| Vereinsführung & Finanzen
03.07.2019 - 20:47 Uhr
10.10.2025 - 19:10 Uhr
Zitat von Moglikind
Sind das Zahlungen, die im Rückstand sind oder sind die noch gar nicht fällig? Reine Spekulation, dass die nicht geleisteten Zahlungen mit Finanzschwierigkeiten zusammenhängen. Das verkauft sich auf dem deutschen Newsmarkt halt besser
Laut demselben Bericht haben andere Vereine noch 64 Mio Transferschulden bei Barca, u.a. Al Hilal. Haben die jetzt auch Finanzprobleme?!?
Sind das Zahlungen, die im Rückstand sind oder sind die noch gar nicht fällig? Reine Spekulation, dass die nicht geleisteten Zahlungen mit Finanzschwierigkeiten zusammenhängen. Das verkauft sich auf dem deutschen Newsmarkt halt besser
Laut demselben Bericht haben andere Vereine noch 64 Mio Transferschulden bei Barca, u.a. Al Hilal. Haben die jetzt auch Finanzprobleme?!?
Ich vermute das es sich hierbei um Ratenzahlungen handelt die nicht unüblicherweise mit diversen Transfers ausgehandelt werden. Ich glaube nicht das es sich hier um Bonus Zahlungen wie z.B Wenn Lewa den Ballon dor gewinnen sollte wir 20Mio an Bayern abdrücken müssen handelt, sondern es fixe Summe sind die "abgestottert" werden müssen.
10.10.2025 - 19:23 Uhr
Zitat von Moglikind
Sind das Zahlungen, die im Rückstand sind oder sind die noch gar nicht fällig? Reine Spekulation, dass die nicht geleisteten Zahlungen mit Finanzschwierigkeiten zusammenhängen. Das verkauft sich auf dem deutschen Newsmarkt halt besser
Laut demselben Bericht haben andere Vereine noch 64 Mio Transferschulden bei Barca, u.a. Al Hilal. Haben die jetzt auch Finanzprobleme?!?
Sind das Zahlungen, die im Rückstand sind oder sind die noch gar nicht fällig? Reine Spekulation, dass die nicht geleisteten Zahlungen mit Finanzschwierigkeiten zusammenhängen. Das verkauft sich auf dem deutschen Newsmarkt halt besser
Laut demselben Bericht haben andere Vereine noch 64 Mio Transferschulden bei Barca, u.a. Al Hilal. Haben die jetzt auch Finanzprobleme?!?
Alle Vereine haben transferschulden. Mit der Amortisierung von Transfers und raten Zahlungen die heutzutage Standard sind ist es Standard geworden. Das Transfers auf einem Schlag bezahlt werden ist extrem selten.
Bei einem kürzlichen The Athletic Artikel über United wurden Transfer Schulden verglichen von den europäischen top Vereinen (alle in Pfund)
England
United 345 Millionen
Tottenham 279
Chelsea 266
Arsenal 229
West Ham 127
City 110
Villa 79
Liverpool 70
Newcastle 64
Frankreich
PSG 149
Marseille 63
Italien
Juventus 102
Inter 35
Milan 25
Deutschland
Dortmund 55
Bayern 37
Spanien
Barça 70
Madrid 30
Atleti 19
Ich weiß nicht ob die Zahlen die Transfers von diesem Sommer auch mitspielen, aber man sieht klar dass Barça bei weitem nicht am schlimmsten ist und auch das Vereine mit unterschiedlicher finanzieller sicherheit Schulden haben. Selbst die Bayern haben Schulden trotz rekord Umsatz.
Die Auswahl ist auch nur europäische Vereine. Würde man die saudischen inkludieren würde es auch den Rahmen sprengen.
Das man jetzt so viel Aufmerksamkeit den Barça Schulden gibt ist einfach nur clickbait. Alle haben Schulden, dem Durchschnitts Fan ist das aber meist nicht bewusst.
13.10.2025 - 11:42 Uhr
das sind normale ratenzahlungen. standard bei praktisch jedem verein und jedem transfer. das sind keine rückstand oder sonst was, sondern das sind festgelegte zahlungsmodalitäten mit denen auch der abgegebende verein einverstanden war (ja auch die bayern, sonst hätte sie den vertrag nicht unterschrieben).
clickbait einer total unseriösen redaktion. mehr steckt dahinter nicht.
