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Donyell Malen
Geburtsdatum 19.01.1999
Alter 27
Nat. Niederlande  Niederlande
Größe 1,78m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Mittelstürmer
Fuß rechts
Akt. Verein AS Rom

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 13-
13-

Donyell Malen [14]

16.01.2026 - 17:07 Uhr
Automatisch generierter Diskussionsthread
Donyell Malen [14] |#1
18.01.2026 - 20:11 Uhr
Zu Debüt gleich getroffen, freut mich für ihn.
Donyell Malen [14] |#2
18.01.2026 - 20:14 Uhr
Zitat von HSV-Champ
Zu Debüt gleich getroffen, freut mich für ihn.


Hatte noch ein, zwei ganz gute Abschlusssituationen und weiß auch wirklich durch seine Schnelligkeit und sein Stellungsspiel zu überzeugen. Vielversprechendes Debüt.

•     •     •

Daje Roma - per sempre!
Donyell Malen [14] |#3
17.02.2026 - 05:59 Uhr
Bis jetzt voll eingeschlagen oder was würdet ihr sagen ?
Donyell Malen [14] |#4
26.05.2026 - 18:41 Uhr
Bobby resta!

https://www.instagram.com/p/DYzlUQBNQpI/

Vertrag bis 2030.
Donyell Malen [14] |#5
26.05.2026 - 19:51 Uhr
Zitat von Sonntagsschuss
Bobby resta!

https://www.instagram.com/p/DYzlUQBNQpI/

Vertrag bis 2030.


Fortissimo!!
Vier Jahre Vertrag auch echt gut 👌

•     •     •

Daje Roma - per sempre!
Donyell Malen [14] |#6
29.05.2026 - 13:02 Uhr
534 Spieler der Serie A haben einen neuen Marktwert erhalten und beinahe hätte die italienische Top-Liga auch einen neuen wertvollsten Fußballer. Während AC Mailand und Juventus Turin um 100 Millionen Euro abgewertet werden, ist Como der größte Gewinner des Updates, in dem es für neun Profis um 10 Millionen oder mehr nach oben geht. Dazu zählen Inters Yann Bisseck, der nun einer der fünf wertvollsten deutschen Verteidiger der Marktwert-Geschichte ist, und Ex-Dortmunder Donyell Malen, der sich bei der Roma einen Karrierehöchstwert erarbeitet hat.
Donyell Malen [14] |#7
24.06.2026 - 13:04 Uhr
https://youtu.be/WsxKl585oEo?is=IbGMHcfuD6osdXz2

Interessantes Video und Analyse zu Malen.

Muss sagen, man kann richtig stolz auf ihn sein.
Donyell Malen [14] |#8
26.08.2026 - 06:25 Uhr
Spieler im Fokus – Donyell Malen

Saisonvorschau 2026–27

Roms neue Tormaschine

Drei Tore.

Fünf Abschlüsse.

68 Minuten.

Donyell Malen benötigte am ersten Spieltag der neuen Serie-A-Saison nicht einmal eine vollständige Partie, um seinen Anspruch unmissverständlich zu formulieren.

Der Niederländer erzielte beim 4:0 gegen Fiorentina einen Hattrick und verwandelte das Stadio Olimpico in seine persönliche Bühne.

27. Minute.
28. Minute.
29. Minute.

Dreimal Malen.

Dreimal Dybala als Vorbereiter.

Danach durfte der Stürmer unter dem Applaus der Romanisti vom Platz gehen.

Es war nicht einfach nur ein gelungener Saisonstart. Es war die Fortsetzung einer Entwicklung, die im Januar 2026 begonnen hatte und die selbst die größten Optimisten kaum in diesem Ausmaß vorhergesagt hätten.

Malen kam als Leihspieler von Aston Villa.

Er sollte der Roma mehr Geschwindigkeit und Flexibilität im Angriff geben.

Wenige Monate später war aus der Leihe ein langfristiger Vertrag geworden.

Und aus einer interessanten Verstärkung der gefährlichste Torjäger der Mannschaft.

Ein Transfer, der sofort funktionierte

Wintertransfers benötigen normalerweise Zeit.

Neue Liga.

Neues Land.

Neue Mitspieler.

Neue taktische Anforderungen.

Gerade unter Gian Piero Gasperini ist die Eingewöhnung anspruchsvoll. Der Trainer verlangt von seinen Offensivspielern klare Laufwege, aggressives Pressing und ein genaues Verständnis dafür, welche Räume wann besetzt werden müssen.

