England - weitere Vereine und Themen

502 Bad Gateway-Talk

21.05.2014 - 00:57 Uhr
502 Bad Gateway-Talk |#5381
13.09.2015 - 22:59 Uhr
Zitat von CharlesMundi
Ich wollte jetzt über Football schreiben,
Dazu reicht doch: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_NFL_players_with_chronic_traumatic_encephalopathy
502 Bad Gateway-Talk |#5382
13.09.2015 - 22:59 Uhr
Zitat von CharlesMundi
Ich wollte jetzt über Football schreiben, aber das Thema hier hat mich ein bisschen gebremst. Verschlossen

#1 Pick Jameis Winston: 1. Pass -> Pick-six (war ein absolut furchtbarer Pass)
#2 Pick Marcus Mariota: 6/9, 130 yards, 2 TDs

tongue

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"Fans don’t hate me personally, they hate the manager who’s not winning games for them.
I’m suffering. 30 million Arsenal supporters are suffering."

"And for those brilliant moments of happiness, I am ready to suffer again."
- One Arsène Wenger
502 Bad Gateway-Talk |#5383
13.09.2015 - 23:01 Uhr
Zitat von england5germany1
Zitat von Pyrrhus
Zitat von england5germany1
Grenzkontrollen als letztes Mittel. Wie hilflos die Politik der Bundeskanzlerin doch geworden ist. Ein Armutszeugnis.

Eine Schande aber auch die gesamte Flüchtlingspolitik. Aber was nicht fehlen darf ist, dass man sich kräftig auf die Schulter klopft, wenn die Ungarn die Ausreisegesuche der BRD für Flüchtlinge, die sie nicht registriert und durchgelassen haben, abschmettert und man sich sagt "gut. Dann behalten wir sie erstmal"...wir sind so toll...
Ja klar, die kurzeitige Euphorie und "Wir sind so geil und weltoffen" - Nummer durfte nicht fehlen. Zwei Jahre wusste man Bescheid, dass die Welle kommt. Bis vor wenigen Wochen hat man sie im Meer ersaufen lassen und nur dann reagiert, wenn ein paar von ihnen über Italien oder Griechenland ihr Glück gefunden hatten. Jetzt gibt es die fiese "Balkan-Route" und alle geben sich überrascht und schieben den schwarzen Peter in Richtung osteuropäischer Länder. Als reichste Nation innerhalb eines Europas, dass den Titel "vereinter Kontinent gerade mehr und mehr verspielt.

Bankenrettung, um mal polemisch zu werden, ging innerhalb von zwei-drei Nächten.


Ich kann das einfach nicht mehr ernst nehmen. Ganz ehrlich...das regt mich so dermaßen auf alles.

Erst spielt man den Marschgesang, wenn die Amis in den Irak einmarschieren. Eine Situation, die bis heute nicht sanktioniert wurde. Der IS konnte erst so stark werden, weil man die ganzen sunnitischen Militärs von Hussein auf die Straße gejagt hat. Als man in Geheimdienstkreisen das Problem erkannte, hätten noch die Seals und das KSK gereicht, um mit wenigen Opfern eine Bedrohung zu bekämpfen.
Dann liefert man der Peschmerga Waffen, die PKK bleibt aber eine Terrororganisation.

Weil man den Bürgerkrieg, nach dem verbrecherischen Einmarsch im Irak, ja beinahe verloren hätte, heult man rum, dass man keine Bodentruppen schicken will und bekämpft den IS aus der Luft oder liefert den Kurden Waffen.

Gleichzeitig unterstützt Erdogan den IS und feuert auf die einzigen Bodentruppen. Auch da hält man schön brav die Klappe.

Eine Einigung für Syrien findet nicht statt, selbst, wenn der Iran sich gesprächsbereit zeigt, weil Assad nicht Teil der Lösung sein darf (hm, ja irgendwie verständlich, aber auch typisch zurückhaltend stur).

Die ganze Region versinkt im Chaos, die Flüchtlinge aus der Region im Meer und wir schotten uns ab.

Die Bösen sind natürlich jetzt die Schlepper. Die muss man bekämpfen. Na klar. Dass die gar nicht solch eine Macht hätten, wenn man vernünftige Routen und Aufnahmemöglichkeiten in und nach Europa schaffen würde, ist ja nicht so wichtig in dem Kontext.

