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Transferpolitik

31.12.2013 - 14:21 Uhr
Es liegt mir eigentlich nicht ein Thema zu beginnen aber ich muß mal was los werden und vielleicht können wir ja drüber diskutieren.
Die transferpolitik bei unserem verein ist ja manchmal etwas seltsam. Man holt junge entwicklungsfähige spieler und setzt diese dann aber so selten ein das sie sich nicht entwickeln können. Aber gerade ein verein wie wir (mit 0 kohle) solten da mehr drauf achten. Nur so kann man doch auch mal einnahmen machen.
Auch solten wir uns zeitig genug von spielern trennen und nicht immer so lange warten bis sie ihre besten zeiten hinter sich haben ( zb.: fiel,pote, trojan, schuppan, gueye).
Und mal ganz im ernst den dedic transfer hätten wir uns sparen können, oder?
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Transferpolitik |#1
31.12.2013 - 18:41 Uhr
sorry, aber deine Namen kann ich alle kaum nachvollziehen.

Ein Fiel hat uns letzte Saison gerettet und war diese Saison sehr lange verletzt. Er ist der Spieler mit der meisten Übersicht in unseren Reihen und wird weiterhin wie in der Vergangenheit Gold wert sein.

Pote ist weiterhin ein guter Stürmer, der jedoch zu wenig Tore macht, trotzdem ist er unglaublich wertvoll und mit noch nicht mal 30 weiterhin in seiner Blütezeit. Wenn der weiter so ballern würde wie im ersten Jahr, wär das auch einer für die Buli gewurden, ich weiss nicht was einige erwarten.

Trojan ist ein technisch sehr beschlagener Spieler der es versteht einen besseren Fussball zu spielen als die meisten Spieler in unserer unteren Tabellenhälfte. Es wird nicht umsonst häufiger gesagt das wir eigentlich paar Plätze weiter oben sein müssten, weil wir spielerisch besser sind als Clubs wie bsp. Aue die nur lang holz die Bälle blasen, Trojan ist ein Grund dafür (wenn auch zu ungefährlich vorm Tor)

Schuppan ist ein Spieler der genau unsere Finanzen wiederspiegelt. Der Mann hat das gleiche Niveau wie viele andere Verteidiger bei einem 2.Liga Club der gegen den Abstieg kämpft. Er ist zwar nicht überragend, hat aber definitiv 2.Ligaformat und nur das zählt.

Gueye ist ein Spieler mit herausragender Schnelligkeit, der in seiner 1. Saison die halbe Liga abgekocht hat. Im zweiten jahr konnte er da leider nicht dran anschließen und diese Saison bekam er nicht das Vertrauen, welches er für sein Spiel benötigt. Trotzdem für mich kein Spieler der seine besten Zeiten hinter sich hat.

Du kannst nicht erwarten mit unseren mikrigen 6 Mio. Etat reihenweise gute Zweitligaspieler zu haben. Wir können froh sein Leute wie Ouali, Dedic oder Aoudia in den Reihen zu haben, die zwar meistens auch nur mitschwimmen, aber an nem guten Tag den Unterschied ausmachen. Bei der Abstiegskonkurrenz sehe ich da teilweise deutlich weniger Spieler mit Potential. Gib dem Menze 1 Mio mehr im Jahr, dann stehen auch 3 Topspieler mehr im Kader. Bei den Keepern hat er scheiße gebaut und vllt. haben wir noch 1 IV zuviel. Ansonsten sehe ich kaum Fehler. Fehlgriffe hast du überall, keiner weiss wie die Leute einschlagen, aber wir liegen mit unseren Transfers keinesfalls schlechter als der Durchschnitt. Eigentlich ist jedes Jahr sogar 1 Spieler dabei der super einschlägt (diesmal gleich 2 Aoudia & Schulz)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MythosSGD am 31.12.2013 um 18:47 Uhr bearbeitet
Transferpolitik |#2
31.12.2013 - 20:10 Uhr
Die Leute haben alle im Training ihre Chance (und auch Testspielen in den Vorbereitungen). Wir hatten auch genug Trainerwechsel die letzte Zeit, das keiner spielt wegen nem Bonus aus der Vergangenheit. Es setzen sich halt die Besten durch und nicht die Jüngsten.

Die Jungs müssen halt was taugen. Nenn mir doch einen von denen der nach uns was gewurden ist? Ich würd gern mal einen wissen der sich bei uns nicht durchgesetzt? Die die bei uns Stamm gespielt haben (Esse, Schahin oder Kister) spielen jetzt auch irgendwo im Profifussball.

Thoelke, Sliskovic, Köz, Franke, Jänicke, Streker, Kegel, Möckel, Pepic, Walch, Knoll, Zeiger, Strifler und wie die Jungen alle hießen. Wer von denen spielt denn heute 2.Liga Stammelf?

Die die es bei uns nicht geschafft haben, habens auch nirgends anders gepackt.
Transferpolitik |#3
03.01.2014 - 15:09 Uhr
Ach, @kevindd, das Ganze ist ein Markt, auf dem du nicht einfach drauflosverkaufen kannst, wenn du irgendwie eine Rendite erzielen willst. Das geht nach Angebot und Nachfrage. Um einen Spieler für gutes Geld zu verkaufen, mit dem du dann gute Spieler verpflichten kannst, muss es eine entsprechende Nachfrage nach den zu verkaufenden Spielern geben.

