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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
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Fanszene |#31
22.05.2017 - 23:41 Uhr
Diese Diskussion hat eigentlich absolut nichts mit unserem Abschlussdebakel zu tun. Vielmehr ist es so, dass der geneigte Fan einfach keine Lust mehr auf selbstherrliche Kurvenspinner hat.
Über die Saison war das Auftreten dieser "Überfans" so weit vom tatsächlichen Klubgeschehen entfernt, dass einem eigentlich zwangsläufig nur das Essen aus dem Gesicht fallen kann.
Man geilt sich an einem Ausweichtrikot auf, bei dem mE wirklich nur die Farbwahl das Problem gewesen sein kann und man versucht tatsächlich die eigenen Verfehlungen damit zu relativieren, dass man den normalen Stadionbesucher zum Spenden animiert hat.
Hätte Hertha Srafzahlungen gespart und die Hälfte gespendet, es wäre wohl mehr Geld frei geworden.
Der selbstbeweihräuchernde Dauersingsang ist auch weit von echter Teamunterstützung entfernt, wobei heutige Halbwüchsige und all die Anwälte, Architekten und Ärzte wohl ein ernsthaftes Problem mit dem Erkennen des situativ erforderlichen haben.
Und dann nimmt man den letzten Spieltag, mE vercoacht, und dreht den angeblichen Lieblingen den Rücken zu als hätten sie die Arbeit verweigert.
Was bin ich froh, dass ich für diesen Ultraschwachsinn einfach zu alt bin. Ich sehe Fussballspiele tatsächlich noch wegen dem Spiel und lebe wirkliche Emotionen.
Ich muss dabei nichts anzünden, habe Mitleid mit einem Torunarigha der, ob seiner Leistung, weint und kann mich am Ende über das Erreichte freuen. Allerdings kenne ich auch noch Killmeier, Remark, Quasten, Mohr, Timme und Blup-Werbung in der Oberliga.
Wir sind, erfreulicherweise, irgendwas zwischen Darmstadt und Hoffenheim....haben aber Hardcorefans die uns mit den Bayern verwechseln. Dumm genug snd sie jedoch, um sich wie die Realitäsverweigerer aus Hamburg aufzuführen.

•     •     •

Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pilleberlin am 22.05.2017 um 23:44 Uhr bearbeitet
Fanszene |#32
13.09.2017 - 13:18 Uhr
Zitat von Hardliner
(bzw. wenn tatsächlich nur 15-20k ins Stadion kommen ist die Entwicklung sogar rückläufig).


Das musst du mir erklären, wie 20.000 Zuschauer rückläufig wären angesichts dieser EL-Historie:
https://www.morgenpost.de/bin/bmo-211892613.jpg
Würde das gleiche Spiel in der CL stattfinden, wären sicherlich einige mehr dabei, daher sind die CL-Zahlen sicherlich nicht vergleichbar (und auch die sind damals wenig beeindruckend gewesen).

Viel weiterentwickelt hat sich tatsächlich nicht. Damals war man damit noch bei den Zuschauern recht weit oben, mittlerweile ist man mit den gleichen Zahlen eher im Mittelfeld, die Auslastung wiederum ganz unten.
Was hat sich verändert? Vor allem die anderen. Mittlerweile ist eine komfortable Fußballarena Standard, das war sie vor 17 Jahren noch nicht. Jeder andere Bundesligist hat so etwas und je besser die Arenen der anderen werden, desto schlechter wirkt irgendwann das veraltete Olympiastadion, das einem vor einigen Jahren vielleicht noch vollkommen ausgereicht hat. Die Erwartungen an ein Spiel sind einfach höher geworden und da rede ich jetzt überhaupt nicht von sportlichen Belangen. Ein Stadionerlebnis besteht aus vielen Faktoren, nicht nur aus dem Spiel an sich. Das, was das Stadion dem Fernsehen voraus hat, ist ja eben gerade nicht das Spiel, sondern das ganze Drumherum. Genug Herthaner werden sich das Spiel heute im Fernsehen angucken und sich bewusst gegen das Stadion entschieden haben. Interesse am Verein ist da durchaus gegeben. Da spielen in diesem Fall teilweise sicherlich praktische Gründe rein - Wochentag, Anstoßzeit etc. Aber für viele bietet das Olympiastadion ganz allgemein auch schlicht nicht den großen Zugewinn zu dem Fußballerlebnis auf der Couch. Es ist kalt, man sitzt weit weg und ungefähr 15.000 Plätze sind mit Sichtbehinderung (wer einmal hinter so ner Säule gesessen hat, hat auch keinen Bock mehr auf den Scheiß). Das Bier und der Toilettengang sind 10 Minuten entfernt und nicht einmal das W-Lan funktioniert. Das sind Dinge, die woanders besser sind und diesen gehobenen, vielleicht verwöhnten Ansprüchen wird das Stadion nicht gerecht. Gerade wenn das sportliche nicht stimmt, muss der Rest drumrum stimmen, denn das ist letztlich das, was einen zu regelmäßigen Stadiongängen animiert. Man kommt nach Hause und sagt "Puh, das Spiel war echt mies, aber die Stimmung: Wahnsinn! Muss man erlebt haben". Dieses Gefühl vermittelt das Olympiastadion einfach nicht und dann muss schon Weltklasse-Fußball gezeigt werden um das wieder wettzumachen - den kann ich aber wiederum auch im Fernsehen angucken.

