Untere Klassen
22.06.2011 - 16:19 Uhr
25.04.2014 - 23:29 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Allerdings verbitte ich mir diesen Verweis man solle sich an RB orientieren. RB kann so arbeiten wie sie sind, weil deren Zuschauer einfach keinen Wert drauflegen. Das sind Klatschpappenkonsumenten, welche keine emotionale Verbindung zu einem Verein brauchen. Wäre dies anders, dann hätte auch RB seine Probleme aktzeptiert zu werden.
Wir reden hier also nicht von Fußballfans, sondern von Fußballkonsumenten. Denen ists wurscht ob RB drauf steht, oder Gazprom, oder HelloKitty. Die würden sich hier von jedem fi... ich meine füttern lassen.
Keksmonster, Deine sinn- und kenntnisfreien Beiträge sind immer wieder eine schöne Bettlektüre, um nach einem stressigen Alltag wenigstens lachend in den Schlaf zu kommen :D
Nur mal kurz zur Erinnerung und als Frage: Als Dynamo Dresden 1953 gegründet wurde, also 2 Monate vor dem nationalen Aufstand in der DDR und dessen Gründungsväter Geheimdienst, Polizei und Zoll waren, wie meinst Du da werden wohl die emotionalen Verbindungen des werktätigen Volkes gewesen sein?
Fast auf den Tag genau und 61 Jahre später ist Was von dem Hass übriggeblieben?
Genau! Nichts!
Und jetzt emotionale Verwerfungen bei anderen Fans zu suchen und sich irgendwelche Verweise zu verbitten hat schon wieder so etwas Altbekanntes an sich, wie hieß es doch gleich, ach ja, "Diktatur des Proletariats".
Und wenn man im Profifußball mitspielen will und sich dann hinstellt und sagt: Wir sind die kleinen guten Kapitalisten und ätsch Ihr seid die großen Bösen, dann hat das Ganze schon fast so viel Potenzial, wie ein Auftritt von Mario Barth im Olympiastadion zu Berlin.
In diesem Sinne gutes Nächtle
Allerdings verbitte ich mir diesen Verweis man solle sich an RB orientieren. RB kann so arbeiten wie sie sind, weil deren Zuschauer einfach keinen Wert drauflegen. Das sind Klatschpappenkonsumenten, welche keine emotionale Verbindung zu einem Verein brauchen. Wäre dies anders, dann hätte auch RB seine Probleme aktzeptiert zu werden.
Wir reden hier also nicht von Fußballfans, sondern von Fußballkonsumenten. Denen ists wurscht ob RB drauf steht, oder Gazprom, oder HelloKitty. Die würden sich hier von jedem fi... ich meine füttern lassen.
Keksmonster, Deine sinn- und kenntnisfreien Beiträge sind immer wieder eine schöne Bettlektüre, um nach einem stressigen Alltag wenigstens lachend in den Schlaf zu kommen :D
Nur mal kurz zur Erinnerung und als Frage: Als Dynamo Dresden 1953 gegründet wurde, also 2 Monate vor dem nationalen Aufstand in der DDR und dessen Gründungsväter Geheimdienst, Polizei und Zoll waren, wie meinst Du da werden wohl die emotionalen Verbindungen des werktätigen Volkes gewesen sein?
Fast auf den Tag genau und 61 Jahre später ist Was von dem Hass übriggeblieben?
Genau! Nichts!
Und jetzt emotionale Verwerfungen bei anderen Fans zu suchen und sich irgendwelche Verweise zu verbitten hat schon wieder so etwas Altbekanntes an sich, wie hieß es doch gleich, ach ja, "Diktatur des Proletariats".
Und wenn man im Profifußball mitspielen will und sich dann hinstellt und sagt: Wir sind die kleinen guten Kapitalisten und ätsch Ihr seid die großen Bösen, dann hat das Ganze schon fast so viel Potenzial, wie ein Auftritt von Mario Barth im Olympiastadion zu Berlin.
In diesem Sinne gutes Nächtle
29.04.2014 - 14:46 Uhr
Zitat von DERTUTNIX:
Insofern ist die Aussage des Chefs des SFV, Herrn Reichenbach, schon sehr beachtlich. Er gibt offen zu, dass er es für richtig hält, wenn Matteschitz als Investor auch das alleinige Sagen beim Rasenballsport Leipzig e.V. hat. Ein Funktionär, der an die Regel gebunden ist, wonach der Investor keinen bestimmenden Einfluss im Verein haben darf, tritt offen für das Gegenteil ein!
Ich denke eher, dass dies ein süffisanter Kommentar war.
Müllers Ratlosigkeit und Ärgernis hinsichtlich eines, was sagt man dazu, Vereins? , der anders als andere Fußballklubssich permanent an der Grenze des starren Regelwerks bewegt, trifft es doch sehr gut. Wir haben mit Nürnberg, Braunschweig, Hamburg etc. deswegen keine Probleme, weil alles, was wir über diese Klubs wahrnehmen, mit den Statuten nicht nur vereinbar ist, sondern diese Maßgabe übererfüllen. Sie bewegen sich - platt gesagt - fernab jeder Anrüchigkeit.
Ein Verein aber, der sich in den miteinander verwobenen Bereichen der Mitgliedermitsprache, der Logoproblematik und vielen weiteren Dingen stets an der Grenze zur Lizenzverweigerung bewegt, erregt unser Argwohn. Denn offenbar ist nicht die Einhaltung der Statuten das Ziel, sondern die Dehnbarkeit bis zur Verletzung, die erst eine für diesen Klub erträgliche Form des Seins erschafft. Je weiter desto besser.
Faktisch kann man dem RB Leuten wohl schwer beikommen und es wäre interessant, ob sich objektiv eine Lizenzerteilung angreifen ließe. Der gesunde Menschenverstand, nach dessen Maßgabe aber kein Gericht der Welt urteilt und kein Verband die Lizenzen verteilt, sagt uns, dass wir hier an der Nase herumgeführt werden. Das macht es so schwer erträglich, weniger, Cookie, wenn Verblendete wie Rangnick und die Brausefans meinen, dass wir auf sie neidisch sind, weil sie die Spieler nach den Regeln des Marktes mit viel Geld holen und de facto ihr Jugendkonzept über den Haufen werfen.