Von einem aktuellen Kaufinteresse an Kirsten, Poté oder Schuppan ist aber nichts bekannt. In den letzten Jahren gab es ein solches Interesse eigentlich nur von Fürth für Poté, die aber mit gebotenen 1,2 Mio. Ablöse, von denen beim Verein ja nur 720.000 geblieben wären, weit unter dem lagen, was Dynamo gebraucht hätte, um gleichwertigen Ersatz zu bekommen. Schließlich war Dedic definitiv weg damals. Dass Micka dann nach 6 Toren seine Ladehemmung bekam, konnte niemand ahnen.

Wenn nun aber der Verein selbst sagt, dass er die Spieler abgeben würde, senkt er damit automatisch die Preise. Inzwischen ist es meist so, dass bei Spielern, die ein Verein loswerden will, die Verträge im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst werden, wie gerade eben bei Löning in Sandhausen. D.h. der Verein bekommt keine Ablösekohle, spart sich aber zumindest das Gehalt. Dürfte bei den drei von dir genannten sicher ein hübsches Sümmchen sein. Ich schätze mal zusammen 70.000 pro Monat. Aber selbst da muss es von anderen Vereinen das Interesse geben, die Spieler zu verpflichten, sonst werden die natürlich ihren Vertrag nicht einvernehmlich auflösen. Wir werden es ja erleben, ob sich für Trojan und/oder den Scheich auf diese Weise ein Abnehmer findet.

Doch auf dem schwierigen Winter-Transfermarkt gehst du als Verein diesen Schritt nur, wenn die Spieler absolut verzichtbar sind, du also nicht unbedingt einen Ersatz für sie brauchst. Nach dem kleinen Transfer-1x1 werden sich also deine Wünsche nicht realisieren lassen.

Das gilt übrigens auch für die, die meinen, dass man jetzt für Ouali noch nennenswert Kohle bekäme. Dafür ist der Vertrag zu kurz und seine Qualität nicht gut genug, dass evtl. Interessenten nicht lieber das halbe Jahr noch warten, bis sie ihn umsonst kriegen. Davon hätte vermutlich auch Dynamo mehr als von einer kleinen Ablöse, denn Ouali muss in den 15 Spielen bis zum Sommer seinen Marktwert hochhalten und möglichst noch steigern.
Transferpolitik |#4
09.01.2014 - 13:25 Uhr
Zitat von Traumtor_71:
Wenn du die DDR Zeiten meinst gut , aber das war ein perfekt ausgeklügeltes System mit der KJS und Talente wurden zu Dynamo delegiert . Nur die Besten natürlich (Ausnahme BFC)
Der Bodensatz ging dann an die restlichen Oberliga oder Ligamannschaften . Aber das ist in der heutigen Zeit eben nicht mehr möglich .

Und mit dem Fall des ersten Mauersteins hat auch Dresden diesen Weg verlassen , wenn ich daran denke was für Größen an der Elbe kickten ( Lux , Page ,Allievi oder Waas )

Schulden hätte Dynamo nicht haben brauchen wenn sich Ziegenbalg nicht über den Löffel ziehen lassen hätte .

Und so ist es jetzt wie es ist , eigentlich ein kleines Wunder das es Dynamo Dresden als Verein überhaupt noch gibt .


Ps.: sorry , wir sind hier glaub ein wenig abgeschweift , vielleicht kann das ja jemand mal verschieben , dort wo es hingehört .


Ich gebe dir Recht was die Talente und das "abwerben" betrifft. Allerdings ging es mir eher um die Vernetzung von Jugend und Profis.

Diese Methode ist zwar aus einer Not herraus entstanden (Ausländische Spieler gabs ja glaube ich kaum), aber wenn man Hoffenheim betrachtet, dann ist die Vernetzung von Profis/Amateure/Jugend exzellent. Mir ging es bei dem Vobild Hoffenheim nicht ums Geld, sondern einfach nur um die Einbindung und die Rolle der Jugend.
Ohne externes Abwerben geht nicht, das wäre illusorisch und wenn man "unsere" Jugendspieler mal betrachtet, dann sind die meisten auch nur aus der Region gekommen.

Auf die Schulden will ich nicht eingehen, das hatten wir oft und gehört auch nicht hier hin. Ich denke vielmehr eines der Probleme damals war, dass man dachte man kann jetzt mit genug Kohle (die hatte man damals zweifelsohne) Spieler verpflichten welche einschlagen. Problem damals war, dass man ein minderwertiges Scouting, keine Verbindungen und keine Erfahrung hatte.
Ich glaube man könnte jetzt Europapokal spielen, wenn man sich damals, wie du es sagst, nicht übern Nuckel hätte ziehen lassen und sich nicht auf externe, fertige Spieler versteift hätte, sondern die Talente die es damals gehalten hätte.
Man überlege sich mal man wäre von Anfang an solide gefahren, ohne Eskapaden und hätte sich als Mittelklasseverein in der Liga gehalten und etwas aufgebaut. U.U. wären damalige Spieler wie Ballack und Schneider sogar nach Dresden gekommen.(sehr gesponnen)

Nach über 20 Jahren fängt man jetzt an mit gewaltigen Aufwand und viel Zeit das aufzubauen was man damals mit deutlich weniger hätte erreichen können. Wichtig ist jetzt Geduld und Ruhe zu bewahren und bei Fehlschlägen, die zahlreich kommen werden, nicht gleich wieder alles schlecht zu machen und alles zu canceln und das Rad bei Dynamo versuchen zum 1000x neu zuerfinden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 09.01.2014 um 13:32 Uhr bearbeitet
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