Ehemaligentreffen...
27.07.2007 - 01:45 Uhr
28.09.2018 - 12:39 Uhr
Holger Staniwslawski in der MOPO:
Der HSV hat klar formuliert, dass er aufsteigen will. St. Pauli sträubt sich diesbezüglich seit Jahren. Warum eigentlich?
Stanislawski: Der Etat ist hoch. Da muss keiner sagen, dass die anderen alle mehr Geld haben. Das Schlimmste finde ich immer, wenn du kein konkretes Ziel formulierst, sondern mit dem Ruderboot im Nebel rumschipperst und sagst: Vielleicht komme ich ja an Land. Du musst klare Ziele definieren.
Was bedeutet das für St. Pauli?
Stanislawski: Mal Platz drei oder zwei anzugreifen, wäre sicher nicht überzogen mit dem, was da auf die Beine gestellt wird. Aber wenn du Ziele formulierst bist du greifbar und messbar. Da kommen nach zwei Niederlagen auch mal kritische Fragen, vielleicht will der eine oder andere das vermeiden. Ich würde mir wünschen, wenn sie sagen: Wir haben ein klares Ziel und würden diese oder nächste Saison gern so angreifen, das es realistisch ist, aufzusteigen.
https://www.mopo.de/sport/fussball/laas-und-stanislawski-im-grossen-derby-talk--es-geht-nur-um-punkte--bloedsinn---31360432
Der HSV hat klar formuliert, dass er aufsteigen will. St. Pauli sträubt sich diesbezüglich seit Jahren. Warum eigentlich?
Stanislawski: Der Etat ist hoch. Da muss keiner sagen, dass die anderen alle mehr Geld haben. Das Schlimmste finde ich immer, wenn du kein konkretes Ziel formulierst, sondern mit dem Ruderboot im Nebel rumschipperst und sagst: Vielleicht komme ich ja an Land. Du musst klare Ziele definieren.
Was bedeutet das für St. Pauli?
Stanislawski: Mal Platz drei oder zwei anzugreifen, wäre sicher nicht überzogen mit dem, was da auf die Beine gestellt wird. Aber wenn du Ziele formulierst bist du greifbar und messbar. Da kommen nach zwei Niederlagen auch mal kritische Fragen, vielleicht will der eine oder andere das vermeiden. Ich würde mir wünschen, wenn sie sagen: Wir haben ein klares Ziel und würden diese oder nächste Saison gern so angreifen, das es realistisch ist, aufzusteigen.
https://www.mopo.de/sport/fussball/laas-und-stanislawski-im-grossen-derby-talk--es-geht-nur-um-punkte--bloedsinn---31360432
10.07.2020 - 21:15 Uhr
Zitat von Shakes
Soll ich dir mal was sagen? Als ich den Leserbrief gelesen habe, kamen mir zwei Gedanken:
1. Schade, dass der nicht von mir ist.
2. NoNeedToArgue wird genau das behaupten.


Aber, wie du Littmann einschätzt, interessiert mich schon. Nur einfach mal in ein Mikrophon gequatscht oder doch eher clevere Taktik?
Soll ich dir mal was sagen? Als ich den Leserbrief gelesen habe, kamen mir zwei Gedanken:
1. Schade, dass der nicht von mir ist.
2. NoNeedToArgue wird genau das behaupten.


Aber, wie du Littmann einschätzt, interessiert mich schon. Nur einfach mal in ein Mikrophon gequatscht oder doch eher clevere Taktik?
Persönlich ein nicht ganz einfacher Charakter, aber aus den wenigen Kontakten, die ich hatte bzw. Freunde von mir, würde ich sagen - ich mag ihn, gerade weil er halt nicht so PC ist, wie es so mancher als typisch für St. Pauli betrachtet.
Von seiner geleisteten Arbeit her: Er hat uns den A...wertesten gerettet, ehrenamtlich und unter hohem finanziellen Risiko für sich selbst. Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Wenn doch: Gemeinsam mit Orth hat er all das auf den Weg gebracht, wovon wir jetzt profitieren.
Indes: Man kann Göttlich schwerlich vorwerfen, daß er die Arbeit kontinuierlich (man staune!) fortgesetzt hat. Hat halt auch nicht jeder eine existenzbedrohende Krise zu managen
Was das Verhältnis Littmanns zu seinen Nachfolgern angeht, muß man schon in Rechnung stellen, daß da auch ein gutes Stück "Ich kann es besser" bei ihm immer mitschwingt. Das war auch schon in der Spätphase Orths Präsidentschaft öffentlich so zu hören und kam ihm meines (Hörensagen-)Wissens nach auch bei seinen hauptberuflichen Tätigkeiten des Öfteren in die Quere. Von daher würde ich das mit Sicherheit nicht allzu sehr in Richtung "Revolution" intepretieren.
