Kader- und Systemthread 2017/2018
09.04.2017 - 20:36 Uhr
14.02.2018 - 18:38 Uhr
Von den insgesamt 33 Mann die wir im Kader haben laufen bei 9 im Sommer die Verträge aus. Weitere 6 haben bis 2019 Vertrag und wären somit nur im Sommer zu Geld zu machen. Zu ersteren gehören:
1. Klandt
2. Guede
3. Schuster
4. Niedermeier
5. Bussmann (Leihe mit KO)
6. Kempf
7. Stanko
8. Lienhart (Liehe mit KO)
9. Kapustka (Leihe mit KO)
von den 3 Leihen wird 1 sicher (Lienhart) gezogen. Macht 8 Kandidaten die übrig bleiben fürn sicheren Wechsel. Bei Bussmann ist es wahrscheinlich, also machen wir mal 7 daraus. Kapi lass ich mal drin weil er m.E. zwar Potenzial hat aber keineswegs 6 Mio wert ist. Da steht also ein dickes Fragezeichen hinter.
Bei allen anderen gehe ich davon aus dass diese nicht längerfristig eine großartige Option in Freiburg sind. Zumindest nicht regelmäßig und aktiv. Schuster könnte ich mir als "Teammanager" vorstellen. Zusammen mit Karim könnten beide für die Integration neuer Spieler sorgen und so eine Art "Networking/PR" innerhalb des Teams machen. Bei Klandt, Niedermeier, Stanko und Kempf stehen die Zeichen für mich auf Abschied. Klandt spielt schon länger kaum ne Rolle, Niedermeier ist reiner Statist, Stanko kommt im äußersten Notfall als Springer zum Einsatz und Kempf hat sein Abschied angekündigt.
Von 33 ziehen wir 7 weg und sind damit bei 26.
Die zweite Gruppe ist die wo bis 2019 Vertrag haben. Dazu gehören:
1. Kleindienst
2. Günter
3. Ravet
4. Giekiewitz
5. Iggy
6. Petersen
Ravet, Petersen und Günter gehören für mich zu den absoluten Leistungsträgern der Zukunft. Mit denen muss man Verlängern! Da sollten wir auch nicht die Kosten zu sehr scheuen. Arsene Wenger sagte was ganz interessantes: Es kostet teilweise genau so viel oder viel weniger mit einem Spieler zu verlängern als wenn man sich einen neuen dazu holt. In unserem Fall dürfte dass bei Petersen, Günter und Ravet sicherlich stimmen. Einen Petersen bekommst Du heute in Freiburg nicht mehr! Nicht für unter 10Mio! Günter ist sicherlich auch seine 7 wert und Ravet wird (wenn er Fit ist und in Form) unbezahlbar. Wenn man das bedenkt (insgesamt sind das für alle 3 ca. 15 Mio) dann kann man auch m.E. jedem für 3 Jahre 1 Mio mehr zahlen und damit 9 mio ausgeben statt 15 um Ersatz zu holen. Ich weiß...Milchmädchenrechnung. Sei es drum. Es geht mir darum aufzuzeigen wo die Vorteile sind. Auch finanziell! Nehmen wir die 3 mal raus bleiben nochmal 3 (Giekiewitz, Kleindienst, Iggy). Iggy dürfte weg sein nächste Saison. Bei Kleindienst und Giekiewitz sollte man auch Verträge verlängern. Da Klandt wahrscheinlich weg ist, wird ein Jugendspieler wahrscheinlich eher nur dritter Torwart sein. Der zweite muss demnach bleiben. Best case: 5 von 6 Verlängern es bleibt einer übrig. 26 -1 = 25 bleiben übrig.
Nun kommen wir zum Rest des Kaders:
Darin sind noch weitere 2 die gehen könnten: Meffert und Sierro. Zweiter sollte mindestens verliehen werden, und erster darf gerne permanent wechseln. Dann sind 23 übrig.
Rein von der Kadergröße her sind wir dann optimal besetzt. Oder?
Folgende Mannschaftsteile haben m.E. rein Quantitative Baustellen:
1. Torhüter: Sollte Klandt gehen muss mit Giekiewitz verlängert werden und ein weiterer Torhüter kommen. Dann sind nominell 3 Torhüter da. Brauchen tun wir m.E. aber nur 2 und einer kann aus der Jugend hochgezogen werden.
2. Innenverteidigung: 2 IV´s verlassen den Verein ganz sicher. Evtl. kommt mit Söyüncü einer dazu. Dann sind "nur" noch 3 im Kader. Das ist nicht verantwortungsvolle Kaderplanung. Mindestens 1 IV wird in einer solchen Konstellation dazu kommen MÜSSEN wenn nicht sogar 2.
3. Außenverteidigung: Mit 4 Nominell unter Vertrag stehenden Außenspielern brauchen wir nicht viel mehr zu tun. Mit Günni verlängern oder vorzeitig Ersatz holen wäre jedoch toll. Wir dürfen aber Föhrenbach nicht vergessen!
4. Mittelfeld Zentral: Hier sind wir mit 4 Mann Quantitativ gut besetzt (falls diejenigen wo ich meinte uns auch wirklich verlassen)
5. Mittelfeld Offensiv: Hier haben wir mit Haberer nur einen einzigen Mann! m.E. müssen wir im OM dringend etwas tun. Die kreative Schaltzentrale geht dieser Mannschaft komplett ab. Ist Haberer nicht im Spiel fehlt jegliche Torgefahr aus dem Spiel.
6. Mittelfeld Außen: Nominell haben wir 4 Leute für die Außen. Das ist Zahlenmäßig in Ordnung.
7. Sturm: in einem 4-4-2 sind die 2 Stürmerpositionen doppelt besetzt. Das ist unser "Stammsystem" und daher passt es Quantitativ auch. Vielleicht müsst man 1x aus der Jugend hochziehen. Daferner könnte evtl. ein Kandidat sein.
Rein Zahlenmäßig sieht es also bis aufs offensive Mittelfeld für 2018/19 ganz gut aus. Für 2019/20 müssten entweder einige Verträge verlängert werden. Am besten gleich! Giekiewitz, Petersen, Günni, Ravet, und Kleindienst sind die Kandidaten. Der größte Aderlass 2019 droht uns im Sturm. Entsprechend dürfte sicher sein dass einer aus der Jugend hochkommt und auch sicher sein dass wir versuchen werden einen Stürmer zu verpflichten. Niederlechner fällt ja auch lange aus und man weiß ja nicht einmal ob er bis zum Anfang der neuen Saison wieder soweit ist. Dementsprechend gehe ich davon aus.
Kommen wir zur Frage der Qualität.
Im Sturm haben wir gute Leute. Alle haben bewiesen dass sie Tore machen können und in vorderster Front sogar die erste Verteidigungslinie erfolgreich bilden können. Laufen tun sie alle wie die Weltmeister. Qualitativ geht mir folgendes im Sturm ab: Dribbling, Kopfball (die Standardtore machen selten die Stürmer bei uns), Ball- und Passsicherheit. Wir könnten einen Typ Aymen Barkok gut gebrauchen. Er ist groß gewachsen, Ball- und Passsicher, kann auch gut dribbeln. Waldschmidt wäre evtl. auch so einer. Bebou ist ähnlich gelagert.
Im OM ist die Qualität mit Haberer gut. Wir brauchen aber dringend einen Mann der in seiner Abwesenheit die Rolle gut übernimmt. Jemand mit Auge. Yurchenko war so ein Kandidat der im Winter vorgeschlagen wurde. Zinchenko ist ein weiterer den ich sofort nehmen würde.
Mittelfeld außen ist mit Lord Katho und Terra auf links m.E. ganz schwach besetzt. Da kommt aktuell nichts! Mit Ravet und Dräger auf rechts kann ich gerade noch leben weil Ravet einiges rausholt. Auch da ist aber bei Verletzungen die Qualität einfach nicht vorhanden um wirklich fußballerische Ansprüche zu stellen. Links ist das m.E. höchstens gehobenes Zweitliganiveau. Wenn es irgendwie geht würde ich hier direkt 2 Leute holen. Einen für Links und einen für Rechts. Beide wenn es geht mit Stammspielerpotenzial.
Mittelfeld Zentral: Höfler, Abrashi, Kammerbauer, Frantz. Frantz und Chico dürften die besten Fußballer im ZM sein die wir derzeit haben. Ich bin bekanntlich dafür auch im ZM etwas mehr Qualität dazu zu holen, wäre jedoch auch mit einer Leistungsexplosion von Chico ganz glücklich
.
Verteidigung Außen: Günni ist ein guter Mann. Er ist immer besser geworden diese Saison. Insgesamt eine akzeptable Qualität. Da kann man sich als SC nicht beschweren. Vor allem wenn Bussmann auch mal angreift und hinter Günni eine gleichwertige Alternative darstellen sollte. Rechts ist Stenzel m.E. wirklich gut. Kübler eine brauchbare Alternative für langsamere Gegner. Alles in allem auch ganz okay.
IV: Mit Gulde und Söyüncü haben wir m.E. eine solide IV. Mit Koch und Lienhart sind 2 richtig Gute in der Hinterhand. Koch steht für mich aktuell gleichwertig mit Söyüncü dar und noch vor Lienhart. Sollte Söyüncü gehen, wird Koch der erste Ersatzmann und Lienhart dicht dahinter. Wir sollten aber Ausschau halten für mindestens einen IV.
Tor: Qualitativ brauchen wir m.E. hier nichts wirklich machen.
Also Fazit:
Wichtigste Position im Sommer: OM. Grund: Quantitativ schonmal nicht gut besetzt und dann fehlt dem Spiel sowieso ein Spielmachertyp. Haberer macht das immer besser aber es braucht einen dahinter der das zumindest annähernd auch könnte.
Am zweitwichtigsten finde ich die Außenbahn: Quantitativ ist es okay, qualitativ kommt da nichts! Terra und Ravet können was ja, aber Terra fehlt die Konstanz und Durchsetzungswille und Ravet hat nur bis 2019 Vertrag. Da muss also mindestens ein weiterer kommen.
Am drittwichtigsten ist die IV. Je nachdem ob Söyüncü bleibt oder geht, wird bedarf entstehen der gedeckt werden muss.
Last but noch least: Sturm: Eigentlich kein wirklicher Bedarf aber bei auslaufenden Vertägen von 2 und einem unsicheren Kandidaten was Fitness anbelangt sind 2019 nur noch 2 im Kader. Dafür müssen wir vorarbeit leisten. Entweder mit beiden verlängern oder mindestens einen neuen dazu holen. Einen Jugendspieler kann man als Teilzeitkraft dazu holen der Niederlechner solange vertreten kann bis dieser komplett fit ist. Es fehlt aber auch Dribbelstärke und Ball bzw. Passsicherheit. Wenn jemand von außen kommt dann sollte er diese Eigenschaften mitbringen. Zusätzliche Kopfballstärke wäre ein Komplettpaket! Vielleicht verteilen sich diese Eigenschaften aber auch auf 2...
