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Transferspekulationen (NUR Abgänge) mit Quelle

20.06.2019 - 09:58 Uhr
Zeige Ergebnisse 61-70 von 1137.
Zitat von c4im321
Zitat von DerMoe

Auf jeden Fall interessant, dass vom letztjährigen groß angekündigten Umbruch Teil 1 nun schon der zweite Spieler schon wieder auf dem Sprung ist.
Diallo und Wolf wohl weg, Delaney zur Bankoption degradiert. Bleiben eigentlich nur noch Witsel und Paco von diesem großem Umbruch übrig.

Wahnsinn wie schnell das Karussell sich bei uns inzwischen dreht. Ich bin gespannt ob man das irgendwann auch mal wieder beruhigt kriegt.


Man hat das Gefühl das der BVB zu einem kleinen Kind verkommt welches zu schnell die Lust am eigenen Spielzeug verliert und was neues haben will..... ist halt die Frage ob man so auch mal ein funktionierendes Teamgefüge schaffen kann.

Finde die Teamzusammenstellung auch recht eindimensional irgendwie.... ka wie die Saison wird, bin gespannt und skeptisch zugleich cool


Ich glaube das Thema ist viel komplexer als einen Vergleich mit einem kleinen Kind und seinem Spielzeug anzustellen. Dafür ist der Markt zu sehr geld- und risikogetrieben, was sich gegenseitig bedingt. Dabei muss der BVB in seiner monetären Nische besonders hohe Risiken eingehen, wenn man nicht besonders schnell arbeitet. Schließlich hat man enorme Umsätze, die aber auch sehr stark transfergetrieben sind, sodass man hier ein Stück weit am Transfermarkt wie ein ganz Großer behandelt wird, obwohl man das eigentlich nicht ganz ist. Man ist zwar den allermeisten Vereinen finanziell durchaus enteilt, aber die Mondpreise, die gegenüber dem BVB aufgerufen werden, sind ja nicht erst seit gestern beklagte Probleme, sodass man teils eben auch bei AKs das Risiko sucht, weil diese günstiger wirken. Jeder versucht eben möglichst viel Rente abzuschöpfen und solange der Hebel in den meisten Fällen beim abgebenden Verein groß ist (was gut so ist), wird sich daran auch nicht viel ändern. Der BVB kauft seine Spieler dann aber eben auch einerseits nicht im obersten Regal, zahlt trotzdem hohe Preise und hat Mühe diese zu bezahlen, weil dafür Einnahmen aus Transfers nötig sind. Es ist ein Kreislauf, der schwer einzufangen ist.

Ansonsten denke ich aber auch so, @DerMoe , dass das Karussell nicht mehr großartig an Geschwindigkeit verlieren wird. Man spekuliert viel, dabei sind Treffer dabei, die extrem wichtig sind, aber man zieht auch Nieten. Da kann man dann entscheiden, ob man nochmal den Einsatz erhöhen will, indem man dem betroffenen Spieler mehr Zeit gibt oder ob man sein Geld sichert und eben den bisherigen Einsatz verliert, aber nicht noch mehr und schon gar nicht seinen kompletten Stack. Schlägt also das Risiko, das man beim Transfer genommen hat, in die eine Richtung aus, kann man sich vielleicht noch zu einem Bluff hinreißen lassen, aber dafür ist der Markt letztendlich zu transparent, weil jeder Verein zumindest die Leistungen von Spielern bewerten kann - oder eben, ob sie spielen. Daher ist ein Bluff selten lohnenswert. Es ist und bleibt also ein Pokerspiel, wenn man es mit irgendetwas aus der Richtung vergleichen will.

