Diskussionsrunde

Allianz gegen die Heuschrecken

27.12.2006 - 11:34 Uhr
München - Real Madrid ist ein großer, vielleicht sogar der größte Klub der Welt.

Real Madrid hat weltweit die meisten Fans. Real hat die meisten nationalen und kontinentalen Titel gesammelt und Real hat wohl als einziges Team überhaupt seinen Hauptwohnsitz nicht auf dieser Welt. Die Galaktischen eben.
Aber vor allen Dingen hat Real Madrid eines: jede Menge Geld. Man hat den Eindruck, in den Kellern der spanischen Hauptstadt müssten unzählige Gelddruckmaschinen stehen, so viel wie Präsident Ramon Calderon pro Saison aus dem Fenster werfen kann.
Die Wirklichkeit ist profaner und gleichzeitig bizarrer denn je: Erst vor einigen Wochen sorgten die Königlichen mit einem neuen TV-Mega-Deal für weltweiten Aufruhr.
Real wie Ruanda
800 Millionen Euro streicht Real in den nächsten sieben Jahren von einer britischen Vermarktungsgesellschaft ein.
800 Millionen Euro. Das entspricht in etwa dem Bruttosozialprodukt eines mittelgroßen afrikanischen Landes. Togo zum Beispiel, oder Ruanda.

Konkurrenz hinkt hinterher
Calderon prahlt mit dem größten TV-Deal aller Zeiten, die Konkurrenz im In- und Ausland rümpft die Nase.
Schon zuvor gingen einige Klubvertreter der G14 auf die Barrikaden ob der großen Kluft innerhalb der größten Vereine Europas. Von den unzähligen Mitläufern in den jeweiligen Verbänden ganz zu schweigen.
Rummenigges Vorschlag an die EU
"Ich habe der EU-Kommission in Brüssel und auch der Uefa einen ganz klaren Vorschlag präsentiert. Der wird jetzt diskutiert. Ich hoffe, dass die Politiker diesen Salary Cap beschließen", erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge kürzlich und fügte mit Nachdruck an:
"Sonst geht der Fußball kaputt. Ich habe den Eindruck, die Uefa steht voll dahinter. Und ich würde sagen, 90 bis 95 Prozent aller Klubs auch."
Salary Cap als Zauberwort
Da ist es wieder, das Zauberwort: Salary Cap. Zu deutsch: Gehaltsobergrenze. "Wir wollen erreichen, dass maximal 50 Prozent des gesamten Einkommens eines Klubs in Spielergehälter investiert werden dürfen. Damit hätten wir wieder einigermaßen Chancengleichheit", erklärt Rummenigge.
Die ungerechte Verteilung von Fernsehgeldern wäre damit zwar nicht umgangen. Der Pay-TV-Sender Arena bezahlt pro Saison 240 Millionen Euro, das macht für den unterzeichneten Dreijahresvertrag insgesamt 720 Millionen Euro.
Allerdings laben sich alle 36 deutschen Profiklubs an dem gesamten Kuchen. Mit Real verputzt ein Topklub in exponierter Stellung diese Sahneschnitte ganz alleine.
Wettbieten um beste Spieler
