Keine Wiedervereinigung mit Alonso
Sunderland blockiert Xhakas Chelsea-Transfer – Kehrtwende beim Schweizer
©IMAGO
Der geplante Wechsel des früheren Leverkuseners Granit Xhaka zum FC Chelsea ist Stand jetzt geplatzt. Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler wird damit – gemäß seines bis 2028 laufenden Vertrages – voraussichtlich beim AFC Sunderland bleiben. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten vor.
Wie es heißt, lehnen die Black Cats einen Verkauf des Schweizer WM-Teilnehmers grundsätzlich ab. „The Athletic“ zufolge habe Sunderland das Angebot Chelseas – in Höhe von 9,2 Millionen Euro – für inakzeptabel gehalten und in der unzureichenden Offerte einen Mangel an Respekt gegenüber Spieler und Verein gesehen. Das Portal schreibt genau wie „Footmercato“, dass Xhaka sich nach einem Gespräch zu seinem aktuellen Arbeitgeber bekannt habe, nachdem ihm die Aussicht auf eine Wiedervereinigung mit Trainer Xabi Alonso bei den Blues noch verlockend erschien.
In London übernimmt der Spanier Alonso zur kommenden Saison, zusammen holten beide bei Bayer Leverkusen 2023/24 ungeschlagen das Double. „Blue Sport“ in der Schweiz und wenig später auch „Sky“ in Deutschland hatten zuvor berichtet, dass sich Xhaka mündlich vollständig mit Chelsea auf einen Transfer verständigt haben soll. Wie Transferreporter Fabrizio Romano zudem twitterte, würde er jede Vertragsbedingung akzeptieren, um sich Chelsea und Alonso anzuschließen. Davon kann inzwischen offenbar keine Rede mehr sein.
Xhaka spielte schon für Arsenal und hält viel von Alonso
Der Routinier war erst im letzten Sommer für 15 Millionen Euro nach Sunderland gewechselt. Xhaka war sofort zum Kapitän ernannt worden und bestritt in der zurückliegenden Saison 36 Partien. Von 2016 bis 2023 war er schon einmal bei einem Londoner Klub aktiv, als er beim FC Arsenal im Mittelfeld die Strippen zog. Für keinen anderen Verein stand er häufiger auf dem Platz mit 297 Einsätzen.
Wie viel Xhaka von Alonso hält, betonte er einst im Interview mit dem „Blick“: „Die menschliche Komponente hat mich im direkten Umgang mit ihm beeindruckt. Wie er sich unter Druck verhält als Coach, wie er auf Fehler reagiert, auf ungemütliche Spielstände, seine Gelassenheit in der Kommunikation mit uns, wow.“ Auch Alonso soll von Beginn an Chelsea klargemacht haben, dass er Xhaka unbedingt wolle. Nun muss er aller Voraussicht nach auf ihn verzichten.
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