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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#81
21.03.2022 - 10:14 Uhr
Zitat von rossini
Zitat von OllyBSC

Zitat von rossini

Zitat von FCB-Desperado

Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.


Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.

Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.

@rossini Du nennst es Einfluss, ich nenne es Zusammenarbeit.

Die Kritik gegenüber Gegenbauer gibt es nicht erst seit heute. Und diese Kritik hat Lars Windhorst über die 2,5 Jahre mittlerweile auch wahrgenommen. Das nach all dieser Zeit irgendwann der Bogen überspannt ist und er an die Öffentlichkeit geht, ist absolut verständlich und zeigt, dass die Mitglieder, die Gegenbauer schon ewig kritisieren, gar nicht mal so falsch liegen.

Du kritisierst Lars Windhorst, ein anderer nennt sein Investment naiv. Alles legitim. Aber er selbst wusste, dass er keine Entscheidungsgewalt haben wird und hat auf Gesprächen zwischen Geschäftsmann und Geschäftsmann vertraut. Ja, kann naiv sein und du schriebst ein mal davon, dass Gegenbauer ihn schön gemolken hat. Allein diese Aussage zeigt mir, wie du scheinbar zu Investoren stehst. Ich als Mitglied hätte mir aber gewünscht, dass diese beiden Geschäftsmänner tatsächlich an einem Strang ziehen zum Wohle von Hertha BSC.

Das ist offensichtlich nicht passiert und Hertha BSC steht trotz der Investition am Tiefpunkt und die Stimmen gegen Gegenbauer werden jetzt wieder lauter. Das die Stimme eines Lars Windhorst natürlich wesentlich lauter ist bedeutet aber nicht, dass die Mitglieder von Hertha BSC jetzt einen Investor zum Präsidenten machen wollen.


Natürlich verstehe ich die Kritik an Gegenbauer.
Aber Zusammenarbeit? Welche Zusammenarbeit meinst Du denn konkret. LW hat für Anteile Geld bezahlt und wollte sportlichen Erfolg. Erhalten hat er Anteile. Den sportlichen Erfolg hat er nicht erhalten.
Aber wie sieht diese Zusammenarbeit denn nun konkret aus? Soll LW sein Okay zu Transfers geben? Oder soll der nächste Hertha-Trainer aus dem Kreis seiner Buddies kommen? Hätte der Lars dann gesagt... ah... holt mal lieber nicht den Lukebakio? Der kann nix? Wie muss ich mir das vorstellen?
Möchte Herr Windhorst einmal im Monat einen Report kriegen, was mit "seinem" Geld so passiert? Ist denn keiner seiner Vertreter mehr im Aufsichtsrat? Dazu macht man das doch... man erhält so Einblick in die Dinge, die (ab einer gewissen Größenordnung) ablaufen.

Er meint nicht "Zusammenarbeit". Er will Erfolg. Und wenn Du ihn nicht hast, bist Du gefeuert.
Nur mit dem Unterschied, dass er keine Firma gekauft hat und niemanden feuern kann. Natürlich wär er gerne derjenige, der sagt, wo's lang geht.
Und die Drohung mit dem Stopp der Investitionen singt sein Lied laut und deutlich.

Und da Du meine Einstellung zu Investitionen angesprochen hast: Ich bevorzuge eher institutionell aufgestellte Investoren. Diese "starker Mann gibt schwachem Verein Geld"-Art der Investoren geht eigentlich immer schief und ist demnach persönlich bei mir auch schlecht beleumundet.
Aber es geht immer ums Verhalten. Es ist in Deutschland nun mal so, dass es 50+1 gibt und ich befürworte das. Gib Dein Geld, wenn Du zu viel davon hast und sonne Dich im Glanz der Öffentlichkeit wenn Du magst. Erhalte Werbewirksamkeit im Gegenzug und ggf. Popularität.
Aber Finger weg von den Entscheidungsprozessen in den Vereinen.
Die Deutschen Bundesligavereine sollen nicht dazu benutzt werden, Geld damit zu verdienen.
Kann ja jeder so sehen, wie er das will.

