| Geburtsdatum | 17.06.1997 |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Rechter Verteidiger |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | SV Darmstadt 98 |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 13 | - | - | ||
![]() | 2. Bundesliga | 11 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | 2 | - | - | |
Matthias Bader [35]
31.01.2020 - 11:19 Uhr
https://www.sv98.de/home/lilien/aktuelles/details/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7984&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=636a4cfd9171aa65faa95e4e1c909148
Vertrag bis 2022!
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lilienfieber am 31.01.2020 um 19:27 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-7 von 7.
31.01.2020 - 12:35 Uhr
Also ich muss sagen, ich kann die Kritik an Herrn Wehlmann als mitverantwortlich an der derzeitigen schlechten Verfassung der Mannschaft nicht nachvollziehen. Er hat Grammozis einen durchaus (nominell) guten Kader hingestellt. Wir waren doch alle davon überzeugt - oder? Und jetzt hat er die aufkommenden Lücken schnell und auch gut (nominell) gefüllt.
Man kann doch zufrieden sein. Dass Grammozis daraus nichts macht, ist nicht Wehlmann's Schuld. Oder was meint ihr?
Man kann doch zufrieden sein. Dass Grammozis daraus nichts macht, ist nicht Wehlmann's Schuld. Oder was meint ihr?
31.01.2020 - 16:26 Uhr
Zitat von Vanuatu
Also ich muss sagen, ich kann die Kritik an Herrn Wehlmann als mitverantwortlich an der derzeitigen schlechten Verfassung der Mannschaft nicht nachvollziehen. Er hat Grammozis einen durchaus (nominell) guten Kader hingestellt. Wir waren doch alle davon überzeugt - oder? Und jetzt hat er die aufkommenden Lücken schnell und auch gut (nominell) gefüllt.
Man kann doch zufrieden sein. Dass Grammozis daraus nichts macht, ist nicht Wehlmann's Schuld. Oder was meint ihr?
Also ich muss sagen, ich kann die Kritik an Herrn Wehlmann als mitverantwortlich an der derzeitigen schlechten Verfassung der Mannschaft nicht nachvollziehen. Er hat Grammozis einen durchaus (nominell) guten Kader hingestellt. Wir waren doch alle davon überzeugt - oder? Und jetzt hat er die aufkommenden Lücken schnell und auch gut (nominell) gefüllt.
Man kann doch zufrieden sein. Dass Grammozis daraus nichts macht, ist nicht Wehlmann's Schuld. Oder was meint ihr?
Schwer zu beurteilen. Die einzige Verpflichtung, die mich bisher auf dem Platz restlos überzeugt hat ist Dumic, das war aber auch der einzige erfahrenere Spieler und leider auch als einziger nur geliehen.
Schuhen hat sich gefangen, ist ok.
Paik die vielleicht bis her positivste Überraschung, schwächelt aber gerade.
Schnellhardt kam aus Duisburg, war dort Stammpieler mit 33 Einsätzen, hat aber mit einem Scorerpunkt nicht wahnsinnig auf sich aufmerksam gemacht. Als in der Regel defensiver Mittelfeldspieler war er dort auch irgendwie an 65 Gegentoren beteiligt, die zum Abstieg geführt haben. Aufgrund seiner herausragenden Technik würde man mehr erwarten, vielleicht fehlt bei ihm der letzte Biss.
Honsak war kein Stammspieler in Kiel, kam dort auf 25 Einsätze, davon 6 über 90 Minuten, 6 von 9 Scorerpunkten hat er als MS gemacht, eventuell ist das linke Mittelfeld, für das er wohl verpflichtet wurde, gar nicht seine beste Position.
Berko wurde noch von Schuster verpflichtet, der Vollständigkeit halber: 27 Einsätze für Dresden in der letzten Saison davon 11 über die volle Distanz. 4 von 7 Scorerpunkten als MS
Skarke kam in der letzten Saison auf 13 Einsätze für Heidenheim
Egbo kam mit der Empfehlung von 10 Bundesligaminuten, Pfeiffer hat seine ersten 6 Minuten im Profifußball bei uns absolviert
Bleibt der derzeit größte Hoffnungsträger für unser Offensivspiel Manu. Er war in Halle in Liga 3 am Ende der letzten Saison kein Stammspieler mehr, jetzt lange verletzt, ob der uns wirklich kurzfristig helfen kann ist fraglich.
Hab ich wen vergessen? Ach ja, Ozegovic, kann womöglich schon jetzt als Fehleinkauf bezeichnet werden.
