| Geburtsdatum | 22.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Kolumbien |
| Größe | 1,85m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | CD América de Cali |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 22 | 3 | 1 | ||
![]() | Liga DIMAYOR I | 10 | 2 | - | |
![]() | Copa Sudamericana | 7 | - | 1 | |
![]() | Liga DIMAYOR II | 3 | - | - | |
![]() | Fase Final LBD I | 2 | 1 | - | |
Adrián Ramos
03.01.2013 - 19:48 Uhr
21.11.2013 - 18:11 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Ramos auf Reisen
Herthas Torjäger hat Verspätung
(...)
Jos Luhukay ist derjenige, der bei Hertha nicht nur frischen Wind entfacht und ein modernes Arbeitsklima geschaffen hat, sondern er hat eben auch seinen Profis klare Verhaltensregeln vorgegeben. In Sachen Disziplin kennt der Niederländer keinen Spielraum, schon bei kleineren Vorkommnissen reagiert Luhukay prinzipienfest. Ein unentschuldigtes Fehlen am Arbeitsplatz würde harte Konsequenzen nach sich ziehen. Im Falle von Adrian Ramos hätte wohl eine befristete Auszeit gedroht. Das aber hätte die Mannschaft vor dem Heimspiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen deutlich geschwächt.
Dazu wird es nicht kommen. Für Luhukay ist die Sache aus der Welt, wie er sagte. An seiner verspäteten Rückkehr sei nicht Ramos schuld, sondern die Gründe seien irgendwo zwischen gestrichenen Flügen und anderweitigen Unpässlichkeiten außerhalb der Person Ramos zu suchen. Genauer wollte Luhukay nicht darauf eingehen.
(...)
Nun ist prinzipiell gegen einen Wochenendausflug samt Frau und Kind nach Madrid nichts einzuwenden, nur leider halten sich Gerüchte, wonach Atletico Madrid, derzeit Tabellenzweiter der Primera Division, Interesse am Berliner Stürmer haben soll. „Ja, und mit Real Madrid hat er auch noch gleich gesprochen“, sagte Luhukay und lächelte. Es sollte ein Scherz sein.
Wer macht die Herthas Torjäger hat Verspätung
(...)
Jos Luhukay ist derjenige, der bei Hertha nicht nur frischen Wind entfacht und ein modernes Arbeitsklima geschaffen hat, sondern er hat eben auch seinen Profis klare Verhaltensregeln vorgegeben. In Sachen Disziplin kennt der Niederländer keinen Spielraum, schon bei kleineren Vorkommnissen reagiert Luhukay prinzipienfest. Ein unentschuldigtes Fehlen am Arbeitsplatz würde harte Konsequenzen nach sich ziehen. Im Falle von Adrian Ramos hätte wohl eine befristete Auszeit gedroht. Das aber hätte die Mannschaft vor dem Heimspiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen deutlich geschwächt.
Dazu wird es nicht kommen. Für Luhukay ist die Sache aus der Welt, wie er sagte. An seiner verspäteten Rückkehr sei nicht Ramos schuld, sondern die Gründe seien irgendwo zwischen gestrichenen Flügen und anderweitigen Unpässlichkeiten außerhalb der Person Ramos zu suchen. Genauer wollte Luhukay nicht darauf eingehen.
(...)
Nun ist prinzipiell gegen einen Wochenendausflug samt Frau und Kind nach Madrid nichts einzuwenden, nur leider halten sich Gerüchte, wonach Atletico Madrid, derzeit Tabellenzweiter der Primera Division, Interesse am Berliner Stürmer haben soll. „Ja, und mit Real Madrid hat er auch noch gleich gesprochen“, sagte Luhukay und lächelte. Es sollte ein Scherz sein.
"Ramos zu Atletico Madrid ?" und " Real Madrid interessiert an Ramos" Freds in der GK auf ?
:p
28.11.2013 - 10:48 Uhr
Quelle: www.bild.de
(...) Dabei gab es viel Lob für die tolle Laufleistung und die solide Abwehrarbeit. Und am Ende folgte noch ein dickes Extra-Lob für Stürmer Adrian Ramos (27)...
Moment mal! Jener Ramos, der wegen einer Privatreise in Madrid kurz zuvor zwei Trainingstage am Montag und Dienstag verpasst hatte und auch im Spiel gegen Leverkusen keine Bäume ausriss? Genau der...
Trotzdem erwähnte Luhukay, dass die Tor-Quote von Ramos (7 Saisontreffer) so stark sei, dass man noch länger an den Europa-League-Plätzen schnuppern könnte – WENN andere Angreifer und Mittelfeldspieler wie Sami Allagui, Änis Ben-Hatira, Tolga Cigerci und Per Skjelbred mehr Tore erzielen würden...
Kurios: Urlauber Ramos bekommt statt einer Strafe auch noch Sonderlob von Trainer und Disziplinfanatiker Luhukay. Das sorgt für Verwunderung. Was steckt bloß dahinter?
BILD erfuhr: Ramos-Berater Helmuth Wennin kam zum Leverkusen-Spiel extra aus Kolumbien eingeflogen, saß im Olympiastadion. Wetten, dass da Verhandlungen folgten? Hertha probiert schon länger, den 2015 auslaufenden Vertrag mit Ramos bis 2017 zu verlängern. Das würde Herthas Kuschelkurs erklären...
Verhandlungen mit Ramos
Moment mal! Jener Ramos, der wegen einer Privatreise in Madrid kurz zuvor zwei Trainingstage am Montag und Dienstag verpasst hatte und auch im Spiel gegen Leverkusen keine Bäume ausriss? Genau der...
Trotzdem erwähnte Luhukay, dass die Tor-Quote von Ramos (7 Saisontreffer) so stark sei, dass man noch länger an den Europa-League-Plätzen schnuppern könnte – WENN andere Angreifer und Mittelfeldspieler wie Sami Allagui, Änis Ben-Hatira, Tolga Cigerci und Per Skjelbred mehr Tore erzielen würden...
Kurios: Urlauber Ramos bekommt statt einer Strafe auch noch Sonderlob von Trainer und Disziplinfanatiker Luhukay. Das sorgt für Verwunderung. Was steckt bloß dahinter?
BILD erfuhr: Ramos-Berater Helmuth Wennin kam zum Leverkusen-Spiel extra aus Kolumbien eingeflogen, saß im Olympiastadion. Wetten, dass da Verhandlungen folgten? Hertha probiert schon länger, den 2015 auslaufenden Vertrag mit Ramos bis 2017 zu verlängern. Das würde Herthas Kuschelkurs erklären...