Dazu kommen auch in absehbarer Zukunft ablösefreie Abgänge, mit Piszczek, Reus, Witsel, Hummels, Schmelzer und möglicherweise auch noch Götze und Guerreiro. Das bedeutet, dass man in Zukunft Einnahmen aus Transfers benötigt und auch, dass man das Risiko weiterhin verteilen muss, wenn man das für Ersatz nötige Geld durch den Verkauf von Cashcows reinholt, weil das Risiko für 1zu1 Ersatz viel zu hoch ist. Das Geld, um sich möglichst viel Sicherheit zu leisten, wird es jedenfalls beim BVB kaum mal geben, vor allem wenn günstige AK seltener werden sollten. Aus dem direkten Nachfolger dürften so weiterhin 2for1 oder 3for1 werden, was letztendlich aber auch immer bedeutet, dass es nicht alle schaffen können. Das bedeutet dann wiederum, dass es logischerweise Abgänge und Zugänge gibt, weil der Kreislauf sich fortsetzt. Man müsste daher für einen absehbaren Zeitraum von 4-5 Jahren einen Kern von 15-16 Spielern haben, mit dem man sicher in die Zukunft blicken kann und dazu sehe ich den BVB nicht in der fianziellen Position. Man lebt daher gewissermaßen von der Fluktuation. Insbesondere von der, bei der man mit Gewinn verkaufen kann.
Zitat von Borsigplatz
Ich würde aber ehrlich gesagt auch Wolf behalten, weil er flexibel einsetzbar ist und unser Kader jetzt auch schon recht dünn ist.


Recht dünn? Wenn man unseren Kader betrachtet, sind sämtliche Positionen, für die Wolf überhaupt infrage käme, also die defensiven und offensiven Außenbahnen, doppelt und zum Teil dreifach besetzt bzw. würde man im Falle einer Verletzung von Jadon Sancho eher einen gelernten Linksaußen oder Zentraloffensiven dort einbauen als tatsächlich auf Wolf zu setzen.
Die Verpflichtung kam letzten Sommer vor allem zustande, weil der Spieler eine richtig gute Performance und Mentalität in Frankfurt gezeigt hat und vergleichsweise günstig zu haben war. Für unsere Ambitionen bedarf es allerdings auch spielerischer Qualität und Lösungen, folgerichtig würde er in der aktuellen Saison so gar keine Rolle spielen, sollten sich nicht wider Erwarten vier, fünf Spieler verletzen - und nein, davon sollte man weder ausgehen, noch seine Kaderplanung derart pessimistisch gestalten.

Dass man Wolf jetzt verleiht, hat also folgende Beweggründe: in Dortmund würde sein Marktwert weiter einbüßen und in einem Jahr in Regionen fallen, die seinem (Leistungs-)Potenzial in keinster Weise entsprechen, analog zu Sebastian Rode. Er bekommt nun die Möglichkeit, sich in der Bundesliga wieder zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen und in dieser Hinsicht finde ich die Leihe, anders als bspw. bei Toljan, der in jeder Hinsicht als deutlich schwächer einzustufen ist, sogar sehr logisch und ggf. gewollt.
Man spart Gehalt, kassiert möglicherweise eine Leihgebühr und bei erfolgreicher Leihe wird der Spieler in einem Jahr für Summe X zu Verein Y transferiert.

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Wir müssen wissen, wir werden wissen!

Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund
Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden dass die Fluktuation hoch ist und denke, der BVB muss daraus eine Tugend machen.
Ich denke viele Fans und auch Watzke teilweise sind lange der Illusion erlegen, dass man ähnlich dem FC Bayern eine Ära haben könne mit einem festen Stamm aus noch möglichst vielen hier ausgebildeten Spielern, der dann ein Jahzehnt zusammenspielt. Diesem Bias entstammen auch die ganzen fragwürdigen Rückholaktionen, ein verzweifeltes Festhalten oder Wiederherstellen der Vergangenheit.

Wenn man sich Clubs wie Atletico oder Juve ansieht, die in dieser Dekade an uns vorbeigezogen sind fällt auf, dass die nochmal ein gutes Stück mehr an Transfers haben und deutlich weniger Scheu, Spieler ziehen zu lassen und dann auch wieder riskant zu investieren. Ein paar Fixpunkte wie Reus, Pischu oder (nun wieder) Hummels zu haben ist sicher emminent wichtig. Dennoch muss man auch sehen, dass auch in den letzten Jahren der Karren oft von Spielern gezogen wurde, die auf dem Sprung waren und nicht die größte Vereinsloyalität hatten.