Hinsichtlich der Vereinspolitik gebe ich Littmann recht, daß Göttlichs "St. Pauli" ein anderes ist als das St. Pauli Littmanns, d.h. dasjenige, das wirklich im Viertel verwurzelt ist, mit seinen Widersprüchen, seinen bunten Existenzen, die durchaus nicht politisch korrekt, kulturrelativistisch, links, etc. sind... oder auch einfach nur: nett. Mir ist Littmanns St. Pauli lieber, dort habe ich lange gewohnt, gelebt und mich wohl gefühlt. Mit all den A...löchern und fiesen Verhaltensweisen an sich netter Menschen, die man tagtäglich erlebt hat und die dazu gehören (ob es sich jetzt immer noch so anfühlen würde, wenn man dort wohnte?).
Ich finde es daher auch nicht problematisch, daß Göttlich Werte offensiv nach außen vertritt, auch wenn ich nicht alle davon teile. Auch Littmann betont ja, daß das Vertreten von Werten mit zum Verein gehört - ich denke, man muß nicht jedes Mal, wenn einer aus der Führungsriege sich diesbezüglich äußert oder auch nur allgemeinere Entwicklungen im Fußball anspricht, die große Keule herausholen
Ich glaube auch nicht, daß Göttlich seine Zeit hauptsächlich damit verbringt. In dieser Hinsicht stört mich eher, wie "glatt" Göttlich unseren Verein präsentiert. Mir ist das alles zu sehr "Grünenpoltik" in dem schlechten Sinne, wie Gabriel (ich glaube, der war`s) es mal so schön verspottet hat: "Die wollen, daß es auch ihrer Putzfrau besser geht". Mir fehlt das Raue, das Kantige und die Ecken, die entstehen, wenn man wirklich mit der Lebensrealität konfrontiert ist und nicht nur wohlfeile abstrakte Diskurse führt. Mir fehlt die Haltung, daß man Dinge tut, weil man sie persönlich für richtig hält und nicht, weil man anders sein will oder ähnlichen Unsinn. Da war Littmann um Meilen authentischer. Auch und gerade dort, wo er die Professionalisierung des Vereins vorangetrieben hat. Aber mit Blick auf die Menschen, nicht nur die "Fans", sondern die Aktiven, die ich in anderen Abteilungen kennengelernt habe, glaube ich nicht, daß Göttlich in dieser Hinsicht nachhaltig auf den Verein wirkt. So wenig, wie irgendwelche Fan-Gruppierungen.
Ansonsten weißt Du doch, daß ich Göttlichs Arbeit in Bezug auf die Lizenzspielermannschaft ausgesprochen kritisch sehe, und daß nicht erst seit Luhukays Abgang. Und zwar sowohl, was das fehlende Konzept angeht bzw. die Unfähigkeit Göttlichs, irgendeinem Konzept personenunabhängig Geltung zu verschaffen und ihm mal ein paar Jahre Zeit zu geben, als auch hinsichtlich der fehlenden finanziellen Risikobereitschaft. Ich sehe es auch so, daß wir unseren nun einmal vorhandenen Puffer gerade jetzt nutzen könnten, um wirklich wieder eine vernünftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Jedenfalls sind die Zeiten, wo wir uns erst mal wieder konsolidieren mußten und ein konservatives Finanzgebaren mangels Spielräumen angebracht war, nun wirklich vorbei.
Wobei ich übrigens nach wie vor finde, daß attraktiver, gar technisch anspruchsvoller Offensivfußball definitiv nicht zum Millerntor paßt - da war mir die im Leserbrief skizzierte Variante sehr viel lieber, zumal die in den erfolgreichen Jahren alles andere als unansehnlich gewesen ist. Und bei aller Kritik an der "Party"-Haltung: Ich sehe es immer noch so, daß sich jeder Spieler Applaus verdient hat, der sich die Lunge aus dem Leib gerannt und für die Mannschaft zerrissen hat, und das gerade, wenn es trotzdem nicht gereicht hat. Ebenso, wie ich finde, daß man einer Gästemannschaft Respekt zollen darf für eine gute Leistung und es auch sollte. Es ist schließlich nur Fußball.
Ok, ich komme ins Schwafeln. Kurz & bündig: Finanziell agiert Göttlich in meinen Augen zu konservativ, gerade für seine eigenen hehren Ansprüche. Ansonsten hat er diesbezüglich nix falsch gemacht. Vereinspolitisch liegt er nicht unbedingt auf meiner Wellenlänge, aber das wäre mir Wumpe, wenn er denn wenigsten sportlich irgendetwas vorzuweisen hätte. Hier aber ist er nur destruktiv aufgefallen und hat gänzlich darin versagt, den - auch im Ligavergleich - höheren Mittelzufluß (trotz aller Sparsamkeit!) für eine Verbesserung des sportlichen Standings zu verwenden. Dafür, und weil er seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden ist, gehört er schlicht abgewählt. Auch ohne Littmann (der düfte mit seinen Theatern in Corona-Zeiten auch alle Hände voll zu tun haben).