03.12.2013 - 16:49 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Ramos' Torkrise jetzt auch Hertha-Krise
02. Dezember 2013 09:53 Uhr, Malte Achilles; Roberto Lamprecht | Aktualisiert 12:23
Seit seiner Privatreise nach Madrid ist der Kolumbianer außer Form. Ramos' Torflaute stürzt Hertha in die Krise.
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Schon etwas länger her, dass sich Adrian Ramos über einen Treffer freuen konnte
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Hertha steckt in der Tor-Krise! Beim 0:0 gegen Augsburg gelang den Berlinern zum dritten Mal in Folge (zuvor 0:2 gegen Schalke und 0:1 gegen Leverkusen) kein Heimtreffer. Diese Krise hat einen Namen: Adrian Ramos (27)! Der einzige Angreifer im Hertha-System war in der ersten Halbzeit nur ein Fremdkörper. Nach der Pause wurde er etwas besser, insgesamt war er aber schwächster Herthaner (B.Z.-Note 6).
Macht Ramos jetzt etwa nur noch Urlaub auf dem Platz? Seitdem der Kolumbianer vor zwei Wochen von einer Privat-Reise aus Madrid mit zweitägiger Verspätung nach Berlin zurückkehrte (er verpasste drei Trainingseinheiten), geht nichts mehr. Erst legte Berlins bester Torschütze (7 Treffer) ein schwaches Spiel gegen Leverkusen hin. Jetzt der dünne Auftritt gegen Augsburg.
Wurde Ramos in Madrid etwa der Kopf verdreht? Atletico soll ja auf Stürmersuche sein... Ramos‘ Tor-Krise ist jetzt auch Herthas Krise!
Trainer Jos Luhukay (50): „Adrian hatte keine klaren Chancen, aber auch wenig Bälle bekommen. Ich möchte ihn nicht schützen, aber wir haben fünf offensive Leute, die für Chancen und Tore zuständig sind. Offensiv war das unser schwächstes Spiel.“ Wie wahr!
Noch vor einer Woche hatte Luhukay dem Team vorgerechnet, dass Ramos‘ Tor-Quote so gut sei, dass man an den Europa-League-Plätzen dran bleiben könnte – wenn neben Ramos noch andere Spieler öfter treffen würden. Nun trifft gar keiner mehr... Krass: Selbst in dieser Tor-Krise darf Ramos-Kumpel Ronny (letzte Saison 18 Tore) nicht ran. Braucht Hertha Ronny überhaupt noch?
Der Frust sitzt immernoch sehr tief, dieser Artikel ist einfach nur mega peinlich. Schön dass die beiden Tore gegen Hoffenheim verschweiegen werden, aber er ist ja in einer Krise weil er jetzt gegen Augsburg nicht traf. :D
02. Dezember 2013 09:53 Uhr, Malte Achilles; Roberto Lamprecht | Aktualisiert 12:23
Seit seiner Privatreise nach Madrid ist der Kolumbianer außer Form. Ramos' Torflaute stürzt Hertha in die Krise.
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Schon etwas länger her, dass sich Adrian Ramos über einen Treffer freuen konnte
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Hertha steckt in der Tor-Krise! Beim 0:0 gegen Augsburg gelang den Berlinern zum dritten Mal in Folge (zuvor 0:2 gegen Schalke und 0:1 gegen Leverkusen) kein Heimtreffer. Diese Krise hat einen Namen: Adrian Ramos (27)! Der einzige Angreifer im Hertha-System war in der ersten Halbzeit nur ein Fremdkörper. Nach der Pause wurde er etwas besser, insgesamt war er aber schwächster Herthaner (B.Z.-Note 6).
Macht Ramos jetzt etwa nur noch Urlaub auf dem Platz? Seitdem der Kolumbianer vor zwei Wochen von einer Privat-Reise aus Madrid mit zweitägiger Verspätung nach Berlin zurückkehrte (er verpasste drei Trainingseinheiten), geht nichts mehr. Erst legte Berlins bester Torschütze (7 Treffer) ein schwaches Spiel gegen Leverkusen hin. Jetzt der dünne Auftritt gegen Augsburg.
Wurde Ramos in Madrid etwa der Kopf verdreht? Atletico soll ja auf Stürmersuche sein... Ramos‘ Tor-Krise ist jetzt auch Herthas Krise!
Trainer Jos Luhukay (50): „Adrian hatte keine klaren Chancen, aber auch wenig Bälle bekommen. Ich möchte ihn nicht schützen, aber wir haben fünf offensive Leute, die für Chancen und Tore zuständig sind. Offensiv war das unser schwächstes Spiel.“ Wie wahr!
Noch vor einer Woche hatte Luhukay dem Team vorgerechnet, dass Ramos‘ Tor-Quote so gut sei, dass man an den Europa-League-Plätzen dran bleiben könnte – wenn neben Ramos noch andere Spieler öfter treffen würden. Nun trifft gar keiner mehr... Krass: Selbst in dieser Tor-Krise darf Ramos-Kumpel Ronny (letzte Saison 18 Tore) nicht ran. Braucht Hertha Ronny überhaupt noch?
15.12.2013 - 15:27 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Dieser Hertha-Spieler ist der beste Ramos aller Zeiten
Nur Dortmunds Robert Leandowski ist in der Bundesliga treffsicherer als Adrian Ramos. Der Hertha-Angreifer hat damit schon jetzt seinen eigenen Torrekord eingestellt und hofft noch auf die WM 2014.
(...)
Adrian Ramos, der nach 16 Spieltagen bereits zehn Treffer erzielte.
Im Gegensatz zu den meisten Stürmerkollegen in der Bundesliga ist der Kolumbianer neben dem Platz geradezu unauffällig. Ein Lächeln, ein kurzer Gruß. Mehr kommt aus dem schüchtern wirkenden Angreifer meist nicht heraus. Und obwohl er bereits seit über vier Jahren in Berlin ist, traut er sich Interviews auf Deutsch nicht zu. Anders ist das intern. Aber nach außen fehlt dem schmächtigen Angreifer die nötige Selbstsicherheit.
