Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
01.10.2022 - 11:17 Uhr
Quelle: www.sueddeutsche.de
Die Alte Dame will Erklärungen
Nach dem Bericht über angebliche Spionage durch eine israelische Firma gegen Ex-Präsident Gegenbauer fordert Hertha BSC von Investor Windhorst eine "detaillierte Stellungnahme" - und lässt die Affäre durch eine Kanzlei durchleuchten.
(....)
Das Verhältnis zwischen Hertha und Windhorst war bereits von massiven Spannungen geprägt - wegen des sportlichen Misserfolgs, wegen verspäteter Zahlungen durch Windhorst und durch Kommunikationsprobleme. Auf dem Höhepunkt des Zwists letzte Saison forderte Windhorst öffentlich einen Neuanfang - ohne Gegenbauer. Doch nun erlangte der Konflikt durch einen Bericht der Financial Times (FT) über einen bizarren Rechtsstreit eine neue Qualität.(....)
Nach dem Bericht über angebliche Spionage durch eine israelische Firma gegen Ex-Präsident Gegenbauer fordert Hertha BSC von Investor Windhorst eine "detaillierte Stellungnahme" - und lässt die Affäre durch eine Kanzlei durchleuchten.
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Das Verhältnis zwischen Hertha und Windhorst war bereits von massiven Spannungen geprägt - wegen des sportlichen Misserfolgs, wegen verspäteter Zahlungen durch Windhorst und durch Kommunikationsprobleme. Auf dem Höhepunkt des Zwists letzte Saison forderte Windhorst öffentlich einen Neuanfang - ohne Gegenbauer. Doch nun erlangte der Konflikt durch einen Bericht der Financial Times (FT) über einen bizarren Rechtsstreit eine neue Qualität.(....)
Zitat von sueddeutsche.de
(....)Welche Kreise die Affäre in Berlin noch zieht, war am Freitagabend nur in Umrissen erkennbar. Dass das Verhältnis zur Hertha massiv belastet ist, war freilich unübersehbar. Für den kommenden Dienstag war eigentlich ein Pressegespräch anberaumt worden, auf dem der Gegenbauer-Nachfolger Bernstein eine Bilanz seiner ersten hundert Tage als Hertha-Präsident ziehen wollte. Dabei sollte offenkundig ein Schulterschluss geübt werden. Neben Bernstein waren auch die Geschäftsführer Fredi Bobic und Thomas E. Herrich angekündigt - und Gesellschafter Lars Windhorst. Hertha teilte mit, der Termin sei nun bis auf Weiteres verschoben worden.
(....)Welche Kreise die Affäre in Berlin noch zieht, war am Freitagabend nur in Umrissen erkennbar. Dass das Verhältnis zur Hertha massiv belastet ist, war freilich unübersehbar. Für den kommenden Dienstag war eigentlich ein Pressegespräch anberaumt worden, auf dem der Gegenbauer-Nachfolger Bernstein eine Bilanz seiner ersten hundert Tage als Hertha-Präsident ziehen wollte. Dabei sollte offenkundig ein Schulterschluss geübt werden. Neben Bernstein waren auch die Geschäftsführer Fredi Bobic und Thomas E. Herrich angekündigt - und Gesellschafter Lars Windhorst. Hertha teilte mit, der Termin sei nun bis auf Weiteres verschoben worden.
01.10.2022 - 16:55 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Herthas Investor bestreitet via Facebook die Kampagnen-Vorwürfe
Windhorst wehrt sich: "Dies alles hat mit Neuanfang und Respekt nichts zu tun"
Jetzt geht der Investor in die Offensive. Lars Windhorst hat Berichte über eine vermeintliche Kampagne gegen den früheren Hertha-Präsidenten Werner Gegenbauer als "Unsinn" bezeichnet und die Klub-Verantwortlichen für ihr Vorgehen hart kritisiert.
