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①⑨⓪③ DER FÜRTHER FLACHPASS ☘

29.06.2015 - 21:48 Uhr
Nun also auf Platz 18.
Was man sich über Jahre erarbeitet hat, ist nun auch tabellarisch Wirklichkeit.
Ich verspüre keine wirkliche Enttäuschung, auch keinen Frust, meine Leidenschaft fürs Kleeblatt war in den letzten Monaten mehr und mehr ein Sterben auf Raten und das Resultat heute hat auch das letzte bisschen Feuer zum Erlöschen gebracht.

Wer mich jetzt als Erfolgsfan abstempeln möchte, darf das gerne tun.
Für mich gestaltet es sich so: Ich bin zwar Franke, habe aber in der Stadt Fürth keinerlei Verwurzelung. Für mich war es damals eine naheliegende Entscheidung: fränkischer Verein, Underdog-Mentalität, trotzdem attraktiver Fußball und der Verein war im positiven Sinne anders als viele andere. Das fand ich klasse!

Von all dem ist nach meinem Dafürhalten nichts mehr übrig geblieben, auch wenn man sich selbst gerne so darstellt.
Das viel zitierte familiäre Umfeld ist nicht mehr als eine abgestandene Vetternwirtschaft.
Ein Praktikant wird Sportdirektor, weil er mal beim Verein gespielt hat.
Ein erfolgloser Torwarttrainer leitet das NLZ, weil er offenbar in seinen Jahren im Verein einflussreiche Freunde gefunden hat, aber für den Posten völlig ungeeignet scheint.
Die U23 hat auch einen Trainer, der mit seinen Qualifikationen nicht Trainer wäre, wenn er keine Kleeblatt-Vergangenheit aufweisen würde.

Und das alles unter der Führung eines fußballfremdem, selbstverliebten, alleinherrschenden Anzugtrainer, der den Verein sehenden Auges sportlich wie finanziell zugrunde richtet.

Auf den Aufsichtsrat und unseren Präsidenten-Kasperl, die dem ganzen wortlos zusehen, geh ich jetzt nicht gesondert ein.

Die Distanz zu den Fans ist ein Punkt, der mich sprachlos zurücklässt.
Nicht nur verarscht man den eigenen Anhang durch Schönrednerei, man stellt Teile von ihnen ("Zurück zur SpVgg") auch noch als Teil des Problems dar.
Und wenn die Fans mal aktiv zum Dialog aufrufen, speist man sie mit Belanglosigkeiten ab.

Der Markenkern der Jugendarbeit ist in die Bedeutungslosigkeit abgesunken. Seit Jahren schafft kein Spieler aus der eigenen Jugend mehr den Durchbruch, stattdessen rühmt man sich mit dem Profivertrag eines Abrangao, den man vor einem halben Jahr aus der RL für die zweite Mannschaft geholt hat, und einem Marita, der einen Tag nach seiner Preisung als "Local Player" keine Minute spielen darf, trotz eines überwältigend schlechten Konkurrenten auf seiner Position.

Auch die aktuelle Mannschaft bekommt noch ihre Widmung von mir. Dort hat sich offenbar ein Klima entwickelt, bei dem sich einige "etablierte" Spieler über den Rest erheben. Sämtliche Trainer, so sehr sich deren Charaktere auch unterscheiden, stellen Woche für Woche dieselben Versager auf. Es gibt keinerlei Leistungskultur, niemand (bis auf Klaus) versucht seine Kollegen mitzureißen, die schlechten Laufstatistiken und Zweikampfwerte kommen nicht von ungefähr.

Ich kann verstehen, warum wir keine Spieler bekommen. Kein Berater mit Grips rät seinem Klienten zu einem Wechsel zum Kleeblatt, wenn es irgendwelche anderen Optionen gibt. Jeder, der sich mal mehr als 3 Minuten mit der aktuellen Situation auseinandersetzt, sieht doch, dass in Fürth nur ein sportlicher Abstieg realistisch ist.

So - wer sich bis hierhin durchgequält hat - danke euch.

