...natürlich mit einem Tor in den letzten 5 Minuten

In der Bundesliga-Saison 2012/13 gab es kein Vorbeikommen am alles dominierenden FC Bayern, der nur eine Niederlage einstecken musste und die Spielzeit mit einer bis heute unerreichten Rekordausbeute von 91 Punkten abschloss. Dies läutete nach zwei Jahren mit dem BVB ganz vorn eine Meister-Serie ein, die elf Jahre andauern sollte. Beim nationalen Titel allein blieb es aber nicht, auch der DFB-Pokal und die Champions League im Finale gegen Dortmund gingen in jenem Jahr an die Münchner mit ihrem Trainer Jupp Heynckes.
Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der Marktwerte bei Transfermarkt blicken wir in einer Serie auf die wertvollsten Profis jeder Spielzeit seit 2004. Wenig überraschend finden sich 2012/13 vor allem Profis von den Triple-Bayern auf den vorderen Plätzen. Von den zwölf wertvollsten Spielern damals standen neun bei den Bayern unter Vertrag. Angeführt wurde das Ranking von einem Trio bestehend aus den Münchnern Mario Gómez und Franck Ribéry sowie dem Dortmunder Mario Götze, die allesamt auf 42 Millionen Euro taxiert wurden.

Dahinter folgen fünf weitere Bayern mit Thomas Müller (37 Mio.), Bastian Schweinsteiger (35 Mio.), Toni Kroos (32 Mio.), Manuel Neuer (30 Mio.) und Javi Martínez (30 Mio.), der im Sommer 2012 mit einer Ablöse von 40 Mio. Euro Top-Transfer der Liga und vorerst teuerster Transfer des Rekordmeisters war, ehe sich mit Marco Reus (30 Mio.) ein weiterer Schwarz-Gelber einreiht. Der erste Vertreter abseits der Champions-League-Finalisten ist André Schürrle (25 Mio.) von Bayer Leverkusen.
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Die Bayern knackten damals auch den Torrekord mit 98 Treffern für eine Bundesliga-Saison – in der Torschützenliste findet sich der erste Münchner aber erst auf Platz vier mit Mario Mandžukić (15 Tore). Die Torjägerkanone schnappte sich Stefan Kießling (25 Tore) vor Robert Lewandowski (24 Tore), damals noch in Diensten des BVB. Der heutige Barcelona-Stürmer sollte in den darauffolgenden Jahren noch siebenmal gewinnen, während es Kießlings einzige Trophäe blieb.
Absteigen mussten in jenem Jahr Fortuna Düsseldorf und die SpVgg Greuther Fürth, die in ihrer ersten Bundesliga-Saison nur 21 Zähler sammelte. Im Gegenzug kehrten Hertha BSC und Eintracht Braunschweig ins deutsche Oberhaus zurück. Die TSG Hoffenheim rettete sich über die Relegation.
Archiv: Die wertvollsten Bundesliga-Profis 2010/11 | 2009/10
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