Saisonbilanz 2013/14
13.05.2014 - 20:40 Uhr
Rückblick und Ausblick.
Gute und schlechte Erlebnisse und Eindrücke.
Was stimmt euch positiv und was nicht?
Geht es bergauf oder bergab in der nächsten Saison und was sind die Gründe dafür?
Gute und schlechte Erlebnisse und Eindrücke.
Was stimmt euch positiv und was nicht?
Geht es bergauf oder bergab in der nächsten Saison und was sind die Gründe dafür?
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14.05.2014 - 13:40 Uhr
Quelle: www.laola1.at
Die Sturm-Fahne weht also weiterhin auf Halbmast. Wo soll man anfangen? Wo soll man aufhören? Es ist und bleibt bemerkenswert, wie sehr sich dieser Verein seit inzwischen geraumer Zeit selbst im Weg steht und somit auch nicht aus dem hartnäckigen Stimmungs-Tief findet. Dies gilt intern wie extern. Dies fängt beim Führungsgremium an, geht über Trainer und Mannschaft bis hin zu den Betrachtern im Umfeld - die Wahrnehmung ist überwiegend negativ, die Lähmungserscheinungen zogen sich inzwischen durch die dritte Saison. Im schwarz-weißen Kommunikations-Sprech heißt es dennoch mit einer gewissen Penetranz: "Wir sind auf einem guten Weg." Man muss schon besonders wenig Ahnung von Marketing haben, um nicht zu merken, dass es bei Sturm höchste Zeit ist, zuerst Taten und dann Worte sprechen zu lassen. Dabei mag die Sache mit dem Weg vielleicht nicht mal gänzlich falsch sein. Im Frühjahr, als es natürlich schon viel zu spät war, mehrten sich die ansehnlicheren Leistungen, die Rückrunde schloss man auf Rang drei ab - muss nichts heißen, kann es aber. Jetzt im Sommer gibt es den nächsten großen Schnitt, der im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die Chance bietet, einen Kader zusammenzustellen, mit dem Trainer Darko Milanic eher seine Vorstellung von Fußball umsetzen kann. Denn was der Slowene bislang spielen ließ, war weder erfolgreich, noch ansehnlich, noch eine Einladung ins Stadion zu kommen. Vielleicht hat die gesunkene Erwartungshaltung auch ihre guten Seiten. Es soll in der Geschichte des Fußballs schon Vereine gegeben haben, die sich aus misslicheren Situationen als jene von Sturm befreit haben. Das Vertrauen in die Grazer Protagonisten ist derzeit jedoch denkbar gering. Dieses heißt es - mit Taten (!) - schnellstmöglich zurückzugewinnen. Ansonsten gilt weiter das wenig befriedigende Marketing-Motto: Mehr Schein als Sein.
Mit dem Artikel fasst laola1.at die Saison mM ganz gut zusammen.
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