Und wo wir gerade dabei sind... hab ich doch erst neulich wieder gelesen, wie Investor Kühne die Entscheider beim HSV in einen Sack steckte und draufprügelte, weil die alle keine Ahnung haben und nicht machen, was er will. LW klingt inzwischen auch so...

Und dsss er die Öffentlichkeit nutzt, um zu bekommen, was er gerne hätte - und ganz nebenbei versucht, die Hertha-Mitglieder dazu zu instrumentalisieren - das geht halt gar nicht. Das hat auch nichts mehr mit Investorentum zu tun. Naja, ich schalt jetzt mal DAZN ein, Ihr Lieben. Enough said...

Hertha BSC ist mehr als nur eine Profimannschaft im Fußball. Logischerweise soll er nicht über Spielertransfers entscheiden und das hat er auch nicht getan. Es geht um betriebswirtschaftliche/geschäftliche Zusammenarbeit und die Expertise von Lars Windhorst, Tennor und seinem Netzwerk kann und muss Hertha doch nutzen wollen. Hertha BSC muss sich in sämtlichen Bereichen weiterentwickeln, nicht nur im sportlichen. Von außen sowas zu konkretisieren ist unmöglich und das weißt du.

Ich bin was 50+1 betrifft wirklich sehr zwiegespalten und es gibt viele Argumente pro und contra. Deine restliche Meinung sei dir gegönnt, teile ich aber nur bedingt.

Lars Windhorst hat über die vergangenen 2,5 Jahre Einblicke erhalten und jetzt auch verstanden, auf welcher Position eine Veränderung am wichtigsten ist. Das wissen und wollen schon sehr lange sehr viele Herthaner, auch wenn es bislang nicht gereicht hat, ihn abzuwählen bzw. nicht erneut zu wählen. Die Tendenz ist aber steigend und somit ist der Auftritt vom Investor auch für die Mitglieder ein passendes Instrument gewesen, weitere Stimmen gegen Gegenbauer zu sammeln.

Und bevor du es falsch verstehst. Es geht nicht darum, eine Investoren-Marionette als Präsidenten zu wählen. Das wird kaum jemand tun. Gegen Gegenbauer zu sein bedeutet nicht, für einen Investor mit Entscheidungsgewalt zu sein.
Lars Windhorst |#82
21.03.2022 - 11:33 Uhr
Zitat von OllyBSC
Zitat von rossini

Zitat von OllyBSC

Zitat von rossini

Zitat von FCB-Desperado

Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.


Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.

Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.

@rossini Du nennst es Einfluss, ich nenne es Zusammenarbeit.

Die Kritik gegenüber Gegenbauer gibt es nicht erst seit heute. Und diese Kritik hat Lars Windhorst über die 2,5 Jahre mittlerweile auch wahrgenommen. Das nach all dieser Zeit irgendwann der Bogen überspannt ist und er an die Öffentlichkeit geht, ist absolut verständlich und zeigt, dass die Mitglieder, die Gegenbauer schon ewig kritisieren, gar nicht mal so falsch liegen.

Du kritisierst Lars Windhorst, ein anderer nennt sein Investment naiv. Alles legitim. Aber er selbst wusste, dass er keine Entscheidungsgewalt haben wird und hat auf Gesprächen zwischen Geschäftsmann und Geschäftsmann vertraut. Ja, kann naiv sein und du schriebst ein mal davon, dass Gegenbauer ihn schön gemolken hat. Allein diese Aussage zeigt mir, wie du scheinbar zu Investoren stehst. Ich als Mitglied hätte mir aber gewünscht, dass diese beiden Geschäftsmänner tatsächlich an einem Strang ziehen zum Wohle von Hertha BSC.

Das ist offensichtlich nicht passiert und Hertha BSC steht trotz der Investition am Tiefpunkt und die Stimmen gegen Gegenbauer werden jetzt wieder lauter. Das die Stimme eines Lars Windhorst natürlich wesentlich lauter ist bedeutet aber nicht, dass die Mitglieder von Hertha BSC jetzt einen Investor zum Präsidenten machen wollen.


