SC Pfullendorf
20.08.2006 - 00:12 Uhr
04.09.2012 - 11:30 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Süd, 6. Spieltag
SC Pfullendorf - FSV Frankfurt II 2:0 (2:0)
Die Sijaric-Elf konnte am Freitagabend mit einem ungefährdeten 2:0-Erfolg über die zweite Mannschaft des FSV Frankfurt den ersten Saisonheimdreier bejubeln. Unterdessen gehen der SC Pfullendorf und Marcel Schmidt getrennte Wege.
Auch ohne Marcel Schmidt konnte der Sportclub den ersten Heimsieg einfahren. Die Sijaric-Elf präsentierte sich über 90 Minuten klar überlegen, ließ nie ernsthaft Zweifel über den Sieger aufkommen. Einzig an der Chancenverwertung haperte es weiterhin gewaltig.
Gegen ersatzgeschwächte Hessen, die an Harmlosigkeit kaum zu überbieten waren, hätte der SCP bereits früh in Führung gehen müssen. Doch Andreas Frick setzte nach neun Minuten eine klasse Flanke von Piero Saccone volley über das Tor. Zwei Minuten später tauchte Silvio Battaglia nach schönem Pass von Piero Saccone frei vor dem Frankfurter Schlussmann Benjamin Gralla auf, zögerte jedoch zu lang und knallte das Leder nur ans Außennetz (11.). Erst nach einer guten Viertelstunde die erste nennenswerte Offensivaktion der Gäste. Nach einem Eckstoss von Maximilian Oesterhelweg köpfte Marc Winter aus kurzer Distanz knapp am langen Pfosten vorbei (15.).
Stattdessen die überfällige Führung für die Linzgauer: Nach einer Flanke von Piero Saccone sorgte der am zweiten Pfosten sträflich alleingelassene Manuel Stark per Kopf für die Pfullendorfer Führung. Die Bornheimer konnten kaum Zählbares entgegensetzen und so legten die Linzgauer zehn Minuten vor der Pause nach. Nachdem Jonas Raltschitsch Dominik Bentele im Strafraum von den Beinen holte, traf Piero Saccone, bester Akteur des Abends, per Foulelfmeter zum 2:0-Pausenstand (36.). Kurz vor der Pause sorgte Kokolo Baku nochmals mit einem 25-Meter-Schuss für ein Raunen in der Menge, doch der selten geprüfte SCP-Keeper Willibald klärte souverän (44.).
Zur Halbzeit stellte FSV-Coach Michaty auf zwei Spitzen um. Die richtig guten Chancen besaß jedoch weiterhin nur die Sijaric-Elf. Nach einem klasse Flankenball von Bentele kam Manuel Stark frei zum Schuss, doch genau auf Gralla (56.). Fünf Minuten später dann Bentele selbst vor dem FSV-Torhüter, der aber gerade die Kugel mit den Fäusten zu entschärfen wusste (61.). Anschließend jagte der aufgerückte Oliver Straub, der aus 13 Metern völlig frei zum Schuss kam, das Leder aus Rücklage in die Wolken (62.). Kurz vor Schluss hatte der eingewechselte Marc Kuczkowski noch das 3:0 auf dem Fuß, der traf jedoch nur die Unterkante der Latte (88.). So blieb es "nur" beim 2:0.
Fazit: Ein hochverdienter SCP-Sieg, der nie gefährdet war. Defensiv stand die Elf um Kapitän um Michael Falkenmayer ganz sicher. Einzig die Torausbeute ließ zu wünschen übrig. Das Resultat fiel mindestens drei Treffer zu niedrig aus. Drei Punkte bleiben drei Punkte und die 390 Zuschauer in der Geberit-Arena hatten ihr Kommen keinesfalls bereut.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck (85. 24 Auer) - 16 Stark (89. 27 Werne), 10 Saccone, 17 Bentele - 9 Battaglia (76. 21 Kuczkowski)
FSV Frankfurt: 1 Gralla - 5 Schadeberg, 6 Wilhelm (83. 10 Yilmaz) , 7 Gruber, 8 Oesterhelweg (46. 18 Dobios), 11 Baku, 14 Mastilovic, 15 Raltschitsch, 20 Ballmert, 23 Winter (54. 21 Coll Queirolo), 28 Brill
Tore:
1:0 Manuel Stark (19.)
2:0 Piero Saccone (36., FE)
Zuschauer: 390
Heimsieg!!! :) SC Pfullendorf - FSV Frankfurt II 2:0 (2:0)
Die Sijaric-Elf konnte am Freitagabend mit einem ungefährdeten 2:0-Erfolg über die zweite Mannschaft des FSV Frankfurt den ersten Saisonheimdreier bejubeln. Unterdessen gehen der SC Pfullendorf und Marcel Schmidt getrennte Wege.
Auch ohne Marcel Schmidt konnte der Sportclub den ersten Heimsieg einfahren. Die Sijaric-Elf präsentierte sich über 90 Minuten klar überlegen, ließ nie ernsthaft Zweifel über den Sieger aufkommen. Einzig an der Chancenverwertung haperte es weiterhin gewaltig.
Gegen ersatzgeschwächte Hessen, die an Harmlosigkeit kaum zu überbieten waren, hätte der SCP bereits früh in Führung gehen müssen. Doch Andreas Frick setzte nach neun Minuten eine klasse Flanke von Piero Saccone volley über das Tor. Zwei Minuten später tauchte Silvio Battaglia nach schönem Pass von Piero Saccone frei vor dem Frankfurter Schlussmann Benjamin Gralla auf, zögerte jedoch zu lang und knallte das Leder nur ans Außennetz (11.). Erst nach einer guten Viertelstunde die erste nennenswerte Offensivaktion der Gäste. Nach einem Eckstoss von Maximilian Oesterhelweg köpfte Marc Winter aus kurzer Distanz knapp am langen Pfosten vorbei (15.).
Stattdessen die überfällige Führung für die Linzgauer: Nach einer Flanke von Piero Saccone sorgte der am zweiten Pfosten sträflich alleingelassene Manuel Stark per Kopf für die Pfullendorfer Führung. Die Bornheimer konnten kaum Zählbares entgegensetzen und so legten die Linzgauer zehn Minuten vor der Pause nach. Nachdem Jonas Raltschitsch Dominik Bentele im Strafraum von den Beinen holte, traf Piero Saccone, bester Akteur des Abends, per Foulelfmeter zum 2:0-Pausenstand (36.). Kurz vor der Pause sorgte Kokolo Baku nochmals mit einem 25-Meter-Schuss für ein Raunen in der Menge, doch der selten geprüfte SCP-Keeper Willibald klärte souverän (44.).
Zur Halbzeit stellte FSV-Coach Michaty auf zwei Spitzen um. Die richtig guten Chancen besaß jedoch weiterhin nur die Sijaric-Elf. Nach einem klasse Flankenball von Bentele kam Manuel Stark frei zum Schuss, doch genau auf Gralla (56.). Fünf Minuten später dann Bentele selbst vor dem FSV-Torhüter, der aber gerade die Kugel mit den Fäusten zu entschärfen wusste (61.). Anschließend jagte der aufgerückte Oliver Straub, der aus 13 Metern völlig frei zum Schuss kam, das Leder aus Rücklage in die Wolken (62.). Kurz vor Schluss hatte der eingewechselte Marc Kuczkowski noch das 3:0 auf dem Fuß, der traf jedoch nur die Unterkante der Latte (88.). So blieb es "nur" beim 2:0.
Fazit: Ein hochverdienter SCP-Sieg, der nie gefährdet war. Defensiv stand die Elf um Kapitän um Michael Falkenmayer ganz sicher. Einzig die Torausbeute ließ zu wünschen übrig. Das Resultat fiel mindestens drei Treffer zu niedrig aus. Drei Punkte bleiben drei Punkte und die 390 Zuschauer in der Geberit-Arena hatten ihr Kommen keinesfalls bereut.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck (85. 24 Auer) - 16 Stark (89. 27 Werne), 10 Saccone, 17 Bentele - 9 Battaglia (76. 21 Kuczkowski)
FSV Frankfurt: 1 Gralla - 5 Schadeberg, 6 Wilhelm (83. 10 Yilmaz) , 7 Gruber, 8 Oesterhelweg (46. 18 Dobios), 11 Baku, 14 Mastilovic, 15 Raltschitsch, 20 Ballmert, 23 Winter (54. 21 Coll Queirolo), 28 Brill
Tore:
1:0 Manuel Stark (19.)
2:0 Piero Saccone (36., FE)
Zuschauer: 390
Zitat
Der SC Pfullendorf kam am Freitag dem Wunsch von Marcel Schmidt nach und löste seinen Vertrag auf. Schmidt beginnt im September eine Berufsausbildung in Singen und dies ließe sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr mit Regionalligafußball vereinbaren. Zukünftig geht der Angreifer für seinen ehemaligen Club FC Singen 04 in der Oberliga auf Torejagd. Über die Wechselmodalitäten wurde zwischen beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart.
07.09.2012 - 18:38 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 7. Spieltag
VfR Wormatia Worms - SC Pfullendorf 2:1 (2:1)
Der SC Pfullendorf hat sein Auswärtsspiel bei Wormatia Worms knapp und äußerst unglücklich mit 1:2 (1:2) verloren.
von Stefan Lösch
Die Linzgauer mussten sich im ersten Spiel der englischen Woche am Mittwochabend Wormatia Worms knapp geschlagen geben. Dabei wäre ein Punktgewinn in Rheinhessen durchaus möglich gewesen.
Die erste halben Stunde dominierte die Sijaric-Elf, ließ nicht eine Chance der Hausherren zu. Auch die Führung blieb den Gästen vorbehalten, als Silvio Battaglia einen schnellen Konter mit einem Schuss in den Torwinkel zum 1:0 abschloss. Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur drei Minuten später glichen die Wormaten infolge eines Freistosstrickes durch aus. Nachdem Tim Bauer eine Freistoss an der Mauer vorbeigelegt hatte, bediente Lucas Oppermann den am langen Pfosten lauernden Sandro Roesner (33.). Keine 120 Sekunden später dann sogar die Wormser-Führung. Nachdem SCP-Keeper Willibald einen Distanzschuss von Marcel Abele aus fast 30 Metern nur nach vorne abklatschen ließ, stand Scipon Bektasi goldrichtig und stocherte die Kugel über die Linie - 1:2 (38.). Die Pfullendorfer waren tonangebend, hoch überlegen. Zur Halbzeit führte allerdings die Wormatia.
Nach dem Seitenwechsel war zunächst der VfR am Drücker. Bektasi (47.), Bauer mit einem Freistoß (54.) und Daniele Toch (63.) hätten den Sack zu machen können. Die Chance für den SCP! Silvio Battaglia stand mehrmals kurz vor dem Ausgleichstreffer (67./ 71.). Die Heimelf konnte kaum für Entlastung sorgen. Die Pfullendorfer warfen alle Mittel in die Waagschale. Die 1340 Wormser Anhänger zitterten bis zum Schluss. Zum Schluss musste sich die Sijaric-Elf dann aber geschlagen geben.
Weiter geht es für den SC Pfullendorf am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SC Idar-Oberstein.
Wormatia Worms: 1 Knödler - 30 Krettek, 18 Böcher (40. 17 Himmel), 23 Roesner, 3 Bauer - 22 Toch (63. 33 Dressler), 7 Roeser, 19 Steil, 20 Abele - 26 Oppermann, 11 Bektasi (77. 21 Ammann)
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Bauer - 6 Frick (86. 5 Kunter), 7 Schreyeck (85. 21 Kuczkowski) - 16 Stark (76. 13 Schnetzler), 10 Saccone, 17 Bentele - 9 Battaglia
Tore:
0:1 Silvio Battaglia (33.)