11.07.2020 - 09:52 Uhr
Einen Gedanken Littmanns wollte ich doch noch einmal herausgreifen:
Dass der Klub vom Millerntor andeutet, wegen der Corona-Krise kleinere Brötchen backen zu müssen, versteht Littmann nicht. „Das ist kein Argument. Andere Vereine leiden mindestens genauso unter den Auswirkungen der Pandemie – oder sogar noch mehr.“ Die Corona-Folgen gibt es also für alle „Bäckereien“ in der Liga.
Tatsächlich wird wohl niemand behaupten wollen, daß er die Situation rund um Corona für die nächste Saison irgendwie prognostizieren kann. Die Planungsunsicherheit ist mithin für alle Vereine sehr hoch, zudem sind mit Sicherheit auch überall Verluste durch die Zuschauerverbote, ausgefallen Spieltage etc. angefallen.
Da es aber, worauf Littmann hinweist, prinzipiell nie allein um die konkreten Summen geht, sondern primär um die Mittel, die man im Liga- bzw. europäischen Vergleich zur Verfügung hat, ändern die Mindereinnahmen per se nichts an der Wettbewerbssituation. Sparen müssen im Prinzip alle, manche Vereine werden dabei größere Schwierigkeiten bekommen als andere, entweder, weil ihr Etatansatz auf Kante genäht war, oder weil sie aufgrund der bestehenden Verträge nicht von den Kosten herunter kommen.
Natürlich treffen uns die Mindereinnahmen durch den Zuschauerausschluß härter als andere Vereine, weil wir eben auch deutlich mehr Geld über das Stadion generieren als der Durchschnitt. Aber: Corona hat uns in einer Situation getroffen, die es wirklich nur sehr, sehr selten gibt. Wenn ich mich nicht irre, dann haben wir nämlich noch 23 Spieler für die nächste Saison unter Vertrag, wovon 10 direkt aus der Jugend- bzw. der U23 stammen und somit finanziell kaum ins Gewicht fallen. Es gibt bei uns eine große Menge freie Plätze, gerade im erweiterten Stammspielerbereich des Kaders. Und es gäbe, in normalen Zeiten, auch einiges an Mitteln, um diese zu besetzen.
Wenn es denn stimmt, daß aufgrund des allgemeinen Sparzwangs vermehrt Spieler auf den Markt kommen, was mit dem Spardiktat zugleich Gehaltseinbußen bedeutet (daß Dimi in Split 200.000 p.a. verdienen soll, wäre schon ein sehr deutlicher Fingerzeig für den Gehaltsverfall bei für uns interessanten Spielern), dann sehe ich die Vertragssituation bei uns als riesige Chance: Wir könnten eine Reihe Spieler verpflichten, die wir bis jetzt entweder gar nicht (weil bei besseren Zweitligisten oder auf der Tribüne irgendeines Erstligisten zu Hause) oder jedenfalls nicht in der Masse hätten verpflichten können. Und damit für die nächsten zwei, drei Jahre eine Mannschaft formieren, die wir zur abgelaufenen Saison niemals hätten bezahlen können!
Natürlich bedeutete dies, daß man weniger spart als die Konkurrenz, womöglich sogar noch einen Betrag X auf den Lizenzspieleretat draufsatteln muß. Ergo mit Verlusten kalkuliert.
Meines Erachtens überwiegen die Chancen die Risiken bei Weitem, und zwar aus folgenden Punkten:
- Wir können Verluste bis zu einem zweistelligen Mio. - Bereich in drei Jahren letztlich aufgrund der Eigenmittel und über die Tilgungspläne locker finanzieren (mal im Ernst: Ist es nicht gänzlich egal, ob wir das Stadion in 15 oder 20 Jahren abbezahlt haben?);
- Es gibt immer die Möglichkeit, daß die Verluste durch Spielerverkäufe ausgeglichen werden können;
- Eine bessere Platzierung in der Liga über zwei Jahre bringt alleine über die TV-Rechte mindestens (!) den Betrag wieder ein;
- Es ist höchst unwahrscheinlich, daß wir auch noch in der Saison 21/22 solche Einschränkungen wg. Corona haben werden (bzw. dann ist die Wirtschaft eh so kaputt, daß es auch schon egal sein wird), d.h. auf Sicht von zwei, drei Jahren dürften sich die Verluste in der kommenden Saison sehr wahrscheinlich quasi von alleine wieder reduzieren:
- und am Ende winkt die kleine Möglichkeit an finanzieller Lukrativität nicht zu überbietendem BuLi-Aufstiegs.
