| Geburtsdatum | 23.01.1987 |
|---|---|
| Alter | 39 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Alexander Baumjohann [9]
06.06.2013 - 23:27 Uhr
Herzlich Willkommen in Berlin!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 09.06.2013 um 22:52 Uhr bearbeitet
21.06.2013 - 11:41 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Warum hat Hertha ihn verpflichtet? Alexander Baumjohann überzeugte die Hertha-Verantwortlichen ebenso wie Hosogai als Gesamtpaket, weil es Lösungen für mehrere Probleme versprach. Denn Hertha suchte eigentlich zwei Spieler: einen Back-Up für Spielmacher Ronny, der seine Bundesliga-Tauglichkeit noch beweisen muss, und einen Flügelspieler, der links wie rechts einsetzbar ist. Baumjohann vereint diese unterschiedlichen Fähigkeiten.
Was hat er bisher geleistet? Er galt lange als "ewiges Talent". Seit Baumjohann 2009 nach nur einem Jahr als Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern wechselte, sich da aber nicht durchsetzen konnte. Nach einem halben Jahr wechselte er zu Schalke 04, aber auch bei den Königsblauen blieb der große Durchbruch aus. Bei Kaiserslautern in der vergangenen Saison avancierte er mit elf Assists jedoch zum drittbesten Vorbereiter der Zweiten Liga.
Wem macht er Konkurrenz? Baumjohann soll einerseits Spielgestalter Ronny, dem besten Scorer der Zweiten Liga in der vergangenen Saison, Konkurrenz machen. Andererseits wird er zunächst wohl im rechten offensiven Mittelfeld eingeplant. Dort spielten bei Hertha zuletzt der vom Stürmer umgeschulte Sami Allagui und Allrounder Marcel Ndjeng. Beide bekommen mit Baumjohann einen starken Konkurrenten vor die Nase gesetzt.
Was ist er für ein Typ? Der starke Techniker versucht nicht nur auf dem Platz oft mit Dribblings das Besondere. Auch neben dem Platz ist er bisweilen für Besonderes zu haben. Beim 30. Geburtstag seiner brasilianischen Frau Tatiane verkleidete sich der 26-Jährige am Sonntag als Joker aus dem Batman-Film. Tatiane ging als Schneewittchen. Die Kinder Melissa (4) und Milena (8 Monate) waren als Superman und Minimaus verkleidet.
Wird er sofort Stammspieler? Der Familienvater hat für Kaiserslautern eine starke Rückrunde gespielt und die besten Chancen, bei Hertha sofort den Platz rechts auf dem Flügel einzunehmen. Er kombiniert Allaguis Torgefährlichkeit mit Ndjengs Ballsicherheit und hat daher Vorteile gegenüber beiden. Zudem ist er als Experte für Standardsituationen eine gute Ergänzung zu Ronny und macht Hertha bei Ecken und Freistößen noch gefährlicher.
Da dem Don ja anscheinend auf drei Viertel der Strecke TM den Dienst quitiert hat poste ich hier mal Teil 4 der Morgenpost-Analysen zu unseren Neuzugängen. ;)
Was hat er bisher geleistet? Er galt lange als "ewiges Talent". Seit Baumjohann 2009 nach nur einem Jahr als Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern wechselte, sich da aber nicht durchsetzen konnte. Nach einem halben Jahr wechselte er zu Schalke 04, aber auch bei den Königsblauen blieb der große Durchbruch aus. Bei Kaiserslautern in der vergangenen Saison avancierte er mit elf Assists jedoch zum drittbesten Vorbereiter der Zweiten Liga.
Wem macht er Konkurrenz? Baumjohann soll einerseits Spielgestalter Ronny, dem besten Scorer der Zweiten Liga in der vergangenen Saison, Konkurrenz machen. Andererseits wird er zunächst wohl im rechten offensiven Mittelfeld eingeplant. Dort spielten bei Hertha zuletzt der vom Stürmer umgeschulte Sami Allagui und Allrounder Marcel Ndjeng. Beide bekommen mit Baumjohann einen starken Konkurrenten vor die Nase gesetzt.
Was ist er für ein Typ? Der starke Techniker versucht nicht nur auf dem Platz oft mit Dribblings das Besondere. Auch neben dem Platz ist er bisweilen für Besonderes zu haben. Beim 30. Geburtstag seiner brasilianischen Frau Tatiane verkleidete sich der 26-Jährige am Sonntag als Joker aus dem Batman-Film. Tatiane ging als Schneewittchen. Die Kinder Melissa (4) und Milena (8 Monate) waren als Superman und Minimaus verkleidet.
Wird er sofort Stammspieler? Der Familienvater hat für Kaiserslautern eine starke Rückrunde gespielt und die besten Chancen, bei Hertha sofort den Platz rechts auf dem Flügel einzunehmen. Er kombiniert Allaguis Torgefährlichkeit mit Ndjengs Ballsicherheit und hat daher Vorteile gegenüber beiden. Zudem ist er als Experte für Standardsituationen eine gute Ergänzung zu Ronny und macht Hertha bei Ecken und Freistößen noch gefährlicher.
25.06.2013 - 16:58 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Alexander Baumjohann will sich nun bei Hertha beweisen
Vor Jahren schon galt Alexander Baumjohann (26) als Riesentalent des deutschen Fußballs. Doch ob bei Schalke, in Mönchengladbach oder München: Beweisen konnte er es nicht. Bei Hertha soll sich das ändern.
(...)
Der Ruf ist ramponiert
Herthas neuer Mittelfeldspieler hat diese Fragen schon oft beantworten müssen. Er weiß, dass ihm ein ramponierter Ruf vorauseilt. Er war der letzte von vier Spielern, die Hertha in diesem Sommer verpflichtet hat. Über keinen wurde so kontrovers diskutiert wie über ihn. Sebastian Langkamp, Johannes van den Bergh und Hajime Hosogai werden als durchschnittlich talentierte Spieler wahrgenommen, die dank einer überdurchschnittlich guten Einstellung das Team von Trainer Jos Luhukay bereichern könnten.