Das Risiko zum "Durchlauferhitzer" zu werden für Spieler wie Auba, Dembele und jetzt Sancho, die dem Verein das Stigma eines Sprungbrett-Clubs einbrungen, muss abgewägt werden gegen das Risiko, ein Fundament aus (zu) sicher gebundenen Spielern ohne höhere Ambitionen oder mit Quasi-Rentenverträgen zu haben, die dann auf Jahre das Niveau langsam absenken.
Mir war in den Transfers der letzten Jahre und vor allem dieses Sommers, in den Rückholaktionen, der angestrebten teuren Götze-Verlängerung und dem nun stattgefundenen Gerüstbau aus guten Bundesligaspielern mit Fokus deutsch (Hummels, Schulz, Hazard, Delaney, Wolf, Phillip) zu wenig Fantasie.
Am Ende kann das teure Kaderleichen und blockierte Plätze bedeuten.

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Wir sind kein Verein, wir sind eine Aktiengesellschaft, wir sind eine Fußball-Firma, wir sind eine Fußball produzierende Firma.

Und wie jede Firma haben wir auch Kunden!

(Paul Breitner)
Zitat von timpop
Zitat von daredennis7

Zitat von Vero-amore

Zitat von DelTimbo

Quelle: www.sport.de
Laut "Bild" will Jacob Bruun Larsen den BVB so schnell wie möglich verlassen.

Ein weiterer Kandidat für einen Winter-Wechsel ist Leonardo Balerdi. Der Youngster spielt unter Favre überhaut keine Rolle... (Leihe VfB?)

Laut dem Bericht ist ein Abschied des langjährigen Kapitäns Marcel Schmelzer sicher.

Auch Dan-Axel Zagadou und Mahmoud Dahoud beschäftigen sich offenbar mit einem Transfer nach dem Saisonende.

sport.de teilt uns ein paar Spekulationen von der Bild mit.


Wenn das wirklich stimmen sollte ist das eine sehr besorgniserregende Entwicklung bei uns.
Wir verpflichten Talente (Isak, Balerdi, Zagadou etc.)
und geben ihnen Null Chancen sich zu zeigen.
Keine gute Außendarstellung und bestimmt kein Anreiz für junge Spieler sich näher mit dem BVB zu beschäftigen. Da fragt man sich, was man in Balerdi gesehen hat, um ihn für fast 16 Millionen!!! Ablöse nach Dortmund zu holen. Ganz blind kann der ja nun nicht sein, immerhin stand der schon öfters im Kader der Nati. Oder ist hier Favre der Bremsschuh, der einfach auf die erfahrenen Spieler setzt um das Risiko aus seiner Sicht zu minimieren?


Falls es wirklich der Fall ist, wie es auch den Anschein macht, muss man sich von Favre trennen. Weil neben einer erfolgreichen Spielweise, sollte auch die Spielphilosophie die zum BVB und der Mannschaft passt, sowie auch die Ausbildung der eigenen Talente. Für sich sehr entscheidende Punkte, die man da auch sicherlich einbezieht, aber auch hoch bewerten sollte. Meiner Meinung nach, wird da aktuell aufgrund der Sicherheit wenig dafür getan, was langfristig fatale Folgen haben könnte.


Ich glaube, dass durch die "Forderung" der Bosse, um den Titel mitzuspielen, Favre`s Mut bei der Aufstellung flöten gegangen ist und er lieber auf Sicherheit geht. Letzte Saison, zu Beginn, als kein Druck auf dem Kessel war, hat er Zagadou einem Toprak vorgezogen, Bruun Larsen gebracht ( "nur" Gomez und Isak sind durchs Raster gefallen), aber in dieser Saison ist von Mut nicht mehr viel zu sehen.
Dass der BVB der Top-Ausbildungsverein für Top-Talente auf höchsten europäischen Niveau ist, ist immer weniger zu sehen. Vielleicht ist der BVB dafür auch nicht mehr prädestiniert


