Was macht eigentlich...?
13.02.2005 - 23:16 Uhr
28.11.2012 - 23:52 Uhr
Quelle: www.bild.de
Der schwere Unfall passierte Montag in der Nähe der südtürkischen Stadt Adana. Hakan saß am Steuer, wurde aus seinem Auto geschleudert. Er erlitt schwerste Brust- und Kopfverletzungen.
habe es grade erst gelesen, ich hoffe es geht ihn bald besser ist ein extrem netter Typ :/:
11.12.2012 - 22:23 Uhr
Quelle: www.bild.de
Einer der bekanntesten Bundesliga-Schiedsrichter ist tot. Polizisten fanden die Leiche von Manfred Amerell († 65) in seiner Münchner Wohnung. Die Polizei ermittelt. Die Beamten waren zu seiner Wohnung gerufen worden. Der Briefschlitz dort war total überfüllt. Die Wohnungstür wird aufgebrochen.
Die Polizei bestätigt gegenüber BILD: „Wir haben unter dieser Adresse heute Nachmittag eine tote Person aufgefunden. Ermittlungen zur Todesursache dauern noch an.“
Schiedsrichter Amerell wurde tot in seiner Wohnung gefunden. Die Polizei bestätigt gegenüber BILD: „Wir haben unter dieser Adresse heute Nachmittag eine tote Person aufgefunden. Ermittlungen zur Todesursache dauern noch an.“
30.12.2012 - 13:37 Uhr
Quelle: www.haz.de
Viele aus dieser Zeit kommen in dem Buch nicht gut weg. Kaenzig nicht, dem Neururer Transfers hinter seinem Rücken vorwirft, Karl-Heinz Vehling nicht („Vom Fußball keine Ahnung“), der 96 damals gemeinsam mit Götz von Fromberg führte, auch nicht der frühere Manager-Assistent Carsten Linke, der auf Kaenzigs Job geschielt habe ...
Vielleicht kann es die Aufregung ja ein bisschen herunterspielen. :p Ich habe mich auf die Suche gemacht und diesen Artikel der HAZ zu dem Buch und den Passagen über 96 gefunden.
29.01.2013 - 04:28 Uhr
Quelle: www.bild.de
Verkehrte Fußball-Welt im letzten Härtetest vorm Aue-Heimspiel. Köln „putzt“ Dortmund 1:0 vor 9500 Zuschauern. Die FC-Fans verhöhnen den Meister.
Die 82. Minute: Blaszczykowski legt sich den Ball auf den Elfmeterpunkt. Der Ausgleich scheint programmiert. Dortmund macht seit der FC-Führung durch Daniel Royer (74.) nämlich ernst.
Zur Halbzeit eingewechselt und das entscheidene Tor gemacht. Die 82. Minute: Blaszczykowski legt sich den Ball auf den Elfmeterpunkt. Der Ausgleich scheint programmiert. Dortmund macht seit der FC-Führung durch Daniel Royer (74.) nämlich ernst.
01.02.2013 - 17:53 Uhr
Quelle: www.tz-online.de
Wie die tz nun erfuhr, steht einer davon fest: Peps erster Neuer heißt nicht Raúl oder Effenberg, sondern Thomas Christiansen.
Thomas Christiansen wird angeblich Co.Trainer bei uns
27.02.2013 - 13:58 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Hanke: "Ich hätte den Vertrag gerne verlängert"
Etliche Personalien hatte Max Eberl schon abgearbeitet, die Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages von Mike Hanke zog sich aber schon über mehrere Monate hin und stand noch auf der Agenda des Sportdirektors von Borussia Mönchengladbach. Seit Dienstagabend ist klar, dass Hanke in der nächsten Saison nicht mehr bei den "Fohlen" spielen wird. Die Wege der Borussia und des Stürmers trennen sich nach der laufenden Spielzeit, Hanke äußerte sich enttäuscht.
... Mike Hanke? Etliche Personalien hatte Max Eberl schon abgearbeitet, die Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages von Mike Hanke zog sich aber schon über mehrere Monate hin und stand noch auf der Agenda des Sportdirektors von Borussia Mönchengladbach. Seit Dienstagabend ist klar, dass Hanke in der nächsten Saison nicht mehr bei den "Fohlen" spielen wird. Die Wege der Borussia und des Stürmers trennen sich nach der laufenden Spielzeit, Hanke äußerte sich enttäuscht.