Unser sozialdemokratischer Außenminister macht sich derzeit daran, die Fluchtursachen zu bekämpfen und schließt Verträge mit afrikanischen Diktatoren ab, damit die ihre Flüchtlinge besser im eigenen Land halten können. Super soziale Idee, weil es da ja auch meistens so großartig und friedlich ist und die Diktatoren doch eigentlich nur ein bisschen kuscheln wollen mit den Leuten, die weglaufen.

Zu Zeiten, als Griechenland und Italien ächzten, hat sich hier niemand einen Scheiß um irgendwas gekümmert. Ja, da gibt es halt so coole Vereinbarungen, die wir in Dublin getroffen haben und zum Glück haben wir keine Außengrenzen.
Monate- und jahrelang hat sich kaum was aus Deutschland geregt, während die Probleme größer wurden.

Wenn Ungarn sich dann abriegelt (bin jetzt kein Freund unsere lustigen Despoten aus Ungarn, aber trotzdem, nur mal für den Widerspruch) ist die Kritik groß. Buh, das kann der nicht machen. Der muss den Problemen da einfach Herr werden.

Dann sickern die Leute durch (klar mit fröhlichem Pfeifen der jeweiligen Ankunfts- und Durchreiseländer) und wir versuchen sie zurückzuschicken. Klappt das nicht, weil die Ausreisegesuche auf taube Ohren stoßen, dann zeigen wir uns solidarisch, weil geht ja nicht anders. Tolle Solidarität, die subsidiär zum Zurückschicken ist.
Aber Schulterklopfen darf nicht fehlen.

Sind wir gezwungen solidarisch zu sein, erhebt uns das gleich wieder in die moralische Position, auf Dänemark zu schimpfen, weil die sich auf einmal an die gleichen Verträge halten wollen und auf die verweisen, auf die wir vorher gepocht haben, als Griechenland und Italien um Hilfe gerufen haben. Diese unverschämten Dänen wieder...

Jetzt sind wir alle so toll und solidarisch und zwei Tage später schotten wir uns auch ab, nachdem wir vorher auf all diejenigen geschimpft haben, die diese Politik betrieben haben.

Aber gegen die Schlepper müssen wir vorgehen...die bösen Schlepper, die versuchen Flüchtlinge um Grenzbarrieren herum zu leiten und die ausbeuten...das sind die Bösewichte.

Ganz ehrlich: die deutsche und die europäische Flüchtlingspolitik sind die reinste Schande. Eine Schande für diese Union, eine Schande für Europa und eine Schande für Deutschland. Ich schäme mich wirklich.

Aber jetzt wieder schön zugucken, wie Sultan E. aus T. wieder Kurden beschießt und eine Region in Brand setzt, in der wir ja angeblich Probleme lösen wollen.

edit: achja, Gratulation nochmal an die USA. Toll, dass ihr 10.000 Flüchtlinge innerhalb eines Jahres aus der Region aufnehmen wollt, die ihr in Brand gesetzt habt. Bin ich echt voll stolz auf unsere westlichen Werte.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pyrrhus am 13.09.2015 um 23:03 Uhr bearbeitet
502 Bad Gateway-Talk |#5384
13.09.2015 - 23:04 Uhr
Ach, Angieugly Traurig, dass das so gar nicht unerwartet kommt. Horsti konnte die Füße einfach nicht mehr still halten.

Während Zehntausende vorm faschistischen Schutzwall im Regen stehen gelassen werden, fragt man sich, ob die Amis kein Geld für ein Dach überm Hartplatz haben.
502 Bad Gateway-Talk |#5385
13.09.2015 - 23:12 Uhr
Zitat von Pyrrhus
Zitat von england5germany1
Zitat von Pyrrhus
Zitat von england5germany1
Grenzkontrollen als letztes Mittel. Wie hilflos die Politik der Bundeskanzlerin doch geworden ist. Ein Armutszeugnis.