Bei einer Kaderstärke von 23 Mann dürfen wir nicht vergessen das Daehli und Föhrenbach ja noch dazu kommen. Sind also 25. Es fehlen aber 3 im Kader um die optimale Kadergröße von 28 Mann zu haben. Diese würde ich im OM und auf die offensive Außbahnen verteilen. Idealerweise würden wir 3 Mann holen die mindestens 2 von 3 Positionen spielen können )also OM/MS oder MS/LA oder MS/RA oder LA/RA oder OM/LA oder OM/RA) und dann so kombinieren das alle Positionen besetzt sind...You do the Math
1. Klandt
2. Guede
3. Schuster
4. Niedermeier
5. Bussmann (Leihe mit KO)
6. Kempf
7. Stanko
8. Lienhart (Liehe mit KO)
9. Kapustka (Leihe mit KO)
von den 3 Leihen wird 1 sicher (Lienhart) gezogen. Macht 8 Kandidaten die übrig bleiben fürn sicheren Wechsel. Bei Bussmann ist es wahrscheinlich, also machen wir mal 7 daraus. Kapi lass ich mal drin weil er m.E. zwar Potenzial hat aber keineswegs 6 Mio wert ist. Da steht also ein dickes Fragezeichen hinter.
Bei allen anderen gehe ich davon aus dass diese nicht längerfristig eine großartige Option in Freiburg sind. Zumindest nicht regelmäßig und aktiv. Schuster könnte ich mir als "Teammanager" vorstellen. Zusammen mit Karim könnten beide für die Integration neuer Spieler sorgen und so eine Art "Networking/PR" innerhalb des Teams machen. Bei Klandt, Niedermeier, Stanko und Kempf stehen die Zeichen für mich auf Abschied. Klandt spielt schon länger kaum ne Rolle, Niedermeier ist reiner Statist, Stanko kommt im äußersten Notfall als Springer zum Einsatz und Kempf hat sein Abschied angekündigt.
Von 33 ziehen wir 7 weg und sind damit bei 26.
Die zweite Gruppe ist die wo bis 2019 Vertrag haben. Dazu gehören:
1. Kleindienst
2. Günter
3. Ravet
4. Giekiewitz
5. Iggy
6. Petersen
Ravet, Petersen und Günter gehören für mich zu den absoluten Leistungsträgern der Zukunft. Mit denen muss man Verlängern! Da sollten wir auch nicht die Kosten zu sehr scheuen. Arsene Wenger sagte was ganz interessantes: Es kostet teilweise genau so viel oder viel weniger mit einem Spieler zu verlängern als wenn man sich einen neuen dazu holt. In unserem Fall dürfte dass bei Petersen, Günter und Ravet sicherlich stimmen. Einen Petersen bekommst Du heute in Freiburg nicht mehr! Nicht für unter 10Mio! Günter ist sicherlich auch seine 7 wert und Ravet wird (wenn er Fit ist und in Form) unbezahlbar. Wenn man das bedenkt (insgesamt sind das für alle 3 ca. 15 Mio) dann kann man auch m.E. jedem für 3 Jahre 1 Mio mehr zahlen und damit 9 mio ausgeben statt 15 um Ersatz zu holen. Ich weiß...Milchmädchenrechnung. Sei es drum. Es geht mir darum aufzuzeigen wo die Vorteile sind. Auch finanziell! Nehmen wir die 3 mal raus bleiben nochmal 3 (Giekiewitz, Kleindienst, Iggy). Iggy dürfte weg sein nächste Saison. Bei Kleindienst und Giekiewitz sollte man auch Verträge verlängern. Da Klandt wahrscheinlich weg ist, wird ein Jugendspieler wahrscheinlich eher nur dritter Torwart sein. Der zweite muss demnach bleiben. Best case: 5 von 6 Verlängern es bleibt einer übrig. 26 -1 = 25 bleiben übrig.
Nun kommen wir zum Rest des Kaders:
Darin sind noch weitere 2 die gehen könnten: Meffert und Sierro. Zweiter sollte mindestens verliehen werden, und erster darf gerne permanent wechseln. Dann sind 23 übrig.
Rein von der Kadergröße her sind wir dann optimal besetzt. Oder?
Folgende Mannschaftsteile haben m.E. rein Quantitative Baustellen:
1. Torhüter: Sollte Klandt gehen muss mit Giekiewitz verlängert werden und ein weiterer Torhüter kommen. Dann sind nominell 3 Torhüter da. Brauchen tun wir m.E. aber nur 2 und einer kann aus der Jugend hochgezogen werden.
2. Innenverteidigung: 2 IV´s verlassen den Verein ganz sicher. Evtl. kommt mit Söyüncü einer dazu. Dann sind "nur" noch 3 im Kader. Das ist nicht verantwortungsvolle Kaderplanung. Mindestens 1 IV wird in einer solchen Konstellation dazu kommen MÜSSEN wenn nicht sogar 2.
3. Außenverteidigung: Mit 4 Nominell unter Vertrag stehenden Außenspielern brauchen wir nicht viel mehr zu tun. Mit Günni verlängern oder vorzeitig Ersatz holen wäre jedoch toll. Wir dürfen aber Föhrenbach nicht vergessen!
4. Mittelfeld Zentral: Hier sind wir mit 4 Mann Quantitativ gut besetzt (falls diejenigen wo ich meinte uns auch wirklich verlassen)
5. Mittelfeld Offensiv: Hier haben wir mit Haberer nur einen einzigen Mann! m.E. müssen wir im OM dringend etwas tun. Die kreative Schaltzentrale geht dieser Mannschaft komplett ab. Ist Haberer nicht im Spiel fehlt jegliche Torgefahr aus dem Spiel.
6. Mittelfeld Außen: Nominell haben wir 4 Leute für die Außen. Das ist Zahlenmäßig in Ordnung.
7. Sturm: in einem 4-4-2 sind die 2 Stürmerpositionen doppelt besetzt. Das ist unser "Stammsystem" und daher passt es Quantitativ auch. Vielleicht müsst man 1x aus der Jugend hochziehen. Daferner könnte evtl. ein Kandidat sein.
Rein Zahlenmäßig sieht es also bis aufs offensive Mittelfeld für 2018/19 ganz gut aus. Für 2019/20 müssten entweder einige Verträge verlängert werden. Am besten gleich! Giekiewitz, Petersen, Günni, Ravet, und Kleindienst sind die Kandidaten. Der größte Aderlass 2019 droht uns im Sturm. Entsprechend dürfte sicher sein dass einer aus der Jugend hochkommt und auch sicher sein dass wir versuchen werden einen Stürmer zu verpflichten. Niederlechner fällt ja auch lange aus und man weiß ja nicht einmal ob er bis zum Anfang der neuen Saison wieder soweit ist. Dementsprechend gehe ich davon aus.
Kommen wir zur Frage der Qualität.
Im Sturm haben wir gute Leute. Alle haben bewiesen dass sie Tore machen können und in vorderster Front sogar die erste Verteidigungslinie erfolgreich bilden können. Laufen tun sie alle wie die Weltmeister. Qualitativ geht mir folgendes im Sturm ab: Dribbling, Kopfball (die Standardtore machen selten die Stürmer bei uns), Ball- und Passsicherheit. Wir könnten einen Typ Aymen Barkok gut gebrauchen. Er ist groß gewachsen, Ball- und Passsicher, kann auch gut dribbeln. Waldschmidt wäre evtl. auch so einer. Bebou ist ähnlich gelagert.
Im OM ist die Qualität mit Haberer gut. Wir brauchen aber dringend einen Mann der in seiner Abwesenheit die Rolle gut übernimmt. Jemand mit Auge. Yurchenko war so ein Kandidat der im Winter vorgeschlagen wurde. Zinchenko ist ein weiterer den ich sofort nehmen würde.
Mittelfeld außen ist mit Lord Katho und Terra auf links m.E. ganz schwach besetzt. Da kommt aktuell nichts! Mit Ravet und Dräger auf rechts kann ich gerade noch leben weil Ravet einiges rausholt. Auch da ist aber bei Verletzungen die Qualität einfach nicht vorhanden um wirklich fußballerische Ansprüche zu stellen. Links ist das m.E. höchstens gehobenes Zweitliganiveau. Wenn es irgendwie geht würde ich hier direkt 2 Leute holen. Einen für Links und einen für Rechts. Beide wenn es geht mit Stammspielerpotenzial.
Mittelfeld Zentral: Höfler, Abrashi, Kammerbauer, Frantz. Frantz und Chico dürften die besten Fußballer im ZM sein die wir derzeit haben. Ich bin bekanntlich dafür auch im ZM etwas mehr Qualität dazu zu holen, wäre jedoch auch mit einer Leistungsexplosion von Chico ganz glücklich
. Verteidigung Außen: Günni ist ein guter Mann. Er ist immer besser geworden diese Saison. Insgesamt eine akzeptable Qualität. Da kann man sich als SC nicht beschweren. Vor allem wenn Bussmann auch mal angreift und hinter Günni eine gleichwertige Alternative darstellen sollte. Rechts ist Stenzel m.E. wirklich gut. Kübler eine brauchbare Alternative für langsamere Gegner. Alles in allem auch ganz okay.
IV: Mit Gulde und Söyüncü haben wir m.E. eine solide IV. Mit Koch und Lienhart sind 2 richtig Gute in der Hinterhand. Koch steht für mich aktuell gleichwertig mit Söyüncü dar und noch vor Lienhart. Sollte Söyüncü gehen, wird Koch der erste Ersatzmann und Lienhart dicht dahinter. Wir sollten aber Ausschau halten für mindestens einen IV.
Tor: Qualitativ brauchen wir m.E. hier nichts wirklich machen.
Also Fazit:
Wichtigste Position im Sommer: OM. Grund: Quantitativ schonmal nicht gut besetzt und dann fehlt dem Spiel sowieso ein Spielmachertyp. Haberer macht das immer besser aber es braucht einen dahinter der das zumindest annähernd auch könnte.
Am zweitwichtigsten finde ich die Außenbahn: Quantitativ ist es okay, qualitativ kommt da nichts! Terra und Ravet können was ja, aber Terra fehlt die Konstanz und Durchsetzungswille und Ravet hat nur bis 2019 Vertrag. Da muss also mindestens ein weiterer kommen.
Am drittwichtigsten ist die IV. Je nachdem ob Söyüncü bleibt oder geht, wird bedarf entstehen der gedeckt werden muss.
Last but noch least: Sturm: Eigentlich kein wirklicher Bedarf aber bei auslaufenden Vertägen von 2 und einem unsicheren Kandidaten was Fitness anbelangt sind 2019 nur noch 2 im Kader. Dafür müssen wir vorarbeit leisten. Entweder mit beiden verlängern oder mindestens einen neuen dazu holen. Einen Jugendspieler kann man als Teilzeitkraft dazu holen der Niederlechner solange vertreten kann bis dieser komplett fit ist. Es fehlt aber auch Dribbelstärke und Ball bzw. Passsicherheit. Wenn jemand von außen kommt dann sollte er diese Eigenschaften mitbringen. Zusätzliche Kopfballstärke wäre ein Komplettpaket! Vielleicht verteilen sich diese Eigenschaften aber auch auf 2...