Malen hatte dafür kaum Vorbereitungszeit.

Am 16. Januar 2026 verkündete die Roma seine Verpflichtung von Aston Villa. Der Niederländer kam zunächst auf Leihbasis mit Kaufoption.

Zwei Tage später stand er gegen Torino bereits in der Startelf.

Und traf.

Malen brauchte keine monatelange Anpassungsphase. Er zeigte sofort, weshalb die Roma ihn verpflichtet hatte.

Tempo.

Direkte Läufe.

Beweglichkeit.

Und vor allem: Tore.

Am Ende seiner ersten fünf Monate in Rom standen 20 Pflichtspiele und 15 Treffer.

In der Serie A erzielte er 14 Tore und bereitete zwei weitere vor.

Zahlen, die aus einer vorläufigen Leihe eine einfache Entscheidung machten.

Am 26. Mai bestätigte die Roma die dauerhafte Verpflichtung. Malen unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030.

Er war nicht länger das kurzfristige Winterexperiment.

Er war zum zentralen Angreifer des Projekts geworden.

Von Wieringen über Europa nach Rom

Donyell Malen wurde am 19. Januar 1999 in Wieringen in den Niederlanden geboren.

Seine fußballerische Ausbildung begann bei Ajax. Bereits früh galt er als schneller, technisch starker und vielseitig einsetzbarer Offensivspieler.

2015 entschied er sich für einen mutigen Schritt.

Malen verließ die renommierte Ajax-Akademie und wechselte im Alter von 16 Jahren zu Arsenal. Thierry Henry und Dennis Bergkamp gehörten zu seinen großen Vorbildern, und der englische Klub erschien ihm als idealer Ort für seine Entwicklung.

Der Durchbruch bei den Profis gelang ihm dort allerdings nicht.

2017 kehrte er in die Niederlande zurück und schloss sich PSV Eindhoven an.

Diese Entscheidung brachte seine Karriere entscheidend voran.

Bei Jong PSV sammelte er Spielpraxis im Profifußball. Anschließend setzte er sich in der ersten Mannschaft durch und entwickelte sich zu einem der gefährlichsten Angreifer der Eredivisie.

Für PSV erzielte Malen insgesamt 55 Tore in 116 Pflichtspielen.

Besonders beeindruckend verlief die Saison 2020–21: In der Eredivisie gelangen ihm 19 Treffer, hinzu kamen weitere Tore im Pokal und in der Europa League.

Malen war endgültig bereit für den nächsten Schritt.

Die Jahre in Dortmund

2021 verpflichtete Borussia Dortmund den niederländischen Nationalspieler.

In Deutschland wurde deutlich, wie schwer es ist, Malen auf eine einzige Position zu reduzieren.

Er begann häufig auf dem Flügel.

Er spielte als zweiter Stürmer.

Er rückte während einer Partie ins Zentrum.

Und er tauchte immer wieder in jenen Räumen auf, in denen Verteidiger ihn nur schwer übergeben konnten.

Nicht jede Phase in Dortmund verlief konstant. Malen hatte Spiele, in denen seine Geschwindigkeit und seine Abschlussqualität kaum zu kontrollieren waren. Es gab aber auch Wochen, in denen er zu selten am Spiel teilnahm.

Seine erfolgreichste Bundesliga-Saison absolvierte er 2023–24 mit 13 Ligatoren.

Im selben Jahr erreichte er mit Dortmund das Champions-League-Finale.

Insgesamt brachte er es für den BVB auf 39 Treffer in 132 Pflichtspielen.

Es waren gute Zahlen.

Trotzdem blieb häufig das Gefühl, dass in Malen noch mehr steckte.

Das schwierige Kapitel Aston Villa

Im Januar 2025 wechselte Malen in die Premier League zu Aston Villa.

Der Transfer wirkte zunächst logisch.

Villa spielte international, verfügte über eine ambitionierte Mannschaft und suchte einen schnellen Angreifer, der sowohl außen als auch im Zentrum eingesetzt werden konnte.

Doch Malen fand nie vollständig die Rolle, die seine Stärken optimal zur Geltung brachte.

In der Premier League kam er häufig als Einwechselspieler zum Einsatz. Im Sturmzentrum hatte Ollie Watkins eine starke Position, auf dem Flügel wurden andere taktische Anforderungen gestellt.