Eine Schande aber auch die gesamte Flüchtlingspolitik. Aber was nicht fehlen darf ist, dass man sich kräftig auf die Schulter klopft, wenn die Ungarn die Ausreisegesuche der BRD für Flüchtlinge, die sie nicht registriert und durchgelassen haben, abschmettert und man sich sagt "gut. Dann behalten wir sie erstmal"...wir sind so toll...
Ja klar, die kurzeitige Euphorie und "Wir sind so geil und weltoffen" - Nummer durfte nicht fehlen. Zwei Jahre wusste man Bescheid, dass die Welle kommt. Bis vor wenigen Wochen hat man sie im Meer ersaufen lassen und nur dann reagiert, wenn ein paar von ihnen über Italien oder Griechenland ihr Glück gefunden hatten. Jetzt gibt es die fiese "Balkan-Route" und alle geben sich überrascht und schieben den schwarzen Peter in Richtung osteuropäischer Länder. Als reichste Nation innerhalb eines Europas, dass den Titel "vereinter Kontinent gerade mehr und mehr verspielt.

Bankenrettung, um mal polemisch zu werden, ging innerhalb von zwei-drei Nächten.


Ich kann das einfach nicht mehr ernst nehmen. Ganz ehrlich...das regt mich so dermaßen auf alles.

Erst spielt man den Marschgesang, wenn die Amis in den Irak einmarschieren. Eine Situation, die bis heute nicht sanktioniert wurde. Der IS konnte erst so stark werden, weil man die ganzen sunnitischen Militärs von Hussein auf die Straße gejagt hat. Als man in Geheimdienstkreisen das Problem erkannte, hätten noch die Seals und das KSK gereicht, um mit wenigen Opfern eine Bedrohung zu bekämpfen.
Dann liefert man der Peschmerga Waffen, die PKK bleibt aber eine Terrororganisation.

Weil man den Bürgerkrieg, nach dem verbrecherischen Einmarsch im Irak, ja beinahe verloren hätte, heult man rum, dass man keine Bodentruppen schicken will und bekämpft den IS aus der Luft oder liefert den Kurden Waffen.

Gleichzeitig unterstützt Erdogan den IS und feuert auf die einzigen Bodentruppen. Auch da hält man schön brav die Klappe.

Eine Einigung für Syrien findet nicht statt, selbst, wenn der Iran sich gesprächsbereit zeigt, weil Assad nicht Teil der Lösung sein darf (hm, ja irgendwie verständlich, aber auch typisch zurückhaltend stur).

Die ganze Region versinkt im Chaos, die Flüchtlinge aus der Region im Meer und wir schotten uns ab.

Die Bösen sind natürlich jetzt die Schlepper. Die muss man bekämpfen. Na klar. Dass die gar nicht solch eine Macht hätten, wenn man vernünftige Routen und Aufnahmemöglichkeiten in und nach Europa schaffen würde, ist ja nicht so wichtig in dem Kontext.

Unser sozialdemokratischer Außenminister macht sich derzeit daran, die Fluchtursachen zu bekämpfen und schließt Verträge mit afrikanischen Diktatoren ab, damit die ihre Flüchtlinge besser im eigenen Land halten können. Super soziale Idee, weil es da ja auch meistens so großartig und friedlich ist und die Diktatoren doch eigentlich nur ein bisschen kuscheln wollen mit den Leuten, die weglaufen.

Zu Zeiten, als Griechenland und Italien ächzten, hat sich hier niemand einen Scheiß um irgendwas gekümmert. Ja, da gibt es halt so coole Vereinbarungen, die wir in Dublin getroffen haben und zum Glück haben wir keine Außengrenzen.
Monate- und jahrelang hat sich kaum was aus Deutschland geregt, während die Probleme größer wurden.

Wenn Ungarn sich dann abriegelt (bin jetzt kein Freund unsere lustigen Despoten aus Ungarn, aber trotzdem, nur mal für den Widerspruch) ist die Kritik groß. Buh, das kann der nicht machen. Der muss den Problemen da einfach Herr werden.

Dann sickern die Leute durch (klar mit fröhlichem Pfeifen der jeweiligen Ankunfts- und Durchreiseländer) und wir versuchen sie zurückzuschicken. Klappt das nicht, weil die Ausreisegesuche auf taube Ohren stoßen, dann zeigen wir uns solidarisch, weil geht ja nicht anders. Tolle Solidarität, die subsidiär zum Zurückschicken ist.
Aber Schulterklopfen darf nicht fehlen.