Gleichauf mit Bayerns Mandzukic
Kaum zu glauben, dass dieser Stürmer gerade die Hierarchie der Bundesliga durcheinanderwirbelt. Seine beiden Treffer am Freitagabend gegen Bremen katapultieren Adrian Ramos mitten in die Spitze der Top-Torjäger. Plötzlich steht er gleichauf mit Mario Mandzukic vor Stefan Kießling oder Vedad Ibisevic. Lediglich Dortmunds Robert Lewandowski hat an Nummer eins stehend mit elf Treffern ein Tor mehr erzielt als der Hertha- Angreifer.
Trainer Jos Luhukay gehört nicht zu denjenigen, die zu Überschwang neigen oder sich aus Versehen in Rage reden. Aber wenn der Niederländer von seinem kolumbianischen Angreifer spricht, scheint es als würde er jegliche Zurückhaltung ablegen: "Wir hoffen, dass er gesund bleibt. Dann kann er in der Rückrunde vielleicht noch zulegen."
Dabei hat der 1,85 Meter große Stürmer bereits zugelegt. Mit seinen zehn Treffern hat er seine persönliche Bestleistung aus seiner Premierensaison in Berlin eingestellt. Vor vier Jahren benötigte er allerdings 29 Spiele für diese Marke. In dieser Spielzeit hat er nur etwas mehr als die Hälfte der Partien für die gleiche Leistung gebraucht. Eine Effektivität, die Hertha in der Bundesligatabelle den Fahrstuhl nach oben hat nehmen lassen.
Ramos erzielt die wichtigen Treffer
Es ist allerdings nicht die reine Anzahl der Treffer, die den Kolumbianer für Hertha so wertvoll macht. "Adrian ist kein Spieler, der das dritte oder vierte Tor schießt. Er macht fast immer das erste oder zweite, meist sogar das entscheidende", bringt Luhukay die Stärke von Ramos auf den Punkt. Er ist der sogenannte Dosenöffner, der mit seinen Erfolgen Spiele in eine für Hertha positive Richtung lenkt. Sechs Mal hat er allein in dieser Saison den wichtigen ersten Treffer erzielt.
Für ihn hat der Niederländer Herthas andere Sturmhoffnung Pierre-Michel Lasogga an den Hamburger SV verliehen. Denn Ramos bringt noch Qualitäten mit, die ihn von anderen Angreifern unterscheiden. Er ist ein Teamspieler. Das ist das ungeschriebene oberste Gesetz, das bei Hertha unter Jos Luhukay gilt. Deshalb ordnet der Trainer nicht nur den aktuellen sehr guten sechsten Tabellenplatz nüchtern ein, sondern bei aller Begeisterung über seinen Torjäger auch dessen Leistung: "Einzelne Spieler können immer nur brillieren, wenn die Mannschaft intakt ist. Das ist bei uns der Fall. Dann ist Ramos ein Spieler, der den Unterschied machen kann."
Indiviuelle Klasse im Dienst des Teams
Zwar hat Hertha für einen Aufsteiger einen mehr als gut besetzten Kader, doch ist er vor allem als Summe der einzelnen Teile stark. Individuelle Klasse, die allein vom Namen her auch höheren Ansprüchen genügt, ist rar gesät. Der 27-jährige Angreifer bildet da eine Ausnahme. Er verfügt nicht nur über eine hervorragende Ballannahme, die ihn als Zielspieler in der Offensive ideal erscheinen lassen, sondern auch über eine hohe Antrittschnelligkeit. Letzteres konnten im Spiel gegen Bremen die Werder-Verteidiger bewundern, die dem Kolumbianer nach einem Steilpass nicht folgen konnten und zusehen mussten, wie er zum zwischenzeitlichen 2:1 traf.
Darüber hinaus ist er kopfballstark. Vier Treffer erzielte er bereits auf diese Weise. Als Hertha in dieser Spielzeit einige Spieltage lang besonders viele Gegentore nach Standards kassierte, meinte Luhukay, dass es nur zwei starke Kopfballspieler in seinem Team gebe: Verteidiger Sebastian Langkamp und Adrian Ramos. Das war in der schwierigen Phase eine Art Understatement des Niederländers, aber auch Ausdruck der Wertschätzung für den Kolumbianer, der mit dieser Eigenschaft auch mal hinten in der Abwehr aushilft.
Empfehlung für den WM-Einsatz
Luhukay betont gerne eine Achse erfahrener Spieler, an denen sich die restlichen Profis orientieren können. Die fängt bei Torhüter Thomas Kraft an, geht über Kapitän Fabian Lustenberger in der Innenverteidigung, Hajime Hosogai im defensiven Mittelfeld bis hin zu Ramos im Sturm: "Adrian gehört ohne Zweifel zu den Spielern der Achse und löst dabei seine Aufgaben gut und stark."
Für Ramos könnte sein aktuelles Hoch noch einen angenehmen Nebeneffekt haben. Denn mit seinen Erfolgen als Torjäger in einer der stärksten Ligen der Welt macht er auch in der Heimat auf sich aufmerksam. Dort hat sich die Nationalmannschaft unter dem argentinischen Trainer José Pékerman für die Weltmeisterschaft in Brasilien qualifiziert. Ramos selbst war Stammspieler, bis er vor jegliche Form verlor. Mit dem Zerfall des Hertha-Teams vor zwei Jahren ging auch seine Nationalmannschaftskarriere in die Brüche.
(...)
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Nur Dortmunds Robert Leandowski ist in der Bundesliga treffsicherer als Adrian Ramos. Der Hertha-Angreifer hat damit schon jetzt seinen eigenen Torrekord eingestellt und hofft noch auf die WM 2014.
(...)
Adrian Ramos, der nach 16 Spieltagen bereits zehn Treffer erzielte.
Im Gegensatz zu den meisten Stürmerkollegen in der Bundesliga ist der Kolumbianer neben dem Platz geradezu unauffällig. Ein Lächeln, ein kurzer Gruß. Mehr kommt aus dem schüchtern wirkenden Angreifer meist nicht heraus. Und obwohl er bereits seit über vier Jahren in Berlin ist, traut er sich Interviews auf Deutsch nicht zu. Anders ist das intern. Aber nach außen fehlt dem schmächtigen Angreifer die nötige Selbstsicherheit.