"Bei uns in der Bundesliga ist die Schere lange nicht so groß wie in anderen Ländern, wie zum Beispiel Spanien, wo Barcelona über 100 Millionen Euro kassiert, der kleine Klub nur fünf Millionen", weiß auch Borussia Dortmunds Chef Hans-Joachim Watzke.
Im Rattenrennen um die Gunst der besten Spieler haben dann natürlich Vereine mit horrenden Fernsehverträgen oder aber potenten Oligarchen an der Spitze die besten Karten.
Chelsea als Zielscheibe der Kritik
Der FC Chelsea hat beides und ist dadurch natürlich oftmals Zielscheibe der Kritik. "Den Abramowitschs dieser Welt muss man Einhalt gebieten", faucht Rummenigge nicht zum ersten Mal.
Die Top-Transfers der letzten Monate gehen auf das Konto der Engländer. Michael Ballack, Andrej Schewtschenko, Ashley Cole. Die Ablösesummen sind astronomisch, die Handgelder unverschämt hoch. Ballack soll an der Stamford Bridge rund 170.000 Euro verdienen. Nicht im Jahr, sondern in der Woche!
Deutschlands Parteien diskutieren seit Jahren über Mindestlöhne, die G14 muss sich bald über Maxilöhne Gedanken machen. Das Heuschrecken-Phänomen mal anders.
"Eine Definition von Gehaltsobergrenzen würde zur Integrität des Wettbewerbs führen, denn wenn der FC Chelsea in zwei Jahren 330 Millionen Euro Verlust macht und gleichzeitig über 200 Millionen Euro umsetzt, sieht man, welche Geldmengen da verbrannt werden", weiß auch DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.
Rückendeckung auch aus Hamburg
Die einhellige Forderung der Bundesliga: Den Salary Cap in Form eines maximalen Prozentsatzes der Spielergehälter im Verhältnis zum Gesamtumsatz des Vereins fest zu schreiben.
"So würde vernünftiges Wirtschaften belohnt und dem Wettrüsten fußballfremder Investoren Einhalt geboten", sagt HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann.
Da in Deutschland laut DFL-Statuten keine Mehrheitsübernahmen von Vereinen möglich sind, entstünde sonst ein dauerhafter Wettbewerbsnachteil. "Da werden Klubs wie wir, die seit Jahren eine schwarze Null schreiben, auf Sicht nicht mehr konkurrenzfähig sein", sagt Hoffmann.
Vom Klohäuschen zur Ölfirma
Die Politik ist also gefragt. Allerdings scheinen die Aussichten auf Erfolg wenig wahrscheinlich. Bliebe also nur eine Art Gentlemen Agreement.
Spanischen Baulöwen, italienischen Medien-Tycoone und russischen Sibneft-Besitzer dürfte dieser Begriff jedoch relativ fern liegen.
Ein kurzer Blick auf deren Vita genügt: Roman Abramowitsch begann mit der Vermietung von acht Toilettenhäuschen in Moskau. Heute gehören ihm als Gouverneur die Provinz Chukotka und nebenbei auch die veritabelste Ölfirma der Welt.
Und Silvio Berlusconi, ehemals Vertreter für Schaumstaubsauger und heute der mächtigste Mann Italiens, wird darob noch nicht mal mit der Wimper zucken. Mai sensito, noch nie gehört!
Stefan Rommel

