| Geburtsdatum | 08.07.1978 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Griechenland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
16.12.2019 - 23:24 Uhr
Zitat von Bieber98
Grammozis: „Ich denke, dass wir uns trotz der Qualität, die auf uns wartet, als Gegner nicht verstecken müssen. Wir wollen in diesen zwei Spielen nicht sagen: ‚Jetzt kommen zwei starke Gegner und deshalb haben wir eh keine Chance‘. Sondern wir nehmen das als Herausforderung und freuen uns drauf.“
Da sind wir ja mal gespannt ob den Worten auch Taten folgen.
BILD: Wer stoppt Mario Gomez?
Grammozis: „Dass er ein außergewöhnlicher Stürmer ist, ist klar, aber ich glaube, dass wir beispielsweise auch einen Lukas Hinterseer gut gedeckt haben gegen Hamburg. Die Jungs wissen, wie man gute Stürmer verteidigt.“
Ja das frag ich mich auch schon die ganze Woche? Holland
BILD: Ist in Darmstadt aktuell nicht mehr möglich?
Grammozis: „Man darf ja trotz der zweijährigen Erstliga-Zugehörigkeit nicht vergessen, dass es die letzten zwei, drei Jahre ja nicht einfach war in Darmstadt. Da hat man sich lange auch in unteren Gefilden aufgehalten, weshalb wir diese Saison auch nutzen wollen, um mal eine kontinuierliche Saison zu spielen.“
Auch Dimmi bedient sich den Phrasen, bla, bla, bla. Ausreden sonst nichts! Kontinuierliche Saison, Saison nutzen: Platz 14 , 3 Punkte vor dem Relegationsplatz! Tolles Ziel Herr Grammozis. War das auch schon das Ziel vor der Saison. Na dann gute Nacht!
BILD: Spüren Sie im Klub das Vertrauen?
Grammozis: „Was mir sehr gut gefällt ist, dass wir sehr kritisch und offen miteinander reden. Da wird einem auch nach schlechten Spielen die Meinung gesagt, aber auch gute Spiele werden honoriert. Das zeigt mir ja auch das Vertrauen in meine Arbeit. Ich denke, dass wir unseren Fans, bis auf wenige Ausnahmen den Kampf und diese Mentalität auf dem Platz gezeigt haben – eben das, wofür Darmstadt steht. Und das wollen wir auch weiter fortführen.“
Oh mein Gott!!! Kampf und Mentalität bis auf wenige Ausnahmen?? Welche Spiele hat Dimmi da wohl gesehen?
Wenn die Spielanalysen und die Ansprache an die Mannschaft genau so ausfallen dann wundert mich echt gar nichts mehr.
Weiter so Dimmi aber kauf die bitte mal ne Brille! Die Blauweißen die du mit Kampf und Willen gesehen hast war nicht DA das war Bielefeld
Grammozis: „Ich denke, dass wir uns trotz der Qualität, die auf uns wartet, als Gegner nicht verstecken müssen. Wir wollen in diesen zwei Spielen nicht sagen: ‚Jetzt kommen zwei starke Gegner und deshalb haben wir eh keine Chance‘. Sondern wir nehmen das als Herausforderung und freuen uns drauf.“
Da sind wir ja mal gespannt ob den Worten auch Taten folgen.
BILD: Wer stoppt Mario Gomez?
Grammozis: „Dass er ein außergewöhnlicher Stürmer ist, ist klar, aber ich glaube, dass wir beispielsweise auch einen Lukas Hinterseer gut gedeckt haben gegen Hamburg. Die Jungs wissen, wie man gute Stürmer verteidigt.“
Ja das frag ich mich auch schon die ganze Woche? Holland
BILD: Ist in Darmstadt aktuell nicht mehr möglich?
Grammozis: „Man darf ja trotz der zweijährigen Erstliga-Zugehörigkeit nicht vergessen, dass es die letzten zwei, drei Jahre ja nicht einfach war in Darmstadt. Da hat man sich lange auch in unteren Gefilden aufgehalten, weshalb wir diese Saison auch nutzen wollen, um mal eine kontinuierliche Saison zu spielen.“
Auch Dimmi bedient sich den Phrasen, bla, bla, bla. Ausreden sonst nichts! Kontinuierliche Saison, Saison nutzen: Platz 14 , 3 Punkte vor dem Relegationsplatz! Tolles Ziel Herr Grammozis. War das auch schon das Ziel vor der Saison. Na dann gute Nacht!
BILD: Spüren Sie im Klub das Vertrauen?
Grammozis: „Was mir sehr gut gefällt ist, dass wir sehr kritisch und offen miteinander reden. Da wird einem auch nach schlechten Spielen die Meinung gesagt, aber auch gute Spiele werden honoriert. Das zeigt mir ja auch das Vertrauen in meine Arbeit. Ich denke, dass wir unseren Fans, bis auf wenige Ausnahmen den Kampf und diese Mentalität auf dem Platz gezeigt haben – eben das, wofür Darmstadt steht. Und das wollen wir auch weiter fortführen.“
Oh mein Gott!!! Kampf und Mentalität bis auf wenige Ausnahmen?? Welche Spiele hat Dimmi da wohl gesehen?
Wenn die Spielanalysen und die Ansprache an die Mannschaft genau so ausfallen dann wundert mich echt gar nichts mehr.
Weiter so Dimmi aber kauf die bitte mal ne Brille! Die Blauweißen die du mit Kampf und Willen gesehen hast war nicht DA das war Bielefeld

Wäre mir neu, dass Interviews und Pk's die Leistungen der Mannschaften widerspiegeln. Dabei haben wir mit dem Phrasendrescher schlechthin die drei erfolgreichsten Jahre unserer Vereinsgeschichte erlebt.
Wenn's umgekehrt nicht optimal läuft, werden die Aussagen halt in den Dreck gezogen.
Ich bin jetzt auch kein Freund der Hinrunde, aber den Satz mit der Brille kannst du dir echt sparen. Damit siehst du deine Fachkenntnisse über Denen von unserem Trainer, und das wird mit großer Wahrscheinlichkeit bei keinem unserer Forenteilnehmer auch nur annähernd der Fall sein. Und zu guter Letzt: Die Berichterstattungen fielen durchweg positiv aus nach dem Spiel gegen Bielefeld. Würde mich wundern, wenn die alle keine Ahnung haben.
17.12.2019 - 01:42 Uhr
So langsam haben wir kapiert das manche hier mit Grammozis nicht mehr warm werden. Ich will hier auch nicht alles schön reden aber nüchtern betrachtet gibt es schon diverse Hinweise dass er zumindest solide Arbeit leistet.
Zum einen die von einigen angeprangerte fehlende spielerische Entwicklung. Wer nicht sieht dass wir seit Grammozis übernommmen hat vermehrt versuchen durch Passpiel den Ball vors Tor zu bringen der will es nicht sehen. Wie erfolgreich das ist sei mal dahin gestellt. Trotzdem is es eine Änderung zum Hoch und Weit welches Schuster hat spielen lassen. Das eine Änderung der Spielidee nicht bedeutet dass man ab sofort alles genau gegensätzlicht machen muss versteht sich von selbst. Grammozis' Spielidee ist in vielen Dingen dem seines Vorgängers ähnlich, aber eben nicht in allen.
Des weiteren die Kritik dass die Verjüngung des Kaders nicht statt findet oder gesxheitert ist. Wir haben deutlich jüngere Spieler verpflichtet als in den Saisons davor. Dass nicht alle direkt 90 Minuten jedes Spiel durch spielen war auch zu erwarten. Da hat auch ein wenig Verletzungspech seinen Anteil daran gehabt. Trotzdem wurden mit Paik eine neue junge Stammkraft im ZM geholt. Mit Honsak, Skarke, Manu und Berko hat man junge Optionen in der Offensive geholt. Mit Egbo und Pfeiffer die Defensive verjüngt. Bis alle diese ihre älteren Vorgänger ablösen braucht es halt noch Zeit. Wenn dann gegen Bielefeld mal eher eine ältere Aufstellung gebracht wird und das dann Thema Nummer 1 ist nervt das aber schon.
