Wahrscheinlichkeit
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Letzte Bewertung: 10.07.2026
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Wechselt Luca Waldschmidt zu Hannover 96?
18.06.2026 - 17:14 Uhr
19.06.2026 - 11:45 Uhr
Boah ich hoffe nicht
Er ist weder ein echter Neuner , noch ist er ein echter Flügel. Er ist halt kein Torjäger den man auf der Neun braucht und für den Flügel fehlt es ihm an Geschwindigkeit.
Sehe ihn eher als hängende Spitze oder Zehner/Spielmacher und davon haben wir eigentlich für unser System genug. Hoffe und bete einfach Sommerloch
Er ist weder ein echter Neuner , noch ist er ein echter Flügel. Er ist halt kein Torjäger den man auf der Neun braucht und für den Flügel fehlt es ihm an Geschwindigkeit.
Sehe ihn eher als hängende Spitze oder Zehner/Spielmacher und davon haben wir eigentlich für unser System genug. Hoffe und bete einfach Sommerloch
19.06.2026 - 14:09 Uhr
Zitat von Salmo-Salar
Ich hoffe das ist eine Ente.
Waldschmidt ist ein absoluter Vereinshopper, man kann gerne mal draufschauen warum er sich nie in einem Club festgebissen hat. Einige gute Spiele und das wars.
Ich finde er passt nicht zu 96 lieber ein ambitioniertes Talent.
Ich hoffe das ist eine Ente.
Waldschmidt ist ein absoluter Vereinshopper, man kann gerne mal draufschauen warum er sich nie in einem Club festgebissen hat. Einige gute Spiele und das wars.
Ich finde er passt nicht zu 96 lieber ein ambitioniertes Talent.
An sich richtig, aber wir haben selber ambitionierte Talente. Warum sollte man denen den Weg verbauen? Wir brauchen Soforthilfen und da ist ehrlich gesagt völlig egal, ob er ein Vereinshopper oder eine treue Seele ist. Solange er trifft, was er recht zuverlässig tut, reicht das.
Zitat von NBA96
Boah ich hoffe nicht
Er ist weder ein echter Neuner , noch ist er ein echter Flügel. Er ist halt kein Torjäger den man auf der Neun braucht und für den Flügel fehlt es ihm an Geschwindigkeit.
Sehe ihn eher als hängende Spitze oder Zehner/Spielmacher und davon haben wir eigentlich für unser System genug. Hoffe und bete einfach Sommerloch
Boah ich hoffe nicht
Er ist weder ein echter Neuner , noch ist er ein echter Flügel. Er ist halt kein Torjäger den man auf der Neun braucht und für den Flügel fehlt es ihm an Geschwindigkeit.
Sehe ihn eher als hängende Spitze oder Zehner/Spielmacher und davon haben wir eigentlich für unser System genug. Hoffe und bete einfach Sommerloch
Ehrlich gesagt ist das doch best Case Szenario oder nicht? Ähnlich wie Gindorf, bei dem sich alle die Finger danach lecken, dass er spielt. Jemanden der auf der Halbposition spielen kann, während ein anderer Spieler die Breite hält und der eine gute Abschlussqualität sowohl aus dem 16er als auch aus der Distanz hat ist exakt das, was uns letzte Saison gefühlt hat. Dynamische Flügel haben wir mit Oudenne, Chakroun, Bundu und Yokota genug. Hybridspieler passen ziemlich gut - ist aber nur meine Meinung.
Abgesehen davon ist es eh reines Namedropping. Ja, das Profil ist nicht schlecht, aber es wirkt völlig aus der Luft gegriffen - trotz der Verbindung zu Titz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MGT1896 am 19.06.2026 um 14:11 Uhr bearbeitet
19.06.2026 - 16:26 Uhr
Zitat von NBA96
Boah ich hoffe nicht
Er ist weder ein echter Neuner , noch ist er ein echter Flügel. Er ist halt kein Torjäger den man auf der Neun braucht und für den Flügel fehlt es ihm an Geschwindigkeit.
Sehe ihn eher als hängende Spitze oder Zehner/Spielmacher und davon haben wir eigentlich für unser System genug. Hoffe und bete einfach Sommerloch
Boah ich hoffe nicht
Er ist weder ein echter Neuner , noch ist er ein echter Flügel. Er ist halt kein Torjäger den man auf der Neun braucht und für den Flügel fehlt es ihm an Geschwindigkeit.
Sehe ihn eher als hängende Spitze oder Zehner/Spielmacher und davon haben wir eigentlich für unser System genug. Hoffe und bete einfach Sommerloch
Also bräuchtet ihr eher Linton Maina zurück als Waldschmidt? Bin mal gespannt wann sich jemand um den bemüht. Hätte ja auf Wolfsburg getippt, weil Maina überragend war in unserer Aufstiegssaison. Aber die haben erstmal Reese geholt. Vielleicht holt die Hertha ihn ja dann als Ersatz. Naja. Es soll ja um Waldschmidt gehen.
Und wenn es aktuell weder einen Bedarf an diesem Spielertyp gibt noch eine konkrete Quelle ohne reines Namedropping kann das Gerücht eigentlich zu.
21.06.2026 - 19:21 Uhr
22.06.2026 - 11:33 Uhr
Es gibt Gerüchte, bei denen man erkennt, dass die Sommerpause zu lang dauert, weil sie nicht des Nachdenkens Wert sind, von einem fleißigen Schreiberleins verfasst wurden und jede Art von Realität von sich weisen. Und es gibt Gerüchte, bei denen man für einen Moment innehält und sich fragt, ob da vielleicht ein interessanter Gedanke dahintersteckt. Luca Waldschmidt könnte vielleicht zur zweiten Kategorie gehören.
Als der Name erstmals im Zusammenhang mit Hannover 96 auftauchte, war meine Reaktion Fans irgendwo zwischen vorsichtiger Neugier und beim gedanklichen Blick auf die Gehaltsliste von Hannover 96. Schließlich sprechen wir nicht über einen perspektivischen Drittligaspieler aus Scoutingistan, dessen Namen man bei Transfermarkt eintippen muss, sondern über einen ehemaligen Nationalspieler, Olympiatorschützenkönig und Bundesliga-Profi, der noch vor wenigen Jahren als eines der interessantesten Offensivtalente Deutschlands galt. Aber eben - galt! Deshalb lohnt es sich, Waldschmidt etwas nüchterner zu betrachten.
