Werder nimmt Straßburgs letztes Angebot für Coulibaly an – Zwei Zugänge sollen folgen
Werder Bremen hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge das dritte und vermeintlich letzte Angebot von Racing Straßburg für Abwehrtalent Karim Coulibaly (19) angenommen. Die Ablöse liegt zunächst weit unter den ersten Vorstellungen der Grün-Weißen, die auf 40 Millionen Euro gehofft haben sollen. Werder wolle aber einen Panik-Verkauf kurz vor Transferschluss vermeiden.
Gerücht
K. Coulibaly
Innenverteidiger
Werder Bremen
R. Straßburg
Bundesliga
Ligue 1
Der deutsche U21-Nationalspieler wechselt demnach für eine Basisablöse von 20 Millionen Euro in die französische Ligue 1. Bis zu 5 Mio. Euro an Boni können noch hinzukommen. Das Gesamtpaket liegt somit etwas unter Coulibalys Marktwert von 28 Mio. Euro. Eine Weiterverkaufsbeteiligung von 10 Prozent könnte diesen Betrag aber in Zukunft noch knacken.
Coulibaly wird hinter Diego (41), der 2009 für 27 Mio. Euro zu Juventus Turin ging, und vorerst gleichauf mit dem 2018 zum BVB gewechselten Thomas Delaney (34) der zweitteuerste Verkauf der Bremer Vereinsgeschichte. Aufseiten Straßburgs zieht Coulibaly mit Rekordzugang Abakar Sylla (23) gleich, der 2023 vom Club Brügge fürs Abwehrzentrum kam, aber nicht überzeugen konnte.
Coulibaly soll bereits die Freigabe für den Medizincheck bekommen haben und zeitnah nach Frankreich reisen. Der Innenverteidiger schaffte in der vergangenen Saison als 18-Jähriger den Durchbruch in der Bundesliga, in 24 von 27 Einsätzen stand er in der Startelf. Coulibaly galt den ganzen Sommer über schon als Verkaufskandidat bei den klammen Bremern. Die Einnahmen braucht Werder, um andere Transfers zu finanzieren.
Mit Coulibaly-Ablöse: Werder Bremen will zweimal nachlegen
Gesucht werden ein neuer Rechtsverteidiger und eine weitere Verstärkung fürs Mittelfeldzentrum. Wie die „Deichstube“ berichtet, sind die Gespräche der Grün-Weißen mit zwei Kandidaten schon weit fortgeschritten. Die Coulibaly-Ablöse ermögliche nun die Finalisierung der Deals. Im Raum steht eine Festverpflichtung von Cameron Puertas (28), der sich als Leihgabe in der vergangenen Saison nach dem Trainerwechsel zu Daniel Thioune in der Mannschaft festgespielt hatte. Al-Qadsiah soll aber weiterhin 10 Mio. Euro fordern.
Gerücht
C. Puertas
Zentrales Mittelfeld
Al-Qadsiah
Werder Bremen
Saudi Pro League
Bundesliga
Für Coulibaly könnte Straßburg das Sprungbrett in die Premier League sein. Die Blau-Weißen gehören dem gleichen Konsortium an wie der FC Chelsea. Die Londoner sehen in Coulibaly dem Vernehmen nach großes Potenzial und könnten Werder am Ende einen satten Nachschlag bescheren.
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Es wurde darüber diskutiert, ob Werder ihre Leute zu offensiv anbietet. Das glaube ich nicht. Jeder weiß, welcher Verein gerade Kohle braucht. Und bei Werder überrascht das niemanden mehr.
Der Zeitpunkt, wo sich das ändert, wird der sein, wenn man nicht mehr im Minus ist oder zumindest nicht auf den Verkauf dieses einen Spielers angewiesen ist. Wenn die anderen Clubs wissen, dass es sonst kein Interesse gibt, dann werden die Angebote noch schlechter für die eh schon nur so semi-interessanten Spieler.
Das hat man bei Stage gesehen. Hoffenheim wollte einen Schnapper machen, da die wussten Werder braucht Geld um selbst handeln zu können. Dann kamen aber Freiburg und Backhaus dazwischen und plötzlich konnte man mal hart bleiben.
Werder hatte die letzten Jahre neben dem leeren Geldbeutel vor allem auch das Problem kaum interessante Spieler zu haben. Schmid musste 27 Mal den Berater wechseln um am Ende bei italienischen Aufsteiger zu landen. Stage trifft als ZM zweimal in Folge zweistellig und wer meldet sich? Nur Hoffenheim. Auch Friedl bekam keine großen Angebote, die für ihn und Werder lukrativ waren. Und danach kommt bzw. kam nicht mehr viel.
