfach nicht sein, ich habe das Gefühl das er vor lauter Bäume den Wald nicht sieht. Zu dem gehen die Verletzten größtenteils auch auf den Trainer zurück. Es ist die fehlende Fitness die man teilweise so schon erkennt oder eben fahrlässiges handeln wie bei Raffael, als man ihn gegen Barcelona nach der Halbzeit nochmal verletzt auf den Platz schickt. Kein Wunder das wir dann wieder Wochen ohne unseren Brasilianer ran müssen. Es sind viele individuelle Fehler dabei die man diskutieren muss. Eberl sagte vor dem Hertha spiel des man die Fehler kennt und daran arbeiten muss. Über das Ergebnis und die Leistung müssen wir nicht reden, es wurden in meinen Augen nur weitere Baustellen sichtbar. Man macht Anfängerfehler und vergisst Leute warm zu machen als sich Herrmann verletzt. Ein Kramer sieht in der ersten Halbzeit gelb rot ?!..wo waren die Fehler die man kennt? Es wurde nur über die Zeit des Spiels gemeckert ohne den Hintergrund zu kennen. Selbst der Haken zurück gegen rummenigge blieb uns nicht verwehrt. Da ist die Unruhe bei Eberl schon zu merken. Irgendetwas stimmt hier nicht und das Problem darf nicht kleiner gemacht werden als es ist! Es gibt noch so viele Dinge die einfach schlecht laufen und die meines Erachtens größtenteils auf den Trainer zurückzuführen sind. Wir haben so viel unter Favre lernen können, warum nutzt man das nicht ? Wo ist unsere Achse mit Konstanz? Die Ruhe durch ein gutes stellungsspiel? Die Spielzüge für schnelle Nadelstiche? Die gesunde und nicht übertriebene Rotation ? Alles ist weg weil wir nun ein 3-5-2 Chaos spielen. Ein Chaos das wortwörtlich ein Chaos ist. Bis auf Raffael, Kramer und Sommer hatte jeder schon eine 2. Position im System. Die Achse wird durchgängig gewechselt, es darf einfach nicht sein. Ich habe schon so viel gesehen, aber nie die Achse die ich für die sicherste und beste halte. Das 4-4-2 stand für unseren Erfolg und darum sollte und darf man es einfach nicht ändern!
Raffael stindl/Hazard
Kramer Dahoud
Christensen vestergaard
Sommer
Das ist eine Achse die auf dem Papier schon Eindruck macht. Es sind Spieler die sich jedes Team wünscht und mit der man gut arbeiten können sollte.
Jetzt hat man auch noch das Glück bzw die Qual der Wahl und kann mit Hazard/stindl Herrmann, Hahn, traore, Johnson, Hofmann, drmic, strobl, Wendt, jantschke, elvedi, Korb und wie sie alle heißen 4 weitere Plätze fürs Team bestimmen. Das sind ebenfalls alles Leute die ihre Klasse nachgewiesen haben. Wenn man da Qualitäten als Trainer besitzt und hier Konstanz rein bekommt darf man bzw kann man nicht ein Torverhältnis von 0:9 Toren in den letzten 5 bdl spielen haben! Wenn jetzt einer sagt,"ja da war der doch verletzt" kann ich ihn nur wieder darauf hinweisen das er es selbst schuld war und zur not haben wir dennoch die Qualität in den Reihen um einzelne Positionen gut zu ersetzen! Ich will dann auch keinen Korb auf der 6 wie gegen Schalke oder Hofmann auf der 10 wie gegen Hertha sehen! Mir fehlt es da an vielen Entscheidungen an Verständnis und leider gottes geben mir die Ergebnisse und die Leistung recht. Es muss sich da was ändern, es ist mir egal ob Schubert endlich mal aufwacht und endlich aus seinen Fehlern lernt (was ich nicht glaube und haben wir dafür Zeit ?) oder wir uns einen neuen Trainer suchen (macht Eberl nicht und der Markt ist im Moment dürftig). Es ist schwierig und es wird einfach nicht leichter...
Um endlich mal ein Ende zu finden weil mir die Zeit ausgeht: ich bin kein Freund von Entlassungen aber ich finde dennoch das Schubert der falsche Mann für uns ist. Er hat anfangs von Favre profitiert und jetzt will er das was ihm so geholfen hat über Board werfen. Die Fehler vermehren sich mit zunehmender Distanz der ursprünglichen Taktik, egal ob auf oder neben dem Platz. Wenn Eberl einen Trainer findet der zu unserer Philosophie passt sollte man egal zu welchem Preis Zuschlagen. 170 Mio Euro warten auf einen Trainer der einen klaren Plan hat und diesen Wert weiter steigen lassen kann! Wie wichtig ein guter Trainer ist, haben wir die letzten Jahre sehen können und die Bundesliga Zeit es uns momentan zur genüge!
André Schubert [Trainer] |#93
09.11.2016 - 10:02 Uhr
Zitat von Ralfinger
Ursachenforschung empfinde ich auch hier als absolute Mangelware. Die wird einfach mal geschmeidig übergangen.

Sehe ich überhaupt nicht so. Sehe es eher so, dass beide Extremposition sehr viel Ursachenforschung betreiben, allerdings nur zu Gunsten ihrer eigenen Argumentation und gerne übertrieben. Und das stößt meiner Meinung nach eben auf Abwehrhaltungen und dementsprechende Reaktionen. Ein Kleffer ist für mich mit seiner extremen und meiner Meinung nach beschränkten Sichtweise auf die Problematik da beispielsweise nicht wirklich ein ernstzunehmender Diskussionspartner, ist für mich etwas wie der MGBHollandFan mit etwas mehr rhethorischer Kompetenz, im Kern sind es aber beides für mich zu extreme Positionen, um nur mal 2 Beispiele zu nennen.

