Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
20.03.2022 - 13:00 Uhr
Die Diskrepanz zwischen den Einnahmen und Ausgaben in Balance zu bekommen ist das wichtigste Feld im Verein derzeit, denke ich. Dann macht man sich unabhängig und hat die Möglichkeit selber seine Zukunft zu gestalten ohne größere Abhängigkeiten von außen.
Dieses Feld ist schon viel länger im Ungleichgewicht, auch schon vor dem Einstieg von Lars Windhorst. Um hier mehr Balance hinzubekommen sind meines Erachtens ein paar Aspekte mehr oder weniger wichtig, die wir selber gestalten können:
- Senkung der Personalkosten und eine Kaderplanung, die danach handelt. Meiner Wahrnehmung nach sind wir da mitten dabei.
- Bau und Betreiben eines eigenen finanzierten Stadions, mit den damit verbundenen Möglichkeiten (Vermietung, Marketing, Merchandising, ...)
- Ein vertrauensbildendes Auftreten als Unternehmen nach außen hin und damit verbundene Attraktivität für externe Partner.
...
Wenn der Verein eine Balance zwischen den Einnahmen und Ausgaben hat, dann ist es leichter jemanden wie Lars Windhorst abzuholen und mitzunehmen. Einen Investor, der den Verein nicht als Verein sieht, sondern als Unternehmen und sich auf entsprechende Weise einbringen möchte. Windhorst hat sich mit Hertha für ein Sport- und Entertainmentunternehmen als Investment entschieden und ich fürchte, er hat dabei ausgeblendet, dass es sich um einen Sportverein handelt. Gegenbauer ist Präsident eines Sportvereins mit vielen Abteilungen und es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Kultur in solch einem Gebilde von einem renditeorientierten Unternehmen unterscheidet.
Unser Präsident sitzt an der Schnittstelle der ausgegliederten Profiabteilung und dem e. V., mit 40.000 Mitgliedern, einer Kegelabteilung, Tischtennis, ... . Wir sind nicht wie RB Leipzig.
Deshalb halte ich es für zerstörerisch, sollte die Denkweise des Investors die Ausrichtung des Gesamtvereins bestimmen. So hilfreich Windhorst sein könnte, so wichtig finde ich, dass wir ein unabhängiges Präsidium haben, dass professionell geführt wird, moderieren kann, Windhorst einbinden und ihm gleichzeitig Grenzen setzen.
Zurecht stellt Windhorst nun die Frage, ob Gegenbauer dafür der richtige ist. Zugleich aber hat Windhorst bisher selber einen katastrophlaen Eindruck als Investor hinterlassen.
Wir sind in einer schwierigen Situation und drohen zwischen Windhorst und Gegenbauer dauerhaft in einem Konfliktfeld zu landen. Beide zeigen derzeit wenig soziale Kompetenz. Gegenbauer genauso wie Windhorst, oder?
Dieses Feld ist schon viel länger im Ungleichgewicht, auch schon vor dem Einstieg von Lars Windhorst. Um hier mehr Balance hinzubekommen sind meines Erachtens ein paar Aspekte mehr oder weniger wichtig, die wir selber gestalten können:
- Senkung der Personalkosten und eine Kaderplanung, die danach handelt. Meiner Wahrnehmung nach sind wir da mitten dabei.
- Bau und Betreiben eines eigenen finanzierten Stadions, mit den damit verbundenen Möglichkeiten (Vermietung, Marketing, Merchandising, ...)
- Ein vertrauensbildendes Auftreten als Unternehmen nach außen hin und damit verbundene Attraktivität für externe Partner.
...