Ich glaube, es wäre ziemlich falsch zu denken, man wäre für gute Jugendarbeit, Durchlässigkeit der Talente und Förderung von hochveranlagten Talenten von extern, nicht prädestiniert. Grade aktuell, wo alles sehr brach liegt, sieht man ja, was man mit dieser Linie erreicht und wo man nach nur einem halben Jahr steht. Es gibt doch garnicht die Möglichkeit bei uns, Erfahrung und Weltklasse einzukaufen. Weltklasse wie bei Sancho oder Dembele, bekommst du nur, wenn du auch entwickelst und wie bei Pulisic auch nachhaltig Einsatzzeiten verteilst. Für mich auch komplett falsche Signale, für riesen Talente wie Reyna und Moukoko oder Raschl. Die aktuelle Linie missfällt mir, mehr als alles andere was mich an Favre stört.
Falls er nur den Kasper spielt, der sich versteckt hinter den Ansagen der Verantwortlichen und mutlos zurückbleibt, ist er definitiv der falsche Mann.
Andere Vereine in Europa zeigen es auch, dass man auch auf ganz hohem Niveau noch entwickeln und Spielzeiten verteilen kann. Wenn ich mir da aktuell auch mal die Offensive von Chelsea anschaue, die bekommen aktuell durch diese Linie, mMn eher nochmal einen Aufschwung.
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von BVBBC

Zitat von dmruhs

Larsen und Schmelzer sind Homegrown, Zagadou kann es zur kommenden werden.

So blöd sind wir auch nicht, alle abzugeben.


Götze nicht zu vergessen, der in der Liste nicht genannt wurde, aber im Winter normalerweise auch nochmal ein Thema wird, angesichts seiner Vertragssituation. Mit blöd hat das am Ende aber nichts zu tun, da die Spieler mit ihren Wechselwünschen ja durchaus Recht haben. Die aktuelle Situation ist für jeden unbefriedigend und letztendlich muss man dazu vielleicht auch feststellen, dass das Kind nicht erst jetzt in den Brunnen gefallen ist. Man wird das denke ich mit Raschl und Pherai wieder etwas auffüllen können, aber sonst wird wohl nächste Saison entweder der ein oder andere Kaderplatz leer bleiben oder mit einem Spieler besetzt, der noch weniger eine Rolle spielen wird.


Für die kommende Saison sind nach aktuellem Vertragsstand 12 von 17 völlig frei zu besetzenden Kaderplätzen belegt, dass heißt 5 offen.

Nächstes Jahr dürfen außerdem die 99er und jünger auf die b-list (Balerdi und Morey nicht, die sind in den zuvor erwähnten 12 eingeschlossen).

Kontingente sind nicht das Problem bei der Kaderplanung.


Ist mir im Moment zu abstrakt, da unter den 12 ja doch noch Spieler sind, die die 17 frei besetzbaren Plätze erhöhen, aber nicht viele. Stand jetzt würde ich zudem auf der B-Liste keinen Spieler erwarten, der nicht genauso gut über die A-Liste nominiert werden kann. Einerseits, weil dort Platz ist. Andererseits, weil der Platz sonst frei auch bleiben würde. Ich erwarte jedenfalls folgende Situation:

Domestic Player:
Reus
Brandt
Hummels
(Weigl)
(Dahoud)
(Schulz)

Homegrown:
Unbehaun
Raschl
Pherai
(Sancho)
(Zagadou)
(Larsen)
(Schmelzer)
(Götze)

In () sind unsichere Kaderplätze, bei denen eher ein Abgang - teils stark - zu vermuten ist oder nicht ausgeschlossen werden kann und sollte, da es keine falsche Entscheidung wäre.