Gleichauf mit Bayerns Mandzukic
Kaum zu glauben, dass dieser Stürmer gerade die Hierarchie der Bundesliga durcheinanderwirbelt. Seine beiden Treffer am Freitagabend gegen Bremen katapultieren Adrian Ramos mitten in die Spitze der Top-Torjäger. Plötzlich steht er gleichauf mit Mario Mandzukic vor Stefan Kießling oder Vedad Ibisevic. Lediglich Dortmunds Robert Lewandowski hat an Nummer eins stehend mit elf Treffern ein Tor mehr erzielt als der Hertha- Angreifer.
Trainer Jos Luhukay gehört nicht zu denjenigen, die zu Überschwang neigen oder sich aus Versehen in Rage reden. Aber wenn der Niederländer von seinem kolumbianischen Angreifer spricht, scheint es als würde er jegliche Zurückhaltung ablegen: "Wir hoffen, dass er gesund bleibt. Dann kann er in der Rückrunde vielleicht noch zulegen."
Dabei hat der 1,85 Meter große Stürmer bereits zugelegt. Mit seinen zehn Treffern hat er seine persönliche Bestleistung aus seiner Premierensaison in Berlin eingestellt. Vor vier Jahren benötigte er allerdings 29 Spiele für diese Marke. In dieser Spielzeit hat er nur etwas mehr als die Hälfte der Partien für die gleiche Leistung gebraucht. Eine Effektivität, die Hertha in der Bundesligatabelle den Fahrstuhl nach oben hat nehmen lassen.
Ramos erzielt die wichtigen Treffer
Es ist allerdings nicht die reine Anzahl der Treffer, die den Kolumbianer für Hertha so wertvoll macht. "Adrian ist kein Spieler, der das dritte oder vierte Tor schießt. Er macht fast immer das erste oder zweite, meist sogar das entscheidende", bringt Luhukay die Stärke von Ramos auf den Punkt. Er ist der sogenannte Dosenöffner, der mit seinen Erfolgen Spiele in eine für Hertha positive Richtung lenkt. Sechs Mal hat er allein in dieser Saison den wichtigen ersten Treffer erzielt.
Für ihn hat der Niederländer Herthas andere Sturmhoffnung Pierre-Michel Lasogga an den Hamburger SV verliehen. Denn Ramos bringt noch Qualitäten mit, die ihn von anderen Angreifern unterscheiden. Er ist ein Teamspieler. Das ist das ungeschriebene oberste Gesetz, das bei Hertha unter Jos Luhukay gilt. Deshalb ordnet der Trainer nicht nur den aktuellen sehr guten sechsten Tabellenplatz nüchtern ein, sondern bei aller Begeisterung über seinen Torjäger auch dessen Leistung: "Einzelne Spieler können immer nur brillieren, wenn die Mannschaft intakt ist. Das ist bei uns der Fall. Dann ist Ramos ein Spieler, der den Unterschied machen kann."
Indiviuelle Klasse im Dienst des Teams
Zwar hat Hertha für einen Aufsteiger einen mehr als gut besetzten Kader, doch ist er vor allem als Summe der einzelnen Teile stark. Individuelle Klasse, die allein vom Namen her auch höheren Ansprüchen genügt, ist rar gesät. Der 27-jährige Angreifer bildet da eine Ausnahme. Er verfügt nicht nur über eine hervorragende Ballannahme, die ihn als Zielspieler in der Offensive ideal erscheinen lassen, sondern auch über eine hohe Antrittschnelligkeit. Letzteres konnten im Spiel gegen Bremen die Werder-Verteidiger bewundern, die dem Kolumbianer nach einem Steilpass nicht folgen konnten und zusehen mussten, wie er zum zwischenzeitlichen 2:1 traf.
Darüber hinaus ist er kopfballstark. Vier Treffer erzielte er bereits auf diese Weise. Als Hertha in dieser Spielzeit einige Spieltage lang besonders viele Gegentore nach Standards kassierte, meinte Luhukay, dass es nur zwei starke Kopfballspieler in seinem Team gebe: Verteidiger Sebastian Langkamp und Adrian Ramos. Das war in der schwierigen Phase eine Art Understatement des Niederländers, aber auch Ausdruck der Wertschätzung für den Kolumbianer, der mit dieser Eigenschaft auch mal hinten in der Abwehr aushilft.
Empfehlung für den WM-Einsatz
Luhukay betont gerne eine Achse erfahrener Spieler, an denen sich die restlichen Profis orientieren können. Die fängt bei Torhüter Thomas Kraft an, geht über Kapitän Fabian Lustenberger in der Innenverteidigung, Hajime Hosogai im defensiven Mittelfeld bis hin zu Ramos im Sturm: "Adrian gehört ohne Zweifel zu den Spielern der Achse und löst dabei seine Aufgaben gut und stark."
Für Ramos könnte sein aktuelles Hoch noch einen angenehmen Nebeneffekt haben. Denn mit seinen Erfolgen als Torjäger in einer der stärksten Ligen der Welt macht er auch in der Heimat auf sich aufmerksam. Dort hat sich die Nationalmannschaft unter dem argentinischen Trainer José Pékerman für die Weltmeisterschaft in Brasilien qualifiziert. Ramos selbst war Stammspieler, bis er vor jegliche Form verlor. Mit dem Zerfall des Hertha-Teams vor zwei Jahren ging auch seine Nationalmannschaftskarriere in die Brüche.
(...)
15.12.2013 - 17:37 Uhr
Quelle: www.spox.com
Ramos Garant für Hertha-Aufschwung
Der Kolumbianer Adrian Ramos hat großen Anteil an der guten Hinrunde des Aufsteiger Hertha BSC. Im Adventskalender auf der Internetseite von Hertha BSC präsentiert sich Adrian Ramos als großzügiger Weihnachtsmann. Vor einem geschmückten Baum und mit Mütze auf dem Haupt preist der 27-Jährige das Trikot als gelungene Geschenkidee an.
(...)
Dabei ist es ein kleines Wunder, dass Ramos überhaupt noch in Berlin spielt. Schon mehrfach waren Bundesligisten wie 1899 Hoffenheim und Mainz 05 an dem Toptorjäger interessiert, doch Manager Michael Preetz hielt jedes Mal den Preis hoch, so dass Gustavo Adrian Ramos Vasquez Ramos auch die beiden Ein-Jahres-Abstecher der Hertha in der 2. Liga miterlebte.
WM wohl außer Reichweite
Auch in der laufenden Saison gab es Spekulationen über ein angebliches Interesse von Atletico Madrid. Hertha hält dagegen und will offenbar schon in der Winterpause den 2015 auslaufenden Vertrag bis 2017 verlängern. Ramos hielt sich bislang mit Aussagen über seine sportliche Zukunft zurück.