Bei Baumjohann ist es umgekehrt. Er gilt als Profi, der zwar mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegnet ist, aus diesen in der Vergangenheit aber viel zu wenig gemacht hat. "Ich weiß", sagt Baumjohann, "dass es nach außen das Bild von mir gibt, dass ich nicht immer die richtige Einstellung mitgebracht habe. Aber diejenigen, die mich kennen, wissen, dass das nicht stimmt."
Überzogene Erwartungen, die er nicht erfüllen konnte
Die Gründe für das Zerrbild des schlampigen Genies liegen in Baumjohanns rasantem Aufstieg, der überzogene Erwartungen weckte, die er nie erfüllen konnte. Mit 17 Jahren entdeckte ihn Jupp Heynckes in der B-Jugend des FC Schalke 04 und holte ihn ins Profiteam der Königsblauen. "Er ist das größte Talent, das Schalke jemals ausgebildet hat", ließ sich Heynckes damals zitieren. Schalkes Manager Rudi Assauer nannte ihn gar den nächsten Michael Ballack. Sätze, die einem jungen Mann den Kopf verdrehen können. Das war 2004, und der Hochgelobte hatte noch kein einziges Profispiel bestritten.
Sein erstes Bundesligator aber war eine Verheißung. Am 30. August 2008, Baumjohann war zu Borussia Mönchengladbach gewechselt, lief er über 70 Meter mit dem Ball über den Platz, ließ die gegnerischen Spieler von Werder Bremen aussehen wie Schüler und erzielte das Tor des Monats. Mit einem Mal galt Baumjohann nicht mehr nur Insidern als eines der größten Talente des deutschen Fußballs. Ein solches Tor hatte in Mönchengladbach zuletzt Sebastian Deisler geschossen.
Luhukay hatte ihn schon in Mönchengladbach gewarnt
Dass Baumjohann nur wenige Wochen zuvor von seinem damaligen Trainer, einem gewissen Jos Luhukay, noch gewarnt wurde, "allein ein guter Fußballer zu sein reicht nicht. Dazu gehört auch Professionalität und Ernsthaftigkeit", war vergessen. Luhukay musste die Borussia bald verlassen. Unter Hans Meyer spielte Baumjohann so groß auf, dass ihn der FC Bayern 2009 verpflichtete.
Zu jener Zeit entschied sich Horst Hrubesch, Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft, Baumjohann trotz starker Leistungen im Verein nicht mit zur Europameisterschaft in Schweden zu nehmen. "An den fußballerischen Möglichkeiten hat es bei ihm nie gelegen. Entscheidend ist, wie man mit seinem Talent umgeht, und das hat er lange schlecht gemacht", sagte Hrubesch.
Viele Teams, aber wenig Einsätze in der Bundesliga
Der FC Bayern wollte ihn trotzdem, und Baumjohann wollte auf die große Bühne. Schnell ging der Aufstieg, schneller noch geriet er ins Stocken. Jürgen Klinsmann hatte ihn zum Rekordmeister gelotst. Unter seinem Nachfolger Louis van Gaal konnte sich Baumjohann jedoch nicht durchsetzen. Er verließ München nach nur sechs Monaten und drei Einsätzen wieder und kehrte zu Schalke 04 zurück. In Gelsenkirchen hoffte Baumjohann, die vorgeschriebene Karriere als Ausnahmespieler doch noch fortsetzen zu können.
Wirklich gelingen wollte es ihm nicht. In drei Saisons bestritt Baumjohann nur 28 Partien. Mit seinem Trainer Felix Magath überwarf er sich. Meist blieb er auch unter dessen Nachfolgern Ralf Rangnick und Huub Stevens Ersatzspieler. Als er Schalke im vergangenen Sommer verließ, hatte er in acht Jahren als Profi gerade einmal 65 Spiele in der ersten und zweiten Liga bestritten.
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Vor Jahren schon galt Alexander Baumjohann (26) als Riesentalent des deutschen Fußballs. Doch ob bei Schalke, in Mönchengladbach oder München: Beweisen konnte er es nicht. Bei Hertha soll sich das ändern.
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Der Ruf ist ramponiert
Herthas neuer Mittelfeldspieler hat diese Fragen schon oft beantworten müssen. Er weiß, dass ihm ein ramponierter Ruf vorauseilt. Er war der letzte von vier Spielern, die Hertha in diesem Sommer verpflichtet hat. Über keinen wurde so kontrovers diskutiert wie über ihn. Sebastian Langkamp, Johannes van den Bergh und Hajime Hosogai werden als durchschnittlich talentierte Spieler wahrgenommen, die dank einer überdurchschnittlich guten Einstellung das Team von Trainer Jos Luhukay bereichern könnten.
Bei Baumjohann ist es umgekehrt. Er gilt als Profi, der zwar mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegnet ist, aus diesen in der Vergangenheit aber viel zu wenig gemacht hat. "Ich weiß", sagt Baumjohann, "dass es nach außen das Bild von mir gibt, dass ich nicht immer die richtige Einstellung mitgebracht habe. Aber diejenigen, die mich kennen, wissen, dass das nicht stimmt."
Überzogene Erwartungen, die er nicht erfüllen konnte
Die Gründe für das Zerrbild des schlampigen Genies liegen in Baumjohanns rasantem Aufstieg, der überzogene Erwartungen weckte, die er nie erfüllen konnte. Mit 17 Jahren entdeckte ihn Jupp Heynckes in der B-Jugend des FC Schalke 04 und holte ihn ins Profiteam der Königsblauen. "Er ist das größte Talent, das Schalke jemals ausgebildet hat", ließ sich Heynckes damals zitieren. Schalkes Manager Rudi Assauer nannte ihn gar den nächsten Michael Ballack. Sätze, die einem jungen Mann den Kopf verdrehen können. Das war 2004, und der Hochgelobte hatte noch kein einziges Profispiel bestritten.
Sein erstes Bundesligator aber war eine Verheißung. Am 30. August 2008, Baumjohann war zu Borussia Mönchengladbach gewechselt, lief er über 70 Meter mit dem Ball über den Platz, ließ die gegnerischen Spieler von Werder Bremen aussehen wie Schüler und erzielte das Tor des Monats. Mit einem Mal galt Baumjohann nicht mehr nur Insidern als eines der größten Talente des deutschen Fußballs. Ein solches Tor hatte in Mönchengladbach zuletzt Sebastian Deisler geschossen.