Wenn der Verein eine Balance zwischen den Einnahmen und Ausgaben hat, dann ist es leichter jemanden wie Lars Windhorst abzuholen und mitzunehmen. Einen Investor, der den Verein nicht als Verein sieht, sondern als Unternehmen und sich auf entsprechende Weise einbringen möchte. Windhorst hat sich mit Hertha für ein Sport- und Entertainmentunternehmen als Investment entschieden und ich fürchte, er hat dabei ausgeblendet, dass es sich um einen Sportverein handelt. Gegenbauer ist Präsident eines Sportvereins mit vielen Abteilungen und es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Kultur in solch einem Gebilde von einem renditeorientierten Unternehmen unterscheidet.
Unser Präsident sitzt an der Schnittstelle der ausgegliederten Profiabteilung und dem e. V., mit 40.000 Mitgliedern, einer Kegelabteilung, Tischtennis, ... . Wir sind nicht wie RB Leipzig.
Deshalb halte ich es für zerstörerisch, sollte die Denkweise des Investors die Ausrichtung des Gesamtvereins bestimmen. So hilfreich Windhorst sein könnte, so wichtig finde ich, dass wir ein unabhängiges Präsidium haben, dass professionell geführt wird, moderieren kann, Windhorst einbinden und ihm gleichzeitig Grenzen setzen.
Zurecht stellt Windhorst nun die Frage, ob Gegenbauer dafür der richtige ist. Zugleich aber hat Windhorst bisher selber einen katastrophlaen Eindruck als Investor hinterlassen.
Wir sind in einer schwierigen Situation und drohen zwischen Windhorst und Gegenbauer dauerhaft in einem Konfliktfeld zu landen. Beide zeigen derzeit wenig soziale Kompetenz. Gegenbauer genauso wie Windhorst, oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Begabtes_Kind am 20.03.2022 um 13:02 Uhr bearbeitet
20.03.2022 - 13:34 Uhr
Wenn man bedenkt, welche Riesensumme der Verein von Lars Windhorst verbrannt hat, dann finde ich es eher bemerkenswert, dass er überhaupt so lange so still gehalten hat. 375 Millionen, das sind keine Peanuts. Von Machtübernahme kann bislang überhaupt keine Rede sein Er stellt weder sich selbst, noch sonst jemanden zur Wahl. Wo ist das ein Versuch, sich irgendwo reinzudrängen? Windhorst hat ganz sicher Interesse am sportlichen und somit am finanziellen Erfolg des Vereins. So, wie wir hier. Das hat Gegenbauer sicher auch, aber Gegenbauer hat nun wirklich immer wieder bewiesen, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. Seine Präsidentschaft ist geprägt von sportlichem Versagen und er war nahezu jederzeit näher, an der Insolvenz, als an der Gesundung. Man kann es nicht anders sagen: Gegenbauer hat als Präsident von Hertha BSC versagt.
Dass der Investor für sein Geld ein verantwortungsvolleres Präsidium inklusive eines Präsidenten haben möchte sollte in unser aller Sinn sein.
Das wird weiter zu evaluieren sein, aber bis hier und jetzt verstehe ich Windhorst und bewundere eher seinen Langmut.
Dass der Investor für sein Geld ein verantwortungsvolleres Präsidium inklusive eines Präsidenten haben möchte sollte in unser aller Sinn sein.
Das wird weiter zu evaluieren sein, aber bis hier und jetzt verstehe ich Windhorst und bewundere eher seinen Langmut.
20.03.2022 - 15:26 Uhr
Zitat von rossini
Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.
Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.
Zitat von FCB-Desperado
Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.
Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.
Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.
Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.
@rossini Du nennst es Einfluss, ich nenne es Zusammenarbeit.
Die Kritik gegenüber Gegenbauer gibt es nicht erst seit heute. Und diese Kritik hat Lars Windhorst über die 2,5 Jahre mittlerweile auch wahrgenommen. Das nach all dieser Zeit irgendwann der Bogen überspannt ist und er an die Öffentlichkeit geht, ist absolut verständlich und zeigt, dass die Mitglieder, die Gegenbauer schon ewig kritisieren, gar nicht mal so falsch liegen.
