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Michael Gregoritsch
Geburtsdatum 18.04.1994
Alter 32
Nat. Österreich  Österreich
Größe 1,93m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Mittelstürmer
Fuß links
Akt. Verein FC Augsburg

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1-1
1-1

Michael Gregoritsch [11]

04.07.2017 - 19:57 Uhr
Zeige Ergebnisse 71-80 von 114.
Michael Gregoritsch [11] |#71
21.11.2019 - 16:27 Uhr
Zitat von Cai-pirinha
ich mache mir da überhaupt gar keine hoffnungen. der wird sich freuen, macht sich ne lustige woche mit seinen kumpels in der steiermark, zockt playstation und bierpong und dann fährt er noch lustloser als eh schon zurück zu einem verein, mit dem er abgeschlossen hat, der ihm im zweifelsfall für seine paar runden um den trainingsplatz noch zweieinhalb jahre das volle gehalt zahlen muss und ansonsten wird da erstmal nichts mehr passieren. wenn der trainer gewechselt wird eventuell, ansonsten wird im winter vermutlich wieder keiner bereit sein die von reuter geforderte ablösesumme zu zahlen, sodass er mindestens bis sommer noch bei uns bleiben wird.

und gregoritsch weiß das, und deswegen ist es ihm jetzt auch wurscht.


Sehe ich absolut genauso. Er hat in den ersten vier Pflichtspielen von Beginn an gespielt, hat dann trotz fast schon unverschämter Leistung noch ein Startelfeinsatz bekommen. Dann beschwert er sich dass er im letzten halben Jahr (de facto also diese Saison) fast nicht gespielt hat. Das ist doch absolutes Kalkül. So blöd ist er doch auch nicht.
Das Thema wird jetzt hier noch so lang rumnerven bis er zu seinem nächsten Verein söldnert. Wir werden viele hilfreiche Tipps von anderen Fans bekommen. Einige sind überraschenderweise Frankfurt Fans. Das @hahny bisher noch nichts von sich hören lassen hat, hat mich eh schon gewundert. Den Account scheint es wohl nicht mehr zu geben.

Was mich neben unseren ganzen arroganten Söldnern aber noch viel mehr aufregt, ist, dass die KGaA das wohl absolut nicht gebacken bekommt. Gregoritsch, Max, Friedrich, Hinteregger, Caiuby, Opare, Finnbogason,... Sind alle in nicht allzu weiter Vergangenheit mit mehr oder weniger vereinsschädigendem Geschwätz oder Handeln in der Öffentlichkeit aufgefallen. Es kann doch nicht sein, dass man das nicht in den Griff bekommt? Andere Vereine haben doch auch keinen Kader aus Spielern die schon immer dort spielen wollten.
Warum ist das bei uns zurzeit so auffällig? Ja wohl sicher nicht weil Reuter plötzlich durchdreht und nur noch Dollarzeichen in den Augen hat. Das ist mir deutlich zu einfach.
Aktuell entwickelt sich der ganze FCA (für mich persönlich) leider in nahezu allen Bereichen in eine Richtung, die mir absolut nicht zusagt.
Michael Gregoritsch [11] |#72
21.11.2019 - 17:28 Uhr
Ja und warum sollen wir Frankfurt-Fans uns dazu nicht zu Wort melden? Was ist das denn für ein schwacher Einwurf eines Kollegen?!?

Damals wurde es ja sinngemäß von nahezu allen Augsburgern rein auf Hinti abgewälzt. Ok, was solls, dann war das damals so.
Dann gab es auch bei Max kritische Äußerungen, ok, was solls, war etwas anders als bei Hinti, tun wir es halt damit auch ab.

Dann kommt nun auf einmal wieder ein Spieler mit öffentlichen Aussagen.... und was lernen wir nun daraus? Dass es eben nicht nur damals an Hinti lag; das war damals schon klar und wer das damals sagte, wurde halt nur zu gerne auf eben seinen angeblich auf einmal sehr fragwürdigen Charakter verwiesen.

Kann man machen, habe ich auch weiterhin kein großes Problem damit - aber wir sehen seit dem, dass das wahre Problem nicht bei den Spielern großteils zu finden ist.