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Windhorst wehrt sich: "Dies alles hat mit Neuanfang und Respekt nichts zu tun"
Jetzt geht der Investor in die Offensive. Lars Windhorst hat Berichte über eine vermeintliche Kampagne gegen den früheren Hertha-Präsidenten Werner Gegenbauer als "Unsinn" bezeichnet und die Klub-Verantwortlichen für ihr Vorgehen hart kritisiert.
(....)
03.10.2022 - 15:02 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Der Investor ist seit Sommer 2019 Mitglied
Schließt Hertha Windhorst aus dem Verein aus?
Herthas aktive Fan-Szene hat rund ums Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim klare Kante gegen Investor Lars Windhorst gezeigt. Dem Mehrheitsgesellschafter könnte - sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, er habe den damaligen Präsidenten Werner Gegenbauer ausspionieren lassen und zu diskreditieren versucht - der Ausschluss aus dem Verein drohen.(....)
Schließt Hertha Windhorst aus dem Verein aus?
Herthas aktive Fan-Szene hat rund ums Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim klare Kante gegen Investor Lars Windhorst gezeigt. Dem Mehrheitsgesellschafter könnte - sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, er habe den damaligen Präsidenten Werner Gegenbauer ausspionieren lassen und zu diskreditieren versucht - der Ausschluss aus dem Verein drohen.(....)
04.10.2022 - 14:38 Uhr
Quelle: www.timesofisrael.com
(...)
“Dear Lars, I hope you are doing well,” read an email from April 2022. “Please note that currently there are seven invoices open for a total amount of EUR 875,000.
“I would appreciate it if you could please take care of this as our expenses for such a project are very high, and it has become hard for me to keep paying for our activities without getting paid.”
Windhorst made some initial payments, according to the complaint, but never settled up in full.
(...)
“Hi, Ori,” he reportedly wrote, “the problem is that there has been and still is a huge discrepancy between your perception on what value you bring or brought in the past and the reality of how things turned out…”
According to the complaint, on June 24, Windhorst sent Gur-Ari a message over the Signal app saying, “We have no idea and no proof if your work was substantial and had any effect on Hertha.”(.....)
THE TIMES OF ISRAEL legt kräftig nach .... wie seriös diese Internet Zeitung ist vermag ich nicht zu beurteilen , allerdings hatte die FT mit der TOI zu dem "Auslöser Artikel" schon zusammengearbeitet. “Dear Lars, I hope you are doing well,” read an email from April 2022. “Please note that currently there are seven invoices open for a total amount of EUR 875,000.
“I would appreciate it if you could please take care of this as our expenses for such a project are very high, and it has become hard for me to keep paying for our activities without getting paid.”
Windhorst made some initial payments, according to the complaint, but never settled up in full.
(...)
“Hi, Ori,” he reportedly wrote, “the problem is that there has been and still is a huge discrepancy between your perception on what value you bring or brought in the past and the reality of how things turned out…”
According to the complaint, on June 24, Windhorst sent Gur-Ari a message over the Signal app saying, “We have no idea and no proof if your work was substantial and had any effect on Hertha.”(.....)
Auszüge aus emails,whatsapp, Bilder vom Anti Gegenbauer Merchandise, Bestätigung von Teilzahlung von Windhorst usw.etc pp
Zitat von LW
"Die Story in der 'Financial Times' ist Unsinn. Bei logischer Betrachtung der damaligen Situation hätte dies überhaupt keinen Sinn gemacht."
"Einer Unterstützung durch eine ausländische Agentur hätte es gar nicht bedurft", schrieb Windhorst, "erst recht zu dem im Artikel genannten absurden Honorar."
"Die Story in der 'Financial Times' ist Unsinn. Bei logischer Betrachtung der damaligen Situation hätte dies überhaupt keinen Sinn gemacht."
"Einer Unterstützung durch eine ausländische Agentur hätte es gar nicht bedurft", schrieb Windhorst, "erst recht zu dem im Artikel genannten absurden Honorar."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 04.10.2022 um 14:39 Uhr bearbeitet
04.10.2022 - 17:29 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
(....)Windhorst, mit seinem Unternehmen Tennor Mehrheitseigner der Hertha BSC KGaA, bestreitet diese Vorwürfe nach wie vor, bezeichnet sie als Unsinn. Allerdings sind die Beweise gegen ihn auf den ersten Blick erdrückend – es sei denn, die 226 Seiten starke Akte, die bei einem Bezirksgericht in Tel Aviv hinterlegt war und auch dem Tagesspiegel vorliegt, erweist sich als Fälschung.