1:1 Sandro Roesner (36.)
2:1 Scipon Bektasi (38.)
Zuschauer: 1340
Schiedsrichter: Boris Reisert (Rödermark)
Assistenten: Marco Unholzer, Patrick Hartmann
Doppelschlag der Wormser bringen den SCP um den Sieg... VfR Wormatia Worms - SC Pfullendorf 2:1 (2:1)
Der SC Pfullendorf hat sein Auswärtsspiel bei Wormatia Worms knapp und äußerst unglücklich mit 1:2 (1:2) verloren.
von Stefan Lösch
Die Linzgauer mussten sich im ersten Spiel der englischen Woche am Mittwochabend Wormatia Worms knapp geschlagen geben. Dabei wäre ein Punktgewinn in Rheinhessen durchaus möglich gewesen.
Die erste halben Stunde dominierte die Sijaric-Elf, ließ nicht eine Chance der Hausherren zu. Auch die Führung blieb den Gästen vorbehalten, als Silvio Battaglia einen schnellen Konter mit einem Schuss in den Torwinkel zum 1:0 abschloss. Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur drei Minuten später glichen die Wormaten infolge eines Freistosstrickes durch aus. Nachdem Tim Bauer eine Freistoss an der Mauer vorbeigelegt hatte, bediente Lucas Oppermann den am langen Pfosten lauernden Sandro Roesner (33.). Keine 120 Sekunden später dann sogar die Wormser-Führung. Nachdem SCP-Keeper Willibald einen Distanzschuss von Marcel Abele aus fast 30 Metern nur nach vorne abklatschen ließ, stand Scipon Bektasi goldrichtig und stocherte die Kugel über die Linie - 1:2 (38.). Die Pfullendorfer waren tonangebend, hoch überlegen. Zur Halbzeit führte allerdings die Wormatia.
Nach dem Seitenwechsel war zunächst der VfR am Drücker. Bektasi (47.), Bauer mit einem Freistoß (54.) und Daniele Toch (63.) hätten den Sack zu machen können. Die Chance für den SCP! Silvio Battaglia stand mehrmals kurz vor dem Ausgleichstreffer (67./ 71.). Die Heimelf konnte kaum für Entlastung sorgen. Die Pfullendorfer warfen alle Mittel in die Waagschale. Die 1340 Wormser Anhänger zitterten bis zum Schluss. Zum Schluss musste sich die Sijaric-Elf dann aber geschlagen geben.
Weiter geht es für den SC Pfullendorf am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SC Idar-Oberstein.
Wormatia Worms: 1 Knödler - 30 Krettek, 18 Böcher (40. 17 Himmel), 23 Roesner, 3 Bauer - 22 Toch (63. 33 Dressler), 7 Roeser, 19 Steil, 20 Abele - 26 Oppermann, 11 Bektasi (77. 21 Ammann)
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Bauer - 6 Frick (86. 5 Kunter), 7 Schreyeck (85. 21 Kuczkowski) - 16 Stark (76. 13 Schnetzler), 10 Saccone, 17 Bentele - 9 Battaglia
Tore:
0:1 Silvio Battaglia (33.)
1:1 Sandro Roesner (36.)
2:1 Scipon Bektasi (38.)
Zuschauer: 1340
Schiedsrichter: Boris Reisert (Rödermark)
Assistenten: Marco Unholzer, Patrick Hartmann
14.09.2012 - 18:23 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
SCP vergisst das Tore schießen
SC Pfullendorf - SC Idar-Oberstein 0:0 (0:0)
Der SC Pfullendorf hat den zweiten Heimsieg knapp verpasst. Gegen den SC Idar-Oberstein kam die Sijaric-Elf nicht über ein torloses Unentscheiden hinaus.
Hängende Köpfe nach Spielschluss in der Geberit-Arena
von Stefan Lösch
Ein "Fußball-Leckerbissen" sahen die 420 Zuschauer in der Geberit-Arena heute wahrlich nicht. Dabei hatten die Pfullendorfer "mehr vom Spiel, viel mehr Ballbesitz", so Sijaric. Das Problem? "Vor dem Tor stehen wir uns selber im Weg", so der Pfullendorfer Übungsleiter weiter. Man investiere sehr viel, mache viel Druck, doch seine Mannschaft spielte es in einigen Situationen "zu kompliziert" und belohne sich deshalb zu selten. "Vom Spielverlauf her, hätten wir als Sieger vom Platz gehen müssen" ...
Erstaunen schon zu Beginn in der Geberit-Arena, als sich Habilj Jonuzi warm machte. Nachdem die Spielgenehmigung für den gebürtigen Mazedonier nach wochenlangem Hin und Her endlich eingetrudelt war, stand dieser auch gleich in der ersten Elf. Dafür gleich die nächste Hiobsbotschaft: Manuel Stark verletzte sich am Freitag im Abschlusstraining. Es besteht Verdacht auf Außenbandabriss. Somit wird er dem SCP vermutlich mehrere Wochen fehlen. Auch nicht im Kader Philip Schinn, der sich im Training am Zeh verletzte und deshalb auch nicht auf dem Spielberichtsbogen zu finden war.
Bei Temperaturen um die 30 Grad zog das Team von Adnan Sijaric von Beginn sein Spiel auf. Von den Gästen aus der Pfalz kam zu Beginn herzlich wenig. "Da haben wir ziemlich pomadig gespielt", gab ihr Chefcoach Sascha Hildmann nach Spielschluss zu. Die erste Halbchance bot sich Jörg Schreyeck nach ein Kopfballverlängerung von Frick nach einem Saccone-Eckstoss, der dann aber deutlich verzog (13.). Glück hatte der SCP sieben Minuten später, als Oliver Straub im Strafraum gegen Patrick Stumpf ziemlich robust zur Sache ging, Schiedsrichter Bischof sich davon aber wenig beeindrucken ließ (20.). Die größte Chance im ersten Durchgang blieb den unauffälligen Gästen vorbehalten, als SCP-Keeper Sebastian Willibald einen Kopfball von Patrick Stumpf nach einer Freistossflanke von Holger Knartz prächtig von der Linie kratzte (34.). Auf der anderen Seite war es Silvio Battaglia, der aus 18 Metern trocken abzog. Die Kugel rauschte aber einige Zentimeter am Pfosten vorbei (36.). 60 Sekunden später war es erneut Battaglia, der von Andreas Frick klasse in Szene gesetzt wurde, dem dann aber aus aussichtsreicher Position die Kugel versprang (37.).
Am Rande: Den größten Applaus vor dem Seitenwechsel verdiente sich Gästeakteur Tim Schwartz, der beim Hinausspielen des Balles bei einer Verletzungsunterbrechung vom Mittelkreis den Wassereimer samt 10 Liter Inhalt am Spielfeldrand abschoss. Hoffentlich hat der SC Idar-Oberstein eine gute Haftpflichtversicherung, denn der Eimer war hinüber. Fußball wurde dann aber auch noch gespielt. Drei Minuten vor der Pause war es erneut Stumpf, der nach einer Flanke von Schwartz neben das SCP-Gehäuse köpfte (42.).
Für den ersten Aufreger nach der Pause sorgte der Mann in Schwarz. Nachdem sich Piero Saccone den Ball clever an Tim Schwartz vorbei gelegt hatte, stoppte dieser die Flugballbahn des Balls mit dem gestreckten Arm auf der Strafraumlinie. Eine unnatürliche Handbewegung? Ein Reflex? Was hat der Arm in dieser Höhe zu suchen? Die Antwort kann nur der Unparteiische Andreas Bischof aus Külsheim geben. Die richtige Entscheidung wäre wohl Strafstoss gewesen (54.). Sekunden später verstolperte Battaglia nach Hereingabe von Christian Hepp aus kurzer Distanz den Ball ins Toraus (55.). Das 1:0 nach 63 Minuten hätte Habilj Jonuzi besorgen müssen, der nach Zuspiel von Piero Saccone frei vor SCI-Schlussmann Nico Adami auftauchte, der aber in letzter Sekunde zur Ecke klären konnte (63.). Gut zwanzig Minuten vor Schluss war es erneut der Mann mit der Pfeife, der mit einem weiteren nicht gegebenen Strafstoss, den Unmut aller Pfullendorfer auf sich zog. Nach einer scharfen Hepp Flanke brachte Christoph Lawnik den am zweiten Pfosten einschussbereiten Alexander Schnetzler zu Fall. Die Pfeife blieb stumm. Ein Körperkontakt war ganz klar vorhanden, wenn auch von Lawnik nicht ganz freiwillig. Auch hier hätte nach Betrachtung der Videoaufnahmen fast zwingend Elfmeter gegeben werden müssen (68.). Der zweite Strafstoss, der den Linzgauern an diesem Tag verwehrt blieb. Sijaric nach Spielschluss mit etwas Sarkasmus: "Wenn wir die Tore selber nicht schießen, dann hilft uns auch der Schiri nicht."
Richtig spannend wurde es in der Schlussphase. Vor allem der eingewechselte Marc Kuczkowski machte nochmals richtig Dampf. Die größte Möglichkeit für die Gäste zum Sieg vergab Patrick Stumpf, der nach klasse Zuspiel von Tim Schwartz die Kugel nicht richtig traf und das lange Eck hauchdünn verfehlte (81.). Sekunden später war es beim SCP Kuczkowski, der nach Doppelpass mit Silvio Battaglia abzog, jedoch genau in die Arme von Adami (82.). Den Torschrei hatten die Zuschauer auch zwei Minuten vor Schluss auf den Lippen. Doch Alexander Schnetzler traf mit seinem Freistoss aus 18 Metern nur den Pfosten (88.). Ebenso haarscharf am Torerfolg schrammte Marc Kuczkowski 90 Sekunden später vorbei. Nach einer herrlichen Flanke von Alexander Schnetzler köpfte Kuczkowski um Millimeter am langen Pfosten vorbei (90.). Kurz darauf war Schluss.
Erneut hat der SC Pfullendorf fest eingeplante Punkte liegen lassen. Wie auch in den Spielen zuvor, wäre viel mehr möglich gewesen. Die Pfullendorfer wissen wo ihr Problem liegt: Das Runde im Eckigen unterzubringen. Positiv: Die Sijaric-Elf blieb seit dem zweiten Spieltag erstmals wieder ohne Gegentor.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe (81. 5 Kunter), 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 19 Jonuzi (78. 21 Kuczkowski), 10 Saccone, 17 Bentele (61. 13 Schnetzler) - 9 Battaglia
SC 07 Idar-Oberstein: 24 Adami - 2 Garlinski, 3 Schug (46. 6 Lawnik), 4 Schunck, 5 Lehmann, 7 Wischang, 9 Stumpf, 15 Vetter, 17 Knartz (74. 22 Jorrin), 18 Medjedovic (85. 13 Cordier), 20 Schwartz
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 420
Schiedsrichter: Andreas Bischof (Külsheim)
Assistenten: Ivo Leonhardt, Fabian Ebert
...solche Spiele muss man gewinnen... SC Pfullendorf - SC Idar-Oberstein 0:0 (0:0)
Der SC Pfullendorf hat den zweiten Heimsieg knapp verpasst. Gegen den SC Idar-Oberstein kam die Sijaric-Elf nicht über ein torloses Unentscheiden hinaus.