Insofern ist die Aussage des Chefs des SFV, Herrn Reichenbach, schon sehr beachtlich. Er gibt offen zu, dass er es für richtig hält, wenn Matteschitz als Investor auch das alleinige Sagen beim Rasenballsport Leipzig e.V. hat. Ein Funktionär, der an die Regel gebunden ist, wonach der Investor keinen bestimmenden Einfluss im Verein haben darf, tritt offen für das Gegenteil ein!
Ich denke eher, dass dies ein süffisanter Kommentar war.
Müllers Ratlosigkeit und Ärgernis hinsichtlich eines, was sagt man dazu, Vereins? , der anders als andere Fußballklubssich permanent an der Grenze des starren Regelwerks bewegt, trifft es doch sehr gut. Wir haben mit Nürnberg, Braunschweig, Hamburg etc. deswegen keine Probleme, weil alles, was wir über diese Klubs wahrnehmen, mit den Statuten nicht nur vereinbar ist, sondern diese Maßgabe übererfüllen. Sie bewegen sich - platt gesagt - fernab jeder Anrüchigkeit.
Ein Verein aber, der sich in den miteinander verwobenen Bereichen der Mitgliedermitsprache, der Logoproblematik und vielen weiteren Dingen stets an der Grenze zur Lizenzverweigerung bewegt, erregt unser Argwohn. Denn offenbar ist nicht die Einhaltung der Statuten das Ziel, sondern die Dehnbarkeit bis zur Verletzung, die erst eine für diesen Klub erträgliche Form des Seins erschafft. Je weiter desto besser.
Faktisch kann man dem RB Leuten wohl schwer beikommen und es wäre interessant, ob sich objektiv eine Lizenzerteilung angreifen ließe. Der gesunde Menschenverstand, nach dessen Maßgabe aber kein Gericht der Welt urteilt und kein Verband die Lizenzen verteilt, sagt uns, dass wir hier an der Nase herumgeführt werden. Das macht es so schwer erträglich, weniger, Cookie, wenn Verblendete wie Rangnick und die Brausefans meinen, dass wir auf sie neidisch sind, weil sie die Spieler nach den Regeln des Marktes mit viel Geld holen und de facto ihr Jugendkonzept über den Haufen werfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Abbelbeebe am 29.04.2014 um 14:50 Uhr bearbeitet
01.05.2014 - 01:10 Uhr
Zitat von BSGChemiker:
Zitat von GOALiath11:
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
Das Wesentliche am Profifußball ist das Geld, dass bestimmte Leute für eine erbrachte Leistung erhalten!
Das Wesentliche am Profifußball ist, dass wenn man schlecht wirtschaftet oder die Gehaltsempfänger schlechte Leistungen generieren irgendwann insolvent ist.
Das Wesentliche am Profifußball ist, dass Fans Geld für Fußballspiele bezahlen und wenn die Arbeit der Fußballer schlechter wird, die Zahl der Zuschauer sinkt.
Das Wesentliche am Profifußball ist, dass man zahlungskräftige und entsprechend willige Sponsoren hat, der den Verein für seine Zwecke vermarkten kann und oder zahlungskräftiges Publikum besitzt.
Das Wesentliche an RB ist, dass der Sponsor/Inhaber solange Geld investiert wie der Verein als Marketinginstrument funktioniert und bis er auf eigenen Füßen steht und sich selbst trägt.
Das Wesentliche an der SG ist, dass sie sich aus eigenen Mitteln nicht vollständig refinanzieren kann und nur unter Mithilfe Dritter existent bleibt.
Das Wesentliche Fazit ist, die Fans oder Sympatiesanten von RB werden beachtlich mehr, sehen guten Sport und stellen sich dem Wettbewerb.
Zitat von GOALiath11:
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Die Geldtruhe von RB heißt Red Bull.
Wie heißt denn Eure Geldtruhe, denn die müsst Ihr ja auch haben, um das alljährliche Defizit auszugleichen?
Zitat von GOALiath11:
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Oder so: Wenn man sich vom Nachbarn Geld schenken lässt um mit seiner Frau schön Essen zu gehen!
Zitat von GOALiath11:
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
Na Klaro! Eure Spieler haben kein Geld gekostet, spielen nur aus Enthusiasmus und die Nachwuchsarbeit macht Borea zum Spaß an der Freude.
Dieses Eigentor präsentierte Ihnen GOALiath :D
Lieber Chemiker:
Uff, ich gebs ja zu...vor den paar Ontologie und Logikvorlesungen, die ich hatte, hätt ich auch aus Hilflosigkeit so dumme Kommentare gegeben, aber ich will mal nicht so sein und es dir erklären:
Du scheinst das Wort 'Wesentlich' oder 'Wesenseigen' nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen.
Etwas Wesentliches ist das, was unbedingt da sein muss, damit die Sache an sich noch existieren kann. Alles andere ist Beiwerk.
Oder wenn man das Wesen(tliche) wegnimmt, dann ist alles andere Beiwerk egal, weil... na... richtig, dass was die Sache zu dem macht was sie ist, nicht mehr da ist, eben das Wesentliche.
Soviel zum ersten Semester Logik und Ontologie.
Du scheinst nie wirklich mit einem Verein mitgefiebert zu haben geschweige denn dir je selbst Mühe gemacht zu haben bei etwas, dann wüsstest du nämlich, was das Wesentliche an einem (sportlichen) Wettbewerb ist. Nicht die Bezahlung von Personal. Wenn das so wäre, wäre der Fußball nie so populär.
Es mag Leute wie dich geben, die sich nen Bayern oder RB schal anziehen, weil sie dann auch mal 'oben' stehen können und sich als Sieger fühlen. Dafür hab ich Verständnis.
Aber dann kauf dir doch lieber ein Treppchen, zieh dir ein gelbes Trikot an und lass dich fotografieren. Dann kannst du das schön auf Facebook stellen und behaupten du hättest die Tour de France gewonnen.
Das Wesentliche am Wettbewerb zielt und das hast du ja fast richtig erkannt, auf die Erbringung einer Leistung. Wer am meisten leistet, steht oben. Wer nicht, steigt ab oder fliegt raus.
Von daher gratuliere ich dir zu deinem Eigentor, denn damit hast du dir selber bewiesen, dass RB das Wesentliche vom Wettbewerbsgedanken nicht erfüllt:
Denn genau der, mein lieber armer Chemiker, wird ad absurdum geführt, wenn die Leistung (im Sport und Managerbereich, denn das ist nur eine Fortsetzung des Wettbewerbsgedanken) nicht mehr darüber bestimmt, wie viel Sponsoren man aquirieren kann, sondern sich die Leistung einfach spart und sich alles erkauft.
