Allez les bleus - Lilientalk
30.06.2017 - 08:44 Uhr
18.08.2022 - 20:16 Uhr
Zitat von Lilienfieber
Das ist gerade in der Phase der Saisonwechsel gerne mal ein Problem.
Übrigens geil, wenn man den Platten kriegt und vorher bei verfassten Beiträgen wie den Spieltagthreads vergisst zwischendrin abzuspeichern.
Das ist gerade in der Phase der Saisonwechsel gerne mal ein Problem.
Übrigens geil, wenn man den Platten kriegt und vorher bei verfassten Beiträgen wie den Spieltagthreads vergisst zwischendrin abzuspeichern.

Platten bekommen ist hier grade nicht mein Problem sondern eher die 404 Meldung oder ich komm überhaupt nicht auf TM .
Bei Platten hab ich das Problem das es trotzdem Speichert und ich dann 3-4 mal das selbe poste .
29.08.2022 - 09:42 Uhr
Zitat von RWD-B2
Ob man eine dritte Toilette einführt oder nicht, ist ja eigentlich so irrelevant, ich weiß gar nicht, was es zu diskutieren gibt. Wäre ich eine Trans-Person würde ich mich sehr darüber freuen, da immer noch sehr viele Menschen transphob sind, vor allem im WC-Bereich.
Ob man eine dritte Toilette einführt oder nicht, ist ja eigentlich so irrelevant, ich weiß gar nicht, was es zu diskutieren gibt. Wäre ich eine Trans-Person würde ich mich sehr darüber freuen, da immer noch sehr viele Menschen transphob sind, vor allem im WC-Bereich.
Ich verlagere die Sache einmal in diesen Thread, da es mit dem Sport selbst nichts zu tun hat. Eines vorweg: Ich bin gegen Diskriminierung und persönlich ist es mir auch vollkommen gleichgültig, wer welche Neigungen hat, sich als Mann, Frau oder was auch immer empfindet. Mir fällt es zwar schwer nachzuvollziehen, dass dieses Empfinden, auch temporär wechseln kann, aber gut.
Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum wir im Stadion zwingend eine Toilette für diese Minderheit benötigen.
Oder anders ausgedrückt:
Leitet sich aus dem Tatbestand, mutmaßlich einer Minderheit anzugehören, automatisch ab, dass man sich deshalb in den verschiedensten Lebensbereichen diskriminiert fühlt und dies auch entsprechend artikulieren muss?
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...
29.08.2022 - 09:54 Uhr
Zitat von bassman
Ich verlagere die Sache einmal in diesen Thread, da es mit dem Sport selbst nichts zu tun hat. Eines vorweg: Ich bin gegen Diskriminierung und persönlich ist es mir auch vollkommen gleichgültig, wer welche Neigungen hat, sich als Mann, Frau oder was auch immer empfindet. Mir fällt es zwar schwer nachzuvollziehen, dass dieses Empfinden, auch temporär wechseln kann, aber gut.
Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum wir im Stadion zwingend eine Toilette für diese Minderheit benötigen.
Oder anders ausgedrückt:
Leitet sich aus dem Tatbestand, mutmaßlich einer Minderheit anzugehören, automatisch ab, dass man sich deshalb in den verschiedensten Lebensbereichen diskriminiert fühlt und dies auch entsprechend artikulieren muss?
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...
Zitat von RWD-B2
Ob man eine dritte Toilette einführt oder nicht, ist ja eigentlich so irrelevant, ich weiß gar nicht, was es zu diskutieren gibt. Wäre ich eine Trans-Person würde ich mich sehr darüber freuen, da immer noch sehr viele Menschen transphob sind, vor allem im WC-Bereich.
Ob man eine dritte Toilette einführt oder nicht, ist ja eigentlich so irrelevant, ich weiß gar nicht, was es zu diskutieren gibt. Wäre ich eine Trans-Person würde ich mich sehr darüber freuen, da immer noch sehr viele Menschen transphob sind, vor allem im WC-Bereich.