Bei einer Kaderstärke von 23 Mann dürfen wir nicht vergessen das Daehli und Föhrenbach ja noch dazu kommen. Sind also 25. Es fehlen aber 3 im Kader um die optimale Kadergröße von 28 Mann zu haben. Diese würde ich im OM und auf die offensive Außbahnen verteilen. Idealerweise würden wir 3 Mann holen die mindestens 2 von 3 Positionen spielen können )also OM/MS oder MS/LA oder MS/RA oder LA/RA oder OM/LA oder OM/RA) und dann so kombinieren das alle Positionen besetzt sind...You do the Math
16.02.2018 - 12:15 Uhr
Wow, da hat sich jemand Zeit genommen für einen Beitrag
Ich versuche mal in der Reihenfolge des Beitrags noch ein paar Gedanken einzustreuen:
- Bei Lienhart hat man ja schon am Anfang angekündigt, dass man die KO auch ziehen will. Da wird sich nach den bisherigen Auftritten wirklich nichts daran geändert haben. Das dürfte nach den Leistungen tatsächlich ein Schnapper sein.
- Bei Kapustka rechne ich eigentlich damit, dass man mit Leicester nochmal in Verhandlungen tritt. Ich bin mir auch momentan unsicher wegen der Höhe der KO - sind die 6 Millionen sicher? Sowohl Streich, wie auch Kapustka haben sich ja so geäußert, dass sie eigentlich sehr gerne zusammenarbeiten und der Junge auch gerne in Freiburg ist. Saier hat vor zwei Wochen erst gemeint, dass er sich gut entwickelt. Dass er trotz seines schlechten Laufs immernoch ein talentierter Kicker ist, weiß wohl auch jeder und mit 21 ist der Zug noch längst nicht abgefahren, um sich das Bundesliganiveau zu erarbeiten. Von daher - wenn es tatsächlich 6 Mio sein sollten, dann wird man sicherlich nochmal verhandeln und gucken, ob man ihn nicht für weniger verpflichten kann. Wenn es 3-4 sind, zieht man die Option.
- Bei Stanko bin ich mir wirklich unsicher, was Streichs Plan ist. Er hat ihn ja doch ganz gerne als Springer im Kader und wenn mit Schuster und Guede zwei Springer raus sind, will er ihn vielleicht halten. Das kommt dann natürlich auch stark auf die Entwicklung von Kammerbauer, Sierro und Sachanenko an. Zu mehr reicht es allerdings sicher nicht. Damit wird Stanko nicht zufrieden sein können. Wenn er die Chance auf einen guten Zweitligisten hat, wird er das dann wohl machen - ansonsten kann ich mir da eine Verlängerung auch vorstellen.
- Bei Kleindienst bin ich mir sehr sicher, dass man den Vertrag verlängern wird. Man hat früh auf ihn gesetzt und ihn an die Mannschaft herangeführt - jetzt ist er im Kader angekommen und hat sich eingespielt. Da will man ihn sicherlich nicht im Sommer abgeben oder nach einer Saison, in der ja potentiell der Durchbruch gelingen kann, ablösefrei ziehen lassen.
- Bei Gikiewitz bin ich mir wiederum sicher, dass man den Vertrag nicht verlängern wird. Frommann wird im Sommer aufrücken, hat sich im Winter ja schon herumgesprochen. Niclas Thiede wechselt zur Zweiten und soll dort aufgebaut werden. Gikiewitz würde da auf Dauer einfach den Weg versperren, um die talentierten Torhüter aufrücken zu lassen. Zumal man jetzt nicht mehr das Bedürfnis haben sollte, Schwolow einen "erfahrenen" Keeper an die Seite zu stellen, da er jetzt schon ein durchaus routinierter Bundesligaspieler ist. Ergo rechne ich damit, dass der Vertrag entweder 2019 ausläuft oder Gikiewitz sogar schon diesen Sommer nochmal irgendwo als Nr. 1 anheuert. (Vorausgesetzt natürlich, dass Schwolow nicht abgeworben wird)
Dementsprechend wären auch die Kaderpositionen mit Schwolow/Gikiewitz/Frommann oder Schwolow/Frommann/Thiede im Tor ohne externe Zugänge besetzt.
In der Innenverteidigung fehlt mir leider die nötige Kenntnis über die Leistungen in der zweiten Mannschaft. Bei Sachanenko war das Aufrücken ja geplant, Fellhauer und Schlotterbeck durften zumindest schon ein paar mal ins Profitraining einsteigen. Wenn da das Potential vorhanden ist und man ihnen eine BackUp-Funktion zutraut, dann bräuchte man quantitativ keine Zugänge, soweit die IV noch aus Gulde/Koch/Lienhart/Söyüncü besteht. Im Hinblick auf einen Abgang Söyüncüs oder auch mit Blick auf die guten Leistungen von Koch und Lienhart wird man aber sicherlich seit langem einen neuen jungen Diamanten dieser Güteklasse suchen, der mit etwas Glück vielleicht auch im Sommer kommt.
In der Außenverteidigung wird wohl auch nichts geschehen - ich rechne allerdings nicht unbedingt mit einer Rückkehr von Föhrenbach, sonst hätte man sich wohl Bussmann nicht geholt. Zumal auch Okoroji doch planmäßig aufrücken sollte. Wenn Karlsruhe sich noch auf die Aufstiegsplätze schiebt, wäre ein Verbleib dort für ihn sicherlich besser.
Auf der Sechs wird sich viel darum drehen, wie die jungen Spieler sich entwickeln. Höfler und Abrashi bilden da ein solides Fundament, aber Kammerbauer und Sierro sollten sich da schon einbringen können. Bei Jukic scheint der Weg über die zweite Mannschaft ja nicht zu funktionieren. Ansonsten gibt es noch Koch und Frantz, die die Position auch gut bespielen können. Insgesamt sind das allerdings schon einige Fragezeichen dort.
Die Mittelstürmer-Palette ist voll. Mit Petersen/Höler/Kleindienst hat man da 3, die momentan ihren Stammplatz haben und auch sicher nächste Saison an Bord sind. Dazu kommt Niederlechner, der ja anscheinend sich so gut erholt, dass er dann auch eine ganze Vorbereitung mitmachen kann. Mehr braucht man in der Mannschaft nicht, zumal man mit Daferner einen Aufrückkandidaten und mit Schleusener einen Rückkehrer (wobei auch dort ein Verbleib in Karlsruhe wohl besser wäre) hat.
Die Musik muss ganz klar auf den restlichen offensiven Positionen spielen. Ich gehe eigentlich davon aus, dass Haberer im Sommer für eine Stange Geld den Arbeitgeber wechseln wird (Hoffentlich nicht). Damit würde dem SC eine ganz zentrale Figur fehlen. Lucas Torres trainiert zwar mit den Profis, wird aber wohl kaum eine solche Stellung einnehmen können. Daehli wird mMn auch nicht zurückkommen - er musste schon wieder zur OP, konnte schon wieder keine Saison durchspielen und kann so einfach nicht das nötige körperliche Level für die Position beim SC erreichen. Da muss also jemand her und da ist guter Rat teuer.
Und zuletzt das ewige Leid mit den Außenbahnen - man hat ja dieses Jahr durchaus viel an Personal für die Stellen geholt - Kent, Kapustka, Terrazzino, Kath, Dräger, Ravet. Einer ist schon wieder weg und ich gehe davon aus, dass man Dräger eventuell die Chance durch eine Leihe Spielpraxis zu sammeln. Kapustka sollte ja eigentlich auch eher zentral spielen, als auf außen. Es muss also quantitativ, wie qualitativ nachgelegt werden, aber das muss es ja schon lange. Anscheinend hat man ja Waldschmidt schon nahezu sicher, aber als Außenbahnspieler ist er eben auch keine Sofortverstärkung.
Zusammenfassend - nach meinen Überlegungen die Abgänge:
1. Klandt
2. Gikiewitz
3. Kempf
4. Niedermeier
5. Ignjovski
6. (Föhrenbach)
7. Schuster
8. Meffert
9. Stanko
10. Haberer
11. (Daehli)
12. (Schleusener)
13. Dräger
14. Guédé
Und die wahrscheinlichen Zugänge:
1. Frommann
2. Sachanenko
3. Okoroji
4. Waldschmidt
Dann wäre man bei 26 Spielern und hat genug Spielraum für die Verpflichtung von Offensivvertsärkungen und eventuell halt wieder 1-2 Überraschungsdiamanten.
Ich versuche mal in der Reihenfolge des Beitrags noch ein paar Gedanken einzustreuen:
- Bei Lienhart hat man ja schon am Anfang angekündigt, dass man die KO auch ziehen will. Da wird sich nach den bisherigen Auftritten wirklich nichts daran geändert haben. Das dürfte nach den Leistungen tatsächlich ein Schnapper sein.
- Bei Kapustka rechne ich eigentlich damit, dass man mit Leicester nochmal in Verhandlungen tritt. Ich bin mir auch momentan unsicher wegen der Höhe der KO - sind die 6 Millionen sicher? Sowohl Streich, wie auch Kapustka haben sich ja so geäußert, dass sie eigentlich sehr gerne zusammenarbeiten und der Junge auch gerne in Freiburg ist. Saier hat vor zwei Wochen erst gemeint, dass er sich gut entwickelt. Dass er trotz seines schlechten Laufs immernoch ein talentierter Kicker ist, weiß wohl auch jeder und mit 21 ist der Zug noch längst nicht abgefahren, um sich das Bundesliganiveau zu erarbeiten. Von daher - wenn es tatsächlich 6 Mio sein sollten, dann wird man sicherlich nochmal verhandeln und gucken, ob man ihn nicht für weniger verpflichten kann. Wenn es 3-4 sind, zieht man die Option.
- Bei Stanko bin ich mir wirklich unsicher, was Streichs Plan ist. Er hat ihn ja doch ganz gerne als Springer im Kader und wenn mit Schuster und Guede zwei Springer raus sind, will er ihn vielleicht halten. Das kommt dann natürlich auch stark auf die Entwicklung von Kammerbauer, Sierro und Sachanenko an. Zu mehr reicht es allerdings sicher nicht. Damit wird Stanko nicht zufrieden sein können. Wenn er die Chance auf einen guten Zweitligisten hat, wird er das dann wohl machen - ansonsten kann ich mir da eine Verlängerung auch vorstellen.
- Bei Kleindienst bin ich mir sehr sicher, dass man den Vertrag verlängern wird. Man hat früh auf ihn gesetzt und ihn an die Mannschaft herangeführt - jetzt ist er im Kader angekommen und hat sich eingespielt. Da will man ihn sicherlich nicht im Sommer abgeben oder nach einer Saison, in der ja potentiell der Durchbruch gelingen kann, ablösefrei ziehen lassen.
- Bei Gikiewitz bin ich mir wiederum sicher, dass man den Vertrag nicht verlängern wird. Frommann wird im Sommer aufrücken, hat sich im Winter ja schon herumgesprochen. Niclas Thiede wechselt zur Zweiten und soll dort aufgebaut werden. Gikiewitz würde da auf Dauer einfach den Weg versperren, um die talentierten Torhüter aufrücken zu lassen. Zumal man jetzt nicht mehr das Bedürfnis haben sollte, Schwolow einen "erfahrenen" Keeper an die Seite zu stellen, da er jetzt schon ein durchaus routinierter Bundesligaspieler ist. Ergo rechne ich damit, dass der Vertrag entweder 2019 ausläuft oder Gikiewitz sogar schon diesen Sommer nochmal irgendwo als Nr. 1 anheuert. (Vorausgesetzt natürlich, dass Schwolow nicht abgeworben wird)
Dementsprechend wären auch die Kaderpositionen mit Schwolow/Gikiewitz/Frommann oder Schwolow/Frommann/Thiede im Tor ohne externe Zugänge besetzt.