Ich sage nicht, dass wir mit attraktiveren Fußball und mehr eigenen Talenten in der Startelf, die die Identifikation erhöhen bzw. großen Stars, die für Spektakel sorgen, nicht ein paar mehr Fans ins Stadion locken könnten. Aber es gab auch Zeiten, auch unter Dardai (in den jeweiligen Hinrunden) wo wir durchaus ansehnlichen Fußball gezeigt haben und die Fans trotzdem nicht in Massen angerückt sind.

Es gibt wie gesagt sehr viele Faktoren, die zu dem mangelnden Zuschauerandrang führen. Aber für mich ist das Stadion unter all diesen Faktoren mit der entscheidendste. Mag nach ner billigen Ausrede klingen, um die Hertha-Verantwortlichen aus eben jener Verantwortung zu nehmen. Aber ich finde, dass man derzeit in der Öffentlichkeitsarbeit nur wenig falsch und vieles richtig macht. Ebenso entwickelt sich die Mannschaft positiv, hat wieder große Talente und sogar Nationalspieler in den Reihen und hat sich nun, verdammt nochmal, zweimal hintereinander für das europäische Geschäft qualifiziert, was vor ein paar Jahren noch undenkbar erschien. Ich glaube nicht, dass wir auch nur einen Fan weniger haben, weil wir letzte Saison mit pinken Trikots aufgelaufen sind und "We try. We fail. We win." ein Schuss in den Ofen war.

edit: Der Fakt, dass dank der Oly-Renovierung vor ca. 12 Jahren mittlerweile niemand mehr nass wird, bringt keine neuen Zuschauer, sondern verhindert höchstens, dass alte nicht gehen. Ein Dach ist nun wirklich absoluter Standard heutzutage. Das ist im übrigen auch in etwa das letzte Mal, dass etwas am Stadion getan wurde. Es ist einfach längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit und diese WM-Renovierung hat die Entwicklung höchstens ein paar Jahre kaschieren können.

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Bluesky: @pascal91
Fanszene |#33
27.10.2017 - 11:39 Uhr
Irre unnötig!
Dämliche Aktion!
Ignorant gegenüber den betroffenen Frauen!
Orthographischer Offenbarungseid: "EU" was?
Totalversagen von Verstand und Humanität.
Empathielos ohne Ende!
Noch weit schlimmer als alles auf dem Platz!

Ich bin mehr als peinlich berührt.
Damit schaden diese "Fans" uns in jeder Hinsicht.
Imagekampagnen angreifen und dann DAS???
Offensichtlich null Reflektionsvermögen.
Tatsächlich Euer Ernst?
Einfach mal nachdenken, wenn das noch klappt.
Nie wieder! Geht in Euch oder bleibt einfach weg.

Mehr fällt mir dazu spontan nicht ein. Hatte irgendwie immer die Hoffnung, dass es mit unserer Fankultur insgesamt eher aufwärts geht. Aber die letzten Wochen vergällt mir so etwas eher unsere Hertha als irgendwelche Niederlagen. Und die gleichen Idis kämpfen gegen Imagekampagnen, rosa Trikots etc. Wie dumm kann man eigentlich sein und trotzdem noch geradeaus laufen, atmen, essen, das Klo treffen?
Fanszene |#34
03.04.2018 - 11:51 Uhr
Zitat von Nosebear
Zitat von ThorOdinson

Hier ein Interview von HB 98 in Vertretung von Heidi und Ben.
Interessantes Gespräch aber soweit nichts Neues.