Sind wir gezwungen solidarisch zu sein, erhebt uns das gleich wieder in die moralische Position, auf Dänemark zu schimpfen, weil die sich auf einmal an die gleichen Verträge halten wollen und auf die verweisen, auf die wir vorher gepocht haben, als Griechenland und Italien um Hilfe gerufen haben. Diese unverschämten Dänen wieder...

Jetzt sind wir alle so toll und solidarisch und zwei Tage später schotten wir uns auch ab, nachdem wir vorher auf all diejenigen geschimpft haben, die diese Politik betrieben haben.

Aber gegen die Schlepper müssen wir vorgehen...die bösen Schlepper, die versuchen Flüchtlinge um Grenzbarrieren herum zu leiten und die ausbeuten...das sind die Bösewichte.

Ganz ehrlich: die deutsche und die europäische Flüchtlingspolitik sind die reinste Schande. Eine Schande für diese Union, eine Schande für Europa und eine Schande für Deutschland. Ich schäme mich wirklich.

Aber jetzt wieder schön zugucken, wie Sultan E. aus T. wieder Kurden beschießt und eine Region in Brand setzt, in der wir ja angeblich Probleme lösen wollen.

edit: achja, Gratulation nochmal an die USA. Toll, dass ihr 10.000 Flüchtlinge innerhalb eines Jahres aus der Region aufnehmen wollt, die ihr in Brand gesetzt habt. Bin ich echt voll stolz auf unsere westlichen Werte.
Wir werden uns in ein paar Jahrzehnten an die Zeit jetzt zurückerinnern. An die Tage, in denen die kluge Idee von einem vereinten Europa vor die Hunde ging und man sich stattdessen wieder zum Modell der Kleinstaaterei zurückentwickelt hat. Einer ganzen Generation, die nach dem Fall der Mauer aufgewachsen ist, wird gerade mit der Furcht vor dem Front National und den Orbans im Osten, wird gerade ein Europa genommen, das man auch für sich geplant hat(te). Mehr Europa wäre auch jetzt die einzige Lösung, stattdessen entwickelt es sich unter konservativer Führung, Arm in Arm mit großen und einflussreichen Medienhäusern zurück und mühsam, über Jahrzehnte ggs. aufgebautes Vertrauen geht verschütt.

Ein Europa, das in humanitären Krisen, in denen die Werte gefragt sind, für die es sich rühmtwir uns rühmen, nicht mehr funktioniert, ist eine Schande.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von england5germany1 am 13.09.2015 um 23:14 Uhr bearbeitet
502 Bad Gateway-Talk |#5386
13.09.2015 - 23:20 Uhr
Ich würde diese Politik ja gerne abwählen, aber ausgerechnet die Sozialdemokratie hat sich vom Ordoliberalismus der EU ja schlucken lassen und sich in Innen- und Außenpolitik nahtlos an die Konservativen angelehnt. Die Linke ist nicht regierungsfaehig und die Grünen sind mir zu opportun. Tolle Wurst. Bin wohl demokratiemuede und eine Schande für das Wahlrecht.

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502 Bad Gateway-Talk |#5387
13.09.2015 - 23:26 Uhr
Zitat von Pyrrhus
Ich würde diese Politik ja gerne abwählen, aber ausgerechnet die Sozialdemokratie hat sich vom Ordoliberalismus der EU ja schlucken lassen und sich in Innen- und Außenpolitik nahtlos an die Konservativen angelehnt. Die Linke ist nicht regierungsfaehig und die Grünen sind mir zu opportun. Tolle Wurst. Bin wohl demokratiemuede und eine Schande für das Wahlrecht.
Sehr interessant, was in GB mit Corbyn als neuem Chef bei Labour geschieht. Gleichzeitig aber auch GB, das Europa längst aufgegeben hat.

Trotzdem könnte der Weg nach links von Labour ein Zeichen sein, wie es geht und wie sich eine Linke, nein nennen wir es Alternative (nicht zu verwechseln mit den Fasco-Möllemanns um Petri uns Konsorten) europaweit verstehen muss.