Ich vermute, Littmann sind ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen. Hier zeigt sich, wie ich meine, noch ein großer Unterschied zwischen Göttlich und Littmann: Zwar ist Göttlich auch Geschäftsmann, aber er hat seinen Laden in einer Zeit aufgebaut, in der es deutlich weniger risikobehaftet war, ein Label zu führen als heutzutage. Ein Geschäft zudem, indem es hauptsächlich auf die persönlichen Kontakte und ein vernünftiges Risikomanagment ankommt.
Littmann hingegen arbeitet in einem Bereich, in dem fast alle anderen nur mit Hilfe von Subventionen überleben können und hat es trotzdem geschafft, seine Theater finanziell ins Laufen zu bringen. Das wäre - wie auch die Rettung unseres Vereins - sicherlich nicht möglich gewesen, wenn man nicht hohe Risiken in Kauf nimmt und andere Wege sucht als die Konkurrenz.
Ich glaube, für Littmann überwögen zur Zeit die unternehmerischen Vorteile einer Investition, und befürchte, daß Göttlich auch weiterhin finanziell auf Risikominimierung setzen wird. Womit mal wieder eine riesige Chance vertan wäre...
Edit
Ein Fünkchen Hoffnung habe ich dennoch: Denn natürlich würde ich als Präsi / SpoDi / Manager auch erzählen, daß man sparen muß. Wäre ja auch blöd, möglichen Gesprächspartnern zu erklären, daß man gewillit ist, Geld in die Hand zu nehmen
Vielleicht überraschen mich Göttlich & der AR, indem sie Bornemann doch deutlich mehr Mittel an die Hand geben als gedacbt!?
Dass der Klub vom Millerntor andeutet, wegen der Corona-Krise kleinere Brötchen backen zu müssen, versteht Littmann nicht. „Das ist kein Argument. Andere Vereine leiden mindestens genauso unter den Auswirkungen der Pandemie – oder sogar noch mehr.“ Die Corona-Folgen gibt es also für alle „Bäckereien“ in der Liga.
Tatsächlich wird wohl niemand behaupten wollen, daß er die Situation rund um Corona für die nächste Saison irgendwie prognostizieren kann. Die Planungsunsicherheit ist mithin für alle Vereine sehr hoch, zudem sind mit Sicherheit auch überall Verluste durch die Zuschauerverbote, ausgefallen Spieltage etc. angefallen.
Da es aber, worauf Littmann hinweist, prinzipiell nie allein um die konkreten Summen geht, sondern primär um die Mittel, die man im Liga- bzw. europäischen Vergleich zur Verfügung hat, ändern die Mindereinnahmen per se nichts an der Wettbewerbssituation. Sparen müssen im Prinzip alle, manche Vereine werden dabei größere Schwierigkeiten bekommen als andere, entweder, weil ihr Etatansatz auf Kante genäht war, oder weil sie aufgrund der bestehenden Verträge nicht von den Kosten herunter kommen.
Natürlich treffen uns die Mindereinnahmen durch den Zuschauerausschluß härter als andere Vereine, weil wir eben auch deutlich mehr Geld über das Stadion generieren als der Durchschnitt. Aber: Corona hat uns in einer Situation getroffen, die es wirklich nur sehr, sehr selten gibt. Wenn ich mich nicht irre, dann haben wir nämlich noch 23 Spieler für die nächste Saison unter Vertrag, wovon 10 direkt aus der Jugend- bzw. der U23 stammen und somit finanziell kaum ins Gewicht fallen. Es gibt bei uns eine große Menge freie Plätze, gerade im erweiterten Stammspielerbereich des Kaders. Und es gäbe, in normalen Zeiten, auch einiges an Mitteln, um diese zu besetzen.
Wenn es denn stimmt, daß aufgrund des allgemeinen Sparzwangs vermehrt Spieler auf den Markt kommen, was mit dem Spardiktat zugleich Gehaltseinbußen bedeutet (daß Dimi in Split 200.000 p.a. verdienen soll, wäre schon ein sehr deutlicher Fingerzeig für den Gehaltsverfall bei für uns interessanten Spielern), dann sehe ich die Vertragssituation bei uns als riesige Chance: Wir könnten eine Reihe Spieler verpflichten, die wir bis jetzt entweder gar nicht (weil bei besseren Zweitligisten oder auf der Tribüne irgendeines Erstligisten zu Hause) oder jedenfalls nicht in der Masse hätten verpflichten können. Und damit für die nächsten zwei, drei Jahre eine Mannschaft formieren, die wir zur abgelaufenen Saison niemals hätten bezahlen können!
Natürlich bedeutete dies, daß man weniger spart als die Konkurrenz, womöglich sogar noch einen Betrag X auf den Lizenzspieleretat draufsatteln muß. Ergo mit Verlusten kalkuliert.