Malen absolvierte für Aston Villa 46 Pflichtspiele und erzielte zehn Tore.

Das war keine katastrophale Bilanz.

Es war aber auch nicht das Niveau, das er zuvor bei PSV und phasenweise in Dortmund gezeigt hatte.

Vor allem fehlte ihm die Kontinuität.

Malen ist ein Spieler, der Vertrauen benötigt. Er muss seine Laufwege wiederholt anbieten können und das Gefühl entwickeln, dass seine Mitspieler ihn in den entscheidenden Momenten suchen.

In Birmingham war er zu oft eine zusätzliche Option.

In Rom wurde er sofort zu einem Mittelpunkt.

Warum Italien so gut zu ihm passt

Auf den ersten Blick wirkt die Serie A nicht wie die ideale Liga für Malen.

Viele Mannschaften verteidigen tief.

Räume werden eng.

Verteidiger arbeiten taktisch diszipliniert und geben schnellen Stürmern nur selten große Flächen für ihre Läufe.

Doch Gasperini schuf genau jene Situationen, in denen Malen gefährlich werden kann.

Die Roma versucht, den Gegner durch aggressives Pressing zu Fehlern zu zwingen. Nach einem Ballgewinn soll es schnell gehen.

Malen muss den Ball nicht lange halten.

Er muss nicht dauerhaft mit dem Rücken zum Tor gegen zwei Innenverteidiger kämpfen.

Er kann sich bewegen.

Er kann in die Tiefe starten.

Er kann aus dem Zentrum nach außen ausweichen und anschließend wieder in den Strafraum ziehen.

Genau dort liegt sein größter Wert.

Malen ist kein klassischer Mittelstürmer.

Aber er ist ein Stürmer, der Tore erzielt.

Dieser Unterschied ist entscheidend.

Kein traditioneller Neuner

Mit einer Körpergröße von etwa 1,78 Metern ist Malen kein Zielspieler für hohe Bälle.

Er dominiert keine Kopfballduelle.

Er wird nicht dauerhaft lange Zuspiele festmachen und auf nachrückende Mittelfeldspieler ablegen.

Wer von ihm die Spielweise eines klassischen Strafraumstürmers erwartet, wird seine tatsächlichen Qualitäten übersehen.

Malen bewegt sich lieber um einen Innenverteidiger herum, statt direkt gegen ihn zu kämpfen.

Er startet auf dessen blinder Seite.

Er lässt sich kurz fallen und beschleunigt im nächsten Moment in die Tiefe.

Er zieht nach außen, um die Abwehrkette auseinanderzuziehen.

Dadurch entstehen Räume für Dybala, Soulé, Rodrigo Mora oder einen nachrückenden Mittelfeldspieler.

Seine Bewegungen sind nicht immer spektakulär.

Aber sie verändern die Struktur einer gegnerischen Defensive.

Ein Innenverteidiger muss entscheiden: Folge ich Malen aus meiner Position oder übergebe ich ihn?

Zögert der Verteidiger auch nur einen Moment, ist Malen bereits unterwegs.

Die vielleicht wichtigste Fähigkeit: sein erster Schritt

Malen besitzt eine enorme Beschleunigung.

Nicht nur über 30 oder 40 Meter.

Seine größte Gefahr entsteht auf den ersten Metern.

Er benötigt keinen riesigen Raum, um sich von einem Gegenspieler abzusetzen. Eine kleine Gewichtsverlagerung, eine Ballannahme in die richtige Richtung und ein explosiver Antritt können bereits ausreichen.

Das zweite Tor gegen Fiorentina war dafür ein perfektes Beispiel.

Malen erhielt den Ball von Dybala, attackierte sofort die Tiefe, zog an Radu Drăgușin vorbei und schloss mit großer Entschlossenheit ab.

Kein unnötiger Kontakt.

Keine Verzögerung.

Kein Versuch, die Aktion schöner zu machen, als sie sein musste.

Malen erkannte die Gelegenheit und nutzte sie.

Das ist die Qualität eines Torjägers.

Der Hattrick gegen Fiorentina

Malen benötigte gegen Fiorentina fünf Abschlüsse für seine drei Tore.

Sein Expected-Goals-Wert lag bei 1,48.

Das bedeutet nicht, dass die Treffer reines Glück waren.

Im Gegenteil.