Jetzt haben wir die gewollte Mischung aus gestandenen Spielern, die wir bereits im Kader hatten und jungen Hoffnungsträgern, die aus verschiedenen Gründen ihr Potential noch nicht zeigen konnten. Skarke hat als einziger junger Spieler bisher mit Heller einen gestandenen verdrängt.
Aufgrund der Vita ist aber auch keiner dabei, wo man sagen kann, dass Grammozis sofort mehr aus ihm hätte herausholen müssen.
In der aktuellen Situation stellt sich mir schon die Frage, ob man nicht noch 1-2 gestandene Spieler gebraucht hätte, die den Kader mit größerer Wahrscheinlichkeit sofort verstärken.
Herausragende Zweitligaspieler kommen aber nicht zu uns und ausgemusterte Bundesligaprofis funktionieren in der 2. Liga auch nicht immer.
Aber vielleicht ein Talent weniger und dafür einen der mit breiter Brust den Ball fordert und sagt, "ich habe 200 Bundesligaspiele gemacht, lass mich mal machen", würde schon helfen.
Bleibt die Hoffnung, dass die jungen Manu, Schnellhardt, Honsak, Berko, Mehlem, Skarke und Platte den ich jetzt mal als gefühlten Neuzugang dazu nehme, ab Sonntag alles in Grund und Boden schießen und der junge Bader uns möglichst sofort hilft.
Aber irgendwann sollte jetzt mal der eine oder andere zünden, sonst ist die Bilanz von Wehlmann doch eher traurig, so sehr ich die Idee auf junge entwicklungsfähige Spieler zu setzen an sich begrüße.
P.S.: Die Verpflichtung des jungen unerfahrenen Grammozis ist ja auch eine, die Wehlmann zu verantworten hat. Wie bei den anderen Talenten steht hier die abschließende Beurteilung noch aus, auch hier gilt aber: es wird so langsam Zeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAvorne am 31.01.2020 um 16:34 Uhr bearbeitet
18.11.2021 - 14:50 Uhr
Zitat von Tafelberg
Quelle: www.hessenschau.de
Vor dem Zweitliga-Topspiel Darmstadt 98 gegen St. Pauli
"Der Traum jedes Fußballers ist die erste Liga"
"Der Traum jedes Fußballers ist die erste Liga"
Beim HR wundert mich die Überschrift nicht. Aber die wesentlich interessantere - und ginge es um die Gummiadler, wäre es sicher auch die entsprechende Überschrift geworden - Aussage von Bader finde ich: "In der zweiten Liga ist Darmstadt 98 die beste Adresse im Moment." Dem HR war das nicht einmal eine Zwischenüberschrift wert. Ich finde diese Aussage von Bader eigentlich sensationell - vor allem wenn man berücksichtigt, wer sich derzeit alles in der 2. Liga tummelt.
03.08.2023 - 10:04 Uhr
Zitat von bassman
Das halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Geheimniskrämerei statt Transparenz. Wie darf man sich das dann beispielsweise in den PKs vorstellen, wenn die Frage im konkreten Fall gestellt wird? "Darauf geben wir keine Antwort" oder etwa "Kein Kommentar"?
Sorry, aber das geht gar nicht.
Zitat von BlueObserver
Toll... passt aber zur neuen Kirsche/Torte/scheixxegal Philosophie...ich finds schlecht. Übel an der Wurzel packen statt zu verschleiern...das wäre Lilien like
Zitat von DAvorne

Quelle: www.lilienblog.de
Mit der Vorbereitung auf die neue Saison hat der SV Darmstadt 98 seine Kommunikationsstrategie bei Verletzungen geändert. So soll es keine genaueren Angaben zur Art der Blessuren und zur möglichen Ausfalldauer mehr geben, wie die Medienabteilung Journalisten bei den ersten Einheiten wissen ließ.
Der Verein hat reagiert und eine neue Strategie zum Umgang mit den Verletzungen entwickelt...man redet einfach nicht mehr darüber 
Toll... passt aber zur neuen Kirsche/Torte/scheixxegal Philosophie...ich finds schlecht. Übel an der Wurzel packen statt zu verschleiern...das wäre Lilien like
Das halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Geheimniskrämerei statt Transparenz. Wie darf man sich das dann beispielsweise in den PKs vorstellen, wenn die Frage im konkreten Fall gestellt wird? "Darauf geben wir keine Antwort" oder etwa "Kein Kommentar"?
Sorry, aber das geht gar nicht.