Du kritisierst Lars Windhorst, ein anderer nennt sein Investment naiv. Alles legitim. Aber er selbst wusste, dass er keine Entscheidungsgewalt haben wird und hat auf Gesprächen zwischen Geschäftsmann und Geschäftsmann vertraut. Ja, kann naiv sein und du schriebst ein mal davon, dass Gegenbauer ihn schön gemolken hat. Allein diese Aussage zeigt mir, wie du scheinbar zu Investoren stehst. Ich als Mitglied hätte mir aber gewünscht, dass diese beiden Geschäftsmänner tatsächlich an einem Strang ziehen zum Wohle von Hertha BSC.
Das ist offensichtlich nicht passiert und Hertha BSC steht trotz der Investition am Tiefpunkt und die Stimmen gegen Gegenbauer werden jetzt wieder lauter. Das die Stimme eines Lars Windhorst natürlich wesentlich lauter ist bedeutet aber nicht, dass die Mitglieder von Hertha BSC jetzt einen Investor zum Präsidenten machen wollen.
20.03.2022 - 15:33 Uhr
Zitat von rossini
Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.
Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.
Zitat von FCB-Desperado
Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.
Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.
Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.
Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.
Sicherlich hat Windhorst vor, Einfluss auf die Mitglieder auszuüben, sonst hätte er sich nicht derart deutlich in der Öffentlichkeit geäußert.
Allerdings kann ich ihn durchaus verstehen. Er sieht, dass er rund 375€ in den Verein gepumpt hat und das Geld nun fast vollständig weg ist. Das ist sicherlich auch zu einem großen Teil Corona geschuldet, hauptsächlich aber der Inkompetenz der Führungsebene.
In der Öffentlichkeit hieß es seitens der Geschäftsführung, man wolle sich etwas aufbauen und den "Big-City-Club-Gedanken" nicht mittragen, zumindest nicht aktuell. Das sind zwar schöne Worte, aber die Realität sah ganz anders aus. Man hat sich innerhalb eines Winters zum "Transferweltmeister" gekrönt und wollte offensichtlich besser gestern als heute eine Mannschaft auf den Platz schicken, die um Europa mitspielt.
Was ist passiert? Man hat überteuerte Spieler verpflichtet und dabei die eigentlichen, fast schon traditionellen Probleme auf den Außenpositionen nicht beheben können. Somit hat man aus einer durchschnittlichen, aber intakten Mannschaft ein inhomogenes Team gebastelt, das teilweise eine ordentliche Qualität hat, aber in der Gemeinschaft so nicht funktioniert.
Nun ist das Geld innerhalb kürzester Zeit weg und die Mannschaft unausgewogen zusammengestellt. Dafür tragen Preetz und in Teilen auch Bobic die Verantwortung - all das sollte aber nicht ohne die Namen Schiller und Gegenbauer erwähnt werden, die als Geschäftsführer Finanzen und Präsident von Hertha BSC das Wohl des Vereins zu jederzeit im Blick haben sollten. Selbiges wurde aber aus den besagten Gründen nur unzureichend getan.
Ganz ehrlich, ich bin sehr überrascht darüber, dass Windhorst sich so lange zurückgehalten hat. Sein Geld wurde verbrannt, weil die Geschäftsführung von Hertha so ziemlich alles falsch gemacht hat. Jedenfalls hat sie alles andere als nachhaltig agiert.
Windhorst sagt, dass er uns weiter unterstützen wird, wenn er nicht mehr mit Gegenbauer arbeiten muss. Einem Verein, der wieder mal auf finanzielle Hilfen angewiesen ist.
Man kann über Windhorst und seine Vergangenheit bzw. sein Auftreten in vielen Fällen denken, was man möchte. Dass er seine Unzufriedenheit öffentlich kundtut und damit auch die Mitglieder - die immerhin Einfluss auf Wahlen und Anträge haben - zu etwas animiert, ist aber aus meiner Sicht verständlich.