Wer in Waldschmidt einen Ersatz für Källman sieht, dürfte enttäuscht sein. Beide Spieler bewegen sich zwar auf denselben Rasenflächen und tragen gewöhnlich Fußballschuhe, die Gemeinsamkeiten enden jedoch ungefähr an dieser Stelle. Martin Kind hatte vor einigen Tagen/Wochen von sich gegeben, dass Källman gehen könne, wenn neben der entsprechenden Ablöse auch ein Ersatz bereit stünde. Sollte Kind damit einen identischen Stürmertypen gemeint haben, wird dieser sicherlich enttäuscht werden.
Källman ist der Typ, der anläuft, gegen den Ball arbeitet, Innenverteidiger beschäftigt, Tiefenräume attackiert und Gegenspieler permanent zu Entscheidungen zwingt. Seine Tore entstehen häufig aus Fleiß, Timing und Präsenz - trotz seiner Saisontore aber mit zu wenig Effizienz. Waldschmidt sucht nicht den freien Raum hinter der Kette, sondern den freien Gedanken zwischen den Linien. Sein Spiel basiert auf Technik, Übersicht und dem Gespür für Situationen, die andere erst erkennen, wenn der Ball bereits unterwegs ist.
Entscheidend war für Trainer Titz stets die Frage, welche Lösungen ein Spieler auf dem Platz erzeugen kann. Hannover verfügt über einige Spieler, die Tempo, Dynamik und Intensität mitbringen. Was der Mannschaft gelegentlich gefehlt hat, war jener Akteur, der einen tiefstehenden Gegner nicht durch einen weiteren Sprint, sondern durch eine unerwartete Idee aus dem Gleichgewicht bringt. Aus dem Grund bevorzugt Titz auch Spielertypen wie Waldschmidt oder Pichler und bringt den Spielertypen Källman bevorzugt im letzten Spielzeitdrittel, um einen weiteren Impact zu erzeugen.
Wer die Spiele der vergangenen Saison verfolgt hat, dürfte sich an einige Begegnungen erinnern, in denen 96 den Ball kontrollierte, den Gegner kontrollierte und zeitweise vermutlich sogar die Wetterlage kontrollierte, ohne daraus ausreichend Torerfolge zu entwickeln. Genau für solche Spiele wurde ein Spieler wie Waldschmidt praktisch erfunden. Seine größte Stärke liegt nicht darin, spektakuläre Dinge zu tun. Seine größte Stärke besteht darin, komplizierte Situationen einfach aussehen zu lassen. Die Frage ist nur, ob es neben einem wie Waldschmidt noch einen weiteren Stürmer wie Källman benötigt oder ob in Folge unsere dann drei Offensiven ausreichend scoren, um wieder in obere Tabellenregionen zu kommen?
Natürlich wäre es unehrlich, die Risiken zu verschweigen. Waldschmidt ist inzwischen 30 Jahre alt und seine Karriere verlief nicht so geradlinig, wie man es nach seinen frühen Erfolgen erwartet hatte. Die Frage nach der Konstanz begleitet ihn seit Jahren. Seine besten Spiele erinnern daran, weshalb Vereine einst hohe Millionenbeträge für ihn bezahlt haben. In anderen Partien taucht er phasenweise so unauffällig ab, dass man sich fragt, ob er noch auf dem Platz steht oder bereits in der Kabine die erste Regenerationsmaßnahme eingeleitet hat. Sollte es wirklich zu einem Transfer kommen, müsste ich Waldschmidt auch daran gewöhnen, dass Titz ihn herunternimmt - jammern und mangelndes Vertrauen zu bemängeln, werden vom 96-Trainer eher damit quittiert, dass man sich Spiele gänzlich von außerhalb von Spielfeld oder Bank anschauen darf.
Als alleinige Sturmspitze sehe ich ihn nicht. Als direkten Källman-Nachfolger wie erwähnt ebenfalls nicht. Als freier Offensivspieler hinter einem laufstarken Mittelstürmer könnte es funktionieren. Dort könnte er jene Qualitäten einbringen, die man in der 2. Bundesliga nur selten findet, aber es stellt sich dann die Frage, ob Titz bereit ist für einen Waldschmidt sein System umzustellen. Spannend ist daher die Vorstellung, dass eine Mannschaft, die unter Titz wünschenswerterweise variabler werden sollte, eine zusätzliche kreative Komponente erhält. Jedoch ebenso in dieser Rolle wird Titz auf der Position immer mal wieder wechseln. Das müsste er verinnerlichen, noch bevor es wirklich zu Vertragsverhandlungen kommt.
Die größte Hürde dürfte vielmehr die wirtschaftliche Machbarkeit sein, denn selbst mit Gehaltseinbußen wird Waldschmidt vermutlich noch in einer Gehaltsregion unterwegs sein, die deutlich über dem üblichen Hannoveraner Niveau liegt. Denkbar wäre deshalb ein Modell, bei dem Köln entweder eine geringe Ablöse akzeptiert und im Gegenzug einen Teil der verbleibenden Vertragskosten übernimmt (Entschädigung). Alternativ könnte Hannover einen ablösefreien Transfer erhalten, bei dem man Waldschmidt über ein Handgeld und leistungsbezogene Prämien einen Ausgleich verschafft, ohne die eigene Gehaltsstruktur vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Fakt ist, dass Waldschmidt nicht weiterhin bei uns das gleiche Gehalt bekäme, dafür aber einen längeren Vertrag und wahrscheinlich mehr Spielzeit. Ob das so ausreicht?
Als der Name erstmals im Zusammenhang mit Hannover 96 auftauchte, war meine Reaktion Fans irgendwo zwischen vorsichtiger Neugier und beim gedanklichen Blick auf die Gehaltsliste von Hannover 96. Schließlich sprechen wir nicht über einen perspektivischen Drittligaspieler aus Scoutingistan, dessen Namen man bei Transfermarkt eintippen muss, sondern über einen ehemaligen Nationalspieler, Olympiatorschützenkönig und Bundesliga-Profi, der noch vor wenigen Jahren als eines der interessantesten Offensivtalente Deutschlands galt. Aber eben - galt! Deshalb lohnt es sich, Waldschmidt etwas nüchterner zu betrachten.