Ich verlagere die Sache einmal in diesen Thread, da es mit dem Sport selbst nichts zu tun hat. Eines vorweg: Ich bin gegen Diskriminierung und persönlich ist es mir auch vollkommen gleichgültig, wer welche Neigungen hat, sich als Mann, Frau oder was auch immer empfindet. Mir fällt es zwar schwer nachzuvollziehen, dass dieses Empfinden, auch temporär wechseln kann, aber gut.
Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum wir im Stadion zwingend eine Toilette für diese Minderheit benötigen.
Oder anders ausgedrückt:
Leitet sich aus dem Tatbestand, mutmaßlich einer Minderheit anzugehören, automatisch ab, dass man sich deshalb in den verschiedensten Lebensbereichen diskriminiert fühlt und dies auch entsprechend artikulieren muss?
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...

Genau so sehe ich das auch @bassman und möchte noch hinzufügen das es diese Minderheit nicht erst seit paar Jahren gibt und sie keine Probleme hatten auf die Toiletten zu gehen.
Wie ist das eigl mit umkleideräume ,darf ich da als Mann der sich grade als Frau fühlt auch bei den Damen rein ??( ich glaube das gäbe ärger).
Zu Winnetou, wer darf das als einziger bestimmen ob das rassistisch ist ? Doch eigl nur die Indianer selber und die in den USA kennen noch nicht mal Winnetou oder Karl May.
Man sollte Minderheiten akzeptieren und respektieren keine Frage aber man muss es nicht übertreiben nur um Aufmerksamkeit zu erlangen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NobodySV98 am 29.08.2022 um 09:56 Uhr bearbeitet
29.08.2022 - 10:52 Uhr
Leider scheitert eine Diskussion ja - wie auch hier zu erleben war - relativ schnell an Unterstellungen und Polemiken (die von beiden Seiten übrigens), die jeglichen sachlichen Austausch von vornherein abwürgen. Finde das generell einen bedenklichen Trend in unserer Gesellschaft, dass man unterschiedliche Meinungen nicht mehr aushalten kann.
Was unser Verein macht ist nichts anderes als einen billigen Trend zu surfen. Kosten niedrig, Publicity positiv, Image fortschrittlich. Kann man machen, aber es ist halt arg durchschaubar und gar ein gesellschaftliches Problem wird sicher nicht gelöst. Wie von mir geschrieben, mit Werbung für Sportwetten und der Abgabe von Alkohol hat man weniger Probleme, sich da anders zu positionieren kostet schließlich Geld. Die Wett- und Alkoholkranken nimmt man halt in Kauf, sind eh gesellschaftlich schmuddelig.
Was unser Verein macht ist nichts anderes als einen billigen Trend zu surfen. Kosten niedrig, Publicity positiv, Image fortschrittlich. Kann man machen, aber es ist halt arg durchschaubar und gar ein gesellschaftliches Problem wird sicher nicht gelöst. Wie von mir geschrieben, mit Werbung für Sportwetten und der Abgabe von Alkohol hat man weniger Probleme, sich da anders zu positionieren kostet schließlich Geld. Die Wett- und Alkoholkranken nimmt man halt in Kauf, sind eh gesellschaftlich schmuddelig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Prsut-I-Sir am 29.08.2022 um 10:55 Uhr bearbeitet
29.08.2022 - 11:45 Uhr
Ich finde diese Toilette gut! Dem Verein ist es wichtig, dass "Minderheiten" sich beim Stadionbesuch wohlfühlen. Es gibt soviel ich weiß besondere Angebote für blinde Besucher, veganes Esssen und sogar antialkoholische Getränke.
Nichtbinäre Personen machen 1,7-2% der Bevölkerung aus, wenn die Stadionbesucher einen Querschnitt der Gesellschaft bildet an die 30 Personen. Das ganze bei enormer Dunkelziffer, weil es diesen Menschen eben nicht leicht gemacht wird, sich zu outen.
