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Der Konkurrenzthread 2020/21

14.07.2020 - 10:44 Uhr
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Der Konkurrenzthread 2020/21 |#11
22.07.2020 - 12:41 Uhr
Zitat von nille13
Zitat von hockeyer

Das ist aber doch gar nicht das wichtigste. Wie da TV Gelder verteilt werden. Wichtig ist was insgesamt an Einnahmen den Vereinen zur Verfügung steht. Und an den Schrauben muss gedreht werden.


Was ist denn das wichtigste? Was hast du denn für Einnahmen, die der jeweilige Verein nicht selbst beeinflusst (wo am Schrauben gedreht werden kann). Willst du die Trikotsponsoren jetzt auch zentral vermarkten oder was?


Warum gleich so abwertend?
Natürlich lasse ich mich hier gleich gerne als Sozialisten bezeichnen, vielleicht auch als Träumer, aber! Ich bin der Meinung, dass genau das richtig wäre.

Ich denke auch, dass sportlicher Erfolg auf diesem Niveau belohnt werden sollte, die Frage dabei ist aber. Wer genau soll belohnt werden?
Der Verein, die Spieler, Funktionäre oder Anteilseigner?

Nur mal so als Gedankenexperiment : inwiefern würde es denn den Genuss von Fußball einschränken, wenn alle Einnahmen der Vereine, also Werbung, TV usw. in einen Topf flössen und durch 18 geteilt würden? (ich bleibe jetzt erstmal nur bei Liga 1).
Siegprämien oder Platzierungsentgelte könnte man direkt an die Spieler ausschütten, so dass der sportliche Ehrgeiz groß wäre besonders gut abzuschneiden.
Desweiteren würde bei den Vereinen Planungssicherheit bestehen und jeder kann sich überlegen, wie er mit den gleichen Mitteln haushalten will. Gute Arbeit würde also dauerhaft und permanent belohnt werden. Die Liga würde ohne jeden Zweifel enger aneinander rücken und meine Söhne würden nicht fragen, ob es immer den gleichen Meister geben Muss.

Vielleicht würde die Bundesliga an Standing verlieren, vielleicht würde die Bundesliga das derzeitige Niveau nicht halten können und im europäischen Vergleich abrutschen - vielleicht aber auch nicht und vielleicht ist das in Wahrheit auch nicht der Kerngedanke des Sports sich mit Milliardärsclubs zu messen.

Wenn jetzt wer meint, ich könne mir auch Amateure anschauen gehen, mag recht haben.
Ich war ein paar mal bei Buxtehude und habe mir Rumpelfußball angesehen. Mein Herz schlägt aber nunmal seit der Kindheit für unseren Club.
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#12
22.07.2020 - 15:00 Uhr
Zitat von filigran60

Wir haben lange hart gearbeitet, um die jetzige Platzierung im ranking zu erlangen. Sollen wir jetzt zugunsten des 1.FC Köln auf den Erfolg dieser Arbeit verzichten? Damit die sich Spieler holen können, die sie sich aus eigener Kraft nicht leisten könnten? Spieler, die dann gegen uns die entscheidenden Tore schiessen?
Wäre doch irgendwie widersinnig.
Fußball ist wie richtiges Leben, es wird dir nichts geschenkt und die BL ist keine Waldorfschule.
Wer das nicht versteht, sollte sich dem Breitensport widmen.
Ist auch schön.


Wenn sich was ändern soll, und das sollte es wohl, wenn man Bayern und Dortmund nicht auch die kommenden 8 Jahre vorne sehen möchte, dann muss man wohl in den sauren Apfel beißen und irgendwo Abstriche machen. Das was du hier vorträgst, ist aber dieselbe Einstellung, die man sonst von den Bayern Fans in dem Zusammenhang kennt: "Warum sollen wir was abgeben? Wir haben uns das schließlich erarbeitet". Das ist mMn eine höchst egoistische Einstellung und läuft dem Sport/Fairness-Gedanken komplett quer.
Es wird sicher keiner ernsthaft auf die Idee kommen und alles gleich zu machen, wie @bhd81 es da skizziert hat, aber jeglichen Veränderungswillen direkt mit dem Argument "BL ist keine Waldorfschule" abzuwatschen, ist halt nicht sonderlich weitsichtig

•     •     •

------------------------ Nicolas -----------------------
-- Konoplya ---- Elvedi --- Diks ----- Herold --
----------------- Castrop ----- Uno -----------------
-- Honorat ----------- Mohya ------------ Hack --
---------------------- Kleindienst -------------------
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#13
22.07.2020 - 19:31 Uhr
Lieber filigran
Einige deiner Beiträge finde ich höchst lesenswert und informativ, in dieser Diskussion lässt du aber die Hosen ganz schön runter.
Während ich sachliche Gründe aufführe, bzgl. des Sports, um den es hier geht, versuchst du mit vermeintlichen Plattitüden auf unterstem Dorfgetratsche-Niveau zu kontern, dabei ist ja offensichtlich, dass du es anders kannst.