Wer in Waldschmidt einen Ersatz für Källman sieht, dürfte enttäuscht sein. Beide Spieler bewegen sich zwar auf denselben Rasenflächen und tragen gewöhnlich Fußballschuhe, die Gemeinsamkeiten enden jedoch ungefähr an dieser Stelle. Martin Kind hatte vor einigen Tagen/Wochen von sich gegeben, dass Källman gehen könne, wenn neben der entsprechenden Ablöse auch ein Ersatz bereit stünde. Sollte Kind damit einen identischen Stürmertypen gemeint haben, wird dieser sicherlich enttäuscht werden.
Källman ist der Typ, der anläuft, gegen den Ball arbeitet, Innenverteidiger beschäftigt, Tiefenräume attackiert und Gegenspieler permanent zu Entscheidungen zwingt. Seine Tore entstehen häufig aus Fleiß, Timing und Präsenz - trotz seiner Saisontore aber mit zu wenig Effizienz. Waldschmidt sucht nicht den freien Raum hinter der Kette, sondern den freien Gedanken zwischen den Linien. Sein Spiel basiert auf Technik, Übersicht und dem Gespür für Situationen, die andere erst erkennen, wenn der Ball bereits unterwegs ist.
Entscheidend war für Trainer Titz stets die Frage, welche Lösungen ein Spieler auf dem Platz erzeugen kann. Hannover verfügt über einige Spieler, die Tempo, Dynamik und Intensität mitbringen. Was der Mannschaft gelegentlich gefehlt hat, war jener Akteur, der einen tiefstehenden Gegner nicht durch einen weiteren Sprint, sondern durch eine unerwartete Idee aus dem Gleichgewicht bringt. Aus dem Grund bevorzugt Titz auch Spielertypen wie Waldschmidt oder Pichler und bringt den Spielertypen Källman bevorzugt im letzten Spielzeitdrittel, um einen weiteren Impact zu erzeugen.
Wer die Spiele der vergangenen Saison verfolgt hat, dürfte sich an einige Begegnungen erinnern, in denen 96 den Ball kontrollierte, den Gegner kontrollierte und zeitweise vermutlich sogar die Wetterlage kontrollierte, ohne daraus ausreichend Torerfolge zu entwickeln. Genau für solche Spiele wurde ein Spieler wie Waldschmidt praktisch erfunden. Seine größte Stärke liegt nicht darin, spektakuläre Dinge zu tun. Seine größte Stärke besteht darin, komplizierte Situationen einfach aussehen zu lassen. Die Frage ist nur, ob es neben einem wie Waldschmidt noch einen weiteren Stürmer wie Källman benötigt oder ob in Folge unsere dann drei Offensiven ausreichend scoren, um wieder in obere Tabellenregionen zu kommen?
Natürlich wäre es unehrlich, die Risiken zu verschweigen. Waldschmidt ist inzwischen 30 Jahre alt und seine Karriere verlief nicht so geradlinig, wie man es nach seinen frühen Erfolgen erwartet hatte. Die Frage nach der Konstanz begleitet ihn seit Jahren. Seine besten Spiele erinnern daran, weshalb Vereine einst hohe Millionenbeträge für ihn bezahlt haben. In anderen Partien taucht er phasenweise so unauffällig ab, dass man sich fragt, ob er noch auf dem Platz steht oder bereits in der Kabine die erste Regenerationsmaßnahme eingeleitet hat. Sollte es wirklich zu einem Transfer kommen, müsste ich Waldschmidt auch daran gewöhnen, dass Titz ihn herunternimmt - jammern und mangelndes Vertrauen zu bemängeln, werden vom 96-Trainer eher damit quittiert, dass man sich Spiele gänzlich von außerhalb von Spielfeld oder Bank anschauen darf.
Als alleinige Sturmspitze sehe ich ihn nicht. Als direkten Källman-Nachfolger wie erwähnt ebenfalls nicht. Als freier Offensivspieler hinter einem laufstarken Mittelstürmer könnte es funktionieren. Dort könnte er jene Qualitäten einbringen, die man in der 2. Bundesliga nur selten findet, aber es stellt sich dann die Frage, ob Titz bereit ist für einen Waldschmidt sein System umzustellen. Spannend ist daher die Vorstellung, dass eine Mannschaft, die unter Titz wünschenswerterweise variabler werden sollte, eine zusätzliche kreative Komponente erhält. Jedoch ebenso in dieser Rolle wird Titz auf der Position immer mal wieder wechseln. Das müsste er verinnerlichen, noch bevor es wirklich zu Vertragsverhandlungen kommt.
Die größte Hürde dürfte vielmehr die wirtschaftliche Machbarkeit sein, denn selbst mit Gehaltseinbußen wird Waldschmidt vermutlich noch in einer Gehaltsregion unterwegs sein, die deutlich über dem üblichen Hannoveraner Niveau liegt. Denkbar wäre deshalb ein Modell, bei dem Köln entweder eine geringe Ablöse akzeptiert und im Gegenzug einen Teil der verbleibenden Vertragskosten übernimmt (Entschädigung). Alternativ könnte Hannover einen ablösefreien Transfer erhalten, bei dem man Waldschmidt über ein Handgeld und leistungsbezogene Prämien einen Ausgleich verschafft, ohne die eigene Gehaltsstruktur vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Fakt ist, dass Waldschmidt nicht weiterhin bei uns das gleiche Gehalt bekäme, dafür aber einen längeren Vertrag und wahrscheinlich mehr Spielzeit. Ob das so ausreicht?
22.06.2026 - 15:29 Uhr
Zitat von Wurstwart96
Es gibt Gerüchte, ...
Ich erspare mir und uns allen mal das komplette Zitat, es ist für jeden einsehbar und die Seiten werden auch so voll genug.
Inhaltlich gehe ich da voll mit, es ist eine Analyse der Situationn die davon zeugt dass sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat.
Genau dass ist es was mir seit längerem abgeht. Zuviel, viel zuviel Stress neben dem Platz, da werden Gerüchte eben mal so nebenbei wahrgenommen.
Deshalb meinen Dank an Wurstwart96, das ist wirklich durchdacht! Deshalb muss man die Meinung natürlich nicht teilen - dazu sind Diskussionsbeiträge schließlich da- man kann es aber und meiner Meinung nach guten Gewissens.