Ich sehe es, wie die meisten gemäßigten Meinungen hier: Die aktuelle Situation ist für mich eine Mischung aus der nicht wirklich erfolgreich bearbeiteten Kompensation unserer Verlusts von Xhakas, der gleichzeitig einhergehenden Formschwäche Dahouds (deren Ursache wir alle nicht kennen und darüber nur spekulieren können, da fangen aber die extremen Diskussionsstandpunkte an), der vielen Verletzten, teilweise auch Pech in gewissen Spielen/Situationen und natürlich auch Fehlentscheidungen Schuberts. Aber diese Fehlentscheidungen sind meistens oder zumindest oft eben auch nur subjektive Wahrnehmungen und es kann eben niemand beweisen, ob es anders besser gelaufen wäre, das ist eben oft reine Spekulation.

Verstehen kann ich allerdings z.B. Kritk daran, dass er z.B. zu spät auf Herrmanns Verletzung reagiert hat, da verstehe ich auch seine Ausrede nicht wirklich, man wollte erstmal schauen, ob gewechselt werden müsse. Tut ja keinem Spieler weh, sich vorsorglich warm zu machen. Auch verstehe ich Kritik an zu wenig Konstanz, wenn es um Spielsystem und Aufstellungen geht, in einer Phase, in der das Team etwas verunsichert scheint bzw. in einem Tief steckt.

Was ich allerdings weniger verstehe, ist die Ungeduld und Polemik einiger Schubert-Gegner hier. Vor allem vor dem Hintergrund, dass gerade diese Ungeduld nicht mit unserer Vereinsphilosophie zusammenpasst. Man möchte in Ruhe mit Konstanz etwas entwickelt. Da finde ich es einfach nur richtig, dem aktuellen Trainer (mit dem zudem gerade wohl nicht grundlos verlängert wurde) erstmal so lange zu vertrauen, wie es tragbar ist, auch wenn es wie gerade mal eine schwächere Phase gibt. Und vor dem Hintergrund, dass wir diese Saison auch nicht gerade vom Glück verfolgt sind (viele Verletzungen, zudem teils viel Pech im Abschluss), bin ich bezüglich des Trainers einfach noch etwas gelassener.

Fehler macht jeder, das finde ich erstmal nicht verwerflich sondern nur menschlich. Wichtiger finde ich die Reaktion auf Fehler. Und da ist Schubert ja z.B. auch situativ von seiner 3er-Kette abgerückt und zur 4er-Kette zurückgekehrt, was hier ja auch viele gefordert haben. Besser war man damit aber auch nicht unbedingt unterwegs. Und solange Schubert aus seinen Fehlern lernt und die richtige Reaktion zeigt, sehe ich für ihn eben nicht so schwarz, wie manch anderer hier.

Dass es hier an Ursachenforschung mangeln würde, sehe ich ganz und gar nicht so. Eigentlich wird hier sogar eher nach jedem Haar in der Suppe gesucht, was ja auch legitim ist. Aber man sollte nicht immer alles überdramatisieren oder kleiner reden als es ist, denn beides wird bei der Gegenseite immer nur noch extremere Abwehrreaktionen erzeugen.
André Schubert [Trainer] |#94
09.11.2016 - 10:59 Uhr
Zitat von Boekelberg73


...und Automatismen bilden sich nicht innerhalb von 3 Wochen Vorbereitung!

Aber nun gut....


Wo bilden die sich sonst wenn nicht im täglichen Training? Das ist doch genau der Punkt. Es gibt Trainer die ihre gesamte Trainingsarbeit auf eine Spielidee oder Vision ausrichten (Hasenhüttl, Klopp, Guardiola etc. welche für einen unverkennbaren Fußball stehen). Wenn man dann qualitativ gute Trainingsarbeit anbietet und fähig ist seine Ideen zu vermitteln, dann sieht man das auch irgendwann auf dem Platz. Ich habe keine Lust die vielen Interviews von Spielern über Favre zu suchen. Aber er legte halt immer großen Wert auf Automatismen und Handlungsschneligkeit. Der hat seine Spieler zum Teil richtig abgenervt mit seinem akribischen Training von Laufwegen, Spielformen, Stellungsspiel etc. Schubert ist ein lockerer Typ. Der lässt seine Mannschaft weitgehend selbst machen. Er selbst nennt das "Freiheiten geben". Problem ist nur, dass er nun nicht mehr auf die vom Vorgänger gelegten Grundlagen zurückgreifen kann. Guck dir unser aktuelles Offensivspiel doch an. Da basiert mittlerweile 90% auf Einzelleistungen oder Zufall. Und was Xhaka anbelangt, ja er ist ein Verlust. Aber wir mussten immer schon mit Umbrüchen leben und haben das in den letzten 5 Jahren immer auch gut hinbekommen (mit Schwächephasen). Denn es war immer die Idee zu sehen wohin die Entwicklung gehen soll. Es wurde dann auch mal der Resetknopf gedrückt, keine Frage. Die Idee wurde aber trotzdem immer konsequent verfolgt. Jetzt frage ich nochmal: Könnt ihr bei Schubert eine Idee hinter allem erkennen? Für mich ist das nach 1,5 Jahren Amtszeit weder Fisch noch Fleisch. Ich erkenne da beim besten Willen keine Vision.
André Schubert [Trainer] |#95
09.11.2016 - 19:57 Uhr
Zitat von towerstar
Zitat von xhakaxhaka

Zitat von Kleffer

Habe das hier gerade zufällig auf Fußballtransfers aufgeschnappt, die wiederum die SportBild zitieren. Kann das jemand bestätigen?

" ... Sein erfolgreiches Konzept aber scheint zu bröckeln, es fällt langsam auseinander. Der Coach habe das Vertrauen der Mannschaft verloren, schreibt die ‚Sport Bild‘ am heutigen Mittwoch.