Quelle: Sport1.de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schalschwinger am 27.12.2006 um 11:38 Uhr bearbeitet
Allianz gegen die Heuschrecken |#1
27.12.2006 - 13:24 Uhr
das salary cap in den usa ist bei weitem nicht so streng wie saich das wohl manche vorstellen.so ist es doch durchaus erlaubt die obergrenze zu überschreiten, wofür man wiederum strafe zahlt. bei einem system abramovic also völlig witzlos.

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Nun auf zu neuen Wunderdingen.
Allianz gegen die Heuschrecken |#2
27.12.2006 - 13:59 Uhr
Ich würde diese Kritik verstehen wenn sie von einem der anderen 17 Bundesligisten kommen würde, aber aus dieser Ecke?

Solange es in der Bundesliga das selbe in klein gibt und die Bayern Jahr für Jahr nur die Konkurrenz scwach kaufen, bin ich ehrlich gesagt ganz froh, dass sie international Jahr für Jahr aufgezeigt bekommen, dass sie auf Europas Bühne eben nichtmehr so groß sind, wie sie gerne wären.

Des weiteren hat doch gerade das Abschneiden und die Leistungen der Bremer international zuletzt gezeigt, dass eine teuere Mannschaft nicht automatisch die bessere sein muss.

Juve stand kurz vor dem Aus, Barca musste auch ziteren bis zum letzten Spiel... nee: Dass die Bayern international so schlecht abschneiden hat nicht wirklich viel mit dem Geld zu tun.
Allianz gegen die Heuschrecken |#3
27.12.2006 - 14:57 Uhr
Zitat von Timba:
Zitat von Aeppelwoi:
Ich würde diese Kritik verstehen wenn sie von einem der anderen 17 Bundesligisten kommen würde, aber aus dieser Ecke?


Also entschuldige mal. Es ist doch klasse, dass ein Verantwortlicher des FC Bayern sich für eine Chancengleichheit einsetzt. Gerade denen könnte es doch egal sein, da sie der Krösus der Liga sind und international mithalten können.

Man darf nicht alles negativ sehen, was der FC Bayern macht.. im Gegenteil


ER setzt sich nur dahingehend für eine Chancengleichheit ein, dass sein Verein mit den großen internationalen in Zukunft mithalten können soll.

In der Liga gibt es die gleiche Chancenungleichheit wie international und da kann ich mich noch an die ganzen Drohungen der Bayern Verantwortlichen vor der Verteilung der Arena Gelder erinnern: Wenns nicht mehr für uns gibt gehen wir nach Brüssel und klagen uns die Einzelvermarktung herbei. Premiere gibt uns dann sofort nen Haufen Millionen...

Die Bayern sind nur immer dann um die Bundesliga besorgt, wenn es dabei um sie selbst geht und das ist auch diesesmal der Fall.

Von mir aus kann alles so bleiben wie es ist, denn wenn wir in der Bundesliga auch noch genausoviele internationale Spieler verpflichten können wie andere Ligen, sehe ich für den deutschen Nachwuchs entgültig schwarz.
Allianz gegen die Heuschrecken |#4
27.12.2006 - 15:43 Uhr
Zitat von Effenberg:
der unterschied ist, bayern erarbeitet sich das geld selber, ohne vereinsgelände für ne milliarde zu verkaufen, oder milliadäre hinter sich zu haben. bayern wirtschaftet ALLEINE, so wie es sein soll. eigentlich.
außerdem ist bayern der einzige top-klub der eine liga mit durchfüttern muss. seit doch froh dass sie bei dieser dreisten zentralvermarktung überhaupt noch mitmachen.
wenn bayern aussteigt haben wir hier spanische verhältnisse. dann würde ich premiere zutrauen ihnen locker mal 80 Mio zu zahlen pro jahr, egal ob sies wieder reinspielen oder nicht, und dann gehen die kleinen wie mainz und so den bach runter mit 3 mio pro jahr.


Stimmt so überhaupt nicht!

Bayern war wirtschaftlich in Deutschland nur einer von ganz vielen Vereinen.
Dann kam das für damalige Verhältnisse top moderne Olympiastadion in München, während 2/3 der Bundesliga noch Holzbänke zumSitzen angeboten hat.
Dadurch hatte München wirtschaftlich klar bessere Voraussetzungen, als andere Vereine in Deutschland. Ok: Man muss ihnen zugestehen, dass sie mit diesen Rahmenbedingungen sehr gut umgegangen sind!

Und das Olympiastadion war eine glückliche Fügung und NICHT der Verdienst des FC Bayern Münchens!


