Was macht eigentlich...
08.07.2008 - 18:23 Uhr
16.09.2019 - 09:27 Uhr
Zitat von Elbloewe
Schon wieder ein unterkühltes Verhältnis?! Wenn dem so sein sollte, ist Schubert nicht zu helfen. Der kann nicht mit dem heutigen (mündigen) Typ Profi umgehen, wie es aussieht. Die Zeiten von Happel, Magath und eben Schubert sind aus meiner Sicht vorbei. Erschreckend, dass Schubert nicht lernfähig (heilbar?) ist.
Und ich sag’s gern nochmal: wie gut, dass er die Eintracht zum richtigen Zeitpunkt verlassen hat!
Zitat von Kieler
in Kiel hat Schubert zu keiner Zeit angedeutet welchen Spielstil oder welches System er spielen lassen will dazu das unterkühlte Verhältnis zu Teilen der Mannschaft:
in Kiel hat Schubert zu keiner Zeit angedeutet welchen Spielstil oder welches System er spielen lassen will dazu das unterkühlte Verhältnis zu Teilen der Mannschaft:
Schon wieder ein unterkühltes Verhältnis?! Wenn dem so sein sollte, ist Schubert nicht zu helfen. Der kann nicht mit dem heutigen (mündigen) Typ Profi umgehen, wie es aussieht. Die Zeiten von Happel, Magath und eben Schubert sind aus meiner Sicht vorbei. Erschreckend, dass Schubert nicht lernfähig (heilbar?) ist.
Und ich sag’s gern nochmal: wie gut, dass er die Eintracht zum richtigen Zeitpunkt verlassen hat!
Es kommt immer darauf an ob man Erfolg hat oder nicht.
Schau dir Guardiola an. Bei ihm gibt es genug Spieler, die ihm ein moralisch fragwürdiges Verhalten vorwerfen und er wird zT als Tyrann gesehen. Aber er hat Erfolg und schon spricht man von einem der besten Trainer der Welt.
Hast du aber einen solchen Trainer und steckst in der Krise, so fehlen noch schneller die Argumente ihn zu halten. Ich weiß nicht was Kiel erwartet hat, bis auf Ignjovski und Gelios (2. TW) hat man nahezu ausschließlich Talente geholt, in der Offensive ist zB der älteste Spieler 22.
Die Spieler brauchen etwas um sich zu finden, für viele ist es doie erste Saison in der zweiten Liga.
Schubert ist der gleiche Typ wie er immer war und das er fachlich stark ist, hat er bei uns und in Gladbach bewiesen. Wenn man jetzt seine Art nicht mag, dann muss man die Verantwortlichen fragen, was sie denn erwartet haben.
Das gepaart mit der Transferpolitik (die ich zwar gut finde, aber die Spieler benötigen Zeit) lässt mich die gesamte Vorgehensweise kritisch betrachten.
03.12.2019 - 15:25 Uhr
Vielleicht kurz zum Kontext:
Wir sind in der Saison 17/18 mit dem teuersten Profikader in der Geschichte des BTSV abgestiegen. Der Fussball war grauenhaft, die Ergebnisse aber immer eng, so das wir bis auf dem letzten Spieltag nie auf einem direkten Abstiegsplatz gestanden haben.
Dennoch haette man im Nachhinein sich in der damaligen Winterpause von T. Lieberknecht trennen sollen.
Es gab bei uns zu dieser Zeit 4 Leute die Entscheidungen getroffen haben, im sportlichen Bereich. T.Lieberknecht, Marc Arnold, eben jener Soeren Oliver Voigt und der Praesident Ebel.
Wer diese Fehlentscheidung letztendlich zu verantworten hatte laesst sich im Nachinein nur vermuten.
In den folgenden Wochen nach dem Abstieg schien sich nach der Trennung von TL ein Entscheidungsvakuum aufgebaut zu haben, es dauerte viel zu lang bis der Nachfolger gefunden wurde bzw. eine Entscheidung getroffen wurde. Das Ergebniss ist bekannt, Eintracht war zum Winter abgschlagen Letzter, das mit einem der hoesten Etat's der 3. Liga. Schon kurz nach Saisonbeginn wurde M.Arnold entlassen, nach der Winterpause dann SOV. Der Kader hatte wenn ueberhaupt Regionalligaformat.