Des weiteren ist Grammozis' Bilanz mit 1,45 Punkten pro Spiel OK. Gerade am Bölle habem wir unter ihm bisher nur ein Spiel verloren im regulären Ligabetrieb. Wir haben die beste Hinrundenbilanz seit dem Aufstieg 2014 zur Zeit. Und nochmal, zufrieden bin ich damit nicht und man darf mehr erwarten. Gerade in Sachen Mentalität hat Grammozis auf jedenfall noch einiges zu lernen. Auch das man bei Führung zu defensiv agiert sehe ich als Kritikpunkt. Die Art und Weiße wie die Kritik und Forderungen allerdings teilweise im Internet formuliert werden lässt mich aber doch Wundern woher diese Erwartungshaltung kommt und weshalb diese Abneigung gegen ihn besteht.
Alles in allem ist Grammozis sicher kein Übertrainer. Es besteht Luft nach oben, es könnte aber auch vieles schlimmer sein. Ich für meinen Teil bin aber bereit ab zu warten ob er sich nicht noch zusammen mit seiner Mannschaft zum positiven entwickeln kann.
Zum einen die von einigen angeprangerte fehlende spielerische Entwicklung. Wer nicht sieht dass wir seit Grammozis übernommmen hat vermehrt versuchen durch Passpiel den Ball vors Tor zu bringen der will es nicht sehen. Wie erfolgreich das ist sei mal dahin gestellt. Trotzdem is es eine Änderung zum Hoch und Weit welches Schuster hat spielen lassen. Das eine Änderung der Spielidee nicht bedeutet dass man ab sofort alles genau gegensätzlicht machen muss versteht sich von selbst. Grammozis' Spielidee ist in vielen Dingen dem seines Vorgängers ähnlich, aber eben nicht in allen.
Des weiteren die Kritik dass die Verjüngung des Kaders nicht statt findet oder gesxheitert ist. Wir haben deutlich jüngere Spieler verpflichtet als in den Saisons davor. Dass nicht alle direkt 90 Minuten jedes Spiel durch spielen war auch zu erwarten. Da hat auch ein wenig Verletzungspech seinen Anteil daran gehabt. Trotzdem wurden mit Paik eine neue junge Stammkraft im ZM geholt. Mit Honsak, Skarke, Manu und Berko hat man junge Optionen in der Offensive geholt. Mit Egbo und Pfeiffer die Defensive verjüngt. Bis alle diese ihre älteren Vorgänger ablösen braucht es halt noch Zeit. Wenn dann gegen Bielefeld mal eher eine ältere Aufstellung gebracht wird und das dann Thema Nummer 1 ist nervt das aber schon.
Des weiteren ist Grammozis' Bilanz mit 1,45 Punkten pro Spiel OK. Gerade am Bölle habem wir unter ihm bisher nur ein Spiel verloren im regulären Ligabetrieb. Wir haben die beste Hinrundenbilanz seit dem Aufstieg 2014 zur Zeit. Und nochmal, zufrieden bin ich damit nicht und man darf mehr erwarten. Gerade in Sachen Mentalität hat Grammozis auf jedenfall noch einiges zu lernen. Auch das man bei Führung zu defensiv agiert sehe ich als Kritikpunkt. Die Art und Weiße wie die Kritik und Forderungen allerdings teilweise im Internet formuliert werden lässt mich aber doch Wundern woher diese Erwartungshaltung kommt und weshalb diese Abneigung gegen ihn besteht.
Alles in allem ist Grammozis sicher kein Übertrainer. Es besteht Luft nach oben, es könnte aber auch vieles schlimmer sein. Ich für meinen Teil bin aber bereit ab zu warten ob er sich nicht noch zusammen mit seiner Mannschaft zum positiven entwickeln kann.
19.12.2019 - 16:35 Uhr
Ich möchte über den Fantalk mit unserem Trainer Dimitrios Grammozis und dem sportlichen Leiter Carsten Wehlmann berichten.
Es waren m.E. ca. 30 - 40 Lilienfans gekommen. Geleitet wurde die Veranstaltung von Alex und einem weiteren jungen Mann. Es gab zwei Teile. Zunächst stellten die beiden Moderatoren Fragen an die Funktionäre. Dann gab es einen Teil in dem die Fans Fragen stellen konnte.
Ich fasse das Ganze aus meiner subjektiven Sicht nach Schwerpunkten zusammen:
1. Die Person Grammozis. Authentischer Typ, der durchaus auch Fehler eingestand. Seiner Meinung nach haben wir zu viele Punkte liegen gelassen aber auch da oder dort Glück gehabt (Phrasenschwein). Wichtig. Er will in der Rückrunde besser punkten. Ruhige sachliche Antworten, wie auf den PK’s. Mein Fazit: 20 Punkte ist so schlecht nicht.
2. Die Person Wehlman. Habe ich zum ersten Mal gesehen und erlebt. Sehr eloquent. Wer Runjaic noch kennt, kann ihn sich so vorstellen, vielleicht noch einen Tick "selbstbewusster".
Es kam klar heraus, wie geschockt Mannschaft und Trainerteam nach der Klatsche in Osnabrück waren. Auch, dass diese Erfahrung lange fortgewirkt hat. Grammozis sagte, er lasse nicht defensiv spielen, was gleich am Anfang der Runde, wie eine vorbeugende Aussage wirkte. Trotzdem viel das Wort stabile Defensive sehr oft.
Es ist beiden bewusst, dass insbesondere die Spiele im Pokal und gegen Führt weitere Tiefpunkte waren. Grammozis sagte: “Da haben wir uns gefragt, wie wir die Mannschaft eingestellt haben.“ So hoffentlich nicht. Zwei Beiträge merkten die Verunsicherung an, die die Fans manchmal ergriffen hat. Einer wollte nur noch raus aus dem Stadion (Pokalspiel), der andere berichtete über Fans, welche die DNA ihres Teams nicht mehr erkennen, weil manchmal so lasch agiert wird.
Die Foristen wird interessieren, dass insbesondere Wehlmann offensichtlich über die Beiträge in den Foren informiert ist. Nachdem Grammozis sich über die teilweise unangebrachten und verletzenden Kommentare direkt nach dem Führt-Spiel beschwert hatte, sprach Wehlmann von dem Scheiß-Internet, wo ähnliches vorgehe. Da waren beide dünnhäutig. Ich habe mich als Internet-user zu erkennen gegeben und gegen diese Pauschalisierung protestiert. Eloquent, wie er ist, hat er seine Aussage relativiert. Was beide wohl besonders gestört hat, war, dass man „Personen als Ausländer tituliert, um sie zu diffamieren“. Dabei ging es wohl um die Tatsache, dass Grammozis in den Foren oft als der „Grieche“ tituliert wurde, was ja nach internen Beschwerden jetzt nicht mehr vorkommt (meine Interpretation).
Wir Foristen sollten uns diese Situation klarmachen und sachlicher werden – gilt auch für mich. Man kann ja trotzdem kritisieren. Es gab auch Fragen nach der Sturmmisere. Grammozis stritt das nicht ab, wollte aber die Tatsache, dass Dursun oft sehr alleine steht so nicht gelten lassen. Es wären genug andere daneben. Ich habe gesagt, dass ich das nicht finde. Die Frage kam ursprünglich von einem Fan, der auch fragte, warum man nicht mal mit 2 Spitzen spiele. Grammozis Antwort ging in Richtung Safety first, deshalb keine 2 Spitzen.
Ein anderer Fan fragte, warum denn die AV bei uns immer so weit innen stehen. Grammozis hat das sehr schön erklärt a) wenn man als AV zu weit außen steht macht man innen auf und b) es ist auch die Entscheidung jedes AV, wie und wann er seinen Gegner anläuft. Da ist gut die schwierige Aufgabe des AV klargeworden. Ich habe auch noch nach der mangelnden Entwicklung der Spieler insbesondere der Stürmer gefragt. Das ging leider etwas unter.
Noch wichtig ist mir ein Beitrag. Ein Fan beschwerte sich, dass der SV98 dem Einsatz des VAR zugestimmt hat. Er habe sich da – im Sinne des Fußballs - eine Ablehnung durch den Verein erhofft. Aus Tradition anders eben. Hier wurden dann die gängigen Pro’s and Con’s ausgetauscht.
Am Ende hatte ich noch Gelegenheit in kleiner Runde mit Grammozis über die Rolle von Mehlem zu sprechen. Er führte aus, dass Mehlem offensiv alle Freiheiten habe, er sich aber auch noch nicht voll darüber im Klaren ist, wie er ihn am besten einsetzt. Da wird ihm jeder zustimmen.