Meines Erachtens überwiegen die Chancen die Risiken bei Weitem, und zwar aus folgenden Punkten:
- Wir können Verluste bis zu einem zweistelligen Mio. - Bereich in drei Jahren letztlich aufgrund der Eigenmittel und über die Tilgungspläne locker finanzieren (mal im Ernst: Ist es nicht gänzlich egal, ob wir das Stadion in 15 oder 20 Jahren abbezahlt haben?);
- Es gibt immer die Möglichkeit, daß die Verluste durch Spielerverkäufe ausgeglichen werden können;
- Eine bessere Platzierung in der Liga über zwei Jahre bringt alleine über die TV-Rechte mindestens (!) den Betrag wieder ein;
- Es ist höchst unwahrscheinlich, daß wir auch noch in der Saison 21/22 solche Einschränkungen wg. Corona haben werden (bzw. dann ist die Wirtschaft eh so kaputt, daß es auch schon egal sein wird), d.h. auf Sicht von zwei, drei Jahren dürften sich die Verluste in der kommenden Saison sehr wahrscheinlich quasi von alleine wieder reduzieren:
- und am Ende winkt die kleine Möglichkeit an finanzieller Lukrativität nicht zu überbietendem BuLi-Aufstiegs.
Ich vermute, Littmann sind ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen. Hier zeigt sich, wie ich meine, noch ein großer Unterschied zwischen Göttlich und Littmann: Zwar ist Göttlich auch Geschäftsmann, aber er hat seinen Laden in einer Zeit aufgebaut, in der es deutlich weniger risikobehaftet war, ein Label zu führen als heutzutage. Ein Geschäft zudem, indem es hauptsächlich auf die persönlichen Kontakte und ein vernünftiges Risikomanagment ankommt.
Littmann hingegen arbeitet in einem Bereich, in dem fast alle anderen nur mit Hilfe von Subventionen überleben können und hat es trotzdem geschafft, seine Theater finanziell ins Laufen zu bringen. Das wäre - wie auch die Rettung unseres Vereins - sicherlich nicht möglich gewesen, wenn man nicht hohe Risiken in Kauf nimmt und andere Wege sucht als die Konkurrenz.
Ich glaube, für Littmann überwögen zur Zeit die unternehmerischen Vorteile einer Investition, und befürchte, daß Göttlich auch weiterhin finanziell auf Risikominimierung setzen wird. Womit mal wieder eine riesige Chance vertan wäre...
Edit
Ein Fünkchen Hoffnung habe ich dennoch: Denn natürlich würde ich als Präsi / SpoDi / Manager auch erzählen, daß man sparen muß. Wäre ja auch blöd, möglichen Gesprächspartnern zu erklären, daß man gewillit ist, Geld in die Hand zu nehmen
Vielleicht überraschen mich Göttlich & der AR, indem sie Bornemann doch deutlich mehr Mittel an die Hand geben als gedacbt!?Dieser Beitrag wurde zuletzt von NoNeedToArgue am 11.07.2020 um 09:58 Uhr bearbeitet
12.02.2021 - 16:47 Uhr
Der Kollege @PhilippMrq hat sich in dieser Woche mit unserem Skyman unterhalten. Hier das Interview:
https://www.transfermarkt.de/himmelmann-bdquo-wahrend-der-saison-vor-die-tur-gesetzt-zu-werden-war-ein-krasser-schritt-ldquo-/view/news/380233
https://www.transfermarkt.de/himmelmann-bdquo-wahrend-der-saison-vor-die-tur-gesetzt-zu-werden-war-ein-krasser-schritt-ldquo-/view/news/380233
03.03.2021 - 09:37 Uhr
Choi profitiert unglaublich vom Vertrauen Eichners. Der meinte mal, Choi würde bei ihm in 9/10 Spielen spielen. (Oder so ähnlich).
Der Junge ist technisch mit der stärkste bei uns im Kader, arbeitet viel nach hinten, schafft Räume und scored mittlerweile auch anständig. Er ist aber auch oft unauffällig, mit Fehlern in seinem Spiel und für einige auch ein Wechselkandidat. Hier kommt dann wieder der Trainer ins Spiel. Unter ihm kann er sich diese schwächeren Phasen erlauben. Ob das woanders auch so wäre - keine Ahnung.
Seine Entwicklung freut mich definitiv. Für uns ist er sehr sehr wichtig. Und wenn er so weiter macht, könnte er auch für andere wichtig werden und sich für höhere Aufgaben empfehlen.
Ich bin mal auf seine eigene Einschätzung bzw. auf die seines Beraters gespannt - sein Vertrag läuft aus und ist noch nicht verlängert. Wir werden sehen.
Der Junge ist technisch mit der stärkste bei uns im Kader, arbeitet viel nach hinten, schafft Räume und scored mittlerweile auch anständig. Er ist aber auch oft unauffällig, mit Fehlern in seinem Spiel und für einige auch ein Wechselkandidat. Hier kommt dann wieder der Trainer ins Spiel. Unter ihm kann er sich diese schwächeren Phasen erlauben. Ob das woanders auch so wäre - keine Ahnung.