Wem das absolut katastrophale sportliche Management nach dem Abstieg zuzuschreiben ist, wissen eventuell nur Insider oder es waren kollektive Fehlentscheidungen. Da man sich von allen damals sportlich Verantwortlichen getrennt hat, ist dieses zu vermuten.
SOV hat in BS im kaufmaenischen Bereich sehr gute Arbeit geleistet, das kann man Ihm nicht absprechen. Das ueber viele Jahre. Der 1. Ligaabstieg wurde souveraen sowohl sportlich als auch kaufmaenisch abgefangen. Viele sagen er ist nicht besonders nahbar und man kann Ihm keine wirkliche Fannaehe zusprechen.
Aus meiner Sicht habt Ihr mit Ihm einen absoluten Profi in dem Bereich verpflichtet der gezeigt hat das er es kann. Ich wuensche Euch alles Gute!
Wir sind in der Saison 17/18 mit dem teuersten Profikader in der Geschichte des BTSV abgestiegen. Der Fussball war grauenhaft, die Ergebnisse aber immer eng, so das wir bis auf dem letzten Spieltag nie auf einem direkten Abstiegsplatz gestanden haben.
Dennoch haette man im Nachhinein sich in der damaligen Winterpause von T. Lieberknecht trennen sollen.
Es gab bei uns zu dieser Zeit 4 Leute die Entscheidungen getroffen haben, im sportlichen Bereich. T.Lieberknecht, Marc Arnold, eben jener Soeren Oliver Voigt und der Praesident Ebel.
Wer diese Fehlentscheidung letztendlich zu verantworten hatte laesst sich im Nachinein nur vermuten.
In den folgenden Wochen nach dem Abstieg schien sich nach der Trennung von TL ein Entscheidungsvakuum aufgebaut zu haben, es dauerte viel zu lang bis der Nachfolger gefunden wurde bzw. eine Entscheidung getroffen wurde. Das Ergebniss ist bekannt, Eintracht war zum Winter abgschlagen Letzter, das mit einem der hoesten Etat's der 3. Liga. Schon kurz nach Saisonbeginn wurde M.Arnold entlassen, nach der Winterpause dann SOV. Der Kader hatte wenn ueberhaupt Regionalligaformat.
Wem das absolut katastrophale sportliche Management nach dem Abstieg zuzuschreiben ist, wissen eventuell nur Insider oder es waren kollektive Fehlentscheidungen. Da man sich von allen damals sportlich Verantwortlichen getrennt hat, ist dieses zu vermuten.
SOV hat in BS im kaufmaenischen Bereich sehr gute Arbeit geleistet, das kann man Ihm nicht absprechen. Das ueber viele Jahre. Der 1. Ligaabstieg wurde souveraen sowohl sportlich als auch kaufmaenisch abgefangen. Viele sagen er ist nicht besonders nahbar und man kann Ihm keine wirkliche Fannaehe zusprechen.
Aus meiner Sicht habt Ihr mit Ihm einen absoluten Profi in dem Bereich verpflichtet der gezeigt hat das er es kann. Ich wuensche Euch alles Gute!
03.12.2019 - 17:03 Uhr
Mal abgesehen davon, dass ich ihm die Hauptschuld für die Misere anlaste - und dass nicht etwa weil er zu lange an Lieberknecht festgehalten hat, sondern weil er im Gegenteil gegen ihn gearbeitet hat - ist mein Hauptkritikpunkt, dass er eben nur Funktionär, nur Geschäftsführer ist.
Für den Verein, für Fußball, für Fans hat er sich nie richtig interessiert.
(Der einzige Verein, der ihm vielleicht wirklich am Herzen liegt, ist der Verein seiner Heimatstadt.)
Kommunikationsfähigkeit geht ihm komplett ab, er ist niemand mit Ideen oder gar Visionen, niemand, der begeistern kann.