In der Innenverteidigung fehlt mir leider die nötige Kenntnis über die Leistungen in der zweiten Mannschaft. Bei Sachanenko war das Aufrücken ja geplant, Fellhauer und Schlotterbeck durften zumindest schon ein paar mal ins Profitraining einsteigen. Wenn da das Potential vorhanden ist und man ihnen eine BackUp-Funktion zutraut, dann bräuchte man quantitativ keine Zugänge, soweit die IV noch aus Gulde/Koch/Lienhart/Söyüncü besteht. Im Hinblick auf einen Abgang Söyüncüs oder auch mit Blick auf die guten Leistungen von Koch und Lienhart wird man aber sicherlich seit langem einen neuen jungen Diamanten dieser Güteklasse suchen, der mit etwas Glück vielleicht auch im Sommer kommt.
In der Außenverteidigung wird wohl auch nichts geschehen - ich rechne allerdings nicht unbedingt mit einer Rückkehr von Föhrenbach, sonst hätte man sich wohl Bussmann nicht geholt. Zumal auch Okoroji doch planmäßig aufrücken sollte. Wenn Karlsruhe sich noch auf die Aufstiegsplätze schiebt, wäre ein Verbleib dort für ihn sicherlich besser.
Auf der Sechs wird sich viel darum drehen, wie die jungen Spieler sich entwickeln. Höfler und Abrashi bilden da ein solides Fundament, aber Kammerbauer und Sierro sollten sich da schon einbringen können. Bei Jukic scheint der Weg über die zweite Mannschaft ja nicht zu funktionieren. Ansonsten gibt es noch Koch und Frantz, die die Position auch gut bespielen können. Insgesamt sind das allerdings schon einige Fragezeichen dort.
Die Mittelstürmer-Palette ist voll. Mit Petersen/Höler/Kleindienst hat man da 3, die momentan ihren Stammplatz haben und auch sicher nächste Saison an Bord sind. Dazu kommt Niederlechner, der ja anscheinend sich so gut erholt, dass er dann auch eine ganze Vorbereitung mitmachen kann. Mehr braucht man in der Mannschaft nicht, zumal man mit Daferner einen Aufrückkandidaten und mit Schleusener einen Rückkehrer (wobei auch dort ein Verbleib in Karlsruhe wohl besser wäre) hat.
Die Musik muss ganz klar auf den restlichen offensiven Positionen spielen. Ich gehe eigentlich davon aus, dass Haberer im Sommer für eine Stange Geld den Arbeitgeber wechseln wird (Hoffentlich nicht). Damit würde dem SC eine ganz zentrale Figur fehlen. Lucas Torres trainiert zwar mit den Profis, wird aber wohl kaum eine solche Stellung einnehmen können. Daehli wird mMn auch nicht zurückkommen - er musste schon wieder zur OP, konnte schon wieder keine Saison durchspielen und kann so einfach nicht das nötige körperliche Level für die Position beim SC erreichen. Da muss also jemand her und da ist guter Rat teuer.
Und zuletzt das ewige Leid mit den Außenbahnen - man hat ja dieses Jahr durchaus viel an Personal für die Stellen geholt - Kent, Kapustka, Terrazzino, Kath, Dräger, Ravet. Einer ist schon wieder weg und ich gehe davon aus, dass man Dräger eventuell die Chance durch eine Leihe Spielpraxis zu sammeln. Kapustka sollte ja eigentlich auch eher zentral spielen, als auf außen. Es muss also quantitativ, wie qualitativ nachgelegt werden, aber das muss es ja schon lange. Anscheinend hat man ja Waldschmidt schon nahezu sicher, aber als Außenbahnspieler ist er eben auch keine Sofortverstärkung.
Zusammenfassend - nach meinen Überlegungen die Abgänge:
1. Klandt
2. Gikiewitz
3. Kempf
4. Niedermeier
5. Ignjovski
6. (Föhrenbach)
7. Schuster
8. Meffert
9. Stanko
10. Haberer
11. (Daehli)
12. (Schleusener)
13. Dräger
14. Guédé
Und die wahrscheinlichen Zugänge:
1. Frommann
2. Sachanenko
3. Okoroji
4. Waldschmidt
Dann wäre man bei 26 Spielern und hat genug Spielraum für die Verpflichtung von Offensivvertsärkungen und eventuell halt wieder 1-2 Überraschungsdiamanten.
06.03.2018 - 13:37 Uhr
Um die aktuelle Situation unserer 4 Leihspieler übersichtlich darzustellen, nehme ich jetzt den Kader- Thread. Während die beiden Spieler beim KSC, Schleusener und Föhrenbach unumstrittene Stammspieler sind, kommen Mats Möller Daehli und Lucas Hufnagel kaum noch zu Einsätzen.
Fabian Schleusener ist quasi der Grund dafür, dass sich der KSC noch Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen darf. Seit er nach dem Trainerwechsel Stammspieler ist, ist er an 60 % aller Karlsruher Tore beteiligt und hat 52 % selbst erzielt.
Jonas Föhrenbach ist Bestandteil der besten Defensive in der 3. Liga. Trotzdem wird er sich vermutllich nicht aufdrängen, im nächsten Jahr den direkten Sprung in die 1. LIga zu schaffen, zumindest nicht als erste Option für die Position des linken Außenverteidigers.
Diese beiden Spieler haben aber nachhaltig nachgewiesen, im Profifußball, mindestens ab Liga 3, Fuß zu fassen.
Mats Möller Daehli hat nach seiner Leistenoperation im Dezember erst 10 Einsatzminuten gesammelt und war am vergangenen Wochenende noch nicht einmal im Kader. In dieser Saison ist er noch ohne Torbeteiligung. Leider steht auch das Engagement des dritten Norwegers nach Hedenstand und Nielsen beim SC Freiburg unter keinem glücklichen Stern. Die großen Hoffnungen, die mit diesem Spieler verknüpft wurden, haben sich nicht erfüllt. Da er am vergangenen Freitag seinen erst 23. Geburtstag feierte, gibt es noch die vage Hoffnung, dass er sich vielleicht doch noch im Profifussball etablieren kann, allerdings eher nicht in Freiburg.
Noch düsterer sieht es aber bei Lucas Hufnagel aus. In Nürnberg kommt er in dieser Spielzeit auf 5 Spiele mit 319 Minuten in der 2. Liga und 3 Spiele mit 238 Minuten in der Regionalliga Bayern. Mit seinen 24 Jahren wird sich die Frage stellen, ob er den Sprung in den Profifussball ab Liga 3 aufwärts noch schaffen kann. Eine Rückkehr nach Freiburg kann man fast ausschließen.
Fabian Schleusener ist quasi der Grund dafür, dass sich der KSC noch Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen darf. Seit er nach dem Trainerwechsel Stammspieler ist, ist er an 60 % aller Karlsruher Tore beteiligt und hat 52 % selbst erzielt.
Jonas Föhrenbach ist Bestandteil der besten Defensive in der 3. Liga. Trotzdem wird er sich vermutllich nicht aufdrängen, im nächsten Jahr den direkten Sprung in die 1. LIga zu schaffen, zumindest nicht als erste Option für die Position des linken Außenverteidigers.
Diese beiden Spieler haben aber nachhaltig nachgewiesen, im Profifußball, mindestens ab Liga 3, Fuß zu fassen.
Mats Möller Daehli hat nach seiner Leistenoperation im Dezember erst 10 Einsatzminuten gesammelt und war am vergangenen Wochenende noch nicht einmal im Kader. In dieser Saison ist er noch ohne Torbeteiligung. Leider steht auch das Engagement des dritten Norwegers nach Hedenstand und Nielsen beim SC Freiburg unter keinem glücklichen Stern. Die großen Hoffnungen, die mit diesem Spieler verknüpft wurden, haben sich nicht erfüllt. Da er am vergangenen Freitag seinen erst 23. Geburtstag feierte, gibt es noch die vage Hoffnung, dass er sich vielleicht doch noch im Profifussball etablieren kann, allerdings eher nicht in Freiburg.
Noch düsterer sieht es aber bei Lucas Hufnagel aus. In Nürnberg kommt er in dieser Spielzeit auf 5 Spiele mit 319 Minuten in der 2. Liga und 3 Spiele mit 238 Minuten in der Regionalliga Bayern. Mit seinen 24 Jahren wird sich die Frage stellen, ob er den Sprung in den Profifussball ab Liga 3 aufwärts noch schaffen kann. Eine Rückkehr nach Freiburg kann man fast ausschließen.
06.03.2018 - 21:05 Uhr
Zitat von ChuckieFR
Hat er das denn wirklich? Er kommt in seiner Karriere auf 1226 Minuten in der 2. Bundesliga, auf 90 Minuten umgerechnet bedeutet das knapp 14 komplette Spiele.
Hat er das denn wirklich? Er kommt in seiner Karriere auf 1226 Minuten in der 2. Bundesliga, auf 90 Minuten umgerechnet bedeutet das knapp 14 komplette Spiele.
Ich habe auch versucht das vorsichtig zu formulieren. Sicherlich hat er sich noch nicht als konstanter Zweitligaspieler gezeigt, aber er hat 2 solide Saisons bei Unterhaching gespielt und daraufhin in den Spielen beim SC meiner Meinung nach schon sehr gute Ansätze gezeigt. Da hat oftmals eigentlich nur noch etwas Körperlichkeit und Spielerfahrung gefehlt, um ein Kandidat für einen Stammplatz zu sein. (Wohlgemerkt bei einem ziemlich souveränen Aufsteiger in der Saison) Erst nach der zwangsweisen Trainingspause war er ja dann außen vor.
Ich frage mich ja vor allem, wie der Stand der Dinge bei allen Parteien ist. Rein von den Daten her kann ja weder der SC, noch Hufnagel, noch der Club mit der Leihe in dieser Saison zufrieden sein. Trotzdem hat man im Winter keine Anstalten gemacht, einen anderen Club (evtl. auch nochmal für die Rückrunde der 3. Liga) zu suchen. Auch als Stefaniak dann noch zum Club gestoßen ist. Selbst in Sachen Heimatnähe könnte ich mir vorstellen, dass die Personalie für Regensburg, Aalen oder auch Haching nicht uninteressant gewesen wäre.
Zitat von philippSCF
Es ist aber auch gut möglich, dass Schwolow den Verein im Sommer für eine gute Ablösesumme verlässt. Ich sehe ein paar Vereine, zu denen er gut passen würde.
Es ist aber auch gut möglich, dass Schwolow den Verein im Sommer für eine gute Ablösesumme verlässt. Ich sehe ein paar Vereine, zu denen er gut passen würde.
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass das Torwartkarussell in diesem Sommer in Freiburg zuschlägt. Mit Mathenia und Horn sind zwei gute Bundesligakeeper höchstwahrscheinlich günstig zu haben. Dazu könnte dann je nach der Entscheidung des Spielers ein Pollersbeck oder je nach Ausgang der Saison auch ein Casteels kommen. Trapp liebäugelt öffentlich mit einer Rückkehr in die Bundesliga. Bei Hradecky und Hitz, wie mit Blick in andere Länder bei Pau Lopez, Yoan Cardinale, Joel Robles läuft der Vertrag aus. Will heißen - in der preislichen Oberklasse sind einige verfügbar. Einen Wechsel von Schwolow zu Augsburg oder Frankfurt halte ich dann wiederum für unsinnig und unwahrscheinlich.