Luhukay hatte ihn schon in Mönchengladbach gewarnt
Dass Baumjohann nur wenige Wochen zuvor von seinem damaligen Trainer, einem gewissen Jos Luhukay, noch gewarnt wurde, "allein ein guter Fußballer zu sein reicht nicht. Dazu gehört auch Professionalität und Ernsthaftigkeit", war vergessen. Luhukay musste die Borussia bald verlassen. Unter Hans Meyer spielte Baumjohann so groß auf, dass ihn der FC Bayern 2009 verpflichtete.
Zu jener Zeit entschied sich Horst Hrubesch, Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft, Baumjohann trotz starker Leistungen im Verein nicht mit zur Europameisterschaft in Schweden zu nehmen. "An den fußballerischen Möglichkeiten hat es bei ihm nie gelegen. Entscheidend ist, wie man mit seinem Talent umgeht, und das hat er lange schlecht gemacht", sagte Hrubesch.
Viele Teams, aber wenig Einsätze in der Bundesliga
Der FC Bayern wollte ihn trotzdem, und Baumjohann wollte auf die große Bühne. Schnell ging der Aufstieg, schneller noch geriet er ins Stocken. Jürgen Klinsmann hatte ihn zum Rekordmeister gelotst. Unter seinem Nachfolger Louis van Gaal konnte sich Baumjohann jedoch nicht durchsetzen. Er verließ München nach nur sechs Monaten und drei Einsätzen wieder und kehrte zu Schalke 04 zurück. In Gelsenkirchen hoffte Baumjohann, die vorgeschriebene Karriere als Ausnahmespieler doch noch fortsetzen zu können.
Wirklich gelingen wollte es ihm nicht. In drei Saisons bestritt Baumjohann nur 28 Partien. Mit seinem Trainer Felix Magath überwarf er sich. Meist blieb er auch unter dessen Nachfolgern Ralf Rangnick und Huub Stevens Ersatzspieler. Als er Schalke im vergangenen Sommer verließ, hatte er in acht Jahren als Profi gerade einmal 65 Spiele in der ersten und zweiten Liga bestritten.
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20.07.2013 - 08:34 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Dank Alexander Baumjohann wird Hertha unberechenbar
Nur Ronny, nur Alexander Baumjohann oder am besten beide? Auf der Zehnerposition im Mittelfeld hat Hertha BSC die Qual der Wahl. Vor allem, weil Zugang Baumjohann im Testspiel gegen Krakau überzeugte
(....)
Kein Tor, trotzdem unterstrich die Szene die gelungene Partie des Neu-Herthaners. Vor den Augen von Tribünengast Ronny agierte Baumjohann über 90 Minuten als alleiniger Spielgestalter. Er hatte viele Ballkontakte, zog Gegenspieler auf sich, um den Ball im richtigen Moment flink weiterzuspielen. Mit Sami Allagui kam es über rechts zu ein paar ansehnlichen Kombinationen, von denen eine den Eckball hervorbrachte, der zum 2:0 führte – ausgeführt von Baumjohann.
"Ich hoffe, dass wir dank ihm auch in der Bundesliga unsere Qualität bei Standards zeigen können", sagte Luhukay, der vor allem mit Baumjohanns Leistung in der ersten Hälfte zufrieden war: "Da hatte er einige gute Fortsetzungen", sagte der Trainer und meinte die initiierten Angriffe seines Schützlings.
Mehr als ein Ersatz für Ronny
Seine Fähigkeiten am Ball brachten dem 1,78-Meter-Mann bereits mit 17 Jahren den Ruf, eines der größten Talente im deutschen Fußball aller Zeiten zu sein. Bei Hertha haben sie den gebürtigen Westfalen als spielgestalterische Alternative in der zentralen Offensive angeheuert. Denn in der zweiten Liga übernahm Ronny diesen Part in einsamer Regie. Bei einer Verletzung des Topscorers hätten die Berliner auf der Zehnerposition wohl Probleme bekommen, auch weil Änis Ben-Hatira ab dem 11. Spieltag wegen einer langwierigen Fußverletzung keine ernsthafte Alternative darstellte.
Mit Baumjohann ist nun einer da, der sogar mehr als nur ein Backup für Ronny werden soll. "Mein Ziel ist, dass beide oft gemeinsam auflaufen. Das getestete 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann in der Offensiv-Zentrale ist eine Variante", sagte Trainer Jos Luhukay vorige Woche im Kicker-Interview, zwei Tage nach Herthas 12:0 im Testspiel gegen Altglienicke. Da hatte Luhukay zum ersten Mal während der Vorbereitung das äußerst offensive System mit beiden Akteuren nebeneinander spielen lassen. Zumindest für eine Halbzeit, in der Baumjohann und Ronny jeweils per Freistoß trafen. "Wir wollen nicht nur mit Doppel-Sechs spielen. In der Bundesliga kann ich mir eine Doppel-Acht vorstellen oder eine Doppel-Zehn", sagt Luhukay, der Baumjohann in gemeinsamen Gladbacher Zeiten die nötige "Professionalität und Ernsthaftigkeit" absprach.
Das ewige Talent
Nach einem erfolglosen Engagement bei Bayern München, vielen überzogenen Erwartungen und einer Ehrenrunde in der Zweiten Liga mit Kaiserslautern ist Berlin nun Baumjohanns große Chance, über den Status des ewigen Talents hinauszukommen. Die richtige Attitüde für seinen Beruf hat er sich mittlerweile offenbar angeeignet, zumindest aus Sicht Luhukays. Ansonsten hätte der bei Transfers als sehr versiert geltende Trainer ihn nicht geholt. Und auch die taktischen Vorgaben des 50-Jährigen scheint Baumjohann zu verstehen. Die lauten: eine schnelle Überbrückung des Mittelfelds mit höchstens zwei Pässen, anschließendes schnelles Kombinationsspiel bis zum Torabschluss.