In meinen Augen gibt es deshalb nur eines: Entweder Chancengleichheit auch in der Bundesliga oder solange es hier nicht der Fall ist eben international auch nicht.
Allianz gegen die Heuschrecken |#5
27.12.2006 - 15:48 Uhr
Alles Palaver. Es gibt nunmal Unterschiede zwischen den diversen Topligen Europas und damit haben auch die jeweiligen Topteams unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen. Übrigens sind auch andere Voraussetzungen gänzlich unterschiedlich, darüber redet aber lieber niemand...
Was KHR fordert, mag in der Theorie populären Ansprüchen von "Gerechtigkeit" genügen, ist jedoch einerseits wohl nicht umsetzbar und andererseits einfach Blödsinn. Wie hier erwähnt, gibt es NIE Chancengleichheit und ligenintern fordert KHR sie interessanterweise auch nicht, und letztlich ist dieses Thema nur ein Ablenkungsmanöver bzw. eine Alibidiskussion. Lyon beweist, dass man mit geringeren Mitteln sehr wohl oben in Europa mitspielen kann, allerdings muss man dann innovative oder progressive Wege gehen, wozu der FCB nicht bereit oder in der Lage ist, weshalb man diesen Humbug verbalisiert. Will Rummenigge mehr Chancengleichheit, muss er daran arbeiten und nicht rumheulen bzw. andernfalls eben akzeptieren, dass der FC Bayern gegenwärtig nur bedingt zu den ganz Großen gehört, zumindest finanziell.
Natürlich gibt es Exzesse, aber gewisse Dinge werden andernorts einfach anders gesehen bzw. andere Vereine haben weniger Skrupel hinsichtlich der nationalen Konkurrenz. Wenn Bayern diese nicht ablegen will, ist das nett und legitim, man kann die Konsequenzen dieses Verhaltens dann aber eben nicht anderswo abladen.
Abgesehen gibt es soooo viele Wege, einen Salary Cap zu umgehen, dass es eigentlich nicht lohnt...zudem auch hier: wie sieht es denn dann mit einem nationalen Salary Cap aus??? :D
Allianz gegen die Heuschrecken |#6
27.12.2006 - 16:10 Uhr
Zitat von Aeppelwoi:
Zitat von Effenberg:
der unterschied ist, bayern erarbeitet sich das geld selber, ohne vereinsgelände für ne milliarde zu verkaufen, oder milliadäre hinter sich zu haben. bayern wirtschaftet ALLEINE, so wie es sein soll. eigentlich.
außerdem ist bayern der einzige top-klub der eine liga mit durchfüttern muss. seit doch froh dass sie bei dieser dreisten zentralvermarktung überhaupt noch mitmachen.
wenn bayern aussteigt haben wir hier spanische verhältnisse. dann würde ich premiere zutrauen ihnen locker mal 80 Mio zu zahlen pro jahr, egal ob sies wieder reinspielen oder nicht, und dann gehen die kleinen wie mainz und so den bach runter mit 3 mio pro jahr.


Stimmt so überhaupt nicht!

Bayern war wirtschaftlich in Deutschland nur einer von ganz vielen Vereinen.
Dann kam das für damalige Verhältnisse top moderne Olympiastadion in München, während 2/3 der Bundesliga noch Holzbänke zumSitzen angeboten hat.
Dadurch hatte München wirtschaftlich klar bessere Voraussetzungen, als andere Vereine in Deutschland. Ok: Man muss ihnen zugestehen, dass sie mit diesen Rahmenbedingungen sehr gut umgegangen sind!

Und das Olympiastadion war eine glückliche Fügung und NICHT der Verdienst des FC Bayern Münchens!


In meinen Augen gibt es deshalb nur eines: Entweder Chancengleichheit auch in der Bundesliga oder solange es hier nicht der Fall ist eben international auch nicht.


Stimmt so aber auch nicht wirklich! ;) Als Hoeneß den Posten des Managers übernahm, was Bayern trotz Olympia-Stadion verschuldet, der wirtschaftliche Aufschwung zur Übermacht in Deutschland verlief von da an, allerdings nicht geradlinig, sondern wellenförmig, was mit diversen Faktoren der Finanzierung von Sport-Vereinen respektive -unternehmen zusammenhängt.
Generell gilt aber -und insofern hast Du Recht-, dass es nie Chancengleichheit geben wird, da gewisse Rahmenbedingungen, die nicht oder nur bedingt durch den Sport beeinflussba sind, entscheidende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Seite haben. Diese können nie in Einklang gebracht werden, man darf sie aber eben auch nicht, wenn man in positiver Lage sich befindet, als gegeben hinnehmen, negative Faktoren allerdings allgemein abdämpfen wollen.
Letztlich müsste man sonst den Spaniern ihre Sprache verbieten und ein Wohnrecht einführen, welches den sonnigen Süden Europas nicht so unverschämt bevorzugt... ;)
Allianz gegen die Heuschrecken |#7
28.12.2006 - 10:51 Uhr
Zitat von kuestenzebra:
außerdem ist bayern der einzige top-klub der eine liga mit durchfüttern muss. seit doch froh dass sie bei dieser dreisten zentralvermarktung überhaupt noch mitmachen.