Zitat von philippSCF
Defensive Mittelfeldspieler
Einen externen Zugang auf dieser Position wird es meiner Ansicht nach zumindest in der kommenden Transferperiode nicht geben.
Defensive Mittelfeldspieler
Einen externen Zugang auf dieser Position wird es meiner Ansicht nach zumindest in der kommenden Transferperiode nicht geben.
Das würde ich für eine gewagte Prognose halten. Schließlich hat Saier ja auch öffentlich gesagt, dass man für die Position auch weiter nach Verstärkungen sucht. Haberer soll diese Position ja wenn es nach Streich geht eher nicht spielen, sondern offensiver aufgestellt sein. Zumal ein Wechsel bei ihm ja nicht ausgeschlossen ist. Gleiches gilt auch für Frantz, den Streich in der Bundesliga ja nur in Ausnahmefällen als Sechser aufgestellt hat. Sierro hat ja leider bisher keinen Anlass dafür gegeben, eine sichere Bank für die Kaderplanung in der nächsten Saison zu sein. Kammerbauer muss sich auch erstmal beim SC einfinden un eine Option werden.
Zitat von philippSCF
Vielleicht wird man im Offensivbereich nochmal tätig, wenn Haberer den Verein verlässt. Aktuell jedoch sehe ich die Mannschaft mit den oben genannten Möglichkeiten gut aufgestellt.
Vielleicht wird man im Offensivbereich nochmal tätig, wenn Haberer den Verein verlässt. Aktuell jedoch sehe ich die Mannschaft mit den oben genannten Möglichkeiten gut aufgestellt.
Das Vielleicht würde ich in ein "wahrscheinlich" ändern, da man auch hier angekündigt hat, transfertechnisch nachlegen zu wollen. (Auch ohne einen Abgang Haberers) Zumal ja nach Insiderinfos bereits ein Zugang fast feststeht.
17.03.2018 - 15:29 Uhr
Ich denke dass die Polemik die du ankreidest angesichts der Leistungen in den letzten Wochen ein akzeptables Ventil sind, sofern sie nicht ins beleidigende gehen. Und tatsächlich hilft es mir auch mehr meinen Frust in diesem Forum zu äußern als draußen in den Reben rum zu schreien. Käme auch irgendwie nicht so gut wenn man mich dabei sieht.
Und in dem Beitrag steckt neben Polemik ja leider eben auch ein Fünkchen Wahrheit. Ich weiß nicht ob du regelmäßig aus unserer schönen Hauptstadt (ernst gemeint, ich bin bekennender Berlin Liebhaber) zu den Heimspielen kommst, aber obwohl diese im Verhältnis gesehen ja sogar noch über die ganze Saison hin ordentlich waren, war es in letzter Zeit auch hier recht schwere Kost.
Also ich war es gewohnt nach jedem Auswärtsspiel gefrustet zu sein, gestern hat es mich aber dann tatsächlich auch so richtig getroffen, auch weil ich das Derby in der Tat sehr gerne nicht verloren hätte.
Ich finde man sollte uns Pessimisten und Nord London auch, gerade nach den letzten Spielen, das Recht zugestehen manchmal etwas überspitzt und pointiert unsere Meinung zu äußern. Ich habe mich früher (Sie sind ja sehr selten geworden) über die Posts der lila Laune Fraktion ( Entschuldigung dass ich den Begriff jetzt noch einmal verwende, hat mir damals ja sehr viel Kritik angebracht, ich meine ihn aber weiterhin gar nicht böse) Auch regelmäßig geärgert, aber ich Kann es doch akzeptieren, wenn diese User der Meinung sind das es doch schon ein Erfolg für den SC ist wenn er durch die Bundesliga Stolpert, wie aktuell. Und letztlich stimmt das ja auch. Dass man in den letzten 25 Jahren die überwiegende Zahl in der ersten Liga verbracht hat ist unbestritten ein Phänomen.
Es gibt aktuell einfach drei Punkte die mich ärgern, oder sagen wir zwei Punkte die mich ärgern, einer macht mir mehr Angst:
Beim letzten Abstieg hatten wir sicherlich eine spielerisch stärkere Mannschaft. Ich bin weiterhin der Meinung dass ein Gutteil des damaligen Abstiegs auf Herrn Streich und seine dubiosen Personalentscheidungen ( Guede/ Petersen) zurück zu führen ist, Neben den unbewussten (?) FehlEntscheidungen der Schiedsrichter (Hamburg). Aber ich sehe es wie Finke, ich glaube das damals etwas in unserem Trainer kaputt gegangen ist und dass er jetzt aus dieser Angst nicht mehr rauskommt und jetzt genau wieder falsche Entscheidungen trifft.
Nerven tun mich zwei Punkte:
1) Das in der Tat regelmäßige gejammere nach den Transferperiode über den überhitzten Markt, die bösen anderen Vereine und den kleinen SC. Und ganz klar, wir haben nicht die gleichen finanziellen Möglichkeiten wie die 17 anderen Vereine in der Bundesliga und wir können nicht jeden Spieler bekommen den wir gerne hätten. Wie schon X mal dargestellt fehlt es mir oft an Fantasie, die ja teilweise immer wieder auf blitzt (Söyüncü) Ich glaube dass das Problem eher ist das der Sportclub sich (bewusst) klein hält. Dass man Beispiel an die man bekommen kann (Burgstahler) Nicht bereit ist über die selbst gesteckten Grenzen hinaus zu gehen. Es gab irgendwann ein Interview dass der SC zwar in der Lage aber nicht bereit sei für einen Spieler acht oder 9 Millionen auszugeben. Das finde ich gesellschaftspolitisch einen tollen Ansatz, aber so läuft der Markt nunmal. Und noch einmal, die 20 Millionen für Philipp haben wir doch auch gerne genommen.
Was nützt es mir wenn ich für fünf durchschnittliche Zweitligakicker Insgesamt 10 Millionen hinblättere, statt für einen qualitativ wirklich weiterhelfen denn in zentraler Position eben einmal das Geld in die Hand nehme. Aber gut, wenn man das nicht möchte kann und muss ich das als SC Fan akzeptieren, dann soll man aber das Gejammere lassen.
2) das Gejammere unseres Trainers. Auch dazu ist schon viel geschrieben worden. Wir haben wieder eine Doppelbelastung, nicht mal mehr Pokalspiele, einen Kader von über 30 Mann, zusammengestellt von unserem Trainer und seinen Mitarbeitern und er will mir aktuell erklären das nicht mehr geht und wir auf dem Zahnfleisch laufen? Also wirklich, das ist für mich absurd.
Selbstverständlich haben wir ein paar Verletzte, wie ich finde nicht einmal übermäßig viel.
Franz. Für mich nicht der Messias, sondern ein guter Mannschaft Spieler der aber zu Beginn der Saison als er gespielt hat wahrlich auch nicht überzeugt hat.
Ravet: Ja klar, ein Spieler der den unterschied ausmachen kann, der aber nach seiner roten Karte, also hätte spielen können, lange genug auch nicht gespielt hat. Jetzt ist er der Messias von Herrn Streich?
Niederlechner: Ja, einer meiner Lieblingsspieler. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wie viele Spiele von Herrn Petersen von Anfang an hätten wir den erleben dürfen wenn sich Niederlechner nicht verletzt hätte? Da wäre dann doch weiterhin An der Legende von Herrn Streich gestrickt worden, dass Petersen der ideale Joker ist und der nicht genug läuft und deshalb erst in der 70. Minute kommen kann. Hier ist er letztlich doch zu seinem Glück gezwungen worden.
Also lieber Jon, Lass uns unseren Frust, lass uns unsere Polemik und Verschone den Wald und die Umwelt damit.
Denn auch wenn ich mir unmittelbar nach den Spielen tatsächlich die zweite Liga Wünsche in der Hoffnung wieder schönen offensiven Fußball zu sehen, mit vielen Toren aus dem Spiel heraus, kippt dieser Wunsch Dann spätestens einen Tag später wieder Und ich hoffe dass man sich wieder irgendwie durchmogelt und man endlich einmal die richtigen Schlüsse und den richtigen Schnitt bei der Kaderplanung zieht. In diesem Sinne schaue ich mir jetzt die Konferenz an und hoffe dass unsere Konkurrenten verlieren.
Und in dem Beitrag steckt neben Polemik ja leider eben auch ein Fünkchen Wahrheit. Ich weiß nicht ob du regelmäßig aus unserer schönen Hauptstadt (ernst gemeint, ich bin bekennender Berlin Liebhaber) zu den Heimspielen kommst, aber obwohl diese im Verhältnis gesehen ja sogar noch über die ganze Saison hin ordentlich waren, war es in letzter Zeit auch hier recht schwere Kost.
Also ich war es gewohnt nach jedem Auswärtsspiel gefrustet zu sein, gestern hat es mich aber dann tatsächlich auch so richtig getroffen, auch weil ich das Derby in der Tat sehr gerne nicht verloren hätte.
Ich finde man sollte uns Pessimisten und Nord London auch, gerade nach den letzten Spielen, das Recht zugestehen manchmal etwas überspitzt und pointiert unsere Meinung zu äußern. Ich habe mich früher (Sie sind ja sehr selten geworden) über die Posts der lila Laune Fraktion ( Entschuldigung dass ich den Begriff jetzt noch einmal verwende, hat mir damals ja sehr viel Kritik angebracht, ich meine ihn aber weiterhin gar nicht böse) Auch regelmäßig geärgert, aber ich Kann es doch akzeptieren, wenn diese User der Meinung sind das es doch schon ein Erfolg für den SC ist wenn er durch die Bundesliga Stolpert, wie aktuell. Und letztlich stimmt das ja auch. Dass man in den letzten 25 Jahren die überwiegende Zahl in der ersten Liga verbracht hat ist unbestritten ein Phänomen.
Es gibt aktuell einfach drei Punkte die mich ärgern, oder sagen wir zwei Punkte die mich ärgern, einer macht mir mehr Angst:
Beim letzten Abstieg hatten wir sicherlich eine spielerisch stärkere Mannschaft. Ich bin weiterhin der Meinung dass ein Gutteil des damaligen Abstiegs auf Herrn Streich und seine dubiosen Personalentscheidungen ( Guede/ Petersen) zurück zu führen ist, Neben den unbewussten (?) FehlEntscheidungen der Schiedsrichter (Hamburg). Aber ich sehe es wie Finke, ich glaube das damals etwas in unserem Trainer kaputt gegangen ist und dass er jetzt aus dieser Angst nicht mehr rauskommt und jetzt genau wieder falsche Entscheidungen trifft.
Nerven tun mich zwei Punkte:
1) Das in der Tat regelmäßige gejammere nach den Transferperiode über den überhitzten Markt, die bösen anderen Vereine und den kleinen SC. Und ganz klar, wir haben nicht die gleichen finanziellen Möglichkeiten wie die 17 anderen Vereine in der Bundesliga und wir können nicht jeden Spieler bekommen den wir gerne hätten. Wie schon X mal dargestellt fehlt es mir oft an Fantasie, die ja teilweise immer wieder auf blitzt (Söyüncü) Ich glaube dass das Problem eher ist das der Sportclub sich (bewusst) klein hält. Dass man Beispiel an die man bekommen kann (Burgstahler) Nicht bereit ist über die selbst gesteckten Grenzen hinaus zu gehen. Es gab irgendwann ein Interview dass der SC zwar in der Lage aber nicht bereit sei für einen Spieler acht oder 9 Millionen auszugeben. Das finde ich gesellschaftspolitisch einen tollen Ansatz, aber so läuft der Markt nunmal. Und noch einmal, die 20 Millionen für Philipp haben wir doch auch gerne genommen.