Und da, das meine ich absolut ernst, tut ihr mir (also die Fans, die viel Herzblut, Leidenschaft, Zeit und auch Geld in den Verein stecken) wirklich leid; weil ich nicht umhin komme, erneut festzustellen, dass Reuter und Co. zu viel schlichtweg falsch machen und der Verein Augsburg muss es langfristig ausbaden.

Nicht nur die verlorenen Mio. sind es; auch begehrtere junge Spieler werden doch genau mitbekommen, was es hier bei Euch zuletzt für Ärger/Probleme gab... wer unterschreibt dann noch langfristig bei Euch ohne Klauseln?

Meistens wollen die Spieler mittlerweile nämlich nicht mehr die langfristigen Verträge, sondern die meisten Vereine, damit man eben noch bei Angeboten gut mitpokern kann.

Da verzockte man sich, nun schon mehrfach und lernt nichts draus... also aus Fehlern nichts lernen finde ich für solch einen Posten dann doch einfach zu wenig.
Michael Gregoritsch [11] |#73
21.11.2019 - 18:08 Uhr
Lieber Frankfurter Freund,

es tut einfach richtig gut zu lesen, dass Du Dir so viele Gedanken um unseren Verein machst. Die Sorgen, die Du deswegen offenbar hast sprechen für echte Empathie den Augsburgern gegenüber. Danke auch für Dein Mitleid mit uns, das tut gut in diesen für uns schweren Zeiten gut gemeinte Ratschläge von dem Supporter eines wirklich erfolgreichen Vereins zu lesen, der ja bekanntlich über die besten Anhänger in Europa verfügt - zu Recht geniesst ihr diesen Ruf.

Ich könnte mir vorstellen, dass Stefan Reuter & Co auch sehr dankbar wären von Fredi Bobic & Co wertvolle Hinweise in Sachen erfolgreicher Vereinsführung zu erhalten. Daran würden sie vielleicht so reifen wie wir unbedarften Augsburger Anhänger. Eventuell könnten sie bei Euch mal ein unbezahltes Praktikum mit Schwerpunkt Menschenführung auf Augenhöhe absolvieren. Unseren jungen Spielern Iago, Pedersen, Jensen, Vargas, die, warum auch immer, bei uns statt bei Euch unterschrieben haben werden wir die grossartige Eintracht vom Main als nächsten Meilenstein ihrer Karriere empfehlen. Liebe Grüße noch an Martin Hinteregger, er bleibt uns hier für immer unvergessen.
Michael Gregoritsch [11] |#74
21.11.2019 - 18:11 Uhr
Wenn ich nun wollte, könnte ich auf diesen Dünnpfiff eingehen - tue ich aber nicht.

Eigentlich dachte ich, dass man sich in diesem Forum doch noch normal austauschen kann, ohne dass man dann diese lächerlichen Posts als Antwort bekommt; sehr schade, aber was will man machen.
Michael Gregoritsch [11] |#75
21.11.2019 - 18:27 Uhr
Wenn man halt als Fan der anderen Mannschaft die klare Meinung von auswärtigen Fans als Klugscheißerei abtun will - bitte sehr; ist ebenfalls nicht meine Welt.

Ich muss hier doch keinen kundigen Augsburger fragen.... was ein Argument?!?!?!? ugly

Hier weiß keiner genau Bescheid, genau so wenig wissen es auswärtige;wir alle unterhalten uns aber das Resultat, welches öffentlich bekannt ist; nicht mehr und nicht weniger.

Da habe ich nun heute schon einige male gelesen, dass es mehreren genau so geht wie auch mir; komischer Zufall... überall nur Klugscheißer unterwegs.... Zwinkernd
Michael Gregoritsch [11] |#76
21.11.2019 - 18:54 Uhr
Gut, dann entschuldige ich mich bei Dir und bezeichne mich selbst auch als Klugscheisser erster Güte.

Ich finde jedenfalls trotzdem, dass hier durch unsere Vereinsführung ein guter Job gemacht wird, der uns seit Jahren einen Aufschwung beschert hat. Und der nicht durch die eigensüchtigen Interessen von Spielern namentlich Hinteregger, aber auch Caiuby oder jetzt Gregoritsch gering geschätzt werden sollte. Diese Vorgänge haben nur eines gemeinsam, dass sie ein Spiegelbild des heutigen Fussballbusiness sind in der Spieler unter Nutzung der Medien ihre Ziele zu erreichen suchen und dabei kurzfristig auf den aktuellen Verein und ihre Verträge pfeifen.
Michael Gregoritsch [11] |#77
21.11.2019 - 19:02 Uhr
Zitat von eagle1978

Ja und warum sollen wir Frankfurt-Fans uns dazu nicht zu Wort melden? Was ist das denn für ein schwacher Einwurf eines Kollegen?!?