Insgesamt lässt sich rund drei Wochen vor dem Start in die neue Saison festhalten: Durch Baumjohann wird Hertha im Angriffspiel und bei Standards weniger berechenbar. In Liga zwei hatte Ronny es nicht selten mit zwei oder mehr Gegenspielern zu tun, der Alleinunterhalter bei ruhenden Bällen war er sowieso. Allerdings zieht Baumjohanns riskantes Passspiel auch die Gefahr schneller Konter nach sich. Das würde für eine ultra-defensive 4-3-2-1-Variante sprechen. Ein offensives 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann wäre dagegen bei Heimspielen denkbar. Luhukay hat die Wahl. Sollten beide fit bleiben, könnte bald vom Luxusproblem die Rede sein.
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Nur Ronny, nur Alexander Baumjohann oder am besten beide? Auf der Zehnerposition im Mittelfeld hat Hertha BSC die Qual der Wahl. Vor allem, weil Zugang Baumjohann im Testspiel gegen Krakau überzeugte
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Kein Tor, trotzdem unterstrich die Szene die gelungene Partie des Neu-Herthaners. Vor den Augen von Tribünengast Ronny agierte Baumjohann über 90 Minuten als alleiniger Spielgestalter. Er hatte viele Ballkontakte, zog Gegenspieler auf sich, um den Ball im richtigen Moment flink weiterzuspielen. Mit Sami Allagui kam es über rechts zu ein paar ansehnlichen Kombinationen, von denen eine den Eckball hervorbrachte, der zum 2:0 führte – ausgeführt von Baumjohann.
"Ich hoffe, dass wir dank ihm auch in der Bundesliga unsere Qualität bei Standards zeigen können", sagte Luhukay, der vor allem mit Baumjohanns Leistung in der ersten Hälfte zufrieden war: "Da hatte er einige gute Fortsetzungen", sagte der Trainer und meinte die initiierten Angriffe seines Schützlings.
Mehr als ein Ersatz für Ronny
Seine Fähigkeiten am Ball brachten dem 1,78-Meter-Mann bereits mit 17 Jahren den Ruf, eines der größten Talente im deutschen Fußball aller Zeiten zu sein. Bei Hertha haben sie den gebürtigen Westfalen als spielgestalterische Alternative in der zentralen Offensive angeheuert. Denn in der zweiten Liga übernahm Ronny diesen Part in einsamer Regie. Bei einer Verletzung des Topscorers hätten die Berliner auf der Zehnerposition wohl Probleme bekommen, auch weil Änis Ben-Hatira ab dem 11. Spieltag wegen einer langwierigen Fußverletzung keine ernsthafte Alternative darstellte.
Mit Baumjohann ist nun einer da, der sogar mehr als nur ein Backup für Ronny werden soll. "Mein Ziel ist, dass beide oft gemeinsam auflaufen. Das getestete 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann in der Offensiv-Zentrale ist eine Variante", sagte Trainer Jos Luhukay vorige Woche im Kicker-Interview, zwei Tage nach Herthas 12:0 im Testspiel gegen Altglienicke. Da hatte Luhukay zum ersten Mal während der Vorbereitung das äußerst offensive System mit beiden Akteuren nebeneinander spielen lassen. Zumindest für eine Halbzeit, in der Baumjohann und Ronny jeweils per Freistoß trafen. "Wir wollen nicht nur mit Doppel-Sechs spielen. In der Bundesliga kann ich mir eine Doppel-Acht vorstellen oder eine Doppel-Zehn", sagt Luhukay, der Baumjohann in gemeinsamen Gladbacher Zeiten die nötige "Professionalität und Ernsthaftigkeit" absprach.
Das ewige Talent
Nach einem erfolglosen Engagement bei Bayern München, vielen überzogenen Erwartungen und einer Ehrenrunde in der Zweiten Liga mit Kaiserslautern ist Berlin nun Baumjohanns große Chance, über den Status des ewigen Talents hinauszukommen. Die richtige Attitüde für seinen Beruf hat er sich mittlerweile offenbar angeeignet, zumindest aus Sicht Luhukays. Ansonsten hätte der bei Transfers als sehr versiert geltende Trainer ihn nicht geholt. Und auch die taktischen Vorgaben des 50-Jährigen scheint Baumjohann zu verstehen. Die lauten: eine schnelle Überbrückung des Mittelfelds mit höchstens zwei Pässen, anschließendes schnelles Kombinationsspiel bis zum Torabschluss.
Insgesamt lässt sich rund drei Wochen vor dem Start in die neue Saison festhalten: Durch Baumjohann wird Hertha im Angriffspiel und bei Standards weniger berechenbar. In Liga zwei hatte Ronny es nicht selten mit zwei oder mehr Gegenspielern zu tun, der Alleinunterhalter bei ruhenden Bällen war er sowieso. Allerdings zieht Baumjohanns riskantes Passspiel auch die Gefahr schneller Konter nach sich. Das würde für eine ultra-defensive 4-3-2-1-Variante sprechen. Ein offensives 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann wäre dagegen bei Heimspielen denkbar. Luhukay hat die Wahl. Sollten beide fit bleiben, könnte bald vom Luxusproblem die Rede sein.
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27.07.2013 - 20:42 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Zwei Treffer beim 2:1 gegen Palermo, Trainingsleistungen der Extraklasse und einen Stammplatz in Herthas Startelf. Neuzugang Alexander Baumjohann (26) startet durch wie kein anderer. B.Z. sprach mit dem Mittelfeld-As.
Wie fühlt man sich als neuer Hertha-Spielmacher der Startelf?
Ich fühle mich sehr gut, aber ich weiß nicht, ob ich in der ersten Elf stehe. Aber natürlich ist das mein Ziel, dafür trainiere ich.
Coach Luhukay ist unzufrieden mit Ronny, aber von Ihnen begeistert.
Das ist schön, wenn er zufrieden mit mir ist. Ich möchte dem Trainer einiges zurückgeben, denn ich bin hauptsächlich wegen ihm nach Berlin gekommen.
Was macht Jos Luhukay so besonders?
Ich hatte schon viele große Trainer, die auch große Fußballer waren, Klinsmann, Heynckes, Stevens, van Gaal und Magath zum Beispiel. Aber Jos Luhukay ist anders, er trainiert anders, er verbessert jeden, er ist der perfekte Coach. Unter ihm macht es mir besonders viel Spaß.
Also gelingt Ihnen bei Hertha der große Durchbruch.