--
lewandowski ist übrigens das beste beispiel dafür, dass wir unsere transferratenzahlungen fristgerecht leisten.
mein beitrag dazu im oktober 2024 im bayern-forum:
--
im annual report 2023/2024 steht dann, dass man den bayern noch +/-20 mio euro schuldet. 10 mio euro kurzfristig (saison 2024/2025) und 10 mio euro langfristig. auch das unterstreicht das meine berechnung vom oktober 2024 absolut korrekt war.
meinem beitrag zufolge damals müsste barcelona jetzt noch genau 1 rate an bayern bezahlen diese saison. gemäss 2playbook (welche offensichtlich bereits einsicht in den annual report hatte) ist das auch exakt der fall und so sichtbar in den neuen reports.
https://www.2playbook.com/clubes/cuentas-fc-barcelona-dato-dato/rb-leipzig-palmeiras-cuanto-adeuda-quien-debe-dinero-barca-por-traspasos_20275_102.html
"El fichaje de otro atacante, Robert Lewandowski, también ha dejado un largo reguero de dinero en un buen número de clubes, con punto final en 2025-2026. En el caso del delantero, este curso se abonarán los últimos 11,2 millones de euros entre siete clubes."
---
der fc barcelona hat also den transfer von robert lewandwoski fristgerecht bezahlt in den abgemachten raten. alles 100% korrekt und seriös abgelaufen und die redaktion von FOCUS hier versucht das anders darzustellen. das ist bewusstes verbreiten von fehlinformationen. absolut unseriös.
---
dazu übirgens noch eine interessante erkenntnis. gemäss 2playbook sind von den 159,2 millionen euro transferschulden exakt 140,7 millionen euro diese saison fällig. auf der einen seite heisst das, das wir diese saison hier eine hohe belastung haben und viel bezahlen müssen, aber auf der anderen seite bedeutet dies, dass wir nach dieser saison nur noch 18.5 mio euro transferschulden haben, sprich wir werden sehr viel flexibilität haben für neue transfers, da wir praktisch alle transfers komplett abbezahlt haben. auch teure transfers sind dann wieder problemlos möglich. das unterstreicht auch die zahl, dass die amortsationskosten von transfers aktuell bei 81.3 mio euro stehen. die tiefste zahl seit 2016/2017 (2020 lag die zahl noch bei satten 174 mio euro). auch das gibt flexibilität für neue transfers. das FFP ist dann natürlich ein anderes thema.
clickbait einer total unseriösen redaktion. mehr steckt dahinter nicht.
--
lewandowski ist übrigens das beste beispiel dafür, dass wir unsere transferratenzahlungen fristgerecht leisten.
mein beitrag dazu im oktober 2024 im bayern-forum:
Zitat von La-Masia
im annual report 2022/2023 ist ausgewiesen, dass barcelona dem fc bayern noch insgeamt 31,315 mio euro schuldet. 10,21 mio euro kurzfristig und 21,105 mio euro langfristig. damit wissen wir also auch wieviel barcelona in der saison 2023/2024 überweisen musste an fc bayern gemäss beiderseits unterzeichneten vertrag (also auch der fc bayern war mit dem ratenplan einverstanden, sonst hätten sie den vertrag nicht unterschrieben). 10,21 mio euro. hat das barca bezahlt vergangene saison?
wenn ich deine FCB inside zahlen nehme (die sehr wahrscheinlich gerundet sind), dann schuldet barca bayern heute noch 21 mio euro. die letzjährigen insgesamt 31,315 mio euro minus die aktuelle restsumme von 21 mio euro = 10,3 mio euro.
wie hoch waren die letzjährigen kurzfristigen schulden von barcelona gegenüber bayern haben wir gesehen im annual report 2022/2023? genau, 10,21 mio euro. was für ein zufall, das geht ja wunderbar auf zwinker
das gleiche spiel kann man übrigens mit anderen transfers machen wie z.b ferran torres. da sieht man im annual report 2022/2023, dass barcelona kurzfristig fast 13 mio euro an city zahlen muss und die gesamtrestschuld bei 39 mio euro liegt. aus dem bericht (der als quelle für FCBinside dient by the way, die haben da einfach abgeschrieben) schuldet barca city jetzt noch 13 mio euro kurzfristig und 13 mio euro langfristig. also 26 mio euro. auch hier: klar zu sehen, barcelona hat die 13 mio euro rate letztes jahr brav bezahlt.
schlussfolgerung:
barcelona bezahlt offensichtlich seine (transfer)rechnungen pünklich. auch gegenüber den bayern. dass barcelona lewandowski in jährlichen 10 mio euro raten bezahlt (und das geht aus den annual reports von barca eben klar und deutlich hervor), war für die bayern offensichtlich in ordnung, denn sie haben die transfervereinbarung für den spieler ja genauso unterschrieben wie barcelona.