Malen brachte sich wiederholt in Positionen, aus denen ein Stürmer treffen sollte. Vier seiner fünf Abschlüsse gab er innerhalb des Strafraums ab.

Zwölfmal berührte er den Ball im gegnerischen Sechzehner.

Er gewann drei seiner vier Dribblings und fünf von acht direkten Duellen. Zudem brachte er 84,2 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.

Seine FotMob-Bewertung von 9,69 machte ihn folgerichtig zum besten Spieler der Begegnung.

Das erste Tor zeigte seine Beweglichkeit auf engem Raum.

Nach Dybalas Zuspiel drehte er sich an Dodô vorbei und schob den Ball in die untere Ecke.

Beim zweiten Treffer nutzte er seine Beschleunigung und schoss den Ball unter Druck in das obere Tornetz.

Beim dritten Tor bewies er klassischen Torinstinkt.

Lulli gewann den Ball weit vorne. Dybala erreichte die Grundlinie und spielte die Hereingabe in den Strafraum. Malen befand sich genau dort, wo ein Mittelstürmer stehen muss.

Ein kurzer Laufweg.

Ein Kontakt.

Tor.

Drei Treffer, die drei unterschiedliche Seiten seines Spiels zeigten.

17 Tore in 19 Serie-A-Spielen

Durch den Hattrick erhöhte Malen seine Roma-Bilanz in der Serie A auf 17 Tore in 19 Einsätzen.

Umgerechnet trifft er ungefähr alle 91 Ligaminuten.

Das ist eine außergewöhnliche Quote.

Besonders bemerkenswert ist, dass Malen dafür keine lange Aufbauphase benötigte. Er kam mitten in der Saison zu einer Mannschaft, deren Offensive durch Verletzungen und personelle Veränderungen immer wieder neu zusammengesetzt werden musste.

Trotzdem funktionierte er sofort.

Gasperini bezeichnete seinen schnellen Einfluss bereits während der vergangenen Saison als seltenen Fall. Normalerweise hätten Winterzugänge Schwierigkeiten, sich körperlich und taktisch zu integrieren.

Malen war die Ausnahme.

Später erklärte der Trainer, der Angreifer habe jeden im Klub von sich überzeugt.

Die feste Verpflichtung war deshalb nicht allein eine wirtschaftliche Entscheidung.

Sie war die logische Reaktion auf seine Leistungen.

Malen und Dybala

Die Verbindung zwischen Malen und Paulo Dybala kann zu einer der gefährlichsten Partnerschaften der Serie A werden.

Dybala möchte den Ball in den Fuß bekommen.

Malen möchte nach einem kurzen Kontakt sofort in die Tiefe starten.

Dybala verlangsamt das Spiel, wenn er einen Gegner herauslocken will.

Malen beschleunigt, sobald sich der Raum öffnet.

Beide Spieler ergänzen sich.

Beim 4:0 gegen Fiorentina bereitete Dybala alle drei Tore Malens vor. Zum ersten Mal seit Mai 2021 assistierte damit ein Spieler in einer Serie-A-Partie dreimal für denselben Mitspieler.

Das Zusammenspiel wirkte trotzdem nicht einstudiert oder mechanisch.

Es entstand aus dem gegenseitigen Verständnis.

Malen vertraut darauf, dass Dybala auch schwierige Pässe spielen kann. Deshalb startet er Läufe, die andere Stürmer möglicherweise abbrechen würden.

Dybala wiederum weiß, dass Malen nicht lange benötigt, um einen Abschluss vorzubereiten.

Ein kleiner Vorsprung reicht.

Für gegnerische Abwehrreihen entsteht dadurch ein Dilemma.

Rücken sie auf Dybala heraus, öffnet sich der Raum hinter ihnen.

Bleiben sie tief, kann Dybala zwischen den Linien aufdrehen.

Die Rolle unter Gasperini

Im 3-4-2-1 ist Malen der vorderste Spieler.

Er soll jedoch nicht dauerhaft zentral zwischen den Innenverteidigern warten.

Seine Aufgabe besteht darin, die letzte Linie zu bewegen.

Wenn Dybala oder Mora den Ball erhalten, startet Malen in die Tiefe. Wenn ein Flügelverteidiger hochschiebt, besetzt er den Strafraum. Wenn die Roma presst, attackiert er den ersten Aufbaupass.