Insgesamt ein spannender Abend mit gutgelaunten Funktionären und Diskussionen mit offenem Visier. Großen Dank an die Veranstalter, die Moderatoren, die Funktionäre und die Fans. Wiederholung wäre gut. Schade, dass offensichtlich so wenige Foristen da waren.
Ach ja. Essen und Getränke gab’s von Stolz.
PS Jemand hat explizit nach Dimo gefragt. Grammozis sagte, dass er noch Probleme mit Knie und Knöchel hat aber in alle wichtigen Prozesse eingebunden ist und auch wieder einsteigt, sobald es geht.
Es waren m.E. ca. 30 - 40 Lilienfans gekommen. Geleitet wurde die Veranstaltung von Alex und einem weiteren jungen Mann. Es gab zwei Teile. Zunächst stellten die beiden Moderatoren Fragen an die Funktionäre. Dann gab es einen Teil in dem die Fans Fragen stellen konnte.
Ich fasse das Ganze aus meiner subjektiven Sicht nach Schwerpunkten zusammen:
1. Die Person Grammozis. Authentischer Typ, der durchaus auch Fehler eingestand. Seiner Meinung nach haben wir zu viele Punkte liegen gelassen aber auch da oder dort Glück gehabt (Phrasenschwein). Wichtig. Er will in der Rückrunde besser punkten. Ruhige sachliche Antworten, wie auf den PK’s. Mein Fazit: 20 Punkte ist so schlecht nicht.
2. Die Person Wehlman. Habe ich zum ersten Mal gesehen und erlebt. Sehr eloquent. Wer Runjaic noch kennt, kann ihn sich so vorstellen, vielleicht noch einen Tick "selbstbewusster".
Es kam klar heraus, wie geschockt Mannschaft und Trainerteam nach der Klatsche in Osnabrück waren. Auch, dass diese Erfahrung lange fortgewirkt hat. Grammozis sagte, er lasse nicht defensiv spielen, was gleich am Anfang der Runde, wie eine vorbeugende Aussage wirkte. Trotzdem viel das Wort stabile Defensive sehr oft.
Es ist beiden bewusst, dass insbesondere die Spiele im Pokal und gegen Führt weitere Tiefpunkte waren. Grammozis sagte: “Da haben wir uns gefragt, wie wir die Mannschaft eingestellt haben.“ So hoffentlich nicht. Zwei Beiträge merkten die Verunsicherung an, die die Fans manchmal ergriffen hat. Einer wollte nur noch raus aus dem Stadion (Pokalspiel), der andere berichtete über Fans, welche die DNA ihres Teams nicht mehr erkennen, weil manchmal so lasch agiert wird.
Die Foristen wird interessieren, dass insbesondere Wehlmann offensichtlich über die Beiträge in den Foren informiert ist. Nachdem Grammozis sich über die teilweise unangebrachten und verletzenden Kommentare direkt nach dem Führt-Spiel beschwert hatte, sprach Wehlmann von dem Scheiß-Internet, wo ähnliches vorgehe. Da waren beide dünnhäutig. Ich habe mich als Internet-user zu erkennen gegeben und gegen diese Pauschalisierung protestiert. Eloquent, wie er ist, hat er seine Aussage relativiert. Was beide wohl besonders gestört hat, war, dass man „Personen als Ausländer tituliert, um sie zu diffamieren“. Dabei ging es wohl um die Tatsache, dass Grammozis in den Foren oft als der „Grieche“ tituliert wurde, was ja nach internen Beschwerden jetzt nicht mehr vorkommt (meine Interpretation).
Wir Foristen sollten uns diese Situation klarmachen und sachlicher werden – gilt auch für mich. Man kann ja trotzdem kritisieren. Es gab auch Fragen nach der Sturmmisere. Grammozis stritt das nicht ab, wollte aber die Tatsache, dass Dursun oft sehr alleine steht so nicht gelten lassen. Es wären genug andere daneben. Ich habe gesagt, dass ich das nicht finde. Die Frage kam ursprünglich von einem Fan, der auch fragte, warum man nicht mal mit 2 Spitzen spiele. Grammozis Antwort ging in Richtung Safety first, deshalb keine 2 Spitzen.
Ein anderer Fan fragte, warum denn die AV bei uns immer so weit innen stehen. Grammozis hat das sehr schön erklärt a) wenn man als AV zu weit außen steht macht man innen auf und b) es ist auch die Entscheidung jedes AV, wie und wann er seinen Gegner anläuft. Da ist gut die schwierige Aufgabe des AV klargeworden. Ich habe auch noch nach der mangelnden Entwicklung der Spieler insbesondere der Stürmer gefragt. Das ging leider etwas unter.
Noch wichtig ist mir ein Beitrag. Ein Fan beschwerte sich, dass der SV98 dem Einsatz des VAR zugestimmt hat. Er habe sich da – im Sinne des Fußballs - eine Ablehnung durch den Verein erhofft. Aus Tradition anders eben. Hier wurden dann die gängigen Pro’s and Con’s ausgetauscht.
Am Ende hatte ich noch Gelegenheit in kleiner Runde mit Grammozis über die Rolle von Mehlem zu sprechen. Er führte aus, dass Mehlem offensiv alle Freiheiten habe, er sich aber auch noch nicht voll darüber im Klaren ist, wie er ihn am besten einsetzt. Da wird ihm jeder zustimmen.
Insgesamt ein spannender Abend mit gutgelaunten Funktionären und Diskussionen mit offenem Visier. Großen Dank an die Veranstalter, die Moderatoren, die Funktionäre und die Fans. Wiederholung wäre gut. Schade, dass offensichtlich so wenige Foristen da waren.
Ach ja. Essen und Getränke gab’s von Stolz.
PS Jemand hat explizit nach Dimo gefragt. Grammozis sagte, dass er noch Probleme mit Knie und Knöchel hat aber in alle wichtigen Prozesse eingebunden ist und auch wieder einsteigt, sobald es geht.
22.01.2020 - 11:50 Uhr
Zitat von Kuddel58
Zitat von John-Coffey
Uii das erscheint mir doch sehr vorschnell... Dazu wars dann doch zu holprig und zu wenig überzeugend, meiner Meinung nach. Anderseits ist klar, dass man jetzt Dimi nix anderes signalisieren kann, aber wirklich unterschreiben oder konkret zu verhandlen, fände ich zu früh. Bei zwei-drei Misserfolgen hängen wir schnell unten drin und langfristige Trainerverträge haben uns noch nie genutzt. Falls Dimi dann doch Erfolg hat und schnell weg ist, es gibt so viele namhafte um nicht zu sagen namhaftere Trainer auf dem Markt, dass man da wirklich nicht unter Druck ist, meiner Meinung nach, als Verein einen Trainer ohne überragenden Erfolg der die Erwartungen übertrifft, unbedingt schnell halten zu müssen....
. Was würde denn für eine Vertragsverlängerung sprechen und was dagegen?Uii das erscheint mir doch sehr vorschnell... Dazu wars dann doch zu holprig und zu wenig überzeugend, meiner Meinung nach. Anderseits ist klar, dass man jetzt Dimi nix anderes signalisieren kann, aber wirklich unterschreiben oder konkret zu verhandlen, fände ich zu früh. Bei zwei-drei Misserfolgen hängen wir schnell unten drin und langfristige Trainerverträge haben uns noch nie genutzt. Falls Dimi dann doch Erfolg hat und schnell weg ist, es gibt so viele namhafte um nicht zu sagen namhaftere Trainer auf dem Markt, dass man da wirklich nicht unter Druck ist, meiner Meinung nach, als Verein einen Trainer ohne überragenden Erfolg der die Erwartungen übertrifft, unbedingt schnell halten zu müssen....
Im Prinzip gibt es jetzt keinen Entscheidungszeitpunkt mehr, der ist längst vorbei. Ich hatte Wochen vor der Winterpause bereits geschrieben, entweder man geht mit Dimi in die Winterpause, dann muss man aber auch zwingend den Vertrag verlängern. Denn ansonsten würde das Thema medial immer weiter herumgären und den Spielern signalisiert, dass der Trainer keine 100%ige Unterstützung besitzt.