Übrigens finde ich auch den Zeitpunkt nicht falsch gewählt. Das sind Themen, die die Geschäftsführung des Vereins betreffen und auf den normalen Trainings- bzw. Spielbetrieb keinerlei Einfluss haben dürften.
20.03.2022 - 17:13 Uhr
Zitat von Nosebear
Danke Lars das du nach den positiven Nachrichten gestern direkt wieder aus Eigennutz (dem Typen liegt nur was am Geld, nicht am Verein) alles wieder weghaust. Anscheinend ist dir ein dir höriger 2. Ligist lieber als ein Erstligist der sich nicht von dir reinreden lässt.
Danke Lars das du nach den positiven Nachrichten gestern direkt wieder aus Eigennutz (dem Typen liegt nur was am Geld, nicht am Verein) alles wieder weghaust. Anscheinend ist dir ein dir höriger 2. Ligist lieber als ein Erstligist der sich nicht von dir reinreden lässt.
Man wie kann man so engstirnig sein wie du. Die MV ist in einem Monat und der Verein droht auf Dauer kaputt zu gehen, nicht weil LW eingestiegen ist sondern weil wir dort oben Leute zu sitzen haben, die überhaupt keine Strategien oder mittelfristigen Ziele formulieren, sondern den Karren über Jahre an die Wand gefahren haben. Wenn wir ehrlich sind, dann hat LW uns mit dem Invest vor einer drohenden Insolvenz gerettet. Ich will ihm dafür nicht dankbar sein, aber man muss ihn nicht immer schlimmer darstellen, als er ist.
Aber viele hier würden anscheinend auch 375 Mio € investieren und sich dann auch nicht dafür interessieren, was damit gemacht wurde bzw. was man in Zukunft plant zu erreichen. Egal ob Hertha-Invest, Fonds, ETFs oder andere Anleihen, wenn ein Invest nach 2 Jahren gen Null geht, würde sich vermutlich jeder mal auf die Suche der Hintergründe der Verpuffung machen. Aber LW scheint dieses Recht nicht zu haben, da wir gerade im Abstiegskampf sind. Das ist doch absurd.
20.03.2022 - 17:32 Uhr
Zitat von rossini
Das ist interessant. Hast Du dafür eine Quelle?
Laut aktuellen Aussagen von Bobic im Interview und von Aussagen des Kicker kam der Begriff von Windhorst.
Zitat von Tropper
Das mit dem Big City Club wurde von einer Beraterfirma seitens Hertha in den Umlauf gebracht.
LW hat sich diesem angeschlossen da es auch sein Ziel war und ggf. noch ist.
Bevor su hier solche Halbwahrheiten verbreitest solltest du dir die Zusammenhänge mal genauer anschauen bzw anhören.
Das mit dem Big City Club wurde von einer Beraterfirma seitens Hertha in den Umlauf gebracht.
LW hat sich diesem angeschlossen da es auch sein Ziel war und ggf. noch ist.
Bevor su hier solche Halbwahrheiten verbreitest solltest du dir die Zusammenhänge mal genauer anschauen bzw anhören.
Das ist interessant. Hast Du dafür eine Quelle?
Laut aktuellen Aussagen von Bobic im Interview und von Aussagen des Kicker kam der Begriff von Windhorst.
Ab ca. 34min der ganzen Sendung Lage der Liga.
Das Wort BigCityClub kam gar nicht von ihm, sondern ist eine Erfindung der Beratungsfirma von Hertha.
Mit dieser Slogan wurde ihm das Verkauft.
Ist dann davon ausgegangen, dass das ein gemeinsames Ziel sei...
20.03.2022 - 17:39 Uhr
Zitat von Yehuda00
Quelle ist das heutige SportBild-Interview von LW, u.a. abrufbar auf Youtube.
Zitat von rossini
Das ist interessant. Hast Du dafür eine Quelle?
Laut aktuellen Aussagen von Bobic im Interview und von Aussagen des Kicker kam der Begriff von Windhorst.