Zudem war nach dem Abstieg sein Krisenmanagement grauenvoll.
Er hat uns damals mit seinen kaufmännischen Kompetenzen wieder mit aus der Bedeutungslosigkeit geführt, aber er trägt auch eine große Verantwortung für den Niedergang.
Wenn man sein Tätigkeitsfeld auf den kaufmännischen Bereich beschränkt, ist er sicher ein guter Mann, doch mehr Kompetenzen, mehr Macht sollte man ihm auf gar keinen Fall geben.
Für den Verein, für Fußball, für Fans hat er sich nie richtig interessiert.
(Der einzige Verein, der ihm vielleicht wirklich am Herzen liegt, ist der Verein seiner Heimatstadt.)
Kommunikationsfähigkeit geht ihm komplett ab, er ist niemand mit Ideen oder gar Visionen, niemand, der begeistern kann.
Zudem war nach dem Abstieg sein Krisenmanagement grauenvoll.
Er hat uns damals mit seinen kaufmännischen Kompetenzen wieder mit aus der Bedeutungslosigkeit geführt, aber er trägt auch eine große Verantwortung für den Niedergang.
Wenn man sein Tätigkeitsfeld auf den kaufmännischen Bereich beschränkt, ist er sicher ein guter Mann, doch mehr Kompetenzen, mehr Macht sollte man ihm auf gar keinen Fall geben.
03.12.2019 - 23:00 Uhr
Ich persönliche kann Kaiserslautern für diesen Glücksgriff nur gratulieren und bedauere immer noch, dass er nicht mehr bei uns ist. Nach dem Desaster in der letzten Drittligasaison, wo keiner weiß, wer wofür zuständig war, war es logisch, dass er zusammen mit den andren Entscheidern den Posten räumen musste.
Warum er bei den Fans (Besonders bei den Ultras) nicht sehr beliebt war lässt sich nur mutmaßen. Zum einen hat der Verein seine Vertragsverlängerung oft nicht oder zu spät kommuniziert. Zum anderen habe ich immer noch den Gedanken, dass vor allem die Ultras eine kategorische Abneigung gegen wirtschaftlich handelnden Personen mit akademisch domestizierten Wissen haben. Auch Marc Arnold ist war oft, völlig zu unrecht, in der Kritik, auch als es noch gut lief. Spitznamen bzw. Beleidigungen wie „BWL-„ oder „Kaschmir-Olli“ gehörten zum Alltag.
Betriebswirtschaftlich hat er die Eintracht top geführt und in relativ kurzer Zeit vom Chaosclub ohne Strukturen und finanziellen Möglichkeiten ein Sportunternehmen geschaffen.
Durch seine Finanzpolitik gelingt es uns noch heute, trotz teurer Strukturen, relativ gesund zu leben. Wir kamen nach dem relativ schnellen Abstieg von der Bundesliga in die 3. Liga nie in Insolvenzprobleme und konnten die Verluste der letzten beiden Geschäftsjahre aus dem erwirtschafteten Eigenkapital decken. Teams wie zum Beispiel Aachen, Aalen und Oberhausen zeigten was auch passieren kann, wenn eine zurückhaltende Finanzpolitik nicht gefahren wird.
Er konnte zusätzlich ein NLZ gründen, welches mit der Höchstnote von drei Sternen prämiert wurde. Auch wenn das Stadion nicht Eigentum der Eintracht ist, begleitete er den umfassenden Umbau und den Bau des neuen Büro- und Geschäftsgebäude.
Bei den Verträgen gelang es ihm zusammen mit Marc Arnold allen Spielern, für die eine Ablöse bezahlt wurde, eine Gültigkeit für die 3. Liga reinzuschreiben.
Mitarbeitertechnisch konnte er die Eintracht zu einem professionellen Sportunternehmen ausbauen und hat viel Expertise in den Verein geholt.
Schließlich wurde er von 2016 bis 2018 in das Präsidium der DFL gewählt.
Insgesamt hat er bei uns sehr gute Arbeit geleistet, das Chaosjahr 2018 war jedoch einen großen Schatten auf seine erfolgreiche Arbeit.