Das beste Schaufenster für einen Wechsel zu einem Top-Klub wäre ein Auftritt bei der WM im Sommer in Brasilien. Kolumbien hat eine starke Mannschaft und konnte sich frühzeitig qualifizieren. Allerdings ohne Ramos, der seit zwei Jahren kein Spiel mehr für sein Land bestritten hat. "Ich habe immer die Hoffnung, zurückzukehren", sagte Ramos kürzlich, doch mit einem Ticket nach Brasilien scheint es nichts mehr zu werden.
Von spox.de vom 13.12.2013 Der Kolumbianer Adrian Ramos hat großen Anteil an der guten Hinrunde des Aufsteiger Hertha BSC. Im Adventskalender auf der Internetseite von Hertha BSC präsentiert sich Adrian Ramos als großzügiger Weihnachtsmann. Vor einem geschmückten Baum und mit Mütze auf dem Haupt preist der 27-Jährige das Trikot als gelungene Geschenkidee an.
(...)
Dabei ist es ein kleines Wunder, dass Ramos überhaupt noch in Berlin spielt. Schon mehrfach waren Bundesligisten wie 1899 Hoffenheim und Mainz 05 an dem Toptorjäger interessiert, doch Manager Michael Preetz hielt jedes Mal den Preis hoch, so dass Gustavo Adrian Ramos Vasquez Ramos auch die beiden Ein-Jahres-Abstecher der Hertha in der 2. Liga miterlebte.
WM wohl außer Reichweite
Auch in der laufenden Saison gab es Spekulationen über ein angebliches Interesse von Atletico Madrid. Hertha hält dagegen und will offenbar schon in der Winterpause den 2015 auslaufenden Vertrag bis 2017 verlängern. Ramos hielt sich bislang mit Aussagen über seine sportliche Zukunft zurück.
Das beste Schaufenster für einen Wechsel zu einem Top-Klub wäre ein Auftritt bei der WM im Sommer in Brasilien. Kolumbien hat eine starke Mannschaft und konnte sich frühzeitig qualifizieren. Allerdings ohne Ramos, der seit zwei Jahren kein Spiel mehr für sein Land bestritten hat. "Ich habe immer die Hoffnung, zurückzukehren", sagte Ramos kürzlich, doch mit einem Ticket nach Brasilien scheint es nichts mehr zu werden.
Zitat von zizouBSC:
Wobei ich leider nicht glaube, dass es so schnell mit einer Verlängerung gehen wird. Der Junge wird im Januar 28, d.h. der nächste Vertrag wird der "letzte" große sein. Er hat immer recht gut verdient, aber beileibe nicht ausgesorgt. Daher wird ihm schon was dran liegen, dass er wenigstens bei seinem letzten Vertrag noch Netto-Millionär wird. Wenn ich mich nicht irre, verdient er derzeit 800K im Jahr. Kann mir kaum vorstellen, dass es am Ende weniger als 2 (ohne Prämien) Mio sein werden. Aber so eine Summe können wir eigentlich nicht zahlen....ausser man investiert einen Teil der möglichen Ablöse in eine Ramos-Vertragsverlängerung. Bin mal gespannt, was passiert...
Der Gute verdient sogar 1,5 Mio € im Jahr.
Eine mögliche Verlängerung oder ein Verkauf ? Beides in meinen Augen ein Ritt auf der Rasierklinge.
Als erstes, bei einem möglichen Verkauf bitte ich zu bedenken, das auch ein Teil der möglichen Ramos Ablöse an den "geheimen Investor" zurückfliesst.
Als Orientierung sei hier mal das Beispiel Raffael zu Kiew erwähnt:
Von den 8 Mio € Ablöse hat der Investor damals rund 3,5 Mio € erhalten und Zürich 10-15% der Ablöse.
Wie hoch müsse dann die Ablösesumme für Ramos sein damit man ein Geschäft macht und einen gleichwertigen Ersatz holen könnte ?
Bislang waren die Preetzschen Forderungen immer mWn zwischen 6-7,5 Mio € .
Wenn man ihn auf das Ronny Gehaltsniveau anhebt ( bis zu 2 Mio € p.a. inklusive Prämien) reicht ihm und seinen Berater das ? Das glaube ich nicht.
Kann es sich Hertha BSC leisten die Fehler der Vergangenheit ( zu hohe Gehälter) zu wiederholen und geht mit bspw. 2,5 Mio € p.a. in die Verhandlungen ? Das glaube ich nicht.
Solange man noch nicht sagen kann ob Hertha die Klasse hält und/oder sogar Chancen auf europäischen Visitenkarten hat oder aus wirtschaftlichen Gründen das Gerüst der Mannschaft verkaufen muss( Stichwort Transferüberschuss ! ) kann man eigentlich keine Verhandlungen mit dem mit Abstand wichtigsten und wertvollsten Spieler des Kaders führen.
15.12.2013 - 21:58 Uhr
Quelle: www.spox.com
Ramos macht den Unterschied
Adrian Ramos ist Herthas Torgarant. Manager Michael Preetz will ihn gerne langfristig an den Verein binden, bei einem angemessenen Angebot würde er jedoch über einen Wechsel nachdenken.
Auch am Samstag gegen Bremen traf Ramos wieder doppelt und sicherte Berlin so den Sieg. Mittlerweile steht er schon bei zehn Saisontoren.
"Er macht immer die wichtigen ersten Tore. Er kann immer den Unterschied machen, wenn ein Spiel auf der Kippe steht", weiß auch sein Trainer Jos Luhukay.
Diese Qualitäten wecken bei anderen Vereinen natürlich Begehrlichkeiten. Daher würde Michael Preetz den Vertrag des Goalgetters, der noch bis 2015 läuft, gerne vorzeitig verlängern. Erste Verhandlungsgespräche haben schon stattgefunden.
Preetz: "Bisher noch kein Angebot"
Bei einer Offerte im zweistelligen Millionenbereich würde Preetz dennoch ins Grübeln kommen: "Es kam ja noch nie vor, dass so viel Geld für einen Hertha-Spieler bezahlt wurde. Natürlich müssen wir dann darüber nachdenken. Aber so ein Angebot gibt es bisher noch nicht."
Die lukrativsten Verkäufe von Berlin waren bisher Sebastian Deisler und Raffael, die beide etwa neun Millionen Euro einbrachten.