Oder - Variante 2 damals - man wechselt den Trainer noch vor der Winterpause. Das ist nicht aber passiert. Also bleibt eine Verlängerung jetzt die einzig sinnvolle Variante, aber bitte nicht zu Mondgehältern, die hat er nämlich noch nicht rechtfertigen können.
22.01.2020 - 14:53 Uhr
Also jetzt werden die Weichen gestellt. Wehlmann bereitet uns Fans langsam auf eine Vertragsverlängerung von Grammozis vor. Er will und Grammozis will. Das ist klar. Aber ist das auch richtig?
Ist Dimi der richtige Mann für das nächste Jahr oder auch die nächsten 2 Jahre. Mehr anzustreben wäre wirtschaftlich unsinnig für den Verein. Mann ist durch die Erfahrungen mit Frings gewarnt. Wie sich hier eine Meinung bilden? Bevor man sich entscheidet, sollte man einfach mal auf die bisherigen Leistungen und Erfolge von Dimi schauen, die sich hauptsächlich in Leistungen und Erfolgen der Mannschaft wiederspiegeln.
Menschliches und Menschenführung
Dimi ist ein sehr angenehmer Mensch und entsprechend ist die Stimmung im Team gut. Er nimmt seine Spieler manchmal fast zu sehr in Schutz zumindest öffentlich. In der Kabine mag das anders ausehen. Den stänkernden Kempe hat er – gegen seine Überzeugung – wieder im Team integriert, weil er Leistung brachte. Gut gemacht. Aber das mag auch Kraft gekostet haben.
Instinktlosigkeiten gab es auch. Kuriose Wechselentscheidungen wie die von Dursun in Osnabrück, dessen Nichtberücksichtigung aus gerechnet in Fürth oder eine Einwechslung von Schnellhardt in der 88. Minute. Aber das haben andere auch schon falsch gemacht.
Schlimmer wiegt da, dass er weder die hochgelobten Mehlem noch Schnellhardt oder die jungen neuen Außenspieler Skarke, Berko, Honsack und Ozegovic mit genügend Selbstvertrauen ausstatten konnte, dass diese ihr durchaus unter Beweis gestellte Potential entfalten konnten. Dazu später mehr.
Es ist eben ein Unterschied, ob ich junge talentierte Spieler in einer Jugendmannschaft führe oder junge talentierte Spieler in einem Profiteam. Hier lernt er noch. Die Frage ist, ob wir das bezahlen müssen.
Teamentwicklung
Bitte seht mir nach, dass ich mich auf die jetzige Runde beschränke. Hier sehe ich – wie oben angedeutet – viel Luft nach oben. Fragen wir, wen er besser gemacht hat in dieser Saison. Kurioserweise Kempe, dem die Tribüne gutgetan hat, wenn er auch langsam wieder in alte Muster verfällt. Mit Abstrichen noch Dumic, Höhn und Palsson, die teilweise stark spielten aber bereits erfahrene Kräfte sind. Alle anderen haben entweder ihr Niveau gehalten wie z.B. Holland, Herrmann und Dumic oder sind abgefallen bzw. hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Spielkultur
Wie Schuster vorher lässt Dimi vorrangig defensiv spielen. Zwei Stürmer, das ist ihm zu gefährlich. Allerdings hat er den Lilien beigebracht statt des bewährten „Langholz“ und dem Kämpfen um die zweiten Bälle, das Spiel durch Kurzpässe aus der Defensive zu entwickeln. Mit technisch ausreichend ausgestatteten Leuten wie Dumic und Höhn klappte das auch fast fehlerfrei. Schön. Was ist erfolgreicher? Schuster’s Lilien hatten im ersten Halbjahr 2018/19 ein Torverhältnis von 21:27 und Dimi‘s Team hatte im ersten Halbjahr 2019/20 ein Torverhältnis von 18:23. Das ist mehr oder weniger das Gleiche auf verschiedenen Wegen.
Und genau hier liegt der Knackpunkt in Dimi’s System. Es fehlt beim Übergang von der letzten Reihe zur Offensive. Spieler wie Mehlem oder Schnellhardt, die diese Verbindung zusammen mit Paik, Palsson oder den IV spielen könnten, schaffen das nicht (Schnellhardt) oder spielen gnadenlos direkt (Mehlem). Dadurch bleiben auch die Außen relativ schlecht eingebunden und Dursun der Alleindarsteller. Oder anders formuliert. Gespielt wird oft nur bis 10 Meter hinter der Mittellinie. Dann folgt ein schneller Risikopass, der meistens schiefgeht. Manchmal allerdings auch klappt. Wie der Pass von Mehlem auf Kempe zum 1:0 gegen Stuttgart.
Das Offensivspiel unserer Lilien hat etwas Erratisches. Zu oft geht schief, was zu wenig Linie hat. Zum einen fehlt der zentrale MFS, der den Ball auch einmal hält bevor er ihn weitergibt, zum anderen laufen die Außen falsch, weil sie immer nur schnelle steile Bälle erwarten. Das macht unser Offensivspiel ausrechenbar. Dursun kommt oft zu weit entgegen, um sich Bälle zu holen, weil hinter ihm ein Loch klafft und weil das der Trainer wohl auch von ihm erwartet. Dann kommt er in der Box zu spät. Weder Kempe noch Mehlem spielen eine echte zweite Spitze, die dann Dursun überläuft und die Box besetzt.
Spielkultur heißt nicht nur die Bälle flach ins Spiel zu bringen, sondern auch jenseits der Mittellinie gut sortiert zu stehen und sich im Raum anzubieten. Irgendwie fehlt das unserem Team. Genau das kreide ich Dimi an. Hier hat er noch keine Lösung gefunden. Weder Schnellhardt noch Mehlem oder Kempe können oder dürfen das spielen.
Zusammenfassung und Ausblick
Unser Trainer müht sich. Er steht bei und hinter seinen „Jungs“. Spätestens seit Osnabrück ist kontrollierte Defensive angesagt. Trotzdem steht man mit 25 Gegentoren im Mittelfeld der Liga (9. Platz). 20 Treffer sind zu wenig und werden nur von Dresden unterboten (17). Mit 21 Punkten liegen wir nur 2 Punkte vor dem Relegationsplatz. Auch wenn es zu Platz 9 nur 3 Punkte sind, gibt es keinen Grund zum Jubeln.
Sportdirektor Wehlmann hat Dimi eine nominell starke Truppe hingestellt. Mit Skarke, Honsak, Manu und Berko wurden 4 hoffnungsvolle Offensivspieler verpflichtet und mit Paik und Schnellhardt zwei gute MFS geholt. Auch Rapp dürfte eine Verstärkung sein. Es gab Verletzungspech. Vor allem Platte, Manu, Honsak, Schuhen, Schnellhardt und jetzt Wittek. Aber trotzdem hat Dimi m.E. zu wenig erreicht. Er hat kaum einen Spieler besser gemacht. Das spielerische Moment kommt besser zur Geltung. Aber insgesamt scheint mir das zu wenig.
Man muss nicht jetzt mit ihm verlängern und schon gar nicht um gleich 2 Jahre. Ich sage, das was Dimmi kann, können andere auch. Am Wochenende des 14. März spielen wir beim KSC. Dann sind 26 Spiele gespielt und es sind noch 8 Spieltage bis Saisonende. Dann sollte man eine Entscheidung für ein weiteres Jahr mit Dimi treffen. Auf keinen Fall vorher.
Ist Dimi der richtige Mann für das nächste Jahr oder auch die nächsten 2 Jahre. Mehr anzustreben wäre wirtschaftlich unsinnig für den Verein. Mann ist durch die Erfahrungen mit Frings gewarnt. Wie sich hier eine Meinung bilden? Bevor man sich entscheidet, sollte man einfach mal auf die bisherigen Leistungen und Erfolge von Dimi schauen, die sich hauptsächlich in Leistungen und Erfolgen der Mannschaft wiederspiegeln.
Menschliches und Menschenführung
Dimi ist ein sehr angenehmer Mensch und entsprechend ist die Stimmung im Team gut. Er nimmt seine Spieler manchmal fast zu sehr in Schutz zumindest öffentlich. In der Kabine mag das anders ausehen. Den stänkernden Kempe hat er – gegen seine Überzeugung – wieder im Team integriert, weil er Leistung brachte. Gut gemacht. Aber das mag auch Kraft gekostet haben.