Das Fachblatt macht dies daran fest, dass Führungsspieler wie Christoph Kramer oder Lars Stindl unzufrieden scheinen und Anweisungen des Trainers gegen Hertha BSC (0:3) abwinkten. Aber nicht nur in der Mannschaft, auch in der Führungsebene verspiele Schubert zunehmend seinen Kredit, heißt es. Die ständigen Systemumstellungen seien zu viel für das junge Team, überfordern es. ..."

Damit dürfte dann auch deine Frage beantwortet sein @ Koala...

Und ganz ehrlich. Bei dem Pseudotaktikgedöne würde ich als gestandener Fußbalprofi auch irgendwann abwinken. Als Vollblutfußballer, und dazu zähle ich Kramer und Stindl, will ich immer gewinnen...kein Spiel gefühlt her schenken.

Dann sollte er es auch nicht machen, auch nicht wenn er den Trainer doof findet, oder der ne
krumme Nase hat.
Wieso bist du eigentlich wieder hier ? Du sagtest doch dass dir das Forum nichts mehr gibt und
du dem Forum auch nichts mehr, hattest Recht in meinen Augen, ich habe dich nicht vermisst
und ich verabschiede mich von dem Thread solange du nicht Wort hältst und dich wieder
abmeldest.

Ganz im ernst, ich verstehe dieses beleidigte Getue wirklich überhaupt nicht.
Spricht hier einfach nur der verletzte Stolz?

Was ist so schwer daran, einfach zuzugeben "ja, ich habe mich geirrt, Schubert war eine schlechte Wahl"?

Ich hatte wirklich die große Hoffnung, dass wir mit Schubert einen guten Trainer gefunden haben, der gut zu uns passt. Dass er kein Favre ist und natürlich niemals dessen sensationelle Erfolge nachmachen kann, muss doch jedem von Anfang an klar gewesen sein, trotzdem allerdings war ich der Meinung, dass er "gut genug" für uns ist.
Hat ja auch im ersten Jahr hervorragend funktioniert. Wir haben sensationell auch dank der guten Ideen von Schubert die Champions-League erreicht. Wie viel Favre tatsächlich noch dahinter steht, kann niemand nachweisen aber der Erfolg steht auf Schubert's Vitae.

Leider aber, passiert jetzt bei uns das selbe mit Schubert wie auch schon bei Paderborn und St. Pauli und nach dem ersten Jahr kommt garnichts mehr.
Finde ich wirklich schade, denn letztes Jahr konnte man mehr als zufrieden sein mit Schubert.
Leider gibt es eben so Trainer wie Labbadia oder Luhukay, die mal eben ein gutes erstes Jahr spielen, aber danach komplett nichts mehr auf die Kette bekommen. Schubert gehört ebenfalls in diese Reihe.

Ich hoffe, dass wir das Derby trotz Schubert gewinnen können, eine große Zukunft sehe ich bei diesem Trainer aber nicht mehr, selbst wenn wir jetzt eine kleine Serie starten sollten.
Bei der nächsten kleinen Krise ist er weg, da hat ER sich leider um sämtliche Lobby gebracht.

Jetzt muss man halt einfach drüber stehen und diejenigen reden lassen, die das eben schon lange kommen sehen haben.
Wir haben unseren Erfolg auch ausgekostet und drum sollte man da jetzt einfach drüber stehen und nicht anfangen mit Beleidigungen oder sonstwas zu reagieren.


Ganz im Ernst, finde Deinen Post jetzt wirklich völlig daneben, mir ging und geht es nicht um Schubert oder
Favre oder sonst wen. Mir geht es darum Leuten die sich für Borussia verdient gemacht haben eine faire
Chance zu geben. Vor dem Spiel in Berlin waren sich selbst die Kritiker einig dass AS es sich verdient hat da nochmal raus zu kommen, hat er jetzt die Niederlage in Berlin hauptsächlich zu verantworten, sorry sehe ich anders habe ich auch schon des öfteren erklärt warum.
Auch habe ich schon nach dem Schalkespiel gesagt habe, dass er sich da in eine sehr schwierige Situation gebracht hat, da ich befürchtet habe, dass es in vielerlei Hinsicht gegen ihn laufen kann, was auch eingetroffen ist. Trotzdem gebe ich ihm die Chance bis zur Winterpause den Turn zu schaffen, was bei dem
anstehenden Programm kein Zuckerschlecken wird, aber das hat er sich verdient, Ende.
Wenn Du glaubst ich bin in meinem Stolz gekränkt, dann bist Du völlig auf dem Holzweg, ich stehe mit beiden Beinen im Leben, habe zwei Betriebe an der Backe und habe mich dabei schon so oft getäuscht und musste Entscheidungen widerrufen dass ich es gar nicht zählen kann, vor allem habe ich es noch nie bereut, wenn dadurch eine Besserung eingetreten ist. Was ich allerdings niemals mache ist jemand keine faire Chance zu geben und schon gar nicht einknicke wenn der Mainstream es fordert, sonst müsste ich heute sagen, ok ich nehm auch den Donald, habe mich geirrt wenn so viele anderer Meinung sind und ihn wählen dann hatte ich wohl unrecht, sorry auch hier würde ich meine Meinung nicht ändern auch wenn ich auf der Verliererseite
stehe.
Sollte es Schubert und die Mannschaft nicht gebacken bekommen, dann kommt es wie es kommt und dann könnte ich es auch mit tragen und würde Schubert alles gute für seinen zukünftigen Werdegang wünschen, aber alles zu seiner Zeit und nicht aus purem Aktionismus und hey ich bin hier raus, den man muss ja
Wendehals sein damit einem kein falscher Stolz unterstellt wird, sorry nicht meins.

•     •     •



André Schubert [Trainer] |#96
09.11.2016 - 20:52 Uhr
Zitat von Boekelberg73
Zitat von Oskar01

Zitat von Boekelberg73

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von Oskar01

Zitat von zerocool76

Zitat von EifelBorusse80

Zitat von zerocool76

Zitat von Rahninho

Gehört es nicht zu einer der Hauptaufgaben eines Trainers, die Spieler die nicht in Form sind, wieder in die Spur zu bringen?