Damals wurde es ja sinngemäß von nahezu allen Augsburgern rein auf Hinti abgewälzt. Ok, was solls, dann war das damals so.
Dann gab es auch bei Max kritische Äußerungen, ok, was solls, war etwas anders als bei Hinti, tun wir es halt damit auch ab.

Dann kommt nun auf einmal wieder ein Spieler mit öffentlichen Aussagen.... und was lernen wir nun daraus? Dass es eben nicht nur damals an Hinti lag; das war damals schon klar und wer das damals sagte, wurde halt nur zu gerne auf eben seinen angeblich auf einmal sehr fragwürdigen Charakter verwiesen.

Kann man machen, habe ich auch weiterhin kein großes Problem damit - aber wir sehen seit dem, dass das wahre Problem nicht bei den Spielern großteils zu finden ist.

Und da, das meine ich absolut ernst, tut ihr mir (also die Fans, die viel Herzblut, Leidenschaft, Zeit und auch Geld in den Verein stecken) wirklich leid; weil ich nicht umhin komme, erneut festzustellen, dass Reuter und Co. zu viel schlichtweg falsch machen und der Verein Augsburg muss es langfristig ausbaden.

Nicht nur die verlorenen Mio. sind es; auch begehrtere junge Spieler werden doch genau mitbekommen, was es hier bei Euch zuletzt für Ärger/Probleme gab... wer unterschreibt dann noch langfristig bei Euch ohne Klauseln?

Meistens wollen die Spieler mittlerweile nämlich nicht mehr die langfristigen Verträge, sondern die meisten Vereine, damit man eben noch bei Angeboten gut mitpokern kann.

Da verzockte man sich, nun schon mehrfach und lernt nichts draus... also aus Fehlern nichts lernen finde ich für solch einen Posten dann doch einfach zu wenig.


Wenn von unseren Anhängern angeblich nur Dünnpfiff kommt, möchte ich mich jetzt mal ernsthaft Punkt für Punkt mit deinen Äußerungen auseinander zu setzen. Aber erlaube mir noch diese Bemerkung. Wie's in den Wald neischallt, so schallts zruck. Und wer einen anderen Verein so analysiert, als hätte er die Weißheit mit Löffeln gefressen, ohne die Gesamtsituation zu kennen, gschweige denn sie in Betracht zu ziehen, bekommt eben zum Teil humoristisch wertvollen Gegenwind @Schwergewicht, in Frankfurt offenbar auch Dünnpfiff genannt.

Die gesamte Disskusion um Reuter kannst du auch im entsprechenden Thread nachlesen. Ich würde dennoch den Fall Gregoritsch etwas vom Fall Hinteregger trennen. Kurz zu Hinteregger. Er hat inhaltlich richtige Dinge angesprochen und mit treffenden Argumenten (stagnierende Entwicklung, problematische Entscheidungen der Vereinsspitze) die Vereinsführung angegriffen. Da ging es zumindestens nicht nachgewiesener Maßen um persönliche Befindlichkeiten. Ferner hat es sich dabei um ein Interview nach dem Spiel beim BR gehandelt, da können Emotionen schon mal hochkochen und du kannst auch mit der Wortwahl mal ins Klo greifen. Das die Vereinsführung so empfindlich reagiert hat, hat mir gezeigt, dass er offenbar einen Nerv getroffen hat, und an seinen Worten nicht soviel unwahres war. Ich für mich kann sagen, ich habe damals nix auf Hinteregger abgewälzt.