Natürlich verstehe ich die Kritik an Gegenbauer.
Aber Zusammenarbeit? Welche Zusammenarbeit meinst Du denn konkret. LW hat für Anteile Geld bezahlt und wollte sportlichen Erfolg. Erhalten hat er Anteile. Den sportlichen Erfolg hat er nicht erhalten.
Aber wie sieht diese Zusammenarbeit denn nun konkret aus? Soll LW sein Okay zu Transfers geben? Oder soll der nächste Hertha-Trainer aus dem Kreis seiner Buddies kommen? Hätte der Lars dann gesagt... ah... holt mal lieber nicht den Lukebakio? Der kann nix? Wie muss ich mir das vorstellen?
Möchte Herr Windhorst einmal im Monat einen Report kriegen, was mit "seinem" Geld so passiert? Ist denn keiner seiner Vertreter mehr im Aufsichtsrat? Dazu macht man das doch... man erhält so Einblick in die Dinge, die (ab einer gewissen Größenordnung) ablaufen.

Er meint nicht "Zusammenarbeit". Er will Erfolg. Und wenn Du ihn nicht hast, bist Du gefeuert.
Nur mit dem Unterschied, dass er keine Firma gekauft hat und niemanden feuern kann. Natürlich wär er gerne derjenige, der sagt, wo's lang geht.
Und die Drohung mit dem Stopp der Investitionen singt sein Lied laut und deutlich.

Und da Du meine Einstellung zu Investitionen angesprochen hast: Ich bevorzuge eher institutionell aufgestellte Investoren. Diese "starker Mann gibt schwachem Verein Geld"-Art der Investoren geht eigentlich immer schief und ist demnach persönlich bei mir auch schlecht beleumundet.
Aber es geht immer ums Verhalten. Es ist in Deutschland nun mal so, dass es 50+1 gibt und ich befürworte das. Gib Dein Geld, wenn Du zu viel davon hast und sonne Dich im Glanz der Öffentlichkeit wenn Du magst. Erhalte Werbewirksamkeit im Gegenzug und ggf. Popularität.
Aber Finger weg von den Entscheidungsprozessen in den Vereinen.
Die Deutschen Bundesligavereine sollen nicht dazu benutzt werden, Geld damit zu verdienen.
Kann ja jeder so sehen, wie er das will.

Und wo wir gerade dabei sind... hab ich doch erst neulich wieder gelesen, wie Investor Kühne die Entscheider beim HSV in einen Sack steckte und draufprügelte, weil die alle keine Ahnung haben und nicht machen, was er will. LW klingt inzwischen auch so...

Und dsss er die Öffentlichkeit nutzt, um zu bekommen, was er gerne hätte - und ganz nebenbei versucht, die Hertha-Mitglieder dazu zu instrumentalisieren - das geht halt gar nicht. Das hat auch nichts mehr mit Investorentum zu tun. Naja, ich schalt jetzt mal DAZN ein, Ihr Lieben. Enough said...

Hertha BSC ist mehr als nur eine Profimannschaft im Fußball. Logischerweise soll er nicht über Spielertransfers entscheiden und das hat er auch nicht getan. Es geht um betriebswirtschaftliche/geschäftliche Zusammenarbeit und die Expertise von Lars Windhorst, Tennor und seinem Netzwerk kann und muss Hertha doch nutzen wollen. Hertha BSC muss sich in sämtlichen Bereichen weiterentwickeln, nicht nur im sportlichen. Von außen sowas zu konkretisieren ist unmöglich und das weißt du.

Ich bin was 50+1 betrifft wirklich sehr zwiegespalten und es gibt viele Argumente pro und contra. Deine restliche Meinung sei dir gegönnt, teile ich aber nur bedingt.