Bisher gibt es wohl noch keine Angebote. Man will mit Ramos vorzeitig verlängern, erste Gespräche haben bereits stattgefunden. Ab einer zweistelligen Millionenablöse würde man über einen Verkauf nachdenken.
Adrian Ramos ist Herthas Torgarant. Manager Michael Preetz will ihn gerne langfristig an den Verein binden, bei einem angemessenen Angebot würde er jedoch über einen Wechsel nachdenken.
Auch am Samstag gegen Bremen traf Ramos wieder doppelt und sicherte Berlin so den Sieg. Mittlerweile steht er schon bei zehn Saisontoren.
"Er macht immer die wichtigen ersten Tore. Er kann immer den Unterschied machen, wenn ein Spiel auf der Kippe steht", weiß auch sein Trainer Jos Luhukay.
Diese Qualitäten wecken bei anderen Vereinen natürlich Begehrlichkeiten. Daher würde Michael Preetz den Vertrag des Goalgetters, der noch bis 2015 läuft, gerne vorzeitig verlängern. Erste Verhandlungsgespräche haben schon stattgefunden.
Preetz: "Bisher noch kein Angebot"
Bei einer Offerte im zweistelligen Millionenbereich würde Preetz dennoch ins Grübeln kommen: "Es kam ja noch nie vor, dass so viel Geld für einen Hertha-Spieler bezahlt wurde. Natürlich müssen wir dann darüber nachdenken. Aber so ein Angebot gibt es bisher noch nicht."
Die lukrativsten Verkäufe von Berlin waren bisher Sebastian Deisler und Raffael, die beide etwa neun Millionen Euro einbrachten.
16.12.2013 - 15:27 Uhr
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Ramos macht den Unterschied
Adrián Ramos ist der treffsicherste Herthaner. Das weckt Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen - und vielleicht auch bei dem kolumbianischen Nationaltrainer?
Nein, Adrián Ramos wollte nicht. Auch gutes Zureden half nicht weiter. Der Kolumbianer, 27, erfolgreichster Torschütze von Fußball-Bundesligist Hertha BSC, gibt vor Fernsehkameras keine Interviews auf Deutsch. Er fühlt sich nur sicher, wenn ein Dolmetscher dabei ist und er auf Spanisch antworten kann. Doch ein Übersetzer war an diesem Wochenende nicht zur Stelle und der RBB musste auf ein Interview mit dem Mann verzichten, dem beim jüngsten 3:2-Erfolg von Hertha gegen Werder Bremen zwei Treffer gelungen waren.
Es sind bereits seine Tore Nummer neun und zehn in dieser Saison, was den gertenschlanken Angreifer hinter Robert Lewandowski von Borussia Dortmund auf Rang zwei der Top-Torjäger der Bundesliga katapultierte. Ramos’ Kneifen vor der Kamera ist kein böser Wille. Außerhalb des Platzes gilt er als schüchtern und introvertiert. Ramos möchte auch bei Interviews eine möglichst perfekte Figur abgeben – so wie meist auf dem Rasen.
Viele Beobachter glauben, dass Hertha gerade den besten Ramos aller Zeiten erlebt. Schon seit Sommer 2009 spielt er in Berlin. Genügend Belege für diese These gibt es natürlich. Trainer Jos Luhukay, der schon vor Saisonbeginn öffentlich Ramos als seinen Stürmer Nummer eins titulierte und damit stark geredet hat, sagt nun: „Adrián macht fast immer das erste Tor für uns und meist auch das entscheidende. Er ist ein Mann, der den Unterschied ausmachen kann.“
Er hofft auf einen Anruf aus Kolumbien
Ramos gilt im Gegensatz zu vielen Torjägern, die oft eine privilegierte Stellung einnehmen, als ein Teamspieler. Das schätzen die Verantwortlichen bei Hertha sehr. Immer wieder wurde der schnelle Profi, der auf seinen dünnen Beinen leichtfüßig daher kommt, von anderen Bundesligisten umworben. Vor dem Wiederaufstieg der Hertha lenkte ihn das oft ab. Denn Ramos litt stark unter der zeitweiligen Zweitklassigkeit, die ihn seinen Platz in der Nationalelf kostete. Fakt ist aber auch, dass ihn seine fulminanten Auftritte nun erneut in den Fokus rücken und Begehrlichkeiten solventer Vereine wecken werden. Hertha versucht deshalb, den Vertrag – gültig bis 2015 – schnell um weitere zwei Jahre zu verlängern.
(...)
ZitatAdrián Ramos ist der treffsicherste Herthaner. Das weckt Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen - und vielleicht auch bei dem kolumbianischen Nationaltrainer?
Nein, Adrián Ramos wollte nicht. Auch gutes Zureden half nicht weiter. Der Kolumbianer, 27, erfolgreichster Torschütze von Fußball-Bundesligist Hertha BSC, gibt vor Fernsehkameras keine Interviews auf Deutsch. Er fühlt sich nur sicher, wenn ein Dolmetscher dabei ist und er auf Spanisch antworten kann. Doch ein Übersetzer war an diesem Wochenende nicht zur Stelle und der RBB musste auf ein Interview mit dem Mann verzichten, dem beim jüngsten 3:2-Erfolg von Hertha gegen Werder Bremen zwei Treffer gelungen waren.
Es sind bereits seine Tore Nummer neun und zehn in dieser Saison, was den gertenschlanken Angreifer hinter Robert Lewandowski von Borussia Dortmund auf Rang zwei der Top-Torjäger der Bundesliga katapultierte. Ramos’ Kneifen vor der Kamera ist kein böser Wille. Außerhalb des Platzes gilt er als schüchtern und introvertiert. Ramos möchte auch bei Interviews eine möglichst perfekte Figur abgeben – so wie meist auf dem Rasen.
