Daniel Bauer [Cheftrainer]
20.12.2025 - 21:09 Uhr
02.03.2026 - 17:09 Uhr
Also das ist ja Abstieg mit Vorsatz!
Der HSV hat gestern gespielt, die spielen am Mittwoch und dann wieder bei uns. Das wäre die Chance gewesen mit einem neuen Trainer müde Hamburger zu schlagen und mit einem positiven Effekt in die entscheidenden Spiele zu gehen.
Ich kann mir das nur so erklären, dass kein anderer Trainer Lust auf den VfL hat.
Das war's, wir sind am Ende.
Der HSV hat gestern gespielt, die spielen am Mittwoch und dann wieder bei uns. Das wäre die Chance gewesen mit einem neuen Trainer müde Hamburger zu schlagen und mit einem positiven Effekt in die entscheidenden Spiele zu gehen.
Ich kann mir das nur so erklären, dass kein anderer Trainer Lust auf den VfL hat.
Das war's, wir sind am Ende.
02.03.2026 - 18:35 Uhr
Das macht nur noch fassungslos. Während es bei anderen Vereinen Machtspiele auf Kosten des Vereins gibt, haben wir eine grenzenlose Inkompetenz, dass man inzwischen schon Vorsatz vermuten kann. Alles, was in diesem Verein falsch läuft, lässt sich doch komplett von diesem AR ableiten.
Man spricht von einem Endspiel und macht dann doch weiter, weil man keine Entscheidung treffen möchte. Man hat sich wahrscheinlich zu keiner Zeit mit irgendwelchen Kandidaten auseinandergesetzt. Man will fast schon sagen, Bauer darf aus Dankbarkeit weitermachen, weil man nach dem Simonis keinen anderen Kandidaten brauchte oder einstellen musste.
Ich fragte mich schon lange, wieso unter Kovac und Hasenhüttl irgendwann die gleichen Probleme aufgetaucht sind. Diese haben sich unter Simonis noch verschärft, indem man kein Bundesliganiveau, nicht einmal Zweitliganiveau, geschafft hat. Nach den ersten Spielen unter Bauer ist man an diesem Punkt auch wieder. Wenn es aber dann keinerlei Konsequenzen gibt und alles viel zu lange hingehalten wird, ist doch klar, was das hier für ein Schlaraffenland ist. Jeder kann hier machen, was er will, und das sieht man seit Jahren auf dem Platz. Aber selbst das ist ja noch professioneller als unser Aufsichtsrat. Dieser schlägt dem Fass echt den Boden aus. In unserer Geschichte waren das nie kompetente Aufsichtsräte, aber der jetzige übertrifft das alles noch einmal. Dürfte wohl die inkompetenteste Führung in der Bundesligageschichte sein.
Bauer ist dieser Mannschaft und vor allem dieser Situation nicht gewachsen.
Was soll mit dem AR in Liga 2 eigentlich anders werden? Man darf Heidenheim nun bessere Chancen zurechnen, die Klasse zu halten, als dem VfL. Der Abstieg dürfte jetzt besiegelt sein.
Man spricht von einem Endspiel und macht dann doch weiter, weil man keine Entscheidung treffen möchte. Man hat sich wahrscheinlich zu keiner Zeit mit irgendwelchen Kandidaten auseinandergesetzt. Man will fast schon sagen, Bauer darf aus Dankbarkeit weitermachen, weil man nach dem Simonis keinen anderen Kandidaten brauchte oder einstellen musste.
Ich fragte mich schon lange, wieso unter Kovac und Hasenhüttl irgendwann die gleichen Probleme aufgetaucht sind. Diese haben sich unter Simonis noch verschärft, indem man kein Bundesliganiveau, nicht einmal Zweitliganiveau, geschafft hat. Nach den ersten Spielen unter Bauer ist man an diesem Punkt auch wieder. Wenn es aber dann keinerlei Konsequenzen gibt und alles viel zu lange hingehalten wird, ist doch klar, was das hier für ein Schlaraffenland ist. Jeder kann hier machen, was er will, und das sieht man seit Jahren auf dem Platz. Aber selbst das ist ja noch professioneller als unser Aufsichtsrat. Dieser schlägt dem Fass echt den Boden aus. In unserer Geschichte waren das nie kompetente Aufsichtsräte, aber der jetzige übertrifft das alles noch einmal. Dürfte wohl die inkompetenteste Führung in der Bundesligageschichte sein.