Die Frage kann ich aus meiner Sicht mit einem klaren Nein beantworten.
Der Trainer ist mit seinem Stab dafür verantwortlich Spielzüge und Taktiken vorzugeben, den Gegner zu analysieren, Fitness sowie Rehatraining zu dosieren, technische Defizite zu erkennen und ggfs abzustellen, etc.

Für die Form ist der jeweilige Spieler selbst verantwortlich, schließlich will derjenige auch auf dem Platz stehen wenn angepfiffen wird.


Sehe ich etwas anders.
Natürlich ist jeder Spieler für seine Form verantwortlich, sei es durch Ernährung, Freizeit, schlaf und allgemeines Wohlbefinden. Allerdings würde ich aus meiner Sicht sagen, das es auch zu den Aufgaben eines Trainers gehört, den Spieler der "außer Form" ist....zu fordern und zu fördern. Sei es mit Gesprächen um die evtl Ursache eines Formtiefs zu erkennen oder durch gezielte Trainingsformen um (woran es ja vielen Spielern bei einem Formtief handelt "Selbstvertrauen") dem Spieler bisherige Stärken wieder näher zu bringen.

MMn ist es also sehr wohl auch ein Teil der Aufgabe eines Trainers, den außer Form befindlichen Spieler wieder in die Spur zu bringen.
Natürlich immer vorausgesetzt das der Spieler dies auch annimmt,lernwillig, motiviert und kämpferisch ist.

Es gehören für mich beide Seiten dazu um aus solch einem Tief rauszukommen.


Natürlich sollte ein Trainer Hilfestellung(en) geben, so ein Formtief kann die verschiedensten Ursachen haben, von Vertragsverhandlungen bis hin zum Trauerfall im privaten Umfeld. Nimmt man da aber den Trainer in die Hauptverantwortung, nimmt man den Spieler gleichzeitig überall raus und es entspricht nicht meinem Bild, wenn hochbezahlte Angestellte keinerlei Verantwortung tragen. Deswegen bleibe ich insgesamt bei einem klaren Nein, aus meiner Sicht.


Wissen wir denn wenn Spieler außer Form sind, oder unterstellen wir das weil sie schlechte Leistungen zeigen.

Aber egal wie es ist, es sind einige die nicht das Bringen was man erwarten könnte.

Das kann private Gründe haben, muss aber nicht.

Es kann auch sein, dass:
- das Training nicht gut ist
- die falschen Inhalte trainiert werden
- der Spieler nicht fit ist
- der Spieler nicht seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt wird
- der Spieler mit den häufigen Systemwechseln nicht klarkommt
- der Spieler mit dem häufigen Wechsel seiner Nebenleute nicht klarkommt
- die Ansprache vom Trainer nicht überzeugend ist
- dem Spieler auffällt der Trainer findet nicht die richtigen Lösungen
- dem Trainer Fehler unterlaufen
- der Spieler einen Furz querstecken hat, kann auch vorkommen

Jeder von uns könnte die Liste weiterführen.

Wie also, soll ein Trainer keinen Einfluss auf die Form eines Spielers oder auch das Abrufen seines Leistungsvermögens haben?


Ich unterstelle dir jetzt einfach mal das du in einem normalen Arbeitsverhältnis stehst, sollte das falsch sein dann versuche dich bitte da reinzuversetzen.

Normalerweise bekommt man Aufträge und diese sind zu erledigen in einer bestimmten Zeit, in bestimmter Qualität, usw. Sollte das objektiv unmöglich sein, dann erwarte ich, dass man das dem Vorgesetzten oder Chef rechtzeitig mitteilt, so dass man ggfs umplanen kann. Eigentlich alles ganz einfach und logisch, oder?!

Du aber versuchst die Spieler aus jeder Verantwortung zu nehmen und nur die Schuld beim Trainer zu suchen. Klar, dieser trägt am Ende die Gesamterantwortung, nur trägt eben auch jedes Puzzleteil seinen Teil zum (Miß-)Erfolg bei und deswegen muss Eigeninitiative gezeigt und gelebt werden.
Als Extrembeispiel mal folgendes: Schubert sagt Sippel in den Sturm und Hahn ins Tor beim nächsten Spiel.
Da erwarte ich das man dem Trainer vorher im Gespräch mitteilt, das dies nicht gerade die beste Idee wäre um erfolgreich vom Platz zu gehen.


Ja, Mister Oberschlau.

Dummerweise hat ein Spieler in einem Spiel nicht wirklich viel Zeit zu entscheiden. Deshalb ist es gerade im Profibereich immens wichtig durch Automatismen, Abläufe und vieles mehr, eine "Eingespieltheit" zu erreichen. Bei uns ist es Stückwerk.

Und ansonsten verweise ich auf Post #1076. @Antares, so ist es.


Was den User Antares angeht muss ich dir bzw euch mitteilen, dass ich auf seine Beiträge nicht mehr eingehe. Das nur zur Info.

Es geht sich nicht nur um das Spiel, es geht genauso um das Training, wo der Cheftrainer wie erwähnt die Verantwortung für verschiedenste Dinge trägt aber eben nicht für alles. Mehr woltte ich gar nicht zum Ausdruck bringen, weniger allerdings auch nicht.

Manch einer hinterlässt bei mir aber den Eindruck, dass Schubert schuld ist wenn es regnet.
Deswegen mal eine Gegenfrage: wofür tragen die Spieler selbst die Hauptverantwortung?


Genau darum geht es ja.

Jeder Spieler kann mal einen schlechten Tag haben, außer Form sein oder sonst keine gute Leistung bringen.

Es geht um die Anzahl der Spieler die ihre Leistung nicht bringen. Und darum wie wir Fußball spielen, wenn man das so noch nennen will. In beiden Fällen bist du überwiegend beim Trainer.