Hängende Köpfe nach Spielschluss in der Geberit-Arena
von Stefan Lösch
Ein "Fußball-Leckerbissen" sahen die 420 Zuschauer in der Geberit-Arena heute wahrlich nicht. Dabei hatten die Pfullendorfer "mehr vom Spiel, viel mehr Ballbesitz", so Sijaric. Das Problem? "Vor dem Tor stehen wir uns selber im Weg", so der Pfullendorfer Übungsleiter weiter. Man investiere sehr viel, mache viel Druck, doch seine Mannschaft spielte es in einigen Situationen "zu kompliziert" und belohne sich deshalb zu selten. "Vom Spielverlauf her, hätten wir als Sieger vom Platz gehen müssen" ...
Erstaunen schon zu Beginn in der Geberit-Arena, als sich Habilj Jonuzi warm machte. Nachdem die Spielgenehmigung für den gebürtigen Mazedonier nach wochenlangem Hin und Her endlich eingetrudelt war, stand dieser auch gleich in der ersten Elf. Dafür gleich die nächste Hiobsbotschaft: Manuel Stark verletzte sich am Freitag im Abschlusstraining. Es besteht Verdacht auf Außenbandabriss. Somit wird er dem SCP vermutlich mehrere Wochen fehlen. Auch nicht im Kader Philip Schinn, der sich im Training am Zeh verletzte und deshalb auch nicht auf dem Spielberichtsbogen zu finden war.
Bei Temperaturen um die 30 Grad zog das Team von Adnan Sijaric von Beginn sein Spiel auf. Von den Gästen aus der Pfalz kam zu Beginn herzlich wenig. "Da haben wir ziemlich pomadig gespielt", gab ihr Chefcoach Sascha Hildmann nach Spielschluss zu. Die erste Halbchance bot sich Jörg Schreyeck nach ein Kopfballverlängerung von Frick nach einem Saccone-Eckstoss, der dann aber deutlich verzog (13.). Glück hatte der SCP sieben Minuten später, als Oliver Straub im Strafraum gegen Patrick Stumpf ziemlich robust zur Sache ging, Schiedsrichter Bischof sich davon aber wenig beeindrucken ließ (20.). Die größte Chance im ersten Durchgang blieb den unauffälligen Gästen vorbehalten, als SCP-Keeper Sebastian Willibald einen Kopfball von Patrick Stumpf nach einer Freistossflanke von Holger Knartz prächtig von der Linie kratzte (34.). Auf der anderen Seite war es Silvio Battaglia, der aus 18 Metern trocken abzog. Die Kugel rauschte aber einige Zentimeter am Pfosten vorbei (36.). 60 Sekunden später war es erneut Battaglia, der von Andreas Frick klasse in Szene gesetzt wurde, dem dann aber aus aussichtsreicher Position die Kugel versprang (37.).
Am Rande: Den größten Applaus vor dem Seitenwechsel verdiente sich Gästeakteur Tim Schwartz, der beim Hinausspielen des Balles bei einer Verletzungsunterbrechung vom Mittelkreis den Wassereimer samt 10 Liter Inhalt am Spielfeldrand abschoss. Hoffentlich hat der SC Idar-Oberstein eine gute Haftpflichtversicherung, denn der Eimer war hinüber. Fußball wurde dann aber auch noch gespielt. Drei Minuten vor der Pause war es erneut Stumpf, der nach einer Flanke von Schwartz neben das SCP-Gehäuse köpfte (42.).
Für den ersten Aufreger nach der Pause sorgte der Mann in Schwarz. Nachdem sich Piero Saccone den Ball clever an Tim Schwartz vorbei gelegt hatte, stoppte dieser die Flugballbahn des Balls mit dem gestreckten Arm auf der Strafraumlinie. Eine unnatürliche Handbewegung? Ein Reflex? Was hat der Arm in dieser Höhe zu suchen? Die Antwort kann nur der Unparteiische Andreas Bischof aus Külsheim geben. Die richtige Entscheidung wäre wohl Strafstoss gewesen (54.). Sekunden später verstolperte Battaglia nach Hereingabe von Christian Hepp aus kurzer Distanz den Ball ins Toraus (55.). Das 1:0 nach 63 Minuten hätte Habilj Jonuzi besorgen müssen, der nach Zuspiel von Piero Saccone frei vor SCI-Schlussmann Nico Adami auftauchte, der aber in letzter Sekunde zur Ecke klären konnte (63.). Gut zwanzig Minuten vor Schluss war es erneut der Mann mit der Pfeife, der mit einem weiteren nicht gegebenen Strafstoss, den Unmut aller Pfullendorfer auf sich zog. Nach einer scharfen Hepp Flanke brachte Christoph Lawnik den am zweiten Pfosten einschussbereiten Alexander Schnetzler zu Fall. Die Pfeife blieb stumm. Ein Körperkontakt war ganz klar vorhanden, wenn auch von Lawnik nicht ganz freiwillig. Auch hier hätte nach Betrachtung der Videoaufnahmen fast zwingend Elfmeter gegeben werden müssen (68.). Der zweite Strafstoss, der den Linzgauern an diesem Tag verwehrt blieb. Sijaric nach Spielschluss mit etwas Sarkasmus: "Wenn wir die Tore selber nicht schießen, dann hilft uns auch der Schiri nicht."
Richtig spannend wurde es in der Schlussphase. Vor allem der eingewechselte Marc Kuczkowski machte nochmals richtig Dampf. Die größte Möglichkeit für die Gäste zum Sieg vergab Patrick Stumpf, der nach klasse Zuspiel von Tim Schwartz die Kugel nicht richtig traf und das lange Eck hauchdünn verfehlte (81.). Sekunden später war es beim SCP Kuczkowski, der nach Doppelpass mit Silvio Battaglia abzog, jedoch genau in die Arme von Adami (82.). Den Torschrei hatten die Zuschauer auch zwei Minuten vor Schluss auf den Lippen. Doch Alexander Schnetzler traf mit seinem Freistoss aus 18 Metern nur den Pfosten (88.). Ebenso haarscharf am Torerfolg schrammte Marc Kuczkowski 90 Sekunden später vorbei. Nach einer herrlichen Flanke von Alexander Schnetzler köpfte Kuczkowski um Millimeter am langen Pfosten vorbei (90.). Kurz darauf war Schluss.
Erneut hat der SC Pfullendorf fest eingeplante Punkte liegen lassen. Wie auch in den Spielen zuvor, wäre viel mehr möglich gewesen. Die Pfullendorfer wissen wo ihr Problem liegt: Das Runde im Eckigen unterzubringen. Positiv: Die Sijaric-Elf blieb seit dem zweiten Spieltag erstmals wieder ohne Gegentor.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe (81. 5 Kunter), 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 19 Jonuzi (78. 21 Kuczkowski), 10 Saccone, 17 Bentele (61. 13 Schnetzler) - 9 Battaglia
SC 07 Idar-Oberstein: 24 Adami - 2 Garlinski, 3 Schug (46. 6 Lawnik), 4 Schunck, 5 Lehmann, 7 Wischang, 9 Stumpf, 15 Vetter, 17 Knartz (74. 22 Jorrin), 18 Medjedovic (85. 13 Cordier), 20 Schwartz
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 420
Schiedsrichter: Andreas Bischof (Külsheim)
Assistenten: Ivo Leonhardt, Fabian Ebert
28.09.2012 - 11:19 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 10. Spieltag
SC Pfullendorf – SV Waldhof Mannheim 1:2 (0:1)
SC Pfullendorf verliert am Freitagabend unglücklich gegen Waldhof Mannheim mit 1:2 (0:1).
Zu Saisonbeginn war es noch die Torchancenverwertung, die die Sijaric-Elf wichtige Punkte kostete. Gegen Mannheim war es wie schon bei 0:0-Remis gegen Idar-Oberstein eine Schiedsrichterentscheidung, die den Spielverlauf bestimmte. Vor zwei Wochen waren es noch zwei verweigerte Strafstöße, diesmal ein glasklares nicht gepfiffenes Foulspiel, das die Linzgauer früh ins Hintertreffen brachte. So war es als SVW-Angreifer Vllaznim Dautaj, der nach einem schnellen Konter der Gäste den jungen Philip Schinn mit einem überharten Bodycheck zu Fall brachte, doch Schiedsrichter Thorsten Braun weiterlaufen ließ und Dautaj kaltschnäuzig gegen Willibald vollstreckte (3.) Jeder der rund 500 Zuschauer in der Geberit-Arena – auch die 50 Mannheimer - hatten das klare Foulspiel gesehen, nur das Unparteiischengespann nicht. So mussten die Linzgauer früh ihr ganzes Konzept über den Haufen werfen. Zwei Minuten später war es Frick, der aus der Distanz versuchte, aber deutlich verzog (5.). Die richtig guten Chancen hatten zunächst nur die überlegenen Gäste, als nach 25 Minuten Yasin Kocatepe an Ajdin Zeric vorbeigrätschte und Stefan Kochendörfer völlig freistehend am langen Pfosten nur die Unterkante der Latte traf. Den Nachschuss setzt Martin Wagner hauchdünn am Pfosten vorbei (25.). Drei Minuten später enteilte dann erneut Torschütze Dautaj im Rücken von Kocatepe, doch SCP-Torhüter Sebastian Willibald klärte mit einer klasse Fußabwehr zur Ecke (27.). Beim darauffolgenden Eckstoss rettete Oliver Straub auf der Linie gegen Nicolas Roth, der zuvor das Kopfballduell gegen Kocatepe gewann. Sekunden später setzte Waldhof-Spielführer Dennis Geiger die Kugel nach Flanke von Kochendörfer über die Latte (28.). Die einzige Möglichkeit zum Ausgleich in Durchgang eins vergab Schnetzler, der nach 33 Minuten nur das Außennetz traf. Beim ihren Torhüter Willibald durften sich die Pfullendorfer bedanken, dass die Gäste vor der Pause nicht schon alles klar machten. Nach 41 Minuten rettete der Pfullendorfer Schlussmann aus spitzem Winkel gegen Wagner und kurz vor dem Pausenpfiff gegen den einschussbereiten Dautaj (44.). Alles in allem eine verdiente Gästeführung.
Der SCP nach der Pause dann spielbestimmend. Silvio Battaglias Heber nach 56 Minuten konnte Mannheims Goalie Rainer Adolf gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Stattdessen die Vorentscheidung, als Nicolas Roth mit Dautaj Doppelpass spielte, bei seinem Dribbling quer durch den Strafraum nicht von Kocatepe und Hepp entscheidend gestört werden konnte und sehenswert mit dem Außenrist das Leder ins lange Eck schob – 0:2 (63.). Die Vorentscheidung. Die Sijaric-Elf gab jedoch nicht auf und unverkürzte zehn Minuten später. Andreas Frick bediente auf dem linken Flügel Habilj Jonuzi, der die Flanke punktgenau auf den Scheitel von Jörg Schreyeck setzte und der Adolf keine Chance ließ (73.). Richtig brenzlich aber nicht mehr werden, so dass es beim 1:2 blieb. Sijaric brachte es nach Spielschluss auf den Punkt: „Wer keine Tore schießt, punktet nicht.“
Alles in allem erneut eine vermeidbare Niederlage. Die Gäste, die durch ein Geschenk des Schiedsrichters früh in Führung gingen, blieben währenr der gesamten 90 Minuten optisch klar überlegen und hätten bereits vor der Pause den Todesstoß setzen können. Entführten aber nicht unverdient die drei Punkte aus der Geberit-Arena. Die Linzgauer spielten zu Weilen recht ansehnlich mit, doch spätestens 25 Metern vor dem Tor fehlte die nötige Durchschlagskraft, weshalb Großchancen auch Mangelware blieben.