Herthas Ultras: "Meinung der Fans spielt keine Rolle mehr"


Leider typische Ultraaussagen. Alleine die Verharmlosung von Pyro. Scheinbar müssen Leute verbrennen bis diese Klientel merkt wie scheiße gefährlich das ist und es nicht in hoch-emotionaliserte, ggf. betrunkene oder durch sonstige Art von Rauschmittel betäubte Hände gehört in Blöcken, in denen dutzende Menschen stehen.

Und dann gibts da noch die Experten, die Knallkörper in andere Blöcke oder auf den Platz / Ordner werfen...


Bei dem Punkt haut es mich einfach immer wieder aus den Schuhen. Es gibt doch immer wieder Verletzte beim Pyrozünden und mit Sicherheit ausreichend Viele, die es dann einfach so hinnehmen, dass die Jacke hin ist oder sonst was, kenne selbst schon genug, denen es so gegangen ist (nicht nur bei Hertha). Ihre Lösung ist: Machen wir es doch legal. Wir werden es auf jeden Fall auch zukünftig nicht lassen. Wow, tolle Lösung. Null Einsicht.

Wenn das in Zukunft wegbleibt verzichte auch gerne auf deren "gefeierte Choreos", wegen welchen man das andere ja zu akzeptieren hätte. Ich kann das nicht mehr hören, für wie unverzichtbar sie sich halten. Und auch das Thema Plakate: Der Verein kann sich ja davon distanzieren und alles ist gut. Aha, so ist das also. Dass sich aber möglicherweise auch andere Fans davon offensichtlich nicht repräsentiert fühlen scheint ihnen nicht sonderlich wichtig zu sein wie der Artikel aus dem Post #495 zeigt.

Ich erwische mich eigentlich nur noch dabei, dass ich mich über die Ultras aufregen muss. Liegt sicher auch daran, dass ich deren Meinung meist nicht teile, vor allem stört mich aber die Art wie sie kundgegeben wird. Und wenn ich mich dann nicht mal hinstellen kann und sage "Das in Rostock war ganz große Scheiße und darf nie wieder passieren" sondern anfange sogar solche Aktionen zu relativieren, dann spricht das halt Bände, wie in der Szene über Gewalt u.ä. gedacht wird, die laut den Interviewten ja längst aus der Kurve verbannt wäre.
Fanszene |#35
03.04.2018 - 14:06 Uhr
Zitat von CGDOGG
Zitat von ThorOdinson

Hier ein Interview von HB 98 in Vertretung von Heidi und Ben.
Interessantes Gespräch aber soweit nichts Neues.

Herthas Ultras: "Meinung der Fans spielt keine Rolle mehr"


In wie weit zählt denn bei den Ultra‘s die Meinung von DFL, Vereinen und vor allen Dingen die Meinung des normalen Fußball-Fans !?!
Richtig - gar keine !!!


Sorry, aber das stimmt nicht. Auch Ultras haben sich schon umstimmen lassen und sind viele Kompromisse eingegangen und akzeptieren, dass nicht jeder so denkt wie sie.
Ich finde es wirklich schade, dass hier Leute, die in anderen Themen sich gut austauschen können, andere Meinungen verstehen und vernünftig diskutieren, in diesem Punkt der Meinungshetze von Springer-Medien erlegen sind.
Denn auch hier gilt - wie ich eben im Dardai-Thread schon schrieb - nicht alles was Ultras machen ist fantastisch, aber genauso ist auch nicht alles schlecht. Man sollte einfach mal differenzierter an dieses Thema ran gehen und auch mal mit und nicht nur über Ultras reden. Denn wer mal hinter die Pyros schaut, sieht was für Menschen dahinter stecken und glaubt mir einfach... die sind wirklich nicht alle arbeitslos, kriminell und gewaltgeil. Sie leben gewisse Werte vor, die in vielen anderen teilen der Gesellschaft immer mehr verschwinden und vermitteln diese auch weiter. Sie sind oft gegenüber schwächeren oder sozial benachteiligten Menschen hilfsbereit. Sie kämpfen für ihre Ziele, selbst wenn Erfolgsaussichten gering sind. Ob diese Ziele oder die Mittel um sie zu erreichen immer die richtigen sind, ist eine andere Sache, aber sie sind legal. Und sie müssen genau aus diesen Gründen viel ertragen, denn das ist der eigentliche Grund warum DFB/DFL, Vereine oder Polizei und Staat mit Ultras ein massives Problem haben. Sie sind nicht so einfach mundtot zu kriegen oder mit kleinen Bestechungen abzuspeißen.
Nochmal, ich will damit auch nicht sagen, dass alles toll ist was Ultras machen und sie für nichts zu kritisieren sind, denn das ist nicht der Fall. Aber sie immer nur bei alles und jedem schlecht machen, ist auch nicht richtig.
Versucht bitte einfach mal Dinge von einem anderen Blickwinkel zu sehen und über den Tellerrand hinaus zu blicken. Und versucht auch mal andere Fanarten zuzulassen - etwas was ich auch erst lernen musste. Nicht jeder muss das Fandasein so interpretieren wie man es selbst tut. Der eine lebt das so aus, der andere wieder so und je nachdem wie man es auslebt hat man ganz andere Prioritäten. Ist doch klar, dass dem Stadiongänger egal ist ob der Eurosportplayer aussetzt und genauso nachvollziehbar ist es, wenn jemand vorm Fernseher sich ein Rotz drum kümmert ob es Hindernisse beim Einlass gibt. Der Fan auf der Gegengerade versteht natürlich nicht unbedingt warum da andere Fans wegen ihrem Banner ausflippen, und der Fan in der Kurve fasst sich an den Kopf weil auf der Haupttribüne welche mit Sitzkissen und Decke kommen. Und warum? Weil niemand eine andere Sicht zulässt und der Meinung ist, dass was er gerade macht wäre doch das typische Fan sein.