Warum er bei den Fans (Besonders bei den Ultras) nicht sehr beliebt war lässt sich nur mutmaßen. Zum einen hat der Verein seine Vertragsverlängerung oft nicht oder zu spät kommuniziert. Zum anderen habe ich immer noch den Gedanken, dass vor allem die Ultras eine kategorische Abneigung gegen wirtschaftlich handelnden Personen mit akademisch domestizierten Wissen haben. Auch Marc Arnold ist war oft, völlig zu unrecht, in der Kritik, auch als es noch gut lief. Spitznamen bzw. Beleidigungen wie „BWL-„ oder „Kaschmir-Olli“ gehörten zum Alltag.
Betriebswirtschaftlich hat er die Eintracht top geführt und in relativ kurzer Zeit vom Chaosclub ohne Strukturen und finanziellen Möglichkeiten ein Sportunternehmen geschaffen.
Durch seine Finanzpolitik gelingt es uns noch heute, trotz teurer Strukturen, relativ gesund zu leben. Wir kamen nach dem relativ schnellen Abstieg von der Bundesliga in die 3. Liga nie in Insolvenzprobleme und konnten die Verluste der letzten beiden Geschäftsjahre aus dem erwirtschafteten Eigenkapital decken. Teams wie zum Beispiel Aachen, Aalen und Oberhausen zeigten was auch passieren kann, wenn eine zurückhaltende Finanzpolitik nicht gefahren wird.
Er konnte zusätzlich ein NLZ gründen, welches mit der Höchstnote von drei Sternen prämiert wurde. Auch wenn das Stadion nicht Eigentum der Eintracht ist, begleitete er den umfassenden Umbau und den Bau des neuen Büro- und Geschäftsgebäude.
Bei den Verträgen gelang es ihm zusammen mit Marc Arnold allen Spielern, für die eine Ablöse bezahlt wurde, eine Gültigkeit für die 3. Liga reinzuschreiben.
Mitarbeitertechnisch konnte er die Eintracht zu einem professionellen Sportunternehmen ausbauen und hat viel Expertise in den Verein geholt.
Schließlich wurde er von 2016 bis 2018 in das Präsidium der DFL gewählt.
Insgesamt hat er bei uns sehr gute Arbeit geleistet, das Chaosjahr 2018 war jedoch einen großen Schatten auf seine erfolgreiche Arbeit.
04.12.2019 - 01:33 Uhr
... und - nicht zu vergessen - er hat uns aus dem Kinowelt-Tochter Sportwelt Beteiligungsgesellschaft mbH Knebelvertrag herausgeführt, so dass der Verein - glaube ich - ab 2021 wieder die alleinigen Vermarktungsrechte an seiner Marke Eintracht Braunschweig hat. Das ist m.E. extrem wichtig für die Zukunft. Insgesamt verbinde ich mit SOV überwiegend Positives. Lediglich in der Kommunikation mit den Fangruppierungen hatte er sicherlich Defizite. Da hätte sich der Präsident einschalten und SOV zurückziehen müssen! Dann wäre das Ganze evtl. nicht so eskaliert.
11.12.2019 - 09:25 Uhr
Wie haben aktuell 6 ehemalige Eintracht Spieler in der Bundesliga. Hernandez spielt in England. Einige Spieler Eintrachts der letzten Jahre spielen in der 2. Liga. Fast alle hat MA geholt. Erst der zusammengestellte 3. Ligakader war katastrophal ausgewaehlt, ob MA da noch effektiv dran beteiligt war weiss ist nicht.
Die Transfers bis Saison 17/18 waren aber sehr gut. Warum er bis heute keinen Job hat weiss ich nicht, sein CV liesst sich jedenfalls nicht so schlecht.....
Die Transfers bis Saison 17/18 waren aber sehr gut. Warum er bis heute keinen Job hat weiss ich nicht, sein CV liesst sich jedenfalls nicht so schlecht.....