Es ist einfach traurig, dass der Kapitalismus ist alternativlos Gedanke so tief verwurzelt ist, dass man meint dieser muss die Grundlage für fairen Sport sein.
Über Eintrittspreise habe ich, btw. gar nichts geschrieben, denn auch das könnten ja Investitionen der Vereine sein, die sie aus dem jährlichen Fundus tätigen.
Es geht mir NICHT darum, dass alle immer alles gleich haben müssen. Die Grundvoraussetzungen sollten aber gleich sein.
Natürlich ist mein Vorschlag nicht en Detail zuende gedacht und es gäbe vielerlei Streitpunkte bei denen Kompromisse zu suchen und zu finden wären.
Eins ist aber unstrittig, das jetzige System ist ein gestrandeter Wal und stirbt einen langsamen Tod.

PS,. Mir geht es auch nicht um die TV Gelder alleine, du hast ja selbst dargestellt, wie gering der Unterschied ist


Offtopic:
Ich schätze mal, dass du auch überhaupt keinen Plan von Waldorfschulen hast, einige, z. B. Die in Münster Gievenbeck gehört regelmäßig zu den best bewerteten Schulen des Landes. Nein, ich bin kein Waldorfschulhrer, war nicht auf einer und meine Kinder sind dies ebenso nicht. Aber ist wird gute Gründe dafür geben, dass es eine Reihe von Ansätzen gibt, die Regelschulen planen umzusetzen, die aus der Waldorfpädagogik kommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bhd81 am 22.07.2020 um 19:37 Uhr bearbeitet
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#14
22.07.2020 - 22:13 Uhr
Wer meint, dass die Chancengleichheit mit einer Neuverteilung der Fernsehgelder geregelt werden könnte,
setzt auf das falsche Pferd.



Bei der hier aufgeführten Staffelung kassiert Bayern nicht wesentlich mehr als die Ersten Vier. Die Verteilung ist eigentlich in gerechten Schritten nach unter durchgestuft. Bis zum Tabellenletzten.

Auch bei der Champions League handelt es sich um eine mehr oder weniger gerechte Abstufung zwischen den erreichten Finalen.

Startprämien (EUR 488 Mio.)
Jeder der 32 Vereine, die an der Gruppenphase teilnehmen, erhält eine Startprämie für die Gruppenphase in Höhe von EUR 15,25 Mio, aufgeteilt in eine Anzahlung in Höhe von EUR 14,5 Mio. und eine Restzahlung von EUR 0,75 Mio.

Feste Beträge (EUR 585 Mio.)
In der Gruppenphase werden für jedes Spiel leistungsabhängige Prämien gezahlt: EUR 2,7 Mio. für einen Sieg und EUR 900 000 für ein Unentschieden. Die Restbeträge (d.h. EUR 900 000 pro Unentschieden) werden am Ende entsprechend der Anzahl gewonnener Spiele in der Gruppenphase auf alle daran teilnehmenden Vereine verteilt.

Vereine, die sich für die K.-o.-Phase qualifizieren, erhalten folgende Beträge:
• Qualifikation für das Achtelfinale: EUR 9,5 Mio. pro Verein
• Qualifikation für das Viertelfinale: EUR 10,5 Mio. pro Verein
• Qualifikation für das Halbfinale: EUR 12 Mio. pro Verein
• Qualifikation für das Endspiel: EUR 15 Mio. pro Verein
• Der Sieger der UEFA Champions League erhält weitere EUR 4 Mio.

Hinzu kommen noch die Einnahmen aus dem Marktpool.

Aber da das Geld bekanntlich dem Erfolg hinterherläuft liegt beim Sponsoring der größte uneinholbare Unterschied zwischen Bayern München und dem Rest der Liga.