Was nützt es mir wenn ich für fünf durchschnittliche Zweitligakicker Insgesamt 10 Millionen hinblättere, statt für einen qualitativ wirklich weiterhelfen denn in zentraler Position eben einmal das Geld in die Hand nehme. Aber gut, wenn man das nicht möchte kann und muss ich das als SC Fan akzeptieren, dann soll man aber das Gejammere lassen.
2) das Gejammere unseres Trainers. Auch dazu ist schon viel geschrieben worden. Wir haben wieder eine Doppelbelastung, nicht mal mehr Pokalspiele, einen Kader von über 30 Mann, zusammengestellt von unserem Trainer und seinen Mitarbeitern und er will mir aktuell erklären das nicht mehr geht und wir auf dem Zahnfleisch laufen? Also wirklich, das ist für mich absurd.
Selbstverständlich haben wir ein paar Verletzte, wie ich finde nicht einmal übermäßig viel.
Franz. Für mich nicht der Messias, sondern ein guter Mannschaft Spieler der aber zu Beginn der Saison als er gespielt hat wahrlich auch nicht überzeugt hat.
Ravet: Ja klar, ein Spieler der den unterschied ausmachen kann, der aber nach seiner roten Karte, also hätte spielen können, lange genug auch nicht gespielt hat. Jetzt ist er der Messias von Herrn Streich?
Niederlechner: Ja, einer meiner Lieblingsspieler. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wie viele Spiele von Herrn Petersen von Anfang an hätten wir den erleben dürfen wenn sich Niederlechner nicht verletzt hätte? Da wäre dann doch weiterhin An der Legende von Herrn Streich gestrickt worden, dass Petersen der ideale Joker ist und der nicht genug läuft und deshalb erst in der 70. Minute kommen kann. Hier ist er letztlich doch zu seinem Glück gezwungen worden.
Also lieber Jon, Lass uns unseren Frust, lass uns unsere Polemik und Verschone den Wald und die Umwelt damit.
Denn auch wenn ich mir unmittelbar nach den Spielen tatsächlich die zweite Liga Wünsche in der Hoffnung wieder schönen offensiven Fußball zu sehen, mit vielen Toren aus dem Spiel heraus, kippt dieser Wunsch Dann spätestens einen Tag später wieder Und ich hoffe dass man sich wieder irgendwie durchmogelt und man endlich einmal die richtigen Schlüsse und den richtigen Schnitt bei der Kaderplanung zieht. In diesem Sinne schaue ich mir jetzt die Konferenz an und hoffe dass unsere Konkurrenten verlieren.
19.03.2018 - 11:20 Uhr
Das Spiel am Freitag gegen Stuttgart war furchtbar, nicht nur vom Ergebnis. Das Trainerteam muss aufpassen sich da nicht in etwas zu verrennen. „Wir müssen bis an die Kante gehen, vor allem läuferisch sonst reicht es nicht“ so Streich in der Pressekonferenz.
Natürlich läuft der SC mit am meisten in der Bundesliga. Viele stürzen sich ja hocherfreut auf diese Statistik. Aber das ist relativ gesehen nur die halbe Wahrheit. Wenn der Gegner mehr Ballbesitz hat (dies ist sehr oft der Fall) dann relativieren sich ein paar km mehr an der Gesamtlaufleistung schon enorm.
Wer den Ball besitzt, Pässe spielt und den Ball laufen lässt, der kann logischerweise etwas weniger laufen als Mannschaften welche nur gegen den Ball arbeiten, zustellen und kaum in der Lage sind Ballstafetten über mehrere Stationen zu spielen sondern dem Ball wieder hinterherrennen.
Es ist auch klar, dass der SC mangelnde individuelle Klasse kompensieren muss, mit mannschaftlicher Geschlossenheit und auch über das läuferische Vermögen. Aber dies schließt ja nicht aus, dass man versucht mit eigenem Ballbesitz deutlich mehr anzufangen als man dies zuletzt gesehen hat. Die Ausfälle von Niederlechner, Frantz und stellenweise Höfler und Ravet sind nur die halbe Wahrheit.
Genau wie ich Freistoßvarianten bis zum Umfallen trainieren kann, so kann ich auch Spielzüge einstudieren. Dazu benötigt man keinen Messi, solche Spieler spielen instinktiv. Aber Spielzüge üben, die entsprechenden Laufwege einstudieren und darüber ein besseres Angriffsspiel zu erzeugen. Automatismen einstudieren sowohl im Ballbesitz als auch in einer Kontersituation. Das ist möglich, machen andere Mannschaften auch.
Das bedeutet aber auch, dies scheint mir der Knackpunkt zu sein, dass man das Risiko im Spiel erhöhen muss und dieses scheut man wie der Teufel das Weihwasser. Ohne mehr Risikobereitschaft im Spiel nach vorne wird es nicht gehen, darüber sollte man sich klar werden. Natürlich kann man in einen Konter laufen wenn man den Ball verliert aber ein Angriffsspiel fast ohne Risiko gibt’s halt nicht oder es sieht so aus wie zuletzt beim SC und bei vielen Spielen in der Bundesliga.
Diese Saison, da mache ich mir keine Illusion, geht es nur darum die noch notwendigen Punkte einzufahren. 6 Punkte könnten reichen wenn man sie gegen die richtigen Mannschaften (Mainz, Köln) holt, ansonsten könnte es zumindest für Platz 16 noch eng werden.
Also gegen Schalke und Gladbach zu gewinnen und gegen Mainz, Hamburg und Köln zu verlieren wäre unvorteilhaft. Gewinnt man aber gegen Mainz und eines der Spiele HSV/Köln ist man wahrscheinlich durch.
Für die kommende Saison muss man sich was überlegen. Natürlich personell, aber die Taktik und Spielauffassung muss überdacht werden. Man will sich ja ein Fußballspiel im Sinne des Wortes ansehen.
Das mehr als die halbe Liga ein Problem hat mit eigenem Ballbesitz macht es nur insofern besser, dass der SC dadurch die Klasse halten kann. Insgesamt sicherlich ein Trainerproblem wie es Mehmet Scholl erkannt aber sich in der Wortwahl vergriffen hat.
Natürlich läuft der SC mit am meisten in der Bundesliga. Viele stürzen sich ja hocherfreut auf diese Statistik. Aber das ist relativ gesehen nur die halbe Wahrheit. Wenn der Gegner mehr Ballbesitz hat (dies ist sehr oft der Fall) dann relativieren sich ein paar km mehr an der Gesamtlaufleistung schon enorm.
Wer den Ball besitzt, Pässe spielt und den Ball laufen lässt, der kann logischerweise etwas weniger laufen als Mannschaften welche nur gegen den Ball arbeiten, zustellen und kaum in der Lage sind Ballstafetten über mehrere Stationen zu spielen sondern dem Ball wieder hinterherrennen.
Es ist auch klar, dass der SC mangelnde individuelle Klasse kompensieren muss, mit mannschaftlicher Geschlossenheit und auch über das läuferische Vermögen. Aber dies schließt ja nicht aus, dass man versucht mit eigenem Ballbesitz deutlich mehr anzufangen als man dies zuletzt gesehen hat. Die Ausfälle von Niederlechner, Frantz und stellenweise Höfler und Ravet sind nur die halbe Wahrheit.
Genau wie ich Freistoßvarianten bis zum Umfallen trainieren kann, so kann ich auch Spielzüge einstudieren. Dazu benötigt man keinen Messi, solche Spieler spielen instinktiv. Aber Spielzüge üben, die entsprechenden Laufwege einstudieren und darüber ein besseres Angriffsspiel zu erzeugen. Automatismen einstudieren sowohl im Ballbesitz als auch in einer Kontersituation. Das ist möglich, machen andere Mannschaften auch.
Das bedeutet aber auch, dies scheint mir der Knackpunkt zu sein, dass man das Risiko im Spiel erhöhen muss und dieses scheut man wie der Teufel das Weihwasser. Ohne mehr Risikobereitschaft im Spiel nach vorne wird es nicht gehen, darüber sollte man sich klar werden. Natürlich kann man in einen Konter laufen wenn man den Ball verliert aber ein Angriffsspiel fast ohne Risiko gibt’s halt nicht oder es sieht so aus wie zuletzt beim SC und bei vielen Spielen in der Bundesliga.
Diese Saison, da mache ich mir keine Illusion, geht es nur darum die noch notwendigen Punkte einzufahren. 6 Punkte könnten reichen wenn man sie gegen die richtigen Mannschaften (Mainz, Köln) holt, ansonsten könnte es zumindest für Platz 16 noch eng werden.
Also gegen Schalke und Gladbach zu gewinnen und gegen Mainz, Hamburg und Köln zu verlieren wäre unvorteilhaft. Gewinnt man aber gegen Mainz und eines der Spiele HSV/Köln ist man wahrscheinlich durch.
Für die kommende Saison muss man sich was überlegen. Natürlich personell, aber die Taktik und Spielauffassung muss überdacht werden. Man will sich ja ein Fußballspiel im Sinne des Wortes ansehen.
Das mehr als die halbe Liga ein Problem hat mit eigenem Ballbesitz macht es nur insofern besser, dass der SC dadurch die Klasse halten kann. Insgesamt sicherlich ein Trainerproblem wie es Mehmet Scholl erkannt aber sich in der Wortwahl vergriffen hat.
19.03.2018 - 12:35 Uhr
@FranzWeber: Ich lese einfach gern, was und wie Du schreibst. Es ist differenziert, ausgewogen, von hohem Sachverstand und von Detailwissen über den SC geprägt.
Was hat "Scholli" denn gesagt? Hab ich nicht mitbekommen. Armin Veh hat sich auch geäußert aus der Sicht eines gewöhnlichen Zuschauers. Er ließ Folgendes verlautbaren:
Vermutlich gilt das auch für Spiele des SC. Mir geht es ähnlich. Die Präferenzen in der Freizeitgestaltung verschieben sich bei mir in dieser Saison immer mehr weg vom SC hin zu Familie, Freunden oder der Bezirksliga. Nach 37 Jahren SC mit Leib und Seele bin ich komplett ermüdet, was daran liegt, dass der Sportclub aktuell eben nicht mehr Fußball spielt im Sinne des Wortes, wie es FranzWeber treffend ausdrückt. Und ich muss wirklich sagen: Der SC in der aktuellen Fassung ist ganz klar nicht mein SC.