Lars Windhorst hat über die vergangenen 2,5 Jahre Einblicke erhalten und jetzt auch verstanden, auf welcher Position eine Veränderung am wichtigsten ist. Das wissen und wollen schon sehr lange sehr viele Herthaner, auch wenn es bislang nicht gereicht hat, ihn abzuwählen bzw. nicht erneut zu wählen. Die Tendenz ist aber steigend und somit ist der Auftritt vom Investor auch für die Mitglieder ein passendes Instrument gewesen, weitere Stimmen gegen Gegenbauer zu sammeln.

Und bevor du es falsch verstehst. Es geht nicht darum, eine Investoren-Marionette als Präsidenten zu wählen. Das wird kaum jemand tun. Gegen Gegenbauer zu sein bedeutet nicht, für einen Investor mit Entscheidungsgewalt zu sein.


Ich stimme Olly hier zu.
Und um mal kurz und knapp auf die Nachfrage von @rossini einzugehen: Zum Thema Zusammenarbeit, da geht es einfach ganz klar um einen Wissensaustausch. Man hat da einen Investor, der weiß wie Großkonzerne gestrickt sind, wie man sie aufbaut (und jaa auch wie man sie wieder crasht). Trotzdem haben er uns sicher seine Kontakte genügend wissen zur Verfügung zu stellen, dass dem Verein nutzen kann. Und auf diesem fußt die geforderte Zusammenarbeit. Das hat nichts damit zu tun, dass LW da GO, CEO, Präsident oder Facility Manager werden will. Es geht um die Kommunikation miteinander, um den Verein und damit natürlich das Investment voranzubringen. Aus diesen Gründen hatte sich LW auch immer Fußball-nahe Berater zugelegt, weil er davon keine Ahnung hat. Da wollte er sicher neu eingreifen. Aber er wollte den Verein und dessen Strukturen voranbringen, nicht mehr und nicht weniger. Dass er sich diese Zusammenarbeit anders vorgestellt hatte war sein guter Glaube zu Beginn. Ihn jetzt aber wegen seiner Person als machtgierigen privaten Investor zu sehen, der das Schiff am liebsten selbst steuern will, das ist einfach richtiger Unsinn. Lange genug war unser so schlimmer Investor ganz ganz still. Ich denke einige Stimmen hier im Forum wären da Charaktere die eher schon Preetz und Gegenbauer vom Hof gejagt hätten. Also wieso dann diese Kritik nun an LW?

Gemeinsam kann man so ein Projekt voranbringen. Und ich denke LW hat am Anfang deutlich signalisiert, dass er die nötige Geduld mitbringt, solange mit dem Geld auch gut umgegangen wird. Jetzt wo er sieht wie damit umgegangen wurde verstehe ich auch, dass er keine Geduld mehr hat!
Auch der Zeitpunkt dies anzusprechen ist jetzt vor der MV völlig legitim und richtig! Es kann mir keiner sagen, dass irgendeinen Spieler dieses Thema überhaupt interessiert oder beeinflusst in seiner Leistung. Von daher verstehe ich die Kritik daran überhaupt nicht.
Es wird einfach Zeit dass Gegenbauer seinen Hut nimmt!

•     •     •

Sinn macht was Spaß macht!

Lars Windhorst |#83
21.03.2022 - 13:50 Uhr
Gegenbauer ist seit 2008 Präsident und hat bei allen wichtigen Themen versagt.

Weder hat der Verein eine Perspektive auf ein eigenes Stadion noch wurde in den letzten 10 Jahren seriös gewirtschaftet. Ohne das viele Geld von Tennor wären in der Corona Zeit die Lichter komplett ausgegangen.

Gegenbauer muss definitiv weg und eine neue Führung her. Ansonsten verrottet Hertha immer weiter und erhält keine Zukunftsperspektive.

Das Thema ist überhaupt kein Windhorst Thema sondern ein Gegenbauer Thema.