Aktuelle Sponsorships FC Bayern München

1 Ausrüster Adidas Sportartikelhersteller 01.07.2015 - 30.06.2030--------------------------------------60.000.000 €
2 Audi Automobil und Fahrzeugbau 01.07.2015 - 30.06.2029---------------------------------------------55.000.000 €
3 Trikotsponsor Telekom Netz- und Telekommunikation 01.07.2016 - 30.06.2023------------------45.000.000 €
4 Ärmelsponsor Qatar Airways Transport und Logistik 01.07.2018 - 30.06.2023---------------------13.000.000 €
5 Stadionname Allianz Finanzdienstleistungen und Versicherungen 01.07.2013 - 30.06.2041----6.000.000 €
6 Bierpartner Paulaner Getränke 01.07.2015 - 30.06.2026---------------------------------------------------6.000.000 €
7 Sponsor Siemens Industrie und Maschinenbau 01.07.2017 - 30.06.2023------------------------------6.000.000 €
8 Sponsor Allianz Finanzdienstleistungen und Versicherungen 01.07.2013 - 30.06.2023------------5.000.000 €
9 Sponsor Tipico Spiel-, Wett- und Lotteriewesen 01.07.2015 - 30.06.2021------------------------------5.000.000 €
10 Sponsor HypoVereinsbank Bankwesen 01.07.2015 - 30.06.2021--------------------------------------- 5.000.000 €

------------------------------------------------------------------------------------------------------------Insgesamt: 206.000.000 €

Quelle: sponsors.de


Nach der anhängenden Quelle erwirtschaftete Borussia Dortmund erstmals in der Saison 2019/20 insgesamt mehr als 100.000.000,-€ durch Sponsoreneinnahmen.

Quelle: wa.de
https://www.wa.de/sport/borussia-dortmund/borussia-dortmund-erwartet-rekord-sponsoren-einnahmen-13246409.html

Borussia Mönchengladbach wird insgesamt auf 20 bis 25.000.000 € an Sponsoreneinnahmen im Jahr geschätzt.

So lange Bayern das doppelte wie Dortmund und das 10- Fache nahezu aller anderen Bundesligaclubs an Sponsorengeldern einstreicht, wird über Jahrzehnte der finanzielle Vorsprung nicht einholbar sein.

Wenn man da liest, dass Audi und Adidas demnächst nach Auslaufen ihrer Verträge ihr Sponsoring noch auf 100.000.000,-€ im Jahr ausweiten will, kann einem nur noch Angst und Bange werden.

Nun werden viele Bayern Anhänger wieder sagen, dass Bayern München sich diese Gelder über Jahrzehnte verdient und erwirtschaftet hat.

Aber was die Unternehmen dazu veranlasst derart hohe unvergleichbare Summen jährlich in die Kassen der Bayern fließen zu lassen, können sie sehr wahrscheinlich selbst nicht erklären. Ggf. liegt das ja dann an der Besetzung des Aufsichtsrates. Es hat halt auch einen gewissen Schick sich als Industriemanager zeitgleich im Aufsichtsrat von Bayern München zu zeigen, wo der Vorsitzende Herr Herbert Hainer zeitgleich Vorstandsvorsitzender der Adidas AG ist.

Quelle: FC Bayern


Selbst die Politik, vertreten durch Edmund Stoiber, mischt da bei der Gestaltung kräftig mit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VFLGerd am 22.07.2020 um 22:40 Uhr bearbeitet
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#15
22.07.2020 - 23:43 Uhr
Das Hauptproblem ist, dass es sich eben noch um Sport handeln sollte, der Wettbewerbsgedanke also im Vordergund steht. In der Wirtschaft ist das Problem, das entsteht, wenn eine Firma deutlicher Marktführer ist, noch nicht so groß, so lange es noch ein paar andere Anbieter gibt, die die anderen 50% des Marktes unter sich aufteilen können. Beim Sport wird es aber langweilig, wenn vor der Veranstaltung schon feststeht, wer gewinnen wird. So schön es für die Bayern sein mag, Serienmeister zu sein, so wertlos wird das ganze, wenn es keine andere Mannschaft mehr gibt, die eine echte Chance hat, das mal zu durchbrechen. In der Formel 1 sind wir doch auch schon da, dass man sich das im Kreis Fahren schon gar nicht mehr anschauen mag, weil ohnehin klar ist, wer hinterher auf dem obersten Treppchen steht.

Insofern muss es auch im Sinne der Bayern sein, dass die Konkurrenz stark genug ist, dass man sie auch mal schlagen kann, denn sonst ist ihr Geschäftsmodell bald im Eimer.

Dass es keinen Sinn ergibt, einfach alle Einnahmen durch 18 (oder gar 36) zu teilen, sollte dabei allen klar sein. Dass man aber über Modelle nachdenken muss, die die Wettbewerbsfähigkeit aller Teilnehmer erhöhen, sollte ebenso offensichtlich sein.