Im Übrigen ist die Bundesliga, die Liga mit dem höchsten Zuschauerschnitt. Warum? Weil hier im Gegensatz zu Spanien, Italien und England es noch Regeln gibt, die den Wettbewerbsgedanken bisher halbwegs zu schützen wussten.
Und nur deshalb kommen soviel Fans ins Zentralstadion. Nicht wegen RB sondern, wegen RB im WETTBEWERB. Nur weil RB mit den anderen, die sich ehrlich dem Wettbewerb stellen, 'messen' kann und der Fan dann sagen kann, wir sind geilsten, weil wir alle anderen geschlagen haben. Sowas ist einfach nur traurig! Vor allem wenn man das so dringend nötig hat. Deswegen nehm ichs dir persönlich nich krumm.
Vor allem unterminiert es aber das Wesentliche an einem Wettbewerb.
Im Übrigen hat daher auch die Marktwirtschaft Wettbewerbsregeln und seit der Post-Manchester-Kapitalismusära auch ein gewisses Monopol verbot, damit eine grundlegende Chancengleicheit gewahrt bleibt.
Nichts anderes, nämlich Chancenungleicheit ist das RB projekt, dass den Wettbewerb zerstört, anstatt an ihm teilzunehmen.
Ansonsten kann RB mit Hopp und Fließenkiessling gerne eine Klubbesitzer Liga aufmachen wie in den USA die NBA. Hab ich nix dagegen.
Zitat von GOALiath11:
Da versteht jemand das 'Wesentliche' nicht. Das Wesentliche eines Fußballvereins ist der Sport. Das Wesentliche eine Liga ist der Wettbewerb.
Und die Summe aus beiden macht nicht nur das Wesentliche am Profifußball aus, es ist auch das Wesentliche für den Fan/Zuschauer, der nebenbei direkt oder indirekt das ganze bezahlt. Denn ohne Interesse keine Sponsoren. Ohne das Wesentliche aber keine Fans.
Das Wesentliche am Profifußball ist das Geld, dass bestimmte Leute für eine erbrachte Leistung erhalten!
Das Wesentliche am Profifußball ist, dass wenn man schlecht wirtschaftet oder die Gehaltsempfänger schlechte Leistungen generieren irgendwann insolvent ist.
Das Wesentliche am Profifußball ist, dass Fans Geld für Fußballspiele bezahlen und wenn die Arbeit der Fußballer schlechter wird, die Zahl der Zuschauer sinkt.
Das Wesentliche am Profifußball ist, dass man zahlungskräftige und entsprechend willige Sponsoren hat, der den Verein für seine Zwecke vermarkten kann und oder zahlungskräftiges Publikum besitzt.
Das Wesentliche an RB ist, dass der Sponsor/Inhaber solange Geld investiert wie der Verein als Marketinginstrument funktioniert und bis er auf eigenen Füßen steht und sich selbst trägt.
Das Wesentliche an der SG ist, dass sie sich aus eigenen Mitteln nicht vollständig refinanzieren kann und nur unter Mithilfe Dritter existent bleibt.
Das Wesentliche Fazit ist, die Fans oder Sympatiesanten von RB werden beachtlich mehr, sehen guten Sport und stellen sich dem Wettbewerb.
Zitat von GOALiath11:
RB unterminiert das Wesentlich, nämlich den Wettbewerbsgedanken. Geld an sich ist also nicht das Schlechte, sondern Geldtruhen außerhalb des Wettbewerbs.
Die Geldtruhe von RB heißt Red Bull.
Wie heißt denn Eure Geldtruhe, denn die müsst Ihr ja auch haben, um das alljährliche Defizit auszugleichen?
Zitat von GOALiath11:
Dass ist so, als würde man als Erwachsener bei nem Kinderwettrennen teilnehmen und sich dann fragen, warum am Ende alles sinnlos ist.
Oder bei nem Seifenkistenrennen mit dem Ferrari von Pappa auftauchen.
Oder so: Wenn man sich vom Nachbarn Geld schenken lässt um mit seiner Frau schön Essen zu gehen!
Zitat von GOALiath11:
Klaro?: Kein echter Wettbewerb...alles erkauft.
Das hat nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Deshalb macht das den Wettbewerb kaputt und die Freude daran auch!
Na Klaro! Eure Spieler haben kein Geld gekostet, spielen nur aus Enthusiasmus und die Nachwuchsarbeit macht Borea zum Spaß an der Freude.
Dieses Eigentor präsentierte Ihnen GOALiath :D
Lieber Chemiker:
Uff, ich gebs ja zu...vor den paar Ontologie und Logikvorlesungen, die ich hatte, hätt ich auch aus Hilflosigkeit so dumme Kommentare gegeben, aber ich will mal nicht so sein und es dir erklären:
Du scheinst das Wort 'Wesentlich' oder 'Wesenseigen' nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen.
Etwas Wesentliches ist das, was unbedingt da sein muss, damit die Sache an sich noch existieren kann. Alles andere ist Beiwerk.
Oder wenn man das Wesen(tliche) wegnimmt, dann ist alles andere Beiwerk egal, weil... na... richtig, dass was die Sache zu dem macht was sie ist, nicht mehr da ist, eben das Wesentliche.
Soviel zum ersten Semester Logik und Ontologie.
Du scheinst nie wirklich mit einem Verein mitgefiebert zu haben geschweige denn dir je selbst Mühe gemacht zu haben bei etwas, dann wüsstest du nämlich, was das Wesentliche an einem (sportlichen) Wettbewerb ist. Nicht die Bezahlung von Personal. Wenn das so wäre, wäre der Fußball nie so populär.
Es mag Leute wie dich geben, die sich nen Bayern oder RB schal anziehen, weil sie dann auch mal 'oben' stehen können und sich als Sieger fühlen. Dafür hab ich Verständnis.
Aber dann kauf dir doch lieber ein Treppchen, zieh dir ein gelbes Trikot an und lass dich fotografieren. Dann kannst du das schön auf Facebook stellen und behaupten du hättest die Tour de France gewonnen.