Wenn Du nun z.b. als männlich aussehende Person auf die Damentoilette gehst, weil es dort ja abschließbare Kabinen gibt, wirst Du von Frauen angefeindet. Wenn man Dir deutlich ansieht, dass Du Dich trotz des männlichen Körpers feminin und zu Männern hingezogen fühlst, kriegst Du Stress mit den Männern die neben Dir am Pissoir stehen oder fühlst Dich zumindest unwohl.
Das ganze Thema, das haben ja schon andere betont, bekommt Aufmerksamkeit, weil sich "Gegner" dagegen wehren. Weil eine Zeitung mit 4 großen Buchtstaben jeden angreift, der es wagt im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu gendern. Weil Menschen ein Problem damit haben, dass es da eine neue Toilette gibt.
Meine Güte, nehmt zur Kenntnis, dass unsere Gesellschaft sich wandelt und Menschen, die nicht in Euer Schema passen einen Raum geben möchte.
Nichtbinäre Personen machen 1,7-2% der Bevölkerung aus, wenn die Stadionbesucher einen Querschnitt der Gesellschaft bildet an die 30 Personen. Das ganze bei enormer Dunkelziffer, weil es diesen Menschen eben nicht leicht gemacht wird, sich zu outen.
Wenn Du nun z.b. als männlich aussehende Person auf die Damentoilette gehst, weil es dort ja abschließbare Kabinen gibt, wirst Du von Frauen angefeindet. Wenn man Dir deutlich ansieht, dass Du Dich trotz des männlichen Körpers feminin und zu Männern hingezogen fühlst, kriegst Du Stress mit den Männern die neben Dir am Pissoir stehen oder fühlst Dich zumindest unwohl.
Das ganze Thema, das haben ja schon andere betont, bekommt Aufmerksamkeit, weil sich "Gegner" dagegen wehren. Weil eine Zeitung mit 4 großen Buchtstaben jeden angreift, der es wagt im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu gendern. Weil Menschen ein Problem damit haben, dass es da eine neue Toilette gibt.
Meine Güte, nehmt zur Kenntnis, dass unsere Gesellschaft sich wandelt und Menschen, die nicht in Euer Schema passen einen Raum geben möchte.
29.08.2022 - 12:23 Uhr
Zitat von NobodySV98
Genau so sehe ich das auch @bassman und möchte noch hinzufügen das es diese Minderheit nicht erst seit paar Jahren gibt und sie keine Probleme hatten auf die Toiletten zu gehen.
Zitat von bassman
Ich verlagere die Sache einmal in diesen Thread, da es mit dem Sport selbst nichts zu tun hat. Eines vorweg: Ich bin gegen Diskriminierung und persönlich ist es mir auch vollkommen gleichgültig, wer welche Neigungen hat, sich als Mann, Frau oder was auch immer empfindet. Mir fällt es zwar schwer nachzuvollziehen, dass dieses Empfinden, auch temporär wechseln kann, aber gut.
Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum wir im Stadion zwingend eine Toilette für diese Minderheit benötigen.
Oder anders ausgedrückt:
Leitet sich aus dem Tatbestand, mutmaßlich einer Minderheit anzugehören, automatisch ab, dass man sich deshalb in den verschiedensten Lebensbereichen diskriminiert fühlt und dies auch entsprechend artikulieren muss?
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...
Zitat von RWD-B2
Ob man eine dritte Toilette einführt oder nicht, ist ja eigentlich so irrelevant, ich weiß gar nicht, was es zu diskutieren gibt. Wäre ich eine Trans-Person würde ich mich sehr darüber freuen, da immer noch sehr viele Menschen transphob sind, vor allem im WC-Bereich.
Ob man eine dritte Toilette einführt oder nicht, ist ja eigentlich so irrelevant, ich weiß gar nicht, was es zu diskutieren gibt. Wäre ich eine Trans-Person würde ich mich sehr darüber freuen, da immer noch sehr viele Menschen transphob sind, vor allem im WC-Bereich.
Ich verlagere die Sache einmal in diesen Thread, da es mit dem Sport selbst nichts zu tun hat. Eines vorweg: Ich bin gegen Diskriminierung und persönlich ist es mir auch vollkommen gleichgültig, wer welche Neigungen hat, sich als Mann, Frau oder was auch immer empfindet. Mir fällt es zwar schwer nachzuvollziehen, dass dieses Empfinden, auch temporär wechseln kann, aber gut.
Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum wir im Stadion zwingend eine Toilette für diese Minderheit benötigen.
Oder anders ausgedrückt:
Leitet sich aus dem Tatbestand, mutmaßlich einer Minderheit anzugehören, automatisch ab, dass man sich deshalb in den verschiedensten Lebensbereichen diskriminiert fühlt und dies auch entsprechend artikulieren muss?
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...

Genau so sehe ich das auch @bassman und möchte noch hinzufügen das es diese Minderheit nicht erst seit paar Jahren gibt und sie keine Probleme hatten auf die Toiletten zu gehen.
Das Ding hierbei ist doch aber, dass du das gar nicht wissen kannst, ob es für sie kein Problem gab. Eine Transfrau, die noch keine Transition hatte, sieht, ob geschminkt oder nicht, typisch männlich aus. Die Frage jetzt: körperlich ist sie noch ein Mann, fühlt sich aber als Frau. Auf welche Toilette gehe ich nun? Bei den Männern kann es passieren, dass da einer schreit: "Ihh, ne Transe" (tatsächlich habe ich das ernstgemeint auf einer CSD-Party (!!!) gehört), bei den Frauen heißt es dann vielleicht: "Ne, du bist ein Mann, geh zu den Männern".
Das alleine kann ja schon dazu führen, dass Transpersonen überhaupt erst gar nicht ins Stadion gehen --> ergo, klar sieht man dann kein Problem.
Ich finde auch, da braucht man nicht sagen, dass man sich nicht so haben soll, oder das wären Einzelfälle. Sind es aber nicht, sondern da wird jeden Tag darauf verwiesen.
Im zweiten Teil sprichst du etwas an, was viele anbringen, was aber etwas unempathisch wirkt:
Zitat von NobodySV98
Wie ist das eigl mit umkleideräume ,darf ich da als Mann der sich grade als Frau fühlt auch bei den Damen rein ??( ich glaube das gäbe ärger).
Wie ist das eigl mit umkleideräume ,darf ich da als Mann der sich grade als Frau fühlt auch bei den Damen rein ??( ich glaube das gäbe ärger).
Bist du denn ein Mann, der sich gerade als Frau fühlt? "Genderfluid" sein, ist eine sehr seltene Sache, die wenigsten definieren sich einmal als Mann einmal als Frau, sondern sind eher "non-binary". Das heißt sie fühlen sich keinem Geschlecht (dem sozialen Geschlecht) zugehörig. Diese nutzen aber nicht zwangsläufig nur Toiletten der sogenannten "Sonstigen", sondern oftmals das WC ihres biologischen Geschlechts.
Umkleideräume für Frauen sind natürlich Schutzräume für Frauen, wo keine Männer sein sollen, die da glotzen.
Zitat von bassman
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...
Ganz ehrlich, ich habe schon den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weinerlicher wird und den Hang zur politischen Korrektheit übertreibt. Wenn ich jetzt noch lese, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Winnetou rassistisch ist...

Die Diskussion um Winnetou thematisiert dabei nicht stumpf, rassistisch Ja/nein, sondern wird schon differenzierter geführt und auch das kann ich verstehen.
Winnetou ist schon eine sehr romantisierte Vorstellung von dem Genozid an der uramerikanischen Bevölkerung. Auch wenn May sich positivistisch über die "Indianer" äußert, so verklärt er die ganze Geschichte drumherum.
Bitte nicht falsch verstehen: Der Kontext mag vielleicht Fantasie sein, beruht aber auf einer historischen Basis. Man könnte auch nun ein Buch schreiben, dass im Krieg in der Ukraine spielt. Dort könnten russische Besatzer und ukrainische Unterdrückte auch Freunde sein, es würde aber verklären, dass die Russen die Ukrainer in Wirklichkeit auslöschen möchten. Und das verpackt in eine Geschichte über Freundschaft für Kinder fände ich schon mindestens mal geschmacklos, wenn nicht sogar propagandistisch.