•     •     •

********** Wir sind Wacker - Sendlings # 1 **********
===========================================
Lars Windhorst |#84
21.03.2022 - 15:30 Uhr
Nach dieser Äußerung muss eigentlich der Verein reagieren und Kruse sofort aus dem "Fahnenträger"-Projekt rausnehmen - wie kann man denn bitte so etwas sagen?
Als Windhorst musst du doch verzweifeln an diesem Verein und seine Akteuren. Sowohl an denen mit Funktion als auch an denen die "repräsentieren" sollen.
Lars Windhorst |#85
21.03.2022 - 15:38 Uhr
Zitat von Berlin71
Da jetzt ja auch immer wieder der eine User dem anderen User Naivität u.ä. vorwirft doch mal einige Worte zu den Fakten.
Gegenbauer ist jetzt seit Jahren unser Präsident und hat es nicht geschafft mit Schiller eine finanziell gute Basis zu schaffen. Die Verbindlichkeiten sind immer gewachsen und nur durch verschiedene Investoren aufgefangen worden. Gleichzeitig ist sportlich im Mittelmass der 1. Liga agiert worden, seit 2 Jahren droht der sportliche Abstieg. Das löst selbstverständlich Kritik an Gegenbauer und Schiller aus.

Keine "finanziell gute Basis" geschafften ist ja mal eine maßlose Untertreibung. Es wurde überhaupt keine Basis geschafften. Ohne den Verkauf von Anteilen bzw. Kapitalerhöhungen wären hier die Lichter schon lange aus. Und dieses Handeln löst nicht nur Kritik, sondern völlig zurecht auch Rücktrittsforderungen aus.

Zitat von Berlin71

Windhorst ist mit großem Investment eingestiegen und hat zuerst keinen Anspruch auf nennenswerte Mitsprache gestellt. Er hat Sitze im Aufsichtsrat, die seinem Investment entsprechen. Über dieses Gremien bestimmt er die Geschicke der KGaA mit.
Windhorst war zu jeder Zeit über die Ausgaben informiert bzw. hätte sich informieren können wie ein User hier belegt hat.
Wir sind aktuell in einer sportlich schwierigen Situation mit der Gefahr des Abstiegs; das hat wirtschaftliche Auswirkungen. Das macht unruhig - sowohl die Geschäftsführer als auch den Investor.
Der Investor hatte bestimmt die Idee mit seiner Investition zumindest buchmäßig Geld zu verdienen, bei einem Abstieg, verbunden mit einem Wertverlust des Vereins, ist diese Vision auf Jahre hinaus nicht mehr erreichbar.
Und wenn der Verein im schlimmsten Fall irgendwann vor der Insolvenz stehen sollte ist die Investition für die Tonne. Das macht den Investor nervös.
Kann ich verstehen, aber was mache ich dann ?
Ich versuche mit der Geschäftsführung entweder direkt oder über die Gremien (Aufsichtsrat) zu reden und eine mittelfristige Planung zu entwerfen, die auch Plan B (2. Liga) mit einschließt.
Was tue ich nicht: Ich gehe mit Konflikten innerhalb der Geschäftsführung oder in den Gremien nicht an die Öffentlichkeit, denn ich weiß, noch mehr Unruhe in dieser Situation verträgt der Verein nicht.
Stattdessen: Den Konflikt öffentlich mache ich nach Abschluß der Saison, auf der MGV im Mai. Eventuell schon zu dem Zeitpunkt, wo die sportliche Situation geklärt ist. Dann habe ich noch genügend Zeit zu einer Neuausrichtung des Vereins (was ist eigendlich mit "Gold-Else" geworden ??)
Wenn Windhorst zum jetzigen Zeitpunkt randalierend an die Öffentlichkeit geht ist das schlicht und ergreifend vereinsschädigendes Verhalten.
Wenn Windhorst Ideen, Visionen hat - soll er sie präsentieren. Einfach aus einer Enttäuschung oder Furcht heraus den Präsidenten abschießen zu wollen, ist keine Lösung. Eine Lösung wäre einen geeigneten Gegenkandidaten zu präsentieren, der mit seinen Visionen in die Diskussion geht. Das aber bitte nach Klärung der sportlichen Situation.