Das Wesentliche am Wettbewerb zielt und das hast du ja fast richtig erkannt, auf die Erbringung einer Leistung. Wer am meisten leistet, steht oben. Wer nicht, steigt ab oder fliegt raus.
Von daher gratuliere ich dir zu deinem Eigentor, denn damit hast du dir selber bewiesen, dass RB das Wesentliche vom Wettbewerbsgedanken nicht erfüllt:
Denn genau der, mein lieber armer Chemiker, wird ad absurdum geführt, wenn die Leistung (im Sport und Managerbereich, denn das ist nur eine Fortsetzung des Wettbewerbsgedanken) nicht mehr darüber bestimmt, wie viel Sponsoren man aquirieren kann, sondern sich die Leistung einfach spart und sich alles erkauft.
Im Übrigen ist die Bundesliga, die Liga mit dem höchsten Zuschauerschnitt. Warum? Weil hier im Gegensatz zu Spanien, Italien und England es noch Regeln gibt, die den Wettbewerbsgedanken bisher halbwegs zu schützen wussten.
Und nur deshalb kommen soviel Fans ins Zentralstadion. Nicht wegen RB sondern, wegen RB im WETTBEWERB. Nur weil RB mit den anderen, die sich ehrlich dem Wettbewerb stellen, 'messen' kann und der Fan dann sagen kann, wir sind geilsten, weil wir alle anderen geschlagen haben. Sowas ist einfach nur traurig! Vor allem wenn man das so dringend nötig hat. Deswegen nehm ichs dir persönlich nich krumm.
Vor allem unterminiert es aber das Wesentliche an einem Wettbewerb.
Im Übrigen hat daher auch die Marktwirtschaft Wettbewerbsregeln und seit der Post-Manchester-Kapitalismusära auch ein gewisses Monopol verbot, damit eine grundlegende Chancengleicheit gewahrt bleibt.
Nichts anderes, nämlich Chancenungleicheit ist das RB projekt, dass den Wettbewerb zerstört, anstatt an ihm teilzunehmen.
Ansonsten kann RB mit Hopp und Fließenkiessling gerne eine Klubbesitzer Liga aufmachen wie in den USA die NBA. Hab ich nix dagegen.
03.05.2014 - 15:26 Uhr
Heute schreibe ich mal meinen ersten Beitrag.
Sorry, aber ich finde langsam sollte man erkennen, dass RB die Zukunft ist. Professionell gemanaged, straff geführt und speziell durch die "Premium"-Mitgliedsbeiträge kein bizarres Sammelbecken von HarzIV-Fussballsachverständigen, Hooligans sowie rechthaberischer und streitsüchtiger (Früh-)Rentner.
Auch auf dem Rasen zeigt RB Leipzig wie man spielen muss wenn es um was geht (zzt 5:1 gegen Saarbrücken). Dynamos gestolper können wir uns morgen wieder anschauen.
Das ganze gequatsche á la "Alles nur gekauft", "nur so gut weil RB die sponsort" lasse ich nicht gelten !
Dynamos Hauptsponsor in der 3.Liga wird eine Frau Helma Orosz sein (Christstollenkonzern oder so) !
"Tradition" was für ein dummes Gerede, was hat Dynamo denn gerissen im letzen ..naja sagen wir mal Vierteljahrhundert ?
Und das da im Keller noch irgendwelche verstaubten FDGB Pokale rumliegen interessiert auch keinen mehr.
Ja ich gebe es zu ich würde gern ein Erfolgsfan sein, jemand der in einem Fussballverein das Wesentliche sieht, eine Möglichkeit um Spass zu haben und eine gute Zeit aber auf jeden Fall genügend Abstand um sich im Ernstfall nicht nahezu jedes Wochenende die Laune versauen zu lassen.
Steigt Dynamo ab versuche ich ein solcher zu werden und kündige meine langjährige Mitgliedschaft, denn einen erneuten jahrelangen Gang durch ein Tal der Tränen tue ich mir und meiner Familie nicht an !
Sorry, aber ich finde langsam sollte man erkennen, dass RB die Zukunft ist. Professionell gemanaged, straff geführt und speziell durch die "Premium"-Mitgliedsbeiträge kein bizarres Sammelbecken von HarzIV-Fussballsachverständigen, Hooligans sowie rechthaberischer und streitsüchtiger (Früh-)Rentner.
Auch auf dem Rasen zeigt RB Leipzig wie man spielen muss wenn es um was geht (zzt 5:1 gegen Saarbrücken). Dynamos gestolper können wir uns morgen wieder anschauen.
Das ganze gequatsche á la "Alles nur gekauft", "nur so gut weil RB die sponsort" lasse ich nicht gelten !
Dynamos Hauptsponsor in der 3.Liga wird eine Frau Helma Orosz sein (Christstollenkonzern oder so) !
"Tradition" was für ein dummes Gerede, was hat Dynamo denn gerissen im letzen ..naja sagen wir mal Vierteljahrhundert ?
Und das da im Keller noch irgendwelche verstaubten FDGB Pokale rumliegen interessiert auch keinen mehr.
Ja ich gebe es zu ich würde gern ein Erfolgsfan sein, jemand der in einem Fussballverein das Wesentliche sieht, eine Möglichkeit um Spass zu haben und eine gute Zeit aber auf jeden Fall genügend Abstand um sich im Ernstfall nicht nahezu jedes Wochenende die Laune versauen zu lassen.
Steigt Dynamo ab versuche ich ein solcher zu werden und kündige meine langjährige Mitgliedschaft, denn einen erneuten jahrelangen Gang durch ein Tal der Tränen tue ich mir und meiner Familie nicht an !
03.05.2014 - 15:36 Uhr
Zitat von Tobisch78:
Das ganze gequatsche á la "Alles nur gekauft", "nur so gut weil RB die sponsort" lasse ich nicht gelten !
Traumhaft. :D Ohne RB würde es diesen Verein der Schande gar nicht geben. Aber du kennst dich ja bestens aus mit deinem neuen Club. Und eine Sache: kündige deine Mitgliedschaft bitte sofort. Egal ob Abstieg oder Klassenerhalt. Solche Leute wie dich braucht so ein Verein wie Dynamo Dresden nicht.
Das ganze gequatsche á la "Alles nur gekauft", "nur so gut weil RB die sponsort" lasse ich nicht gelten !