14.01.2020 - 15:01 Uhr
Valsvik, Decarli, Baffo, genauso wie Hernandez, Ofosu-Ayeh, Moll, das sind alles so Spieler für mich die ich mit der zweitbesten Saisonleistung unter Lieberknecht verbinde. Damals haben diese Spieler alle echt gut bei uns funktioniert und mit der Ausnahme von Hernandez könnte man eigentlich sagen, danach ging es in der Karriere auch nicht mehr weiter nach oben.
Lieberknecht hatte zurückblickend echt einen wahnsinnig homogenen Kader, indem sich Stärken und Schwächen sehr passend ergänzen konnten. Was wir 2016/2017 für ein Team zusammen hatten ist schon wahnsinnig gut gewesen und war vielleicht objektiv unser bester Kader der letzten, was weiß ich, vielleicht 20 Jahre.
U.a. auch deswegen ist wohl so vieles hängengeblieben, wenn man an Valsvik, Decarli oder auch Bikakcic zurückdenkt, die, wenn man es genau nimmt, nur 2 richtige Saisons bei uns gespielt haben, aber eben in den wirklich herausragenden Jahren.
Lieberknecht hatte zurückblickend echt einen wahnsinnig homogenen Kader, indem sich Stärken und Schwächen sehr passend ergänzen konnten. Was wir 2016/2017 für ein Team zusammen hatten ist schon wahnsinnig gut gewesen und war vielleicht objektiv unser bester Kader der letzten, was weiß ich, vielleicht 20 Jahre.
U.a. auch deswegen ist wohl so vieles hängengeblieben, wenn man an Valsvik, Decarli oder auch Bikakcic zurückdenkt, die, wenn man es genau nimmt, nur 2 richtige Saisons bei uns gespielt haben, aber eben in den wirklich herausragenden Jahren.
10.03.2020 - 23:01 Uhr
Das Wichtigste wurde hier schon gesagt. Flüthmann hat bei uns auch nur 16 Spiele als Cheftrainer absolviert. Was mir dabei aufgefallen ist, ist dass er sehr flexibel arbeitet und sich sehr akribisch individuell auf den Gegner einstellt. Außerdem darf man nicht unterschätzen, dass er ggf. auch einen maßgeblichen Einfluss als Co-Trainer unter André Schubert hatte, unter welchem wir im Vorjahr die Hinrunde rockten und das "Unmögliche" möglich machten. (Ca. 10 Punkte Abstand auf dem letzten Platz => Klassenerhalt)
Ich traue es ihm auf jeden Fall zu sich als Cheftrainer im Geschäft zu etablieren. Er ist mit Herz und Seele dabei, sehr ambitioniert, jung und hat schon viele Erfahrungen im internationalen Rahmen sammeln können. Ich denke er ist ein Trainer-Talent das es gilt entdeckt und gefördert zu werden.
Leider wollte man das in Braunschweig nur bedingt durchziehen und hat dann einen dummen Fehler gemacht: Ihn entlassen, obwohl wir auf einem besseren Tabellenplatz standen als wir es heute tun. Sein Nachfolger, erfahrener, älter, mit einer erfolgreichen Amtszeit in der selben Liga im Portfolio, hat bisher noch absolut nichts gerissen.
Ich traue es ihm auf jeden Fall zu sich als Cheftrainer im Geschäft zu etablieren. Er ist mit Herz und Seele dabei, sehr ambitioniert, jung und hat schon viele Erfahrungen im internationalen Rahmen sammeln können. Ich denke er ist ein Trainer-Talent das es gilt entdeckt und gefördert zu werden.
Leider wollte man das in Braunschweig nur bedingt durchziehen und hat dann einen dummen Fehler gemacht: Ihn entlassen, obwohl wir auf einem besseren Tabellenplatz standen als wir es heute tun. Sein Nachfolger, erfahrener, älter, mit einer erfolgreichen Amtszeit in der selben Liga im Portfolio, hat bisher noch absolut nichts gerissen.
16.03.2020 - 09:25 Uhr
Zitat von WruceBillis
Sicherlich sind wir alle etwas voreingenommen, aber derzeit lässt es bei der Eintracht eine größere Identifikation mit wenigen Ausnahmen vermissen und ich frage mich desöfteren, wenn Schubert nicht mit Kessel, Pfitzner und Fejzic alte Spieler reinstalliert hätte, ja an wem würden wir dann als Fans eigentlich überhaupt noch festhalten?