Zum nächsten Heimspiel erwarten die Linzgauer am kommenden Samstag „Lieblingsgegner“ Hessen Kassel in der Geberit-Arena.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub (63. 17 Bentele), 25 Kocatepe, 4 Schinn, 3 Hepp – 6 Frick, 7 Schreyeck – 13 Schnetzler, 10 Saccone, 19 Jonuzi – 9 Battaglia (67. 21 Kuczkowski)
Waldhof Mannheim: 1 Adolf – 3 Stiller, 5 Colak, 14 Geiger, 22 Huckle - 21 Malchow, 16 Kochendörfer - 18 Zeric (50. 37 Gallego), 9 Roth (85. 8 Wassey), 10 Wagner - 18 Dautaj (90. 28 Makan)
Tore:
0:1 Vllaznim Dautaj (4.)
0:2 Nicolas Roth (63.)
1:2 Jörg Schreyeck (73.)
Schiedsrichter: Thorsten Braun (Saarbrücken)
Assistenten: Timo Klein, Sebastian Laux
Erneute Heimniederlage, wenn auch das Foul vor dem 0:1 eindeutig im Video zu erkennen ist - ärgerlich...Waldhof hatte aber dennoch mehr und die klaren Torchancen... SC Pfullendorf – SV Waldhof Mannheim 1:2 (0:1)
SC Pfullendorf verliert am Freitagabend unglücklich gegen Waldhof Mannheim mit 1:2 (0:1).
Zu Saisonbeginn war es noch die Torchancenverwertung, die die Sijaric-Elf wichtige Punkte kostete. Gegen Mannheim war es wie schon bei 0:0-Remis gegen Idar-Oberstein eine Schiedsrichterentscheidung, die den Spielverlauf bestimmte. Vor zwei Wochen waren es noch zwei verweigerte Strafstöße, diesmal ein glasklares nicht gepfiffenes Foulspiel, das die Linzgauer früh ins Hintertreffen brachte. So war es als SVW-Angreifer Vllaznim Dautaj, der nach einem schnellen Konter der Gäste den jungen Philip Schinn mit einem überharten Bodycheck zu Fall brachte, doch Schiedsrichter Thorsten Braun weiterlaufen ließ und Dautaj kaltschnäuzig gegen Willibald vollstreckte (3.) Jeder der rund 500 Zuschauer in der Geberit-Arena – auch die 50 Mannheimer - hatten das klare Foulspiel gesehen, nur das Unparteiischengespann nicht. So mussten die Linzgauer früh ihr ganzes Konzept über den Haufen werfen. Zwei Minuten später war es Frick, der aus der Distanz versuchte, aber deutlich verzog (5.). Die richtig guten Chancen hatten zunächst nur die überlegenen Gäste, als nach 25 Minuten Yasin Kocatepe an Ajdin Zeric vorbeigrätschte und Stefan Kochendörfer völlig freistehend am langen Pfosten nur die Unterkante der Latte traf. Den Nachschuss setzt Martin Wagner hauchdünn am Pfosten vorbei (25.). Drei Minuten später enteilte dann erneut Torschütze Dautaj im Rücken von Kocatepe, doch SCP-Torhüter Sebastian Willibald klärte mit einer klasse Fußabwehr zur Ecke (27.). Beim darauffolgenden Eckstoss rettete Oliver Straub auf der Linie gegen Nicolas Roth, der zuvor das Kopfballduell gegen Kocatepe gewann. Sekunden später setzte Waldhof-Spielführer Dennis Geiger die Kugel nach Flanke von Kochendörfer über die Latte (28.). Die einzige Möglichkeit zum Ausgleich in Durchgang eins vergab Schnetzler, der nach 33 Minuten nur das Außennetz traf. Beim ihren Torhüter Willibald durften sich die Pfullendorfer bedanken, dass die Gäste vor der Pause nicht schon alles klar machten. Nach 41 Minuten rettete der Pfullendorfer Schlussmann aus spitzem Winkel gegen Wagner und kurz vor dem Pausenpfiff gegen den einschussbereiten Dautaj (44.). Alles in allem eine verdiente Gästeführung.
Der SCP nach der Pause dann spielbestimmend. Silvio Battaglias Heber nach 56 Minuten konnte Mannheims Goalie Rainer Adolf gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Stattdessen die Vorentscheidung, als Nicolas Roth mit Dautaj Doppelpass spielte, bei seinem Dribbling quer durch den Strafraum nicht von Kocatepe und Hepp entscheidend gestört werden konnte und sehenswert mit dem Außenrist das Leder ins lange Eck schob – 0:2 (63.). Die Vorentscheidung. Die Sijaric-Elf gab jedoch nicht auf und unverkürzte zehn Minuten später. Andreas Frick bediente auf dem linken Flügel Habilj Jonuzi, der die Flanke punktgenau auf den Scheitel von Jörg Schreyeck setzte und der Adolf keine Chance ließ (73.). Richtig brenzlich aber nicht mehr werden, so dass es beim 1:2 blieb. Sijaric brachte es nach Spielschluss auf den Punkt: „Wer keine Tore schießt, punktet nicht.“
Alles in allem erneut eine vermeidbare Niederlage. Die Gäste, die durch ein Geschenk des Schiedsrichters früh in Führung gingen, blieben währenr der gesamten 90 Minuten optisch klar überlegen und hätten bereits vor der Pause den Todesstoß setzen können. Entführten aber nicht unverdient die drei Punkte aus der Geberit-Arena. Die Linzgauer spielten zu Weilen recht ansehnlich mit, doch spätestens 25 Metern vor dem Tor fehlte die nötige Durchschlagskraft, weshalb Großchancen auch Mangelware blieben.
Zum nächsten Heimspiel erwarten die Linzgauer am kommenden Samstag „Lieblingsgegner“ Hessen Kassel in der Geberit-Arena.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub (63. 17 Bentele), 25 Kocatepe, 4 Schinn, 3 Hepp – 6 Frick, 7 Schreyeck – 13 Schnetzler, 10 Saccone, 19 Jonuzi – 9 Battaglia (67. 21 Kuczkowski)
Waldhof Mannheim: 1 Adolf – 3 Stiller, 5 Colak, 14 Geiger, 22 Huckle - 21 Malchow, 16 Kochendörfer - 18 Zeric (50. 37 Gallego), 9 Roth (85. 8 Wassey), 10 Wagner - 18 Dautaj (90. 28 Makan)
Tore:
0:1 Vllaznim Dautaj (4.)
0:2 Nicolas Roth (63.)
1:2 Jörg Schreyeck (73.)
Schiedsrichter: Thorsten Braun (Saarbrücken)
Assistenten: Timo Klein, Sebastian Laux
05.10.2012 - 17:21 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Battaglia rettet SC Pfullendorf einen Punkt
Regionalliga Südwest, 11. Spieltag
SC Pfullendorf – KSV Hessen Kassel 2:2 (1:1)
Der SC Pfullendorf hat sich am Samstag im Heimspiel beim 2:2 gegen Hessen Kassel einen Punkt erkämpft. Beide Treffer für den Sportclub erzielte Mittelstürmer Silvio Battaglia (21./87.).
Von Stefan Lösch
Unter dem Tisch zu wenig, war der eine spät gewonnene Punkt gegen Hessen Kassel. Darüber waren sich alle einig. Wenn auch zu Spielbeginn Trainer Sijaric mit einem 2:2 gegen den Aufstiegsanwärter gut hätte leben können. Doch erneut war mehr drin. Zur mageren Punktausbeute von insgesamt nur zwei Punkten aus den letzten drei Heimspielen stellte Sijaric klar, dass dies ein „bisschen wenig“ sei. Wohl wissend, das Heimdreier Pflicht sind, wenn man in der Regionalliga bestehen will. In der momentanen Situation, in der die Pfullendorfer stecken, kam auch gegen Kassel wieder Pech dazu. Nein, diesmal keine Schiedsrichterentscheidung. Bundesligareferee Knut Kircher hatte die Partie über 90 Minuten voll im Griff, wenn auch bei der fünften Gelbe für Andreas Frick, der damit beim Auswärtsspiel in Koblenz fehlt, für den SCP auch etwas unglücklich. Diesmal waren ein abgefälschter Distanzschuss und eine Nachlässigkeit bei einer Standardsituation, die der Favorit aus Nordhessen eiskalt ausnutze.
Den ersten Warnschuss feuerte Ingmar Merle bereits nach sieben Minuten ab, doch SCP-Keeper Sebastian Willibald war auf dem Posten. Auf der Gegenseite verfehlte Silvio Battaglias Kopfball sein Ziel doch deutlich (12.). Kurz darauf bugsierte Andreas Mayer einen missglückten Abschlag Willibalds neben das Gehäuse (18.). Drei Minuten später aber das Tor für die optisch überlegenen Hausherren. Piero Saccone bewies eine gute Übersicht und setzte Dominik Bentele auf dem rechten Flügel ein, der vernaschte wie so oft den maßlos überforderten Steffen Dieck und schob auf den einschussbereiten Battaglia quer – 1:0 (21.) Von den Gäste aus dem Spiel wenig zu sehen, so dass für den Ausgleichstreffer schon ein von Yasin Kocatepe abgefälschter Distanzknaller von Ingmar Merle, herhalten musste (35.), nachdem „Bobo“ Mayer zehn Minuten zuvor einen Freistoß aus aussichtsreicher Position nur in die Mauer drosch. Dieses Tor ordnete Sijaric in die Kategorie „Pech“ ein, wie so oft, wenn man unten drin steht. 180 Sekunden später bot sich die Chance zur erneuten Führung, doch Saccones Volleyabnahme stellte kein Problem für den ehemaligen Zweitliga-Schlussmann Carsten Nulle dar (37.).
Für den ersten Aufreger nach dem Seitenwechsel sorgte Ricky Pinheiro, der nachdem Willibald einen Freistoss von Nico Hammann nicht unter Kontrolle bekam, die Kugel knapp am Tor vorbeisetzte (51.). Beim SCP war es Dominik Bentele, der mit einem Dropkick aus 20 Metern knapp verzog. Quasi aus dem Nichts das 1:2 für die Gäste. Nach einem schnell ausgeführten Eckball über Hammann und Gallus nutze Ricky Pinheiro eine Unachtsamtkeit im Deckungsverbund zur Führung (63.). SCP-Trainer Sijaric haderte mit dem Abwehrverhalten: „Da muss konsequenter agiert werden“. Ärgerlich vor allem, weil diese Situationen immer wieder angesprochen wurden und nicht zum ersten Mal zu einem Gegentor aus einem Standard führte.
Richtig Konstruktives brachten dann aber beide Teams nicht mehr zustande. Erst in der Schlussphase, als die schweren Platzverhältnisse einen Kräfteverschleiß bemerkbar machten, wurde es wieder richtig spannend. Zunächst war es Mayer der Willibald mit einem Distanzschuss prüfte (79.). Dann auf der anderen Seite ein Kopfball Battaglias, der sich nur auf Tornetz senkte (83.). Zwei Minuten vor Schluss wurde Falkenmayers Versuch aus 13 Metern noch in letzter Sekunde geblockt (85.). Wie ein weiterer Kopfballversuch von Battaglia, mit dem Keeper Nulle keine Probleme hatte (86.). Drei Minuten vor Schluss dann der viel umjubelte 2:2-Ausgleich. Nach einem schönen Heber von Saccone, brachte Habilj Jonuzi den Ball nach innen, Battaglia ein Schritt schneller als seine Gegenspieler Stefan Müller – Tor (87.). Wenig später traf ein Kopfball Pinheiro dann die Latte (89.), so dass es schlussendlich beim leistungsgerechten Remis blieb.