Siehe hier:
https://www.kicker.de/bobic-ich-wuerde-whatsapp-am-liebsten-verbieten-885617/artikel
Ich zitiere:
"Und es gibt noch etwas, was Bobic gerne aus der Welt schaffen würde, was die Nachrichtenflut der Berater aber womöglich beeinflusst: das Gerede vom "Big City Club". "Ich habe das Wort noch nie in den Mund genommen", betont der 50-Jährige, der zu Saisonbeginn in Berlin übernommen hat. "Das ist auch kein offizieller Slogan von uns, der wurde von außen reingetragen und hat sich vor allem medial verfestigt. Wir sind in einer großen Stadt, ja, und wir sind ein Klub in dieser großen Stadt.
Den Begriff hatte 2019 Investor Lars Windhorst eingeführt ("Die Hertha kann wie andere Klubs in London oder Madrid zu einem echten 'Big City Club' werden")"
Zitat Ende
Sollte ich also Halbwahrheiten verbreitet haben (Deine Aussage), dann bin ich in illustrer Gesellschaft, zumal ich zu einer ominösen Beraterfirma der Hertha nichts finden konnte.
Zitat von Tropper
Das mit dem Big City Club wurde von einer Beraterfirma seitens Hertha in den Umlauf gebracht.
LW hat sich diesem angeschlossen da es auch sein Ziel war und ggf. noch ist.
Bevor su hier solche Halbwahrheiten verbreitest solltest du dir die Zusammenhänge mal genauer anschauen bzw anhören.
Das mit dem Big City Club wurde von einer Beraterfirma seitens Hertha in den Umlauf gebracht.
LW hat sich diesem angeschlossen da es auch sein Ziel war und ggf. noch ist.
Bevor su hier solche Halbwahrheiten verbreitest solltest du dir die Zusammenhänge mal genauer anschauen bzw anhören.
Das ist interessant. Hast Du dafür eine Quelle?
Laut aktuellen Aussagen von Bobic im Interview und von Aussagen des Kicker kam der Begriff von Windhorst.
Siehe hier:
https://www.kicker.de/bobic-ich-wuerde-whatsapp-am-liebsten-verbieten-885617/artikel
Ich zitiere:
"Und es gibt noch etwas, was Bobic gerne aus der Welt schaffen würde, was die Nachrichtenflut der Berater aber womöglich beeinflusst: das Gerede vom "Big City Club". "Ich habe das Wort noch nie in den Mund genommen", betont der 50-Jährige, der zu Saisonbeginn in Berlin übernommen hat. "Das ist auch kein offizieller Slogan von uns, der wurde von außen reingetragen und hat sich vor allem medial verfestigt. Wir sind in einer großen Stadt, ja, und wir sind ein Klub in dieser großen Stadt.
Den Begriff hatte 2019 Investor Lars Windhorst eingeführt ("Die Hertha kann wie andere Klubs in London oder Madrid zu einem echten 'Big City Club' werden")"
Zitat Ende
Sollte ich also Halbwahrheiten verbreitet haben (Deine Aussage), dann bin ich in illustrer Gesellschaft, zumal ich zu einer ominösen Beraterfirma der Hertha nichts finden konnte.
Quelle ist das heutige SportBild-Interview von LW, u.a. abrufbar auf Youtube.
Danke, hab ich jetzt parallel zum doch nicht so prallen Frankfurt-Spiel reingehört.
Vorneweg: einen solchen Fernsehauftritt sehe ich als einmalig in der Geschichte der Bundesliga an. Krasse Nummer.
Das Big-City-Club Gequassel ist lt. Aussage LW einem der Marketingjungs der Investoren-Kontaktgruppe, die mit Tennor damals die Verhandlungen gemacht haben über die Lippen gekommen und er hat es übernommen.