Jetzt zu Gregoritsch. Reuter kann man vorwerfen was man will, aber aus meiner Sicht hat er das absolut richtige getan. Gregerl ist VORLÄUFIG und klar zeitlich begrenzt suspendiert. Anders als bei Hinteregger, den man sofort endgültig rausschmiss, ist man für den Winter somit in einer besseren Verhandlungsposition. Man verliert somit gar keine Millionen. Denn zumindest hypotethisch wäre eine Rückkehr noch möglich. Ferner hat man der Mannschaft gezeigt, dass man auf solchen Mist angemessen reagieren kann ihn nicht toleriert. Ich verstehe auch nicht ganz was du mit kritischen Äußerungen meinst. Max hat sich überhaupt nicht kritisch geäußert. Er hat gesagt, er will zu einem Topclub wechseln, von dem sich nur leider keiner gezeigt hat. Er hat aber nicht wie Gregerl das Handtuch geworfen und eine 0-Bock Einstellung an den Tag gelegt. Er hat sich tadellos zurückgekämpft. Insofern besteht auch zwischen dem Fall Max (insofern es ihn überhaupt gibt) und dem Fall Gregoritsch kein Zusammenhang.

Was den Fall Gregoritsch von Hinti unterscheidet ist, dass er einer Zeitung in einem Büro oder Cafe in völliger Ruhe ein Interview gegeben hat. Und da überlegt man sich vorher was man sagt, und das hat Gregerl. Er wollte bewusst dem Verein schaden. Er hat ganz bewusst die Vereinsführung und den Trainer angegriffen. Dafür hat er sogar versucht, andere Spieler zu instrumentalisieren; sowohl Spieler des Vereins, die gerade auf der Bank sitzen, wie Gouwelleuw und Hahn, als auch Hinteregger, der nichts mit der aktuellen Situation zu tun hat. Sein Angriff hatte genau zwei Gründe:

1. Persönlicher Frust aus dem Sommer: Bremen hat im Sommer nicht genügend Geld bezahlt, deswegen musste Gregerl bleiben. Das ist nunmal auf dem Transfermarkt usus und nicht Reuters Schuld. Das man für Gregerl 15-20 Millionen Euro verlangt in einem Sommer, wo ein Joelinton für 50 Mio wechselt, ist normal. Für einen Gregerl 7-8 Mio zu bieten halte ich hingegen für frech. Ferner halte ich es von beiden Parteien, sowohl Gregerl als auch Bremen, für unwürdig, dem FCA den schwarzen Peter zuzuschieben. Wenn ich ein Auto kaufen will, und nicht genügend Geld habe, ist auch nicht der Händler schuld.

2. Persönlicher Frust über sein offensichtliches Mentalitäts- und Formproblem. Er hat nicht die Einsatzzeiten bekommen, die er wollte. Er hat schlecht gespielt, mit ihm hat die Mannschaft schlecht gespielt, ergo kommt er auf die Bank. Mit Gregerl auf der Bank lief es gut. Wenn man 0-Bock ausstrahlt, dann sitzt man eben 90 Minuten draußen. Und ganz ehrlich, bei der Nati hat er jetzt auch nicht so gut gespielt. So kann man Österreich nur wünschen, dass er nicht mit zur EM fährt.

Die Führung um Reuter hat im letzten Jahr wirklich eklatante Fehler gemacht, die wir beispielsweise im Sommer mit unendlich vielen ablösefreien Transfers büßen mussten. Oder mit einer Katastrophen-Defensive. Aber wo sie definitv nichts falsch gemacht hat war im Umgang mit Gregerl. Was wäre denn dein Vorschlag gewesen. Den Forderungen des Spielers nachkommen und ihn in die Startelf stellen? Als Belohnung für diese Unverschämtheit? Nein, gewiss nicht.

Und noch zu deinem letzten Vorwurf, den FCA könne man nur mit Ausstiegsklausel verlassen. Da lasse ich jetzt einfach mal ein paar Namen sprechen: Friedrich, Danso, Schmid, Leitner, Heller, Usami, uvw. Das man sein Tafelsilber nicht beim ersten Angebot gehen lässt, ist normal. Im Sommer war das doch in Frankfurt genau das gleiche. Oder warum streikte ein gewisser Ante Rebic. Bei Jovic zog sich der Deal auch wochenlang hin.