Ich hatte doch eine relativ einfache Frage gestellt, warum kann man die nicht einfach mal versuchen zu beantworten? Aus meiner Sicht würde das eine Diskussion entschieden weniger mühsam gestalten, denn dann könnte ich deine Beiträge besser einsortieren für mich.


Wenn du willst.

Verantwortlich ist der Spieler für sich selbst. Du meinst was schuldet der Spieler dem Verein seinem Arbeitgeber. Die beste Leistung die er im Stande ist zu geben. In einem Spiel müssen innerhalb kürzester Zeit wichtige Entscheidungen getroffen werden und naturgemäß läuft das nicht fehlerfrei ab. Je weniger die Rahmenbedingungen stimmen umso häufiger wird es zu Fehlern kommen, und da Fußball eine Mannschaftssportart ist, ist es nicht nur entscheidend das ein Spieler eine gute Entscheidung trifft sondern auch die Anderen, also das Kollektiv funktioniert. Wenn wie in unserem Fall das Kollektiv nicht funktioniert, ist nicht an allem der Übungsleiter schuld, aber die Verantwortung hat er. Nach der Entwicklung des Kollektivs zu urteilen, dürfte der Übungsleiter nicht nur die Verantwortung sondern auch eine gehörige Schuld tragen.

Deine Argumentation beruht darauf, dass Spieler nicht ihr Bestes geben, einfach mal drüber nachdenken.
Du könntest genauso behaupten, ein Abbiegen ist unmöglich da der Blinker nicht funktioniert.

Dann war es Elvedi egal ob er Vestergaard anschießt, oder wie?


Es geht nicht nur um das Spiel, es geht auch um das auf dem Trainingsplatz und neben dem Platz.
Ein Spieler hat alles, wirklich alles dafür zu tun um die Voraussetzungen zu erfüllen, die seinen Arbeitgeber nach vorne bringen - sprich in Form zu sein. Das äussere Einflüsse, welcher natur auch immer, dies torpedieren können, steht ausser Frage.


Was tun unsere Spieler den um nicht in Form zu sein? Es hat den Anschein als wüsstest du mehr.

Es gilt für Schubert das Gleiche wie für die Spielern auch, Fehler unterlaufen jedem daraus jedoch abzuleiten nicht das Beste zu geben, ist gewagt.

Ich denke, dass Schubert das Beste gibt, das Beste jedoch nicht gut genug ist.

@ Koalakoning, wenn man seit über einen dreiviertel Jahr sich etwas abzeichnen sieht was andere erst seit zwei Wochen sehen, hat die Zeit einen anderen Faktor, kann dann schon mal als Ungeduld gedeutet werden.


Du solltest nochmal zum Beginn der Diskussion zurückblättern, da fragte der User Rahninho, ob der Trainer für die Form hauptverantwortlich sei. Daraufhin habe ich die Hauptaufgaben eines Trainers aufgelistet und eben auch die Spieler mit ins Boot genommen. Ich habe also nirgends eine These aufgestellt, dass sich unsere Spieler falsch verhalten und deswegen außer Form sind, denn dafür bin ich zu weit weg. Nur und das wiederhole ich gerne nochmals, Schubert ist nicht für alles verantwortlich, auch wenn manch einer das gerne so hinstellt.


Zu allererst weicht du meinen Fragen aus.

Wenn also der Trainer nicht hauptverantwortlich für Form der Spieler ist, können es höchstwahrscheinlich ja nur die Spieler selber sein. Du hast nicht bestritten das Spieler außer Form sind und wenn ich deine Akribie die du hier an den Tag legst als Maßstab nehme, hättest du es bestritten wenn du nicht der Meinung wärst.
Daraus resultiert, dass unsere Spieler selbstverschuldet außer Form sind.

Daraus resultiert auch meine Frage, was unsere Spieler bezüglich ihrer Form falsch machen?

Und grundsätzlich, wie kannst du dir so sicher sein, dass unsere Spieler außer Form sind?

Ein Cheftrainer ist nicht an allem schuld, aber die Verantwortung für den Zustand der Mannschaft trägt er ganz alleine.


Warum weiche ich deinen Fragen aus? Ich schrieb doch bereits das ich mir nicht anmaße das Training zu beurteilen oder Einblick in die Gemütsverfassung der Spieler zu haben. Deswegen kann ich dir einfach nicht beantworten was derzeit falsch läuft bzgl. der Form mancher Spieler.

Wenn es dich glücklich macht hier aber ein paar gewagte Ferndiagnosen meinerseits:
Dahoud - abgehoben und mit den Gedanken eher bei neuen Verträgen als auf dem Fußballplatz.
Kramer - überfordert mit seiner Rolle bei uns und er will mehr zeigen als er eigentlich kann.

Daran ist dann deiner Ansicht nach der Trainer schuld?
Ich sehe das, wie mittlerweile mehrfach erwähnt, komplett anders.


Du kannst das Training nicht beurteilen, weißt aber das es keine größere Auswirkung auf die Form eines Spielers hat. Natürlich wirkt sich der Gemütszustand auf die Form eines Spielers aus, aber nicht ausschließlich. Aber nehmen wir es mal an, dann könnte der Gemütszustand doch auch durch den Trainer positiv wie negativ beeinflusst werden.

Du musst mich nicht glücklich machen und eine andere Meinung kannst du auch haben.

Es wäre halt nur einfacher wenn du die Begrifflichkeiten Schuld und Verantwortung nicht so einsetzt wie es sich für die Argumentation am besten macht, denn beides muss nicht zwangsläufig zusammenfallen.

Angeneommen ein Spieler ist selbstverschuldet außer Form, so wäre es in der Verantwortung des Trainers ihn wieder in die Spur zu bekommen.

Im übrigen ist davon auszugehen, dass es auch bei uns ausgefeilte Trainingspläne gibt, die auch darauf abzielen die Form der Spieler aufzubauen und zu halten.