Entsprechend würde ich im Moment tendenziell 2 freie Plätze im 25er Kader erwarten und auf der B-Liste keinen Spieler, der realistische Einsatzchancen hat, was womöglich auch schon auf die Homegrown zutrifft. Ergibt effektiv wohl also einen 20er Kader, den man melden würde - maximal ein 22er Kader, wenn man Schulz oder Weigl deswegen halten sollte und zumindest einer der Homegrown eine Chance erhält. Wäre entsprechend der kleinste Kader seit langem, den man für die CL melden würde. Das muss kein Problem sein, da es Doppelbesetzung bedeuten würde, großartig wäre es aber auch nicht, vor allem, wenn auf den Plätze davor nicht ausreichend etwas passiert, um da die entsprechende Qualität zu haben. Im Kern hast du daher sicher Recht, dass die ersten 15-16 wichtiger sind, aber die müssen eben auch erst mal richtig gut aufgestellt sein. Kaderhygiene mal komplett außer Acht gelassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 19.11.2019 um 18:30 Uhr bearbeitet
Zitat von c4im321
Die Liste ist schon arg lang aber es war klar das es sich rächen wird das Favre nur auf einen sehr kleinen Kreis an Spielern setzt. Gerade für einige junge Spieler entwickelt sich der BVB gerade eher zu einer Sackgasse. Bei DAZ würde ich es sehr schade finden, aber auch Dahoud hätte eigentlich mehr Chancen verdient gehabt. Beide haben das Problem das sie teilweise nach einzelnen guten Leistungen wieder in die Bedeutungslosigkeit rotiert sind. Bin gespannt was kommt, so wie es aussieht folgt wohl der nächste Umbruch.... rolleyes


Das war ja aber auch schon vorher bekannt, dass Favre seinen kleinsten Kreis der Spieler schätzt.
Was mich nur extrem wundert, dass es deutliche Veränderungen darin gibt.

1. Guerreiro: Ein absolut überragender Fussballer, der uns auf LV richtig weiterhelfen könnte. Monatelange Spekulationen um seine VVL. Dann unterschreibt er und Favre setzt ihn nur noch auf die Bank...
2. Weigl: In der letzten Hinrunde wurde er quasi ignoriert. Dann Comebach als IV, nun quasi gesetzt im Mittelfeld...
3.Götze: Anfang 18/19 ignoriert, starke Rückrunde 18/19 um in der Hinrunde 19/20 wieder deutlich abgesägt zu werden
4. Akanji: Ohne es böse zu meinen ist er der Spieler mit den grausamsten Leistungen in dieser Saison. Witzigerweise hat er die meisten Spielminuten von allen bei uns...
5.Delaney: Letzte Saison top zusammen mit Witsel im Mittelfeld. Diese Saison mehr Bankangestellter und plötzlich hinter Weigl
6.Zagadou/Balerdi/Morey: Das komplette Ignorieren von den jungen Burschen
Zitat von chapi-09
Zitat von c4im321

Die Liste ist schon arg lang aber es war klar das es sich rächen wird das Favre nur auf einen sehr kleinen Kreis an Spielern setzt. Gerade für einige junge Spieler entwickelt sich der BVB gerade eher zu einer Sackgasse. Bei DAZ würde ich es sehr schade finden, aber auch Dahoud hätte eigentlich mehr Chancen verdient gehabt. Beide haben das Problem das sie teilweise nach einzelnen guten Leistungen wieder in die Bedeutungslosigkeit rotiert sind. Bin gespannt was kommt, so wie es aussieht folgt wohl der nächste Umbruch.... rolleyes


Das war ja aber auch schon vorher bekannt, dass Favre seinen kleinsten Kreis der Spieler schätzt.
Was mich nur extrem wundert, dass es deutliche Veränderungen darin gibt.

1. Guerreiro: Ein absolut überragender Fussballer, der uns auf LV richtig weiterhelfen könnte. Monatelange Spekulationen um seine VVL. Dann unterschreibt er und Favre setzt ihn nur noch auf die Bank...
2. Weigl: In der letzten Hinrunde wurde er quasi ignoriert. Dann Comebach als IV, nun quasi gesetzt im Mittelfeld...
3.Götze: Anfang 18/19 ignoriert, starke Rückrunde 18/19 um in der Hinrunde 19/20 wieder deutlich abgesägt zu werden
4. Akanji: Ohne es böse zu meinen ist er der Spieler mit den grausamsten Leistungen in dieser Saison. Witzigerweise hat er die meisten Spielminuten von allen bei uns...
5.Delaney: Letzte Saison top zusammen mit Witsel im Mittelfeld. Diese Saison mehr Bankangestellter und plötzlich hinter Weigl
6.Zagadou/Balerdi/Morey: Das komplette Ignorieren von den jungen Burschen