Schafft es Werder mal mehr als ein heißes Eisen im Feuer zu haben, dann können sie auch mal hart bleiben. Aber auch nur, wenn das Interesse wirklich da und wirklich groß ist. Denn je näher der Deadline Day kommt, desto eher weiß wieder jeder, dass Werder wieder was einnehmen muss.
Also ich denke die vielen jungen Talente tun der Sache gut. Coulibaly und Backhaus waren nun die ersten, wo die Rechnung halbwegs aufging. Werder braucht jedes Jahr 1,2,3 solcher Spieler, um voran zu kommen. Einer deckt vielleicht die Aussage, zwei halten das Niveau und drei (wie dieses Jahr) helfen dabei besser zu werden.
Auf der einen Seite hat Fritz einfach den Konsolidierungsdruck vom Verein. Er muss also verkaufen. Wenn dann die Angebote ausbleiben, sind wir leider (noch) nicht in der Situation, einen Transfer dieser Größenordnung auszuschlagen, auch mit der Gefahr, dass man im nächsten Jahr eventuell deutlich mehr gesehen hätte.
Und genau hier kommen wir zu meiner Frage:
wann genau wollt ihr in die Situation kommen, dass man Angebote in dieser Größenordnung ausschlagen kann, wenn man "immer wieder" auf die Forderungen eingeht.
Keine Frage: ich verstehe, dass Werder auf Geld angewiesen ist, aber es ist nun nicht der erste Transfer, der deutlich unter der vorgestellten Summe wechselt. Und auch, wenn man nun ein bisschen defensiver seine Topspieler anbietet, hat sich Werder in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, dass ihre angedachten Ablösesummen deutlich gedrückt werden können, weil sie am Ende eh verkaufen.
Irgendwann muss man halt auch mal hart bleiben und das Risiko auf sich nehmen, wenn man irgnedwann mal Transfers dieser Größenordnung ablehnen will.
Man kann die Frage nach dem Wann ja nicht ehrlich beantworten, deshalb sagte ich auch, dass es nicht schwarz-weiß ist. Der Ducksch-Verkauf war in meinen Augen z.B. völlig wahnsinnig, weil er wirtschaftlich überhaupt nicht weiterbringt, aber sportlich massiv schwächt. Bei Coulibaly sieht das Ganze schon etwas anders aus. 20 Mio. direkt machen dann doch einen Unterschied. Man muss halt sagen, dass dieses Transferfenster das erste seit langer Zeit sein könnte, in dem relevante Transfererlöse erzielt werden. Ob dies dann für den nächsten oder übernächsten Sommer bedeuten könnte, eben einen solchen Transfer auch mal auszuschlagen, kann ich nicht sagen, da ich nicht soweit in den Finanzen von Werder stecke.
Das mit den relevanten Transfererlösen sehe ich komplett anders:
Werder hat erst zur Saison 23/24 knapp 32 Mio Euro eingenommen und 9 Mio ausgegeben und verkaufen 3 Jahre später trotzdem einen Spieler mit mehr Ablösepotential für deutlich weniger als erwartet. Weiter hatten sie 21/22 knappe 35 Mio Euro eingenommen. Beides sind mehr oder weniger auf dem Niveau von diesem Jahr. Dh. sie hatten in den letzten 5 Jahren 2 (sehr) gute Transferfenster und schaffen es trotzdem nicht, schlechte Angebote abzulehnen.
Warum denkst du, dass sich das nun ändert?
Überleg dir mal, wo Werder die Saison 21/22 gespielt hat und wieviel das wohl gekostet haben könnte. Dann schau dir nochmal an, welche finanziellen Einbußen Werder durch die Corona-Pandemie hatte. Zudem schau dir die Transfererlöse 22/23 an. Fällt dir was auf? Richtig, man ist hier nach Aussage von Baumann bewusst ins Risiko gegangen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Offensichtlich haben also diese beiden Jahre nicht für eine Konsolidierung ausgereicht.
Ich brauch nicht zu überlegen sondern ich weiß es.
Und Werder war der einzige Club, der unter Corona zu leiden hatte? Stuttgart war 2 Jahre vorher in der 2 Liga, hat zwischendurch Relegation gespielt und trotzdem haben sie letztes Jahr 65 Mio für Woltemade abgelehnt.
Und 22/23 wie genau hat jetzt die Saison 22/23 damit zu tun, wenn ,am 23/24 (also vor 3 Jahren) krasse Erlöse hatte und trotzdem 3 Jahre später seinen Spieler für deutlich weniger verkauft?