Fernsehgelder sind dabei für mich der einfachste und offensichtlichste Ansatzpunkt, da die ja nur ausgeschüttet werden können, wenn es den Wettbewerb überhaupt gibt. In dieser Hinsicht sind alle Teilnehmer gleichgestellt. Und wenn auch der Erfolg im Wettbewerb einen gewissen Einfluss auf die Zuschauerzahlen haben wird, glaube ich doch, dass es da Variationen gibt. Mögliche andere Einflüsse auf die Attraktivität, die nicht direkt vom momentanen Erfolg abhängig sind, wären:
. ein erstmaliger Aufsteiger (wie jetzt Union) wird vermutlich erstmal relativ attraktiv sein;
. ebenfalls ein Aufsteiger nach langer Abstinenz;
. ein einzelner Vertreter aus einer größeren Region;
. einzelne Spiele wie Derbys oder Klassiker;
. langfristiger Erfolg über Jahrzehnte.

Wenn man also die Fernsehgelder solidarischer vermarkten würde, könnte das helfen, das auch kleinere Vereine vielleicht mal einen lokalen Starspieler ein bisschen länger halten können, was wiederum die Identifikation erhöht. Da diese Gelder tatsächlich nur einen Bruchteil der Einnahmen ausmachen, muss man darüberhinaus darüber nachdenken, ob es nicht andere Felder gibt, bei denen eine Zentralvermarktung nach Vorbild der Übertragungsrechte möglich und sinnvoll wäre. Vielleicht gäbe es ja Interesse, wenn man "Spieltagssponsoren" hätte, so dass an einem Spieltag alle Vereine der Bundesliga mit der gleichen Brustwerbung aufliefen. Das hätte doch eine nette Reichweite. Evtl. ließe sich insgesamt mehr erlösen (34 Spieltage, die letzten 4 wären natürlich teurer) als jetzt einzeln. Keine Ahnung, ob das funktionieren würde, oder ob es noch andere Ideen gäbe, aber nachdenken sollte man.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RauteImHerzen am 22.07.2020 um 23:51 Uhr bearbeitet
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#16
23.07.2020 - 12:06 Uhr
Zitat von Falcon77

Zitat von filigran60

Zitat von Falcon77

Zitat von filigran60

Wir haben lange hart gearbeitet, um die jetzige Platzierung im ranking zu erlangen. Sollen wir jetzt zugunsten des 1.FC Köln auf den Erfolg dieser Arbeit verzichten? Damit die sich Spieler holen können, die sie sich aus eigener Kraft nicht leisten könnten? Spieler, die dann gegen uns die entscheidenden Tore schiessen?
Wäre doch irgendwie widersinnig.
Fußball ist wie richtiges Leben, es wird dir nichts geschenkt und die BL ist keine Waldorfschule.
Wer das nicht versteht, sollte sich dem Breitensport widmen.
Ist auch schön.


Wenn sich was ändern soll, und das sollte es wohl, wenn man Bayern und Dortmund nicht auch die kommenden 8 Jahre vorne sehen möchte, dann muss man wohl in den sauren Apfel beißen und irgendwo Abstriche machen. Das was du hier vorträgst, ist aber dieselbe Einstellung, die man sonst von den Bayern Fans in dem Zusammenhang kennt: "Warum sollen wir was abgeben? Wir haben uns das schließlich erarbeitet". Das ist mMn eine höchst egoistische Einstellung und läuft dem Sport/Fairness-Gedanken komplett quer.
Es wird sicher keiner ernsthaft auf die Idee kommen und alles gleich zu machen, wie @bhd81 es da skizziert hat, aber jeglichen Veränderungswillen direkt mit dem Argument "BL ist keine Waldorfschule" abzuwatschen, ist halt nicht sonderlich weitsichtig


Dann erklär mir doch bitte, was sich in punkto Meisterschaft ändert, wenn man die TV-Gelder gleich verteilt?
Leverkusen hat aktuell 4 Mio. Differenz auf die Bayern bei den nationalen TV-Einnahmen.
Bei gleicher Verteilung hätte jeder BL-Klub so um die 48 Mio. - für uns wären das über 20 Mio. weniger, für die Bayern und den BVB 28 bzw. 26 Mio.
Das würde, ich denke da sind wir uns einig, die Beiden erheblich weniger treffen als uns, da sie insgesamt höhere Einnahmen bei Fans, Sponsoren, Teilhabern, Merchandise etc. haben - auch höhere Ausgaben, aber wir verlören über 10 % unseres Jahresumsatzes, die Bayern vielleicht 4%.
Im Gegenzug würde Union Berlin 13 Mio. mehr erhalten - würde diese Summe sie zum Titelanwärter machen?
Kaum, oder?
Die Diskrepanz zwischen großen und mittleren Klubs würde noch größer, die kleinen würden zu den mittleren aufschließen - das würde nicht den Titelkampf, sondern den Kampf um die Plätze 6-18 annähern.
Nichts anderes
Zum Thema Fairness habe ich bereits etwas geschrieben. Findest du es wirklich fairer, wenn der Ertrag der eigenen Arbeit und Leistung anderen zugute kommt ?
Ich nenne das Schnorrertum.