im annual report 2022/2023 ist ausgewiesen, dass barcelona dem fc bayern noch insgeamt 31,315 mio euro schuldet. 10,21 mio euro kurzfristig und 21,105 mio euro langfristig. damit wissen wir also auch wieviel barcelona in der saison 2023/2024 überweisen musste an fc bayern gemäss beiderseits unterzeichneten vertrag (also auch der fc bayern war mit dem ratenplan einverstanden, sonst hätten sie den vertrag nicht unterschrieben). 10,21 mio euro. hat das barca bezahlt vergangene saison?
wenn ich deine FCB inside zahlen nehme (die sehr wahrscheinlich gerundet sind), dann schuldet barca bayern heute noch 21 mio euro. die letzjährigen insgesamt 31,315 mio euro minus die aktuelle restsumme von 21 mio euro = 10,3 mio euro.
wie hoch waren die letzjährigen kurzfristigen schulden von barcelona gegenüber bayern haben wir gesehen im annual report 2022/2023? genau, 10,21 mio euro. was für ein zufall, das geht ja wunderbar auf zwinker
das gleiche spiel kann man übrigens mit anderen transfers machen wie z.b ferran torres. da sieht man im annual report 2022/2023, dass barcelona kurzfristig fast 13 mio euro an city zahlen muss und die gesamtrestschuld bei 39 mio euro liegt. aus dem bericht (der als quelle für FCBinside dient by the way, die haben da einfach abgeschrieben) schuldet barca city jetzt noch 13 mio euro kurzfristig und 13 mio euro langfristig. also 26 mio euro. auch hier: klar zu sehen, barcelona hat die 13 mio euro rate letztes jahr brav bezahlt.
schlussfolgerung:
barcelona bezahlt offensichtlich seine (transfer)rechnungen pünklich. auch gegenüber den bayern. dass barcelona lewandowski in jährlichen 10 mio euro raten bezahlt (und das geht aus den annual reports von barca eben klar und deutlich hervor), war für die bayern offensichtlich in ordnung, denn sie haben die transfervereinbarung für den spieler ja genauso unterschrieben wie barcelona.
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im annual report 2023/2024 steht dann, dass man den bayern noch +/-20 mio euro schuldet. 10 mio euro kurzfristig (saison 2024/2025) und 10 mio euro langfristig. auch das unterstreicht das meine berechnung vom oktober 2024 absolut korrekt war.
meinem beitrag zufolge damals müsste barcelona jetzt noch genau 1 rate an bayern bezahlen diese saison. gemäss 2playbook (welche offensichtlich bereits einsicht in den annual report hatte) ist das auch exakt der fall und so sichtbar in den neuen reports.
https://www.2playbook.com/clubes/cuentas-fc-barcelona-dato-dato/rb-leipzig-palmeiras-cuanto-adeuda-quien-debe-dinero-barca-por-traspasos_20275_102.html
"El fichaje de otro atacante, Robert Lewandowski, también ha dejado un largo reguero de dinero en un buen número de clubes, con punto final en 2025-2026. En el caso del delantero, este curso se abonarán los últimos 11,2 millones de euros entre siete clubes."
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der fc barcelona hat also den transfer von robert lewandwoski fristgerecht bezahlt in den abgemachten raten. alles 100% korrekt und seriös abgelaufen und die redaktion von FOCUS hier versucht das anders darzustellen. das ist bewusstes verbreiten von fehlinformationen. absolut unseriös.
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dazu übirgens noch eine interessante erkenntnis. gemäss 2playbook sind von den 159,2 millionen euro transferschulden exakt 140,7 millionen euro diese saison fällig. auf der einen seite heisst das, das wir diese saison hier eine hohe belastung haben und viel bezahlen müssen, aber auf der anderen seite bedeutet dies, dass wir nach dieser saison nur noch 18.5 mio euro transferschulden haben, sprich wir werden sehr viel flexibilität haben für neue transfers, da wir praktisch alle transfers komplett abbezahlt haben. auch teure transfers sind dann wieder problemlos möglich. das unterstreicht auch die zahl, dass die amortsationskosten von transfers aktuell bei 81.3 mio euro stehen. die tiefste zahl seit 2016/2017 (2020 lag die zahl noch bei satten 174 mio euro). auch das gibt flexibilität für neue transfers. das FFP ist dann natürlich ein anderes thema.
22.01.2026 - 10:18 Uhr
Laut der Football Money League von Deloitte ist Barca nun mit €974,8mio Umsatz, was einem Zuwachs von ca. 27% entspricht, neue Nummer 2 im Klubfußball.