Traumhaft. :D Ohne RB würde es diesen Verein der Schande gar nicht geben. Aber du kennst dich ja bestens aus mit deinem neuen Club. Und eine Sache: kündige deine Mitgliedschaft bitte sofort. Egal ob Abstieg oder Klassenerhalt. Solche Leute wie dich braucht so ein Verein wie Dynamo Dresden nicht.
03.05.2014 - 23:48 Uhr
@cookie, Du kannst hier noch 100.000 Beiträge schreiben, es wird sich nichts ändern, wenn man immer das Gleiche im Verein macht.
Aber schreibe ruhig weiter, andere werden Europapokal spielen und Du hast Deinen fangesteuerten Aufsichtsrat und Deine Demokratie, die eben nur eine Scheindemokratie ist, weil sie durch die aktive Fanszene maßgeblich beeinflußt wird (siehe letzte Aufsichtsratswahl, vgl. Interview mit Gert Mackenroth).
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass der Lehmann und der Gaschi die Hand beim Ankreuzen geführt hätten. Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn eine Frau Schantin äußert, bloß nichts gegen die Ultras zu unternehmen?
Und als Letztes dazu, wir sind seit 25 Jahren im Kapitalismus oder der Markwirtschaft angelangt. Dort hat Geld das Primat. Wer sich dem Markt verschließt, oder am Markt vorbei rumwerkelt (rumwerkelt ist in diesem Zusammenhang bewußt gewählt, weil es sich mit dem Kicker-Zitat deckt), wird am Markt scheitern. Das ist eine der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.
Wer in die Gremien ahnungslose Hobbyaufsichtsratsmitglieder wählt, die nicht einmal ihre grundlegenden Hausaufgaben termingerecht erledigen, kann ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen.
Träum weiter @cookie, ich gönne sie Dir alle, Deine Träume! :rolleyes
Aber schreibe ruhig weiter, andere werden Europapokal spielen und Du hast Deinen fangesteuerten Aufsichtsrat und Deine Demokratie, die eben nur eine Scheindemokratie ist, weil sie durch die aktive Fanszene maßgeblich beeinflußt wird (siehe letzte Aufsichtsratswahl, vgl. Interview mit Gert Mackenroth).
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass der Lehmann und der Gaschi die Hand beim Ankreuzen geführt hätten. Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn eine Frau Schantin äußert, bloß nichts gegen die Ultras zu unternehmen?
Und als Letztes dazu, wir sind seit 25 Jahren im Kapitalismus oder der Markwirtschaft angelangt. Dort hat Geld das Primat. Wer sich dem Markt verschließt, oder am Markt vorbei rumwerkelt (rumwerkelt ist in diesem Zusammenhang bewußt gewählt, weil es sich mit dem Kicker-Zitat deckt), wird am Markt scheitern. Das ist eine der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.
Wer in die Gremien ahnungslose Hobbyaufsichtsratsmitglieder wählt, die nicht einmal ihre grundlegenden Hausaufgaben termingerecht erledigen, kann ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen.
Träum weiter @cookie, ich gönne sie Dir alle, Deine Träume! :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 03.05.2014 um 23:49 Uhr bearbeitet
08.05.2014 - 10:52 Uhr
Zitat von black-yellow:
es gibt auch andere institutionen, welche das konstrukt rb ablehnen
http://fanzeit.de/unsere-kurve-positioniert-sich-gegen-rb-leipzig/4736
Zitat
Unsere Kurve positioniert sich gegen RB Leipzig
Eigentlich versteht sich die Interessengemeinschaft “Unsere Kurve” als Vertretung aller Fußballfans in Deutschland. Anhänger verschiedenster Fußball-Klubs machen gemeinsame Sache und setzen sich für den Erhalt von Freiräumen und einer originären Fankultur ein. Weil die Organisation vor allem letztere durch Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig bedroht sieht, hat sie nun das Einschreiten der DFL bei der Lizenzerteilung für den Klub ausdrücklich begrüßt.
Strenggenommen sei nämlich sogar zu überlegen, ob die Sachsen die Bedingungen erfüllen, um überhaupt als Verein anerkannt zu werden. “Bei den unter vollständiger Kontrolle von RedBull stehenden Leipzigern handelt es sich eher um eine geschickt installierte Konzernzweigstelle als um einen Verein im eigentlichen Sinne”, heißt es in einem Schreiben auf der Facebook-Seite von “Unsere Kurve”.
Die DFL soll dem Aufsteiger mutmaßlich unter anderem zur Auflage gemacht haben, sein Logo zu ändern, das noch unverhohlener an den Hauptsponsor angelehnt ist, als das ungelenke Wortmonstrum RasenBallsport. Für “Unsere Kurve” ein längst überfälliger Schritt, der die volle Unterstützung aller beteiligten Vereinsverteter der Organisation findet. Sprecher Jochen Grotepaß betont: „Viel zu lange wurden beim DFB die Augen vor diesem Konstrukt verschlossen, das das Vereinsprinzip ad absurdum führt. Es ist wichtig, dass die DFL diesen Fehler jetzt korrigiert!“
Am 28. Mai fällt die DFL die endgültige Entscheidung: Lizenz oder keine Lizenz – und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
oder einzelne personen, welche dagegen kämpfen
http://fanzeit.de/wie-ein-mann-rb-leipzig-stoppen-will/4498
Zitat
Wie ein Mann RB Leipzig stoppen will
Sportlich ist RB Leipzig drauf und dran, sich für die 2. Bundesliga zu qualifizieren, finanziell sind die “Roten Bullen” ohnehin nicht aufzuhalten. Und doch macht sich ein Mann nun auf, den Siegeszug des für viele Fans äußerst anrüchigen Projekts zu stoppen.
In gewisser Weise hat die DFL Armin Lortz vorgegriffen. Auch wenn der aktuell Tabellenzweite der 3. Liga nicht bereit war, sich zum Sachverhalt zu äußern, sickerte durch, dass der erst 2009 gegründete Klub einige Auflagen erfüllen muss, um zum Spielbetrieb der 2. Bundesliga zugelassen zu werden. Unter anderem müssten die Sachsen sich weiter für neue Mitglieder öffnen und das an Geldgeber Red Bull angelehnte Logo ändern. Man ahnt bereits, dass der Klub und sein Mäzen Dietrich Mateschitz die Auflagen möglicherweise zähneknirschend hinnehmen werden. Dass die DFL dem Retortenverein aber den Zutritt zur Bundesliga verweigert, ist kaum vorstellbar, schließlich mischen die Leipziger schon fast eine volle Saison im Profigeschäft mit, wenn auch bislang noch unter dem Dach des DFB.