Instinktlosigkeiten gab es auch. Kuriose Wechselentscheidungen wie die von Dursun in Osnabrück, dessen Nichtberücksichtigung aus gerechnet in Fürth oder eine Einwechslung von Schnellhardt in der 88. Minute. Aber das haben andere auch schon falsch gemacht.
Schlimmer wiegt da, dass er weder die hochgelobten Mehlem noch Schnellhardt oder die jungen neuen Außenspieler Skarke, Berko, Honsack und Ozegovic mit genügend Selbstvertrauen ausstatten konnte, dass diese ihr durchaus unter Beweis gestellte Potential entfalten konnten. Dazu später mehr.
Es ist eben ein Unterschied, ob ich junge talentierte Spieler in einer Jugendmannschaft führe oder junge talentierte Spieler in einem Profiteam. Hier lernt er noch. Die Frage ist, ob wir das bezahlen müssen.
Teamentwicklung
Bitte seht mir nach, dass ich mich auf die jetzige Runde beschränke. Hier sehe ich – wie oben angedeutet – viel Luft nach oben. Fragen wir, wen er besser gemacht hat in dieser Saison. Kurioserweise Kempe, dem die Tribüne gutgetan hat, wenn er auch langsam wieder in alte Muster verfällt. Mit Abstrichen noch Dumic, Höhn und Palsson, die teilweise stark spielten aber bereits erfahrene Kräfte sind. Alle anderen haben entweder ihr Niveau gehalten wie z.B. Holland, Herrmann und Dumic oder sind abgefallen bzw. hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Spielkultur
Wie Schuster vorher lässt Dimi vorrangig defensiv spielen. Zwei Stürmer, das ist ihm zu gefährlich. Allerdings hat er den Lilien beigebracht statt des bewährten „Langholz“ und dem Kämpfen um die zweiten Bälle, das Spiel durch Kurzpässe aus der Defensive zu entwickeln. Mit technisch ausreichend ausgestatteten Leuten wie Dumic und Höhn klappte das auch fast fehlerfrei. Schön. Was ist erfolgreicher? Schuster’s Lilien hatten im ersten Halbjahr 2018/19 ein Torverhältnis von 21:27 und Dimi‘s Team hatte im ersten Halbjahr 2019/20 ein Torverhältnis von 18:23. Das ist mehr oder weniger das Gleiche auf verschiedenen Wegen.
Und genau hier liegt der Knackpunkt in Dimi’s System. Es fehlt beim Übergang von der letzten Reihe zur Offensive. Spieler wie Mehlem oder Schnellhardt, die diese Verbindung zusammen mit Paik, Palsson oder den IV spielen könnten, schaffen das nicht (Schnellhardt) oder spielen gnadenlos direkt (Mehlem). Dadurch bleiben auch die Außen relativ schlecht eingebunden und Dursun der Alleindarsteller. Oder anders formuliert. Gespielt wird oft nur bis 10 Meter hinter der Mittellinie. Dann folgt ein schneller Risikopass, der meistens schiefgeht. Manchmal allerdings auch klappt. Wie der Pass von Mehlem auf Kempe zum 1:0 gegen Stuttgart.
Das Offensivspiel unserer Lilien hat etwas Erratisches. Zu oft geht schief, was zu wenig Linie hat. Zum einen fehlt der zentrale MFS, der den Ball auch einmal hält bevor er ihn weitergibt, zum anderen laufen die Außen falsch, weil sie immer nur schnelle steile Bälle erwarten. Das macht unser Offensivspiel ausrechenbar. Dursun kommt oft zu weit entgegen, um sich Bälle zu holen, weil hinter ihm ein Loch klafft und weil das der Trainer wohl auch von ihm erwartet. Dann kommt er in der Box zu spät. Weder Kempe noch Mehlem spielen eine echte zweite Spitze, die dann Dursun überläuft und die Box besetzt.
Spielkultur heißt nicht nur die Bälle flach ins Spiel zu bringen, sondern auch jenseits der Mittellinie gut sortiert zu stehen und sich im Raum anzubieten. Irgendwie fehlt das unserem Team. Genau das kreide ich Dimi an. Hier hat er noch keine Lösung gefunden. Weder Schnellhardt noch Mehlem oder Kempe können oder dürfen das spielen.
Zusammenfassung und Ausblick
Unser Trainer müht sich. Er steht bei und hinter seinen „Jungs“. Spätestens seit Osnabrück ist kontrollierte Defensive angesagt. Trotzdem steht man mit 25 Gegentoren im Mittelfeld der Liga (9. Platz). 20 Treffer sind zu wenig und werden nur von Dresden unterboten (17). Mit 21 Punkten liegen wir nur 2 Punkte vor dem Relegationsplatz. Auch wenn es zu Platz 9 nur 3 Punkte sind, gibt es keinen Grund zum Jubeln.
Sportdirektor Wehlmann hat Dimi eine nominell starke Truppe hingestellt. Mit Skarke, Honsak, Manu und Berko wurden 4 hoffnungsvolle Offensivspieler verpflichtet und mit Paik und Schnellhardt zwei gute MFS geholt. Auch Rapp dürfte eine Verstärkung sein. Es gab Verletzungspech. Vor allem Platte, Manu, Honsak, Schuhen, Schnellhardt und jetzt Wittek. Aber trotzdem hat Dimi m.E. zu wenig erreicht. Er hat kaum einen Spieler besser gemacht. Das spielerische Moment kommt besser zur Geltung. Aber insgesamt scheint mir das zu wenig.
Man muss nicht jetzt mit ihm verlängern und schon gar nicht um gleich 2 Jahre. Ich sage, das was Dimmi kann, können andere auch. Am Wochenende des 14. März spielen wir beim KSC. Dann sind 26 Spiele gespielt und es sind noch 8 Spieltage bis Saisonende. Dann sollte man eine Entscheidung für ein weiteres Jahr mit Dimi treffen. Auf keinen Fall vorher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vanuatu am 22.01.2020 um 15:03 Uhr bearbeitet
01.02.2020 - 13:16 Uhr
Verdichtet ausgedrückt spielt Grammozis in den nächsten beiden Spielen um seinen Job.
Das sagt natürlich keiner weil alle "ja so zufrieden sind...".
Insgeheim ist Fritsch und Wehlmann nicht bereit jetzt zu verlängern weil sie nicht überzeugt sind. Deshalb hätte man von Vereinsseite besser geschwiegen.
4 Punkte aus den nächsten beiden Spielen sollten es schon sein. Wenn nicht dann bitte Trainerwechsel, das wäre dann von Vereinseite konsequent und ehrlich und die logische Konsequenz. Nicht weil alles so prekär ist, sondern weil einfach nichts richtig vorwärts geht. Zu nennen ist hier das Offensivspiel oder der Spielaufbau von hinten heraus über IV und MF.
Ich bin kein Dimi Gegner, aber wenn man Vereine wie Fürth, Regensburg oder Heidenheim sieht fragt man sich warum wir einfach keinen dauerhaften Spielplan haben und man ständig diese Angst vor dem großen Einbruch hat.
Das sagt natürlich keiner weil alle "ja so zufrieden sind...".
Insgeheim ist Fritsch und Wehlmann nicht bereit jetzt zu verlängern weil sie nicht überzeugt sind. Deshalb hätte man von Vereinsseite besser geschwiegen.
4 Punkte aus den nächsten beiden Spielen sollten es schon sein. Wenn nicht dann bitte Trainerwechsel, das wäre dann von Vereinseite konsequent und ehrlich und die logische Konsequenz. Nicht weil alles so prekär ist, sondern weil einfach nichts richtig vorwärts geht. Zu nennen ist hier das Offensivspiel oder der Spielaufbau von hinten heraus über IV und MF.
Ich bin kein Dimi Gegner, aber wenn man Vereine wie Fürth, Regensburg oder Heidenheim sieht fragt man sich warum wir einfach keinen dauerhaften Spielplan haben und man ständig diese Angst vor dem großen Einbruch hat.
03.02.2020 - 15:27 Uhr
Ich schreibe schon die ganze Zeit, daß diese vielen Unentschieden als Folge des immer gleichen „Grammozis Stiles“ brandgefährlich werden können!
Fakt ist Grammozis hat kaum einen Neuzugang vernünftig integrieren können!