Für mich endet das Thema Kleeblatt jetzt erstmal an dieser Stelle, da ich den Verein zwar weiterhin gern hab, den sportlich verantwortlichen (insb. Schwiewagner) aber eigentlich nur noch ihren verdienten Misserfolg gönne.
Ich hab durch das Forum bereits einige nette Menschen persönlich kennenlernen dürfen, mit vielen anderen hab ich gern diskutiert.
Wenn wir irgendwann (auch in Liga 3 oder RL) wieder eine junge, erfolgshungrige Mannschaft aufbieten und sportlich Verantwortliche haben, die mit Leidenschaft mit Akribie ihrer Arbeit nachgehen, bin ich gern wieder bereit, dem ganzen eine neue Chance zu geben.

So bleib ich jetzt erstmal stiller Beobachter.

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SpVgg Fürth - Deutscher Meister von 1914, 1926 und 1929

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem

Schwiewagner raus!


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Darts_Fan_15 am 17.01.2026 um 15:38 Uhr bearbeitet
Ich wünschte, ich könnte den Schalter so einfach wie du umlegen. Aber ich bin gebürtiger Fürther, lebe mittendrin, habe zwei Kids die bewusst in Fürth geboren wurden und so hart und entfernt es auch klingt, eher verliebe ich mich in eine neue Ehefrau (und ich hab aktuell schon die beste...) als dass ich mich in einen anderen Verein verlieben könnte.

Inhaltlich lieber @Darts_Fan_15 stimme ich dir ausnahmslos in allen Punkten zu.
Die Wut ist aber schon lange entwichen. Es ist Resignation. Ich habe mich auch schon vor vielen Wochen mit dem Abstieg abgefunden und bisher kam nichts, was meine Meinung nochmal umstimmte.

Es müssen nunmal 2-3 Teams jedes Jahr absteigen und wir sind nicht besser als 15 andere Teams. Daher haben auch wir Fans dies zu akzeptieren.

Vielleicht hilft es Dir auch, wenn Du verstehst, dass der Abstieg kein Weltuntergang ist?
Wir werden überbezahlte Spieler los, die keiner mehr sehen will. Vielleicht werden die Tickets günstiger?
Der Fußball wird nicht wesentlich schlechter werden, als er jetzt schon ist. Jedes zweite Wochenende gibt es dennoch Profi-Fußball im Ronhof und es gibt die Chance, sich auf seine "alten Werte" wieder zu konzentrieren nachdem die Kapitäne dann endlich das sinkende Schiff verlassen haben.

Wenn wir ehrlich zueinander sind, haben wir den Abstieg schon wesentlich länger verdient gehabt und konnten ihn bisher teils durch Leistung, Glück oder Unvermögen anderer Vereine abwenden. Aber der Abstieg in dieser Konstellation ist letztlich unabwendbar und war seit vielen Jahren nur eine Frage der Zeit.
Ich hoffe sehr darauf, dass der Abstieg reinigende Wirkung freisetzt und sehe die Zeit bis Mai als schwere Übergangsphase, in der ich sehr vieles versuche, um mich nicht zu sehr da hineinzusteigern.

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Immer herzlich bleiben
Ist echt Wahnsinn. Mir geht es genau wie Darts schreibt. Ich bin damals Fan geworden, weil mich mein Dad mit ins Stadion genommen hat. Fürth war seither etwas besonderes für mich. Man ist durch gute und schlechte Phasen gegangen, hat aber nie an seiner Fan-Liebe gezweifelt.

Seit den letzten zwei Jahren erkenne ich meinen Verein nicht mehr wieder. Der Rausschmiss von RA war hart, aber notwendig. Der Ersatz einfach nur bodenlos. Dieses ewige schönreden von desaströsen Leistungen macht mich mittlerweile einfach nur noch maßlos sauer.

Fußball war immer meine kleine Zuflucht. Am Wochenende mit Freunden ins Stadion, den Alltag mal kurz vergessen. In letzter Zeit merke ich einfach nur noch, wie sehr ich mich inzwischen von dem Verein distanziere. Das heute war der Gnadenstoß und der letztlich endlich fällige Abstieg. Ich hoffe man nutzt diesen als blanken Neustart, als weißes Papier und um sämtliche Altlasten loszuwerden.