In der Premier League und der Ligue 1 gibt es ebenfalls eine Zentralvermarktung.


Es ist unglaublich wieviele Mythen bezüglich der finanziellen Situation der Bundesliga herumgeistern.

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"KONZEPTE SIND KOKOLORES!"
Bundestrainer Erich Ribbeck erklärt den deutschen Heldenfußball
Allianz gegen die Heuschrecken |#8
28.12.2006 - 11:51 Uhr
och ja, monsieur rummenigge will wohl wieder ein wenig erfolgreicher werden mit seinem FC.
Salary Cap ist prinzipiell okay, aber ich verstehe nicht warum man gegen den tv-vertrag von real stänkert? so etwas finde ich im gegensatz zu übernahmen von glazer (wieso ruinieren sie meinen verein?) oder abramovich klug und völlig gerecht

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Signatur zensiert durch die erhabene Administration
Allianz gegen die Heuschrecken |#9
28.12.2006 - 14:16 Uhr
Beziehungsweise um den Wirkungsgrad der eigenen Unternehmung...viel Geld ist nicht gleich klug investiertes Geld, oftmals ganz im Gegenteil und genau darum geht es. Beim FCB sträubt man sich aber gegen sehr viele Konsequenzen, die daraus resultieren würden, würde man anerkennen, dass man eben nicht zu den ganz großen Jungs gehört, weshalb man lieber Geisterdebatten führt.
Will man mehr Geld, muss man die Kommerzialisierung des Fußballs weiter forcieren, sowie evtl. die Einzelvermarktung oder eine rein öknomisch orientierte Zentralvermarktung durchsetzen, was man aber aus Prestigegründen unterlässt. Das ist legitim, nur kann man das keinem Spanier oder Engländer anlasten, sondern muss selbst damit leben, dass es eben Geld kostet, wenn man keine Salami-Spieltage etc. haben will...KHR setzt aber lieber auf nationales soziales Image und hofft absurderweise darauf, dass eigene Inkosequenz und konservatives Handeln via Rechtsweg belohnt werden, indem man andere ihrer Finanzierungswege beraubt.
Allianz gegen die Heuschrecken |#10
28.12.2006 - 15:28 Uhr
Zitat von Effenberg:
Zitat von kuestenzebra:
außerdem ist bayern der einzige top-klub der eine liga mit durchfüttern muss. seit doch froh dass sie bei dieser dreisten zentralvermarktung überhaupt noch mitmachen.
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Wenn das nicht mal Chancen auf den dümmsten Spruch des Jahres hat....



na ist doch so,


Nein, eben nicht. Man kann ich alles haben. Entweder man ist der "volksnahe" Club, der jeden Samstag in der Sportschau zu sehen und die dicksten Sponsorenverträge an Land zieht oder man stärkt das Pay-TV und kassiert dafür weniger Sponsorengelder und gilt als Abzocker. Die Bayern füttern niemanden mit durch. Schließlich waren es die Bayern die sich gegen den Salamispieltag aussprachen und gegen weniger Free-TV-Präsenz. Ein Verein wie Mainz, der nicht die dicken Sponsorenverträge hat, hätte sich über die eine oder andere Mio. mehr vom Pay-TV sicher nicht beschwehrt.

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