Welcher Ertrag der eigenen Leistung? Die TV Gelder haben sich wohl alle verdient - es nehmen schließlich alle 36 Profiklubs an den beiden Ligen teil und machen sie zu dem, was sie ist. Wo steht geschrieben, dass einer mehr als der andere bekommen muss, weil er besser abgeschnitten hat? Das ist doch genauso willkürlich festgelegt, wie die Zahl der Auf- und Absteiger oder das es Reli-Spiele gibt. Wie kann man sich da betrogen fühlen oder anderen "Schnorrertum" vorwerfen?
Und ja, die Mitte der Liga inkl. dem Unterbau 2. Liga würde gestärkt. Genau darum geht es ja - die Schere zwischen erster und zweiter Liga zu verkleinern und auch anderen Klubs die Chance auf Weiterentwicklung zu geben.
Genauso müsste man über die Verteilung der Gelder in der CL diskutieren und die ganzen Vorteile, die die Großklubs sich über die Jahre daraus mitgenommen haben. Hier besteht natürlich ein noch viel größeres Unrecht bzw Ungleichgewicht


Da führst du eine reine Neiddebatte.
Der Ertrag an TV-Geldern durch die eigene Leistung bemisst sich anhand der geltenden Regularien - diese wurden von allen Klubs beschlossen und entsprechen dem Wettbewerbsgedanken im Profisport.
Mehr Geld für bessere Platzierungen.
Ein anderer Ansatz wäre die Einzelvermarktung.
Käme es dazu, welche Klubs würden profitieren? Mitnichten diejenigen am Tabellenende, wofür sollten sie also die gleichen Gelder einstreichen?
Für ihre Attraktivität? Ihre Fanscharen?
Nein, sie können sich allerdings nach den geltenden Regeln auf sportlichem Weg für mehr TV-Geld qualifizieren.
Das ist gerecht und gibt jedem die Chance voranzukommen.
Es ist Sport, da geht es um Siege, darum besser in der Tabelle zu stehen, als dein Kontrahent und am Ende ist ein Teil des Lohns für diese Leistung eben eine Handvoll mehr TV-Geld.
Aber genug dieses simplen Gedankenganges, mit gleichem Geld für alle mehr Spannung in der Liga zu erzeugen.
Der Gedanke ist so kurz gedacht, dass es wehtut.
Wenn der Einsatz von Geld der alles entscheidende Faktor wäre, wären wir niemals 4. geworden und der HSV niemals abgestiegen. Dann könnten wir im Herbst die Meisterschaft anhand einer Finanztabelle vergeben und würden uns den ganzen sportlichen Quark sparen.
Wie wäre es denn mal mit etwas konstruktiverem, das auch tatsächlich Einfluß auf die Tabelle hat?
Mein Vorschlag zur Diskussion:
der Meister startet pro aufeinanderfolgendem Titel mit einem Minuspunkt. Die Bayern würden also in der kommenden Saison mit 8 Minuspunkten starten - sie bräuchten 3 Siege um auf den ersten Punkt zu kommen.
Wird dann z.B. der BVB in der nächsten Saison Meister, würde er mit einem Minupunkt im darauffolgenden Jahr starten.
Das hätte einen direkten sportlichen Einfluß, gerecht wäre es natürlich auch nicht - aber es würde Spannung erzeugen.
Etwas was mehr Geld für die "Kleinen" noch lange nicht garantiert - denn es sitzen nicht überall Eberls, die daraus etwas vernünftiges machen können.
Und wie ist es im übrigen mit den Angestellten der Klubs?
Denn gerade dort würden fehlende Gelder eingespart, dort hat ein "großer" Klub erheblich höhere Ausgaben, als bspw. Paderborn.
Mal am Rande:
die hier erwähnte Befürchtung, die BL würde durch die fehlende Spannung an der Spitze an Attraktivität verlieren und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden ist haltlos.
Seit 14 Jahren gibt es ein stetes Umsatzwachstum, im Schnitt von 8,6% jährlich. Im DFL Finanzreport 2019 wurde die Vorsaison mit einer 10%igen Steigerung angegeben, also noch über dem Langzeitschnitt.
Da kann man kaum von den schlimmen Auswirkungen der fehlenden Spannung im Titelkampf reden.
Die BL ist die Boombranche schlechthin - lediglich Corona wird da zu Einschnitten führen, aber bestimmt nicht angeblich fehlende Spannung.
Mir war unser Kampf um die CL-Teilnahme spannend genug.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 23.07.2020 um 12:08 Uhr bearbeitet
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#17
23.07.2020 - 12:46 Uhr
Vielleicht solltest du einfach irgendwann einmal anerkennen, dass es mehr als eine Idee von "gerecht" gibt.
Viele verwechseln ja Gleichheit mit Gerechtigkeit, du bist ja ganz offenkundig Verfechter ausgleichender Gerechtigkeit.
Ich persönlich würde die Position eines meiner liebsten Philosophen John Rawls bevorzugen, nämlich gerechte Bedingungen zu schaffen, indem man diejenigen die unterproportionale Möglichkeiten haben, überproportional einbindet um im Vorfeld bestehende Ungleichheiten bestmöglich abzufedern.
Das ist aber natürlich in unserer Gesellschaft kaum vorstellbar, in den amerikanischen Ligen aber durchaus bekannt (Drafts). Dass das ausgenutzt wird, könnte man ja recht leicht unterbinden, wie bereits irgendwer erläutert hat.