Weiter geht es für die Pfullendorfer am kommenden Sonntag mit einem Gastspiel bei der TuS Koblenz.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp – 6 Frick, 13 Schnetzler (70. 21 Kuczkowski) – 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi (91. 18 Jeske) - 9 Battaglia
KSV Hessen Kassel: 1 Nulle – 17 Hammann, 5 Müller, 4 Rahn, 3 Dieck (57. 27 Riske) – 6 Becker, 15 Pinheiro - 11 Merle, 20 Mayer, 10 Gallus (80. 21 Marz) – 7 Schmeer (46. 22 Damm)
Tore:
1:0 Silvio Battaglia (21.)
1:1 Ingmar Merle (35.)
1:2 Ricky Pinheiro (63.)
2:2 Silvio Battaglia (87.)
Zuschauer: 330
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Assistenten: Philipp Lehmann, Benjamin Butz
...immerhin noch den verdienten Punkt geholt - auch wenn man somit nun Tabellenletzter ist... Regionalliga Südwest, 11. Spieltag
SC Pfullendorf – KSV Hessen Kassel 2:2 (1:1)
Der SC Pfullendorf hat sich am Samstag im Heimspiel beim 2:2 gegen Hessen Kassel einen Punkt erkämpft. Beide Treffer für den Sportclub erzielte Mittelstürmer Silvio Battaglia (21./87.).
Von Stefan Lösch
Unter dem Tisch zu wenig, war der eine spät gewonnene Punkt gegen Hessen Kassel. Darüber waren sich alle einig. Wenn auch zu Spielbeginn Trainer Sijaric mit einem 2:2 gegen den Aufstiegsanwärter gut hätte leben können. Doch erneut war mehr drin. Zur mageren Punktausbeute von insgesamt nur zwei Punkten aus den letzten drei Heimspielen stellte Sijaric klar, dass dies ein „bisschen wenig“ sei. Wohl wissend, das Heimdreier Pflicht sind, wenn man in der Regionalliga bestehen will. In der momentanen Situation, in der die Pfullendorfer stecken, kam auch gegen Kassel wieder Pech dazu. Nein, diesmal keine Schiedsrichterentscheidung. Bundesligareferee Knut Kircher hatte die Partie über 90 Minuten voll im Griff, wenn auch bei der fünften Gelbe für Andreas Frick, der damit beim Auswärtsspiel in Koblenz fehlt, für den SCP auch etwas unglücklich. Diesmal waren ein abgefälschter Distanzschuss und eine Nachlässigkeit bei einer Standardsituation, die der Favorit aus Nordhessen eiskalt ausnutze.
Den ersten Warnschuss feuerte Ingmar Merle bereits nach sieben Minuten ab, doch SCP-Keeper Sebastian Willibald war auf dem Posten. Auf der Gegenseite verfehlte Silvio Battaglias Kopfball sein Ziel doch deutlich (12.). Kurz darauf bugsierte Andreas Mayer einen missglückten Abschlag Willibalds neben das Gehäuse (18.). Drei Minuten später aber das Tor für die optisch überlegenen Hausherren. Piero Saccone bewies eine gute Übersicht und setzte Dominik Bentele auf dem rechten Flügel ein, der vernaschte wie so oft den maßlos überforderten Steffen Dieck und schob auf den einschussbereiten Battaglia quer – 1:0 (21.) Von den Gäste aus dem Spiel wenig zu sehen, so dass für den Ausgleichstreffer schon ein von Yasin Kocatepe abgefälschter Distanzknaller von Ingmar Merle, herhalten musste (35.), nachdem „Bobo“ Mayer zehn Minuten zuvor einen Freistoß aus aussichtsreicher Position nur in die Mauer drosch. Dieses Tor ordnete Sijaric in die Kategorie „Pech“ ein, wie so oft, wenn man unten drin steht. 180 Sekunden später bot sich die Chance zur erneuten Führung, doch Saccones Volleyabnahme stellte kein Problem für den ehemaligen Zweitliga-Schlussmann Carsten Nulle dar (37.).
Für den ersten Aufreger nach dem Seitenwechsel sorgte Ricky Pinheiro, der nachdem Willibald einen Freistoss von Nico Hammann nicht unter Kontrolle bekam, die Kugel knapp am Tor vorbeisetzte (51.). Beim SCP war es Dominik Bentele, der mit einem Dropkick aus 20 Metern knapp verzog. Quasi aus dem Nichts das 1:2 für die Gäste. Nach einem schnell ausgeführten Eckball über Hammann und Gallus nutze Ricky Pinheiro eine Unachtsamtkeit im Deckungsverbund zur Führung (63.). SCP-Trainer Sijaric haderte mit dem Abwehrverhalten: „Da muss konsequenter agiert werden“. Ärgerlich vor allem, weil diese Situationen immer wieder angesprochen wurden und nicht zum ersten Mal zu einem Gegentor aus einem Standard führte.
Richtig Konstruktives brachten dann aber beide Teams nicht mehr zustande. Erst in der Schlussphase, als die schweren Platzverhältnisse einen Kräfteverschleiß bemerkbar machten, wurde es wieder richtig spannend. Zunächst war es Mayer der Willibald mit einem Distanzschuss prüfte (79.). Dann auf der anderen Seite ein Kopfball Battaglias, der sich nur auf Tornetz senkte (83.). Zwei Minuten vor Schluss wurde Falkenmayers Versuch aus 13 Metern noch in letzter Sekunde geblockt (85.). Wie ein weiterer Kopfballversuch von Battaglia, mit dem Keeper Nulle keine Probleme hatte (86.). Drei Minuten vor Schluss dann der viel umjubelte 2:2-Ausgleich. Nach einem schönen Heber von Saccone, brachte Habilj Jonuzi den Ball nach innen, Battaglia ein Schritt schneller als seine Gegenspieler Stefan Müller – Tor (87.). Wenig später traf ein Kopfball Pinheiro dann die Latte (89.), so dass es schlussendlich beim leistungsgerechten Remis blieb.
Weiter geht es für die Pfullendorfer am kommenden Sonntag mit einem Gastspiel bei der TuS Koblenz.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp – 6 Frick, 13 Schnetzler (70. 21 Kuczkowski) – 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi (91. 18 Jeske) - 9 Battaglia
KSV Hessen Kassel: 1 Nulle – 17 Hammann, 5 Müller, 4 Rahn, 3 Dieck (57. 27 Riske) – 6 Becker, 15 Pinheiro - 11 Merle, 20 Mayer, 10 Gallus (80. 21 Marz) – 7 Schmeer (46. 22 Damm)
Tore:
1:0 Silvio Battaglia (21.)
1:1 Ingmar Merle (35.)
1:2 Ricky Pinheiro (63.)
2:2 Silvio Battaglia (87.)
Zuschauer: 330
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Assistenten: Philipp Lehmann, Benjamin Butz
06.10.2012 - 08:25 Uhr
Quelle: www.suedkurier.de
Gut vorbereitet durch die frühe Anreise hofft der SC Pfullendorf beim aufstrebenden Ex-Zweitligisten nicht leer auszugehen.
TuS Koblenz – SC Pfullendorf (Sonntag, 14 Uhr, Stadion Oberwerth). – Der SC Pfullendorf bildet momentan die Schlussleuchte der Regionalliga Südwest, doch die Abstiegsangst grassiert im Oberen Linzgau nicht. „Vom Engagement her und unserer spielerischen Leistung sind wir absolut ligatauglich“, sagt Trainer Adnan Sijaric. Das 2:2 zuletzt gegen Kassel habe Mut gemacht, auch wenn es sich auf dem Zählerkonto (9 Punkte in zehn Spielen) nicht groß niederschlägt.
Jetzt machen sich die Linzgauer einen Tag früher auf die Reise zum Tabellensiebten TuS Koblenz. „Wir haben vom Verein eine Übernachtung spendiert bekommen. Was unsere Chancen erhöht, dort etwas mitzubringen“, gibt sich Sijaric, der wegen seiner Erkältung die Trainingsleitung für einen Tag an seinen Physiotherapeuten Jan-Peter Brehm übergab, grundsätzlich optimistisch. Das rettende Ufer befindet sich ja in unmittelbarer Reichweite.
Gleichwohl: Die Voraussetzungen in diesem Sonntagspiel dürften ungleicher kaum sein. Der SCP wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. Die Koblenzer, die von 2006 bis 2010 der 2. Bundesliga angehörten und seit ihrem freiwilligen Rückzug aus der 3. Liga wieder an alte Erfolge anknüpfen möchten, sind seit drei Spielen ungeschlagen.
Unter der Regie ihres neu installierten Coaches Peter Neustädter – er trainierte von 2005 bis 2010 die Bundesligareserve des FSV Mainz 05 – landeten die Rheinländer zwei Auswärtssiege in Folge (1:0 in Trier und 2:1 beim SC Freiburg II). Was den Deutsch-Kasachen mit Stolz erfüllte. Neustädter fand sich insbesondere bestätigt, dass zuletzt seine beiden Stürmer, Jerome Assauer (bester Koblenzer Schütze mit 6 Toren) und Thomas Klasen ins Schwarze trafen. „Wir machen unsere Pressingzone sehr klein, gewinnen den Ball und schalten dann ganz schnell nach vorne“, verriet er seinem Pressesprecher, wie die Balleroberung eingeübt wird und das Leder bei einem in der Vorwärtsbewegung befindlichen Gegner direkt in den Rücken von dessen Abwehr gelangt. Zum SCP wollte er sich nicht konkret äußern: „Dass Pfullendorf aktuell Tabellenletzter ist, macht mir gar nichts aus. Egal, wie der Gegner heißt, ob Erster oder Letzter, wir müssen einfach unsere Aufgaben erfüllen!“
„Und wir müssen uns vor niemandem verstecken“, sagt Adnan Sijaric, dem natürlich klar ist, dass die Koblenzer mit ihren Qualitäten eher der vorderen Tabellenhälfte zuzuordnen sind, sie aber deshalb nicht unverwundbar sind. „Bei uns sind es Kleinigkeiten, die uns um den Erfolg bringen. Daran müssen wir arbeiten!“ Daran sollen Michael Falkenmayer & Co. auch in Koblenz arbeiten. In die Startformation kehrt Jörg Schreyeck nach abgelaufener Gelbsperre zurück, dafür sitzt Andreas Frick seine fünfte Gelbe ab. Ein Fragezeichen steht hinter Marc Kuczkowski, der über eine Bauchmuskelzerrung klagte.
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TuS Koblenz – SC Pfullendorf (Sonntag, 14 Uhr, Stadion Oberwerth). – Der SC Pfullendorf bildet momentan die Schlussleuchte der Regionalliga Südwest, doch die Abstiegsangst grassiert im Oberen Linzgau nicht. „Vom Engagement her und unserer spielerischen Leistung sind wir absolut ligatauglich“, sagt Trainer Adnan Sijaric. Das 2:2 zuletzt gegen Kassel habe Mut gemacht, auch wenn es sich auf dem Zählerkonto (9 Punkte in zehn Spielen) nicht groß niederschlägt.
Jetzt machen sich die Linzgauer einen Tag früher auf die Reise zum Tabellensiebten TuS Koblenz. „Wir haben vom Verein eine Übernachtung spendiert bekommen. Was unsere Chancen erhöht, dort etwas mitzubringen“, gibt sich Sijaric, der wegen seiner Erkältung die Trainingsleitung für einen Tag an seinen Physiotherapeuten Jan-Peter Brehm übergab, grundsätzlich optimistisch. Das rettende Ufer befindet sich ja in unmittelbarer Reichweite.