Nur eine Anmerkung. Wer zwingend aufsteigen will, Wollen wir das?, muss auch bereit sein das Gehaltsgefüge punktuell zu sprengen. Mit 20,50 € pro Stunde, frei parken am Stadion und Gratiseintritt für die Spiele der 2. Mannschaft holt man keinen Unterschiedsspieler. Das kann man durchaus auch anderen Spielern schmackhaft machen. "Steigen wir auf , gibts eine fette Prämie. Spielen wir nächste Saison 1. Liga verdient auch ihr mehr."
Sollte Waldschmidt möglich sein und sollten die Verantwortlichen davon überzeugt sein dann muss man einfach nicht nur an die Schmerzgrenze gehen, sondern auch ein bißchen darüber hinaus.
Kein unüberschaubares Risiko bitte, aber ohne Risisko wird es nicht gehen.
Es gibt Gerüchte, ...
Ich erspare mir und uns allen mal das komplette Zitat, es ist für jeden einsehbar und die Seiten werden auch so voll genug.
Inhaltlich gehe ich da voll mit, es ist eine Analyse der Situationn die davon zeugt dass sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat.
Genau dass ist es was mir seit längerem abgeht. Zuviel, viel zuviel Stress neben dem Platz, da werden Gerüchte eben mal so nebenbei wahrgenommen.
Deshalb meinen Dank an Wurstwart96, das ist wirklich durchdacht! Deshalb muss man die Meinung natürlich nicht teilen - dazu sind Diskussionsbeiträge schließlich da- man kann es aber und meiner Meinung nach guten Gewissens.
Nur eine Anmerkung. Wer zwingend aufsteigen will, Wollen wir das?, muss auch bereit sein das Gehaltsgefüge punktuell zu sprengen. Mit 20,50 € pro Stunde, frei parken am Stadion und Gratiseintritt für die Spiele der 2. Mannschaft holt man keinen Unterschiedsspieler. Das kann man durchaus auch anderen Spielern schmackhaft machen. "Steigen wir auf , gibts eine fette Prämie. Spielen wir nächste Saison 1. Liga verdient auch ihr mehr."
Sollte Waldschmidt möglich sein und sollten die Verantwortlichen davon überzeugt sein dann muss man einfach nicht nur an die Schmerzgrenze gehen, sondern auch ein bißchen darüber hinaus.
Kein unüberschaubares Risiko bitte, aber ohne Risisko wird es nicht gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von chilene am 22.06.2026 um 15:37 Uhr bearbeitet
22.06.2026 - 18:58 Uhr
Zitat von Wurstwart96
Es gibt Gerüchte, bei denen man erkennt, dass die Sommerpause zu lang dauert, weil sie nicht des Nachdenkens Wert sind, von einem fleißigen Schreiberleins verfasst wurden und jede Art von Realität von sich weisen. Und es gibt Gerüchte, bei denen man für einen Moment innehält und sich fragt, ob da vielleicht ein interessanter Gedanke dahintersteckt. Luca Waldschmidt könnte vielleicht zur zweiten Kategorie gehören.
Als der Name erstmals im Zusammenhang mit Hannover 96 auftauchte, war meine Reaktion Fans irgendwo zwischen vorsichtiger Neugier und beim gedanklichen Blick auf die Gehaltsliste von Hannover 96. Schließlich sprechen wir nicht über einen perspektivischen Drittligaspieler aus Scoutingistan, dessen Namen man bei Transfermarkt eintippen muss, sondern über einen ehemaligen Nationalspieler, Olympiatorschützenkönig und Bundesliga-Profi, der noch vor wenigen Jahren als eines der interessantesten Offensivtalente Deutschlands galt. Aber eben - galt! Deshalb lohnt es sich, Waldschmidt etwas nüchterner zu betrachten.
Wer in Waldschmidt einen Ersatz für Källman sieht, dürfte enttäuscht sein. Beide Spieler bewegen sich zwar auf denselben Rasenflächen und tragen gewöhnlich Fußballschuhe, die Gemeinsamkeiten enden jedoch ungefähr an dieser Stelle. Martin Kind hatte vor einigen Tagen/Wochen von sich gegeben, dass Källman gehen könne, wenn neben der entsprechenden Ablöse auch ein Ersatz bereit stünde. Sollte Kind damit einen identischen Stürmertypen gemeint haben, wird dieser sicherlich enttäuscht werden.
Källman ist der Typ, der anläuft, gegen den Ball arbeitet, Innenverteidiger beschäftigt, Tiefenräume attackiert und Gegenspieler permanent zu Entscheidungen zwingt. Seine Tore entstehen häufig aus Fleiß, Timing und Präsenz - trotz seiner Saisontore aber mit zu wenig Effizienz. Waldschmidt sucht nicht den freien Raum hinter der Kette, sondern den freien Gedanken zwischen den Linien. Sein Spiel basiert auf Technik, Übersicht und dem Gespür für Situationen, die andere erst erkennen, wenn der Ball bereits unterwegs ist.
Entscheidend war für Trainer Titz stets die Frage, welche Lösungen ein Spieler auf dem Platz erzeugen kann. Hannover verfügt über einige Spieler, die Tempo, Dynamik und Intensität mitbringen. Was der Mannschaft gelegentlich gefehlt hat, war jener Akteur, der einen tiefstehenden Gegner nicht durch einen weiteren Sprint, sondern durch eine unerwartete Idee aus dem Gleichgewicht bringt. Aus dem Grund bevorzugt Titz auch Spielertypen wie Waldschmidt oder Pichler und bringt den Spielertypen Källman bevorzugt im letzten Spielzeitdrittel, um einen weiteren Impact zu erzeugen.
Wer die Spiele der vergangenen Saison verfolgt hat, dürfte sich an einige Begegnungen erinnern, in denen 96 den Ball kontrollierte, den Gegner kontrollierte und zeitweise vermutlich sogar die Wetterlage kontrollierte, ohne daraus ausreichend Torerfolge zu entwickeln. Genau für solche Spiele wurde ein Spieler wie Waldschmidt praktisch erfunden. Seine größte Stärke liegt nicht darin, spektakuläre Dinge zu tun. Seine größte Stärke besteht darin, komplizierte Situationen einfach aussehen zu lassen. Die Frage ist nur, ob es neben einem wie Waldschmidt noch einen weiteren Stürmer wie Källman benötigt oder ob in Folge unsere dann drei Offensiven ausreichend scoren, um wieder in obere Tabellenregionen zu kommen?