Rund 70mio davon sind auf den Verkauf der lizenzierten VIP-Plätze zurückzuführen. Aber auch ohne die 70 wären wir vor den Bayern auf Platz 2.
https://www.deloitte.com/uk/en/services/consulting-financial/analysis/deloitte-football-money-league.html
Rund 70mio davon sind auf den Verkauf der lizenzierten VIP-Plätze zurückzuführen. Aber auch ohne die 70 wären wir vor den Bayern auf Platz 2.
https://www.deloitte.com/uk/en/services/consulting-financial/analysis/deloitte-football-money-league.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gershwin am 22.01.2026 um 10:19 Uhr bearbeitet
22.01.2026 - 16:11 Uhr
Zitat von Gershwin
Laut der Football Money League von Deloitte ist Barca nun mit €974,8mio Umsatz, was einem Zuwachs von ca. 27% entspricht, neue Nummer 2 im Klubfußball.
Rund 70mio davon sind auf den Verkauf der lizenzierten VIP-Plätze zurückzuführen. Aber auch ohne die 70 wären wir vor den Bayern auf Platz 2.
https://www.deloitte.com/uk/en/services/consulting-financial/analysis/deloitte-football-money-league.html
Laut der Football Money League von Deloitte ist Barca nun mit €974,8mio Umsatz, was einem Zuwachs von ca. 27% entspricht, neue Nummer 2 im Klubfußball.
Rund 70mio davon sind auf den Verkauf der lizenzierten VIP-Plätze zurückzuführen. Aber auch ohne die 70 wären wir vor den Bayern auf Platz 2.
https://www.deloitte.com/uk/en/services/consulting-financial/analysis/deloitte-football-money-league.html
Bei der Aufarbeitung in wie viel Spieltag, Übertragung und kommerziell hatten wir bereits einen der höchsten summen was Spieltag einkommen angeht. Wenn das Stadion dann fertig ist wird das noch höher ausfallen.
15.03.2026 - 22:10 Uhr
Joan Laporta bleibt unser Präsident!
💙❤️
💙❤️
16.03.2026 - 06:52 Uhr
16.03.2026 - 10:13 Uhr
Ist für mich irgendwie eher das geringere Übel, wirklich pro Laporta bin ich nicht. Dafür laufen mir persönlich im Hintergrund zu viele dubiose Dinge ab, sei es der Stadionbau, den Limak trotz anfänglich schlechter Bewertung der technischen Experten (unter anderem wegen des unrealistischen Zeitplans, der wie erwartet nicht eingehalten werden konnte, während man gleichzeitig nicht die vertraglich festgelegten Strafzahlungen in Anspruch nimmt), oder die Causa Echeverria, damals schon wegen öffentlichen Drucks zurückgetreten, weil er Mitglied einer Franco Stiftung war, und der auch heute noch viel Einfluss haben soll, ohne einen offiziellen Posten zu haben.
Font war sowieso schon der Underdog, hat dann aber noch den Fehler gemacht, sich auf politische Spielchen einzulassen, und das gegen Laporta, der sowas beherrscht wie kaum ein anderer. Da kannst du auch einen Grand Master zu einer Partie Schach herausfordern, das Ergebnis wäre dasselbe und du verlierst krachend. Der letzte Sargnagel war für mich persönlich der Angriff auf Olmo. Du kannst deinen Gegner kritisieren, wenn dich die Transfers und Pläne nicht überzeugen, aber schlecht über einen derzeitigen Spieler zu reden, der in der eigenen Jugend ausgebildet wurde und dessen Präsident du sein willst, das ist für mich einfach ein No-Go. Da sieht man dann auch perfekt, dass Font ein Unternehmer ist, aber eben auf politischer Ebene nicht die nötige Erfahrung hat für so einen Wahlkampf. Als Fan oder Person der Öffentlichkeit darfst du das alles sagen, aber als Präsidentschaftskandidat musst du dich einfach diplomatischer und bedachter ausdrücken.
Naja, schauen wir mal was die nächsten 5 Jahre unter Laporta mit sich bringen. Die sportliche Entwicklung kann man bisher nicht beklagen, finanziell ist man auf gutem Wege sich zu stabilisieren. Jetzt kommt man aber an den Punkt, wo man wieder mehr Spielraum hat, was gleichzeitig auch den Raum für große Fehler eröffnet. Deco macht bis hierhin einen guten Job, ich hoffe man findet den richtigen Mittelweg und verballert das Geld nicht in den nächsten Jahren, nur weil man auf Biegen und Brechen hoch hinaus will. Es braucht einen klaren Plan, sinnvolle Transfers um Baustellen zu schließen und den Kader in der Breite zu verstärken, und gleichzeitig die nötige Balance, um weiterhin den eigenen Talenten Platz zur Entwicklung zu geben und eine Chance im First Team zu haben, wenn sie es verdienen.