Auch wenn es manche vielleicht nicht hören wollen, Fürth ist leider langsam kein klassischer Zweitligist mehr. Inzwischen gibt es viele Vereine mit deutlich größeren Ambitionen. Ich denke nach einem Abstieg wird es für uns langfristig in Liga 3 weitergehen. Aber vielleicht dann mit der von Darts beschriebenen, jungen und erfolgshungrigen Mannschaft. Das wäre doch auch schön. Schöner als sich dieses widerwärtige Gebolze weiter ansehen zu müssen.

Ich lasse jetzt erstmal ebenfalls die Finger von der restlichen Saison. Spätestens nach der Niederlage gegen Braunschweig habe ich mich endgültig und zweifelsohne mit dem Abstieg abgefunden.

Die aktuelle Situation um den Verein macht mich als Fan einfach nur noch traurig...
Zitat von Darts_Fan_15

Nun also auf Platz 18.
Was man sich über Jahre erarbeitet hat, ist nun auch tabellarisch Wirklichkeit.
Ich verspüre keine wirkliche Enttäuschung, auch keinen Frust, meine Leidenschaft fürs Kleeblatt war in den letzten Monaten mehr und mehr ein Sterben auf Raten und das Resultat heute hat auch das letzte bisschen Feuer zum Erlöschen gebracht.

Wer mich jetzt als Erfolgsfan abstempeln möchte, darf das gerne tun.
Für mich gestaltet es sich so: Ich bin zwar Franke, habe aber in der Stadt Fürth keinerlei Verwurzelung. Für mich war es damals eine naheliegende Entscheidung: fränkischer Verein, Underdog-Mentalität, trotzdem attraktiver Fußball und der Verein war im positiven Sinne anders als viele andere. Das fand ich klasse!

Von all dem ist nach meinem Dafürhalten nichts mehr übrig geblieben, auch wenn man sich selbst gerne so darstellt.
Das viel zitierte familiäre Umfeld ist nicht mehr als eine abgestandene Vetternwirtschaft.
Ein Praktikant wird Sportdirektor, weil er mal beim Verein gespielt hat.
Ein erfolgloser Torwarttrainer leitet das NLZ, weil er offenbar in seinen Jahren im Verein einflussreiche Freunde gefunden hat, aber für den Posten völlig ungeeignet scheint.
Die U23 hat auch einen Trainer, der mit seinen Qualifikationen nicht Trainer wäre, wenn er keine Kleeblatt-Vergangenheit aufweisen würde.

Und das alles unter der Führung eines fußballfremdem, selbstverliebten, alleinherrschenden Anzugtrainer, der den Verein sehenden Auges sportlich wie finanziell zugrunde richtet.

Auf den Aufsichtsrat und unseren Präsidenten-Kasperl, die dem ganzen wortlos zusehen, geh ich jetzt nicht gesondert ein.

Die Distanz zu den Fans ist ein Punkt, der mich sprachlos zurücklässt.
Nicht nur verarscht man den eigenen Anhang durch Schönrednerei, man stellt Teile von ihnen ("Zurück zur SpVgg") auch noch als Teil des Problems dar.
Und wenn die Fans mal aktiv zum Dialog aufrufen, speist man sie mit Belanglosigkeiten ab.

Der Markenkern der Jugendarbeit ist in die Bedeutungslosigkeit abgesunken. Seit Jahren schafft kein Spieler aus der eigenen Jugend mehr den Durchbruch, stattdessen rühmt man sich mit dem Profivertrag eines Abrangao, den man vor einem halben Jahr aus der RL für die zweite Mannschaft geholt hat, und einem Marita, der einen Tag nach seiner Preisung als "Local Player" keine Minute spielen darf, trotz eines überwältigend schlechten Konkurrenten auf seiner Position.

Auch die aktuelle Mannschaft bekommt noch ihre Widmung von mir. Dort hat sich offenbar ein Klima entwickelt, bei dem sich einige "etablierte" Spieler über den Rest erheben. Sämtliche Trainer, so sehr sich deren Charaktere auch unterscheiden, stellen Woche für Woche dieselben Versager auf. Es gibt keinerlei Leistungskultur, niemand (bis auf Klaus) versucht seine Kollegen mitzureißen, die schlechten Laufstatistiken und Zweikampfwerte kommen nicht von ungefähr.