Im Wintersport wird gerne das Wort "Komplexleistung" bemüht, will heißen, in der Nordischen Kombination oder auch im Biathlon kommt es für den Erfolg maßgeblich drauf an, dass der Sportler nicht nur schnell durch die Loipe kommt sondern auch gut und sicher schießt bzw. gut Ski springt. Beim SC gibt es in Sachen Komplexleistung eine wahnsinnige Unwucht zwischen der Leistung gegen den Ball und eben mit dem Ball. Es ist keinerlei Textur zu erkennen bei eigenem Ballbesitz. Das hat meines Erachtens übrigens nichts mit dem Spielermaterial sondern der Trainingssteuerung/-gestaltung zu tun. Es wird viel zu oft und falsch behauptet, es könne doch gar nicht besser gehen, wenn bestimmte Spieler nicht zur Verfügung stünden. Seit wann hat sich der SC denn über Individualleistungen definiert? Ralf Kohl, Oliver Freund oder Uwe Wassmer waren auch nicht die Techniker vor dem Herrn aber sie waren Teil funktionierender Systeme, denen eine gewisse Spielidee zu Grunde lag, die man mit geschultem Auge auch zu erkennen vermochte.
Auch wenn Frantz, Niederlechner oder Ravet durch Wunderheilung sofort wieder fit wären, würde es auf dem Platz kaum sichtbar werden, da ein kluger und guter Spielaufbau, ein knackiges Umschaltspiel und Spurenelemente von Kreativität im Offensivspiel in der DNA 17/18 des SC Freiburg schlichtweg nicht angelegt sind.
Der SC hat von den letzten 15 Spielen nur 3(!) verloren und krebst trotzdem in den Niederungen der Liga rum mit schmalen 5 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, was einer Taktik geschuldet ist, in der die Angst vor dem Verlieren, die Lust und Geilheit auf das Siegen regelrecht erstickt. Was der SC zeigt, ist übrigens auch nicht die große Kunst des Catenaccio, falls das hier jemand annehmen sollte, sondern das simple Vermeiden von Gegentoren mit hausbackenen Mitteln gepaart mit dem kleinen Fünkchen Hoffnung, dass vorne irgendwie einer reinfällt durch eine zufällige Aktion oder durch einen Elfer aus dem relativen Nichts nach einem dummen Foul eines gegnerischen Abwehrspielers.
Die diesjährige Herangehensweise wäre noch einigermaßen schlau oder zumindest nachvollziehbar, wenn es die 2 Punkte Regelung noch gäbe. Aber die wurde, wie wir alle wissen, fast vor 3 Jahrzehnten abgeschafft, um ein solch hässliches Gesicht, wie es der Sportclub wirklich Woche für Woche seit Monaten zeigt, aus den Stadien zu verbannen.
Was hat "Scholli" denn gesagt? Hab ich nicht mitbekommen. Armin Veh hat sich auch geäußert aus der Sicht eines gewöhnlichen Zuschauers. Er ließ Folgendes verlautbaren:
Zitat von Armin Veh
„Ich sehe die Spiele ja nicht bloß als Manager, sondern auch als Konsument. Da schalte ich inzwischen bei vielen Spielen weg“
„Ich sehe die Spiele ja nicht bloß als Manager, sondern auch als Konsument. Da schalte ich inzwischen bei vielen Spielen weg“
Vermutlich gilt das auch für Spiele des SC. Mir geht es ähnlich. Die Präferenzen in der Freizeitgestaltung verschieben sich bei mir in dieser Saison immer mehr weg vom SC hin zu Familie, Freunden oder der Bezirksliga. Nach 37 Jahren SC mit Leib und Seele bin ich komplett ermüdet, was daran liegt, dass der Sportclub aktuell eben nicht mehr Fußball spielt im Sinne des Wortes, wie es FranzWeber treffend ausdrückt. Und ich muss wirklich sagen: Der SC in der aktuellen Fassung ist ganz klar nicht mein SC.
Im Wintersport wird gerne das Wort "Komplexleistung" bemüht, will heißen, in der Nordischen Kombination oder auch im Biathlon kommt es für den Erfolg maßgeblich drauf an, dass der Sportler nicht nur schnell durch die Loipe kommt sondern auch gut und sicher schießt bzw. gut Ski springt. Beim SC gibt es in Sachen Komplexleistung eine wahnsinnige Unwucht zwischen der Leistung gegen den Ball und eben mit dem Ball. Es ist keinerlei Textur zu erkennen bei eigenem Ballbesitz. Das hat meines Erachtens übrigens nichts mit dem Spielermaterial sondern der Trainingssteuerung/-gestaltung zu tun. Es wird viel zu oft und falsch behauptet, es könne doch gar nicht besser gehen, wenn bestimmte Spieler nicht zur Verfügung stünden. Seit wann hat sich der SC denn über Individualleistungen definiert? Ralf Kohl, Oliver Freund oder Uwe Wassmer waren auch nicht die Techniker vor dem Herrn aber sie waren Teil funktionierender Systeme, denen eine gewisse Spielidee zu Grunde lag, die man mit geschultem Auge auch zu erkennen vermochte.
Auch wenn Frantz, Niederlechner oder Ravet durch Wunderheilung sofort wieder fit wären, würde es auf dem Platz kaum sichtbar werden, da ein kluger und guter Spielaufbau, ein knackiges Umschaltspiel und Spurenelemente von Kreativität im Offensivspiel in der DNA 17/18 des SC Freiburg schlichtweg nicht angelegt sind.
Der SC hat von den letzten 15 Spielen nur 3(!) verloren und krebst trotzdem in den Niederungen der Liga rum mit schmalen 5 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, was einer Taktik geschuldet ist, in der die Angst vor dem Verlieren, die Lust und Geilheit auf das Siegen regelrecht erstickt. Was der SC zeigt, ist übrigens auch nicht die große Kunst des Catenaccio, falls das hier jemand annehmen sollte, sondern das simple Vermeiden von Gegentoren mit hausbackenen Mitteln gepaart mit dem kleinen Fünkchen Hoffnung, dass vorne irgendwie einer reinfällt durch eine zufällige Aktion oder durch einen Elfer aus dem relativen Nichts nach einem dummen Foul eines gegnerischen Abwehrspielers.
Die diesjährige Herangehensweise wäre noch einigermaßen schlau oder zumindest nachvollziehbar, wenn es die 2 Punkte Regelung noch gäbe. Aber die wurde, wie wir alle wissen, fast vor 3 Jahrzehnten abgeschafft, um ein solch hässliches Gesicht, wie es der Sportclub wirklich Woche für Woche seit Monaten zeigt, aus den Stadien zu verbannen.
19.03.2018 - 16:10 Uhr
Bremen hat aber auch Kainz, Kruse, Junuzovic und co. Da würde aktuell jeder problemlos spielen.
Das aktuelle Problem ist ganz klar nicht, dass man nicht will. Der Spielaufbau per se ist nicht so schlecht - ich schaue mir relativ viele Spiele auch der Konkurrenz an, da besteht die Taktik viel öfter aus "Ball wild nach vorne und dann mal schauen". Dass es beim SC keine eingeübten Situationen gibt, wie es Franz im ersten Post darstellt, stimmt so aber nicht. Es gibt oft einstudierte Überlagerungen, Petersen zieht ganz nach rechts und den IV mit, dann geht es schnell über links, oder Bälle in die Tiefe des Strafraums wie beispielsweise das Petersen-Tor nach Vorlage Haberer, solche Situationen sieht man recht häufig.
Einzig - das aktuelle Personal ist schlicht nicht in der Lage, mit dem Ball wirklich was anzufangen. Und so viele Alternativen sehe ich nicht. Terra ist im kompletten Loch, auswärts wie daheim. Der hätte die Technik. Kleindienst ist noch viel zu nervös am Ball und trifft falsche Entscheidungen, orientiert sich zu oft mit Ball in Richtung Gegenspieler, statt den einfachen Ball zu spielen. Bei Höler ist noch die Frage, wieweit das "normal" ist und inwieweit da noch was kommt.. Kath wird langsam besser, aber eine echte Option ist er auch nicht. Kapustka war bisher eher Schatten als Licht, wäre aber spielerisch ein Upgrade. Ravet ist konstant verletzt, der könnte das nicht nur, der kann das auch, siehe Hinrunde. Und Petersen hat seine Stärke nicht im Kombinationsspiel, auch wenn er wahrlich der Lichtblick vorne ist.
Dann lastet ein enormer Druck auf Haberer, der den Ball aber auch kaum zu einem bedrängten Mitspieler spielen kann, weil der Ball dann weg ist, also sind Risikobälle eher selten, und die erschwerte Entscheidungsfindung sieht man auch bei ihm. Vorne sind alle einsatzfähigen Leute aktuell oder vielleicht allgemein (Höler, Kleindienst, beides noch unter Vorbehalt) nicht die kombinationssichersten.
Da kannst du dann also hinten klug aufbauen und Laufwege einstudieren, um die Deckung zu knacken, wie es mit Grifo und Philipp immer wieder geklappt hat, es funktioniert aber nicht, weil der vorletzte Ball zu ungenau ist oder die Ballmitnahme schief geht.
Das ist schlicht momentan das Problem, und nicht die Balance zwischen vorne und hinten. Selbst wenn du aktuell hinten einen rausnehmen würdest, eine Sechs, zwei Achter oder so, um mehr nach vorne bringen zu können - die Spieler sind aktuell nicht in der Lage, das auszunutzen. Das liegt auch, aber nicht allein an Verletzungen von Spielern, die ballsicherer sind - wie Ravet und Frantz - oder eben wie Niederlechner ein weiteres System ermöglichen, mit zwei reinen Stürmern und dahinter ballsichereren Leuten.
Dass das zum Teil an der Kaderplanung liegt, zum Teil aber auch am Markt, an den Spielern, von denen zu viele nicht den erhofften Sprung gemacht haben, zum Teil an Verletzungen, das ist klar.
In der Saison wirst du aber nichts mehr ändern können. Das System umstellen wird nichts bringen. Spielzüge sind einstudiert, da sieht man schon sehr oft zahlreiche Aufbausituationen, Überlagerungen, Kombinationen, aber rein technische Fehler verderben das zu oft. Wenn du da hinten jetzt öffnest, kriegst du halt die Dinger, aber keine Garantie dafür, dass vorne die Fehler nachlassen. Dahingehend wird man nur hoffen können, dass a) Ravet, Frantz zurückkommen und b) einzelne Spieler noch einen Schritt machen, Kleindienst, Höler, Kath, Terrazzino.
Und, das ist das Gute, wenn man keinen Schritt macht, aber weiterhin so ähnlich punktet wie in den letzten 15 Spielen, dann ist es sogar egal, weil das garantiert reichen würde. Die Konkurrenz spielt halt tatsächlich keineswegs besser, obwohl da in jedem Verein Spieler sind, die man grundsätzlich mit Kusshand nehmen, aber sich nicht leisten können würde.
Freitag war ein furchtbares Spiel. Das lag aber nicht daran, dass der SC zu offensiv oder defensiv war. Es lag daran, dass man aktuell eben immer mindestens einen aufstellen muss, der technisch (noch) nicht weit genug ist, und dadurch zahlreiche Angriffe im Sande verlaufen sind. Aber eben auch daran, dass dem VfB schon ein Punkt gereicht hätte, und die sehr früh in Führung gingen. Also selber wenig bis nichts gemacht haben in Richtung gegnerisches Tor. Chancen hatten die auch kaum, obwohl der SC wahrlich nicht ultra-defensiv unterwegs war.. da kann man durchaus drauf hoffen, dass die Spiele gegen den HSV, Köln, Mainz und auch Wolfsburg da anders laufen - die müssen alle gegen uns gewinnen, werden also nicht so abgeklärt stehen wie Stuttgart. Dann gibt's auch mehr Räume, wenn die mehr Leute nach vorne verschieben. Stuttgart ist ja nie ausgebrochen aus der Taktik, weil sie nicht mussten. Haben ja fast 75 Minuten im Spiel geführt, und selbst ein unentschieden war völlig ok.