Natürlich wäre es unehrlich, die Risiken zu verschweigen. Waldschmidt ist inzwischen 30 Jahre alt und seine Karriere verlief nicht so geradlinig, wie man es nach seinen frühen Erfolgen erwartet hatte. Die Frage nach der Konstanz begleitet ihn seit Jahren. Seine besten Spiele erinnern daran, weshalb Vereine einst hohe Millionenbeträge für ihn bezahlt haben. In anderen Partien taucht er phasenweise so unauffällig ab, dass man sich fragt, ob er noch auf dem Platz steht oder bereits in der Kabine die erste Regenerationsmaßnahme eingeleitet hat. Sollte es wirklich zu einem Transfer kommen, müsste ich Waldschmidt auch daran gewöhnen, dass Titz ihn herunternimmt - jammern und mangelndes Vertrauen zu bemängeln, werden vom 96-Trainer eher damit quittiert, dass man sich Spiele gänzlich von außerhalb von Spielfeld oder Bank anschauen darf.
Als alleinige Sturmspitze sehe ich ihn nicht. Als direkten Källman-Nachfolger wie erwähnt ebenfalls nicht. Als freier Offensivspieler hinter einem laufstarken Mittelstürmer könnte es funktionieren. Dort könnte er jene Qualitäten einbringen, die man in der 2. Bundesliga nur selten findet, aber es stellt sich dann die Frage, ob Titz bereit ist für einen Waldschmidt sein System umzustellen. Spannend ist daher die Vorstellung, dass eine Mannschaft, die unter Titz wünschenswerterweise variabler werden sollte, eine zusätzliche kreative Komponente erhält. Jedoch ebenso in dieser Rolle wird Titz auf der Position immer mal wieder wechseln. Das müsste er verinnerlichen, noch bevor es wirklich zu Vertragsverhandlungen kommt.
Die größte Hürde dürfte vielmehr die wirtschaftliche Machbarkeit sein, denn selbst mit Gehaltseinbußen wird Waldschmidt vermutlich noch in einer Gehaltsregion unterwegs sein, die deutlich über dem üblichen Hannoveraner Niveau liegt. Denkbar wäre deshalb ein Modell, bei dem Köln entweder eine geringe Ablöse akzeptiert und im Gegenzug einen Teil der verbleibenden Vertragskosten übernimmt (Entschädigung). Alternativ könnte Hannover einen ablösefreien Transfer erhalten, bei dem man Waldschmidt über ein Handgeld und leistungsbezogene Prämien einen Ausgleich verschafft, ohne die eigene Gehaltsstruktur vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Fakt ist, dass Waldschmidt nicht weiterhin bei uns das gleiche Gehalt bekäme, dafür aber einen längeren Vertrag und wahrscheinlich mehr Spielzeit. Ob das so ausreicht?
Es gibt Gerüchte, bei denen man erkennt, dass die Sommerpause zu lang dauert, weil sie nicht des Nachdenkens Wert sind, von einem fleißigen Schreiberleins verfasst wurden und jede Art von Realität von sich weisen. Und es gibt Gerüchte, bei denen man für einen Moment innehält und sich fragt, ob da vielleicht ein interessanter Gedanke dahintersteckt. Luca Waldschmidt könnte vielleicht zur zweiten Kategorie gehören.
Als der Name erstmals im Zusammenhang mit Hannover 96 auftauchte, war meine Reaktion Fans irgendwo zwischen vorsichtiger Neugier und beim gedanklichen Blick auf die Gehaltsliste von Hannover 96. Schließlich sprechen wir nicht über einen perspektivischen Drittligaspieler aus Scoutingistan, dessen Namen man bei Transfermarkt eintippen muss, sondern über einen ehemaligen Nationalspieler, Olympiatorschützenkönig und Bundesliga-Profi, der noch vor wenigen Jahren als eines der interessantesten Offensivtalente Deutschlands galt. Aber eben - galt! Deshalb lohnt es sich, Waldschmidt etwas nüchterner zu betrachten.
Wer in Waldschmidt einen Ersatz für Källman sieht, dürfte enttäuscht sein. Beide Spieler bewegen sich zwar auf denselben Rasenflächen und tragen gewöhnlich Fußballschuhe, die Gemeinsamkeiten enden jedoch ungefähr an dieser Stelle. Martin Kind hatte vor einigen Tagen/Wochen von sich gegeben, dass Källman gehen könne, wenn neben der entsprechenden Ablöse auch ein Ersatz bereit stünde. Sollte Kind damit einen identischen Stürmertypen gemeint haben, wird dieser sicherlich enttäuscht werden.
Källman ist der Typ, der anläuft, gegen den Ball arbeitet, Innenverteidiger beschäftigt, Tiefenräume attackiert und Gegenspieler permanent zu Entscheidungen zwingt. Seine Tore entstehen häufig aus Fleiß, Timing und Präsenz - trotz seiner Saisontore aber mit zu wenig Effizienz. Waldschmidt sucht nicht den freien Raum hinter der Kette, sondern den freien Gedanken zwischen den Linien. Sein Spiel basiert auf Technik, Übersicht und dem Gespür für Situationen, die andere erst erkennen, wenn der Ball bereits unterwegs ist.
Entscheidend war für Trainer Titz stets die Frage, welche Lösungen ein Spieler auf dem Platz erzeugen kann. Hannover verfügt über einige Spieler, die Tempo, Dynamik und Intensität mitbringen. Was der Mannschaft gelegentlich gefehlt hat, war jener Akteur, der einen tiefstehenden Gegner nicht durch einen weiteren Sprint, sondern durch eine unerwartete Idee aus dem Gleichgewicht bringt. Aus dem Grund bevorzugt Titz auch Spielertypen wie Waldschmidt oder Pichler und bringt den Spielertypen Källman bevorzugt im letzten Spielzeitdrittel, um einen weiteren Impact zu erzeugen.