Wenn du uns bemitleiden willst, dann bitte dafür, dass wir solche Charaktere in der Mannschaft haben, denen ihr persönliches Wohl wichtiger ist als alles andere ist. Ein Lebensmotto irgendwo in die Richtung "Was zählt bin ich!" Und das muss ein Herr Reuter noch lernen. Solche Charaktere müssen boykottiert werden. Einfach nicht einkaufen. Ich bin mal gespannt ob Bremen unseren Superösi mit Starallüren noch will, nach der Aktion.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jojomannherr am 21.11.2019 um 19:20 Uhr bearbeitet
Michael Gregoritsch [11] |#78
21.11.2019 - 19:43 Uhr
Guten Abend

normalerweise versuche ich mich zu solchen Themen nicht zu äußern, und speziell für die "ich-beschäftige-mich-mit-diesem-kleinen-Pissverein-nicht-aber-wo-er-schon-in-den-Medien-steht-gebe-ich-meinen-allwissenden-Senf-dazu"-Brigade dürfte er auch nicht von Interesse sein.

Dennoch versuche ich ein paar Mythen zu „busten“.

„Dass es jetzt der x-te Spieler ist, zeigt, dass es doch am Verein liegt.“

- Falsch. Es zeigt lediglich, dass wir seltsam viele charakterschwache Spieler im Team haben. Die Suspendierung zeigt, dass man endlich gewissenhaft dagegen vorgeht.

„Augsburg ruft zu hohe Ablösesummen auf.“

- Falsch. Für Max wurde keine Summe aufgerufen, weil es kein offizielles Angebot gab. Für Hinteregger wurden 13 Millionen gefordert, was angesichts seiner Darstellungen in der Europa League annehmbar war. Für Gregoritsch forderte man etwa 10 Millionen, bei Marktwert 12 Mio. und zwei Jahren Vertragslaufzeit. Abgesehen davon ist er laut eigener Aussage ein Unterschiedsspieler. Sollen wir ihn also verramschen?

„Augsburg macht Spielern zusagen, die sie nicht halten.“

- Falsch. Gregoritsch wurde zugesagt, er würde trotz schwacher Vorsaison eine wichtige Rolle spielen, erst nach mehreren ausnahmslos schwachen und lustlosen Auftritten nacheinander wurde er zurecht auf die Bank gesetzt. Max` Interview kam zu einem Zeitpunkt in die Medien, wo er im Urlaub war und eigentlich nicht für die Medien empfänglich sein wollte. Ich würde gerne einen Beleg dieses angeblichen Interviews sehen.

„Man hat Spieler mit den Versprechungen gefüttert, man würde international spielen. Natürlich sind sie gefrustet.“

- Falsch. Nach der starken Hinrunde vor zwei Jahren waren es die Spieler selbst, die vom internationalen Geschäft sprachen - allen voran Gregoritsch, Finnbogason, Max und Gouweleeuw. Der Verein vergaß nie, wo man herkam. Dummerweise konnten vor allem die oben genannten teilweise auch aufgrund von Verletzungen den sportlichen Rückschritt nicht verhindern. Dafür kann der Verein allerdings wenig. Dafür, dass die Spieler größtenteils selbstverschuldet wieder in den öden Abstiegskampf mussten und für diesen keine Motivation fanden, ebenso wenig.

„Der FCA schafft es nicht, seinen Spielern entgegenzukommen und sie geräuschlos abzugeben.“

- Falsch. Mölders, Klavan, Hong, Baba, zuletzt auch Schmid und Danso - Spielern, die sich anständig verhalten, kommt der Verein stets entgegen. Dass es immer weniger solche gibt, ist ein allgemeiner Trend, unter dem auch der FCA leidet.

„So wird der FCA keine Talente für sich gewinnen können.“

- Falsch. Vargas, Sarenren-Bazee, Uduokhai, Jedvaj, Pedersen, Iago entschieden sich trotz einiger Mitkonkurrenten für den FCA. Marco Richter blieb trotz Gladbachs Werben und hat seitdem keine Probleme gemacht. Schon erstaunlich, dass Jungspunde wie er und Danso das erfahrenen Profis wie Gregoritsch oder Hinteregger voraus haben. Und wenn uns diese Einstellung Gestalten wie Dembele und Aubameyang vom Leib hält, umso besser. Der FCA hielt sich so lange in der Bundesliga nicht, weil man die besten Spieler hatte, sondern weil man ein Team war. Dies gilt es wieder als Priorität Nummer eins auszustellen.