Viele Beobachter glauben, dass Hertha gerade den besten Ramos aller Zeiten erlebt. Schon seit Sommer 2009 spielt er in Berlin. Genügend Belege für diese These gibt es natürlich. Trainer Jos Luhukay, der schon vor Saisonbeginn öffentlich Ramos als seinen Stürmer Nummer eins titulierte und damit stark geredet hat, sagt nun: „Adrián macht fast immer das erste Tor für uns und meist auch das entscheidende. Er ist ein Mann, der den Unterschied ausmachen kann.“
Er hofft auf einen Anruf aus Kolumbien
Ramos gilt im Gegensatz zu vielen Torjägern, die oft eine privilegierte Stellung einnehmen, als ein Teamspieler. Das schätzen die Verantwortlichen bei Hertha sehr. Immer wieder wurde der schnelle Profi, der auf seinen dünnen Beinen leichtfüßig daher kommt, von anderen Bundesligisten umworben. Vor dem Wiederaufstieg der Hertha lenkte ihn das oft ab. Denn Ramos litt stark unter der zeitweiligen Zweitklassigkeit, die ihn seinen Platz in der Nationalelf kostete. Fakt ist aber auch, dass ihn seine fulminanten Auftritte nun erneut in den Fokus rücken und Begehrlichkeiten solventer Vereine wecken werden. Hertha versucht deshalb, den Vertrag – gültig bis 2015 – schnell um weitere zwei Jahre zu verlängern.
(...)
Hertha-Stürmer
Ramos: Neuer Vertrag, dann nach Europa?
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Der Kolumbianer erzielte gegen Werder seine Saisontore neun und zehn, beendete damit die Heim-Tor-Krise (3 Spiele ohne eigenen Treffer).
Trainer Jos Luhukay (50): „Adrian kann den Unterschied machen. Wenn er in der Rückrunde gesund bleibt, kann er noch weiter zulegen. Er ist stark, hat enorme Qualität und macht vor allem die wichtigen Tore.“ Und das verbessert seine Verhandlungsposition! Der Vertrag des Stürmers läuft 2015 aus. Hertha würde gern verlängern. Auch Ramos fühlt sich in Berlin wohl.
Aber: Mit jedem weiteren Tor schießt er sich in die Notizbücher anderer Klubs. Kein Geheimnis, dass er gern mal in Spanien spielen würde. Oder verlängert er schon bald in Berlin? Manager Michael Preetz (46): „Wir werden die Dinge intern besprechen und keine Wasserstandsmeldungen abgeben.“ B.Z. erfuhr: Die Gespräche über eine Verlängerung laufen längst. Noch im Winter wollen sich beide Parteien erneut zusammensetzen. Ausgang offen!
Bei Hertha sieht man die Situation gelassen. Preetz: „Adrian schöpft das erste Mal sein volles Potenzial aus. Er spielt die beste Saison, seit er bei uns ist.“ Stimmt! Das belegen auch die Zahlen. Mit zehn Saisontoren hat er bereits seine Best-Marke aus der Saison 2009/2010 eingestellt.
Erst neuer Vertrag, dann mit Hertha nach Europa? Trifft er weiter so, ist dem Aufsteiger und Ramos alles zuzutrauen.
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http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/ramos-neuer-vertrag-dann-nach-europa-article1776723.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 16.12.2013 um 15:32 Uhr bearbeitet
16.12.2013 - 19:39 Uhr
Quelle: www.kicker.de
27.08.2012
Problemfall Ramos
Er hat einst gegen Hertha BSC geklagt, die Fans pfeifen ihn aus und er will gerne wechseln. Warum ein Transfer von Adrian Ramos (26) so schwierig ist.
(...)
Nur eine Randfigur war Adrian Ramos (26), der in der 73. Minute unter Pfiffen auflief. Dass er lieber heute als morgen gehen würde, hat er zuletzt oft zur Schau getragen. Selbst Mitspieler kritisieren die Körpersprache.
(...)
Das mangelnde Interesse hat moralische und wirtschaftliche Gründe. Zum einen gibt es Vereine, die die Hände von einem Spieler lassen, der gegen den eigenen Klub geklagt hat. Der Öffentlichkeit ist dies bislang nicht bekannt. Beim Landesarbeitsgericht Berlin ist die Klage von Ramos gegen Hertha BSC unter dem Aktenzeichen 60CA11068/10 abgelegt. Nach dem Abstieg 2010 soll Hoffenheim bis zu sechs Millionen Euro für ihn geboten haben. Weil Hertha ihn nicht gehen lassen wollte, zog man die einseitige Option. Damit war der Vertrag für die 2. Liga gültig. Gegen die Rechtmäßigkeit der Klausel ging der Kolumbianer vor. Am 23. September 2010 kam es zu einem Gütetermin. Wie das Gericht dem kicker mitteilte, "wurde der Rechtsstreit durch Klagerücknahme erledigt". Die Partei Ramos soll jedoch nicht mangels Erfolgsaussicht eingeknickt sein (einseitige Optionen gelten juristisch als zweifelhaft), sondern wegen der ungewissen Dauer des Verfahrens.
Teuer: 1,5 Millionen Euro Gehalt, sechs Millionen Ablöse
Nachdem Ramos im Aufstiegsjahr 15 Tore beigetragen hatte, wurde sein Vertrag bis 2015 verlängert. Doch nicht nur das Gehalt von rund 1,5 Millionen Euro schreckt Klubs ab. Hertha soll weiterhin knapp sechs Millionen Euro aufrufen. Grund: 2010/11 erlöste der Verein laut Bilanz vom 30. Juni 2011 bei einem Umsatz von 55,103 Millionen Euro acht Millionen "aus dem Verkauf von Zertifikaten, welche eine Beteiligung an zukünftigen Transfererträgen verbriefen". An dieser Stelle wird ein "Spielerbeteiligungsmodell" erwähnt, das so erläutert wird: "Ebenfalls im Februar 2011 wurde mit einem Investor eine Vereinbarung über ein sog. Spielerbeteiligungsmodell getroffen. Dieses sieht eine Beteiligung (in Form von Zertifikaten) des Investors an zukünftigen Transfererlösen vor. Der Investor ist dabei mit bis zu 50 Prozent an einem Spielerportfolio beteiligt und erhält - neben einer Grundverzinsung - im Falle des Transfers eines Spielers aus diesem Portfolio in Abhängigkeit von der Höhe der erzielten Transferentschädigung einen anteiligen Erlös von bis zu maximal 130 Prozent seines Anteils."
Aus diesem Grund ist die bilanziell überschuldete Hertha auf hohe Transfererlöse angewiesen. Im "Risikobericht" heißt es in der Bilanz: "... werden aber nach wie vor hohe Transferentschädigungen gezahlt, sodass z.B. für vorhandene überdurchschnittliche Spieler (z.B. Ramos und Raffael) ggf. hohe Ablösesummen generiert werden können."
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25.12.10 Problemfall Ramos
Er hat einst gegen Hertha BSC geklagt, die Fans pfeifen ihn aus und er will gerne wechseln. Warum ein Transfer von Adrian Ramos (26) so schwierig ist.