Seine Entwicklung freut mich definitiv. Für uns ist er sehr sehr wichtig. Und wenn er so weiter macht, könnte er auch für andere wichtig werden und sich für höhere Aufgaben empfehlen.
Ich bin mal auf seine eigene Einschätzung bzw. auf die seines Beraters gespannt - sein Vertrag läuft aus und ist noch nicht verlängert. Wir werden sehen.
24.07.2022 - 11:31 Uhr
Zitat von Shakes
Die einen sagen mehr oder minder einhellig so, der andere sagt dann so.
Muss sich Lawrence dann ja wohl alles ausgedacht haben. Warum auch immer er das gemacht haben sollte.
Kann und muss sich wohl jeder seine Meinung bilden.
Die einen sagen mehr oder minder einhellig so, der andere sagt dann so.
Muss sich Lawrence dann ja wohl alles ausgedacht haben. Warum auch immer er das gemacht haben sollte.
Kann und muss sich wohl jeder seine Meinung bilden.
Ich glaube nicht, dass Lawrence sich das ausgedacht hat, aber wie er bzw. sein Berater die Situation wahrgenommen hat - oder sich gewünscht hat, was das Wahrgenommene bedeute - und wie Bornemann / Schultz, dass sind möglicherweise doch zwei paar Schuhe.
Wenn sich Spieler beschweren, sie hätten erst sehr spät von den Vereinsentscheidungen gehört, dann widerspricht dies auch nicht der Darstellung des Vereins, man habe frühzeitig "Tendenzen" mitgeteilt. Ich denke, dass sich Bornemann durchaus mal überlegen sollte, ob man nicht mehr kommunizieren sollte, selbst wenn sich nichts an den Tendenzen ändert. Denn dies scheint der unwidersprochene Teil der Kritik zu sein, der m.M.n. nicht besonders gut zu unserem Anspruch passt, wie man mit Menschen umgehen sollte.
Allerdings verstehe ich als jemand, der selbst mit Befristungen arbeitet, die Behauptung der Spieler überhaupt nicht, sie seien "überrascht" oder "hätten auf den Verein gewartet". Das wäre tatsächlich schlicht unprofessionell (und nebenbei ein guter Grund, den Berater zu feuern). Sich mit Alternativen zu beschäftigen, wäre der normale Gang der Dinge - gerade, wenn ich von meinem Arbeitgeber nichts höre. Aber selbst dann, wenn mir eine VV signalisiert wird, beschäftige ich mich doch mit Alternativen. Sicherheiten gibt es nicht und aus persönlicher Anschauung weiß ich, dass die Zeitspanne zwischen "das genau machst du im nächsten Jahr" und "tut mir leid, wir haben keine Mittel für dich frei" manchmal keine 24 Stunden beträgt. Ist mir gerade erst passiert.
Wenn also die betreffenden Spieler keine Voll**** sind, dann darf man getrost davon ausgehen, dass deren Berater und auch die Spieler selbst sich sehr wohl mit Alternativen beschäftigt haben, aber lieber bei St. Pauli bleiben wollten. Der Frust dürfte sich eher darauf beziehen, dass sie spät erst ihre Hoffnungen begraben mussten, dass ihre Verträge verlängert werden (und auch das kenne ich). Es hätte sie aber niemand daran gehindert, parallel mit anderen Vereinen zu verhandeln oder gar dort zu unterschreiben. Das war eindeutig ganz allein ihre Entscheidung, die sich womöglich aus ihrer Sicht im Nachhinein als falsch herausgestellt hat. Ein Fehlverhalten des Vereins sehe ich hier überhaupt nicht, es war halt nur ziemlich kaltherzig.
Zu guter letzt: Ziereis war ja nur insofern ein Einzelfall, weil er der einzige in der letzten Saison war, der nicht verlängern wollte. Natürlich gilt umgekehrt auch, dass die Spieler kaum sagen werden "mit euch rede ich nicht", so lange sie nicht sicher wissen, wohin es geht. Ziereis hätte sich bestimmt das Vertragsangebot angeschaut - schon allein, weil es eben eine Alternative mehr ist, die er gehabt hätte. Auch Paqarada wird mit Bornemann reden, weil es bestimmt Umstände gibt, unter denen er sich (theoretisch) einen Verbleib vorstellen kann - z.B. Aufstieg, oder kein Angebot von einem Erstligisten oder "großen" Absteiger -. Reden kostet nichts und so lange man nichts unterschrieben hat, ist eine Notlösung halt immer noch besser als das Risiko, sich zu verschlechtern.