Die Akte enthält unter anderem den Vertrag mit der Tennor Services Suisse AG aus Zürich (nicht allerdings das von Windhorst unterschriebene Exemplar), einen Bericht über die Aktionen der Detektei Shibumi Strategy und den Mailverkehr zwischen deren Geschäftsführer und Windhorst, in denen es unter anderem um nicht gezahlte Honorare geht.
.(....)
Die Akte enthält unter anderem den Vertrag mit der Tennor Services Suisse AG aus Zürich (nicht allerdings das von Windhorst unterschriebene Exemplar), einen Bericht über die Aktionen der Detektei Shibumi Strategy und den Mailverkehr zwischen deren Geschäftsführer und Windhorst, in denen es unter anderem um nicht gezahlte Honorare geht.
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Zitat von Tagesspiegel
Insgesamt sollte Shibumi 1,5 Millionen Euro (zwölf Monatsraten à 125.000 Euro) für seine Dienste erhalten. Den Unterlagen nach bestand bei Einreichung der Klage Anfang September noch eine Forderung über eine Million Euro; demnach müsste Windhorst eine halbe Million Euro bezahlt haben.(....)
Insgesamt sollte Shibumi 1,5 Millionen Euro (zwölf Monatsraten à 125.000 Euro) für seine Dienste erhalten. Den Unterlagen nach bestand bei Einreichung der Klage Anfang September noch eine Forderung über eine Million Euro; demnach müsste Windhorst eine halbe Million Euro bezahlt haben.(....)
05.10.2022 - 17:08 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Auch die im Hintergrund seit Monaten laufende Suche nach einem neuen Investor, der Windhorsts Anteile übernehmen könnte, führte dem Vernehmen nach bisher nicht in die Nähe eines Abschlusses. Kolportiert wird in informierten Kreisen allerdings auch, dass Windhorst seine Anteile für eine Summe veräußern würde, die deutlich unter dem damaligen Kaufpreis liegt.
05.10.2022 - 18:22 Uhr
Quelle: twitter.com
Als "kompletten Unsinn" tat die
@LarsWindhorst
-Seite den Artikel der
@FinancialTimes
über das 'Spygate' ab. Ein Blick in die Akten, die dem
@derspiegel
und
@EICnetwork
vorliegen, zeigt: #Windhorst|s Darstellung ist kaum zu halten:
@LarsWindhorst
-Seite den Artikel der
@FinancialTimes
über das 'Spygate' ab. Ein Blick in die Akten, die dem
@derspiegel
und
@EICnetwork
vorliegen, zeigt: #Windhorst|s Darstellung ist kaum zu halten:
Zitat von Bombateng
Nichts ist bisher ein Fakt, wir mutmaßen auf Grundlage eines FT Artikels.
Nichts ist bisher ein Fakt, wir mutmaßen auf Grundlage eines FT Artikels.
Es ist nicht nur auf Grundlage eines FT Artikels, sondern die Gerichtsakten liegen mehreren Medien sowie dem Verein vor. Der Spiegel hat so eben wieder was dazu veröffentlicht, siehe Quelle. Da müssten sich schon mehrere Medien sowie der Verein was aus den Fingern saugen. Die Sache scheint ziemlich eindeutig zu sein uns somit ist eine Zusammenarbeit mit Windhorst nicht mehr vorstellbar, auch wenn es mich freut, dass es Gegenbauer traf.
05.10.2022 - 18:25 Uhr
Quelle: www.bild.de
Kurz gesagt: Eine Neubewertung von Hertha BSC wird einen erheblichen geringeren Wert der KGaA ergeben, somit reduziert sich der Kaufpreis für Windhorsts Anteile deutlich.