Eigentlich wollte ich garnicht soviel dazu schreiben, aber gut jetzt ist es so.^^
Im Grunde wollte ich nur sagen, es wäre wirklich schön wenn man bei diesem Thema etwas differenzierter urteilt.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Fanszene |#36
04.04.2018 - 07:37 Uhr
Ich denke hier sind wir wieder bei dem Unterschied, was Ultras glauben, welchen Einfluss und welche Rechte sie hätten, und wie die Realität aussieht.

In erster Linie ist auch ein Ultra "nur" ein zahlender Kunde. Einer an dem Hertha gerade nach der 100.000 EUR Strafe wegen des Rostock Spiels nahezu nichts verdient. Sondern zusätzlich das Bild des Vereins nachhaltig geschädigt wird. Sind alle Ultras so ? Nein.
Kennen sie die, die dem Verein regelmäßig schaden? Ja.

Aus welchem Grund sollte Hertha sich mit den (für 99% der Hertha-Fans) belanglosen Befindlichkeiten der Ultras, wie ein pinkes Ausweichtrikot oder den Testspielgegner auseinander setzen, wenn eben diese 1% gleichzeitig jede Möglichkeit nutzen, dem Verein ans Bein zu strullern?

In erster Linie sehe ich die Ultras (und dazu zähle ich alle) erstmal in der Pflicht sich als würdiger Gesprächspartner zu beweisen. Ein Anfang wäre sich eben nicht darüber zu echauffieren, dass es Stadionverbote für Wiederholungstäter gibt, sondern dass die UItras hier Fanclub übergreifend auf einen sauberen Kodex einigen und in Ihren eigenen Reihen mal klare Kante zeigen. Solange das nicht passiert, muss ich davon ausgehen, dass Randale und Vereinsschädigungen bei den Ultras geduldet werden. Beim Verein wird es das nicht mehr.

Wenn ich nur an die zahlreichen Auftritte auswärts denke, in denen sich allein hier im Forum für unsere "einzig wahren Hertha-Fans" in Grund und Boden geschämt wurde, wird mir ganz anders.

Jene Fangruppen sind in meinem persönlichen Fall der Hauptgrund, dass ich mit meinen Kindern nicht zu Auswärtsspielen fahre. Es wird gejammert, dass zu wenig Fans mit auf Tour gehen. Mich wundert die Zurückhaltung gar nicht. Wenn ich als Familienvater befürchten muss, von den eigenen Intelligenzbestien vermöbelt zu werden, wenn ich mich über Pyro oder andere Dummheiten aufrege. Darüber sollte man mal nachdenken.

Unsere Ultras sollten sich letztlich auf das besinnen, was sie wirklich können und ausmachen sollte. Tolle Stimmung mit großartigen Korios.

•     •     •

"Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre es ja ein Würfel." - Gyula Lorant
Fanszene |#37
27.10.2018 - 19:04 Uhr
Na, das wird ja eine lustige Mitgliederversammlung. Das Thema rund um die Ultras (ich pauschalisiere das jetzt mal, ich bin mir sicher, dass dort auch vernünftige Menschen darunter fallen) wird dann nochmal extra brisant.