Das ist mein Ziel. Ich werde alles tun, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Bislang glänzte ich ja eher durch Vorlagen, jetzt hoffe ich, dass auch einige Tore dazukommen.
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Das ist die Heimat Ihrer Frau.
Ja, sie ist Brasilianerin und wir haben dort eine Wohnung, sind alle sechs Monate dort. Brasilien ist ein einfach ein Traum, der Fußball, die Fans, die Stimmung, einfach wunderschön.
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Wollen Sie denn später mal bei Athletico Mineiro spielen?
Von unserer Wohnung aus kann ich das Stadion sehen, die Atmosphäre genießen. Vorstellen könnte ich mir das.
Was halten Sie von Berlin?
Eigentlich mag ich keine Großstädte, aber Berlin hat es meiner Frau und mir angetan. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden, haben bereits einen Kindergartenplatz und viele tolle Plätze gesehen. Wir sind begeistert.
Gladbach, München, Schalke, Kaiserslautern – werden Sie endlich sesshaft?
Ich habe für drei Jahre unterschrieben, kann mir aber jetzt schon vorstellen, länger zu bleiben. Natürlich muss der sportliche Erfolg stimmen, aber davon gehe ich ganz fest aus. Denn wir haben einen Teamgeist in unserer Mannschaft, den habe ich bislang in keinen anderen Truppe erlebt.
Beschreiben Sie das doch mal bitte.
Es passt einfach alles. Jeder kommt mit dem anderen gut aus, es gibt keine Stinkstiefel, jeder hilft dem anderen, das ist schon bemerkenswert. Das muss aber auch so bleiben, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich, auch da mache ich mir keine Sorgen. Wir sind ein echtes Team!
Interview von Baumjohann. Wie fühlt man sich als neuer Hertha-Spielmacher der Startelf?
Ich fühle mich sehr gut, aber ich weiß nicht, ob ich in der ersten Elf stehe. Aber natürlich ist das mein Ziel, dafür trainiere ich.
Coach Luhukay ist unzufrieden mit Ronny, aber von Ihnen begeistert.
Das ist schön, wenn er zufrieden mit mir ist. Ich möchte dem Trainer einiges zurückgeben, denn ich bin hauptsächlich wegen ihm nach Berlin gekommen.
Was macht Jos Luhukay so besonders?
Ich hatte schon viele große Trainer, die auch große Fußballer waren, Klinsmann, Heynckes, Stevens, van Gaal und Magath zum Beispiel. Aber Jos Luhukay ist anders, er trainiert anders, er verbessert jeden, er ist der perfekte Coach. Unter ihm macht es mir besonders viel Spaß.
Also gelingt Ihnen bei Hertha der große Durchbruch.
Das ist mein Ziel. Ich werde alles tun, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Bislang glänzte ich ja eher durch Vorlagen, jetzt hoffe ich, dass auch einige Tore dazukommen.
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Das ist die Heimat Ihrer Frau.
Ja, sie ist Brasilianerin und wir haben dort eine Wohnung, sind alle sechs Monate dort. Brasilien ist ein einfach ein Traum, der Fußball, die Fans, die Stimmung, einfach wunderschön.
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Wollen Sie denn später mal bei Athletico Mineiro spielen?
Von unserer Wohnung aus kann ich das Stadion sehen, die Atmosphäre genießen. Vorstellen könnte ich mir das.
Was halten Sie von Berlin?
Eigentlich mag ich keine Großstädte, aber Berlin hat es meiner Frau und mir angetan. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden, haben bereits einen Kindergartenplatz und viele tolle Plätze gesehen. Wir sind begeistert.
Gladbach, München, Schalke, Kaiserslautern – werden Sie endlich sesshaft?
Ich habe für drei Jahre unterschrieben, kann mir aber jetzt schon vorstellen, länger zu bleiben. Natürlich muss der sportliche Erfolg stimmen, aber davon gehe ich ganz fest aus. Denn wir haben einen Teamgeist in unserer Mannschaft, den habe ich bislang in keinen anderen Truppe erlebt.
Beschreiben Sie das doch mal bitte.
Es passt einfach alles. Jeder kommt mit dem anderen gut aus, es gibt keine Stinkstiefel, jeder hilft dem anderen, das ist schon bemerkenswert. Das muss aber auch so bleiben, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich, auch da mache ich mir keine Sorgen. Wir sind ein echtes Team!
Schön was er am Ende im Punkte Teamgeist sagt.
13.10.2013 - 19:04 Uhr
Quelle: www.herthabsc.de
Berlin - Im Spiel gegen Wolfsburg hat sich Sommer-Neuzugang Alexander Baumjohann das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Nach der erfolgreichen OP in der Augsburger Hessingpark-Clinic bei Dr. Ulrich Boenisch arbeitet der 26-Jährige nun in Berlin tagtäglich viele Stunden in der Reha „DaVinci PhysioMed GmbH“ an seiner Stabilität und Fitness.
Im Interview spricht der Mittelfeldspieler über seinen Gesundheitszustand, die Reha und seine Ziele. Außerdem blickt Baumjohann auf die Ergebnisse der Herthaner in der Bundesliga und auf die kommenden Spiele.
herthabsc.de: Alex, zu allererst einmal: Wie geht es deinem Knie?
Alexander Baumjohann: Gut. Alles läuft nach Plan. Ich habe keine Schmerzen, die Schwellung ist fast komplett weg und mit der Beugung und Streckung sieht es auch sehr gut aus. Ich bin zufrieden.
herthabsc.de: Deine Tage dürftest du zum Großteil in der Reha verbringen. Welches Programm absolvierst Du und welche Schritte sind die nächsten?
Baumjohann: Das stimmt. Ich bin täglich mehrere Stunden in der Reha. Habe Behandlungen oder mache Übungen für den Muskelaufbau oder für die Beweglichkeit. Die Tage ähneln sich. Ich habe einen größeren Zeitaufwand, als wenn ich im Mannschaftstraining wäre. Es geht aber von Woche zu Woche besser.
Bild: citypress
Die Diagnose Kreuzbandriss war für Alex Baumjohann ein Schock.
herthabsc.de: Wie motivierst Du dich tagtäglich in der Reha?