Ich kann verstehen, warum wir keine Spieler bekommen. Kein Berater mit Grips rät seinem Klienten zu einem Wechsel zum Kleeblatt, wenn es irgendwelche anderen Optionen gibt. Jeder, der sich mal mehr als 3 Minuten mit der aktuellen Situation auseinandersetzt, sieht doch, dass in Fürth nur ein sportlicher Abstieg realistisch ist.

So - wer sich bis hierhin durchgequält hat - danke euch.

Für mich endet das Thema Kleeblatt jetzt erstmal an dieser Stelle, da ich den Verein zwar weiterhin gern hab, den sportlich verantwortlichen (insb. Schwiewagner) aber eigentlich nur noch ihren verdienten Misserfolg gönne.
Ich hab durch das Forum bereits einige nette Menschen persönlich kennenlernen dürfen, mit vielen anderen hab ich gern diskutiert.
Wenn wir irgendwann (auch in Liga 3 oder RL) wieder eine junge, erfolgshungrige Mannschaft aufbieten und sportlich Verantwortliche haben, die mit Leidenschaft mit Akribie ihrer Arbeit nachgehen, bin ich gern wieder bereit, dem ganzen eine neue Chance zu geben.

So bleib ich jetzt erstmal stiller Beobachter.


Falls du dich traust... Gerne so ne Aussage zur sportlichen Situation auch mal öffentlich zB auf Insta kommentieren. Ist ne super Zusammenfassung der aktuellen Lage bzw Entwicklung.
Hier lesen Fürstner, Spieler und co mit.
Ein letzter Funke Hoffnung, dass man sie irgendwie doch noch bei der Ehre packen könnte...
Mehr bleibt nicht mehr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gada10 am 17.01.2026 um 17:14 Uhr bearbeitet
@gada10 Fürstner ist auf Instagram inaktiv und bis auf Klaus glaube ich nicht, dass sich die Spieler groß mit dem Verein und den Fans in den sozialen Medien befassen.

•     •     •

Immer herzlich bleiben
@Darts_Fan_15

Ich habe deinem Beitrag ebenfalls ein ''lesenswert'' gegeben, da die genannten Punkte einfach unheimlich (im wahrsten Sinne des Wortes) zutreffend sind. Die Pointe des Beitrags finde ich dennoch schade und erachte ich persönlich als charakterlos. Da nehme ich auch gerne entsprechenden Gegenwind in Kauf, aber damit kann ich leben. Seinem Verein bleibt man ungeachtet jeder sportlichen Situation treu, in guten, aber eben auch in den schlechten Zeiten. Für mich ein ganz zentraler Punkt des ''Fanseins'' und da verweise ich gerne auf dieses berühmte Zitat hier: https://youtu.be/NZ9BpQSPHow?t=109

Für mich im Übrigen auch ein wesentlicher Grund, weshalb ich mich hier im Forum sehr rar gemacht habe. Das Klischee des pessimistischen Franken wird in diesem Forum einfach so unfassbar extrem bedient und es zieht inzwischen einfach nur noch runter. Als wäre die Lage im Verein nicht schlimm genug. Kritik ist wichtig und sollte auch immer Teil eines Forums sein, in vielen Belangen wird/wurde hier aber mMn weit übers Ziel hinaus geschossen. Teilweise geht das nämlich schon in Richtung Masochismus. Ich kann mit dieser Denke nichts anfangen, für mich bleibt ein Glas halbvoll. Die aktuelle Lage ist beschissen und selbst ich habe mich im Prinzip schon mit dem worst case (Abstieg) abgefunden. Dennoch gibt es auch für uns noch eine Zukunft und ich bin davon überzeugt, dass unser Verein grundsätzlich immer noch über Potenzial verfügt, auch wenn es allerhand bedarf, wenn man dieses freischaufeln will.

So dumm es auch klingen mag: ich bin inzwischen so weit, dass ich einen kommenden Abstieg für unsere mittel- langfristige Zukunft als Chance erachte. Was wäre die Alternative? Wir mogeln uns irgendwie durch, die Hauptverantwortlichen bleiben in Amt und Würden und die Spirale dreht sich auch in der Folgesaison weiter nach unten. Die sportliche Kompetenz aktuell ist nicht mal 3.Liga-Durchschnitt, das klingt hart, steht für mich aber leider total außer Frage. Von daher: lieber ein Ende mit Schreck, als der berühmte Schrecken ohne Ende.