Für mich ist das Recht auf ein Mitspracherecht für die Truppen da unten längst verwirkt. Es sind trotzige Kinder. Dieser ganze Pyrokram ist verboten und wird auch nie erlaubt sein. Das Verhalten ist vereinschädigend und an Selbstdarstellung kaum zu überbieten.

Für mich das Bild des Tages: Nach Abpfiff sind die ersten Reihen von den Kreaturen befreit und der vorhandene Rest (also die klare Mehrheit) ist wegen des Fussballspiels gekommen und hat den Applaus der Mannschaft verdient. Der Rest kann sich schleichen und ihr Pyro im Wohnzimmer anzünden.

Edit: Sind wohl schon zur Halbzeit gegangen. Noch besser.

•     •     •

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Instagram: transfermarkt.es

Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 27.10.2018 um 19:11 Uhr bearbeitet
Fanszene |#38
27.10.2018 - 21:54 Uhr
@PES
Auf die Gefahr hin das ich als kleinlich wahrgenommen werde.
Wäre es möglich einen separaten Thread für solche Themen zu eröffnen?
Denn es stößt mir etwas unangenehm auf wenn über solche Vorkommnisse in einem Thread diskutiert wird welches das Wort "FAN" enthält. Diese Menschen sind keine Fans. Eine klare Trennung von solchen Gruppierungen wäre meines erachtens besser und würde denke ich auch die Position der meisten User im Forum widerspiegeln.
Nur ein Vorschlag.
Fanszene |#39
27.10.2018 - 21:59 Uhr
Zitat von herthaforlife
Schade das man Pfefferspray nicht großflächig anwenden kann... trifft dann leider doch zuviel Unbeteiligte!


Ne, das ist schon ganz gut so. Ich persönlich würde Pfefferspray allgemein verbieten, da die Gefahr den Falschen zu treffen generell nicht gerade gering ist und es zu großen Schäden führen kann.

Auch einen kompletten Block räumen mit 2000 Zuschauern weil 50 sich gesetzeswidrig verhalten, erachte ich als wenig gerecht. Demnach müsste auch jede Disco nach Schlägerein geräumt werden, jede Demo nach einem Angriff auf Polizei oder Gegendemonstranten aufgelöst werden oder jedes Wiesnfest vorzeitig beendet werden.

Die Polizeiaktion von heute war für mich zwar rechtlich absolut vertretbar, aber null deeskalierend oder zielführend. Dass solche Reaktionen kommen wenn man versucht ein Banner zu ziehen ist den Einsatzkräften durchaus bewusst, man hat ja nicht umsonst "Szenekundige Beamte" dabei.
Das mildert diese Reaktionen aber nicht ab, gerade den Angriff mit Pyrotechnik nicht.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Fanszene |#40
27.10.2018 - 22:29 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Zitat von herthaforlife

Schade das man Pfefferspray nicht großflächig anwenden kann... trifft dann leider doch zuviel Unbeteiligte!


Ne, das ist schon ganz gut so. Ich persönlich würde Pfefferspray allgemein verbieten, da die Gefahr den Falschen zu treffen generell nicht gerade gering ist und es zu großen Schäden führen kann.

Auch einen kompletten Block räumen mit 2000 Zuschauern weil 50 sich gesetzeswidrig verhalten, erachte ich als wenig gerecht.


Das Pfefferspray hat schon seine Daseinsberechtigung. Wenn Gewalt eskaliert, Leib und Leben/Gesundheit auch Dritter bedroht ist, muss man sich effektiv schützen dürfen! Meist erst angewendet, wenn der Gegner in der Überzahl ist (um Distanz zu schaffen) oder von schwerer Gewalt auszugehen ist. (Gegner frühzeitig kampfunfähig machen)

Fakt bleibt, das die Ultras in dem Fall Dritte gefährdet haben und die Polizei einer erneuten Gefährdung vorbeugen wollte! Was dann abgeht, spottet jeder Beschreibung und wurde ja durch etwaige Videos festgehalten.

@Blockräumung
Du weißt genau wie ich, dass ein Großteil der Herthafans im Block diese Pyroaktionen duldet und deckt. Die meisten der 2000 kommen aus der Kurve. Wenn in der Kürze der Zeit nicht direkt ermittelbar ist wer die Bengalos zündet... ein Großteil des Blocks wohlwissend was folgt, aber unter einer Plane verschwindet und die Idi.... abfeiert, dann würde ich von meinem Hausrecht Gebrauch machen und den Block räumen. Bis sie es irgendwann einmal gelernt haben...

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"Manchmal gehen mir meine Meinungen auf die Nerven. Aber ich habe keine anderen." W. Schneyder
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