Gleichwohl: Die Voraussetzungen in diesem Sonntagspiel dürften ungleicher kaum sein. Der SCP wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. Die Koblenzer, die von 2006 bis 2010 der 2. Bundesliga angehörten und seit ihrem freiwilligen Rückzug aus der 3. Liga wieder an alte Erfolge anknüpfen möchten, sind seit drei Spielen ungeschlagen.
Unter der Regie ihres neu installierten Coaches Peter Neustädter – er trainierte von 2005 bis 2010 die Bundesligareserve des FSV Mainz 05 – landeten die Rheinländer zwei Auswärtssiege in Folge (1:0 in Trier und 2:1 beim SC Freiburg II). Was den Deutsch-Kasachen mit Stolz erfüllte. Neustädter fand sich insbesondere bestätigt, dass zuletzt seine beiden Stürmer, Jerome Assauer (bester Koblenzer Schütze mit 6 Toren) und Thomas Klasen ins Schwarze trafen. „Wir machen unsere Pressingzone sehr klein, gewinnen den Ball und schalten dann ganz schnell nach vorne“, verriet er seinem Pressesprecher, wie die Balleroberung eingeübt wird und das Leder bei einem in der Vorwärtsbewegung befindlichen Gegner direkt in den Rücken von dessen Abwehr gelangt. Zum SCP wollte er sich nicht konkret äußern: „Dass Pfullendorf aktuell Tabellenletzter ist, macht mir gar nichts aus. Egal, wie der Gegner heißt, ob Erster oder Letzter, wir müssen einfach unsere Aufgaben erfüllen!“
„Und wir müssen uns vor niemandem verstecken“, sagt Adnan Sijaric, dem natürlich klar ist, dass die Koblenzer mit ihren Qualitäten eher der vorderen Tabellenhälfte zuzuordnen sind, sie aber deshalb nicht unverwundbar sind. „Bei uns sind es Kleinigkeiten, die uns um den Erfolg bringen. Daran müssen wir arbeiten!“ Daran sollen Michael Falkenmayer & Co. auch in Koblenz arbeiten. In die Startformation kehrt Jörg Schreyeck nach abgelaufener Gelbsperre zurück, dafür sitzt Andreas Frick seine fünfte Gelbe ab. Ein Fragezeichen steht hinter Marc Kuczkowski, der über eine Bauchmuskelzerrung klagte.
12.10.2012 - 15:07 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 12. Spieltag
TuS Koblenz - SC Pfullendorf 0:1 (0:0)
SC Pfullendorf feiert in Koblenz seinen zweiten Auswärtssieg.
von Stefan Lösch
So ist Fußball. Wochenlang gut gespielt, aber so gut wie nie gewonnen. Am Ende war es ein Abstaubertor des kurz zuvor eingewechselten Marc Kuczkowski aus dem Gefühl heraus, nachdem der ebenfalls eingewechselte Christian Jeske einen Freistoss in den Strafraum schlug und die Kugel dem Pfullendorfer vor die Beine fiel - 1:0 (92.). SCP-Sieg!
„Wir haben schon bessere Spiele gemacht und die verloren“, fasste Trainer Sijaric die Partie zusammen. "Heute hat eine ordentliche Leistung gereicht. Aber es tut ganz gut, ein Spiel auch mal kurz vor Schluss zu entscheiden.“ Etwas zu mäkeln hatte er dann doch: "Wir waren nach vorne nicht zwingend und zielstrebig genug."
Dabei hätte das Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können. Doch Klasen traf nach nur vier Minuten nur die Unterkante der Latte. Gerade in den ersten zehn Minuten tauchten die Rheinländer mehrmals vor dem Tor vor Sebastian Willibald auf, doch wirklich ins Schwitzen kam dieser nie. Ebenso sein Gegenüber Dieter Paucken, der ebenfalls einen sehr ruhigen Nachmittag erlebte. Erst ein Distanzschuss Jonuzis sorgte vor der Halbzeit für einen Hauch von Torgefahr (36.). Das Geschehen spielte sich meist zwischen den beiden Strafräumen ab. Am Ende war es eine Standardsituation die zum Sieg genügte. Die Anreise am Vortag und Übernachtung im Hotel zumindest, waren kein schlechtes Omen.
Nicht einfacher wird es für die Linzgauer in der kommenden Woche, dann nämlich geht es für die Sijaric-Elf zu Tabellenführer SV Elversberg.
TuS Koblenz: 33 Paucken - 2 Bartsch, 3 Nonnenmann, 6 Göderz, 7 Haben (69. 4 Klappert), 8 Stahl, 9 Assauer, 11 Klasen (60. 21 Nakas), 13 Lahn (85. 14 Bouallal), 22 Gentner, 27 Haubrich
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp – 13 Schnetzler, 7 Schreyeck (79. 18 Jeske) – 19 Jonuzi (85. 27 Werne), 10 Saccone, 17 Bentele – 9 Battaglia (90. 21 Kuczkowski)
Tor:
0:1 Marc Kuczkowski (90.+2)
Zuschauer: 2161
Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer (Mainz)
...wohl sehr schmeichelhaft - dennoch AUSWÄRTSSIEG!!! :) TuS Koblenz - SC Pfullendorf 0:1 (0:0)
SC Pfullendorf feiert in Koblenz seinen zweiten Auswärtssieg.
von Stefan Lösch
So ist Fußball. Wochenlang gut gespielt, aber so gut wie nie gewonnen. Am Ende war es ein Abstaubertor des kurz zuvor eingewechselten Marc Kuczkowski aus dem Gefühl heraus, nachdem der ebenfalls eingewechselte Christian Jeske einen Freistoss in den Strafraum schlug und die Kugel dem Pfullendorfer vor die Beine fiel - 1:0 (92.). SCP-Sieg!
„Wir haben schon bessere Spiele gemacht und die verloren“, fasste Trainer Sijaric die Partie zusammen. "Heute hat eine ordentliche Leistung gereicht. Aber es tut ganz gut, ein Spiel auch mal kurz vor Schluss zu entscheiden.“ Etwas zu mäkeln hatte er dann doch: "Wir waren nach vorne nicht zwingend und zielstrebig genug."
Dabei hätte das Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können. Doch Klasen traf nach nur vier Minuten nur die Unterkante der Latte. Gerade in den ersten zehn Minuten tauchten die Rheinländer mehrmals vor dem Tor vor Sebastian Willibald auf, doch wirklich ins Schwitzen kam dieser nie. Ebenso sein Gegenüber Dieter Paucken, der ebenfalls einen sehr ruhigen Nachmittag erlebte. Erst ein Distanzschuss Jonuzis sorgte vor der Halbzeit für einen Hauch von Torgefahr (36.). Das Geschehen spielte sich meist zwischen den beiden Strafräumen ab. Am Ende war es eine Standardsituation die zum Sieg genügte. Die Anreise am Vortag und Übernachtung im Hotel zumindest, waren kein schlechtes Omen.
Nicht einfacher wird es für die Linzgauer in der kommenden Woche, dann nämlich geht es für die Sijaric-Elf zu Tabellenführer SV Elversberg.
TuS Koblenz: 33 Paucken - 2 Bartsch, 3 Nonnenmann, 6 Göderz, 7 Haben (69. 4 Klappert), 8 Stahl, 9 Assauer, 11 Klasen (60. 21 Nakas), 13 Lahn (85. 14 Bouallal), 22 Gentner, 27 Haubrich
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp – 13 Schnetzler, 7 Schreyeck (79. 18 Jeske) – 19 Jonuzi (85. 27 Werne), 10 Saccone, 17 Bentele – 9 Battaglia (90. 21 Kuczkowski)
Tor:
0:1 Marc Kuczkowski (90.+2)
Zuschauer: 2161
Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer (Mainz)
19.10.2012 - 17:52 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 13. Spieltag
SV Elversberg - SC Pfullendorf 2:1 (1:0)
Der SC Pfullendorf musste sich am Freitagabend dem Tabellenführer SV Elversberg ganz knapp mit 1:2 geschlagen geben.
von Stefan Lösch
Ganz bitter! Durch ein sehenswertes Freistosstor von Daniel Jungwirth drei Minuten vor Schluss, wurde der SC Pfullendorf erneut um die Früchte seiner harten Arbeit gebracht. Über weite Strecken war nicht zuerkennen, wer an der Tabellenspitze steht und welches der beiden Teams, um den Klassenerhalt kämpft.
"Wir haben alle Facetten gehabt, um den Tabellenführer heute zuschlagen", resümierte SCP-Trainer Adnan Sijaric nach Spielschluss. Gerade in der zweiten Hälfte präsentierten sich die Linzgauer klar überlegen und hätten einen Punkt mehr als verdient gehabt. Darüber waren sich auf Seite des Gastgebers aus dem Saarland auch alle einig. "So ist Fußball", brachte es Sijaric auf den Punkt und ergänzte, dass vom Spielverlauf, sogar ein Sieg drin gewesen wär. Anschließend musste er und seine Mannschaft erneut mit leeren Händen die fast sechsstündige Heimreise antreten. An diesem Abend konnte auch die neue SCP-Kluft in schwarz mit goldener Aufschrift nicht helfen.
Einzig in den ersten 20 Minuten hatte seine Elf "zu viel Respekt vor dem Tabellenführer gehabt". Folgerichtig war mit der ersten Chance der Partie dann auch das 1:0 der Elversberger durch Marcel Schug, der nach einem feinen Pass von Abedin Krasniqi in die Schnittstelle der Abwehr bedient, mit einem Heber SCP-Keeper Sebastian Willibald überwand (10.). Dieses Tor schien den Tabellenführer etwas in Lethargie fallen zu lassen, denn bis zum Halbzeitpfiff bekam der Pfullendorfer Torhüter überhaupt nichts mehr zu tun. "Dann ist das immer weniger, weniger geworden", konnte auch SVE-Trainer Jens Kiefer die weiteren Bemühungen seiner Elf nach der Führung kaum in Worte fassen. Die Pfullendorfer vom dem Gegentreffer wachgerüttelt, setzten sich danach besser in Gegners Hälfte fest, gewannen die Mehrzahl an Zweikämpfen. Einzig bewiesen sie, dass das Toreschießen nicht in Pfullendorf erfunden wurde. Die Distanzschüsse Fricks (21./29.) und von Battaglia (31.) verfehlten ihr Ziel doch deutlich. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Habilj Jonuzi sechs Minuten vor der Pause aus spitzem Winkel, als Kenneth Kronholm im Elversberger Tor mit einer starken Fußabwehr parierte (39.).
Nach der Pause bestimmten die Linzgauer dann klar das Spielgeschehen. Sechs Minuten nach Wideranpfiff jagte Alexander Schnetzler, nach einem Freistoss von Saccone, das Leder aus 20 Metern über das Tor (54.). Wenig später vernaschte der starke Dominik Bentele knapp vor der Grundlinie seinen Gegenspieler Christian Grimm, schob quer, doch Jonuzi am langen Pfosten setzte die Kugel hauchdünn über den Querbalken (58.). Völlig gerechtfertigt der hochverdiente Ausgleich zwanzig Minuten vor Spielende für den SCP, als Piero Saccone nach Diagonalflanke Schnetzlers die Kugel aus dem Gewühl heraus zum 1:1 in die Maschen stocherte (70.). Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Die Elf von Trainer Sijaric witterte ihre Chance. Nachdem Lukas Billick eine Diagonalflanke Saccone nicht unter Kontrolle bekam, tauchte Battaglia frei vor dem Elversberger Tor auf, legte sich den Ball jedoch einen Tick zu weit vor, so dass Kenneth Kronholm in letzter Sekunde klären konnte (74.). Anschließend sprang die Kugel nach feinen Lupfer Saccones über den Torhüter hinweg nur an den Innenpfosten (75.). Auf der Gegenseite setzte Thorsten Rieß einen Distanzschuss haarscharf über die Latte (78.). Dann der Freistoss - das Resultat ist bekannt. Mit einer Glanzparade nach Saccones Versuch von der Strafraumgrenze, rettete Kronholm das 2:1 über die Zeit (88.).