Jemanden mit Minuspunkten starten zu lassen als konstruktiven Vorschlag in eine Diskussion um Sportlichkeit einzubringen, ringt mir persönlich ein müdes Lächeln ab..
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#18
25.07.2020 - 18:48 Uhr
Zitat von bhd81
Vielleicht solltest du einfach irgendwann einmal anerkennen, dass es mehr als eine Idee von "gerecht" gibt.
Viele verwechseln ja Gleichheit mit Gerechtigkeit, du bist ja ganz offenkundig Verfechter ausgleichender Gerechtigkeit.
Ich persönlich würde die Position eines meiner liebsten Philosophen John Rawls bevorzugen, nämlich gerechte Bedingungen zu schaffen, indem man diejenigen die unterproportionale Möglichkeiten haben, überproportional einbindet um im Vorfeld bestehende Ungleichheiten bestmöglich abzufedern.
Das ist aber natürlich in unserer Gesellschaft kaum vorstellbar, in den amerikanischen Ligen aber durchaus bekannt (Drafts). Dass das ausgenutzt wird, könnte man ja recht leicht unterbinden, wie bereits irgendwer erläutert hat.

Jemanden mit Minuspunkten starten zu lassen als konstruktiven Vorschlag in eine Diskussion um Sportlichkeit einzubringen, ringt mir persönlich ein müdes Lächeln ab..


Tatsächlich hast du gar nicht verstanden, worum es mir in den posts zu diesem Thema geht.
Gerechtigkeit ist es nämlich nicht - ganz im Gegenteil, es wird im Profisport niemals Gerechtigkeit geben, darum geht es.
Weil jeder Klub unterschiedliche Voraussetzungen hat, unterschiedliche Stadien, Einzugsgebiete, Fanzahlen, Sponsoren und und und.....
Selbst wenn du alle finanziell gleich stellen würdest, hätte der Klub mit dem besseren Nachwuchs, Trainer, Sportdirektor, einer Metropole im Rücken, größerer Strahlkraft... einen deutlichen Vorteil.
Dem ist nun einmal so.
Du kannst Freiburg nicht wie München führen, aber du kannst dennoch mit Freiburg Erfolg haben, nur bemisst sich der nicht nach Titeln.
Daran ändert auch Geld nichts, wie man auf Schalke, beim HSV, dem VFB usw. erfahren musste.
Gerechtigkeit gibt es übrigens im amerikanischen Sport auch nicht, dort sind die Unterschiede in Bezug auf die Märkte und Besitzer noch größer, als hierzulande. Drafts spülen den schwachen Teams den einen oder anderen Star ins Team - aber für wie lange? Themen wie salary cap oder Draft würden sich hier rechtlich gar nicht durchsetzen lassen, lokale TV-Anstalten sucht man hier in der dortigen Größe vergebens. Und nicht zuletzt sollte man sich die Größe des Landes vor Augen führen, welche Teams spielen in Städten von der Größe Freiburgs, Gladbachs oder Mainz, in vergleichbar kleinen Einzugsgebieten und haben trotzdem Titelchancen?
Zu @Falcon77:
Natürlich ist es Neid, der die Fans von Teams mit geringerem TV-Geldern umtreibt. Was denn sonst, etwa Gerechtigkeitssinn?
Ich denke nicht, dass es im Profisport ungerecht ist, nach dem Erfolg bezahlt zu werdenst, ebensowenig, wie der mit den meisten Punkten Erster ist.
Aber das soll es zu dem Thema auch sein. Wir werden da nie zu einem Konsens kommen.
Profisport ist Geschäft und da schaut jeder wo er bleibt. Die DFL hat die ein oder andere Maßnahme zum Ausgleich geschaffen - eine komplette Gleichschaltung der Mittel wäre weder durchführbar, noch würde man damit das gewünschte Ziel erreichen.
Das ist Träumerei.
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#19
29.07.2020 - 08:37 Uhr
Ich versuche mal deine Fragen möglichst anständig zu beantworten, hatte zwar im Bachelor und Master Vorlesungen, arbeite aber nicht als Finanzbuchhalter, Controller oder Gleichem - Ergänzungen und Korrekturen sind daher gern gesehen!