Seine Geschwindigkeit ist dabei auch gegen den Ball wichtig.

Malen kann Innenverteidiger oder Torhüter unter Zeitdruck setzen. Nicht jede Pressingaktion führt sofort zu einem Ballgewinn, doch sie kann den Gegner zu einem unkontrollierten langen Pass zwingen.

Allerdings besitzt er in diesem Bereich noch Steigerungspotenzial.

Die FotMob-Vergleichswerte zeigen, dass Malen im Abschluss und beim Volumen seiner Torschüsse zu den auffälligeren Stürmern gehört. Bei defensiven Beiträgen und gewonnenen Luftduellen liegt er dagegen deutlich niedriger.

Das ist teilweise eine Frage seines Profils.

Trotzdem wird Gasperini von ihm verlangen, auch ohne Ball konsequent zu arbeiten.

Die Konkurrenz im Angriff

Malen ist nach seinem Start der klare Favorit auf die zentrale Position.

Aber die Roma besitzt verschiedene Alternativen.

Santiago Castro ist ein anderer Stürmertyp. Der Argentinier arbeitet intensiv, kann sich körperlich stärker gegen Verteidiger behaupten und bringt eine enorme Mentalität mit.

Robinio Vaz verfügt über Explosivität und großes Entwicklungspotenzial.

Auch Dybala oder Soulé könnten in bestimmten Spielsituationen als falsche Neun agieren.

Für Malen bedeutet das Konkurrenz.

Vor allem bedeutet es aber Entlastung.

Die Roma spielt wieder Champions League. Hinzu kommen Serie A und Coppa Italia. Malen wird nicht jede Partie über 90 Minuten bestreiten können.

Seine Auswechslung gegen Fiorentina nach 68 Minuten war deshalb sinnvoll.

Der Hattrick war vollendet.

Das Spiel entschieden.

Castro erhielt wichtige Einsatzzeit.

Gasperini kann Malen so dosieren, ohne dass die Offensive ihr gesamtes Profil verliert.

Malen oder Castro?

Die Frage sollte nicht ausschließlich „Malen oder Castro?“ lauten.

In bestimmten Begegnungen könnten beide gemeinsam spielen.

Castro kann Innenverteidiger beschäftigen und Bälle sichern. Malen könnte sich von einer etwas breiteren Position in die Tiefe bewegen.

Eine solche Kombination würde die Balance verändern, könnte aber gegen physisch starke oder hoch verteidigende Gegner interessant sein.

Malen besitzt außerdem Erfahrung als Rechtsaußen.

Dort wäre er allerdings kein klassischer Flankengeber. Er würde nach innen ziehen und den Abschluss suchen.

Seine beste Position bleibt deshalb vermutlich die zentrale Rolle mit Bewegungsfreiheit.

Dort ist der Weg zum Tor am kürzesten.

Und Malen ist dann am gefährlichsten, wenn er nicht zu viele Aufgaben übernehmen muss, die ihn aus den Abschlussräumen entfernen.

Was er der Roma gibt

Der Roma fehlte über längere Phasen ein Angreifer, der aus wenigen Kontakten Tore produzieren konnte.

Malen benötigt nicht ständig den Ball.

Gegen Fiorentina hatte er insgesamt nur 38 Ballkontakte.

Zwölf davon erfolgten im gegnerischen Strafraum.

Drei endeten mit einem Tor.

Diese Verteilung beschreibt sein Spiel beinahe perfekt.

Er ist nicht dafür verantwortlich, den gesamten Angriff zu organisieren.

Er soll ihn vollenden.

Dybala, Soulé und Mora können zwischen den Linien kombinieren.

Die Flügelverteidiger sorgen für Breite.

Malen greift den Raum hinter der Abwehr an und besetzt die entscheidenden Zonen im Strafraum.

Dadurch macht er die Arbeit seiner Mitspieler wertvoller.

Eine Mannschaft kann hervorragend kombinieren. Ohne einen Spieler, der diese Aktionen abschließt, bleibt sie trotzdem ungefährlich.

Malen verwandelt Kombinationen in Tore.

Seine größten Stärken

Malen verfügt über mehrere herausragende Eigenschaften.

Seine Beschleunigung ermöglicht ihm Tiefenläufe, die gegnerische Abwehrketten permanent beschäftigen.