Die Mannschaft entwickelt praktisch keine Torgefahr über Zufallsprodukte hinaus und hat somit fast zwangsläufig die wenigsten Treffer der Liga erzielt!
Die praktisch immer gleichen Aufstellung im jedenfalls immer gleichen System zeugt auch nicht von einer spielerischen Weiterentwicklung über winzige Details hinaus!
Die Mannschaft präsent sich über die gesamte Saison überwiegend mutlos und ohne Spieler oder Achse die vorangehen würden.
Selbst Standards können kaum mehr Gefahr erzeugen trotz entsprechender Spieler im Kader.
Man ist aktuell 3 Punkte vom direkten Abstieg entfernt!
Man konnte gerade mal ein einziges Heimspiel gewinnen aber man ist ja lange ungeschlagen.
Man hat Zuhause wie Auswärts eine gleichermaßen durchwachsene Bilanz! klar die Spiele unterscheiden sich ja auch kaum in der Herangehensweise.
Kleinste positive Episoden im Spiel müssen als Begründung für eine vermeintliche Entwicklung herhalten.
Es ist nicht nur Braunschweig, daß als Beispiel dienen kann, wie man mit vermeintlich gutem Kader und andauernden Unentschieden letztlich absteigt ohne es bis zum Schluss so richtig realisiert zu haben!
In Liga-Zwei.de Ist ein schöner Bericht zu weiteren Beispielen wie das gerne mal schiefgehen kann.
Und mit der Vertragssituation rund um den Trainer und große Teile des Kaders kommt noch ein gefährliches Element dazu!
Wehlmann kann sich mit jeder Entscheidung Hinsicht Grammozis eigentlich nur selbst schwächen.
Wenigstens hat der Trainer mal ehrlich seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, daß man gegen biedere Osnabrücker nach langer Überzahl am Ende ebenso glücklich gerade noch einen Punkt geholt hat wie Tage zuvor auswärts in Kiel.
Die von vielen hier als positiv bewerteten “Chancen“, Eckbälle und Flanken die so zahlreich in den Strafraum gekommen waren sind hier nicht positives Zeichen für eine Besserung sondern Ausdruck der ganzen Misere!
Fakt ist Grammozis hat kaum einen Neuzugang vernünftig integrieren können!
Die Mannschaft entwickelt praktisch keine Torgefahr über Zufallsprodukte hinaus und hat somit fast zwangsläufig die wenigsten Treffer der Liga erzielt!
Die praktisch immer gleichen Aufstellung im jedenfalls immer gleichen System zeugt auch nicht von einer spielerischen Weiterentwicklung über winzige Details hinaus!
Die Mannschaft präsent sich über die gesamte Saison überwiegend mutlos und ohne Spieler oder Achse die vorangehen würden.
Selbst Standards können kaum mehr Gefahr erzeugen trotz entsprechender Spieler im Kader.
Man ist aktuell 3 Punkte vom direkten Abstieg entfernt!
Man konnte gerade mal ein einziges Heimspiel gewinnen aber man ist ja lange ungeschlagen.
Man hat Zuhause wie Auswärts eine gleichermaßen durchwachsene Bilanz! klar die Spiele unterscheiden sich ja auch kaum in der Herangehensweise.
Kleinste positive Episoden im Spiel müssen als Begründung für eine vermeintliche Entwicklung herhalten.
Es ist nicht nur Braunschweig, daß als Beispiel dienen kann, wie man mit vermeintlich gutem Kader und andauernden Unentschieden letztlich absteigt ohne es bis zum Schluss so richtig realisiert zu haben!
In Liga-Zwei.de Ist ein schöner Bericht zu weiteren Beispielen wie das gerne mal schiefgehen kann.
Und mit der Vertragssituation rund um den Trainer und große Teile des Kaders kommt noch ein gefährliches Element dazu!
Wehlmann kann sich mit jeder Entscheidung Hinsicht Grammozis eigentlich nur selbst schwächen.
Wenigstens hat der Trainer mal ehrlich seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, daß man gegen biedere Osnabrücker nach langer Überzahl am Ende ebenso glücklich gerade noch einen Punkt geholt hat wie Tage zuvor auswärts in Kiel.
Die von vielen hier als positiv bewerteten “Chancen“, Eckbälle und Flanken die so zahlreich in den Strafraum gekommen waren sind hier nicht positives Zeichen für eine Besserung sondern Ausdruck der ganzen Misere!
06.02.2020 - 13:43 Uhr
Nach dem Spiel gegen Osnabrück, habe ich mir wieder die Frage gestellt, was denn eigentlich schiefgeht in unserem Offensivspiel. Lasst mich dazu zurückgehen auf ein Gespräch mit Grammozis am Rande des Fantalks im Dezember. Auf die Frage, wie er die Rolle von Mehlem genau definiere, sagte er, so genau wisse er das auch nicht. Mehlem habe „alle Freiheiten“. Das nur zur Einleitung.
Marvin hat bisher jedes Spiel mitgemacht (2 Mal eingewechselt). Bevor Kempe zurückkam hat er auf der 10 manchmal auf der 11 gespielt. In Wahrheit hat er das gemacht, was Grammozis mir wörtlich sagte: „Er hat alle Freiheiten bei uns“. Ich habe mir die Daten aller Offensivformationen genau angesehen. Und wenn ich sage genau, dann meine ich genau. Ich fasse mich kurz.
Wir spielen spätestens seit der Rückkehr von Kempe ohne Linksaußen. Am Anfang bis Spiel 10 (Pauli) spielten wir wenigstens noch mit Skarke/Heller auf Außen und Mehlem auf der 10. Jetzt wo Kempe zurück ist, weicht Mehlem auf die 11 aus. Allerdings war Mehlem auf der 10 so wenig erfolgreich wie Mehlem auf der 11. Kempe bringt Standards und Torgefahr. Mehlem blieb für die gesamten 20 Spiele ohne Tor. Im Moment stehen sich die beiden auf der 10 gegenseitig auf den Füßen. Gut zu sehen gegen Osnabrück.
Mehlem ist das Problem im Offensivspiel. Nichts gegen den Jungen und seine bisher 4 Assists. Aber das System von Grammozis ist nicht gut. Mehlem ist ein Spieler, der nur nach vorne denkt. Aber laut Grammozis auch nach hinten arbeiten muss. Sicher mehr als ein „normaler 11er“. Mehlem ist nicht in der Lage das Spiel zu lenken, aber man erwartet das „Besondere“ von ihm (Grammozis). Er ist ein Vorbereiter
und kein Stratege. Und er ist nur bedingt torgefährlich. Und auf keinen Fall ist er ein Linksaußen. Das ist Kempe auch nicht. Aber der soll ja spielen. 3T/3A in 14 Spielen machen ihn zum Stammspieler. Und außerdem ist Kempe eine gute gefährliche zweite Spitze.
Man darf einmal fragen warum Mehlem jedes Spiel spielt? Wenn er doch nur nach vorne denkt, das Spiel nicht lenken kann. Weil Grammozis das so will. Seit nunmehr 10 Spielen laufen wir meist mit Skarke, Kempe, Mehlem und Dursun im Sturm auf. Warum? Weil Mehlem und Skarke so gut sind? Weil dieser Lilienkreisel mit Mehlem/Kempe vor Dursun so schwer auszurechnen ist? Weil die linke Seite für unseren Offensivverteidiger Holland so gut ist?
Ich glaube nicht, dass dieses System gut ist und viel Torgefahr bringt. Oder was meint ihr? Ich mache jetzt einen kleinen Sprung. Wer lenkt denn unser Spiel? Mehlem kann es nicht, zumindest nicht aus der gegenwärtigen Position. Palsson, Stark und Kempe können es nicht. Die haben andere Fähigkeiten. Schnellhardt und Paik können es. Schnellhardt wurde ja dafür eingekauft!? Zumindest sagt man das. Viele Chancen auf der Position hat er nicht bekommen. Fünfmal durfte er von Anfang an ran. Zweimal wurde er in der Halbzeit ausgewechselt. Nur in HDH durfte er durchspielen. Eingewechselt wurde er 7 Mal. 3 Mal nach der 80. Minute. Das sieht nicht gerade nach einer echten Bewährungsprobe aus; Zumal Konkurrent Mehlem immer spielte. Paik hat genau einmal auf der Position (10) gespielt (gegen KSC). Das habe ich nicht gesehen aber er hat eine 3.0 vom Kicker gekriegt. Schnellhardt hat unsere Offensive gegen Osnabrück nach Einwechslung gelenkt.