Zitat von next-try

Erste Frage:
Warum bekommt S04 überhaupt diese Bürgschaft. Oder ist diese Bürgschaft unabhängig von der Corona Krise? Denn was ich als Laie über S04 (mir tatsächlich viel Abstand zu dem Verein, also wenig Kenntnis) einschätze, ist, das die ganze Misere kaum etwas mit Corona zu tun hat. Sondern eben hausgemacht über lange Zeit mit ganz viel Selbstüberschätzung...
Möchte mal gerne das Gesicht von dem Kneipier sehen, der tatsächlich wegen Corona seinen Laden dicht machen muss....ugly silent grrr


Corona ist aktuell allgegenwärtig und wohl aus kaum einer Argumentationskette raus zu denken. In der Geschichte unterscheidet man gerne zwischen Ursachen und Anlässe, ursächlich für die finanzielle Situation bei Schalke ist meiner Meinung nach das Wirtschaften über den eigenen Möglichkeiten, der sportliche Misserfolg und die daraus nicht resultierten geringeren Ausgaben - es wurde ein höheres Risiko in Kauf genommen. Horst Held hatte in seiner Amtszeit schon die Aufgabe zu konsolidieren und konnte daher nicht viel ausgeben, da gab es auch einen FAZ Bericht drüber, dass das wohl auch ganz gut gelungen sei. Heidel durfte im Nachgang wieder mehr ausgeben. Trotzdem wird Schalke bei der Deliotte Money Football League meiner Erinnerung nach immer unter den umsatzstärksten Vereinen geführt. Es kommt also regelmäßig ausreichend frisches Geld rein, auch wenn es bei sportlichem Erfolg deutlich mehr sein könnte, wodurch sich auch einige Jahresfehlbeträge erklären lassen. Corona ist meiner Einschätzung nach der Anlass und Auslöser für die Notwendigkeit der Bürgschaft, denn durch die Mindereinnahmen haben sich sehr wahrscheinlich kurzfristige Kapitalunterdeckungen ergeben, welche ggf. sogar zu einer teilweisen Zahlungsunfähigkeit geführt haben. Das kann man als Außenstehender immer nur schwer bewerten. Anders lässt sich die Verpfändung von noch nicht erfolgten TV Geldern jedoch kaum erklären.

Eine Bürgschaft ist ein ganz normaler Vorgang, sowohl privat als auch in der Wirtschaft und heißt auch nicht, dass der Bürge dir direkt Geld gibt oder geben muss, er dient lediglich dem Gläubiger (übrigens schöne Wortherkunft aus dem Italienischen) als zusätzliche "Versicherung" im Falle der Zahlungsunfähigkeit. Bei den Umsätzen von Schalke, kann man durchaus davon ausgehen, dass die Kredite irgendwann bedient werden, obgleich das Risiko eines Zahlungsausfalls vom Kreditinstitut als so hoch eingeschätzt wurde, dass man Schalke allein hier nicht glauben und vertrauen möchte.

Welche Gründe für und gegen eine Bürgschaft gesprochen haben mögen und wie die Politiker dies im Detail bewertet haben, kann ich nicht beurteilen. Auf der einen Seite ist Schalke Tradition und ein großer Arbeitgeber und wenn alles glatt läuft, zahlt das Land NRW keinen Cent. Falls diese Bürgschaft ausgeblieben wäre, hätte sich Schalke vermutlich andersweitig (und teurer) am Kapitalmarkt die notwendigen finanziellen Mittel besorgt. Im Falle einer Insolvenz von Schalke, könnte das für Stadt und Land auch ein teurer Spaß werden, ich vermute, dass dieses Risiko in die Entscheidung eingeflossen ist.

Mal so zur Einordnung:
Umsatz 2019: 275 Mio. Euro
Umsatz 2018: 375 Mio. Euro
Umsatz 2017: 240 Mio. Euro
Umsatz 2016: 265 Mio. Euro
Umsatz 2015: 264 Mio. Euro
Umsatz 2014: 215 Mio. Euro

Zitat von next-try

und die 2. Frage ist etwas hypothetisch
Ich kann Bilanzen nicht lesen und daher auch überhaupt nicht einschätzen. Aber auf einer Skala von 1 bis 10 einschätzen müsstest, das Schalke in den nächsten Monaten den Finger heben muss... Wo wären eure Tips?