Sein Vertrag wird in Gladbach nicht verlängert.
08.04.2013 - 12:35 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Der VfL Bochum hat die Reißleine gezogen! Nach der desolaten Vorstellung bei der 0:3-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue und dem damit verbundenen Absturz auf Relegationsplatz 16 hat der Zweitligist am Montag Sportvorstand Jens Todt und Trainer Karsten Neitzel beurlaubt. Vor dem drohenden Abstieg soll die Bochumer nun ein alter Bekannter retten: Peter Neururer kehrt an die Castroper Straße zurück!
König Peter ist zurück :cool
28.04.2013 - 13:15 Uhr
Quelle: www.11freunde.de
Per Mertesacker über Wenger, Poldis-Rhetorik und seinen Auftritt als DJ Ötzi
»Man kann nicht immer nur an der Ananas lecken«
Siet mittlerweile knapp zwei Jahren spielt Per Mertesacker nun beim FC Arsenal. Wir sprachen mit ihm über die Premier League, seine EM als Bankdrücker, Michael Ballacks verkorksten Abgang und den richtigen Zeitpunkt, die Schuhe an den Nagel zu hängen.
Per Mertesacker im Interview, mit 11freunde.de.
»Man kann nicht immer nur an der Ananas lecken«
Siet mittlerweile knapp zwei Jahren spielt Per Mertesacker nun beim FC Arsenal. Wir sprachen mit ihm über die Premier League, seine EM als Bankdrücker, Michael Ballacks verkorksten Abgang und den richtigen Zeitpunkt, die Schuhe an den Nagel zu hängen.
17.06.2013 - 06:52 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
„Ich habe doch nur menschlich gehandelt“
Florian Fromlowitz schweigt mehr als zwei Jahre zu dem Vorwurf, er habe seine Mannschaft im Stich gelassen. Jetzt erzählt der Dynamo-Torwart seine tragische Geschichte.
Geräuschlos vollzieht sich der Torwartwechsel. Plötzlich steht Markus Scholz als Ersatzkeeper des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden auf dem Spielberichtsbogen, Florian Fromlowitz verschwindet auf der Tribüne. Vom U-21-Nationaltorhüter zur Nummer drei in der zweiten Liga? Es ist ein weiterer Tiefpunkt in seiner Karriere, in der es für den 26-Jährigen seit zwei Jahren nur noch abwärtsgeht.
Für Florian Fromlowitz war das erste Jahr in Dresden unbefriedigend. Aber das ist nicht sein wichtigstes Problem.
Florian Fromlowitz mit seiner Frau Helene und seinem Sohn Matteo Levi, der für sie ein besonderes Glück ist. Erst wird ihm nach 48 Bundesliga-Spielen für Hannover 96 plötzlich der talentierte Ron-Robert Zieler vorgezogen, dann soll er auch beim MSV Duisburg in der zweiten Liga auf die Ersatzbank. Er habe für einen Eklat gesorgt, berichten die Medien. In seinem Profil im Internetportal wikipedia.de heißt es immer noch: „Fromlowitz erklärte daraufhin, er sei mental nicht in der Lage, das Spiel auf der Bank zu verfolgen und in der Arena zu sein. Fromlowitz entschuldigte sich danach für sein Fehlverhalten, wurde aber mit einer Geldstrafe belegt.“
Damit ist er abgestempelt. Als unprofessionell, egozentrisch, rebellisch. Als Ralf Loose ihn im Herbst 2012 für die Spiele bei Hertha BSC sowie im DFB-Pokal in Hannover aufstellte, betonte der damalige Dynamo-Coach: „Flo Fromlowitz hat hervorragend trainiert, sich als vorbildlicher Sportsmann erwiesen – auch als Nummer zwei.“ Diese Erklärung schien dem Trainer angesichts der Vorgeschichte wohl nötig zu sein. Dabei hatte sich Fromlowitz ohne Getöse in die Reservistenrolle hinter Benjamin Kirsten gefügt, akzeptiert sie auch nach seinen zwei guten Spielen klaglos.
Bisher hat er geschwiegen, wollte die Vorurteile durch Leistung wettmachen. Doch nach dem „in jeder Hinsicht unbefriedigenden Jahr“ in Dresden erzählt er, was in Duisburg wirklich gelaufen ist, weshalb er sich mental nicht in der Lage fühlte. Es ist eine private, eine erschütternde Geschichte. „Eigentlich hat das in der Öffentlichkeit nichts zu suchen“, erklärt Fromlowitz. Aber er sieht keinen anderen Weg mehr, seinen Ruf wiederherzustellen.