Im Anschluss an diese Neubewertung hat Hertha BSC ein Vorkaufsrecht. Da der Kaufpreis spürbar niedriger sein wird, ist nicht ausgeschlossen, dass Hertha BSC selbst oder ein vom Klub favorisierter Investor die Anteile erwirbt.
Wenn Hertha nicht kauft, kann Windhorst einen Käufer bringen. Der Klub hat allerdings in den Verträgen mit Windhorst als auch in seiner KGaA-Satzung Regelungen getroffen, die bei einem Verkauf substantielle Ausschluss-Kriterien festlegen. So können etwa Vorbestrafte oder Steuersünder nicht die Anteile erwerben.
Grundsätzlich hat Hertha BSC ein Zustimmungsrecht beim Verkauf. Es bedarf also der Mitwirkung des Vereins, beim Verkauf. Allein kann Windhorst seine Anteile nicht veräußern.
...
Im Anschluss an diese Neubewertung hat Hertha BSC ein Vorkaufsrecht. Da der Kaufpreis spürbar niedriger sein wird, ist nicht ausgeschlossen, dass Hertha BSC selbst oder ein vom Klub favorisierter Investor die Anteile erwirbt.
Wenn Hertha nicht kauft, kann Windhorst einen Käufer bringen. Der Klub hat allerdings in den Verträgen mit Windhorst als auch in seiner KGaA-Satzung Regelungen getroffen, die bei einem Verkauf substantielle Ausschluss-Kriterien festlegen. So können etwa Vorbestrafte oder Steuersünder nicht die Anteile erwerben.
Grundsätzlich hat Hertha BSC ein Zustimmungsrecht beim Verkauf. Es bedarf also der Mitwirkung des Vereins, beim Verkauf. Allein kann Windhorst seine Anteile nicht veräußern.
...
Zitat von Bild
...Dass die Anteile an einen Investor gehen, den Hertha BSC grundsätzlich ablehnt, ist kaum vorstellbar. Die einfache Frage ist: Warum sollte sich ein Investor einkaufen, der vom Klub nicht gewollt ist – und anschließend die gleichen Probleme bekommen wie Windhorst?
Wie lange ein Verkaufs-Prozess dauern wird, ist nicht abzusehen. Bis dahin hat Windhorsts Tennor Group als Gesellschafter die Pflicht, am Geschäft von Hertha BSC mitzuwirken. Wie dies praktisch aussehen kann, ist derzeit kaum vorstellbar.
...Dass die Anteile an einen Investor gehen, den Hertha BSC grundsätzlich ablehnt, ist kaum vorstellbar. Die einfache Frage ist: Warum sollte sich ein Investor einkaufen, der vom Klub nicht gewollt ist – und anschließend die gleichen Probleme bekommen wie Windhorst?
Wie lange ein Verkaufs-Prozess dauern wird, ist nicht abzusehen. Bis dahin hat Windhorsts Tennor Group als Gesellschafter die Pflicht, am Geschäft von Hertha BSC mitzuwirken. Wie dies praktisch aussehen kann, ist derzeit kaum vorstellbar.
Für die Alarmisten.
06.10.2022 - 18:16 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Klinsmann, Drinks und immer wieder Zoff :Windhorst bei Hertha - eine Chronologie
Im Juni 2019 stieg Lars Windhorst beim Fußball-Bundesligisten ein. Seitdem ist sehr viel passiert.
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Im Juni 2019 stieg Lars Windhorst beim Fußball-Bundesligisten ein. Seitdem ist sehr viel passiert.
(....)
23.11.2022 - 13:08 Uhr
Quelle: m.bild.de
Während des Spiels Marokko gegen Kroatien gab die Süddeutsche Zeitung eine Hammer-Meldung für Fußball-Deutschland bekannt: Unternehmer Lars Windhorst (46) hat einen Käufer für seine Anteile an Bundesligist Hertha BSC gefunden
Angeblich hat Windhorst einen Käufer gefunden... da bin ich ja mal gespannt...
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