Eine Bilanz ist immer mit Vorsicht zu genießen, da sie der Außenwelt für den Zeitraum einer Sekunde einen Blick ins Innenleben eines Unternehmens gibt. Bilanzen folgen zwar strikten Regeln, haben aber auch Freiheitsgrade, wodurch eine gewisse Möglichkeit der Bilanzmodellierung möglich ist. Interessanter sind da schon Gewinn- und Verlustrechnungen und Informationen über Cashflows. Da der Bilanzstichtag der 21.12.2019 war und somit auch schon wieder fast 8 Monate in der Vergangenheit liegt, die Lage sich derweil deutlich durch Corona verschlechtert hat und es eine Bürgschaft über mehr als 30 Mio. Euro gibt bei gleichzeitig ausgerufenem Sparkurs, gehe ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht davon aus, dass Schalke in den nächsten Monaten einen Finger heben wird. Ob sie es müssten oder vor einer Weile schon hätten tun sollen steht auf einem anderen Blatt. Das Fahrwasser sollte wieder ruhiger werden, wenngleich die finanzielle Konsolidierung Schalke noch eine Weile beschäftigen sollte.

Edit sagt: eine Insolvenz bei Schalke ist für mich nur denkbar, wenn die Umsätze signifikant einbrechen und / oder eine Umschuldung der kurzfristigen Kredite nicht gelingt, bei gleichem "sportlichen Erfolg" und ähnlicher Kostenstruktur. Ich glaube nicht, dass Schalke wieder 275 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften wird in 2020 und würde eher mit 200 - 230 Mio. Euro rechnen, wenn die Kader-/Personalkosten bei > 100 Mio. Euro (2019: 123 Mio. Euro) bleiben, wäre es fast unmöglich die Kredite mit einer Fälligkeit von weniger als einem Jahr zu bedienen. Aber Kreditinstitute und Banken leben ja auch von Zinsen und da sind solche Umschuldungen bei ausreichenden Sicherheiten in der Regel möglich.

Auch wenn man Bilanzen nicht so gut lesen kann, hilft häufig ein Vergleich und hinter nachfolgendem Link klick mich findest du die von der DFL veröffentlichten Finanzkennzahlen der Clubs. Daran kann man in etwas abschätzen, wo der Club finanziell im Wettbewerb mit den anderen Vereinen einzuordnen ist.

•     •     •

Der Fußball wie ich ihn liebe braucht Fans. Die Verantwortlichen des Geschäfts bzw. Systems suchen jedoch Kunden. Nachhaltig ist dies keine sinnvolle und konfliktarme Entwicklung.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Magdeburg - FC Liverpool - FC Barcelona

Dieser Beitrag wurde zuletzt von proximus85 am 29.07.2020 um 08:42 Uhr bearbeitet
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#20
05.08.2020 - 16:31 Uhr
Entschuldigt es mir. Ich finde es einfach unfassbar grotesk in der jetzigen Zeit von +4 Transfers zu reden. Wirklich. Während längst etablierte Vereine wie Augsburg, Mainz, Freiburg und auch Vereine wie wir oder Schalke, die in jüngerer Vergangenheit auch schon Sachen erreicht haben, schauen müssen, dass wir durch diese Krise kommen. Wir wirtschaften seit Jahren gesund, haben drei mal die Champions League erreicht, fünf mal die Europa League und haben jetzt nicht mal Geld für einen Spieler, der uns in der Spitze verstärkt. Dann hört man hier, dass die Hertha deren bester Tabellenplatz in den letzten zehn Jahren der siebte Platz war, sich 4 (!) Spieler kaufen möchte, nachdem man bereits Tousart und Schwolow geholt hat?

Es tut mir leid, aber daran ist in der Zeit, in der wir uns gerade befinden überhaupt nichts normal oder richtig. Nennt mich altbacken, nennt mich neidisch, nennt mich was auch immer euch in den Sinn kommt. Ich finde es einfach absurd, wie man in dieser jetzigen Zeit - der größten wirtschaftlichen und letztlich auch humanitären Krise seit Ewigkeiten - mit dem Geld so um sich werfen kann.

Mal ganz davon abgesehen, dass es recht abenteuerlich ist, zu sagen, dass der Kader der Hertha nach diesem Sommer nur drei-vier Mannschaften in etwas nachstehen wird. Da kommen mir im ersten Gedankengang fünf Mannschaften in den Kopf, die einen besseren Kader haben als die Hertha und auch die nächsten Jahre haben werden. Aber die Illusion ist beim Big-City-Club ja mittlerweile Repertoire für eine Anstellung. Wenn man sich es lange genug einredet und genug Geld reinsteckt, wird es sicher irgendwann wahr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sewerperson am 05.08.2020 um 16:35 Uhr bearbeitet
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