Baumjohann: Die Verbesserung und die Fortschritte machen mir Mut. Das gibt mir Auftrieb. Es ist ein langer Weg zurück, es dauert halt seine Zeit. Damit habe ich mich abgefunden.
herthabsc.de: Welche Ziele hast Du dir für die nächsten Wochen und Monate gesetzt?
Baumjohann: Ich habe keine konkreten Ziele. Es kann immer etwas dazwischen kommen. In so einer langen Reha gibt es Höhen und Tiefen. Im Moment läuft es gut und ich wäre froh, wenn es so weitergeht.
herthabsc.de: Jos Luhukay meinte vor dem Spiel gegen Kaiserslautern, dass Du der Spieler bist, der der Mannschaft in dieser Saison am meisten fehlen wird, weil Du eine „extra Qualität“ hast. So ein Lob während der Reha tut doch sicher gut oder?
Baumjohann: Jedes Lob tut gut. Ich freue mich, wenn der Trainer so eine Meinung über mich hat, aber wir sind eine Mannschaft und können auch nur als solche funktionieren.
herthabsc.de: Wie und wo hast Du die letzten Spiele deiner Teamkollegen verfolgt?
Baumjohann: Das Spiel gegen Stuttgart hab ich ausm Krankenhaus geguckt, Freiburg und Hannover zu Hause vorm Fernseher und gegen Mainz war ich im Stadion. Aber das ist alles nix für mich. Mir fällt es schwer nur zu zugucken. Im Stadion ist es am schlimmsten, weil ich dann noch näher dran bin.
herthabsc.de: In den letzten Spielen hat die Mannschaft immer Moral bewiesen und einen Rückstand aufgeholt. Was hast Du aktuell für einen Eindruck vom Team?
Baumjohann: Einen richtig guten. Gegen Stuttgart waren wir die bessere Mannschaft, haben sehr unglücklich verloren, in Freiburg konnten wir mit dem Punkt ganz gut leben und gegen Mainz haben wir eine richtig gute zweite Halbzeit gezeigt. Das Auswärtsspiel in Hannover war für mich die beste Leistung in der Saison. Schade, dass wir nicht gewonnen haben.
Bild: citypress
Alex Baumjohann ist zuversichtlich.
herthabsc.de: Wie ordnest Du die elf Punkte aus den ersten acht Spielen in der Bundesliga ein?
Baumjohann: Es ist immer noch früh in der Saison. Wir haben aber gesehen, dass wir in der Bundesliga mithalten und die Spiele auch siegreich gestalten können. Platz sechs sagt zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nichts aus. Wir können aber bis jetzt zufrieden sein. Allerdings brauchen wir auch noch ein paar Punkte (lacht). Wir können aber mit Selbstvertrauen in die nächsten Wochen gehen. Wir haben ein Hammerprogramm vor der Brust.
herthabsc.de: Im nächsten Spiel trifft Hertha BSC am kommenden Samstag (19.10.13) auf deinen ehemaligen Verein Borussia Mönchengladbach. Bist Du im Stadion?
Baumjohann: Na klar. Ich hätte mich aber deutlich mehr auf das Spiel gefreut, wenn ich auf dem Rasen stehen könnte.
herthabsc.de: Welche Erinnerungen hast Du an die Zeit dort und wird es - auch als Zuschauer - ein besonderes Spiel für dich?
Baumjohann: Ich freue mich auf das Wiedersehen mit dem ein oder anderen. Ich habe noch viele Freunde dort. Ich hatte eine schöne Zeit in Gladbach und habe dort meinen Durchbruch geschafft.
herthabsc.de: Der Spielplan in den nächsten Wochen hat es in sich. Hertha BSC trifft auf Gladbach, Bayern München, Schalke, Hoffenheim und Leverkusen. Wie schätzt Du die Gegner ein und welche Punkte-Ausbeute würdest Du dir wünschen?
Baumjohann: Wir sind als Aufsteiger generell Außenseiter in den Spielen. Das werden brutal schwierige Wochen, aber wenn wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, können wir - gerade zu Hause - für die einer oder andere Überraschung sorgen.
Interview mit Alex auf der Hp.
Im Interview spricht der Mittelfeldspieler über seinen Gesundheitszustand, die Reha und seine Ziele. Außerdem blickt Baumjohann auf die Ergebnisse der Herthaner in der Bundesliga und auf die kommenden Spiele.
herthabsc.de: Alex, zu allererst einmal: Wie geht es deinem Knie?
Alexander Baumjohann: Gut. Alles läuft nach Plan. Ich habe keine Schmerzen, die Schwellung ist fast komplett weg und mit der Beugung und Streckung sieht es auch sehr gut aus. Ich bin zufrieden.
herthabsc.de: Deine Tage dürftest du zum Großteil in der Reha verbringen. Welches Programm absolvierst Du und welche Schritte sind die nächsten?
Baumjohann: Das stimmt. Ich bin täglich mehrere Stunden in der Reha. Habe Behandlungen oder mache Übungen für den Muskelaufbau oder für die Beweglichkeit. Die Tage ähneln sich. Ich habe einen größeren Zeitaufwand, als wenn ich im Mannschaftstraining wäre. Es geht aber von Woche zu Woche besser.
Bild: citypress
Die Diagnose Kreuzbandriss war für Alex Baumjohann ein Schock.
herthabsc.de: Wie motivierst Du dich tagtäglich in der Reha?
Baumjohann: Die Verbesserung und die Fortschritte machen mir Mut. Das gibt mir Auftrieb. Es ist ein langer Weg zurück, es dauert halt seine Zeit. Damit habe ich mich abgefunden.
herthabsc.de: Welche Ziele hast Du dir für die nächsten Wochen und Monate gesetzt?
Baumjohann: Ich habe keine konkreten Ziele. Es kann immer etwas dazwischen kommen. In so einer langen Reha gibt es Höhen und Tiefen. Im Moment läuft es gut und ich wäre froh, wenn es so weitergeht.
herthabsc.de: Jos Luhukay meinte vor dem Spiel gegen Kaiserslautern, dass Du der Spieler bist, der der Mannschaft in dieser Saison am meisten fehlen wird, weil Du eine „extra Qualität“ hast. So ein Lob während der Reha tut doch sicher gut oder?