Ist im Eishockey und anderen Sportarten absolut üblich. Mir persönlich hat das noch nie was ausgemacht. Ungefähre Ausfallzeit sollte dem gemeinen Fan eigentlich reichen. Finde den Mehrwert in "Syndesmoßeband" "Adduktoren" etc für den Fan nicht.
03.08.2023 - 12:10 Uhr
Zitat von Gutzler
Und weil der gemeine Social Media-Fan gerne zum spekulieren ohne Fakten neigt und dabei gerne die schlimmsten Schreckensszenarien zeichnet, sollte sich der Verein davon treiben lassen? Gerade weil auch für Profisportler die DSGVO gilt ist hier eine defensive Kommunikation auch im Sinne unserer Spieler zwingend angezeigt. Und was soll der Verein bzgl. der Transferaktivitäten denn kommunizieren, außer "wir sondieren den Markt" oder "wie halten Ausschau nach einem weiteren Angreifer"? Nur damit die "Mir steije ab"-Fraktion zufrieden ist soll man konkrete Namen nennen oder wie? Das wäre aus vereinssicht selten dämlich, da es die Verhandlungsposition nicht unbedingt verbessert, bzw. zerstört.
Zitat von Latterettet
So ganz neu ist das Thema jetzt aber auch nicht, wie es hingestellt wird.
Dass der Verein auch in der Vergangenheit sehr sparsam mit der Kommunikation nach draußen war, ist eher ein alter Hut als eine "neue Praxis".
Beispiele hierfür sind die wirklich nicht vorhandenen Gerüchte und Spekulationen um Neuzugänge sowie die oft sehr unkonkreten Interviews mit dem Tenor "Wir sondieren den Markt" oder "Wir schauen, was passiert". Ja, natürlich macht das ein Fußballverein - was auch sonst. Auch die Verletzungen in der Vorbereitung wurden schon sehr sparsam kommuniziert (Maglica, Hornby,...).
Also, alles nicht so neu, aber dennoch wahr.
Die Frage, die mich beschäftigt, ist eher die Auswirkung einer solchen Kommunikationsstrategie. Denn was passiert (was man unter anderem in diesem Forum wunderbar verfolgen kann, aber auch in den Kommentarspalten von Social Media) ist, dass dadurch viel Raum für Interpretationen und Spekulationen geschaffen wird. Immer dort, wo keine Klarheit herrscht, erlebt man dieses Phänomen. Es wird eine Stimmung geschafften- und ich rede nicht von der Aufstiegseuphorie..
Da keine Klarheit herrscht, wird also die Transferstrategie in Frage gestellt, ebenso wie die Trainingsintensität oder die fachliche Kompetenz der Physios.
Jetzt kann der Verein natürlich sagen, wir haben die Vor- und Nachteile dieser Kommunikationsstrategie abgewogen und halten uns lieber bedeckt. Die Kröte der Spekulationen schlucken wir, denn die Vorteile überwiegen. Das müssen wir dann als Fans so akzeptieren.
Ich persönlich finde es schade, dass die Entwicklung in diese Richtung geht, da sich bei mir dann Stück für Stück eine Entfremdung einschleicht. Nicht sofort, nicht von jetzt auf gleich, aber wenn ich immer mehr das Gefühl habe, dass "mein Verein" mir nicht mehr sagt, was vor sich geht, an was gearbeitet wird, wo wir stehen usw., dann bin ich am Ende nur noch ein Zuschauer, der einen Mitgliedsstatus und eine Dauerkarte hat...
So ganz neu ist das Thema jetzt aber auch nicht, wie es hingestellt wird.
Dass der Verein auch in der Vergangenheit sehr sparsam mit der Kommunikation nach draußen war, ist eher ein alter Hut als eine "neue Praxis".
Beispiele hierfür sind die wirklich nicht vorhandenen Gerüchte und Spekulationen um Neuzugänge sowie die oft sehr unkonkreten Interviews mit dem Tenor "Wir sondieren den Markt" oder "Wir schauen, was passiert". Ja, natürlich macht das ein Fußballverein - was auch sonst. Auch die Verletzungen in der Vorbereitung wurden schon sehr sparsam kommuniziert (Maglica, Hornby,...).
Also, alles nicht so neu, aber dennoch wahr.
Die Frage, die mich beschäftigt, ist eher die Auswirkung einer solchen Kommunikationsstrategie. Denn was passiert (was man unter anderem in diesem Forum wunderbar verfolgen kann, aber auch in den Kommentarspalten von Social Media) ist, dass dadurch viel Raum für Interpretationen und Spekulationen geschaffen wird. Immer dort, wo keine Klarheit herrscht, erlebt man dieses Phänomen. Es wird eine Stimmung geschafften- und ich rede nicht von der Aufstiegseuphorie..