Worüber zuletzt auch oft im Zusammenhang mit diesem Film diskutiert wurde, ist dass der junge Indianerhäuptling Winnetou geschminkt werden muss, um überhaupt Ähnlichkeiten mit der Buchfigur zu haben. Dazu kommt eben ein stereotypes Bild, dass darstellt als würden alle Indianer ums Feuer tanzen und dabei Affengeräusche machen (so zumindest erinnere ich mich aus meiner Kindheit an Indianer und so haben wir uns auch verhalten, als wir uns als Indianer verkleidet haben). Sie sollen halt "Wilde" sein und dabei übertragen wird auch eine "weiße" Vormacht, denn der "Weiße" ist zivilisiert und damit "höherwertig". Das klingt jetzt gewissermaßen hart, das macht auch vielleicht niemand mit Absicht, aber das ist halt der Subtext.
Jetzt habe ich zu zwei Themen sehr weit ausgeholt. Ich finde es eigentlich bedenklich, dass man so mit "ach, linke, woke Szene" kommt, denn woke(=achtsam) zu sein empfinde ich als nicht schlimm, sondern gut. Wenn ich Verhaltensweisen an den Tag lege, die andere verletzten können, dann achte ich darauf, Leute nicht mehr aus purer Unwissenheit zu verletzen wenn. Wenn jemand gerne mit Vor- und Nachname angeschrieben werden möchte, statt mit Herr/Frau Nachname, dann ist das doch ok. Für mich geht nichts verloren, aber die andere Person fühlt sich besser.
Da brauchen auch BILD und WELT nicht gleich "Gender-Gaga-Wahnsinn" titeln oder die ganze Diskussion ins Lächerliche ziehen, weil es Personen gibt, die das extrem betreiben. Aber gerade diese werden dann immer zitiert und so getan, als würde jede linke Person sagen: Wer Dreadlocks trägt ist ein elender Rassist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RWD-B2 am 29.08.2022 um 12:28 Uhr bearbeitet
29.08.2022 - 12:35 Uhr
Zitat von DAvorne
Ich finde diese Toilette gut! Dem Verein ist es wichtig, dass "Minderheiten" sich beim Stadionbesuch wohlfühlen. Es gibt soviel ich weiß besondere Angebote für blinde Besucher, veganes Esssen und sogar antialkoholische Getränke.
Ich finde diese Toilette gut! Dem Verein ist es wichtig, dass "Minderheiten" sich beim Stadionbesuch wohlfühlen. Es gibt soviel ich weiß besondere Angebote für blinde Besucher, veganes Esssen und sogar antialkoholische Getränke.
Wann gab es die letzte Bekanntmachung im Internet oder auf Twitter, dass es alkoholfreies Bier gibt und man die Süchtigen nicht alleine lassen möchte? Wann wurde den Wettsüchtigen Unterstützung angeboten?
Zitat von DAvorne
Nichtbinäre Personen machen 1,7-2% der Bevölkerung aus, wenn die Stadionbesucher einen Querschnitt der Gesellschaft bildet an die 30 Personen. Das ganze bei enormer Dunkelziffer, weil es diesen Menschen eben nicht leicht gemacht wird, sich zu outen.
Nichtbinäre Personen machen 1,7-2% der Bevölkerung aus, wenn die Stadionbesucher einen Querschnitt der Gesellschaft bildet an die 30 Personen. Das ganze bei enormer Dunkelziffer, weil es diesen Menschen eben nicht leicht gemacht wird, sich zu outen.
Die Zahl kommt von den Gendervereinen selbst und ist deutlich zu hoch. Die Möglichkeit sich als divers im Standesamt eintragen zu lassen gibt es seit einigen Jahren, davon haben wenige Hundert Menschen Gebrauch gemacht. Auch Transidentitäre streben in der Regel meines Wissens an, sich mit einem von zwei Geschlechtern zu identifizieren. Sonst würden sie ja keine Hormonbehandlungen und teilweise sogar Operationen über sich ergehen lasse.