Baumjohann: Jedes Lob tut gut. Ich freue mich, wenn der Trainer so eine Meinung über mich hat, aber wir sind eine Mannschaft und können auch nur als solche funktionieren.
herthabsc.de: Wie und wo hast Du die letzten Spiele deiner Teamkollegen verfolgt?
Baumjohann: Das Spiel gegen Stuttgart hab ich ausm Krankenhaus geguckt, Freiburg und Hannover zu Hause vorm Fernseher und gegen Mainz war ich im Stadion. Aber das ist alles nix für mich. Mir fällt es schwer nur zu zugucken. Im Stadion ist es am schlimmsten, weil ich dann noch näher dran bin.
herthabsc.de: In den letzten Spielen hat die Mannschaft immer Moral bewiesen und einen Rückstand aufgeholt. Was hast Du aktuell für einen Eindruck vom Team?
Baumjohann: Einen richtig guten. Gegen Stuttgart waren wir die bessere Mannschaft, haben sehr unglücklich verloren, in Freiburg konnten wir mit dem Punkt ganz gut leben und gegen Mainz haben wir eine richtig gute zweite Halbzeit gezeigt. Das Auswärtsspiel in Hannover war für mich die beste Leistung in der Saison. Schade, dass wir nicht gewonnen haben.
Bild: citypress
Alex Baumjohann ist zuversichtlich.
herthabsc.de: Wie ordnest Du die elf Punkte aus den ersten acht Spielen in der Bundesliga ein?
Baumjohann: Es ist immer noch früh in der Saison. Wir haben aber gesehen, dass wir in der Bundesliga mithalten und die Spiele auch siegreich gestalten können. Platz sechs sagt zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nichts aus. Wir können aber bis jetzt zufrieden sein. Allerdings brauchen wir auch noch ein paar Punkte (lacht). Wir können aber mit Selbstvertrauen in die nächsten Wochen gehen. Wir haben ein Hammerprogramm vor der Brust.
herthabsc.de: Im nächsten Spiel trifft Hertha BSC am kommenden Samstag (19.10.13) auf deinen ehemaligen Verein Borussia Mönchengladbach. Bist Du im Stadion?
Baumjohann: Na klar. Ich hätte mich aber deutlich mehr auf das Spiel gefreut, wenn ich auf dem Rasen stehen könnte.
herthabsc.de: Welche Erinnerungen hast Du an die Zeit dort und wird es - auch als Zuschauer - ein besonderes Spiel für dich?
Baumjohann: Ich freue mich auf das Wiedersehen mit dem ein oder anderen. Ich habe noch viele Freunde dort. Ich hatte eine schöne Zeit in Gladbach und habe dort meinen Durchbruch geschafft.
herthabsc.de: Der Spielplan in den nächsten Wochen hat es in sich. Hertha BSC trifft auf Gladbach, Bayern München, Schalke, Hoffenheim und Leverkusen. Wie schätzt Du die Gegner ein und welche Punkte-Ausbeute würdest Du dir wünschen?
Baumjohann: Wir sind als Aufsteiger generell Außenseiter in den Spielen. Das werden brutal schwierige Wochen, aber wenn wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, können wir - gerade zu Hause - für die einer oder andere Überraschung sorgen.
24.11.2013 - 14:05 Uhr
Quelle: www.herthabsc.de
Ziel: Wintertrainingslager in Belek
Ist das die Motivation für die Arbeit in der Reha? Dort macht Baumjohann nämlich von Tag zu Tag Fortschritte, weiß die ganze Situation aber auch richtig einzuschätzen. „Es kann immer etwas dazwischen kommen. In so einer langen Reha gibt es Höhen und Tiefen. Im Moment läuft es gut und ich wäre froh, wenn es so weitergeht“, erklärt der Mittelfeldspieler. Das Wintertrainingslager hat er fest ins Visier genommen: „Ich bin voll im Zeitplan. Wenn ich im Dezember mit dem Lauftraining anfangen kann und dann im Januar mit ins Wintertrainingslager nach Belek fliegen kann, wäre das traumhaft. Ich setze mich aber auch nicht unter Druck, sondern arbeite täglich hart und lasse alles andere auf mich zukommen.“
Drücken wir die Daumen und dass er in der Rückrunde an die Leistungen anknüpfen kann, die er bis zu seiner Verletzung gezeigt hat.
Ist das die Motivation für die Arbeit in der Reha? Dort macht Baumjohann nämlich von Tag zu Tag Fortschritte, weiß die ganze Situation aber auch richtig einzuschätzen. „Es kann immer etwas dazwischen kommen. In so einer langen Reha gibt es Höhen und Tiefen. Im Moment läuft es gut und ich wäre froh, wenn es so weitergeht“, erklärt der Mittelfeldspieler. Das Wintertrainingslager hat er fest ins Visier genommen: „Ich bin voll im Zeitplan. Wenn ich im Dezember mit dem Lauftraining anfangen kann und dann im Januar mit ins Wintertrainingslager nach Belek fliegen kann, wäre das traumhaft. Ich setze mich aber auch nicht unter Druck, sondern arbeite täglich hart und lasse alles andere auf mich zukommen.“
12.12.2013 - 01:36 Uhr
Quelle: www.herthabsc.de
Das Training am Mittwoch
Langkamp, Burchert & Ben-Hatira sind verletzt, van den Bergh angeschlagen - Baumjohann läuft wieder. Derweil konnte der langzeitverletzte Alexander Baumjohann in der Reha mit leichten Lauf- und Ballübungen beginnen.
Na geht doch ,-))
Langkamp, Burchert & Ben-Hatira sind verletzt, van den Bergh angeschlagen - Baumjohann läuft wieder. Derweil konnte der langzeitverletzte Alexander Baumjohann in der Reha mit leichten Lauf- und Ballübungen beginnen.
02.01.2014 - 13:34 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Verletzter Baumjohann reist mit Hertha ins Trainingslager
Vier Monate nach seinem erlittenen Kreuzbandriss fährt Mittelfeldspieler Alexander Baumjohann mit ins Trainingslager des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. "Darüber bin ich sehr froh. Wieder im Kreis der Mannschaft zu sein, ist ein schönes Gefühl", wird der 26-Jährige im "Kicker" zitiert.