Es ist der 18. November 2011, als Duisburgs Trainer Oliver Reck dem Schlussmann mitteilt, dass er im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht im Tor des MSV stehen werde. Was der Trainer nicht weiß: Fromlowitz ist innerlich zerrissen. Zwei Tage vorher hatte seine Frau Helene eine Fehlgeburt, musste am Spieltag operiert werden. „Wir hatten lange überlegt, ob ich bei ihr bleiben oder zum Spiel gehen soll. Letztlich entschieden wir uns, dass ich spiele und gleich danach zu ihr ins Krankenhaus komme.“
Die Ablenkung würde ihm guttun, etwas Normalität bleiben. Doch dann war alles anders, auf einmal sollte er nicht spielen. „Wie einen Schlag ins Gesicht“ hätten ihn die Worte des Trainers am Morgen vor der Partie getroffen. Den Satz, er fühle sich mental nicht in der Lage, hat Fromlowitz tatsächlich gesagt. „Für mich war sofort klar, dass ich alles stehen und liegen lasse und zu meiner Frau fahre. Ich habe doch nur menschlich gehandelt, aber in der Öffentlichkeit stand ich plötzlich als Egoist da, der seine Mannschaft im Stich lässt.“
Natürlich hätte er die Wahrheit sagen, um Verständnis bitten können. Oder sollen? Das sagt sich leicht, wenn man das Gefühlschaos nicht kennt, das man nach einem solchen Schicksalsschlag bewältigen muss. Fromlowitz zog es vor, die Strafe des Vereins – Abmahnung und 10.000 Euro – zu akzeptieren, weil er nicht wollte, dass seine tragische Geschichte breitgetreten wird. „Ich habe mich zurückgezogen. Es wussten nur einige Vertraute in der Mannschaft, was wirklich mit mir los war.“
Jetzt aber will er reden, „weil ein Bild von mir entstanden ist, das ich gerade-
rücken möchte. Ich bin nicht der Typ für Eskapaden oder Starallüren.“ Seine Frau hat ihn bestärkt, in die Offensive zu gehen. Sie brachte Anfang Dezember vorigen Jahres in Dresden einen gesunden Sohn zur Welt. Matteo Levi war zur Geburt ein kleiner Brocken: 4.740 Gramm, 52 Zentimeter. „Und unser ganzer Stolz“, sagt Fromlowitz. Kennengelernt haben sie sich in der Berufsschule. Er gehörte zwar beim 1. FC Kaiserslautern als dritter Torwart schon zum Profi-Kader, wollte aber zur Sicherheit eine Ausbildung im Ticketmanagement absolvieren. „Doch dann verletzten sich beide Torhüter, und ich bin mit 19 eingesprungen. Dann hat es zeitlich mit der Ausbildung nicht mehr hingehauen“, erzählt er: „Trotzdem hat es sich für mich gelohnt, denn sonst hätte ich Helene nie getroffen.“
Die kleine Familie fühlt sich wohl in Dresden, aber Fromlowitz fehlt die sportliche Perspektive. „Ich bin schon sehr enttäuscht, dass es nicht zu mehr gereicht hat. Vor allem stelle ich mir die Frage: Warum?“ Er hat dem Verein signalisiert, dass er wechseln würde. „Ich gehe davon aus, dass mir keine Steine in den Weg gelegt werden, wenn sich eine passende Alternative ergibt.“ Bisher sei aber alles in der Schwebe, weshalb er sich darauf einstellt, zum Trainingsstart am 20. Juni bei Dynamo zu erscheinen. „Fakt ist auch, dass ich hier noch einen Vertrag bis 30. Juni 2014 habe. Ich will den zwar nicht aussitzen, aber ich werde auch nicht auf Teufel komm raus versuchen wegzukommen.“
Diesmal will er sich sicher sein, dass es passt, dass er eine echte Chance bekommt. „Natürlich versuche ich, locker und ruhig zu bleiben“, meint Fromlowitz, „aber ich bin auch ein Mensch. Natürlich spüre ich Zukunftsängste. Wenn ich noch ein Jahr lang nicht spiele, wird es umso schwieriger.“ Er würde gern mit der Familie in Deutschland bleiben, fühlt sich aber auch bereit für den Schritt ins Ausland. „Durch die Erfahrungen bin ich reifer und stärker geworden, habe meine Lehren gezogen.“
Es sei ein Fehler gewesen, sich damals in Duisburg nicht sofort zu offenbaren. „Ich hätte nicht nur meinen Geldbeutel geschont, sondern vor allem meinen Namen gerettet.“ Er hat sein Schweigen gebrochen, damit er wieder vorurteilsfrei gesehen wird. Als Fußball-Profi. Und vor allem als Mensch.