Mit Hertha hat das nix zu tun. Die Hertha-Verantwortlichen waren beinah von Anfang an skeptisch. Die haben sich (anders als LW) schon damals ausrechnen können, welches Echo das bringt.
Er möchte den Begriff übrigens weiter nutzen, sagt er im gleichen Interview.
Er spricht übrigens in jedem Satz von seinem Invest, bevor er dann immer noch den "seinen Traum, seinve Vision" nachschiebt.
Man kann es ganz einfach runterbrechen. Die Quelle ist zu, es sei denn Ihr entsorgt Euren Präsidenten - und ein Stück weit auch Eure Prinzipien. Die kommenden Wochen werden noch spannend.
Ich möchte auf meinen ersten Post dazu verweisen.
Macht, was Ihr gerne machen wollt... Ihr seid ja erwachsen. Der Rest der Republik wird es so oder so bestaunen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rossini am 20.03.2022 um 17:42 Uhr bearbeitet
20.03.2022 - 17:49 Uhr
Er wird nur eine Kapitalrendite bekommen, wenn der Verein sportlich erfolgreich ist. Was ist das für eine absurde Aussage, dass er keinen sportlichen Erfolg möchte? Natürlich möchte er, dass der Verein erfolgreich ist. Warum sollte ihm Hertha scheissegal sein? Diese Aussage ist doch komplett an der Realität vorbei. Er hat doch tatsächlich ein erhebliches Interesse am Erfolg, welches Werner und Ingo anscheinend nur bedingt haben.
Klinsmann war im AR und wurde durch durch Preetz ins operative Geschäft installiert. Als ob seine AR-Besetzung als langjähriges und bekanntes Herthamitglied komplett sinnfrei und ohne Bezug wäre. Lehmann, da gebe ich dir recht, war ein Griff ins Klo.
Klinsmann war im AR und wurde durch durch Preetz ins operative Geschäft installiert. Als ob seine AR-Besetzung als langjähriges und bekanntes Herthamitglied komplett sinnfrei und ohne Bezug wäre. Lehmann, da gebe ich dir recht, war ein Griff ins Klo.
20.03.2022 - 21:56 Uhr
Zitat von calculus
Liebe Herthaner,
merkt hier eigentlich keiner was?
Kurze Zeit nachdem der Investor Lars Windhorst in einem im Vorfeld medienwirksam angekündigtem Interview bei Bild-TV die Formel rausgibt: Präsident Gegenbauer muss von der Mitgliederversammlung abgewählt werden, sonst gibt's kein frisches Geld mehr, erscheint im Kicker ein Kommentar zum Machtkampf bei Hertha BSC mit dem Titel: "Windhorst hat recht - und Gegenbauer keine Zukunft". In den Threads Kommentarfunktionen von Transfermarkt und Tagesspiegel entsteht, angetrieben von einigen ziemlich energischen Schreibern ein plötzlicher Meinungssturm, der den Präsidenten quasi als Alleinschuldigen für die Misere des ausmacht.
Lars Windhorst hat eine Million alleine in den vor kurzem gestoppten in den Dokumentarfilm über seinen vermeintlichen Investmenterfolg gesteckt. Der Mann kennt sich zumindest im Mediengeschäft aus und weiss was Image-Kampagnen bewirken können. Er wird daher auch wissen, wie man seine Mitstreiter in den Sozialen Medien so aufstellt, dass eine Stimmungslage entsteht. Ein Exklusivinterview flankiert mit diversen Artikeln und der Zuschreibung aller Negativen Emotionen seit dem Big-City-Club Disaster auf die Person Gegenbauer - der Name past hier wie gemalt - wogegen der spendable Lars im Lichte eines aufrichtigen Mahners und Retters erscheint, der sogar selbstlos auf die eigene Kandidatur verzichtet
Nachtigall ick hör' dir trapsen...