Der Aufsteiger bereitet sich vom 9. bis zum 16. Januar 2014 im türkischen Belek auf die am 24. Januar beginnende Rückrunde vor.
Baumjohann, der sich am 31. August 2013 im Spiel beim VfL Wolfsburg den Kreuzbandriss zugezogen hatte, hofft, in Belek erste vorsichtige Übungen mit dem Ball absolvieren zu können. "Ich war noch nie so lange ohne Ball und habe in diesen Monaten gemerkt, wie sehr er mir fehlt", sagte der im Sommer vom 1. FC Kaiserslautern an die Spree gewechselte Profi.
Nach dem Trainingslager steht für ihn in Augsburg beim Kniespezialisten Ulrich Boenisch eine Untersuchung an. Anschließend hofft Baumjohann wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. Der Mittelfeldakteur geht davon aus, in dieser Saison "noch das ein oder andere Mal auf dem Platz" zu stehen.
Lässt hoffen...
Vier Monate nach seinem erlittenen Kreuzbandriss fährt Mittelfeldspieler Alexander Baumjohann mit ins Trainingslager des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. "Darüber bin ich sehr froh. Wieder im Kreis der Mannschaft zu sein, ist ein schönes Gefühl", wird der 26-Jährige im "Kicker" zitiert.
Der Aufsteiger bereitet sich vom 9. bis zum 16. Januar 2014 im türkischen Belek auf die am 24. Januar beginnende Rückrunde vor.
Baumjohann, der sich am 31. August 2013 im Spiel beim VfL Wolfsburg den Kreuzbandriss zugezogen hatte, hofft, in Belek erste vorsichtige Übungen mit dem Ball absolvieren zu können. "Ich war noch nie so lange ohne Ball und habe in diesen Monaten gemerkt, wie sehr er mir fehlt", sagte der im Sommer vom 1. FC Kaiserslautern an die Spree gewechselte Profi.
Nach dem Trainingslager steht für ihn in Augsburg beim Kniespezialisten Ulrich Boenisch eine Untersuchung an. Anschließend hofft Baumjohann wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. Der Mittelfeldakteur geht davon aus, in dieser Saison "noch das ein oder andere Mal auf dem Platz" zu stehen.
29.01.2014 - 15:24 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Fünf Monate nach seinem Kreuzbandriss ist Baumjohann am Mittwoch ins Mannschaftstraining der Berliner eingestiegen. Der Mittelfeldspieler, der sich am 31. August 2013 beim VfL Wolfsburg (0:2) die Verletzung zugezogen hatte, konnte die volle Einheit absolvieren.
Zweikämpfe darf der 27-Jährige allerdings noch nicht bestreiten. Am Dienstag hatte Baumjohann in Augsburg die dreistündige Abschlussuntersuchung bestanden. Nach Aussage des behandelnden Arztes verläuft der Heilungsprozess Baumjohanns voll nach Plan. Wann er wieder spielen kann, ist allerdings unklar. Baumjohann hofft, noch in dieser Spielzeit sein Comeback geben zu können.
Der nächste Schritt Richtung Comeback ist geglückt, heute war er das erste Mal wieder im Mannschaftstraining dabei, auch, wenn er noch keine Zweikämpfe führen darf. :)
Zweikämpfe darf der 27-Jährige allerdings noch nicht bestreiten. Am Dienstag hatte Baumjohann in Augsburg die dreistündige Abschlussuntersuchung bestanden. Nach Aussage des behandelnden Arztes verläuft der Heilungsprozess Baumjohanns voll nach Plan. Wann er wieder spielen kann, ist allerdings unklar. Baumjohann hofft, noch in dieser Spielzeit sein Comeback geben zu können.
15.02.2014 - 14:41 Uhr
Quelle: www.bild.de
Die Uhr tickt! Nach seinem Kreuzbandriss im Hinspiel gegen Wolfsburg (0:2) steht Alexander Baumjohann (27) vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining.
Jetzt empfängt Hertha die Wölfe zum Rückspiel. Baumjohann: „Ich hab‘ das gar nicht so auf der Rechnung, dass Wolfsburg der Gegner war, bei dem ich mich verletzt habe.“
Dafür rechnet Baumjohann an anderen Stellen ganz genau. Der Mittelfeldspieler: „Ich zähle die Tage, bis ich wieder dabei bin. Man sagt, wenn die Reha ohne Zwischenfälle läuft, kann man nach 24 Wochen wieder ins normale Training.“
Baumjohanns Comeback-Rechnung: „Ich bin jetzt in der 23. Woche.“ Seine Operation ist heute 157 Tage her. Baumjohann: „Die OP war 13 Tage nach der Verletzung.“ Das Knie musste abschwellen.
Nächste Woche kann der Ex-Bayer vielleicht als neutraler Spieler erste Spielformen mitmachen. Baumjohann: „Bis zum Ende der 24. Woche sind es noch elf Tage.“
Dann könnte Baumjohann wieder komplett einsteigen. Der Techniker: „Aber bei aller Ungeduld: Ich will kein Risiko eingehen.“
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Jetzt empfängt Hertha die Wölfe zum Rückspiel. Baumjohann: „Ich hab‘ das gar nicht so auf der Rechnung, dass Wolfsburg der Gegner war, bei dem ich mich verletzt habe.“
Dafür rechnet Baumjohann an anderen Stellen ganz genau. Der Mittelfeldspieler: „Ich zähle die Tage, bis ich wieder dabei bin. Man sagt, wenn die Reha ohne Zwischenfälle läuft, kann man nach 24 Wochen wieder ins normale Training.“
Baumjohanns Comeback-Rechnung: „Ich bin jetzt in der 23. Woche.“ Seine Operation ist heute 157 Tage her. Baumjohann: „Die OP war 13 Tage nach der Verletzung.“ Das Knie musste abschwellen.
Nächste Woche kann der Ex-Bayer vielleicht als neutraler Spieler erste Spielformen mitmachen. Baumjohann: „Bis zum Ende der 24. Woche sind es noch elf Tage.“
Dann könnte Baumjohann wieder komplett einsteigen. Der Techniker: „Aber bei aller Ungeduld: Ich will kein Risiko eingehen.“
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