Auch das ist der normale Gang der Dinge. Deswegen müsste man Bornemann ja auch feuern, wenn er selbst bei laufenden Verhandlungen (die es übrigens umgekehrt sogar nach den Spieleraussagen gar nicht gegeben hat, was ja bei näherrückendem Saisonende auch ein deutliches Statement ist) nicht parallel mit Alternativen spricht. Sich hinzustellen und zu sagen: "Ich hatte aber die Hoffnung, dass Paqarada bleibt und bin tief getroffen, dass der Spieler erst gen Saisonende sagt, dass er nicht verlängern wird" wäre geradezu absurd.
Man mag das Handeln der Beteiligten nicht gerade als besonders warmherzig oder sozial beurteilen - professionell ist es allemal und aus Sicht der Partikularinteressen der Akteure jeweils sehr gut nachzuvollziehen und auch Usus - von beiden Seiten.
05.09.2022 - 00:20 Uhr
Zitat von BennyFCSP
Möglich, zum anderen glaube ich vor allem, dass Freiburgs momentane Leistungen so ein bisschen der Fluch für ihn sind. Es gibt für Streich gar keinen Grund irgendwas zu ändern, wenn es so läuft. Da bleibt Kofi natürlich hinten dran. Dass er jetzt mal bei der 2. Mannschaft ausgeholfen hat, würde ich jedoch nicht zu hoch hängen, es ist für Streich wahrscheinlich auch besser ihn im Spielrhythmus zu halten. Weil die Startelf wie gesagt steht und 10 Minuten-Einsätze nach Einwechslung bringen auch nicht wirklich viel.
Möglich, zum anderen glaube ich vor allem, dass Freiburgs momentane Leistungen so ein bisschen der Fluch für ihn sind. Es gibt für Streich gar keinen Grund irgendwas zu ändern, wenn es so läuft. Da bleibt Kofi natürlich hinten dran. Dass er jetzt mal bei der 2. Mannschaft ausgeholfen hat, würde ich jedoch nicht zu hoch hängen, es ist für Streich wahrscheinlich auch besser ihn im Spielrhythmus zu halten. Weil die Startelf wie gesagt steht und 10 Minuten-Einsätze nach Einwechslung bringen auch nicht wirklich viel.
Moin. Sorry, dass ich mich einmische. Eigentlich wollte ich nur schauen, was hier zum kommenden Duell der Eggesteins gepostet wird.
Aber genau so schätze ich es auch ein. Kyereh ist ja auch geholt worden, weil der SC für die EL einen breiter aufgestellten Kader braucht und die geht jetzt erst los. In den ersten Spielen hat sich sehr schnell eine Stammformation herauskristallisiert, die erstaunlich erfolgreich gestartet ist. Durch die Verletzung von Sallai ist diese Formation jetzt aber für mindestens zwei - drei Wochen gesprengt und damit könnte Kyereh nun sehr schnell gefragt sein. Er wird sich vermutlich in den kommenden Wochen die Einsatzzeiten mit Jeong teilen, der in Streichs Ranking wohl noch etwas vor ihm liegt. Mich würde es aber gar nicht so sehr überraschen, wenn er aufgrund der größeren Torgefahr, die er ausstrahlt, schon am Donnerstag in der Startelf stehen würde. Sonst ja vielleicht demnächst im Pokal
. Viel Erfolg euch noch diese Saison.
02.03.2023 - 08:23 Uhr
Ich muß einfach auch was dazu schreiben, auch wenn es ein wenig offtopic ist:
Boller hat recht! Polizeibeamte sind ebenso wenig wie andere Menschen zu pauschalieren. Nur die wenigsten sind "Prügelbullen". Diese Pauschalierungen sind unerträglich!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne die total unterbezahlten und selber permanent gefährdeten Polizisten , die Mörder, Kinderschänder, Betrüger usw. hinter Gitter bringen.
Und noch ein Gedanke: Carsten Balschat wird dafür kritisiert, dass er Mitglied einer Polizeigewerkschaft ist. Offenbar ist den Kritikern nicht bewusst, dass gerade Gewerkschaften zu ähnlichen Werten stehen wie unser Verein und die Mehrzahl seiner Fans und z.B. die GdP sich sehr oft kritisch gegenüber Polizeibehörden äußert.
Boller hat recht! Polizeibeamte sind ebenso wenig wie andere Menschen zu pauschalieren. Nur die wenigsten sind "Prügelbullen". Diese Pauschalierungen sind unerträglich!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne die total unterbezahlten und selber permanent gefährdeten Polizisten , die Mörder, Kinderschänder, Betrüger usw. hinter Gitter bringen.