Genau diese Entwicklung, besonders das ignorieren der jungen Talente, schadet dem Verein massiv.
Favre scheucht noch alle Talente und somit ein Teil unserer Zukunftplanung vom Hof, das ist eine ganz gefährliche Entwicklung. Er entwickelt sich immer mehr zum Spalter innerhalb, aber auch außerhalb (Fans) des Vereins. Da müssen die Bosse jetzt verstärkt ein Auge drauf haben, im schlimmsten Fall kannst du nächste Saison den halben Kader austauschen.
Zitat von JayZy

Zitat von rosicky1990

Quelle: twitter.com
From a very good source in Germany:
Klopp and Liverpool favorite to get Dortmund-player Sancho.
Sancho wants to leave the club already in January
Da ja irgendwie nen Sancho - Liverpool schon exisitert, aber irgendwie nicht auffindbar ist.. post ichs hier.

Jan Aage Fjortoft ist der Meinung laut "sehr guten Quellen aus Deutschland" das Liverpool der Favorit auf Sancho ist, und das Sancho im Januar wechseln will.

Sancho -> Januar -> Liverpool


Das wurde ja schon hoch und runter diskutiert. Sicher ist Sancho in Topform kaum zu ersetzen. Dennoch haben seine Verfehlungen in letzter Zeit stark zugenommen. Bekommt man einen Preis, den man sich vorstellt (140 Mio?), dann sollte man den Verkauf im Winter durchführen - ggf. jedoch auch erst, nachdem man einen halbwegs passenden Ersatz an der Angel hat.


Sancho ist auch in der aktuellen Form nicht zu ersetzen, da sollte man sich nicht von seinen Verfehlungen blenden lassen. Er macht immer noch entscheidende Scorer, ist vorne mit Abstand der spielstärkste Spieler, der sowohl im 1gg1 als auch als Spielmacher im Kombinationsspiel Räume öffnet, wie sonst höchstens noch Brandt, aber sehr viel konstanter. Hazard und Reus stehen scorerseitig zwar auch gut da, aber im Gesamtpaket sind die auch nur in der Kategorie offensiv nicht ganz so weit hinter Sancho derzeit, was auch durch bessere Defensivarbeit nicht aufgefangen wird.

Geht er also im Winter, erreicht der BVB in meinen Augen nicht die CL, da bin ich mir ziemlich sicher, da man vorne eh schon nicht großartig rotieren kann und Sancho nicht umsonst keine längere Pause auf der Bank verbrachte, bei allem was man ihm an Verfehlungen nachsagt. Es weiß jeder beim BVB, wie abhängig man von ihm ist! An Wundersysteme, die Sanchos individuelle Fähigkeiten auffangen, glaube ich nicht, zumal Sancho am Wochenende in den guten 25 Minuten auch wieder essenzieller Teil des funktionierenden 3er-Ketten-Systems war, indem er es war, der das Zentrum überlagerte und dort die Bälle holte, wodurch die Hertha Zuorndungsprobleme bekam.

Ich bezweifel aber einerseits, dass der BVB einen Winterwechsel durchführt, da ich Zorc deutlich mehr vertraue als Fjortoft, der in den diversen Fussballsendungen, mit seinen Sprüchen, gerne Aufmerksamkeit auf sich zieht, sodass mich nicht verwundern würde, dass das in diese Richtung geht. Andererseits würde ich selbst bei einem Sommertransfer, der realistisch ist, bezweifeln, dass Sancho zu Liverpool geht. Es gibt Vereine, bei denen er klarer Stammspieler wäre und mehr verdienen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 02.12.2019 um 15:31 Uhr bearbeitet
Zitat von Borusse91
Mario Götze kam in der atemberaubenden Partie gar nicht zum Einsatz. Das ist zuletzt schon fast die Regel geworden für ihn. Seit der 0:4-Niederlage in München hat Götze nicht mehr den Sprung in die Startelf geschafft - vier unbedeutende Kurzeinsätze folgten. Ob sich aus dem schwindenden Stellenwert des Spielers konkrete Ableitungen für dessen Zukunft treffen lassen, ist derzeit noch unklar.