Zitat von DAvorne
Wenn Du nun z.b. als männlich aussehende Person auf die Damentoilette gehst, weil es dort ja abschließbare Kabinen gibt, wirst Du von Frauen angefeindet. Wenn man Dir deutlich ansieht, dass Du Dich trotz des männlichen Körpers feminin und zu Männern hingezogen fühlst, kriegst Du Stress mit den Männern die neben Dir am Pissoir stehen oder fühlst Dich zumindest unwohl.
Wenn Du nun z.b. als männlich aussehende Person auf die Damentoilette gehst, weil es dort ja abschließbare Kabinen gibt, wirst Du von Frauen angefeindet. Wenn man Dir deutlich ansieht, dass Du Dich trotz des männlichen Körpers feminin und zu Männern hingezogen fühlst, kriegst Du Stress mit den Männern die neben Dir am Pissoir stehen oder fühlst Dich zumindest unwohl.
Mal ganz generell: es gibt kein Recht darauf, sich wohl zu fühlen! Egal wegen was, Menschen werden andere immer (!) wegen irgendetwas diskriminieren, ausgrenzen oder nicht akzeptieren. Und weißt du was, das ist okay, so ist das Leben. Ich durfte mir auch schon Blicke anschauen weil meine Tochter unbedingt auf die Frauentoilette wollte. Und es soll sogar Menschen geben die meine Weltanschauung nicht teilen und dagegen polemisieren, sogar hier im Forum. Dann ist das halt so, that’s life.
Übrigens - in der Disco gehen Frauen andauernd auf Männerklos weil die halt frei sind und komisch angezogene Menschen…meine Güte warst du letztens mal in nem H&M? Die Klamotten für Männer und Frauen kann man doch kaum noch voneinander unterscheiden!
Zitat von DAvorne
Das ganze Thema, das haben ja schon andere betont, bekommt Aufmerksamkeit, weil sich "Gegner" dagegen wehren. Weil eine Zeitung mit 4 großen Buchtstaben jeden angreift, der es wagt im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu gendern. Weil Menschen ein Problem damit haben, dass es da eine neue Toilette gibt.
Meine Güte, nehmt zur Kenntnis, dass unsere Gesellschaft sich wandelt und Menschen, die nicht in Euer Schema passen einen Raum geben möchte.
Das ganze Thema, das haben ja schon andere betont, bekommt Aufmerksamkeit, weil sich "Gegner" dagegen wehren. Weil eine Zeitung mit 4 großen Buchtstaben jeden angreift, der es wagt im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu gendern. Weil Menschen ein Problem damit haben, dass es da eine neue Toilette gibt.
Meine Güte, nehmt zur Kenntnis, dass unsere Gesellschaft sich wandelt und Menschen, die nicht in Euer Schema passen einen Raum geben möchte.
Dazu nur eine Frage: wenn du davon ausgehst, dass jede Ideologie übers Ziel hinausschießen kann (das setze ich mal voraus), dann gilt das auch für die woken Ideologien. Also meine Frage an Dich, wo genau würdest Du die Grenze ziehen? Wann wäre es zuviel, wo würdest Du aufstehen und protestieren, und sei es verbal?
29.08.2022 - 12:42 Uhr
Zitat von Devil98
Das jetzt dieses Sternchen eingefügt worden ist find ich...sagen wir mal...wir haben uns dem woken Wahnsinn angeschlossen.
Es war schon immer so, dass bei überfüllten Damen WC's die Mädels zu den Jungs sind und war auch völlig normal.
Das jetzt dieses Sternchen eingefügt worden ist find ich...sagen wir mal...wir haben uns dem woken Wahnsinn angeschlossen.
Es war schon immer so, dass bei überfüllten Damen WC's die Mädels zu den Jungs sind und war auch völlig normal.
Gibt es denn am Sternchen-Klo eine Einlass-Kontrolle oder reicht es, wenn man sich bei voller Blase akut als 3. Geschlecht fühlt?
Dann würde ich das Sternchen-Abort vielleicht auch nutzen, so eine Drucksituation verändert die Gefühle ja kurzfristig manchmal sehr. Die Freundinnen freuen sich schon jetzt über das zusätzliche *-Klo.