Da keine Klarheit herrscht, wird also die Transferstrategie in Frage gestellt, ebenso wie die Trainingsintensität oder die fachliche Kompetenz der Physios.
Jetzt kann der Verein natürlich sagen, wir haben die Vor- und Nachteile dieser Kommunikationsstrategie abgewogen und halten uns lieber bedeckt. Die Kröte der Spekulationen schlucken wir, denn die Vorteile überwiegen. Das müssen wir dann als Fans so akzeptieren.
Ich persönlich finde es schade, dass die Entwicklung in diese Richtung geht, da sich bei mir dann Stück für Stück eine Entfremdung einschleicht. Nicht sofort, nicht von jetzt auf gleich, aber wenn ich immer mehr das Gefühl habe, dass "mein Verein" mir nicht mehr sagt, was vor sich geht, an was gearbeitet wird, wo wir stehen usw., dann bin ich am Ende nur noch ein Zuschauer, der einen Mitgliedsstatus und eine Dauerkarte hat...
Und weil der gemeine Social Media-Fan gerne zum spekulieren ohne Fakten neigt und dabei gerne die schlimmsten Schreckensszenarien zeichnet, sollte sich der Verein davon treiben lassen? Gerade weil auch für Profisportler die DSGVO gilt ist hier eine defensive Kommunikation auch im Sinne unserer Spieler zwingend angezeigt. Und was soll der Verein bzgl. der Transferaktivitäten denn kommunizieren, außer "wir sondieren den Markt" oder "wie halten Ausschau nach einem weiteren Angreifer"? Nur damit die "Mir steije ab"-Fraktion zufrieden ist soll man konkrete Namen nennen oder wie? Das wäre aus vereinssicht selten dämlich, da es die Verhandlungsposition nicht unbedingt verbessert, bzw. zerstört.
Bei der Transferthematik ist die zurückhaltende Kommunikation auch absolut angezeigt, aus strategischen Gründen zumal für einen „small player“ wahrscheinlich sogar unabdingbar.
Anders verhält es sich IMHO bei der Verletztenthematik, denn hier wäre mehr Transparenz angezeigt, um die Glaubwürdigkeit zu wahren und das Vertrauen der Fans in den Club nicht aufs Spiel zu setzen.
Um es etwas überspitzt auszudrücken: Ich möchte nicht Fan eines Clubs sein, dessen Führung sich als „konspirativer Haufen“ darstellt. Wobei ich ausdrücklich sage, dass wir noch nicht soweit sind. Aber der eingeschlagene Weg gefällt mir nicht wirklich.
03.08.2023 - 12:35 Uhr
Zitat von DAvorne
Man könnte natürlich auch die Spieltags-PKs und diese lästigen Interviews am Spielfeldrand abschaffen. Es ist aber halt auch irgendwo ein geben und nehmen, denn der gemeine Fan finanziert dieses Spektakel und, wie Lieberknecht selbst sagt, Spieler und Trainer sind Gast im Verein, der letztlich den Mitgliedern gehört.
Insofern sollte sich meiner Meinung nach die Einstellung, dass den Verantwortlichen und den Spielern die Meinung und das Interesse der Fans egal ist, nicht breit machen.
Zitat von Gutzler
Und weil der gemeine Social Media-Fan gerne zum spekulieren ohne Fakten neigt und dabei gerne die schlimmsten Schreckensszenarien zeichnet, sollte sich der Verein davon treiben lassen? Gerade weil auch für Profisportler die DSGVO gilt ist hier eine defensive Kommunikation auch im Sinne unserer Spieler zwingend angezeigt. Und was soll der Verein bzgl. der Transferaktivitäten denn kommunizieren, außer "wir sondieren den Markt" oder "wie halten Ausschau nach einem weiteren Angreifer"? Nur damit die "Mir steije ab"-Fraktion zufrieden ist soll man konkrete Namen nennen oder wie? Das wäre aus vereinssicht selten dämlich, da es die Verhandlungsposition nicht unbedingt verbessert, bzw. zerstört.
Zitat von Latterettet
Ich persönlich finde es schade, dass die Entwicklung in diese Richtung geht, da sich bei mir dann Stück für Stück eine Entfremdung einschleicht. Nicht sofort, nicht von jetzt auf gleich, aber wenn ich immer mehr das Gefühl habe, dass "mein Verein" mir nicht mehr sagt, was vor sich geht, an was gearbeitet wird, wo wir stehen usw., dann bin ich am Ende nur noch ein Zuschauer, der einen Mitgliedsstatus und eine Dauerkarte hat...