Wieder ganz viel Pech für einen ganz starken SC Pfullendorf. So bitter kann Fußball nunmal sein.
Tore:
1:0 Michael Schug (11.)
1:1 Piero Saccone (70.)
2:1 Daniel Jungwirth (87.)
SV Elversberg: 1 Kronholm - 4 Wenzel, 5 Helfrich, 7 Reiß, 8 Jungwirth, 9 Krasniqi (89. 16 Olbrich), 10 Grimm, 11 Schug (78. 17 Salem), 27 Feiersinger (60. 18 Vaccaro), 32 Billick, 33 Wolf
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 12 Straub - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi (72. 18 Jeske) - 9 Battaglia (79. 21 Kuczkowski)
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster)
...unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer... SV Elversberg - SC Pfullendorf 2:1 (1:0)
Der SC Pfullendorf musste sich am Freitagabend dem Tabellenführer SV Elversberg ganz knapp mit 1:2 geschlagen geben.
von Stefan Lösch
Ganz bitter! Durch ein sehenswertes Freistosstor von Daniel Jungwirth drei Minuten vor Schluss, wurde der SC Pfullendorf erneut um die Früchte seiner harten Arbeit gebracht. Über weite Strecken war nicht zuerkennen, wer an der Tabellenspitze steht und welches der beiden Teams, um den Klassenerhalt kämpft.
"Wir haben alle Facetten gehabt, um den Tabellenführer heute zuschlagen", resümierte SCP-Trainer Adnan Sijaric nach Spielschluss. Gerade in der zweiten Hälfte präsentierten sich die Linzgauer klar überlegen und hätten einen Punkt mehr als verdient gehabt. Darüber waren sich auf Seite des Gastgebers aus dem Saarland auch alle einig. "So ist Fußball", brachte es Sijaric auf den Punkt und ergänzte, dass vom Spielverlauf, sogar ein Sieg drin gewesen wär. Anschließend musste er und seine Mannschaft erneut mit leeren Händen die fast sechsstündige Heimreise antreten. An diesem Abend konnte auch die neue SCP-Kluft in schwarz mit goldener Aufschrift nicht helfen.
Einzig in den ersten 20 Minuten hatte seine Elf "zu viel Respekt vor dem Tabellenführer gehabt". Folgerichtig war mit der ersten Chance der Partie dann auch das 1:0 der Elversberger durch Marcel Schug, der nach einem feinen Pass von Abedin Krasniqi in die Schnittstelle der Abwehr bedient, mit einem Heber SCP-Keeper Sebastian Willibald überwand (10.). Dieses Tor schien den Tabellenführer etwas in Lethargie fallen zu lassen, denn bis zum Halbzeitpfiff bekam der Pfullendorfer Torhüter überhaupt nichts mehr zu tun. "Dann ist das immer weniger, weniger geworden", konnte auch SVE-Trainer Jens Kiefer die weiteren Bemühungen seiner Elf nach der Führung kaum in Worte fassen. Die Pfullendorfer vom dem Gegentreffer wachgerüttelt, setzten sich danach besser in Gegners Hälfte fest, gewannen die Mehrzahl an Zweikämpfen. Einzig bewiesen sie, dass das Toreschießen nicht in Pfullendorf erfunden wurde. Die Distanzschüsse Fricks (21./29.) und von Battaglia (31.) verfehlten ihr Ziel doch deutlich. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Habilj Jonuzi sechs Minuten vor der Pause aus spitzem Winkel, als Kenneth Kronholm im Elversberger Tor mit einer starken Fußabwehr parierte (39.).
Nach der Pause bestimmten die Linzgauer dann klar das Spielgeschehen. Sechs Minuten nach Wideranpfiff jagte Alexander Schnetzler, nach einem Freistoss von Saccone, das Leder aus 20 Metern über das Tor (54.). Wenig später vernaschte der starke Dominik Bentele knapp vor der Grundlinie seinen Gegenspieler Christian Grimm, schob quer, doch Jonuzi am langen Pfosten setzte die Kugel hauchdünn über den Querbalken (58.). Völlig gerechtfertigt der hochverdiente Ausgleich zwanzig Minuten vor Spielende für den SCP, als Piero Saccone nach Diagonalflanke Schnetzlers die Kugel aus dem Gewühl heraus zum 1:1 in die Maschen stocherte (70.). Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Die Elf von Trainer Sijaric witterte ihre Chance. Nachdem Lukas Billick eine Diagonalflanke Saccone nicht unter Kontrolle bekam, tauchte Battaglia frei vor dem Elversberger Tor auf, legte sich den Ball jedoch einen Tick zu weit vor, so dass Kenneth Kronholm in letzter Sekunde klären konnte (74.). Anschließend sprang die Kugel nach feinen Lupfer Saccones über den Torhüter hinweg nur an den Innenpfosten (75.). Auf der Gegenseite setzte Thorsten Rieß einen Distanzschuss haarscharf über die Latte (78.). Dann der Freistoss - das Resultat ist bekannt. Mit einer Glanzparade nach Saccones Versuch von der Strafraumgrenze, rettete Kronholm das 2:1 über die Zeit (88.).
Wieder ganz viel Pech für einen ganz starken SC Pfullendorf. So bitter kann Fußball nunmal sein.
Tore:
1:0 Michael Schug (11.)
1:1 Piero Saccone (70.)
2:1 Daniel Jungwirth (87.)
SV Elversberg: 1 Kronholm - 4 Wenzel, 5 Helfrich, 7 Reiß, 8 Jungwirth, 9 Krasniqi (89. 16 Olbrich), 10 Grimm, 11 Schug (78. 17 Salem), 27 Feiersinger (60. 18 Vaccaro), 32 Billick, 33 Wolf
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 12 Straub - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi (72. 18 Jeske) - 9 Battaglia (79. 21 Kuczkowski)
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster)
26.10.2012 - 07:35 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 14. Spieltag
SC Pfullendorf – FC Bayern Alzenau 1:1 (1:1)
Der SC Pfullendorf ist am Samstag nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern Alzenau hinausgekommen.
von Stefan Lösch
Das Team von Adnan Sijaric tritt in der Tabelle auf der Stelle. Die 350 Zuschauer in der Geberit-Arena bekamen an einem sonnigen Herbstnachmittag über weite Strecken nur dürftige Magerkost geboten. Auch SCP-Trainer Sijaric wollte nach Spielschluss nichts schönreden: "Wir waren heute einfach schlecht! Fußballerisch ist nichts zusammengelaufen." Seine Elf ließ sich vom Druck dieses Sechs-Punkte-Spiels förmlich "lähmen". Im Zweikampfverhalten nicht präsent genug, mit dem Kopf irgendwie nicht bei der Sache, reihte sich Fehler an Fehler. Auch Kapitän Michael Falkenmayer fand deutliche Worte: "Heute hat nichts gepasst. Keine Laufbereitschaft, keine Präsenz in den Zweikämpfen, ideenlos - einfach zu wenig."
Nur die Anfangsphase hatte es in sich, als Alzenaus Toptorjäger David Lange schon nach wenigen Sekunden eine Flanke am Tor von Sebastian Willibald vorbeizischen ließ (1.). Im direkten Gegenzug verfehlte Alexander Schnetzler nach Flanke von Michael Falkenmayer per Kopf ganz knapp (3.). Bereits nach sieben Minuten musste dann Jörg Schreyeck aufgrund von muskulären Problemen verletzt ausscheiden. Für ihn brachte Sijaric mit Marc Kuczkowski einen zweiten Angreifer, weil er schon früh den eingeschlichenen Schlendrian bemerkte und die Gäste früh in der eigenen Hälfte angreifen wollte. Kuczkowski war es dann auch, der sich kurz nach seiner Einwechslung einen Direktabnahme von der Strafraumgrenze über die Latte setzte (8.). Gerade sicher wirkte dann Alzenaus Torhüter Patrick Emmel fünf Minuten später bei einem Freistoss von Alexander Schnetzler auch nicht (13.). Nach zwanzig Minuten das 0:1 für die Gäste. Nach einem feinen Solo von Bystrek auf dem rechten Flügel, legte Marco Di Maria per Hacke ins Zentrum zurück. Aus dem Gewühl heraus vollendete Tobias Bystrek zur Alzenauer Führung. Die Antwort sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Schon fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Schaal nachdem Daniel Müller gegen Marc Kuczkowski den Arm ausfuhr, auf den Punkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Falkenmayer mit einen gehörigen Portion Dusel. "Der war gar nicht gut geschossen. Ein verschossener Elfer hätte aber zu diesem Tag gepasst", gab Pfullendorfs Spielführer offen zu. Danach verflachte die Partie zunehmend. Die Gäste spielfreudiger, bestimmten das Spielgeschehen. Torchancen blieben jedoch Zufallsprodukte, so auch als Silvio Battaglia nach 35 Minuten nach einer feinen Hereingabe Benteles, aus der Drehung nur den Keeper anschoss.
Auch nach dem Seitenwechsel waren es nur die Alzenauer, die das Spiel dominierten und damit die Pfullendorfer Anhänger auf eine harte Probe stellten. Beim SCP lief in der Vorwärtsbewegung wenig zusammen. Planlos geschlagene Bälle ins Zentrum, Dribblings ins Toraus oder leichtfertige Ballverluste im Mittelfeld. So standen die Angreifer oft auf verlorenem Posten. "Für uns ist es während dem Spiel nahezu unmöglich, den Hebel während einem Spiel umzulegen", offenbarte Sijaric ein Stück weit mangelnde Reife und Erfahrung seiner jungen Mannschaft. "Jörg Schreyeck ist für uns einfach nicht zu ersetzen.", spielte er gerade die fehlende Aggressivität und kreidete das Durchsetzungsvermögen an.
Die Pfullendorfer durften sich gar bei ihrem Torhüter Sebastian Willibald bedanken, der seine Mannen kurz nach der Pause mit einem klasse Fußabwehr gegen Petrit Topic im Spiel hielt. Die anschließende Ecke setzte der Mittelstürmer ebenfalls nur knapp am Kasten vorbei (48.). Eine Glanzparade musste der Pfullendorfer Schlussmann auch nach 53 Minuten zeigen, als Topic seinen Hammer aus 23 Metern auspackte. Sekunden später bewahrte Willibald seine Elf, als nach einem langen Einwurf im Strafraum wahrlose Verwirrung aufkam, mit einer weiteren Heldentat vor dem erneuten Rückstand. Ein Lebenszeichen zeigten die Linzgauer erst knapp zwanzig Minuten vor Schluss, als der ansonsten unauffällige Battaglia mustergültig von Bentele bedient, aus sieben Metern die Kugel knapp über den Querbalken jagte (67.). Frische Impulse brachte nochmals die Einwechslung von Christian Jeske, der mit einem starken Fernschuss die Schlussoffensive einläutete (76.). Nach einem feinen Heber von Habilj Jonuzi zog Marc Kuczkowski volley ab, doch Emmel stand dem Pfullendorfer Siegtreffer im Weg (82.). Ein Pfullendorfer Sieg hätte diese Partie auch wahrlich nicht verdient gehabt - auch wenn die Big-Points so nötig gewesen wären.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 12 Straub (53. 3 Hepp) – 6 Frick, 7 Schreyeck (7. 21 Kuczkowski) – 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi – 9 Battaglia (74. 18 Jeske)
FC Bayern Alzenau: 21 Emmel – 14 Odabas, 8 Seitz, 4 Müller, 12 Maslanka – 6 Kolb, 20 Ucar (85. 3 Thiel) – 2 Bystrek, 9 Di Maria, 16 Lange (69. 22 Cavallo) – 9 Topic (62. 10 Lahyani)
Tore:
0:1 Tobias Bystrek (20.)