Wer die Spiele der vergangenen Saison verfolgt hat, dürfte sich an einige Begegnungen erinnern, in denen 96 den Ball kontrollierte, den Gegner kontrollierte und zeitweise vermutlich sogar die Wetterlage kontrollierte, ohne daraus ausreichend Torerfolge zu entwickeln. Genau für solche Spiele wurde ein Spieler wie Waldschmidt praktisch erfunden. Seine größte Stärke liegt nicht darin, spektakuläre Dinge zu tun. Seine größte Stärke besteht darin, komplizierte Situationen einfach aussehen zu lassen. Die Frage ist nur, ob es neben einem wie Waldschmidt noch einen weiteren Stürmer wie Källman benötigt oder ob in Folge unsere dann drei Offensiven ausreichend scoren, um wieder in obere Tabellenregionen zu kommen?
Natürlich wäre es unehrlich, die Risiken zu verschweigen. Waldschmidt ist inzwischen 30 Jahre alt und seine Karriere verlief nicht so geradlinig, wie man es nach seinen frühen Erfolgen erwartet hatte. Die Frage nach der Konstanz begleitet ihn seit Jahren. Seine besten Spiele erinnern daran, weshalb Vereine einst hohe Millionenbeträge für ihn bezahlt haben. In anderen Partien taucht er phasenweise so unauffällig ab, dass man sich fragt, ob er noch auf dem Platz steht oder bereits in der Kabine die erste Regenerationsmaßnahme eingeleitet hat. Sollte es wirklich zu einem Transfer kommen, müsste ich Waldschmidt auch daran gewöhnen, dass Titz ihn herunternimmt - jammern und mangelndes Vertrauen zu bemängeln, werden vom 96-Trainer eher damit quittiert, dass man sich Spiele gänzlich von außerhalb von Spielfeld oder Bank anschauen darf.
Als alleinige Sturmspitze sehe ich ihn nicht. Als direkten Källman-Nachfolger wie erwähnt ebenfalls nicht. Als freier Offensivspieler hinter einem laufstarken Mittelstürmer könnte es funktionieren. Dort könnte er jene Qualitäten einbringen, die man in der 2. Bundesliga nur selten findet, aber es stellt sich dann die Frage, ob Titz bereit ist für einen Waldschmidt sein System umzustellen. Spannend ist daher die Vorstellung, dass eine Mannschaft, die unter Titz wünschenswerterweise variabler werden sollte, eine zusätzliche kreative Komponente erhält. Jedoch ebenso in dieser Rolle wird Titz auf der Position immer mal wieder wechseln. Das müsste er verinnerlichen, noch bevor es wirklich zu Vertragsverhandlungen kommt.
Die größte Hürde dürfte vielmehr die wirtschaftliche Machbarkeit sein, denn selbst mit Gehaltseinbußen wird Waldschmidt vermutlich noch in einer Gehaltsregion unterwegs sein, die deutlich über dem üblichen Hannoveraner Niveau liegt. Denkbar wäre deshalb ein Modell, bei dem Köln entweder eine geringe Ablöse akzeptiert und im Gegenzug einen Teil der verbleibenden Vertragskosten übernimmt (Entschädigung). Alternativ könnte Hannover einen ablösefreien Transfer erhalten, bei dem man Waldschmidt über ein Handgeld und leistungsbezogene Prämien einen Ausgleich verschafft, ohne die eigene Gehaltsstruktur vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Fakt ist, dass Waldschmidt nicht weiterhin bei uns das gleiche Gehalt bekäme, dafür aber einen längeren Vertrag und wahrscheinlich mehr Spielzeit. Ob das so ausreicht?
Toller Beitrag und tolle Analyse. Lese deine Beiträge sehr gerne. Habe bloß eine fragende Anmerkung.
Källmanns große Stärke das pressing? Ich meine mich zu erinnern, das Pichler dort wesentlich stärker wirkte, und auch das mal irgendwo stand, das Titz nicht ganz zufrieden mit der Arbeit gegen den Ball von Källmann sei. Nagel mich aber nicht darauf fest.
Ich fände Waldschmidt durchaus interessant. Ggf als eine der HS hinter Källmann/Pichler mit einem weiteren schnellen, dynamischen eher gradlinigen Spieler wie Bundu vllt sogar ganz gut.
Das wichtigste neben dem Wirtschaftlichen ist jedoch, das Waldschmidt die zweite Liga annimmt (hat er damals bei Köln glaube ich aber auch ganz gut) und das er, wie du schreibst, nicht in Unmut verfällt, wenn er zwischen der 65. und 75. Minute ausgewechselt oder dann erst eingewechselt wird.
Wenn er die beiden Sachen akzeptiert und vollen Einsatz für die Mannschaft auf den Rasen bringt, wäre ich nicht abgeneigt einem Transfer gegenüber.
22.06.2026 - 19:55 Uhr
Zitat von Wurstwart96
Es gibt Gerüchte, bei denen man erkennt, dass die Sommerpause zu lang dauert, weil sie nicht des Nachdenkens Wert sind, von einem fleißigen Schreiberleins verfasst wurden und jede Art von Realität von sich weisen. Und es gibt Gerüchte, bei denen man für einen Moment innehält und sich fragt, ob da vielleicht ein interessanter Gedanke dahintersteckt. Luca Waldschmidt könnte vielleicht zur zweiten Kategorie gehören.
Als der Name erstmals im Zusammenhang mit Hannover 96 auftauchte, war meine Reaktion Fans irgendwo zwischen vorsichtiger Neugier und beim gedanklichen Blick auf die Gehaltsliste von Hannover 96. Schließlich sprechen wir nicht über einen perspektivischen Drittligaspieler aus Scoutingistan, dessen Namen man bei Transfermarkt eintippen muss, sondern über einen ehemaligen Nationalspieler, Olympiatorschützenkönig und Bundesliga-Profi, der noch vor wenigen Jahren als eines der interessantesten Offensivtalente Deutschlands galt. Aber eben - galt! Deshalb lohnt es sich, Waldschmidt etwas nüchterner zu betrachten.
Wer in Waldschmidt einen Ersatz für Källman sieht, dürfte enttäuscht sein. Beide Spieler bewegen sich zwar auf denselben Rasenflächen und tragen gewöhnlich Fußballschuhe, die Gemeinsamkeiten enden jedoch ungefähr an dieser Stelle. Martin Kind hatte vor einigen Tagen/Wochen von sich gegeben, dass Källman gehen könne, wenn neben der entsprechenden Ablöse auch ein Ersatz bereit stünde. Sollte Kind damit einen identischen Stürmertypen gemeint haben, wird dieser sicherlich enttäuscht werden.