„Ist halt schwer für Gergoritsch, wenn er keine Chance bekommt, Leistungsträger zu sein.“

- Falsch. Erst kommt die Leistung, dann der Stammplatz. Nicht umgekehrt. Gregoritsch hat weit mehr Unterstützung und Rückendeckung aus dem Verein bekommen, als seine Leistung und vor allem seine Einstellung rechtfertigt. Wenn wenigstens ein gutes Spiel auf alle 10 Sprüche seinerseits, wie toll er angeblich ist, kommen würde, hätten wir gar kein Problem. Und nein, „schwache Mitspieler“ und „für den kleinen FC Augsburg kann ich mich nicht mehr motivieren, aber lasst mich mal bei Chelsea spielen, dann zeige ich euch, was für ein Potenzial ich habe.“ sind keine überzeugenden Argumente. So funktioniert das nicht - wenn Augsburg für ihn nur eine Durchgangsstation ist, wieso schafft er es nicht, dort zu überzeugen? Er ist zurecht nicht einmal bei uns Stammspieler, er schafft es nicht einmal ein ordentliches Spiel gegen bislang punktlose Letten hinzubekommen. Wieso sollte er weiter nach oben gereicht werden? Mit welcher Begründung?

„Augsburg sollte sich ein Beispiel an Freiburg und Mainz nehmen.“

- Und Gregoritsch und Co. sollten sich ein Beispiel an Petersen und Latza nehmen. Tun sie aber nicht. Schon witzig übrigens, dass ich noch keinen Mainzer oder Freiburger gesehen habe, unter all denen, die ganz genau wissen, was der FCA so alles falsch macht.



Ich weiß, dass es schwierig ist (vor allem wirtschaftlich), aber wir sollten uns schnellstmöglich von allen, die nicht den Augsburger Weg mitgehen wollen, trennen - ohne entsprechende Ablösesummen meinetwegen auch durch Einzeltraining und Tribüne. Finnbogason, Gregoritsch, Max, Gouweleeuw und wer sonst noch - ihr sporticher Wert ist nie und nimmer so unersetzbar, dass dadurch die Augsburger Grundsätze in Gefahr geraten sollten, was eigentlich bereits im vollen Gange ist. Wir haben eine schwere Saison vor uns, und nur eine absolute Teammentalität wie nach der 9-Punkte-Hinrunde mit Weinzierl kann uns aus der Situation herausführen.
Michael Gregoritsch [11] |#79
21.11.2019 - 20:56 Uhr
Zitat von wolf13
Zitat von Thehajo16

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Ich weiß, dass es schwierig ist (vor allem wirtschaftlich), aber wir sollten uns schnellstmöglich von allen, die nicht den Augsburger Weg mitgehen wollen, trennen - ohne entsprechende Ablösesummen meinetwegen auch durch Einzeltraining und Tribüne. Finnbogason, Gregoritsch, Max, Gouweleeuw und wer sonst noch - ihr sporticher Wert ist nie und nimmer so unersetzbar, dass dadurch die Augsburger Grundsätze in Gefahr geraten sollten, was eigentlich bereits im vollen Gange ist. Wir haben eine schwere Saison vor uns, und nur eine absolute Teammentalität wie nach der 9-Punkte-Hinrunde mit Weinzierl kann uns aus der Situation herausführen.



Hilf mir doch mal bitte, a) was ist (bzw war) der "Augsburger Weg" und b) was ist davon heute noch übrig. Wir sind doch leider beliebig, angepasst und defacto auch austauschbar geworden. Dem Geschäft schlicht und einfach angepasst.
.

Der Augsburger weg ist es junge spieler nach oben zu ziehen diese aufzubauen und zur karriere zur verhelfen.
Dies hat man bei der wahl des präsidenten damals bestätigt. Malone könnte dann der erste spieler sein der hier wirklich alle jugendmannschaften durchmacht.
Für mich persönlich ist einzig die erwartungserhaltung des Umfeldes gestiegen. Ich war nie dabei in den 80er-90er oder 2000er FCA Jahre. Wenn ich allerdings die erzählungen als auch den Film mir anschaue, dann weiß ich nicht ob es jemals so ruhig wie im moment um den fca war.
Ein paar spieler die heulen weil sie nicht spielen dürfen oder weil sie der trainer ungerecht behandelt sind für mich nichtmal erwähnenswerte news.