1:1 Michael Falkenmayer (24./FE)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Schaal (Tübingen)
BigPoints zuhause liegen gelassen... :/: SC Pfullendorf – FC Bayern Alzenau 1:1 (1:1)
Der SC Pfullendorf ist am Samstag nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern Alzenau hinausgekommen.
von Stefan Lösch
Das Team von Adnan Sijaric tritt in der Tabelle auf der Stelle. Die 350 Zuschauer in der Geberit-Arena bekamen an einem sonnigen Herbstnachmittag über weite Strecken nur dürftige Magerkost geboten. Auch SCP-Trainer Sijaric wollte nach Spielschluss nichts schönreden: "Wir waren heute einfach schlecht! Fußballerisch ist nichts zusammengelaufen." Seine Elf ließ sich vom Druck dieses Sechs-Punkte-Spiels förmlich "lähmen". Im Zweikampfverhalten nicht präsent genug, mit dem Kopf irgendwie nicht bei der Sache, reihte sich Fehler an Fehler. Auch Kapitän Michael Falkenmayer fand deutliche Worte: "Heute hat nichts gepasst. Keine Laufbereitschaft, keine Präsenz in den Zweikämpfen, ideenlos - einfach zu wenig."
Nur die Anfangsphase hatte es in sich, als Alzenaus Toptorjäger David Lange schon nach wenigen Sekunden eine Flanke am Tor von Sebastian Willibald vorbeizischen ließ (1.). Im direkten Gegenzug verfehlte Alexander Schnetzler nach Flanke von Michael Falkenmayer per Kopf ganz knapp (3.). Bereits nach sieben Minuten musste dann Jörg Schreyeck aufgrund von muskulären Problemen verletzt ausscheiden. Für ihn brachte Sijaric mit Marc Kuczkowski einen zweiten Angreifer, weil er schon früh den eingeschlichenen Schlendrian bemerkte und die Gäste früh in der eigenen Hälfte angreifen wollte. Kuczkowski war es dann auch, der sich kurz nach seiner Einwechslung einen Direktabnahme von der Strafraumgrenze über die Latte setzte (8.). Gerade sicher wirkte dann Alzenaus Torhüter Patrick Emmel fünf Minuten später bei einem Freistoss von Alexander Schnetzler auch nicht (13.). Nach zwanzig Minuten das 0:1 für die Gäste. Nach einem feinen Solo von Bystrek auf dem rechten Flügel, legte Marco Di Maria per Hacke ins Zentrum zurück. Aus dem Gewühl heraus vollendete Tobias Bystrek zur Alzenauer Führung. Die Antwort sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Schon fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Schaal nachdem Daniel Müller gegen Marc Kuczkowski den Arm ausfuhr, auf den Punkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Falkenmayer mit einen gehörigen Portion Dusel. "Der war gar nicht gut geschossen. Ein verschossener Elfer hätte aber zu diesem Tag gepasst", gab Pfullendorfs Spielführer offen zu. Danach verflachte die Partie zunehmend. Die Gäste spielfreudiger, bestimmten das Spielgeschehen. Torchancen blieben jedoch Zufallsprodukte, so auch als Silvio Battaglia nach 35 Minuten nach einer feinen Hereingabe Benteles, aus der Drehung nur den Keeper anschoss.
Auch nach dem Seitenwechsel waren es nur die Alzenauer, die das Spiel dominierten und damit die Pfullendorfer Anhänger auf eine harte Probe stellten. Beim SCP lief in der Vorwärtsbewegung wenig zusammen. Planlos geschlagene Bälle ins Zentrum, Dribblings ins Toraus oder leichtfertige Ballverluste im Mittelfeld. So standen die Angreifer oft auf verlorenem Posten. "Für uns ist es während dem Spiel nahezu unmöglich, den Hebel während einem Spiel umzulegen", offenbarte Sijaric ein Stück weit mangelnde Reife und Erfahrung seiner jungen Mannschaft. "Jörg Schreyeck ist für uns einfach nicht zu ersetzen.", spielte er gerade die fehlende Aggressivität und kreidete das Durchsetzungsvermögen an.
Die Pfullendorfer durften sich gar bei ihrem Torhüter Sebastian Willibald bedanken, der seine Mannen kurz nach der Pause mit einem klasse Fußabwehr gegen Petrit Topic im Spiel hielt. Die anschließende Ecke setzte der Mittelstürmer ebenfalls nur knapp am Kasten vorbei (48.). Eine Glanzparade musste der Pfullendorfer Schlussmann auch nach 53 Minuten zeigen, als Topic seinen Hammer aus 23 Metern auspackte. Sekunden später bewahrte Willibald seine Elf, als nach einem langen Einwurf im Strafraum wahrlose Verwirrung aufkam, mit einer weiteren Heldentat vor dem erneuten Rückstand. Ein Lebenszeichen zeigten die Linzgauer erst knapp zwanzig Minuten vor Schluss, als der ansonsten unauffällige Battaglia mustergültig von Bentele bedient, aus sieben Metern die Kugel knapp über den Querbalken jagte (67.). Frische Impulse brachte nochmals die Einwechslung von Christian Jeske, der mit einem starken Fernschuss die Schlussoffensive einläutete (76.). Nach einem feinen Heber von Habilj Jonuzi zog Marc Kuczkowski volley ab, doch Emmel stand dem Pfullendorfer Siegtreffer im Weg (82.). Ein Pfullendorfer Sieg hätte diese Partie auch wahrlich nicht verdient gehabt - auch wenn die Big-Points so nötig gewesen wären.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 12 Straub (53. 3 Hepp) – 6 Frick, 7 Schreyeck (7. 21 Kuczkowski) – 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi – 9 Battaglia (74. 18 Jeske)
FC Bayern Alzenau: 21 Emmel – 14 Odabas, 8 Seitz, 4 Müller, 12 Maslanka – 6 Kolb, 20 Ucar (85. 3 Thiel) – 2 Bystrek, 9 Di Maria, 16 Lange (69. 22 Cavallo) – 9 Topic (62. 10 Lahyani)
Tore:
0:1 Tobias Bystrek (20.)
1:1 Michael Falkenmayer (24./FE)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Schaal (Tübingen)
02.11.2012 - 13:16 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 15. Spieltag
1. FC Kaiserslautern II - SC Pfullendorf 1:1 (1:0)
Der SC Pfullendorf kehrt mit einem 1:1-Remis vom Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern II zurück.
Von Stefan Lösch
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – So richtig kommt die Elf von Trainer Adnan Sijaric nicht in Tritt. Wieder kein Sieg, aber erneut ein gewonnener Zähler in der Ferne.
Dabei lief ist es zu Beginn gar nicht rund. Schon nach sechs Minuten traf Lauterns Jungsteufel durch Kevin Schwehm, der im Gewühl den Ball per Hacke über die Linie drückte, zur 1:0-Führung für die Heimelf. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Pfälzer den Sportclub gut im Griff. Erst nach einer halben Stunde wurde es wirklich gefährlich, als Wolferts strammer Schuss aus 20 Metern nur ans Lattenkreuz krachte. Die größte Möglichkeit für den SCP vergab anschließend Christian Jeske, der mit seinem Freistoß ebenfalls nur Aluminium traf. Beim FCK verfehlte kurz vor der Pause Temeltas das 2:0 haarscharf.
Nach dem Seitenwechsel kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Doch zu Beginn musste SCP-Torhüter Sebastian Willibald seine Mannen mit zwei Glanzparaden gegen Lensch im Spiel halten. Nach einer guten Stunde traf dann Silvio Battaglia nach Direktabnahme nach Vorarbeit von Andreas Frick, bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ins Schwarze (58.). Nachdem Lauterns Temeltas kurz darauf wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah, übernahmen die Linzgauer mehr und mehr die Oberhand. Doch FCK-Keeper Marius Müller ließ sich kein zweites Mal überwinden und verhinderte damit den dritten Pfullendorfer Auswärtserfolg.
1. FC K'lautern: 1 Müller - Rizzuto, 3 Zimmer,4 Tasky, 5 Mockenhaupt, 6 Lindner, 7 Saiti (29. 16 Lensch), 8 Temaltas, 9 Schwehm (65. 15 Jacob), 10 Pokar, 11 Wolfert
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 18 Jeske - 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi - 9 Battaglia (89. 28 Frank Stark)
Tore:
1:0 Kevin Schwehm (6.)
1:1 Silvio Battaglia (58.)
Gelb-Rote Karte: Temaltas (61./FCK)
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)
Assistenten: Christoph Günsch, Timo Wlodarczak
...es will nicht klappen mit einem Sieg. 1. FC Kaiserslautern II - SC Pfullendorf 1:1 (1:0)
Der SC Pfullendorf kehrt mit einem 1:1-Remis vom Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern II zurück.
Von Stefan Lösch
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – So richtig kommt die Elf von Trainer Adnan Sijaric nicht in Tritt. Wieder kein Sieg, aber erneut ein gewonnener Zähler in der Ferne.
Dabei lief ist es zu Beginn gar nicht rund. Schon nach sechs Minuten traf Lauterns Jungsteufel durch Kevin Schwehm, der im Gewühl den Ball per Hacke über die Linie drückte, zur 1:0-Führung für die Heimelf. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Pfälzer den Sportclub gut im Griff. Erst nach einer halben Stunde wurde es wirklich gefährlich, als Wolferts strammer Schuss aus 20 Metern nur ans Lattenkreuz krachte. Die größte Möglichkeit für den SCP vergab anschließend Christian Jeske, der mit seinem Freistoß ebenfalls nur Aluminium traf. Beim FCK verfehlte kurz vor der Pause Temeltas das 2:0 haarscharf.
Nach dem Seitenwechsel kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Doch zu Beginn musste SCP-Torhüter Sebastian Willibald seine Mannen mit zwei Glanzparaden gegen Lensch im Spiel halten. Nach einer guten Stunde traf dann Silvio Battaglia nach Direktabnahme nach Vorarbeit von Andreas Frick, bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ins Schwarze (58.). Nachdem Lauterns Temeltas kurz darauf wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah, übernahmen die Linzgauer mehr und mehr die Oberhand. Doch FCK-Keeper Marius Müller ließ sich kein zweites Mal überwinden und verhinderte damit den dritten Pfullendorfer Auswärtserfolg.
1. FC K'lautern: 1 Müller - Rizzuto, 3 Zimmer,4 Tasky, 5 Mockenhaupt, 6 Lindner, 7 Saiti (29. 16 Lensch), 8 Temaltas, 9 Schwehm (65. 15 Jacob), 10 Pokar, 11 Wolfert
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 18 Jeske - 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi - 9 Battaglia (89. 28 Frank Stark)
Tore:
1:0 Kevin Schwehm (6.)
1:1 Silvio Battaglia (58.)
Gelb-Rote Karte: Temaltas (61./FCK)
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)
Assistenten: Christoph Günsch, Timo Wlodarczak
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