Auch wenn du immer wieder darauf hinweist, wird es nicht richtiger!
Natürlich liegt es in der Verantwortung des Trainers zu erkennen das jemand außer Form ist und durch gezielte Dosierung bzw Steuerung des Trainings das Niveau wieder zu erhöhen!

Aber final liegt es am Spieler die Hilfestellungen anzunehmen und auch umzusetzen!
Das was du gerne hättest ist Heilung durch Handauflegen!
Das funktioniert nirgendwo!
...nach deiner These ist es so, dass ein Spieler einmal eine Benchmark hinsichtlich seines Leistungsvermögens setzt und danach der Trainer ihn gefälligst kontinuierlich am Zenit zu halten hat!
Klappt das nicht, ist der Trainer Schuld!

....halte ich für ziemlich abwegig!


Noch einer der unseren Spielern unterstellt, bereitwillig außer Form sein zu wollen.


Und auch für dich nochmal, bitte unterscheiden Schuld und Verantwortung.


Anscheinend liest du nicht was geschrieben wird!
Ich unterstelle niemanden, dass er bewusst sich außer Form bringt (durch ungesundes Leben, Alkohol oder dergleichen)
Die Schuld ist, wenn du og ausschließt vollkommen irrelevant!
Spielt keine Rolle!
Die Verantwortung das es besser wird, liegt eindeutig beim Spieler!
Ersetze Spieler/Trainer durch Lehrer/Schüler und Vlt hilft es dann ein wenig!


Du schreibst doch das es am Spieler liegt die Hilfestellungen des Trainers anzunehmen und auch umzusetzen. Und ich bin mir sicher, dass du davon ausgehst das Schubert die Hilfestellung gibt. Da du auch davon ausgehst, dass mehrere Spieler außer Form sind, bleibt ja nur über, dass die Spieler die Hilfestellung nicht annehmen und umsetzen.

Trainingsteuerung hat nichts mit Handauflegen zu tun.

Meine These ist die, dass wenn mehrere Spieler zu gleichen Zeit ein Leistungstief haben, es in der Regel am Übungsleiter liegt.

Wenn ich großen Bockmist baue und dieser nach oben durchschlägt, habe ich Schuld mein Chef aber die Verantwortung für meine Leistung. Wenn ich dich hier lese, haben unsere Spieler ganz großen Bockmist gebaut.
André Schubert [Trainer] |#97
10.11.2016 - 06:33 Uhr
Kontinuität...Zusammenstehen...usw...usf

Jo...dafür habe ich 4,5 Jahre gekämpft...u.a. auch gegen User, die Favre permanent vom Hof jagen wollten. Ausgerechnet diese sind nun vom Saulus zum Paulus mutiert ... machen einen auf Gutsmensch.

Grundsätzlich stehe ich auch für Kontinuität...aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und ein Trainer auf der Bank sitzt, der vertrauensvoll mit (auch) meiner Borussia umgeht und sie sportlich fachmännisch, mit Konzept und mit Augenmaß führt. Bei Favre war es so.

Hingegen ist Kontinuität, zum falschen Zeitpunkt eingefordert, fatal.
Genau wie bei Frontzeck hat man erneut den Vertrag eines Trainers unnötig und ohne Not früh verlängert, dessen fachliche Kompetenz nicht unumstritten ist. Genau wie bei Frontzeck kommen schon die ersten Durchhalteparolen mit dem Ruf nach Kontinuität...Horrorszenarien werden skizziert.

Mein Gott...wenn der Trainer uns nicht genügt, dann sollte er ausgetauscht werden und gut ist.
Da braucht man doch keine große Welle machen.
Wartet man aber erneut bis zum letzten Moment, bis wirklich nichts mehr geht, ja dann braucht man sich auch nicht über eintreffende Horrorszenarien wundern.

Und ja...vor Frontzeck haben wir viele Trainer gewechselt...aber bitte...dann wählt man eben den Trainer sorgsamer aus. Hat doch mit Favre auch geklappt. Der Trainer ist im sportlichen Bereich eine absolute Schlüsselposion. Hier ist Schubert letzendlich ein Zufallsprodukt ... Frontzeck damals wurde letztendlich mit Beziehung in den Job reinkatapultiert. Ärgerlich, dass nun Eberl sein Ding nicht durchziehen konnte...er hatte ja anscheinend Top-Kandidaten im Petto...aber im Verein hatten wohl einige Entscheider die Hosen wegen der Siegesserie von Schubert voll....zudem konnte er wohl ein toll klingendes Konzept an die Wand zeichnen, dass sich nun unter Umständen als inpraktikabel herausstellt.

Kontinuität?
Über das Thema braucht mir hier keiner eine Moralpredigt abzuhalten.

PS.:
Eines wird in dieser Zeit immer deutlicher.
Die größe des Anteils Favres am Erfolg der letzten Jahre
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleffer am 10.11.2016 um 06:46 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#98
10.11.2016 - 07:05 Uhr
Zitat von Kleffer
Kontinuität...Zusammenstehen...usw...usf

Jo...dafür habe ich 4,5 Jahre gekämpft...u.a. auch gegen User, die Favre permanent vom Hof jagen wollten. Ausgerechnet diese sind nun vom Saulus zum Paulus mutiert ... machen einen auf Gutsmensch.

Grundsätzlich stehe ich auch für Kontinuität...aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und ein Trainer auf der Bank sitzt, der vertrauensvoll mit (auch) meiner Borussia umgeht und sie sportlich fachmännisch, mit Konzept und mit Augenmaß führt. Bei Favre war es so.

Hingegen ist Kontinuität, zum falschen Zeitpunkt eingefordert, fatal.
Genau wie bei Frontzeck hat man erneut den Vertrag eines Trainers unnötig und ohne Not früh verlängert, dessen fachliche Kompetenz nicht unumstritten ist. Genau wie bei Frontzeck kommen schon die ersten Durchhalteparolen mit dem Ruf nach Kontinuität...Horrorszenarien werden skizziert.