Und was man als Fussballfan gerne vergisst: Man hat zwar den größten Anteil im Verein, steht aber nicht alleine da. Es gibt genug Fans, die sich eben nicht großartig für den Fussball interessieren, sondern Handball- oder Basketballfans sind. Denen geht es um ganz andere Dinge als uns, und bewerten die Herrschaften auch auf anderer Grundlage.
Font hätte in Zukunft sicherlich weitere Chancen falls er antritt, dann müsste er aber seine Kampagne anpassen. Bei jüngeren Fans dürfte er mit seinen technischen Reformen gut ankommen, vor allem die alteingesessenen Socios überzeugst du damit aber wenig. Auch Dinge wie der Plan, den Verein mehr wie ein Unternehmen aufzubauen, klingen zwar auf dem Papier ganz nett, sind aber am Ende sinnlos, wenn der Präsident trotzdem die sportliche Führung austauschen kann wie er will. Das ist dann halt am Ende nur eine Scheinreform, die eigentlich nichts ändert. Ich persönlich würde es aber begrüßen, wenn es bei den nächsten Wahlen dann einen anständigen Kandidaten gibt, der nicht aus dem Lager Laportas oder Bartomeus/Rosells kommt und letztendlich nur deren verlängerter Arm wäre.
Font war sowieso schon der Underdog, hat dann aber noch den Fehler gemacht, sich auf politische Spielchen einzulassen, und das gegen Laporta, der sowas beherrscht wie kaum ein anderer. Da kannst du auch einen Grand Master zu einer Partie Schach herausfordern, das Ergebnis wäre dasselbe und du verlierst krachend. Der letzte Sargnagel war für mich persönlich der Angriff auf Olmo. Du kannst deinen Gegner kritisieren, wenn dich die Transfers und Pläne nicht überzeugen, aber schlecht über einen derzeitigen Spieler zu reden, der in der eigenen Jugend ausgebildet wurde und dessen Präsident du sein willst, das ist für mich einfach ein No-Go. Da sieht man dann auch perfekt, dass Font ein Unternehmer ist, aber eben auf politischer Ebene nicht die nötige Erfahrung hat für so einen Wahlkampf. Als Fan oder Person der Öffentlichkeit darfst du das alles sagen, aber als Präsidentschaftskandidat musst du dich einfach diplomatischer und bedachter ausdrücken.
Naja, schauen wir mal was die nächsten 5 Jahre unter Laporta mit sich bringen. Die sportliche Entwicklung kann man bisher nicht beklagen, finanziell ist man auf gutem Wege sich zu stabilisieren. Jetzt kommt man aber an den Punkt, wo man wieder mehr Spielraum hat, was gleichzeitig auch den Raum für große Fehler eröffnet. Deco macht bis hierhin einen guten Job, ich hoffe man findet den richtigen Mittelweg und verballert das Geld nicht in den nächsten Jahren, nur weil man auf Biegen und Brechen hoch hinaus will. Es braucht einen klaren Plan, sinnvolle Transfers um Baustellen zu schließen und den Kader in der Breite zu verstärken, und gleichzeitig die nötige Balance, um weiterhin den eigenen Talenten Platz zur Entwicklung zu geben und eine Chance im First Team zu haben, wenn sie es verdienen.
Und was man als Fussballfan gerne vergisst: Man hat zwar den größten Anteil im Verein, steht aber nicht alleine da. Es gibt genug Fans, die sich eben nicht großartig für den Fussball interessieren, sondern Handball- oder Basketballfans sind. Denen geht es um ganz andere Dinge als uns, und bewerten die Herrschaften auch auf anderer Grundlage.
Font hätte in Zukunft sicherlich weitere Chancen falls er antritt, dann müsste er aber seine Kampagne anpassen. Bei jüngeren Fans dürfte er mit seinen technischen Reformen gut ankommen, vor allem die alteingesessenen Socios überzeugst du damit aber wenig. Auch Dinge wie der Plan, den Verein mehr wie ein Unternehmen aufzubauen, klingen zwar auf dem Papier ganz nett, sind aber am Ende sinnlos, wenn der Präsident trotzdem die sportliche Führung austauschen kann wie er will. Das ist dann halt am Ende nur eine Scheinreform, die eigentlich nichts ändert. Ich persönlich würde es aber begrüßen, wenn es bei den nächsten Wahlen dann einen anständigen Kandidaten gibt, der nicht aus dem Lager Laportas oder Bartomeus/Rosells kommt und letztendlich nur deren verlängerter Arm wäre.