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Nur eine Randfigur war Adrian Ramos (26), der in der 73. Minute unter Pfiffen auflief. Dass er lieber heute als morgen gehen würde, hat er zuletzt oft zur Schau getragen. Selbst Mitspieler kritisieren die Körpersprache.
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Das mangelnde Interesse hat moralische und wirtschaftliche Gründe. Zum einen gibt es Vereine, die die Hände von einem Spieler lassen, der gegen den eigenen Klub geklagt hat. Der Öffentlichkeit ist dies bislang nicht bekannt. Beim Landesarbeitsgericht Berlin ist die Klage von Ramos gegen Hertha BSC unter dem Aktenzeichen 60CA11068/10 abgelegt. Nach dem Abstieg 2010 soll Hoffenheim bis zu sechs Millionen Euro für ihn geboten haben. Weil Hertha ihn nicht gehen lassen wollte, zog man die einseitige Option. Damit war der Vertrag für die 2. Liga gültig. Gegen die Rechtmäßigkeit der Klausel ging der Kolumbianer vor. Am 23. September 2010 kam es zu einem Gütetermin. Wie das Gericht dem kicker mitteilte, "wurde der Rechtsstreit durch Klagerücknahme erledigt". Die Partei Ramos soll jedoch nicht mangels Erfolgsaussicht eingeknickt sein (einseitige Optionen gelten juristisch als zweifelhaft), sondern wegen der ungewissen Dauer des Verfahrens.
Teuer: 1,5 Millionen Euro Gehalt, sechs Millionen Ablöse
Nachdem Ramos im Aufstiegsjahr 15 Tore beigetragen hatte, wurde sein Vertrag bis 2015 verlängert. Doch nicht nur das Gehalt von rund 1,5 Millionen Euro schreckt Klubs ab. Hertha soll weiterhin knapp sechs Millionen Euro aufrufen. Grund: 2010/11 erlöste der Verein laut Bilanz vom 30. Juni 2011 bei einem Umsatz von 55,103 Millionen Euro acht Millionen "aus dem Verkauf von Zertifikaten, welche eine Beteiligung an zukünftigen Transfererträgen verbriefen". An dieser Stelle wird ein "Spielerbeteiligungsmodell" erwähnt, das so erläutert wird: "Ebenfalls im Februar 2011 wurde mit einem Investor eine Vereinbarung über ein sog. Spielerbeteiligungsmodell getroffen. Dieses sieht eine Beteiligung (in Form von Zertifikaten) des Investors an zukünftigen Transfererlösen vor. Der Investor ist dabei mit bis zu 50 Prozent an einem Spielerportfolio beteiligt und erhält - neben einer Grundverzinsung - im Falle des Transfers eines Spielers aus diesem Portfolio in Abhängigkeit von der Höhe der erzielten Transferentschädigung einen anteiligen Erlös von bis zu maximal 130 Prozent seines Anteils."
Aus diesem Grund ist die bilanziell überschuldete Hertha auf hohe Transfererlöse angewiesen. Im "Risikobericht" heißt es in der Bilanz: "... werden aber nach wie vor hohe Transferentschädigungen gezahlt, sodass z.B. für vorhandene überdurchschnittliche Spieler (z.B. Ramos und Raffael) ggf. hohe Ablösesummen generiert werden können."
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Zitat
Ramos drohen Klage und Schadenersatzforderung
In Kolumbien gilt eine Promillegrenze von null. Adrian Ramos verursachte mit 0,53 Promille einen Unfall, bei dem ein Mensch schwer verletzt wurde.
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http://www.welt.de/sport/fussball/article11824937/Ramos-drohen-Klage-und-Schadenersatzforderung.html
Um hier mal antizyklisch zu agieren.... Genug der Lobhudelei :D
Schon wieder DIESEN Ramos vergessen ?
Nix Amigo ,sondern launische Diva die temporär keinen Ball stoppen/annehmen kann ,die sich schon jeweils mit der TSG und dem 1.FSV über einen Wechsel einig war, schön wochen-bzw.monatelang abgeschmollt hat und durch "kuriose/dubiose" Verletzungen ausfällt wie bspw.
Zitat
Eine Nagelbett-Entzündung am Mittelfinger, eine Zyste am Gesäß, Entzündungswerte im Blut, ein angegriffenes Immunsystem – aktuell muss er wegen eines Furunkels am Oberschenkel aussetzen. .
Fazit:
Entweder das Gehaltsgefüge versauen oder wahrscheinlich nur 50 % von 10 Mio € + X Ablöse kassieren....oder Vertrag 2015 auslaufen lassen , sich an der momentanen Performance erfreuen und hoffen das der Investor dann leer ausgeht ;)
17.12.2013 - 15:53 Uhr
Quelle: www.kicker.de
kicker: Und Ramos? Stocken die Gespräche über eine Vertragsverlängerung?
Preetz: Nein, sie sind im Fluss. Adrian ist in der fünften Saison hier und hat sich noch nie so wohl gefühlt: die richtige Position, der richtige Trainer. Wenn aus den Top drei in Deutschland oder Spanien ein Klub anklopft, würde es schwer. Aber das ist bisher nicht der Fall.
cheffe über ramos. Preetz: Nein, sie sind im Fluss. Adrian ist in der fünften Saison hier und hat sich noch nie so wohl gefühlt: die richtige Position, der richtige Trainer. Wenn aus den Top drei in Deutschland oder Spanien ein Klub anklopft, würde es schwer. Aber das ist bisher nicht der Fall.
18.12.2013 - 19:29 Uhr
Quelle: mobil.morgenpost.de
Adrian Ramos redete bei einem Medientermin mit Berliner Journalisten Klartext und bekannte, dass die Gespräche mit Hertha bereits im Gange sind. "Ich fühle mich wohl bei Hertha. Es stimmt, die Gespräche laufen. Es gibt nichts zu klagen. Alles ist im Fluss und auf einem guten Weg." Zu Spekulationen in spanischen und englischen Medien sagte Ramos: "Mir ist nichts bekannt von einem Interesse von Atletico Madrid oder dem FC Arsenal. Und das interessiert mich auch nicht. Wir haben hier mit Hertha noch viel vor, wollen uns als Mannschaft weiter verbessern."
es gab zeiten, da hat er ganz offen gesagt, dass er gerne den verein wechseln würde. von daher...
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