Bitte nehmt meinen Beitrag nicht zu persönlich, ich habe nicht die Absicht, den Mitforisten zu Nahe zu treten, bin aber persönlich auch total frustriert und bis zum Anschlag bedient. In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende, an dem wir zum Glück nicht mehr spielen.

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zurueckzurspvgg

Team van de toekomst - ''Talents to watch - 25/26''

Engel
van Loon - Kasanwirjo - Tilborg - Owalabi
Gómez
Abdalla - Acheampong
Landvreugd - Garnier - Darko
Tipp für die steilste Entwicklung: Abdalla
exakt so ist es vermutlich. Mit dem Abstieg würde hoffentlich alles umgrkrempelt und der Weg frei für einen dringend nötigen Neuanfang. Bleiben wir drin, wird sich nix ändern.
Der Verein braucht jedoch frischen Wind im Vorstand, bessere Kommunikation, mediale Präsenz, Jugendarbeit professionell organisieren, wieder Verbindung zu den Fans schaffen und diese auch auf den Kurs mitnehmen. Das alles geht wohl nur üner die 3. Liga.
Fast 23 Uhr, ich selber habe mir vorgenommen, mich nicht zu sehr in dieses Thema hineinzusteigern und mir selber eingeredet, dass ich es auch kann und nun forste ich YouTube, Instagram, dieses Forum und sämtliche andere Kanäle ab um Antworten zu erhalten die mir keiner geben kann, weil es sie nicht gibt... Toller Fürther Flachpass. Hoffe der Podcast sorgt für Seelsorge...

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Immer herzlich bleiben
@Kleeblattsvw
Auf deine Antwort möchte ich gern nochmal eingehen.

Zu allererst mit dem Hinweis, dass es nur eine persönliche Empfindung von mir ist, die sich über Monate hinweg so verfestigt hat. Deswegen hab ich es auch hier im Plauder niedergeschrieben und nicht in den "seriösen" Threads zur sportlichen Entwicklung.

Die Schlussfolgerung der "Charakterlosigkeit" nehme ich dir nicht krumm, wahrscheinlich hast du auch Recht.

Ich werde mir jetzt auch keinen neuen Lieblingsverein suchen, das wäre nämlich wirklich charakterlos.
Es ist bei mir nur eine Distanz zu der ganzen Angelegenheit entstanden.
Weil der Verein eben nur noch für das Gegenteil von dem steht, für das er mal stand, als ich begonnen habe, mir Kleeblatt-Spiele anzuschauen.
Ich würde mich gern aufregen über nicht gegebenene Elfer, über Torwart- und Abwehrfehler. Aber mehr als ein sarkastisches Schmunzeln passiert bei mir nicht mehr.

Ich gönne es jedem im Verein, und vor allem jedem Fan, wenn wieder bessere Zeiten ins Haus stehen würden.
Aber ich sehe in einem Drittligaabstieg leider auch keine Chance.
Man kann Fürstner austauschen - oder mehrmals den Trainer - es wird nichts bringen.

Ein Schwiewagner tritt erst dann ab, wenn er endgültig einen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Und danach will er damit nichts mehr zu tun haben.

Und welchen Einfluss und Stellenwert man den Fans in dieser Situation zugesteht, haben wir in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gesehen, da muss man nur die diversen Threads mal querlesen.

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SpVgg Fürth - Deutscher Meister von 1914, 1926 und 1929

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem

Schwiewagner raus!

Beim Hineinhorchen in meine innerste Fürther Seele kam schliesslich zu Tage, dass es mich zerfrisst, wenn ich mich noch weiter mit diesem Thema - Vereinsführung-Missmanegment-Voraussehbarkeit, beschäftige,
Ich kann daran nichts ändern und entlasse diese Mannschaft in ihr restliches Saisonschicksal.

Der Abstieg steht fest - sieht man sich die Statistiken der Absteiger der letzten Jahre an, weiss man, was die Stunde schlägt. Wir sind den Abstiegstod jetzt schon zweimal von der Schippe gesprungen - nun holt er sich uns.

Das Wunschgerede vom Neuaufbau, frische Strukturen usw ist nur dummes Wunschgelaber. Wir haben kein Geld - keiner will zu uns- junge, hungrige Spieler gehen überall hin, bloss nicht zu uns.

traurig...

•     •     •

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