17.03.2026 - 00:02 Uhr
Zitat von Hot_Cevap
Ist für mich irgendwie eher das geringere Übel, wirklich pro Laporta bin ich nicht. Dafür laufen mir persönlich im Hintergrund zu viele dubiose Dinge ab, sei es der Stadionbau, den Limak trotz anfänglich schlechter Bewertung der technischen Experten (unter anderem wegen des unrealistischen Zeitplans, der wie erwartet nicht eingehalten werden konnte, während man gleichzeitig nicht die vertraglich festgelegten Strafzahlungen in Anspruch nimmt), oder die Causa Echeverria, damals schon wegen öffentlichen Drucks zurückgetreten, weil er Mitglied einer Franco Stiftung war, und der auch heute noch viel Einfluss haben soll, ohne einen offiziellen Posten zu haben.
Font war sowieso schon der Underdog, hat dann aber noch den Fehler gemacht, sich auf politische Spielchen einzulassen, und das gegen Laporta, der sowas beherrscht wie kaum ein anderer. Da kannst du auch einen Grand Master zu einer Partie Schach herausfordern, das Ergebnis wäre dasselbe und du verlierst krachend. Der letzte Sargnagel war für mich persönlich der Angriff auf Olmo. Du kannst deinen Gegner kritisieren, wenn dich die Transfers und Pläne nicht überzeugen, aber schlecht über einen derzeitigen Spieler zu reden, der in der eigenen Jugend ausgebildet wurde und dessen Präsident du sein willst, das ist für mich einfach ein No-Go. Da sieht man dann auch perfekt, dass Font ein Unternehmer ist, aber eben auf politischer Ebene nicht die nötige Erfahrung hat für so einen Wahlkampf. Als Fan oder Person der Öffentlichkeit darfst du das alles sagen, aber als Präsidentschaftskandidat musst du dich einfach diplomatischer und bedachter ausdrücken.
Naja, schauen wir mal was die nächsten 5 Jahre unter Laporta mit sich bringen. Die sportliche Entwicklung kann man bisher nicht beklagen, finanziell ist man auf gutem Wege sich zu stabilisieren. Jetzt kommt man aber an den Punkt, wo man wieder mehr Spielraum hat, was gleichzeitig auch den Raum für große Fehler eröffnet. Deco macht bis hierhin einen guten Job, ich hoffe man findet den richtigen Mittelweg und verballert das Geld nicht in den nächsten Jahren, nur weil man auf Biegen und Brechen hoch hinaus will. Es braucht einen klaren Plan, sinnvolle Transfers um Baustellen zu schließen und den Kader in der Breite zu verstärken, und gleichzeitig die nötige Balance, um weiterhin den eigenen Talenten Platz zur Entwicklung zu geben und eine Chance im First Team zu haben, wenn sie es verdienen.
Und was man als Fussballfan gerne vergisst: Man hat zwar den größten Anteil im Verein, steht aber nicht alleine da. Es gibt genug Fans, die sich eben nicht großartig für den Fussball interessieren, sondern Handball- oder Basketballfans sind. Denen geht es um ganz andere Dinge als uns, und bewerten die Herrschaften auch auf anderer Grundlage.
Font hätte in Zukunft sicherlich weitere Chancen falls er antritt, dann müsste er aber seine Kampagne anpassen. Bei jüngeren Fans dürfte er mit seinen technischen Reformen gut ankommen, vor allem die alteingesessenen Socios überzeugst du damit aber wenig. Auch Dinge wie der Plan, den Verein mehr wie ein Unternehmen aufzubauen, klingen zwar auf dem Papier ganz nett, sind aber am Ende sinnlos, wenn der Präsident trotzdem die sportliche Führung austauschen kann wie er will. Das ist dann halt am Ende nur eine Scheinreform, die eigentlich nichts ändert. Ich persönlich würde es aber begrüßen, wenn es bei den nächsten Wahlen dann einen anständigen Kandidaten gibt, der nicht aus dem Lager Laportas oder Bartomeus/Rosells kommt und letztendlich nur deren verlängerter Arm wäre.
Ist für mich irgendwie eher das geringere Übel, wirklich pro Laporta bin ich nicht. Dafür laufen mir persönlich im Hintergrund zu viele dubiose Dinge ab, sei es der Stadionbau, den Limak trotz anfänglich schlechter Bewertung der technischen Experten (unter anderem wegen des unrealistischen Zeitplans, der wie erwartet nicht eingehalten werden konnte, während man gleichzeitig nicht die vertraglich festgelegten Strafzahlungen in Anspruch nimmt), oder die Causa Echeverria, damals schon wegen öffentlichen Drucks zurückgetreten, weil er Mitglied einer Franco Stiftung war, und der auch heute noch viel Einfluss haben soll, ohne einen offiziellen Posten zu haben.