Mein Gott...wenn der Trainer uns nicht genügt, dann sollte er ausgetauscht werden und gut ist.
Da braucht man doch keine große Welle machen.
Wartet man aber erneut bis zum letzten Moment, bis wirklich nichts mehr geht, ja dann braucht man sich auch nicht über eintreffende Horrorszenarien wundern.

Und ja...vor Frontzeck haben wir viele Trainer gewechselt...aber bitte...dann wählt man eben den Trainer sorgsamer aus. Hat doch mit Favre auch geklappt. Der Trainer ist im sportlichen Bereich eine absolute Schlüsselposion. Hier ist Schubert letzendlich ein Zufallsprodukt ... Frontzeck damals wurde letztendlich mit Beziehung in den Job reinkatapultiert. Ärgerlich, dass nun Eberl sein Ding nicht durchziehen konnte...er hatte ja anscheinend Top-Kandidaten im Petto...aber im Verein hatten wohl einige Entscheider die Hosen wegen der Siegesserie von Schubert voll....zudem konnte er wohl ein toll klingendes Konzept an die Wand zeichnen, dass sich nun unter Umständen als inpraktikabel herausstellt.

Kontinuität?
Über das Thema braucht mir hier keiner eine Moralpredigt abzuhalten.

PS.:
Eines wird in dieser Zeit immer deutlicher.
Die größe des Anteils Favres am Erfolg der letzten Jahre


Deine Erinnerung ist verklärt!
....und das ist nicht böse gemeint!

Auch unter Favre gab es Grottenkicks und gerade unter Favre gab es 2 Verteagsverlängerungen just zu dem Zeitpunkz als es nicht lief!

...und auch unter Favre gab es richtig viele Personalwechsel auf dem Platz und es wurde ständig an der Statik (defensiv/offensiv) gearbeitet!

Das sind doch ganz normale Dinge, die gemacht werden wenn es nicht läuft!

...und in der HR letzte Saison hatte Schubert seine erste Elf zusammen und ließ die fast durchspielen!
Das Wechseln ist doch nichts, was er aus der Überzeugung macht!
Aber letzte Saison war das erste Team (auch dank Verletzungen) komplett ausgelutscht!
Jetzt wechselt er und sucht das bestmögliche System und es ist auch nicht richtig!

Ne, ne werter Herr Kleffcool
Dann miss bitte auch mit demselben Maß und gesteht dem Trainer das zu, was handelsüblich ist!

Nichts anderes macht er!

....und es ist ausschließlich die hohe Erwartungshaltung, die Unruhe reinbringt!
....und der Kader, ohne Xhaka, Nordtveit, Stranzl und Brouwers ist mit Sicherheit momentan nicht stärker als letztes Jahr!

Vlt entwickelt er sich dahin!
...aber halt nicht in 6 Wochen und auch nicht, wenn 6-8 Mann verletzt fehlen!
André Schubert [Trainer] |#99
10.11.2016 - 09:23 Uhr
Zitat von Ralfinger
Ich glaube der Gegenwind wäre sofort spürbar, ich vermute sogar in Mehrzahl von denen, die aktuell bis zum erbrechen an Schubert festhalten würden. Wie pervers wäre das? rolleyes

Glauben kannse inne Kirche. zwinker

Wie pervers ist es, auf Grund persönlicher, subjektiver Annahmen im Vorhinein Leute mit einer anderen Meinung als man selbst als "pervers" zu betiteln, ohne zu wissen, ob das selbst ausgemalte Szenario überhaupt eintreffen würde? rolleyes Das ist aber mal richtig ekelhafter Stil, aber da bist du bekanntermaßen der unangefochtene König, wie du auch vor deiner kurzzeitigen Abmeldung durch Beleidigungen deutlich gezeigt hast...

Man kann sowas überhaupt nicht im Vorfeld beurteilen. Wenn man das Gefühl hat, ein Trainer kann was, dann geht man da natürlich länger mit, als wenn nicht. Ich z.B. sehe Schubert näher bei Favre, als bei Frontzeck, was seine Trainerkompetenz betrifft, daher bin ich bei Schubert auch ruhiger, als z.B. bei Frontzeck. Wie sehr man einen künftigen Trainer supportet, hängt doch von mehr Faktoren ab, als "einfach dagegen sein" oder weil man dem Vorgänger nachtrauert. Dass das hier nicht jeder so sieht und versteht, ist mir aber deutlich bewusst.
André Schubert [Trainer] |#100
10.11.2016 - 10:28 Uhr
Zitat von Ralfinger
Zitat von effe2007

@Kleffer

Das mit der Kontinuität sehe ich genauso. Diese "Durchhalteparolen" gäbe es bei Frontzeck, Köppel, Luhukay usw. immer wieder. Ich bin ja auch schon über 10 Jahre in Foren und was mich dabei wundert ist, dass es diese bei Advocaat oder Heynckes bei weitem nicht in dem Maße gab.

Jetzt aktuell gibt es die auch bei Schubert wieder. Anfänglich sehr viele, aber man merkt auch deutlich, der Gegenwind wird schwächer und schwächer.

Ich bin der Meinung, man sollte das Köln Spiel abwarten. Der Druck auf Schubert ist in diesem Derby eh schon groß, er sollte nicht noch größer werden. Dieses Spiel wird selbst bei einem Sieg m.E. nichts ändern, aber er könnte eine kleine Serie verursachen und die derzeitige Krise stoppen. So richtig weiterbringen wird uns Schubert nicht. Diese Siegesserie letztes Jahr, die uns 26 Punkte ab dem 6. Spieltag einbrachte, da war zuviel Einfluss von Favre noch im Spiel. Ich hatte das bereits schon vermutet, aber erst jetzt wird das doch immer deutlicher. Seit der 5:0 Klatsche gegen Bayer letzte Saison, machen wird doch überhaupt keine Fortschritte mehr.