Im Mai ist es doch viel zu spät für einen Antrag gegen das Präsidium bei der MV oder wie stellst du dir das vor?
Was soll jetzt ein Gegenkandidat? Es gibt doch überhaupt keine Wahl. Für die muss erstmal Gegenbauer die Größe haben und zurücktreten. Das hätte er aber auch eigentlich schon machen müssen, als er ohne Gegenkanidaten gerade mal noch 54 % der Stimmen erhalten hat.
Und interne Kritik gibt es vermutlich schon die letzten Jahre. Da diese keinen Erfolg hatten, muss das jetzt über die Öffentlichkeit geschehen. Und es ist auch gut, dass jetzt in der sportlichen Krise nicht nur die Namen Korkut und Bobic durch die Medien geistern, sondern auch mal der Kopf des Fisches. Wenn man bis Mai wartet, bleibt Gegenbauer weiterhin in der nächsten Saison Präsident und behindert eine erfolgreiche Nausausrichtung. Jetzt ist genauer der richtige Zeitpunkt für die öffentliche Thematisierung von Gegenbauers "Erfolgen" in seiner Amtszeit. Dazu noch einen Magath als Trainer, der den Rest des Medieninteresses auf sich zieht, passt doch perfekt. So ruhig und fokussiert konnte die Mannschaft vermutlich schon lange nicht mehr arbeiten.
Lars Windhorst |#86
21.03.2022 - 16:14 Uhr
Zitat von exsample
Über Kruse hier aufs schärfste draufhauen, aber einen Windhorst, der in schwerer Situation dem Verein jetzt beständig jede Woche ans Bein pinkelt abfeiern.

Stimmt, da Windhorst natürlich wie Kruse in den Medien anfängt die Leute zu beleidigen. augen-zuhalten

Und wann hätte Windhorst seinen Unmut über die Führung den kund tun sollen? Nach der Saison? Man muss bedenken, dass die Mitgliederversammlung direkt nach Saisonende stattfindet und ein entsprechender Antrag seitens der Mitglieder zehn Tage vorher gestellt werden muss. Dazu kommt noch die Zeit, diesen entsprechend vorzubereiten. Einen passenden Zeitpunkt gibt es also gar nicht. Hätte Windhorst sich später geäußert, wäre das mitten während des Saisonfinales passiert, was ein bedeutend schlechterer Zeitpunkt wäre. Da ist der jetzige vor der Länderspielpause schon relativ passend.
Lars Windhorst |#87
21.03.2022 - 16:22 Uhr
Zitat von exsample
Über Kruse hier aufs schärfste draufhauen, aber einen Windhorst, der in schwerer Situation dem Verein jetzt beständig jede Woche ans Bein pinkelt abfeiern.

Sorry der Beitrag kann nicht wirklich dein ernst sein.
Was hat Kruse für Hertha geleistet und was Windhorst.
Als Stürmer war er mehr schlecht als recht.
Ohne Windhorst wäre bei deinem Verein Hertha sofern er dies ist pleite und die Lichter wären aus.
Das Windhorst hinterfragt was mit 375 Mios passiert ist, ist legitim!
Das er darauf von seiten Herthas keine Antwort bekommt lässt tief blicken!
Kruse ist der Zwerpinscher von Gegenbauer der sich immer zu Wort meldet wenn es gegen diesen geht.
Die Art und Weise ist mehr als peinlich aber zeigt was er für einen Charakter hat und zwar unterste Schublade!

•     •     •

„Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben!“
Lars Windhorst |#88
21.03.2022 - 16:39 Uhr
Ich finde es durchaus legitim, wie LW darauf aufmerksam macht, dass er bereit ist mehr Geld zu investieren, sobald Leute mit mehr Ambitionen im Präsidium sitzen.
So hat doch jetzt jedes Mitglied die Möglichkeit sich zu entscheiden:
a) mit Gegenbauer in den Bankrott
oder
b) mit Mr. X einen Neuanfang angehen, der finanziell unterstützt wird.

Eigentlich ist die Entscheidung leicht.