Das sei allein der Inkonsequenz des Verbands geschuldet, findet Lortz, der nun auf eigene Faust versucht, dem ungeliebten Emporkömmling Einhalt zu gebieten. Er gibt sich als Urheber einer Petition aus, die immer mehr Unterstützer findet. “Eigentlich dürfte es diesen Klub gar nicht geben”, heißt es zur Begründung. “Jedenfalls dann nicht, wenn sich die Fußballverbände an ihre Regeln halten würden.” Bereits vor dem ersten Spiel der Vereinsgeschichte etwa habe der Sächsische Fußballverband noch alle Entwürfe des jetzigen Vereinsemblems abgelehnt, weil sie dem Logo des Hauptsponsors zu ähnlich seien. Das ist strenggenommen nicht erlaubt.
Gegen-Petition: Leipzig soll sein Logo behalten, Rauball ist nicht neutral
In den 70ern noch war etwa Waldhof Mannheim zwischenzeitlich unter dem Namen Chio Waldhof Mannheim – genau, der Chipshersteller – aufgelaufen. Wenig später hat der DFB Namens- oder Logoänderungen für werbliche Zwecke, wie sie in Mateschitz’ österreichischer Heimat gang und gäbe sind, aber untersagt. Auch hier gilt: keine Regel ohne Ausnahme. Bayer Leverkusen oder Carl Zeiss Jena sind als Betriebssportmannschaften oder das, was daraus geworden ist, von der Vorschrift ausgenommen. Lortz findet, dass in der Causa RB Leipzig “wissentlich aus kommerziellem Kalkül gegen bestehende, eindeutige Paragraphen verstoßen wird.” Und weiter: “Die DFL muss sich hier an geltende Richtlinien halten und dem Verein die Spielberechtigung für Liga eins und zwei verwehren, solange nicht an besagten Missständen nachgebessert wurde. Die 50+1 Regel ist zwingend einzuhalten, wie bei allen Mannschaften der DFL.” Ein Anliegen, das Tausende teilen. Innerhalb weniger Tage haben bereits über 18.000 Menschen den Antrag unterzeichnet – und es werden fast minütlich mehr. Ob sich DFL-Präsident Reinhard Rauball als Adressat davon allerdings beeindrucken lässt, darf bezweifelt werden.
Gleichzeitig läuft allerdings auch eine Petition, in der sich die Initiatoren dafür stark machen, dass RB Leipzig sein Logo behalten darf und Rauball unterstellen, im Interesse von Borussia Dortmund handeln, wo er gleichzeitig als Präsident fungiert. Er habe schlichtweg Angst um die Vormachtstellung des BVB als zweite Kraft im deutschen Fußball: “Deshalb fordern wir, der DFL-Vorsitzende muss eine neutrale Person sein und in erster Linie: RB Leipzig darf sein Logo behalten!” Vielleicht beeinflusst das ja Rauball bei seiner Entscheidungsfindung.
Wurden da auch die knapp 43.000 Zuschauer mit einbezogen, welche gegen Saarbrücken im Stadion waren? Ehrlich, mir ist das völlig gleich. Jeder Verein, und ich betone jeder Verein ist im Konstrukt so aufgebaut, vielleicht nicht ganz so offensichtlich wie es bei RB der Fall ist. Und sind wir ehrlich, Fussballbegesiterung herrscht dort genaus so wie hier in Dresden, in FRankfurt oder in Mannheim. Die Frage ist dahingehend, und da verstehe ich viele Leipziger, wann es in naher zukunft möglich gewesen wäre, Bundesligafussball ohne RB in Leipzig zu sehen. Wenn ich sehe, wie sich jahrelang die Leipziger Vereine gegenseitig zerschfleischen, wenn ich sehe, wie im Aufsichtsrat von Dynamo geklüngelt wir, Trainer verschlissen, Geschäftsführer gefeuert oder Sportdirektoren ihres Amtes enthoben werden...toll! Es lebe die Tradition. Nur von Tradition kann man sich irgendwann nix mehr kaufen und geht sang- und klanglos unter in diesem Geschäft. Das Problem ist nur, das fast alle Vereine im Osten dies nicht erkennen...siehe Jena, Magdeburg, BFC, Hansa, Energie, Efurt, Chemnitz, Zwickau, Riesa... leider
es gibt auch andere institutionen, welche das konstrukt rb ablehnen
http://fanzeit.de/unsere-kurve-positioniert-sich-gegen-rb-leipzig/4736
Zitat
Unsere Kurve positioniert sich gegen RB Leipzig
Eigentlich versteht sich die Interessengemeinschaft “Unsere Kurve” als Vertretung aller Fußballfans in Deutschland. Anhänger verschiedenster Fußball-Klubs machen gemeinsame Sache und setzen sich für den Erhalt von Freiräumen und einer originären Fankultur ein. Weil die Organisation vor allem letztere durch Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig bedroht sieht, hat sie nun das Einschreiten der DFL bei der Lizenzerteilung für den Klub ausdrücklich begrüßt.
Strenggenommen sei nämlich sogar zu überlegen, ob die Sachsen die Bedingungen erfüllen, um überhaupt als Verein anerkannt zu werden. “Bei den unter vollständiger Kontrolle von RedBull stehenden Leipzigern handelt es sich eher um eine geschickt installierte Konzernzweigstelle als um einen Verein im eigentlichen Sinne”, heißt es in einem Schreiben auf der Facebook-Seite von “Unsere Kurve”.
Die DFL soll dem Aufsteiger mutmaßlich unter anderem zur Auflage gemacht haben, sein Logo zu ändern, das noch unverhohlener an den Hauptsponsor angelehnt ist, als das ungelenke Wortmonstrum RasenBallsport. Für “Unsere Kurve” ein längst überfälliger Schritt, der die volle Unterstützung aller beteiligten Vereinsverteter der Organisation findet. Sprecher Jochen Grotepaß betont: „Viel zu lange wurden beim DFB die Augen vor diesem Konstrukt verschlossen, das das Vereinsprinzip ad absurdum führt. Es ist wichtig, dass die DFL diesen Fehler jetzt korrigiert!“
Am 28. Mai fällt die DFL die endgültige Entscheidung: Lizenz oder keine Lizenz – und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
oder einzelne personen, welche dagegen kämpfen
http://fanzeit.de/wie-ein-mann-rb-leipzig-stoppen-will/4498
Zitat
Wie ein Mann RB Leipzig stoppen will
Sportlich ist RB Leipzig drauf und dran, sich für die 2. Bundesliga zu qualifizieren, finanziell sind die “Roten Bullen” ohnehin nicht aufzuhalten. Und doch macht sich ein Mann nun auf, den Siegeszug des für viele Fans äußerst anrüchigen Projekts zu stoppen.