Könnte euch eventuell interessieren. Florian Fromlowitz schweigt mehr als zwei Jahre zu dem Vorwurf, er habe seine Mannschaft im Stich gelassen. Jetzt erzählt der Dynamo-Torwart seine tragische Geschichte.
Geräuschlos vollzieht sich der Torwartwechsel. Plötzlich steht Markus Scholz als Ersatzkeeper des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden auf dem Spielberichtsbogen, Florian Fromlowitz verschwindet auf der Tribüne. Vom U-21-Nationaltorhüter zur Nummer drei in der zweiten Liga? Es ist ein weiterer Tiefpunkt in seiner Karriere, in der es für den 26-Jährigen seit zwei Jahren nur noch abwärtsgeht.
Für Florian Fromlowitz war das erste Jahr in Dresden unbefriedigend. Aber das ist nicht sein wichtigstes Problem.
Florian Fromlowitz mit seiner Frau Helene und seinem Sohn Matteo Levi, der für sie ein besonderes Glück ist. Erst wird ihm nach 48 Bundesliga-Spielen für Hannover 96 plötzlich der talentierte Ron-Robert Zieler vorgezogen, dann soll er auch beim MSV Duisburg in der zweiten Liga auf die Ersatzbank. Er habe für einen Eklat gesorgt, berichten die Medien. In seinem Profil im Internetportal wikipedia.de heißt es immer noch: „Fromlowitz erklärte daraufhin, er sei mental nicht in der Lage, das Spiel auf der Bank zu verfolgen und in der Arena zu sein. Fromlowitz entschuldigte sich danach für sein Fehlverhalten, wurde aber mit einer Geldstrafe belegt.“
Damit ist er abgestempelt. Als unprofessionell, egozentrisch, rebellisch. Als Ralf Loose ihn im Herbst 2012 für die Spiele bei Hertha BSC sowie im DFB-Pokal in Hannover aufstellte, betonte der damalige Dynamo-Coach: „Flo Fromlowitz hat hervorragend trainiert, sich als vorbildlicher Sportsmann erwiesen – auch als Nummer zwei.“ Diese Erklärung schien dem Trainer angesichts der Vorgeschichte wohl nötig zu sein. Dabei hatte sich Fromlowitz ohne Getöse in die Reservistenrolle hinter Benjamin Kirsten gefügt, akzeptiert sie auch nach seinen zwei guten Spielen klaglos.
Bisher hat er geschwiegen, wollte die Vorurteile durch Leistung wettmachen. Doch nach dem „in jeder Hinsicht unbefriedigenden Jahr“ in Dresden erzählt er, was in Duisburg wirklich gelaufen ist, weshalb er sich mental nicht in der Lage fühlte. Es ist eine private, eine erschütternde Geschichte. „Eigentlich hat das in der Öffentlichkeit nichts zu suchen“, erklärt Fromlowitz. Aber er sieht keinen anderen Weg mehr, seinen Ruf wiederherzustellen.