Auf der einen Seite sagst du, dass du nicht in den Finanzen von Werder steckst, auf der anderen Seite versuchst du anderen Leuten die Finanzen von Werder zu erklären, obwohl jeder Verein bis auf die ganz Großen zu leiden hatte.
Und was lässt dich hoffen, dass dieses Transferfenster für eine Konsolidierung ausreicht, wenn es Werder auch in den letzten Jahren nicht hinbekommen hat?
Wir können gern weiter diskutieren, aber bitte auf einem Niveau, wo du nicht auf deine eigene Fragen antwortest, um versuchst mich vorzuführen.
Auf der einen Seite hat Fritz einfach den Konsolidierungsdruck vom Verein. Er muss also verkaufen. Wenn dann die Angebote ausbleiben, sind wir leider (noch) nicht in der Situation, einen Transfer dieser Größenordnung auszuschlagen, auch mit der Gefahr, dass man im nächsten Jahr eventuell deutlich mehr gesehen hätte.
Und genau hier kommen wir zu meiner Frage:
wann genau wollt ihr in die Situation kommen, dass man Angebote in dieser Größenordnung ausschlagen kann, wenn man "immer wieder" auf die Forderungen eingeht.
Keine Frage: ich verstehe, dass Werder auf Geld angewiesen ist, aber es ist nun nicht der erste Transfer, der deutlich unter der vorgestellten Summe wechselt. Und auch, wenn man nun ein bisschen defensiver seine Topspieler anbietet, hat sich Werder in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, dass ihre angedachten Ablösesummen deutlich gedrückt werden können, weil sie am Ende eh verkaufen.
Irgendwann muss man halt auch mal hart bleiben und das Risiko auf sich nehmen, wenn man irgnedwann mal Transfers dieser Größenordnung ablehnen will.
Man kann die Frage nach dem Wann ja nicht ehrlich beantworten, deshalb sagte ich auch, dass es nicht schwarz-weiß ist. Der Ducksch-Verkauf war in meinen Augen z.B. völlig wahnsinnig, weil er wirtschaftlich überhaupt nicht weiterbringt, aber sportlich massiv schwächt. Bei Coulibaly sieht das Ganze schon etwas anders aus. 20 Mio. direkt machen dann doch einen Unterschied. Man muss halt sagen, dass dieses Transferfenster das erste seit langer Zeit sein könnte, in dem relevante Transfererlöse erzielt werden. Ob dies dann für den nächsten oder übernächsten Sommer bedeuten könnte, eben einen solchen Transfer auch mal auszuschlagen, kann ich nicht sagen, da ich nicht soweit in den Finanzen von Werder stecke.
Das mit den relevanten Transfererlösen sehe ich komplett anders:
Werder hat erst zur Saison 23/24 knapp 32 Mio Euro eingenommen und 9 Mio ausgegeben und verkaufen 3 Jahre später trotzdem einen Spieler mit mehr Ablösepotential für deutlich weniger als erwartet. Weiter hatten sie 21/22 knappe 35 Mio Euro eingenommen. Beides sind mehr oder weniger auf dem Niveau von diesem Jahr. Dh. sie hatten in den letzten 5 Jahren 2 (sehr) gute Transferfenster und schaffen es trotzdem nicht, schlechte Angebote abzulehnen.
Warum denkst du, dass sich das nun ändert?
Überleg dir mal, wo Werder die Saison 21/22 gespielt hat und wieviel das wohl gekostet haben könnte. Dann schau dir nochmal an, welche finanziellen Einbußen Werder durch die Corona-Pandemie hatte. Zudem schau dir die Transfererlöse 22/23 an. Fällt dir was auf? Richtig, man ist hier nach Aussage von Baumann bewusst ins Risiko gegangen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Offensichtlich haben also diese beiden Jahre nicht für eine Konsolidierung ausgereicht.
- Geb./Alter:
- 23.05.2007 (19)
-
Nat.:
- Akt. Verein:
- SV Werder Bremen
- Vertrag bis:
- 30.06.2029
- Position:
- Innenverteidiger
- Marktwert:
- 28,00 Mio. €
- Gesamtmarktwert:
- 299,25 Mio. €
- Wettbewerb:
- Ligue 1
- Trainer:
- Hugo Oliveira
- Kadergröße:
- 32
- Letzter Transfer:
- Jeyland Mitchell
- Gesamtmarktwert:
- 147,33 Mio. €
- Wettbewerb:
- Bundesliga
- Trainer:
- Daniel Thioune
- Kadergröße:
- 35
- Letzter Transfer:
- Niclas Füllkrug