Seine Ballannahme ist häufig bereits der erste Teil eines Angriffs. Er kontrolliert den Ball nicht nur, sondern nimmt ihn in die Richtung mit, in der die nächste Aktion erfolgen soll.

Im Strafraum schließt er schnell ab.

Er wartet nicht auf die perfekte Gelegenheit, wenn sich bereits eine gute Möglichkeit bietet.

Dabei kann er mit beiden Füßen schießen, auch wenn sein rechter Fuß klar stärker ist.

Hinzu kommt seine Vielseitigkeit.

Malen kann zentral, halbrechts oder auf dem Flügel beginnen. Während eines Spiels kann er seine Position verändern, ohne dass Gasperini sofort wechseln muss.

Seine wertvollste Qualität bleibt aber die Kombination aus Bewegung und Abschluss.

Viele schnelle Angreifer erreichen gefährliche Positionen, treffen dort jedoch die falsche Entscheidung.

Viele gute Abschlussspieler benötigen wiederum Mitspieler, die sie ständig bedienen.

Malen kann sich seine Abschlusspositionen durch seine Läufe teilweise selbst erarbeiten.

Wo noch Luft nach oben besteht

Trotz seiner beeindruckenden Torquote ist Malen kein vollständiger Stürmer.

Im Kopfballspiel bietet er nur wenig Gefahr.

Gegen tief stehende Mannschaften kann sein Einfluss sinken, wenn keine Räume für Läufe hinter die Abwehr vorhanden sind.

Dann muss er stärker in Kombinationen eingebunden werden und auf engem Raum Lösungen finden.

Auch sein Passspiel ist funktional, aber nicht außergewöhnlich kreativ. Malen kann Chancen für Mitspieler vorbereiten, doch seine erste Denkweise bleibt der eigene Weg zum Tor.

Das ist grundsätzlich positiv.

Es kann aber Begegnungen geben, in denen ein zusätzlicher Pass besser wäre als der schnelle Abschluss.

Auch bei seiner defensiven Arbeit wird Gasperini keine Nachlässigkeit akzeptieren.

Malen muss das Pressing nicht allein organisieren. Er muss aber konsequent die vorgesehenen Passwege schließen und nach Ballverlusten sofort reagieren.

In der Champions League wird jeder halbherzige Pressinglauf bestraft.

Die Champions League als nächste Prüfung

In der Serie A hat Malen bereits bewiesen, dass er treffen kann.

Nun wartet die Champions League.

Er kennt diesen Wettbewerb aus seiner Zeit in Dortmund. 2024 stand er mit dem BVB sogar im Finale gegen Real Madrid.

Diese Erfahrung ist für die Roma von großem Wert.

Malen weiß, wie sich Spiele auf höchstem europäischen Niveau verändern. Er weiß, dass Torchancen seltener werden und Entscheidungen schneller getroffen werden müssen.

Sein Profil könnte international besonders wertvoll sein.

Gegen Mannschaften, die selbst offensiv spielen und ihre Abwehr höher positionieren, erhält er häufiger Raum für seine Tiefenläufe.

Die Roma muss nicht jede Champions-League-Partie dominieren.

Sie kann kompakt verteidigen, den Ball gewinnen und Malen sofort schicken.

Ein einziger Pass kann dann genügen.

Der Marktwert

Transfermarkt bewertet Donyell Malen aktuell mit 45 Millionen Euro.

Damit gehört er zu den wertvollsten Spielern im Kader der Roma.

Dieser Marktwert zeigt, wie stark sich seine Situation innerhalb weniger Monate verändert hat.

Bei Aston Villa war Malen ein qualitativ guter Angreifer, dessen ideale Rolle nicht vollständig gefunden wurde.

In Rom ist er ein Stammspieler mit einer außergewöhnlichen Torquote und einem langfristigen Vertrag.

Seine Leistungen rechtfertigen die feste Verpflichtung bereits jetzt.

Sollte Malen auch in der Champions League regelmäßig treffen, könnte sein sportlicher und wirtschaftlicher Wert weiter steigen.

Mit 27 Jahren befindet er sich im besten Fußballeralter.

Er ist erfahren genug, um sofort Verantwortung zu übernehmen, besitzt aber noch mehrere Jahre auf höchstem Niveau.

Die Erwartungen haben sich verändert

Als Malen im Januar kam, sollte er helfen.

Heute soll er führen.

Das ist ein bedeutender Unterschied.