Ich persönlich finde es schade, dass die Entwicklung in diese Richtung geht, da sich bei mir dann Stück für Stück eine Entfremdung einschleicht. Nicht sofort, nicht von jetzt auf gleich, aber wenn ich immer mehr das Gefühl habe, dass "mein Verein" mir nicht mehr sagt, was vor sich geht, an was gearbeitet wird, wo wir stehen usw., dann bin ich am Ende nur noch ein Zuschauer, der einen Mitgliedsstatus und eine Dauerkarte hat...
Und weil der gemeine Social Media-Fan gerne zum spekulieren ohne Fakten neigt und dabei gerne die schlimmsten Schreckensszenarien zeichnet, sollte sich der Verein davon treiben lassen? Gerade weil auch für Profisportler die DSGVO gilt ist hier eine defensive Kommunikation auch im Sinne unserer Spieler zwingend angezeigt. Und was soll der Verein bzgl. der Transferaktivitäten denn kommunizieren, außer "wir sondieren den Markt" oder "wie halten Ausschau nach einem weiteren Angreifer"? Nur damit die "Mir steije ab"-Fraktion zufrieden ist soll man konkrete Namen nennen oder wie? Das wäre aus vereinssicht selten dämlich, da es die Verhandlungsposition nicht unbedingt verbessert, bzw. zerstört.
Man könnte natürlich auch die Spieltags-PKs und diese lästigen Interviews am Spielfeldrand abschaffen. Es ist aber halt auch irgendwo ein geben und nehmen, denn der gemeine Fan finanziert dieses Spektakel und, wie Lieberknecht selbst sagt, Spieler und Trainer sind Gast im Verein, der letztlich den Mitgliedern gehört.
Insofern sollte sich meiner Meinung nach die Einstellung, dass den Verantwortlichen und den Spielern die Meinung und das Interesse der Fans egal ist, nicht breit machen.
Was haben jetzt Interviews und PK´s mit dem diskutierten Thema zu tun? Nix meiner Meinung. Der gemeine Fan finanziert das Spektakel? Ein Blick in die Bücher wird dir die Augen öffnen, wer den Hauptteil finanziert. Spoiler: "Der Fan" ist es nicht.
Das ist jetzt aber genau diese typische "Whataboutism-Diskussion". Keiner im Verein sagt, dass Meinung und Interesse des Fans egal sind.
Konkrete Fragen um bei einer sachlichen Diskussion zu bleiben:
Gilt die DSGVO für Sportler nicht? Welchen Mehrwert hast du durch die konkrete Benennung der Verletzung, hat man als Fan auch anrecht auf Einblick in die Krankenakte, oder ist es nicht völlig ausreichend die voraussichtliche Ausfalldauer als Fan zu erfahren?
Soll künftig die Scouting-Abteilung und Wehlmann Namen von beobachteten Spieler, an denen Interesse besteht, öffentlich kommunizieren? Welche Auswirkungen hätte das auf Verhandlungen mit dem Spieler und auch auf den bisherigen Verein?
11.09.2024 - 21:31 Uhr
Zitat von absatzkick
Mir fehlen die Worte.
Gleich 2 Spieler mit Totalausfall für die komplette Saison.
Kann passieren, aber normal ist das nicht - sorry…
Mir fehlen die Worte.
Gleich 2 Spieler mit Totalausfall für die komplette Saison.
Kann passieren, aber normal ist das nicht - sorry…
Mich würde interessieren, wie es bei Bader passiert ist. War jemand beim Training dabei und kann Auskunft geben?
Bei Will meine ich war es im Testspiel ohne direkte Gegnereinwirkung (kein Zweikampf) oder täusche ich mich da?
Hier muss man jetzt genau hinschauen, wie die Schädigungen zu stande gekommen sind. Wenn auch eher selten, kommt es gelegentlich vor, dass die missbräuchliche Bewegung auch durch vorhergegangene Fehlbelastungen provoziert worden ist; z.B. starke Ermüdung bestimmter Strukturen, die dann nicht mehr in der Lage sind ausreichend und rechtzeitig zu stabilisieren.
Ich möchte das jetzt nicht unterstellen, nicht das das falsch rüberkommt. Zu traurig ist die Situation für beide Betroffenen wie auch die Mannschaft.
Allerdings kann man das, je nach vorliegendem Sachverhalt, ggf. auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.
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