Gäbe es diese voreilige VVL nicht, wäre alles im grünen Bereich. Die Borussia hätte einen auslaufenden Vertrag mit Schubert und könnte ohne großes Aufsehen einen anderen Trainer installieren. So ist es mal wieder saublöd, jetzt müsste die Borussia erst Schubert entlassen und eine Entlassung ist alles andere als Kontinuität. Hier bringt sich die Borussia ohne Nöte selbst unter Zwang.

Ich kann die derzeitige Situation bei den Verantwortlichen nur schwer einschätzen im Moment. Diese Aussagen von Eberl in den Medien, die könnten eine Förderung an Schubert sein, aber die könnten auch "Fan und Umfeld beruhigen" getätigt worden sein. Ich bin mir da noch nicht im Klaren, wie die Borussia bei anhaltender Krise reagiert. Meine Sorge ist, dass man ähnlich wie bei Frontzeck zu spät reagiert. Sicherlich kann man sagen, dass man bei Frontzeck noch rechtzeitig reagiert hat, aber darauf zu hoffen, dass der Fußballgott es wieder gut mit unserer Borussia meint, könnte fatale Auswirkungen haben...

Bin ebenfalls eurer Ansicht.

Und es kommt ja noch eine Fatalität hinzu:

Wird der vermeintlich Neue wieder mal zu spät (bei Favre war es eigentlich auch schon 5 nach 12) installiert, und wir haben nicht nochmal so viel Glück wie bei einem 6er im Lottogewinn, dann würde selbst ein Trainer, der richtig gut für uns ist und uns langfristig richtig weiter bringen würde, sofort angezählt, wenn die Ergebnisse nicht sofort stimmen.

Er hätte keine vernünftige Startphase, in der er in relativer Ruhe arbeiten könnte, um seine/unsere Linie zu finden. Ich glaube der Gegenwind wäre sofort spürbar, ich vermute sogar in Mehrzahl von denen, die aktuell bis zum erbrechen an Schubert festhalten würden. Wie pervers wäre das? rolleyes


Bin bzgl. Schubert immer noch mißtrauisch, genau wie Ihr.
Aber ich kann auch die verstehen, die sagen, dass Schubert auch schon mal in der letzten Rückrunde die Kurve bekommen UND auch die CL-Quali geschafft hat.
Bis hierhin hat er ALLE wichtigen Spiele gewinnen können.
Das Derby ist das nächste. Gewinnen wir das, und kommen die Verletzten wieder in Form, gehts aufwärts.
Und dann ist sogar für diese Saison noch was drin.

Meine Sorge ist, was käme denn nach AS?
Ich sehe keinen Kandidaten, der verfügbar wäre, den ich lieber am Ruder sehen würde?!
Schubert hat den Vorteil, dass er noch formbar und flexibel ist.
Möglicherweise merkt er ja, dass er die Basics vernachlässigt hat, und beauftragt Stefes genauso trainieren zu lassen, wie damals unter Favre.

Dass er bsplw. seine Idee der 3er-Kette erst dann angeht, wenn er dann auch die Spieler dafür hat. Oder vielleicht kommt von ihm auch mal eine Ansage in Richtung Eberl, welcher Spieler sich denn um die Vakanz im ZM kümmern soll. Favre hat uns Raffael "besorgt", von dem er wußte, dass er weltklasse ist.

Favre hatte das große Ganze auf dem Schirm, und vielleicht muß Schubert als Bundesliga-Newbie seinen Horizont ja auch noch erweitern. Ist es nicht so, dass wir auch auf der Trainerbank ein Toptalent haben, wo - genau wie bei Dahoud - die Lernkurve auch mal nach unten zeigen kann. Hat er nicht noch sehr viel mehr Luft nach oben, als ein Slomka oder Veh, die ich nie nie auf unserer Trainerbank sehen will.

Und welche Mannschaft hätte den gleichzeitigen Ausfall seiner zwei besten Offensiven (Hazard und Raffael) schadlos überstanden. Und, was hätte Favre dazu gesagt?
Welches Lied hätte er - bzgl. des Verlustes seines Häuptlings - seit Saisonbeginn bei jeder PK laut gesungen?
Und Eberl sollte trotzdem DEN nächsten Königstransfer im ZM anstreben, weil ein Blinder sieht, dass wir momentan in der wichtigsten Zone im modernen Fussball - in der Platzmitte - nicht stattfinden. Und das hat nix mit dem Trainer zu tun!

Schubert hat uns zu einer der heimstärksten Mannschaften der Liga gemacht.
Als Dauerkarteninhaber ist mir das lieber, als wenn wir die beste Auswärtsmannschaft wären. zwinker
Wir haben ihm schonmal eine seehr starke Saison mit zu verdanken.
Er muß jetzt dafür sorgen, dass die fehlenden Selbstverständlichkeiten schnellstmöglich wieder erarbeitet werden, sonst wird man ihm spätestens am Saisonende in den Urlaub schicken.

Und ein Trainer der 6-7 Stammspieler zeitweise ersetzen muß, unglücklicherweise in der härtesten CL-Gruppe gelandet ist, also Rotieren MUSS, kann nicht mit den geichen Maßstäben gemessen werden, wie mit einem Trainer der sein Konzept immer durchhalten konnte, weil er (fast) immer seine Stammelf bringen konnte.

Wie schwierig das gerade für Favre war, haben wir in seinen letzten Spielen gesehen. Jedenfalls haben wir damals auch Offenbarungseide geleistet (vor allem beim 0-3 gegen den HSV).

Bin dafür, Schubert jetzt wo er erstmals richtigen Gegenwind hat, auch die Chance zu geben, sich da rauszuwinden. Schafft er das dann nicht, wird jeder (seiner Nachfolger) verstehen, dass man nicht mehr anders handeln konnte. Das Glas ist immer noch halbvoll und nicht halbleer.
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