Font war sowieso schon der Underdog, hat dann aber noch den Fehler gemacht, sich auf politische Spielchen einzulassen, und das gegen Laporta, der sowas beherrscht wie kaum ein anderer. Da kannst du auch einen Grand Master zu einer Partie Schach herausfordern, das Ergebnis wäre dasselbe und du verlierst krachend. Der letzte Sargnagel war für mich persönlich der Angriff auf Olmo. Du kannst deinen Gegner kritisieren, wenn dich die Transfers und Pläne nicht überzeugen, aber schlecht über einen derzeitigen Spieler zu reden, der in der eigenen Jugend ausgebildet wurde und dessen Präsident du sein willst, das ist für mich einfach ein No-Go. Da sieht man dann auch perfekt, dass Font ein Unternehmer ist, aber eben auf politischer Ebene nicht die nötige Erfahrung hat für so einen Wahlkampf. Als Fan oder Person der Öffentlichkeit darfst du das alles sagen, aber als Präsidentschaftskandidat musst du dich einfach diplomatischer und bedachter ausdrücken.
Naja, schauen wir mal was die nächsten 5 Jahre unter Laporta mit sich bringen. Die sportliche Entwicklung kann man bisher nicht beklagen, finanziell ist man auf gutem Wege sich zu stabilisieren. Jetzt kommt man aber an den Punkt, wo man wieder mehr Spielraum hat, was gleichzeitig auch den Raum für große Fehler eröffnet. Deco macht bis hierhin einen guten Job, ich hoffe man findet den richtigen Mittelweg und verballert das Geld nicht in den nächsten Jahren, nur weil man auf Biegen und Brechen hoch hinaus will. Es braucht einen klaren Plan, sinnvolle Transfers um Baustellen zu schließen und den Kader in der Breite zu verstärken, und gleichzeitig die nötige Balance, um weiterhin den eigenen Talenten Platz zur Entwicklung zu geben und eine Chance im First Team zu haben, wenn sie es verdienen.
Und was man als Fussballfan gerne vergisst: Man hat zwar den größten Anteil im Verein, steht aber nicht alleine da. Es gibt genug Fans, die sich eben nicht großartig für den Fussball interessieren, sondern Handball- oder Basketballfans sind. Denen geht es um ganz andere Dinge als uns, und bewerten die Herrschaften auch auf anderer Grundlage.
Font hätte in Zukunft sicherlich weitere Chancen falls er antritt, dann müsste er aber seine Kampagne anpassen. Bei jüngeren Fans dürfte er mit seinen technischen Reformen gut ankommen, vor allem die alteingesessenen Socios überzeugst du damit aber wenig. Auch Dinge wie der Plan, den Verein mehr wie ein Unternehmen aufzubauen, klingen zwar auf dem Papier ganz nett, sind aber am Ende sinnlos, wenn der Präsident trotzdem die sportliche Führung austauschen kann wie er will. Das ist dann halt am Ende nur eine Scheinreform, die eigentlich nichts ändert. Ich persönlich würde es aber begrüßen, wenn es bei den nächsten Wahlen dann einen anständigen Kandidaten gibt, der nicht aus dem Lager Laportas oder Bartomeus/Rosells kommt und letztendlich nur deren verlängerter Arm wäre.
Auch wenn mir Laporta (von aussen betrachtet) wenig sympathisch ist und ich keinen Kaffee mit ihm trinken möchte, begrüsse ich die Wiederwahl ebenso. Nach der desaströsen Bartomeu-Zeit scheint der Verein sowohl sportlich als auch finanziell wieder auf einem erfolgsversprechenden Kurs zu sein. Ich hoffe nur, dass der solide Kurs beibehalten wird, und nach einer Rückkehr in die 1:1-Regel nicht wieder mit Geld um sich geworfen wird. Eine Kursänderung ist auch nicht nötig, sollte La Masia in den kommenden Jahren weiterhin regelmässig vielversprechende Talente hervorbringen.
Eine Befürchtung bleibt: Wenn ich mich recht entsinne, hatte Laporta (gemäss @La-Masia ) in der zweiten Hälfte seiner ersten Amtszeit etliche zentrale Funktionäre verloren, was das Schiff ins Schlingern brachte. Ich wünsche mir, dass er seinen wichtigsten Funktionärspferden im Stall besser Sorge trägt, auf dass die erfreuliche Entwicklung und Beruhigung fortgesetzt werden kann.