Es ist der 18. November 2011, als Duisburgs Trainer Oliver Reck dem Schlussmann mitteilt, dass er im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht im Tor des MSV stehen werde. Was der Trainer nicht weiß: Fromlowitz ist innerlich zerrissen. Zwei Tage vorher hatte seine Frau Helene eine Fehlgeburt, musste am Spieltag operiert werden. „Wir hatten lange überlegt, ob ich bei ihr bleiben oder zum Spiel gehen soll. Letztlich entschieden wir uns, dass ich spiele und gleich danach zu ihr ins Krankenhaus komme.“
Die Ablenkung würde ihm guttun, etwas Normalität bleiben. Doch dann war alles anders, auf einmal sollte er nicht spielen. „Wie einen Schlag ins Gesicht“ hätten ihn die Worte des Trainers am Morgen vor der Partie getroffen. Den Satz, er fühle sich mental nicht in der Lage, hat Fromlowitz tatsächlich gesagt. „Für mich war sofort klar, dass ich alles stehen und liegen lasse und zu meiner Frau fahre. Ich habe doch nur menschlich gehandelt, aber in der Öffentlichkeit stand ich plötzlich als Egoist da, der seine Mannschaft im Stich lässt.“
Natürlich hätte er die Wahrheit sagen, um Verständnis bitten können. Oder sollen? Das sagt sich leicht, wenn man das Gefühlschaos nicht kennt, das man nach einem solchen Schicksalsschlag bewältigen muss. Fromlowitz zog es vor, die Strafe des Vereins – Abmahnung und 10.000 Euro – zu akzeptieren, weil er nicht wollte, dass seine tragische Geschichte breitgetreten wird. „Ich habe mich zurückgezogen. Es wussten nur einige Vertraute in der Mannschaft, was wirklich mit mir los war.“
Jetzt aber will er reden, „weil ein Bild von mir entstanden ist, das ich gerade-
rücken möchte. Ich bin nicht der Typ für Eskapaden oder Starallüren.“ Seine Frau hat ihn bestärkt, in die Offensive zu gehen. Sie brachte Anfang Dezember vorigen Jahres in Dresden einen gesunden Sohn zur Welt. Matteo Levi war zur Geburt ein kleiner Brocken: 4.740 Gramm, 52 Zentimeter. „Und unser ganzer Stolz“, sagt Fromlowitz. Kennengelernt haben sie sich in der Berufsschule. Er gehörte zwar beim 1. FC Kaiserslautern als dritter Torwart schon zum Profi-Kader, wollte aber zur Sicherheit eine Ausbildung im Ticketmanagement absolvieren. „Doch dann verletzten sich beide Torhüter, und ich bin mit 19 eingesprungen. Dann hat es zeitlich mit der Ausbildung nicht mehr hingehauen“, erzählt er: „Trotzdem hat es sich für mich gelohnt, denn sonst hätte ich Helene nie getroffen.“
Die kleine Familie fühlt sich wohl in Dresden, aber Fromlowitz fehlt die sportliche Perspektive. „Ich bin schon sehr enttäuscht, dass es nicht zu mehr gereicht hat. Vor allem stelle ich mir die Frage: Warum?“ Er hat dem Verein signalisiert, dass er wechseln würde. „Ich gehe davon aus, dass mir keine Steine in den Weg gelegt werden, wenn sich eine passende Alternative ergibt.“ Bisher sei aber alles in der Schwebe, weshalb er sich darauf einstellt, zum Trainingsstart am 20. Juni bei Dynamo zu erscheinen. „Fakt ist auch, dass ich hier noch einen Vertrag bis 30. Juni 2014 habe. Ich will den zwar nicht aussitzen, aber ich werde auch nicht auf Teufel komm raus versuchen wegzukommen.“
Diesmal will er sich sicher sein, dass es passt, dass er eine echte Chance bekommt. „Natürlich versuche ich, locker und ruhig zu bleiben“, meint Fromlowitz, „aber ich bin auch ein Mensch. Natürlich spüre ich Zukunftsängste. Wenn ich noch ein Jahr lang nicht spiele, wird es umso schwieriger.“ Er würde gern mit der Familie in Deutschland bleiben, fühlt sich aber auch bereit für den Schritt ins Ausland. „Durch die Erfahrungen bin ich reifer und stärker geworden, habe meine Lehren gezogen.“
Es sei ein Fehler gewesen, sich damals in Duisburg nicht sofort zu offenbaren. „Ich hätte nicht nur meinen Geldbeutel geschont, sondern vor allem meinen Namen gerettet.“ Er hat sein Schweigen gebrochen, damit er wieder vorurteilsfrei gesehen wird. Als Fußball-Profi. Und vor allem als Mensch.
17.06.2013 - 22:16 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Thomas Brdaric ist zurück in Deutschland - der ehemalige Nationalspieler wird neuer Trainer der TSG Neustrelitz. Zuletzt hatte der 38-Jährige als Sportdirektor in Weißrussland und Usbekistan gearbeitet, nun kehrt er in der Regionalliga Nordost ins Trainergeschäft zurück. Dort wartet schon in Kürze ein erstes Highlight auf den Bundesliga-erfahrenen Ex-Stürmer.
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