In gewisser Weise hat die DFL Armin Lortz vorgegriffen. Auch wenn der aktuell Tabellenzweite der 3. Liga nicht bereit war, sich zum Sachverhalt zu äußern, sickerte durch, dass der erst 2009 gegründete Klub einige Auflagen erfüllen muss, um zum Spielbetrieb der 2. Bundesliga zugelassen zu werden. Unter anderem müssten die Sachsen sich weiter für neue Mitglieder öffnen und das an Geldgeber Red Bull angelehnte Logo ändern. Man ahnt bereits, dass der Klub und sein Mäzen Dietrich Mateschitz die Auflagen möglicherweise zähneknirschend hinnehmen werden. Dass die DFL dem Retortenverein aber den Zutritt zur Bundesliga verweigert, ist kaum vorstellbar, schließlich mischen die Leipziger schon fast eine volle Saison im Profigeschäft mit, wenn auch bislang noch unter dem Dach des DFB.
Das sei allein der Inkonsequenz des Verbands geschuldet, findet Lortz, der nun auf eigene Faust versucht, dem ungeliebten Emporkömmling Einhalt zu gebieten. Er gibt sich als Urheber einer Petition aus, die immer mehr Unterstützer findet. “Eigentlich dürfte es diesen Klub gar nicht geben”, heißt es zur Begründung. “Jedenfalls dann nicht, wenn sich die Fußballverbände an ihre Regeln halten würden.” Bereits vor dem ersten Spiel der Vereinsgeschichte etwa habe der Sächsische Fußballverband noch alle Entwürfe des jetzigen Vereinsemblems abgelehnt, weil sie dem Logo des Hauptsponsors zu ähnlich seien. Das ist strenggenommen nicht erlaubt.
Gegen-Petition: Leipzig soll sein Logo behalten, Rauball ist nicht neutral
In den 70ern noch war etwa Waldhof Mannheim zwischenzeitlich unter dem Namen Chio Waldhof Mannheim – genau, der Chipshersteller – aufgelaufen. Wenig später hat der DFB Namens- oder Logoänderungen für werbliche Zwecke, wie sie in Mateschitz’ österreichischer Heimat gang und gäbe sind, aber untersagt. Auch hier gilt: keine Regel ohne Ausnahme. Bayer Leverkusen oder Carl Zeiss Jena sind als Betriebssportmannschaften oder das, was daraus geworden ist, von der Vorschrift ausgenommen. Lortz findet, dass in der Causa RB Leipzig “wissentlich aus kommerziellem Kalkül gegen bestehende, eindeutige Paragraphen verstoßen wird.” Und weiter: “Die DFL muss sich hier an geltende Richtlinien halten und dem Verein die Spielberechtigung für Liga eins und zwei verwehren, solange nicht an besagten Missständen nachgebessert wurde. Die 50+1 Regel ist zwingend einzuhalten, wie bei allen Mannschaften der DFL.” Ein Anliegen, das Tausende teilen. Innerhalb weniger Tage haben bereits über 18.000 Menschen den Antrag unterzeichnet – und es werden fast minütlich mehr. Ob sich DFL-Präsident Reinhard Rauball als Adressat davon allerdings beeindrucken lässt, darf bezweifelt werden.
Gleichzeitig läuft allerdings auch eine Petition, in der sich die Initiatoren dafür stark machen, dass RB Leipzig sein Logo behalten darf und Rauball unterstellen, im Interesse von Borussia Dortmund handeln, wo er gleichzeitig als Präsident fungiert. Er habe schlichtweg Angst um die Vormachtstellung des BVB als zweite Kraft im deutschen Fußball: “Deshalb fordern wir, der DFL-Vorsitzende muss eine neutrale Person sein und in erster Linie: RB Leipzig darf sein Logo behalten!” Vielleicht beeinflusst das ja Rauball bei seiner Entscheidungsfindung.
Wurden da auch die knapp 43.000 Zuschauer mit einbezogen, welche gegen Saarbrücken im Stadion waren? Ehrlich, mir ist das völlig gleich. Jeder Verein, und ich betone jeder Verein ist im Konstrukt so aufgebaut, vielleicht nicht ganz so offensichtlich wie es bei RB der Fall ist. Und sind wir ehrlich, Fussballbegesiterung herrscht dort genaus so wie hier in Dresden, in FRankfurt oder in Mannheim. Die Frage ist dahingehend, und da verstehe ich viele Leipziger, wann es in naher zukunft möglich gewesen wäre, Bundesligafussball ohne RB in Leipzig zu sehen. Wenn ich sehe, wie sich jahrelang die Leipziger Vereine gegenseitig zerschfleischen, wenn ich sehe, wie im Aufsichtsrat von Dynamo geklüngelt wir, Trainer verschlissen, Geschäftsführer gefeuert oder Sportdirektoren ihres Amtes enthoben werden...toll! Es lebe die Tradition. Nur von Tradition kann man sich irgendwann nix mehr kaufen und geht sang- und klanglos unter in diesem Geschäft. Das Problem ist nur, das fast alle Vereine im Osten dies nicht erkennen...siehe Jena, Magdeburg, BFC, Hansa, Energie, Efurt, Chemnitz, Zwickau, Riesa... leider
08.05.2014 - 16:25 Uhr
Die eigentliche Sensation ist nicht die Lizenzverweigerung durch die DFL, sondern das Interview, welches Didi dem werten Guido Schäfer gab. Ich muss da meinen Vorrednern widersprechen, denn ich glaube, dass RB durch dieses Interview nun erst recht ernsthafte Schwierigkeiten mit der Lizenz bekommen wird:
Zitat
Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. … Erstens kommt das meiner Meinung nach einem unsittlichen Antrag nahe, zweitens kann so etwas nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise mit Sebastian Vettel vier Mal F1-Weltmeister geworden wären.