Hierzulande ist man ja derzeit schon extrem links angesiedelt, wenn man seine Stimme für bezahlbaren Wohnraum erhebt. Ein Irrsinn, wie sich dieses Europa politisch einzig in eine Richtung entwickelt hat und politische Vielfalt quasi mit abgeschafft hat. Die Große Koalition des Stillstands.
502 Bad Gateway-Talk |#5388
13.09.2015 - 23:34 Uhr
Das steht teilweise in den europäischen Verträgen, teilweise ist es die logische Folge der Konzeption Europas. Das Problem ist nur, dass sich die Linken dieser Strömung mittlerweile unterwerfen, anstatt den Aufstand zu proben und wenigstens für ein Aufweichen dieser Richtung einzustehen. Und dann wundern, warum man bei 24% rumlungert, wenn man mit der CDSU koaliert und genau diesen Kurs mitschlingert.

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502 Bad Gateway-Talk |#5389
13.09.2015 - 23:36 Uhr
Zitat von england5germany1
Zitat von Pyrrhus
Ich würde diese Politik ja gerne abwählen, aber ausgerechnet die Sozialdemokratie hat sich vom Ordoliberalismus der EU ja schlucken lassen und sich in Innen- und Außenpolitik nahtlos an die Konservativen angelehnt. Die Linke ist nicht regierungsfaehig und die Grünen sind mir zu opportun. Tolle Wurst. Bin wohl demokratiemuede und eine Schande für das Wahlrecht.
Sehr interessant, was in GB mit Corbyn als neuem Chef bei Labour geschieht. Gleichzeitig aber auch GB, das Europa längst aufgegeben hat.

Trotzdem könnte der Weg nach links von Labour ein Zeichen sein, wie es geht und wie sich eine Linke, nein nennen wir es Alternative (nicht zu verwechseln mit den Fasco-Möllemanns um Petri uns Konsorten) europaweit verstehen muss.

Hierzulande ist man ja derzeit schon extrem links angesiedelt, wenn man seine Stimme für bezahlbaren Wohnraum erhebt. Ein Irrsinn, wie sich dieses Europa politisch einzig in eine Richtung entwickelt hat und politische Vielfalt quasi mit abgeschafft hat. Die Große Koalition des Stillstands.

Kann mir ernsthaft nicht erklären, wie solch ein starker Rechtsruck entstehen konnte...

Ganz guter Artikel zum Thema btw:

http://mobile.nytimes.com/2015/09/08/opinion/roger-cohen-aylan-kurdis-europe.html?referrer=&_r=0
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Flafu am 13.09.2015 um 23:40 Uhr bearbeitet
502 Bad Gateway-Talk |#5390
13.09.2015 - 23:40 Uhr
Zitat von Flafu
Zitat von england5germany1
Zitat von Pyrrhus
Ich würde diese Politik ja gerne abwählen, aber ausgerechnet die Sozialdemokratie hat sich vom Ordoliberalismus der EU ja schlucken lassen und sich in Innen- und Außenpolitik nahtlos an die Konservativen angelehnt. Die Linke ist nicht regierungsfaehig und die Grünen sind mir zu opportun. Tolle Wurst. Bin wohl demokratiemuede und eine Schande für das Wahlrecht.
Sehr interessant, was in GB mit Corbyn als neuem Chef bei Labour geschieht. Gleichzeitig aber auch GB, das Europa längst aufgegeben hat.

Trotzdem könnte der Weg nach links von Labour ein Zeichen sein, wie es geht und wie sich eine Linke, nein nennen wir es Alternative (nicht zu verwechseln mit den Fasco-Möllemanns um Petri uns Konsorten) europaweit verstehen muss.

Hierzulande ist man ja derzeit schon extrem links angesiedelt, wenn man seine Stimme für bezahlbaren Wohnraum erhebt. Ein Irrsinn, wie sich dieses Europa politisch einzig in eine Richtung entwickelt hat und politische Vielfalt quasi mit abgeschafft hat. Die Große Koalition des Stillstands.

Kann mir ernsthaft nicht erklären, wie solch ein starker Rechtsruck entstehen konnte...
Die Angst vor Visionen.
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