Götzes Vertrag läuft bis 2020, ob und wie er danach in Dortmund noch gebraucht wird, erörterte Zorc in dieser Woche bei einem Gespräch mit Götzes Vater und Berater Jürgen. Mit welchem Ergebnis? "Es gibt keinen neuen Stand", sagt Zorc, "es gibt nichts zu vermelden."

Beim Spiel in Hoffenheim am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) könnte Götze von dem Muskelfaserriss profitieren, den sich Marco Reus gegen Leipzig zugezogen hat.
Die Gespräche mit Vater /Berater Jürgen Götze liefen also bislang auch eher ins Leere.

Selbst die 8mio, die man vom BVB wohl derzeit immernoch bietet, finde ich mittlerweile für einen reinen Ergänzungsspieler (!), der ja nichtmal zu den Kandidaten gehört, die Favre beständig einwechselt, maßlos überzogen. Die Zeichen stehen mehr denn je auf Trennung, sei es jetzt im Winter bereits, oder dann zum 01.07.


Über das Gehalt wurde jetzt schon lange nichts mehr berichtet. Wer weiß, ob es überhaupt noch darum geht oder ob man ganz generell das Vorgehen abgesprochen hat, ob jetzt im Winter etwas passiert oder erst im Sommer, was ich für den wahrscheinlicheren Gesprächsinhalt halte. Ich glaube da schon lange nicht mehr an eine Verlängerung, egal zu welchem Gehalt. Der Kader wird kaum so umstrukturiert, dass Götze auf einmal wieder eine größere Rolle spielt und als Ergänzungsspieler habe ich lieber Nachwuchsspieler, die irgendwann auch den Stamm angreifen können. Gerade bei der aktuellen Marktbepreisung. Dass Götze zudem seine Entscheidung vom Trainer abhängig macht, kann ich mir nicht vorstellen. Denn da würde es dann ja im Grunde auch nur auf leeren Versprechen ohne Taten fussen, da Favre mittlerweile wieder so gefestigt im Sattel sitzt, dass er in jedem Fall bis Saisonende bleiben wird. Somit müsste Götze so oder so verlängern, ohne zu wissen, ob ein neuer Trainer wirklich auf ihn setzt, falls denn einer käme. Auch für mich deutet also alles auf den Abgang hin und es wäre wünschenswert, wenn das noch im Winter klappt, womit der BVB ein paar Euro zurückbekommt bzw. einspart.
Zitat von Truth
Zumindest im Artikel der WAZ wird als möglicher Abnehmer von Weigl Benefica Lissabon genannt, die sich gute Chancen ausrechnen.


Kann ich nachvollziehen und fände Benfica wäre jetzt auch nicht die schlechteste Adresse für Weigl, allerdings sieht Weigl aktuell zu viele Minuten, als dass es ohne Ersatz ginge. Raschl hat man jedenfalls nicht ausreichend getestet, um eine Transferentscheidung im Winter davon abhängig zu machen - im Sommer hat man die Vorbereitung und ein langes Transferfenster, in dem man noch reagieren kann. Daher wäre das in der Breite schon sehr dünn, zumal man eben auch nicht unterschätzen sollte, dass Witsel und Brandt jeweils nicht gerade optimal von Delaney oder Dahoud vertreten werden können, da sie dann doch nochmal deutlich andere Stärken und Schwächen mitbringen. Zumal Dahoud eben auch auf der Liste der Kandidaten für einen Abgang steht. Dürfen er und Weigl gehen, kommt sicher noch jemand. Die Frage ist nur wer, da es bislang in der Gerüchteküche still ist. Da ging es nur um Can und der ist zu teuer - wäre auch nicht der richtige Spielertyp für diesen Kader.
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