Mir persönlich ist die Person Gegenbauer relativ schnuppe. Aber wenn ein doch wichtiger Fussballverein einer doch ziemlich großen Stadt sich derart einfach vor den Karren einer relativ einfach gestrickten Medienkampagne spannen lässt, dann finde ich das peinlich.
Seid Ihr Mitglieder und Fans eines Fussballvereins mit einer langen und auch tollen Tradition, oder Stimmvieh eines (sorry) ziemlich windigen Investors?
Liebe Herthaner,
merkt hier eigentlich keiner was?
Kurze Zeit nachdem der Investor Lars Windhorst in einem im Vorfeld medienwirksam angekündigtem Interview bei Bild-TV die Formel rausgibt: Präsident Gegenbauer muss von der Mitgliederversammlung abgewählt werden, sonst gibt's kein frisches Geld mehr, erscheint im Kicker ein Kommentar zum Machtkampf bei Hertha BSC mit dem Titel: "Windhorst hat recht - und Gegenbauer keine Zukunft". In den Threads Kommentarfunktionen von Transfermarkt und Tagesspiegel entsteht, angetrieben von einigen ziemlich energischen Schreibern ein plötzlicher Meinungssturm, der den Präsidenten quasi als Alleinschuldigen für die Misere des ausmacht.
Lars Windhorst hat eine Million alleine in den vor kurzem gestoppten in den Dokumentarfilm über seinen vermeintlichen Investmenterfolg gesteckt. Der Mann kennt sich zumindest im Mediengeschäft aus und weiss was Image-Kampagnen bewirken können. Er wird daher auch wissen, wie man seine Mitstreiter in den Sozialen Medien so aufstellt, dass eine Stimmungslage entsteht. Ein Exklusivinterview flankiert mit diversen Artikeln und der Zuschreibung aller Negativen Emotionen seit dem Big-City-Club Disaster auf die Person Gegenbauer - der Name past hier wie gemalt - wogegen der spendable Lars im Lichte eines aufrichtigen Mahners und Retters erscheint, der sogar selbstlos auf die eigene Kandidatur verzichtet
Nachtigall ick hör' dir trapsen...
Mir persönlich ist die Person Gegenbauer relativ schnuppe. Aber wenn ein doch wichtiger Fussballverein einer doch ziemlich großen Stadt sich derart einfach vor den Karren einer relativ einfach gestrickten Medienkampagne spannen lässt, dann finde ich das peinlich.
Seid Ihr Mitglieder und Fans eines Fussballvereins mit einer langen und auch tollen Tradition, oder Stimmvieh eines (sorry) ziemlich windigen Investors?
Vorallem sind wir eines - treue Fans von Hertha BSC, die sich seit Jahren intensiv mit dem Verein auseinandersetzen und die sich definitiv auch selbst eine Meinung bilden können. Gegenbauer wird von vielen Fans schon seit Jahren kritisch gesehen und es werden eben von Monat zu Monat mehr Kritiker. Windhorst mag ein Medienprofi sein, aber hier eine Kampagne zu wittern und dem Kicker Redakteur ebenfalls unter einen Generalverdacht zu stellen, finde ich etwas lächerlich.
Edit: Gegenbauer hat schon bei der letzten Wahl ohne Gegenwind von Windhorst nur knapp über 50% der Stimmen bekommen und das ohne Gegenkandidaten
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ramos28 am 20.03.2022 um 21:58 Uhr bearbeitet
20.03.2022 - 22:44 Uhr
Spannend in dieser Sache ist übrigens auch die Personalie Bobic.
Der wäre sicherlich nicht traurig, wenn wir einen neuen Präsidenten hätten. Ich glaube, dass er sich eher zu LW orientiert, als zu WG.
Vielleicht rührt er auch im Hintergrund schon ne Suppe an.
Der wäre sicherlich nicht traurig, wenn wir einen neuen Präsidenten hätten. Ich glaube, dass er sich eher zu LW orientiert, als zu WG.
Vielleicht rührt er auch im Hintergrund schon ne Suppe an.
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