Källman ist der Typ, der anläuft, gegen den Ball arbeitet, Innenverteidiger beschäftigt, Tiefenräume attackiert und Gegenspieler permanent zu Entscheidungen zwingt. Seine Tore entstehen häufig aus Fleiß, Timing und Präsenz - trotz seiner Saisontore aber mit zu wenig Effizienz. Waldschmidt sucht nicht den freien Raum hinter der Kette, sondern den freien Gedanken zwischen den Linien. Sein Spiel basiert auf Technik, Übersicht und dem Gespür für Situationen, die andere erst erkennen, wenn der Ball bereits unterwegs ist.
Entscheidend war für Trainer Titz stets die Frage, welche Lösungen ein Spieler auf dem Platz erzeugen kann. Hannover verfügt über einige Spieler, die Tempo, Dynamik und Intensität mitbringen. Was der Mannschaft gelegentlich gefehlt hat, war jener Akteur, der einen tiefstehenden Gegner nicht durch einen weiteren Sprint, sondern durch eine unerwartete Idee aus dem Gleichgewicht bringt. Aus dem Grund bevorzugt Titz auch Spielertypen wie Waldschmidt oder Pichler und bringt den Spielertypen Källman bevorzugt im letzten Spielzeitdrittel, um einen weiteren Impact zu erzeugen.
Wer die Spiele der vergangenen Saison verfolgt hat, dürfte sich an einige Begegnungen erinnern, in denen 96 den Ball kontrollierte, den Gegner kontrollierte und zeitweise vermutlich sogar die Wetterlage kontrollierte, ohne daraus ausreichend Torerfolge zu entwickeln. Genau für solche Spiele wurde ein Spieler wie Waldschmidt praktisch erfunden. Seine größte Stärke liegt nicht darin, spektakuläre Dinge zu tun. Seine größte Stärke besteht darin, komplizierte Situationen einfach aussehen zu lassen. Die Frage ist nur, ob es neben einem wie Waldschmidt noch einen weiteren Stürmer wie Källman benötigt oder ob in Folge unsere dann drei Offensiven ausreichend scoren, um wieder in obere Tabellenregionen zu kommen?
Natürlich wäre es unehrlich, die Risiken zu verschweigen. Waldschmidt ist inzwischen 30 Jahre alt und seine Karriere verlief nicht so geradlinig, wie man es nach seinen frühen Erfolgen erwartet hatte. Die Frage nach der Konstanz begleitet ihn seit Jahren. Seine besten Spiele erinnern daran, weshalb Vereine einst hohe Millionenbeträge für ihn bezahlt haben. In anderen Partien taucht er phasenweise so unauffällig ab, dass man sich fragt, ob er noch auf dem Platz steht oder bereits in der Kabine die erste Regenerationsmaßnahme eingeleitet hat. Sollte es wirklich zu einem Transfer kommen, müsste ich Waldschmidt auch daran gewöhnen, dass Titz ihn herunternimmt - jammern und mangelndes Vertrauen zu bemängeln, werden vom 96-Trainer eher damit quittiert, dass man sich Spiele gänzlich von außerhalb von Spielfeld oder Bank anschauen darf.
Als alleinige Sturmspitze sehe ich ihn nicht. Als direkten Källman-Nachfolger wie erwähnt ebenfalls nicht. Als freier Offensivspieler hinter einem laufstarken Mittelstürmer könnte es funktionieren. Dort könnte er jene Qualitäten einbringen, die man in der 2. Bundesliga nur selten findet, aber es stellt sich dann die Frage, ob Titz bereit ist für einen Waldschmidt sein System umzustellen. Spannend ist daher die Vorstellung, dass eine Mannschaft, die unter Titz wünschenswerterweise variabler werden sollte, eine zusätzliche kreative Komponente erhält. Jedoch ebenso in dieser Rolle wird Titz auf der Position immer mal wieder wechseln. Das müsste er verinnerlichen, noch bevor es wirklich zu Vertragsverhandlungen kommt.
Die größte Hürde dürfte vielmehr die wirtschaftliche Machbarkeit sein, denn selbst mit Gehaltseinbußen wird Waldschmidt vermutlich noch in einer Gehaltsregion unterwegs sein, die deutlich über dem üblichen Hannoveraner Niveau liegt. Denkbar wäre deshalb ein Modell, bei dem Köln entweder eine geringe Ablöse akzeptiert und im Gegenzug einen Teil der verbleibenden Vertragskosten übernimmt (Entschädigung). Alternativ könnte Hannover einen ablösefreien Transfer erhalten, bei dem man Waldschmidt über ein Handgeld und leistungsbezogene Prämien einen Ausgleich verschafft, ohne die eigene Gehaltsstruktur vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Fakt ist, dass Waldschmidt nicht weiterhin bei uns das gleiche Gehalt bekäme, dafür aber einen längeren Vertrag und wahrscheinlich mehr Spielzeit. Ob das so ausreicht?
Es gibt Gerüchte, bei denen man erkennt, dass die Sommerpause zu lang dauert, weil sie nicht des Nachdenkens Wert sind, von einem fleißigen Schreiberleins verfasst wurden und jede Art von Realität von sich weisen. Und es gibt Gerüchte, bei denen man für einen Moment innehält und sich fragt, ob da vielleicht ein interessanter Gedanke dahintersteckt. Luca Waldschmidt könnte vielleicht zur zweiten Kategorie gehören.
Als der Name erstmals im Zusammenhang mit Hannover 96 auftauchte, war meine Reaktion Fans irgendwo zwischen vorsichtiger Neugier und beim gedanklichen Blick auf die Gehaltsliste von Hannover 96. Schließlich sprechen wir nicht über einen perspektivischen Drittligaspieler aus Scoutingistan, dessen Namen man bei Transfermarkt eintippen muss, sondern über einen ehemaligen Nationalspieler, Olympiatorschützenkönig und Bundesliga-Profi, der noch vor wenigen Jahren als eines der interessantesten Offensivtalente Deutschlands galt. Aber eben - galt! Deshalb lohnt es sich, Waldschmidt etwas nüchterner zu betrachten.