Und noch ein Gedanke: Carsten Balschat wird dafür kritisiert, dass er Mitglied einer Polizeigewerkschaft ist. Offenbar ist den Kritikern nicht bewusst, dass gerade Gewerkschaften zu ähnlichen Werten stehen wie unser Verein und die Mehrzahl seiner Fans und z.B. die GdP sich sehr oft kritisch gegenüber Polizeibehörden äußert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von geestler am 02.03.2023 um 08:35 Uhr bearbeitet
17.07.2023 - 12:10 Uhr
Zitat von Anil44
Die Liste ist natürlich der Hammer, wirklich sehr akribisch herausgerarbeitet.
Mit einem weinenden Auge schaue ich tatsächlich auf unsere skandinavischen Leihspieler aus der Saison 19/20. Leo Östigard ist ja bereits letzte Saison für 5 Millionen nach Neapel gegangen. Den Vogel abgeschossen hat aber nun Viktor Gyökeres, der ist für 20 Millionen nach Lissabon gewechselt. Auch wenn das nur hypothetisch ist, man stelle sich vor, wir wären damals bei beiden etwas mutiger gewesen.
Zitat von NoNeedToArgue
Eine wirklich ausgiebige, wenn auch nicht immer ganz aktuelle Übersicht über unsere Ehemaligen findet sich im Nachbarforum: https://www.stpauli-forum.de/viewtopic.php?f=1&t=87463&start=1260#lastpostonpage
Vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja, was aus unseren Ex-Spielern so geworden ist...
Eine wirklich ausgiebige, wenn auch nicht immer ganz aktuelle Übersicht über unsere Ehemaligen findet sich im Nachbarforum: https://www.stpauli-forum.de/viewtopic.php?f=1&t=87463&start=1260#lastpostonpage
Vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja, was aus unseren Ex-Spielern so geworden ist...
Die Liste ist natürlich der Hammer, wirklich sehr akribisch herausgerarbeitet.
Mit einem weinenden Auge schaue ich tatsächlich auf unsere skandinavischen Leihspieler aus der Saison 19/20. Leo Östigard ist ja bereits letzte Saison für 5 Millionen nach Neapel gegangen. Den Vogel abgeschossen hat aber nun Viktor Gyökeres, der ist für 20 Millionen nach Lissabon gewechselt. Auch wenn das nur hypothetisch ist, man stelle sich vor, wir wären damals bei beiden etwas mutiger gewesen.
Am Mut lag es damals wohl nicht - eher an den finanziellen Rahmenbedingungen. Gerade bei jungen Spielern, die sich bei uns gut entwickeln, hat man in der Regel aber leider nun einmal praktisch keine Chance, sie zu verpflichten. Jung & Leistungsträger ist halt immer die teuerste (und für uns in der Regel zu teure) Variante. Auch müssen die Spieler ja bei uns bleiben wollen.
Bei Gyökeres weiß ich dies nicht mehr, allerdings erinnere ich mich, dass man bei Östigard, der sich das vorstellen konnte, durchaus mal gefragt hatte, was er denn so kosten soll... Generell war das Talent der beiden auch damals schon zu sehen, sicherlich auch für unsere Verantwortlichen.
16.08.2023 - 09:33 Uhr
Zitat von Anil44
Leon Flach, der seit seinem Wechsel zu Philadelphia Union in der MLS spielt, ist gestern in den Genuss gekommen mit einem der besten Spieler aller Zeiten auf dem Feld stehen zu dürfen: Lionel Messi. Auch wenn das Spiel im Leagues Cup verloren ging und er zur Halbzeit ausgewechselt wurde, sicherlich eine tolle Erfahrung, die ihm keiner mehr nehmen kann.
Leon Flach, der seit seinem Wechsel zu Philadelphia Union in der MLS spielt, ist gestern in den Genuss gekommen mit einem der besten Spieler aller Zeiten auf dem Feld stehen zu dürfen: Lionel Messi. Auch wenn das Spiel im Leagues Cup verloren ging und er zur Halbzeit ausgewechselt wurde, sicherlich eine tolle Erfahrung, die ihm keiner mehr nehmen kann.
Das ist sehr cool
Als ich das jetzt gelesen habe, hab ich mich sofort gefragt, welcher (ehemalige) fcsp-Spieler schon einmal zu dieser Ehre kam gegen (oder sogar mit) Messi zu spielen. Dafür hab ich mal in die TM-Datenbank schauen lassen. Los geht's:
Ante Budimir: 5 Spiele gegen Messi mit Kroatien, Mallorca und Osasuna
Carlos Zambrano: 4 Spiele mit Peru
Ivan Klasnic: 3 Spiele mit Kroatien und Werder
Andreas Reinke: 2 Spiele mit Werder
Bastian Oczipka: 2 Spieler mit Leverkusen
Philipp Tschauner: 1 Spiel mit Deutschland U20
Armando Cooper: 1 Spiel mit Panama
Karol Mets: 1 Spiel mit Estland
Jackson Irvine: 1 Spiel mit Australien
Connor Metcalfe: 1 Spiel mit Australien
Leon Flach: 1 Spiel mit Philadelphia
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