17.03.2026 - 10:23 Uhr
Es ist schade das @La-Masia nicht mehr da ist, um uns seine Sicht der Weise zu erklären, denn ich denke die meisten hier, inklusive mir verstehen weder katalanisch noch bin ich ein Mitglied und an der Wahl beteiligt gewesen.
Leider war es für meine Sicht ähnlich wie schon oben erwähnt mehr eine „politische“ Diskussion als eine sportliche. Von beiden habe ich wenig Infos erhalten, was jetzt das Ziel der nächsten fünf Jahre sei, was der sportliche und finanzielle Plan ist – bei Laporta ist das natürlich ein bisschen einfacher, den er behauptet er möchte den Weg weiter führen wie bisher, der durchaus erfolgreich war. Hätte mir das bisschen mehr erhofft von Victor Font, der bei der letzten Wahl da für mich vorbereiteter wirkte. Ich kann mich noch erinnern wie er einen Plan hatte mit Xavi, Jordi Cruyff, Alemany usw. (das hat dann einfach Laporta direkt übernommen). Jetzt hatte es mehr was von einer Schlammschlacht, vor allem mit dem Xavi-Interview.
Man muss aber auch sagen nach den letzten Jahren purem Chaos, wirkt es momentan als wer ein bisschen Stabilität zurück zum Verein gekehrt und die Cules sind sicherlich froh darüber. Deswegen ist schwierig als neuer Kandidat sich da reinzubringen, vor allem wenn man dann gegen Deco und seine Entscheidungen schiesst – es besteht wieder das Risiko, das es dann wieder in ein Chaos reinfällt. Also war der Zeitpunkt der Wahl auch ungünstig für einen Herausforderer.
Laporta redet halt ziemlich viel und manchmal wirkt einiges nicht so geplant und dann scheint er flexible Lösungen zu suchen, was manchmal unprofessionell wirkt. Jedoch bin ich der Meinung er hat den Verein durchaus stabilisiert, hat mit Deco momentan einen guten Mann und vor allem etwas was man bei Laporta nicht unterschätzen darf – er hat auf dem Fussballmarkt eben hervorragende Connections mit den Topberatern dieser Fußball Welt. Sei es mit Mendes, Zahavi, den Nachfolgern von Mino Raiola, Fali Ramadani ect. Das sind die grössten des Fussball-Business und es ist sicherlich von Vorteil, wenn man da gute Beziehungen hat.
Leider war es für meine Sicht ähnlich wie schon oben erwähnt mehr eine „politische“ Diskussion als eine sportliche. Von beiden habe ich wenig Infos erhalten, was jetzt das Ziel der nächsten fünf Jahre sei, was der sportliche und finanzielle Plan ist – bei Laporta ist das natürlich ein bisschen einfacher, den er behauptet er möchte den Weg weiter führen wie bisher, der durchaus erfolgreich war. Hätte mir das bisschen mehr erhofft von Victor Font, der bei der letzten Wahl da für mich vorbereiteter wirkte. Ich kann mich noch erinnern wie er einen Plan hatte mit Xavi, Jordi Cruyff, Alemany usw. (das hat dann einfach Laporta direkt übernommen). Jetzt hatte es mehr was von einer Schlammschlacht, vor allem mit dem Xavi-Interview.
Man muss aber auch sagen nach den letzten Jahren purem Chaos, wirkt es momentan als wer ein bisschen Stabilität zurück zum Verein gekehrt und die Cules sind sicherlich froh darüber. Deswegen ist schwierig als neuer Kandidat sich da reinzubringen, vor allem wenn man dann gegen Deco und seine Entscheidungen schiesst – es besteht wieder das Risiko, das es dann wieder in ein Chaos reinfällt. Also war der Zeitpunkt der Wahl auch ungünstig für einen Herausforderer.
Laporta redet halt ziemlich viel und manchmal wirkt einiges nicht so geplant und dann scheint er flexible Lösungen zu suchen, was manchmal unprofessionell wirkt. Jedoch bin ich der Meinung er hat den Verein durchaus stabilisiert, hat mit Deco momentan einen guten Mann und vor allem etwas was man bei Laporta nicht unterschätzen darf – er hat auf dem Fussballmarkt eben hervorragende Connections mit den Topberatern dieser Fußball Welt. Sei es mit Mendes, Zahavi, den Nachfolgern von Mino Raiola, Fali Ramadani ect. Das sind die grössten des Fussball-Business und es ist sicherlich von Vorteil, wenn man da gute Beziehungen hat.
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