Skarke spielt immer. Die letzten 9 Spiele 8 Mal von Anfang an. Insgesamt 15 Spiele von 20 von Anfang an. 5 Mal eingewechselt. Könnte man hier nicht mal wechseln? Im Sinne der anderen Offensiven? Zumal man ja nur eine Außenposition hat. Die andere ist ja von Mehlem dauerbesetzt
.
Fazit: Die derzeitige Offensive der Lilien ist schwach, weil Mehlem seine Position nicht ausfüllen kann. Welche Position? Frag mal Grammozis. Die linke Seite ist offen. Weder Mehlem noch Kempe können das Spiel lenken. Andere Lenker werden kaum berücksichtigt. Deshalb gibt es kaum Bindung zwischen defensivem und offensivem MF. Im Endeffekt haben wir kein Offensivsystem. Das liegt am Trainer.
Marvin hat bisher jedes Spiel mitgemacht (2 Mal eingewechselt). Bevor Kempe zurückkam hat er auf der 10 manchmal auf der 11 gespielt. In Wahrheit hat er das gemacht, was Grammozis mir wörtlich sagte: „Er hat alle Freiheiten bei uns“. Ich habe mir die Daten aller Offensivformationen genau angesehen. Und wenn ich sage genau, dann meine ich genau. Ich fasse mich kurz.
Wir spielen spätestens seit der Rückkehr von Kempe ohne Linksaußen. Am Anfang bis Spiel 10 (Pauli) spielten wir wenigstens noch mit Skarke/Heller auf Außen und Mehlem auf der 10. Jetzt wo Kempe zurück ist, weicht Mehlem auf die 11 aus. Allerdings war Mehlem auf der 10 so wenig erfolgreich wie Mehlem auf der 11. Kempe bringt Standards und Torgefahr. Mehlem blieb für die gesamten 20 Spiele ohne Tor. Im Moment stehen sich die beiden auf der 10 gegenseitig auf den Füßen. Gut zu sehen gegen Osnabrück.
Mehlem ist das Problem im Offensivspiel. Nichts gegen den Jungen und seine bisher 4 Assists. Aber das System von Grammozis ist nicht gut. Mehlem ist ein Spieler, der nur nach vorne denkt. Aber laut Grammozis auch nach hinten arbeiten muss. Sicher mehr als ein „normaler 11er“. Mehlem ist nicht in der Lage das Spiel zu lenken, aber man erwartet das „Besondere“ von ihm (Grammozis). Er ist ein Vorbereiter
und kein Stratege. Und er ist nur bedingt torgefährlich. Und auf keinen Fall ist er ein Linksaußen. Das ist Kempe auch nicht. Aber der soll ja spielen. 3T/3A in 14 Spielen machen ihn zum Stammspieler. Und außerdem ist Kempe eine gute gefährliche zweite Spitze. Man darf einmal fragen warum Mehlem jedes Spiel spielt? Wenn er doch nur nach vorne denkt, das Spiel nicht lenken kann. Weil Grammozis das so will. Seit nunmehr 10 Spielen laufen wir meist mit Skarke, Kempe, Mehlem und Dursun im Sturm auf. Warum? Weil Mehlem und Skarke so gut sind? Weil dieser Lilienkreisel mit Mehlem/Kempe vor Dursun so schwer auszurechnen ist? Weil die linke Seite für unseren Offensivverteidiger Holland so gut ist?
Ich glaube nicht, dass dieses System gut ist und viel Torgefahr bringt. Oder was meint ihr? Ich mache jetzt einen kleinen Sprung. Wer lenkt denn unser Spiel? Mehlem kann es nicht, zumindest nicht aus der gegenwärtigen Position. Palsson, Stark und Kempe können es nicht. Die haben andere Fähigkeiten. Schnellhardt und Paik können es. Schnellhardt wurde ja dafür eingekauft!? Zumindest sagt man das. Viele Chancen auf der Position hat er nicht bekommen. Fünfmal durfte er von Anfang an ran. Zweimal wurde er in der Halbzeit ausgewechselt. Nur in HDH durfte er durchspielen. Eingewechselt wurde er 7 Mal. 3 Mal nach der 80. Minute. Das sieht nicht gerade nach einer echten Bewährungsprobe aus; Zumal Konkurrent Mehlem immer spielte. Paik hat genau einmal auf der Position (10) gespielt (gegen KSC). Das habe ich nicht gesehen aber er hat eine 3.0 vom Kicker gekriegt. Schnellhardt hat unsere Offensive gegen Osnabrück nach Einwechslung gelenkt.
Skarke spielt immer. Die letzten 9 Spiele 8 Mal von Anfang an. Insgesamt 15 Spiele von 20 von Anfang an. 5 Mal eingewechselt. Könnte man hier nicht mal wechseln? Im Sinne der anderen Offensiven? Zumal man ja nur eine Außenposition hat. Die andere ist ja von Mehlem dauerbesetzt
. Fazit: Die derzeitige Offensive der Lilien ist schwach, weil Mehlem seine Position nicht ausfüllen kann. Welche Position? Frag mal Grammozis. Die linke Seite ist offen. Weder Mehlem noch Kempe können das Spiel lenken. Andere Lenker werden kaum berücksichtigt. Deshalb gibt es kaum Bindung zwischen defensivem und offensivem MF. Im Endeffekt haben wir kein Offensivsystem. Das liegt am Trainer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vanuatu am 06.02.2020 um 13:55 Uhr bearbeitet
08.02.2020 - 00:20 Uhr
Zitat von DAvorne
Naja, man bezeichnet Führungspersonen, von denen man weiß, dass sie nicht mehr lange im Amt sind als "lame duck". Sie haben keine Autorität mehr, wenn ihre Angestellten wissen, dass sie in 3 Monaten eh weg sind
Und im Grunde ist es ja auch ein Zeichen, dass der Verein sich nicht sicher ist, ob er der richtige ist. Das schwächt womöglich schon seine Position gegenüber der Mannschaft. Würde man jetzt mit Holland, Höhn oder Kempe verlängern, aber mit ihm nicht, wäre das fast ein Schlag ins Gesicht.
Naja, man bezeichnet Führungspersonen, von denen man weiß, dass sie nicht mehr lange im Amt sind als "lame duck". Sie haben keine Autorität mehr, wenn ihre Angestellten wissen, dass sie in 3 Monaten eh weg sind
Und im Grunde ist es ja auch ein Zeichen, dass der Verein sich nicht sicher ist, ob er der richtige ist. Das schwächt womöglich schon seine Position gegenüber der Mannschaft. Würde man jetzt mit Holland, Höhn oder Kempe verlängern, aber mit ihm nicht, wäre das fast ein Schlag ins Gesicht.
Hhm, da sind wir mal anderer Meinung. Ich glaube nicht dass der Begriff "lame duck" auf einen Fussballtrainer zutrifft. In der Politik oder auch in Unternehmen ja.
Aber im Fussball ist die Trainerposition doch eine sehr, sehr fragile Position. Selbst das felsenfestes Statment, wie überzeugt man vom Trainer sei, dass er überhaupt nicht zu Disspositon stünde, ist nach einer Niederlage oder manchmal sogar schon in der Halbzeitpause nix mehr wert. Auch anders rum können Trainer versichern man sei mit der Entwicklung noch nicht am Ende, man werde seinen Vertrag erfüllen, und morgen schon um die Freigabe bitten, wenn die Pupenkiste fragt. Auch Spieler die ihre Unterschrift vom Trainer abhängig machen, sind doch wohl eher ein Märchen, wie oft schon sind die Trainer dann nicht mehr da, wenn der Transfer vollzogen wurde. Auch weiß jede Mannschaft, dass sie selbst für den Verbleib oder die Trennung des Trainers sorgen kann, indem sie entweder zum Präsidium geht sich über zu wenig Video Training beschwert oder scheiße spielt oder mal ne Siegeserie startet. Alles nicht einfach, ich weiß, aber halt weder mit der Politik, wo der Begriff "lame duck" wohl herkommt noch mit einem Unternehmen wo er auch verwendet wird, vergleichbar. In beiden Bereichen sind die Führungspersonen einfach nicht so abhängig vom Personal und dessen Ergebnissen und werden in folge dessen auch nicht so oft gewechselt. (Natürlich gibt es Ausnahmen - aber in der Regel)
Auf Dimi bezogen, was nützt ein längerer Vertrag, wenn er bei größtmöglichem Erfolg vielleicht zum Bundesligsten wechselt (mom doch sehr unwahrscheinlich) - kleinerer finanzieller Gewinn. Oder bei Misserfolg trotzdem entlassen werden muss, deutlich wahrscheinlicher und größerer finanzieller Schaden.