Das macht mich in mehrfacher Hinsicht sprachlos. Erstens wundere ich mich, dass sich der extrem medienscheue Matteschitz überhaupt öffentlich äußert. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Schäfer von der LVZ schon so eine Schleimspur bis nach Fuschl gezogen hat, dass Matteschitz auf selbiger ausrutschte, unglücklich mit dem Kopf aufschlug und hierbei die Medienblockade unfreiwillig gelockert wurde.
Noch mehr wundere ich mich über das, was er inhaltlich von sich gab, da es ein echter Offenbarungseid ist. Matteschitz gibt offen und ohne jede Umschweife zu, dass er es als Selbstverständlichkeit ansieht, im Verein Rasenballsport Leipzig e.V. das alleinige Sagen zu haben! Er will nicht anderen Leuten sein Geld anvertrauen, damit diese mit dem Geld etwas aufbauen (das nennt man Sponsoring), sondern er allein will bestimmen, was mit seinem Geld passiert (so verhält sich ein Investor). Deshalb steht es für ihn außerhalb jeder Diskussion, dass seine Untergebenen die Führungspositionen innerhalb des „Vereines“ besetzen. Damit ist erstmalig und unmittelbar der BEWEIS dafür erbracht, dass die Bezeichnung „Rasenballsport Leipzig e.V.“ nur der Tarnname dafür ist, was das Konstrukt in Wirklichkeit darstellt: Eine Leipziger Niederlassung der RedBull GmbH aus Fuschl am See!
Und nach Allem, was ich weiß, darf eine Kapitalgesellschaft nur dann Inhaber einer DFL-Lizenz sein, wenn sie aus einem –demokratisch verfassten- Verein ausgegliedert ist. Eine Kapitalgesellschaft ohne darüberstehenden Verein kann jedoch unter keinen Umständen eine Lizenz erhalten. Ich hoffe und wünsche deshalb, dass sich der Lizensierungsausschuss die Worte von Matteschitz ganz dick anstreicht und ihm anschließend genüsslich aufs Brot schmiert.
Der Knüller ist, dass Matteschitz noch nicht einmal den Versuch unternimmt, dem Leser vorzugaukeln, dass RB Leipzig ein ganz normaler Fußballverein sei. Entweder ist er so selbstherrlich, dass er glaubt, dass für ihn eigene Regeln gelten oder er weiß es wirklich nicht besser. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Beidem.
Auf jeden Fall wird das jetzt noch ein ganz heißer Tanz um die Lizenz. Es bleibt dabei zu hoffen, dass die DFL hart bleibt und immer wieder das Kernproblem herausstellt, um welches es eigentlich geht. Und dieses Kernproblem hat Matteschitz im Interview mit seinem Hofberichterstatter dankenswerter Weise selbst in aller Deutlichkeit aufgezeigt und der redbullbegeisterte Guido ist auch noch so drollig und liefert das Projekt, welches ihm so am schleimigen Herzen liegt, mit der Veröffentlichung des Interviews eventuell noch selbst ans Messer. Herzlichen Glückwunsch!
Zitat
Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. … Erstens kommt das meiner Meinung nach einem unsittlichen Antrag nahe, zweitens kann so etwas nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise mit Sebastian Vettel vier Mal F1-Weltmeister geworden wären.
Das macht mich in mehrfacher Hinsicht sprachlos. Erstens wundere ich mich, dass sich der extrem medienscheue Matteschitz überhaupt öffentlich äußert. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Schäfer von der LVZ schon so eine Schleimspur bis nach Fuschl gezogen hat, dass Matteschitz auf selbiger ausrutschte, unglücklich mit dem Kopf aufschlug und hierbei die Medienblockade unfreiwillig gelockert wurde.
Noch mehr wundere ich mich über das, was er inhaltlich von sich gab, da es ein echter Offenbarungseid ist. Matteschitz gibt offen und ohne jede Umschweife zu, dass er es als Selbstverständlichkeit ansieht, im Verein Rasenballsport Leipzig e.V. das alleinige Sagen zu haben! Er will nicht anderen Leuten sein Geld anvertrauen, damit diese mit dem Geld etwas aufbauen (das nennt man Sponsoring), sondern er allein will bestimmen, was mit seinem Geld passiert (so verhält sich ein Investor). Deshalb steht es für ihn außerhalb jeder Diskussion, dass seine Untergebenen die Führungspositionen innerhalb des „Vereines“ besetzen. Damit ist erstmalig und unmittelbar der BEWEIS dafür erbracht, dass die Bezeichnung „Rasenballsport Leipzig e.V.“ nur der Tarnname dafür ist, was das Konstrukt in Wirklichkeit darstellt: Eine Leipziger Niederlassung der RedBull GmbH aus Fuschl am See!
Und nach Allem, was ich weiß, darf eine Kapitalgesellschaft nur dann Inhaber einer DFL-Lizenz sein, wenn sie aus einem –demokratisch verfassten- Verein ausgegliedert ist. Eine Kapitalgesellschaft ohne darüberstehenden Verein kann jedoch unter keinen Umständen eine Lizenz erhalten. Ich hoffe und wünsche deshalb, dass sich der Lizensierungsausschuss die Worte von Matteschitz ganz dick anstreicht und ihm anschließend genüsslich aufs Brot schmiert.
Der Knüller ist, dass Matteschitz noch nicht einmal den Versuch unternimmt, dem Leser vorzugaukeln, dass RB Leipzig ein ganz normaler Fußballverein sei. Entweder ist er so selbstherrlich, dass er glaubt, dass für ihn eigene Regeln gelten oder er weiß es wirklich nicht besser. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Beidem.
Auf jeden Fall wird das jetzt noch ein ganz heißer Tanz um die Lizenz. Es bleibt dabei zu hoffen, dass die DFL hart bleibt und immer wieder das Kernproblem herausstellt, um welches es eigentlich geht. Und dieses Kernproblem hat Matteschitz im Interview mit seinem Hofberichterstatter dankenswerter Weise selbst in aller Deutlichkeit aufgezeigt und der redbullbegeisterte Guido ist auch noch so drollig und liefert das Projekt, welches ihm so am schleimigen Herzen liegt, mit der Veröffentlichung des Interviews eventuell noch selbst ans Messer. Herzlichen Glückwunsch!
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