Wer in Waldschmidt einen Ersatz für Källman sieht, dürfte enttäuscht sein. Beide Spieler bewegen sich zwar auf denselben Rasenflächen und tragen gewöhnlich Fußballschuhe, die Gemeinsamkeiten enden jedoch ungefähr an dieser Stelle. Martin Kind hatte vor einigen Tagen/Wochen von sich gegeben, dass Källman gehen könne, wenn neben der entsprechenden Ablöse auch ein Ersatz bereit stünde. Sollte Kind damit einen identischen Stürmertypen gemeint haben, wird dieser sicherlich enttäuscht werden.
Källman ist der Typ, der anläuft, gegen den Ball arbeitet, Innenverteidiger beschäftigt, Tiefenräume attackiert und Gegenspieler permanent zu Entscheidungen zwingt. Seine Tore entstehen häufig aus Fleiß, Timing und Präsenz - trotz seiner Saisontore aber mit zu wenig Effizienz. Waldschmidt sucht nicht den freien Raum hinter der Kette, sondern den freien Gedanken zwischen den Linien. Sein Spiel basiert auf Technik, Übersicht und dem Gespür für Situationen, die andere erst erkennen, wenn der Ball bereits unterwegs ist.
Entscheidend war für Trainer Titz stets die Frage, welche Lösungen ein Spieler auf dem Platz erzeugen kann. Hannover verfügt über einige Spieler, die Tempo, Dynamik und Intensität mitbringen. Was der Mannschaft gelegentlich gefehlt hat, war jener Akteur, der einen tiefstehenden Gegner nicht durch einen weiteren Sprint, sondern durch eine unerwartete Idee aus dem Gleichgewicht bringt. Aus dem Grund bevorzugt Titz auch Spielertypen wie Waldschmidt oder Pichler und bringt den Spielertypen Källman bevorzugt im letzten Spielzeitdrittel, um einen weiteren Impact zu erzeugen.
Wer die Spiele der vergangenen Saison verfolgt hat, dürfte sich an einige Begegnungen erinnern, in denen 96 den Ball kontrollierte, den Gegner kontrollierte und zeitweise vermutlich sogar die Wetterlage kontrollierte, ohne daraus ausreichend Torerfolge zu entwickeln. Genau für solche Spiele wurde ein Spieler wie Waldschmidt praktisch erfunden. Seine größte Stärke liegt nicht darin, spektakuläre Dinge zu tun. Seine größte Stärke besteht darin, komplizierte Situationen einfach aussehen zu lassen. Die Frage ist nur, ob es neben einem wie Waldschmidt noch einen weiteren Stürmer wie Källman benötigt oder ob in Folge unsere dann drei Offensiven ausreichend scoren, um wieder in obere Tabellenregionen zu kommen?
Natürlich wäre es unehrlich, die Risiken zu verschweigen. Waldschmidt ist inzwischen 30 Jahre alt und seine Karriere verlief nicht so geradlinig, wie man es nach seinen frühen Erfolgen erwartet hatte. Die Frage nach der Konstanz begleitet ihn seit Jahren. Seine besten Spiele erinnern daran, weshalb Vereine einst hohe Millionenbeträge für ihn bezahlt haben. In anderen Partien taucht er phasenweise so unauffällig ab, dass man sich fragt, ob er noch auf dem Platz steht oder bereits in der Kabine die erste Regenerationsmaßnahme eingeleitet hat. Sollte es wirklich zu einem Transfer kommen, müsste ich Waldschmidt auch daran gewöhnen, dass Titz ihn herunternimmt - jammern und mangelndes Vertrauen zu bemängeln, werden vom 96-Trainer eher damit quittiert, dass man sich Spiele gänzlich von außerhalb von Spielfeld oder Bank anschauen darf.
Als alleinige Sturmspitze sehe ich ihn nicht. Als direkten Källman-Nachfolger wie erwähnt ebenfalls nicht. Als freier Offensivspieler hinter einem laufstarken Mittelstürmer könnte es funktionieren. Dort könnte er jene Qualitäten einbringen, die man in der 2. Bundesliga nur selten findet, aber es stellt sich dann die Frage, ob Titz bereit ist für einen Waldschmidt sein System umzustellen. Spannend ist daher die Vorstellung, dass eine Mannschaft, die unter Titz wünschenswerterweise variabler werden sollte, eine zusätzliche kreative Komponente erhält. Jedoch ebenso in dieser Rolle wird Titz auf der Position immer mal wieder wechseln. Das müsste er verinnerlichen, noch bevor es wirklich zu Vertragsverhandlungen kommt.
Die größte Hürde dürfte vielmehr die wirtschaftliche Machbarkeit sein, denn selbst mit Gehaltseinbußen wird Waldschmidt vermutlich noch in einer Gehaltsregion unterwegs sein, die deutlich über dem üblichen Hannoveraner Niveau liegt. Denkbar wäre deshalb ein Modell, bei dem Köln entweder eine geringe Ablöse akzeptiert und im Gegenzug einen Teil der verbleibenden Vertragskosten übernimmt (Entschädigung). Alternativ könnte Hannover einen ablösefreien Transfer erhalten, bei dem man Waldschmidt über ein Handgeld und leistungsbezogene Prämien einen Ausgleich verschafft, ohne die eigene Gehaltsstruktur vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Fakt ist, dass Waldschmidt nicht weiterhin bei uns das gleiche Gehalt bekäme, dafür aber einen längeren Vertrag und wahrscheinlich mehr Spielzeit. Ob das so ausreicht?
Eine Variante, in der der FC den Spieler ohne Entschädigung abgibt nur um das Gehalt zu sparen halte ich für unrealistisch. Mir ist nicht bekannt, dass der FC den Spieler loswerden möchte. Wahnsinnig teuer ist der für die erste Liga nicht - der Verein wäre mit Sicherheit fein damit, ihn als Einwechsler kommende Saison auf der Bank zu haben.
Mit ´ner problematischen Unzufriedenheit des Spielers in diesem einen Jahr auf der Kölner Ersatzbank ist dabei auch absolut nicht zu rechnen. Dass er selbst wechseln möchte falls es für ihn passt kann ich mir dabei schon vorstellen - wenn´s aber nicht für alle passt, dann eben nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ondrasek am 22.06.2026 um 19:57 Uhr bearbeitet
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