Von daher ich sehe da keinen Schlag ins Gesicht. Sondern einfach nur Realismus und Pragmatismus.
Was passieren könnte, wer höchstens das Dimi sich im Ausland oder in zweiter oder dritter Liga was anderes vergleichbares sucht. Dann hier Erfolgt hat und nicht mehr verlängern will oder kann weil er woanders unterschrieben hat.
Aber selbst bei Erfolg, sagen wir mal Platz 10. Wer das schlimm? Wäre er dann unersetzbar? Und warum sollte er das tun? Ist nicht ein gemachtes Nest, für ihn besser, als irgendwo anders ein neues? Selbst wenn er etwas mehr verdient, ist das risiko woanders schnell zu scheitern, dann nicht höher als hier?
Vielleicht stellt er dann höhere Forderungen als jetzt, nach erreichen von Platz 10, es wird also ein bisschen teurer für uns, okay. Aber dass hat er sich ja dann auch verdient.
Will sagen hat er die 40 Punkte oder auch zum Beispiel 12 Siege erreicht. Verlängern wir, dass kann man ihm doch so sagen. Oder auch dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt, hier wurde das KSC Spiel glaub ich vorgeschlagen, dann wird entschieden, wenn die Saison einfach weiter fortgeschritten ist.
Mann kann den Spieß auch rum drehen, wenn er so überzeugt ist von sich und seiner Leistungsfähigkeit. Wieso sollte er nicht warten wollen. Wenn er die Stärke und Durchsetzungskraft von außen braucht, anstatt sie in sich zu tragen, ist er dann nicht der falsche, für solch eine fragile Position, wo eh jeder Vertrag das Papier nicht wert ist....
08.02.2020 - 21:21 Uhr
Zunächst habe ich nur die Teile das Spiels gesehen, die Sky in seiner Konferenz gezeigt hat.
Allgemein: Das Spiel der Mannschaft war schwach. Ein Gegentor nach wenigen Minuten. Dann eine Besserung während der ersten Hälfte und 3 Tore gegen wirklich schwache Dresdner. Es folgte der Versuch das Spiel zu kontrollieren, was schiefging. Die Dresdner "Schnicker" hatten plötzlich zu viel Platz und kamen auf. Nur durch einen Abseitspfiff aus Köln und eine dumme rote Karte für einen offensichtlich minderbemittelten Dresdner Einwechselspieler wurden wir Mitte der 70er Minuten gerettet. Noch schlimmer. Die Mannschaft war trotz Überzahl nicht in der Lage weitere hochkarätige Chancen der Dresdner zu verhindern. Lobend erwähnt seinen noch die Alu-Treffer von Holland und Honsak.
Grammozis: Der Trainer blieb bei seinem System, ersetzte aber Mehlem durch Paik, Herrmann durch Bader, Skarke durch Honsak. Das war durchaus mutig. Endlich mal. Aber erfolgreich war es nicht. Der Südkoreaner konnte das Spiel nicht lenken. Mir nur 28 Ballkotakten (Pallson 47, Stark 50) und einer für ihn schwachen Passquote von 55% blieb er trotz Tor blass. Mehr noch. Grammozis und seinem Stab ist entgangen, dass Bader und Paik stehend k.o. waren. Sie wurden erst ausgewechselt als es zu spät war. Bader brach im Strafraum beim Abwehrversuch vor dem Gegner zusammen und Paik stand apathisch in der Box, als er das Abseitstor vorlegte. Immerhin war Honsak ein Lichtblick. Er traf nicht nur spät den Pfosten, sondern wirkte immer agil und gefährlich.
Fazit: Ein glücklicher Sieg, der uns froh macht. Das Team hat gekämpft aber was soll Grammozis machen, wenn seine Anweisungen nicht befolgt werden. Schlamperei im Pressing/Deckungsverhalten führte zu fast drei Gegentoren. Unsere oft gelobten IVs können sich bei Schuhen bedanken, dass nicht Schlimmeres passierte. Das hat Grammozis so bestimmt nicht angesagt!
Mannschaft und Trainer haben eklatante Fehler gemacht. Positiv muss die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss erwähnt werden. Bader muss noch üben und Paik musste erkennen, dass es einfacher ist Bälle im MF hin- und herzuschieben, als ein Spiel zu lenken. Beide muss ich auf ihren Positionen nicht zunächst nicht mehr sehen. Gegen Sandhausen kann Grammozis noch mal Schnellhardt auf der 10 ausprobieren. Mehlem kann ruhig mal auf der Bank bleiben.
Leider ist der hocheffiziente Kempe unverzichtbar. Sonst könnte man es mal mit Honsak und Skarke, also zwei echten Außen versuchen. Grammozis` System käme ein 4-1-4-1 entgegen. Mit Palsson vor der Abwehr und Kempe/Schnellhardt in der Mitte.
Allgemein: Das Spiel der Mannschaft war schwach. Ein Gegentor nach wenigen Minuten. Dann eine Besserung während der ersten Hälfte und 3 Tore gegen wirklich schwache Dresdner. Es folgte der Versuch das Spiel zu kontrollieren, was schiefging. Die Dresdner "Schnicker" hatten plötzlich zu viel Platz und kamen auf. Nur durch einen Abseitspfiff aus Köln und eine dumme rote Karte für einen offensichtlich minderbemittelten Dresdner Einwechselspieler wurden wir Mitte der 70er Minuten gerettet. Noch schlimmer. Die Mannschaft war trotz Überzahl nicht in der Lage weitere hochkarätige Chancen der Dresdner zu verhindern. Lobend erwähnt seinen noch die Alu-Treffer von Holland und Honsak.
Grammozis: Der Trainer blieb bei seinem System, ersetzte aber Mehlem durch Paik, Herrmann durch Bader, Skarke durch Honsak. Das war durchaus mutig. Endlich mal. Aber erfolgreich war es nicht. Der Südkoreaner konnte das Spiel nicht lenken. Mir nur 28 Ballkotakten (Pallson 47, Stark 50) und einer für ihn schwachen Passquote von 55% blieb er trotz Tor blass. Mehr noch. Grammozis und seinem Stab ist entgangen, dass Bader und Paik stehend k.o. waren. Sie wurden erst ausgewechselt als es zu spät war. Bader brach im Strafraum beim Abwehrversuch vor dem Gegner zusammen und Paik stand apathisch in der Box, als er das Abseitstor vorlegte. Immerhin war Honsak ein Lichtblick. Er traf nicht nur spät den Pfosten, sondern wirkte immer agil und gefährlich.
Fazit: Ein glücklicher Sieg, der uns froh macht. Das Team hat gekämpft aber was soll Grammozis machen, wenn seine Anweisungen nicht befolgt werden. Schlamperei im Pressing/Deckungsverhalten führte zu fast drei Gegentoren. Unsere oft gelobten IVs können sich bei Schuhen bedanken, dass nicht Schlimmeres passierte. Das hat Grammozis so bestimmt nicht angesagt!
Mannschaft und Trainer haben eklatante Fehler gemacht. Positiv muss die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss erwähnt werden. Bader muss noch üben und Paik musste erkennen, dass es einfacher ist Bälle im MF hin- und herzuschieben, als ein Spiel zu lenken. Beide muss ich auf ihren Positionen nicht zunächst nicht mehr sehen. Gegen Sandhausen kann Grammozis noch mal Schnellhardt auf der 10 ausprobieren. Mehlem kann ruhig mal auf der Bank bleiben.
Leider ist der hocheffiziente Kempe unverzichtbar. Sonst könnte man es mal mit Honsak und Skarke, also zwei echten Außen versuchen. Grammozis` System käme ein 4-1-4-1 entgegen. Mit Palsson vor der Abwehr und Kempe/Schnellhardt in der Mitte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vanuatu am 08.02.2020 um 21:26 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Griechenland 