Leider ist es so, dass mir beim absoluten Großteil des Kaders vollkommen wumpe ist ob die morgen noch bei uns spielen und so war es eigentlich nie. Ich denke so geht es leider derzeit vielen Fans, seitdem das Trainer- und Mannschaftskarussel angeschmissen worden ist.
Boland wäre jedenfalls ein weiterer Spieler gewesen, der in Sachen Fan-Nähe und Vertrautheit vielleicht nochmal einen positiven Effekt auf das Umfeld gehabt hätte. Auch wenn es natürlich sportlich gesehen sicherlich kaum einen Sinn macht, die Mannschaft weiter mit alten Spielern zu besetzen.
Sicherlich sind wir alle etwas voreingenommen, aber derzeit lässt es bei der Eintracht eine größere Identifikation mit wenigen Ausnahmen vermissen und ich frage mich desöfteren, wenn Schubert nicht mit Kessel, Pfitzner und Fejzic alte Spieler reinstalliert hätte, ja an wem würden wir dann als Fans eigentlich überhaupt noch festhalten?
Leider ist es so, dass mir beim absoluten Großteil des Kaders vollkommen wumpe ist ob die morgen noch bei uns spielen und so war es eigentlich nie. Ich denke so geht es leider derzeit vielen Fans, seitdem das Trainer- und Mannschaftskarussel angeschmissen worden ist.
Boland wäre jedenfalls ein weiterer Spieler gewesen, der in Sachen Fan-Nähe und Vertrautheit vielleicht nochmal einen positiven Effekt auf das Umfeld gehabt hätte. Auch wenn es natürlich sportlich gesehen sicherlich kaum einen Sinn macht, die Mannschaft weiter mit alten Spielern zu besetzen.
Wir hatten in den letzten Jahren das Glück, dass wir in jeder Hinsicht ein guter Zweitligist waren (sei es finanziell, sportlich oder auch fantechnisch). In unserem Kader befanden sich Spieler, für die genau das das sportliche Limit war.
Reichel, Theuer, Bole, Kumba, Cello, Hochscheidt und Co. waren eben alle gute Zweitligaspieler, aber für die BL hat es leistungstechnisch nicht gereicht. Die Spieler hatten also nahezu keine Möglichkeit sich bei einem Wechsel zu verbessern und so blieb der Kader lange zusammen. Talentiertere Spieler haben uns immer verlassen (Bico, Holtmann, Bella, Giki).
In der 3.Liga haben wir das Problem, dass wir in der Nahrungskette nicht so weit oben stehen und eben nahezu die gesamte zweite Liga für die Spieler sportlich oder wirtschaftlich eine Verbesserung darstellt. Die Fluktuation ist hier natürlich größer.
Vor drei Jahren hätte Becker den Vertrag ohne zu zögern verlängert, nun wechselt er vllt. ablösefrei nach Regensburg, Sandhausen, Osnabrück etc.
Solange man den Spielern sportlich nichts bieten kann (und finanziell) wird man immer die guten und talentierten Spieler verlieren und Identifikation mit der Mannschgaft kann sich nicht aufbauen.
Je weniger Mannschaften "über einem stehen", umso weniger Sorgen muss man sich um Abgänge machen und die Mannschaft bleibt automatisch zusammen.
Die Bayern verändern ihren Kader auch nur punktuell, da sich die Spieler bei einem Wechsel kaum verbessern können.
Um das zu untermauern:
Schauen wir uns die Statistik "treueste Spieler" jeder Liga an und betrachten die erste Seite (bis Platz 25), so braucht es in der 3.Liga für Platz 25 vier Jahre und acht Monate (sogar Kiwi), in Liga zwei schon fünf Jahre und acht Monate und in der BL braucht es unfassbare sieben Jahre und acht Monate.
Hier kann man sehr gut sehen, dass je höher du spielst, desto "treuer" bist du, da die Wechselalternativen einfach geringer sind.