Und ohne Räume sind unsre Jungs halt aktuell vorne nicht gut genug, weil sich kaum einer technisch gut durchsetzen kann. Bei Höler ist der Ball unter Druck immer weg, bei Terra in den letzten Wochen auch, obwohl er über die Technik verfügt, bei Kleindienst auch. Haberer fügt sich ein.
Da muss natürlich was passieren im Sommer, aktuell ist da aber nicht viel zu machen, wenn obiges a) oder b) nicht einsetzt. Das Gute ist - man punktet trotzdem ziemlich konstant. Und auch konstant besser als 5 andere Vereine in den letzten 15 Spieltagen.. da war man noch weit unten.
Das aktuelle Problem ist ganz klar nicht, dass man nicht will. Der Spielaufbau per se ist nicht so schlecht - ich schaue mir relativ viele Spiele auch der Konkurrenz an, da besteht die Taktik viel öfter aus "Ball wild nach vorne und dann mal schauen". Dass es beim SC keine eingeübten Situationen gibt, wie es Franz im ersten Post darstellt, stimmt so aber nicht. Es gibt oft einstudierte Überlagerungen, Petersen zieht ganz nach rechts und den IV mit, dann geht es schnell über links, oder Bälle in die Tiefe des Strafraums wie beispielsweise das Petersen-Tor nach Vorlage Haberer, solche Situationen sieht man recht häufig.
Einzig - das aktuelle Personal ist schlicht nicht in der Lage, mit dem Ball wirklich was anzufangen. Und so viele Alternativen sehe ich nicht. Terra ist im kompletten Loch, auswärts wie daheim. Der hätte die Technik. Kleindienst ist noch viel zu nervös am Ball und trifft falsche Entscheidungen, orientiert sich zu oft mit Ball in Richtung Gegenspieler, statt den einfachen Ball zu spielen. Bei Höler ist noch die Frage, wieweit das "normal" ist und inwieweit da noch was kommt.. Kath wird langsam besser, aber eine echte Option ist er auch nicht. Kapustka war bisher eher Schatten als Licht, wäre aber spielerisch ein Upgrade. Ravet ist konstant verletzt, der könnte das nicht nur, der kann das auch, siehe Hinrunde. Und Petersen hat seine Stärke nicht im Kombinationsspiel, auch wenn er wahrlich der Lichtblick vorne ist.
Dann lastet ein enormer Druck auf Haberer, der den Ball aber auch kaum zu einem bedrängten Mitspieler spielen kann, weil der Ball dann weg ist, also sind Risikobälle eher selten, und die erschwerte Entscheidungsfindung sieht man auch bei ihm. Vorne sind alle einsatzfähigen Leute aktuell oder vielleicht allgemein (Höler, Kleindienst, beides noch unter Vorbehalt) nicht die kombinationssichersten.
Da kannst du dann also hinten klug aufbauen und Laufwege einstudieren, um die Deckung zu knacken, wie es mit Grifo und Philipp immer wieder geklappt hat, es funktioniert aber nicht, weil der vorletzte Ball zu ungenau ist oder die Ballmitnahme schief geht.
Das ist schlicht momentan das Problem, und nicht die Balance zwischen vorne und hinten. Selbst wenn du aktuell hinten einen rausnehmen würdest, eine Sechs, zwei Achter oder so, um mehr nach vorne bringen zu können - die Spieler sind aktuell nicht in der Lage, das auszunutzen. Das liegt auch, aber nicht allein an Verletzungen von Spielern, die ballsicherer sind - wie Ravet und Frantz - oder eben wie Niederlechner ein weiteres System ermöglichen, mit zwei reinen Stürmern und dahinter ballsichereren Leuten.
Dass das zum Teil an der Kaderplanung liegt, zum Teil aber auch am Markt, an den Spielern, von denen zu viele nicht den erhofften Sprung gemacht haben, zum Teil an Verletzungen, das ist klar.
In der Saison wirst du aber nichts mehr ändern können. Das System umstellen wird nichts bringen. Spielzüge sind einstudiert, da sieht man schon sehr oft zahlreiche Aufbausituationen, Überlagerungen, Kombinationen, aber rein technische Fehler verderben das zu oft. Wenn du da hinten jetzt öffnest, kriegst du halt die Dinger, aber keine Garantie dafür, dass vorne die Fehler nachlassen. Dahingehend wird man nur hoffen können, dass a) Ravet, Frantz zurückkommen und b) einzelne Spieler noch einen Schritt machen, Kleindienst, Höler, Kath, Terrazzino.
Und, das ist das Gute, wenn man keinen Schritt macht, aber weiterhin so ähnlich punktet wie in den letzten 15 Spielen, dann ist es sogar egal, weil das garantiert reichen würde. Die Konkurrenz spielt halt tatsächlich keineswegs besser, obwohl da in jedem Verein Spieler sind, die man grundsätzlich mit Kusshand nehmen, aber sich nicht leisten können würde.
Freitag war ein furchtbares Spiel. Das lag aber nicht daran, dass der SC zu offensiv oder defensiv war. Es lag daran, dass man aktuell eben immer mindestens einen aufstellen muss, der technisch (noch) nicht weit genug ist, und dadurch zahlreiche Angriffe im Sande verlaufen sind. Aber eben auch daran, dass dem VfB schon ein Punkt gereicht hätte, und die sehr früh in Führung gingen. Also selber wenig bis nichts gemacht haben in Richtung gegnerisches Tor. Chancen hatten die auch kaum, obwohl der SC wahrlich nicht ultra-defensiv unterwegs war.. da kann man durchaus drauf hoffen, dass die Spiele gegen den HSV, Köln, Mainz und auch Wolfsburg da anders laufen - die müssen alle gegen uns gewinnen, werden also nicht so abgeklärt stehen wie Stuttgart. Dann gibt's auch mehr Räume, wenn die mehr Leute nach vorne verschieben. Stuttgart ist ja nie ausgebrochen aus der Taktik, weil sie nicht mussten. Haben ja fast 75 Minuten im Spiel geführt, und selbst ein unentschieden war völlig ok.
Und ohne Räume sind unsre Jungs halt aktuell vorne nicht gut genug, weil sich kaum einer technisch gut durchsetzen kann. Bei Höler ist der Ball unter Druck immer weg, bei Terra in den letzten Wochen auch, obwohl er über die Technik verfügt, bei Kleindienst auch. Haberer fügt sich ein.
Da muss natürlich was passieren im Sommer, aktuell ist da aber nicht viel zu machen, wenn obiges a) oder b) nicht einsetzt. Das Gute ist - man punktet trotzdem ziemlich konstant. Und auch konstant besser als 5 andere Vereine in den letzten 15 Spieltagen.. da war man noch weit unten.
19.03.2018 - 16:16 Uhr
Nur zu Bremen: Wie Grifo UND Philipp letztes Jahr (ergänzt durch Niederlechner und Petersen als Abschliesser) haben die Bremer mit Kruse einen Spieler, der wirklich den Unterschied macht - der kann den vorletzten und letzten Pass spielen und Tore selbst schießen. So ein Unterschiedsspieler fehlt uns (Ravet kann das sein, Kapustka hat die Anlagen dazu), Petersen kann in der Regel nicht auch die Chancen selbst kreieren (in Hoffenheim/ Elfer rausgeholt und gg Stuttgart / Pressing) hat er sugar das geschafft. Mit dem vorhandenen fitten Personal kommt man kaum mit Tempo auf den außen durch, wenn man nicht Günter in Position bekommt. Das muss man natürlich kurzfristig beheben und vor allem langfristig.
19.03.2018 - 21:27 Uhr
Gibt einen Like
- obwohl ich persönlich sehe ich das Problem aber nach wie vor nicht in der technischen Limitiertheit zu vieler Spieler sehe, sondern in der durch die Spielanlage geförderte Limitiertheit der restlichen Spieler, dem Ballführenden genug Passoptionen bzw. Raum für Kreativität zu eröffnen. Auch ich bin der Meinung, dass es Aufgabe des Trainerteams sei, hier durch Einstudieren von offensiven Laufwegen, Spielzügen, Abschlussszenarien mehr in das Repertoire des eigenen Matchplans aufzunehmen.
Weitere Werkzeuge könnte ein überfallartiges, einheitliches Vorchecking sein. Dies würde den Gegner in dem Maße unter Druck zu setzen, dass dieser zu Fehler nahe dem eigenen Tor gezwungen wird und man nicht mehr auf kreative Lösungen in puncto Abwehrreihe auszuspielen angewiesen ist. Dass eben mal nur ein Pass genügt und nicht eine ganze Staffette her muss. Ideal für eine laufstarke Mannschaft. Eigentlich.
Ein "prominenter" User hat in den letzten Tagen geschrieben (weiß nicht mehr genau wer, waren so viele - auch sehr gute Beiträge zuletzt), Freiburg betreibe eigentlich ein gutes bzw. ordentliches Gegenpressing. Da gehe ich leider überhaupt nicht mit aktuell. Beim ersten Anzeichen auf Ballverlust im generischen Drittel orientieren sich nahezu alle Spieler, abgesehen von dem "ballnächsten", in Richtung Abwehrverbund. Genau das sind aber die entscheidenden Sekunden, in denen man mal als spielschwache Mannschaft einem Gegner nicht die Zeit geben dürfte, sich entspannt zu sortieren und "eine ruhige Kugel zu schieben".
Das Anlaufen des Torwarts läuft zudem meist in Eigenregie Einzelner wie Petersen (oder z.B. in Berlin von Kleindienst) ab... was u.a. Terrazzino Zögerliches gegen den VfB abgezogen hat, ist nahezu lächerlich. HIer ist auch ein Schlüssel die Entschlossenheit, mit der man einem Torwart wie Zieler die Gelegenheit gibt, klar zu handeln.
Bei den vielen langen Bällen gibt es keine Staffelung in die Tiefe, dabei hat man mit Kleindienst, Haberer und Petersen häufig drei Spieler vorne drin, die den Ball durchaus in den Raum gefährlich verklängern können. Höler und Terrazzino, bzw. Günter oder Kath sehe ich hier durchaus als geeignete Abnehmer... Wenn Streich vom zweiten gewonnenen Ball spricht, meint er leider ausnahmslos die nach vorne abgewehrten Bälle durch den Gegner, sowie die Ablage "Richtung eigenes Tor" durch Petersen & Co. All dieser Situationen haben zufolge, dass man den Ball zwischen den gegnerischen Reihen eroberne könnte, dann aber noch immer vor der Dilemma steht, den letzten Raum sowie Abwehrreihe zu überbrücken.
All das wären die Lösungsansätze, für die man keine Filigran-Techniker im Team braucht. Aber all diese Ideen/Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie mit Überzeugung und einheitlich vom gesamten Team getragen werden. Mainz hat das damals unter Tuchel eine Zeitlang (insbesondere in der Anfangszeit) richtig stark vorgelebt, da ging einem das Herz auf. MIt Spielern wie Kirchoff, Soto, M. Caligiuri, Allagui, F. Müller in offensiven Positionen gleichzeitig auf dem Platz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spence2000 am 19.03.2018 um 21:31 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