•     •     •

------Mölders-Boba----
Werner-Thurk-Hahn
----------Baier---------
Bellinghausen-Möhrle-Klavan-Verheagh
------------------Manninger---------------------------
Michael Gregoritsch [11] |#80
21.11.2019 - 21:48 Uhr
Der Augsburger Weg (und der Grund warum ich angefangen habe, mit dem Verein zu sympatisieren) ist für mich eine wohltuende Mischung aus Ruhe, Geduld, Kommunikation und vor allem Teamwork. Jeder zieht an einem Strang, jeder unterstützt den anderen, jeder stellt sein Ego zurück, um der Mannschaft zu helfen. Genau das, zusammen mit der klugen Arbeit von Walter Seinsch und später auch Stefan Reuter hat uns trotz mangelnder Mittel in ungeahnte Höhen geführt.

Dass wir zuletzt von diesem Weg abgekommen sind, könnte mit einer gewissen Steigerung der Erwartungen verbunden sein, die allerdings, wie ich bereits erwähnte, am ehesten bei den Spielern auszumachen ist. Die Vereinsführung ist klug genug, um auf dem Boden zu bleiben, die Fans freuen sich über Erfolge wie die Europa League, verlangen diese aber nicht.

Seit einiger Zeit haben wir Spieler, die vom Talent her mit einem Sascha Mölders oder einem Tobias Werner nicht zu vergleichen sind. Gouweleeuw, Finnbogason, Gregoritsch, Hinteregger und Max sind Spieler, die für den FCA vor einem Jahrzehnt (für den Fussball eine gar nicht so lange Zeit) nicht machbar wären. Entsprechend groß sind Ihre Vorstellungen - was sie mit dem Verein erreichen wollen und was in ihrer Karriere noch bevorstehen soll. Das ist an sich ja nichts schlechtes. Problematisch wird es, wenn bei einigen mehr oder weniger deutlich Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Noch problematischer, wenn sich dies in schlechte Ergebnisse niederschlägt und auf Disziplin und Stimmung auswirkt. Am problematischsten jedoch ist es, wenn das Management, obwohl genau dessen Aufgabe es ist, das alles zu unterbinden, sich mehr oder weniger inaktiv zeigt (oder zeigen muss), weil diese Spieler als Kapital und Aushängeschild des Vereins unantastbar sind. Unabhängig davon, ob sie ihrer Rolle als Leistungsträger und Führungsperson gerecht werden oder nicht.

Diesen Spielern fehlt allerdings erkennbar die Reife, sich differenziert mit ihrer Rolle auseinander zu setzen, weswegen Dinge wie Leistungsprinzip und Hierarchie quasi auseinander fallen. Da dies anderen, vor allem jüngeren Spielern nicht verborgen bleibt, ist das Prinzip "Einer für alle, alle für einen", nach welchem der FCA lange erfolgreich gearbeitet hat, in der Realität schwer vermittelbar, denn das Ego einzelner scheint so offensichtlich vor den Interessen des Vereins zu stehen. So entwickelt sich ein Abwärtstrend, der gemäß einem rollenden Schneeball irgendwann nur sehr schwer ist, aufzuhalten.

Was vom Augsburger Weg übrig ist? Einiges, würde ich sagen. Diese ganzen unsäglichen Interviews machen die Situation für mich schlimmer als sie ist. Ich sehe viele Spieler, die auf dem Platz kämpfen - Baier, Khedira, Vargas und Niederlechner, um einige einmal zu nennen. Mir gefällt es, wie manche unserer Neuzugänge mit der eigenen schwierigen Situation oder dem bislang nicht sehr erfolgreichem Saisonverlauf umgehen - Koubek, Pedersen, Richter und Uduokhai fallen mir da ein. Auch diese Spieler dürften doch größere Ambitionen haben, als das, was wir jetzt haben. Wenn nach Oxfords verhängnisvollen Fehler mehrere Leute auf ihn zustürmen, um ihm Mut zuzusprechen, spricht das meiner Ansicht nach für eine funktionierende Einheit. Jeder der meint, das so etwas selbstverständlich ist, hat Mannschaften wie Hamburg und Stuttgart in den vergangenen Jahren nicht genau genug beobachtet.

Ich glaube nicht, dass der Augsburger Weg am ende ist. Aber um ihn erfolgreich durchzusetzen, muss man alle Faktoren bekämpfen, die sich ihm entgegen stellen. Und wenn einige von diesen Faktoren Namen und Rückennummern haben... tja.
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