•     •     •

Most people do not listen with the intent to understand, they listen with the intent to reply ...
Lars Windhorst |#89
21.03.2022 - 17:13 Uhr
Zitat von Begabtes_Kind
Lars Windhorst hat den vollen Gegenwert für seine 374 Mio. Euro erhalten. Der Vertrag wurde von beiden Seiten umfänglich erfüllt. Er hat Anteile erworben und erhalten, um es einfach auszudrücken, und dadurch Sitze im Aufsichtsrat der KGaA.
Punkt.

Mir ist nicht bekannt, dass vertraglich darüberhinaus Tennor ein Recht erhalten hätte über die Gelder für die Anteile mitzuverfügen. Und wenn Lars Windhorst jetzt hinterher heult und sagt, dafür war das Geld nicht gedacht, nicht für Schuldentilgung und dann noch drauflegt und die Leute anpin...t, denen er das Geld auf den Tisch gelegt hat, dann ist das in etwa so intelligent wie Anteile an einer Bäckerei zu erwerben und sich dann zu beschweren, wenn der Bäckermeister von dem Geld in Urlaub fliegt, statt es wieder in die Bäckerei zu stecken. Da kannste dann Mimimi singen bis nachts um drei. Und genau das macht der Lars im Moment. Mimimi!!! Weil ihm dämmert, dass sein Investment in Gefahr ist. Mimimi!!!

Das paradoxe an der Sache ist, dass er sogar inhaltlich Recht hat, wenn er Gegenbauer und sein Gefolge kritisiert. Steffen Rohr hat gut dargelegt warum. Aber Lars Windhorst ist nicht die Lösung. Die Lösung muss aus dem Verein kommen.


Was schreibst du eigentlich für Müll?
Windhorst wollte nicht mitverfügen, sondern lediglich wissen was mit den 375 Mios gemacht wurde.
Dies ist auch sein gutes Recht.
Was und wofür die Gelder genommen werden sollten ob mündlich oder schriftlich festgehalten kannst du nicht wissen aber trotzdem machst du hier auf oberschlau!
Des weiteren hat er nicht rumgeheult das machst du sondern er hat seine Sicht der Dinge geschildert genauso wie es Gegenbauer selber macht mit der Aussage" Windorst redet über Hertha, wir reden für Hertha!
Was ehrlich gesagt extrem großkotzig ist und zeigt das er völlig an der Realität vorbei lebt!
Das er jetzt seinen Zwergpinscher noch losgelassen hat sagt doch alles.

•     •     •

„Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben!“
Lars Windhorst |#90
21.03.2022 - 17:33 Uhr
Zitat von Begabtes_Kind

Zitat von Tropper

Windhorst wollte nicht mitverfügen, sondern lediglich wissen was mit den 375 Mios gemacht wurde.
Dies ist auch sein gutes Recht.

Denkst Du, dass Hertha ihm ein Recht verweigert, welches er durch den Kauf der Anteile inne hat?
Warum fordert er dies dann nicht mit Hilfe eines RA ein?

Ansonsten bitte ich recht höflich um einen anderen Ton mir gegenüber.


Sag mal gehts noch?! Verstehst du eigentlich worum sich diese Diskussion und die Forderungen drehen?
Klar hat er seine Anteile erhalten, rechtlich ist alles klar. Aber wie dämlich ist es denn bitte vom Verein eine helfende Hand wegzuschlagen?!? Du schlägst eine helfende Hand weg, die dir das Leben rettet und rennst wieder Richtung Abgrund. Wer hier noch auf Gegenbauers Seite steht oder irgendwie nicht verstehen kann worum es hier wirklich geht, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen.

Und was Kruse diese “ Pfeife “ sich da hinsetzt und für ein Zeug labert .. der gehört eigentlich aus dem Verein ausgeschlossen. Sowas von unsachlich gegen jemanden zu schießen ist einfach unterste Schublade.. vor allem gegen jemanden der dem Verein mit seinem Geld was gutes getan hat und diesen auch unterstützen wollte. Aber um ehrlich zu sein erwarte ich von dem auch garnichts..

•     •     •

Sinn macht was Spaß macht!


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bombateng am 21.03.2022 um 17:35 Uhr bearbeitet
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