29.08.2022 - 12:46 Uhr
@RWD-B2:
Vielen Dank für deinen differenzierten Beitrag!
Was Winnetou betrifft oder andere Literatur: Im Kontext betrachtet gibt es sicherlich viele Beschreibungen/Inhalte, die man kritisch sehen kann. Auf der anderen Seite: Manche Bücher wurden von etlichen Generationen gelesen. Ich glaube nicht, dass (die Mehrheit) der Leser*innen darunter gelitten oder sich möglicherweise ein falsches Bild von bestimmten Sachverhalten angeeignet haben. Insofern ist für mich die große Frage, ob man tatsächlich ALLES bis ins letzte Detail sezieren muss. Da denke ich beispielsweise auch an Diskussionen darüber, ob ein Stück Fleisch noch "Zigeunerschnitzel" heißen darf oder ein Restaurant "Zum Mohren" o.ä.
Natürlich kann man dies unter Umständen rassistisch auslegen - wenn man in dem konkreten Zusammenhang auch tatsächlich eine solche Assoziation herstellt.
Und bei solchen Themen ist mir die Art und Weise, mit welcher vermeintlichen Ernsthaftigkeit solche Debatten geführt haben, mitunter einfach zu viel.
Aber jetzt ist genug ...
Vielen Dank für deinen differenzierten Beitrag!
Was Winnetou betrifft oder andere Literatur: Im Kontext betrachtet gibt es sicherlich viele Beschreibungen/Inhalte, die man kritisch sehen kann. Auf der anderen Seite: Manche Bücher wurden von etlichen Generationen gelesen. Ich glaube nicht, dass (die Mehrheit) der Leser*innen darunter gelitten oder sich möglicherweise ein falsches Bild von bestimmten Sachverhalten angeeignet haben. Insofern ist für mich die große Frage, ob man tatsächlich ALLES bis ins letzte Detail sezieren muss. Da denke ich beispielsweise auch an Diskussionen darüber, ob ein Stück Fleisch noch "Zigeunerschnitzel" heißen darf oder ein Restaurant "Zum Mohren" o.ä.
Natürlich kann man dies unter Umständen rassistisch auslegen - wenn man in dem konkreten Zusammenhang auch tatsächlich eine solche Assoziation herstellt.
Und bei solchen Themen ist mir die Art und Weise, mit welcher vermeintlichen Ernsthaftigkeit solche Debatten geführt haben, mitunter einfach zu viel.
Aber jetzt ist genug ...
29.08.2022 - 12:52 Uhr
Zitat von Anki5
Gibt es denn am Sternchen-Klo eine Einlass-Kontrolle oder reicht es, wenn man sich bei voller Blase akut als 3. Geschlecht fühlt?
Dann würde ich das Sternchen-Abort vielleicht auch nutzen, so eine Drucksituation verändert die Gefühle ja kurzfristig manchmal sehr. Die Freundinnen freuen sich schon jetzt über das zusätzliche *-Klo.
Zitat von Devil98
Das jetzt dieses Sternchen eingefügt worden ist find ich...sagen wir mal...wir haben uns dem woken Wahnsinn angeschlossen.
Es war schon immer so, dass bei überfüllten Damen WC's die Mädels zu den Jungs sind und war auch völlig normal.
Das jetzt dieses Sternchen eingefügt worden ist find ich...sagen wir mal...wir haben uns dem woken Wahnsinn angeschlossen.
Es war schon immer so, dass bei überfüllten Damen WC's die Mädels zu den Jungs sind und war auch völlig normal.
Gibt es denn am Sternchen-Klo eine Einlass-Kontrolle oder reicht es, wenn man sich bei voller Blase akut als 3. Geschlecht fühlt?
Dann würde ich das Sternchen-Abort vielleicht auch nutzen, so eine Drucksituation verändert die Gefühle ja kurzfristig manchmal sehr. Die Freundinnen freuen sich schon jetzt über das zusätzliche *-Klo.

Sorry musste sein .
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
