Real Madrid Real Madrid
deadline-day banner

Real Madrid Geschichte !

24.02.2004 - 15:03 Uhr
Jeck (
) Tue 24.02.2004 - 14:46
"Die Geschichte des Faschisten-Klubs Real Madrid!"




Die faschistische Vergangenheit von Real Madrid

Real Madrid wurde von der UEFA zum erfolgreichsten Vereinsteam des 20. Jahrhunderts gekürt und ruft bei vielen Fussball-Ästhetikern mythische Assoziationen vom "weissen Ballett" oder "Göttern in Weiss" hervor.

Doch von diesem Glanz bleibt wenig übrig, wenn man die Hintergründe der Erfolgsgeschichte des spanischen Renommierklubs intensiver beleuchtet. Ohne massiver Unterstützung der spanischen Faschisten wäre Real Madrid heute bei weitem nicht das was sie sind.

Ein Paradebeispiel für den spanischen Fussball während der Epoche der faschistischen Franco-Diktatur stellt die Partie zwischen Real Madrid und dem CF Barcelona im November 1943 dar.

Der FC Barcelona wurde vor Spielbeginn massiv bedroht und von den Ordnungskräften eingeschüchtert. Während der Partie konnte sich der Barca-Torwart nicht im eigenen Strafraum aufhalten, da es permanent Wurfgeschosse hagelte. Jeder Angriff der Katalanen wurde vom Schiedsrichtergespann wegen einer vorgeblichen Abseitsstellung abgepfiffen. Während der Halbzeitpause erklärten sich die Gäste aus Barcelona verständlicher Weise nicht mehr dazu bereit, der irregulären Partie und dem unwürdigen Szenario länger beizuwohnen.

Daraufhin wurde dem kompletten Kader Barcelonas mit der Verhaftung gedroht, falls die Begegnung kein Ende finden würde. Der abschließende 11:1 Erfolg wird selbst in der Gegenwart noch von vielen Real-Anhängern glorifiziert. Dieser eklatante Skandal stellte nur ein Exempel, für die Bevorzugung Real Madrids durch die Unparteiischen während der faschistischen Diktatur in Spanien dar.

In den 50er Jahren etablierte sich Real Madrid als führende europäische Fussballmacht und Rekord-Europapokalsieger. Doch auch dieser Triumph ist mit dunklen Schatten behaftet.

So absolvierte der in den frühen 50-er Jahren weltbeste Fußballer Alfredo Di Stefano bereits Probetrainings und Freundschaftsspiele für Barcelona, bevor der mit Franco-Kollaborateuren besetzte nationale Fußballverband erklärte, er müsse für Real Madrid auflaufen.
Dies war ein Meilenstein für Reals Entwicklung zum Fünffach-Triumphator im Europapokal der Landesmeister, da Di Stefano die bestimmende Spielerpersönlichkeit des Kaders war. Ein ähnliches Szenario wiederholte sich kurze Zeit später bei dem Transfer Ferenc Puskas.

Wie eng die Symbiose zwischen Real Madrid und der faschistischen Diktatur tatsächlich war, wird deutlich, wenn man die häufige Präsenz des Diktators bei Real-Spielen und die guten Beziehungen zwischen dem Vater von Reals Erfolg Santiago Bernabeu und Franco unter die Lupe nimmt.
So konnte z.B. lediglich durch die intensiven Kontakte Bernabeus zum Regime sichergestellt werden, dass Partisan Belgrad aus dem kommunistischen Ostblockstaat Jugoslawien zu einer Europapokal-Begegnung nach Spanien einreisen durfte und Reals Erfolgsgeschichte weitergeführt wurde.

Passend dazu ein Zitat von Francos Außenminister Fernando Maria de Castiella anno 1953:"Real Madrid ist der beste Botschafter, den wir jemals hatten."
Es war allgemein bekannt, dass das Regime den Fussballklub zur Repräsentation nutzte und ihn als Statussymbol für die Größe Madrids und der faschistoiden Diktatur präsentierte. Diktator Franco bezeichnet sich selbst als den größten Real Madrid Fan überhaupt.

Nicht nur sportlich wurde Real Madrid massiv unterstützt sondern auch wirtschaftlich. So erhielt Real während der faschistischen Diktatur mehrmals Grundstücke geschenkt, bzw. Real durfte die Grundstücke weit unter Marktpreis erwerben.

Nur solange die spanischen Faschisten und ***** -Freunde groß waren, war auch Real Madrid groß.
Die "Potsdamer Neueste Nachrichten" schreibt dazu: "Die bislang triumphalste Epoche Real Madrids fiel doch ausgerechnet mit dem Höhepunkt der Franco-Diktatur zusammen" und "Demnach verlief die Geschichte des Vereins stets zuverlässig parallel zur Entwicklung der spanischen Faschisten"

Symptomatisch, dass mit dem Niedergang der Franco-Diktatur auch der Stern von Real Madrid sank, ohne der massiven faschistischen Unterstützung wurde aus Europas führendem Fussball-Team schnell ein 08/15 Durchschnitts-Team.

Von der langjährigen Unterstützung des ***** Freundes Franco profitiert der Verein aber noch heute.

Als der Verein im Jahre 2000 aufgrund jahrelanger Mißwirtschaft vor dem Ende stand, rettete sich Real Madrid nur durch den Verkauf jener Grundstücke, die sie vor Jahren von den Faschisten bekamen.
Wie stark der Rückhalt des spanischen Staates für Real Madrid auch heute noch ist, belegt die Tatsache, dass die Stadt die Grundstücke zu einem weit überteuerten Preis kaufte. Jahrelang warf Real das Geld zum Fenster raus, als der Bogen überspannt war, wurde Real durch diese versteckten Staats-Subventionen gerettet.

Die Tatsache, dass Santiago Bernabeu heute noch in Madrid als Heiliger verehrt wird und extrem rechte Fan-Gruppierungen wie die Ultras Sur vom Verein wissentlich ignoriert oder sogar unterstützt werden, beweisst, wie tief anti-demokratische Elemente weiterhin in diesem Verein verwurzelt sind.


Fazit: Die Geschichte Real Madrids ist alles andere als eine hellweisse Triumphstory, ganz im Gegenteil. Alles was Real Madrid heute ist, wurde am dem Fundament jahrelanger faschistischer Unterstützung gebaut. Real Madrid uns seine "Fans" sollten sich schämen !

Quelle: http://www.bullfire.de/showthread/t-59970.html


Bisher hat noch niemand auf dieses Thema geantwortet.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.