15 Tore in den ersten 20 Pflichtspielen und ein Hattrick zum Auftakt der neuen Saison verändern den Maßstab.

Von Malen wird nun erwartet, dass er konstant trifft.

Eine normale Phase ohne Tor wird in Rom schnell als Krise diskutiert werden.

Der Niederländer darf sich davon nicht beeinflussen lassen.

Sein Spiel wird immer davon abhängen, ob die Mannschaft passende Räume erzeugt und seine Läufe erkennt. Es wird Partien geben, in denen er nur wenige Ballkontakte erhält.

Dann muss er geduldig bleiben.

Ein Stürmer mit seiner Qualität benötigt manchmal nur einen einzigen Moment.

Wie viele Tore sind möglich?

Nach diesem Saisonstart wirkt beinahe jede Prognose vorsichtig.

Malen hat bereits drei Tore Vorsprung auf die meisten Konkurrenten.

Trotzdem sollte ein Hattrick nicht einfach auf 38 Spieltage hochgerechnet werden.

Eine Saison bringt Formschwankungen, Rotation und mögliche Verletzungen mit sich. Auch die zusätzliche Belastung der Champions League wird eine Rolle spielen.

Die Marke von 20 Ligatoren ist dennoch ein realistisches Ziel.

Malen erzielte nach seinem Winterwechsel bereits 14 Serie-A-Tore. Nun kennt er die Liga, die Mitspieler und die Anforderungen des Trainers.

Er absolviert seine erste vollständige Saison in Rom.

Wenn er fit bleibt und die Verbindung zu Dybala funktioniert, kann er um die Torjägerkrone kämpfen.

Nach dem ersten Spieltag ist das keine übertriebene Aussage mehr.

Was wäre eine erfolgreiche Saison?

Malen muss nicht in jeder Partie treffen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Entscheidend ist, dass er in den wichtigen Phasen verfügbar bleibt und der Roma auch gegen starke Gegner eine Abschlussgefahr gibt.

20 oder mehr Ligatore wären eine herausragende Bilanz.

Ebenso wichtig wären Treffer in der Champions League und in direkten Duellen mit den Spitzenmannschaften der Serie A.

Malen soll den Unterschied zwischen einer guten Roma und einer Mannschaft ausmachen, die tatsächlich um Titel kämpfen kann.

Dafür wurde er fest verpflichtet.

Dafür erhielt er einen Vertrag bis 2030.

Und dafür trägt er die Nummer 14.

Fazit

Donyell Malen beginnt die Saison 2026–27 nicht mehr als interessanter Neuzugang.

Er beginnt sie als Roms wichtigste Tormaschine.

Seine ersten Monate haben alle Erwartungen übertroffen. 15 Tore in 20 Pflichtspielen verwandelten eine Leihe in eine langfristige Verpflichtung.

Der Hattrick gegen Fiorentina war die nächste Steigerung.

Malen vereint Geschwindigkeit, intelligente Laufwege und einen explosiven Abschluss. Er ist kein klassischer Wandstürmer und kein traditioneller Flügelspieler.

Er ist ein moderner Torjäger, der sich seine Räume durch Bewegung selbst schafft.

Gasperinis System gibt ihm die Freiheit, genau diese Qualität auszuspielen.

Dybala liefert die Pässe.

Malen liefert die Tore.

Die Konkurrenz durch Castro, Vaz und weitere Offensivspieler wird wichtig sein. Doch nach seinen bisherigen Leistungen besteht kein Zweifel daran, wer im Sturmzentrum zunächst die erste Wahl ist.

Die Roma hat einen Angreifer gefunden, der nicht viele Chancen benötigt.

Einen Spieler, der in 19 Serie-A-Partien bereits 17 Tore erzielt hat.

Und einen Mann, der seine erste vollständige Saison in Rom mit einem Hattrick eröffnet.

Donyell Malen ist nicht mehr nur ein guter Wintertransfer.

Er könnte der Stürmer sein, der die Roma im Meisterschaftskampf und in der Champions League auf ein neues Niveau hebt.

Video

Malen on fire – Roma gegen Fiorentina 4:0

Das Video zeigt Malens Hattrick am ersten Spieltag der Saison 2026–27. Die drei Tore präsentieren sein vollständiges Profil: eine schnelle Drehung auf engem Raum, einen explosiven Tiefenlauf und beim dritten Treffer den Instinkt eines klassischen Strafraumstürmers.
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