Die Lösung ist hier aber mMn nicht, dass wir Bole als Maskottchen holen nur damit die Fans Identifikation haben.
Mit sportlichem Erfolg ergbit sich eine größere Identifikation, mit der zweiten Liga kommen wieder Spieler, die länger bleiben können/wollen.
05.04.2020 - 17:12 Uhr
https://m.soundcloud.com/wenrunde/der-geile-eintracht-podcast-mit-domi-kumbela
Cooler Podcast mit Kumba.
Schön ein paar Sachen von "damals" zu hören, als es in Braunschweig noch lief.
Worüber ich mich wieder aufregen könnte wenn ich da einige Sachen höre, ist die Zeit direkt nach dem Abstieg.
Unfassbar was man für eine Chance vergeben hat, Leute zu halten die mehr als gute Zweitliga Qualität haben.
Danke an Ebel, Voigt und Arnold.
Hätte man halbwegs fähige Leute da gehabt, würde man jetzt höchstwahrscheinlich wieder wo anders spielen.
Schaut man sich mal an was wir für eine Stammelf gehabt hätten, weiß man nicht, ob man lachen oder Weinen soll...
Stand Sommer 2018:
--------------------Fejcic--------------------
------------------------------------------------
Becker---Tingager---Valsvik---Reichel
------------------------------------------------
-------------Schönfeld---Boland---------
------------------------------------------------
Bulut------------------------Hochscheidt
------------------------------------------------
-------------Kumbela---Nyman----------
Diese elf hätte man haben können, hätte man sich frühzeitig darum gekümmert ein Gerüst aufzubauen.
Dazu noch Leute wie P.Hofmann, N.Kijewski oder auch D.Undav auf der Bank... Plus Spieler die man in dem Sommer geholt hat wie beispielsweise S.Fürstner.
Um diese Spieler herum hätte man wohl perfekt Junge Spieler aus dem Nachwuchs aufbauen können. (Canbaz, Abifade, Kolgeci und co.) Das war ja auch die Strategie die man verfolgen wollte. Mittlerweile ist davon ja aus bekannten Gründen nichts mehr zu sehen.
Einmal im Leben müsste man Fußballmanager sein!
Aber hätte hätte Fahrradkette...
Cooler Podcast mit Kumba.
Schön ein paar Sachen von "damals" zu hören, als es in Braunschweig noch lief.
Worüber ich mich wieder aufregen könnte wenn ich da einige Sachen höre, ist die Zeit direkt nach dem Abstieg.
Unfassbar was man für eine Chance vergeben hat, Leute zu halten die mehr als gute Zweitliga Qualität haben.
Danke an Ebel, Voigt und Arnold.
Hätte man halbwegs fähige Leute da gehabt, würde man jetzt höchstwahrscheinlich wieder wo anders spielen.
Schaut man sich mal an was wir für eine Stammelf gehabt hätten, weiß man nicht, ob man lachen oder Weinen soll...
Stand Sommer 2018:
--------------------Fejcic--------------------
------------------------------------------------
Becker---Tingager---Valsvik---Reichel
------------------------------------------------
-------------Schönfeld---Boland---------
------------------------------------------------
Bulut------------------------Hochscheidt
------------------------------------------------
-------------Kumbela---Nyman----------
Diese elf hätte man haben können, hätte man sich frühzeitig darum gekümmert ein Gerüst aufzubauen.
Dazu noch Leute wie P.Hofmann, N.Kijewski oder auch D.Undav auf der Bank... Plus Spieler die man in dem Sommer geholt hat wie beispielsweise S.Fürstner.
Um diese Spieler herum hätte man wohl perfekt Junge Spieler aus dem Nachwuchs aufbauen können. (Canbaz, Abifade, Kolgeci und co.) Das war ja auch die Strategie die man verfolgen wollte. Mittlerweile ist davon ja aus bekannten Gründen nichts mehr zu sehen.
Einmal im Leben müsste man Fußballmanager sein!
Aber hätte hätte Fahrradkette...

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BTSVTIPO am 05.04.2020 um 17:15 Uhr bearbeitet
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