Bauer ist dieser Mannschaft und vor allem dieser Situation nicht gewachsen.
Was soll mit dem AR in Liga 2 eigentlich anders werden? Man darf Heidenheim nun bessere Chancen zurechnen, die Klasse zu halten, als dem VfL. Der Abstieg dürfte jetzt besiegelt sein.
03.03.2026 - 08:56 Uhr
Rudolph sitzt im AR und ist nun dessen Präsident, weil die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH der Unternehmenskommunikation zugeordnet ist, die eben durch Rudolph geleitet wird.
Das hat ausschließlich Compliance-, also juristische Gründe. Unsere Titel haben wir geholt als der VfL dem Einkauf zugeordnet war. Einkauf ist das Gegenteil von Unternehmenskommunikation. Beim Einkauf geht es darum, dass sich die externen Ansprechpartner so schlecht wie möglich fühlen. Manchmal wurde was nettes gesagt wie: “Ich mag Dich als Zulieferer. Und ich mag Dich sogar noch mehr, wenn Du mit ein paar Mio. den VfL unterstützt.” Das war mal so üblich, 2010 erstattete die Telekom deshalb Strafanzeige und seitdem ist Compliance bei Volkswagen wichtiger als Fußball.
Blume ist neuerdings im AR, weil er sich so mit einem Abstieg des VfL in seiner Heimat unsterblich machen kann. Der muss dann in BS kein Bier mehr bezahlen, sollte er in eine Kneipe gehen.
Pötsch hat keine Zeit. Wahrscheinlich hat er tatsächlich besseres zu tun.
Cavallo und Weilmann sind nur wegen des in Wolfsburg üblichen Proporzes im AR.
Auf Hotze wird nicht gehört und Diego ist vor allem nett.
In dieser Mischung entsteht die Zögerlichkeit, Bauer nicht zu entlassen, obwohl es rational und emotional zwingend ist.
Das hat ausschließlich Compliance-, also juristische Gründe. Unsere Titel haben wir geholt als der VfL dem Einkauf zugeordnet war. Einkauf ist das Gegenteil von Unternehmenskommunikation. Beim Einkauf geht es darum, dass sich die externen Ansprechpartner so schlecht wie möglich fühlen. Manchmal wurde was nettes gesagt wie: “Ich mag Dich als Zulieferer. Und ich mag Dich sogar noch mehr, wenn Du mit ein paar Mio. den VfL unterstützt.” Das war mal so üblich, 2010 erstattete die Telekom deshalb Strafanzeige und seitdem ist Compliance bei Volkswagen wichtiger als Fußball.
Blume ist neuerdings im AR, weil er sich so mit einem Abstieg des VfL in seiner Heimat unsterblich machen kann. Der muss dann in BS kein Bier mehr bezahlen, sollte er in eine Kneipe gehen.
Pötsch hat keine Zeit. Wahrscheinlich hat er tatsächlich besseres zu tun.
Cavallo und Weilmann sind nur wegen des in Wolfsburg üblichen Proporzes im AR.
Auf Hotze wird nicht gehört und Diego ist vor allem nett.
In dieser Mischung entsteht die Zögerlichkeit, Bauer nicht zu entlassen, obwohl es rational und emotional zwingend ist.
07.03.2026 - 20:12 Uhr
Mir tut mein VfL leid.
Unfähigkeit im AR.
Zwei GF Sport, die Mist waren. Schäfer und PC. Der eine verzieht sich und hinterlässt verbrannte Erde...
Der andere sitzt alles aus und hatte nicht wirklich einen Plan und stellt zwei Trainer Azubis ein...
Klar ist der Kader beschissen zusammengestellt. Dennoch muss man eine Handschrift erkennen, taktische Vorgaben. Defensives Verhalten, offensiven Verhalten und all so grundlegende Dinger.
Wenn man davon 0 erkennt, dann ist einfach ein Trainer am Werk, der 0 von Bundesliga versteht...
Bauer ist nachweislich der schlechteste Trainer der Vereinsgeschichte und wir hatten schon viele unfähige Leute im Verein... Hört auf ihn zu verteidigen, nur weil er hier in der Jugend als Trainer zuständig war.
Unfähigkeit im AR.
Zwei GF Sport, die Mist waren. Schäfer und PC. Der eine verzieht sich und hinterlässt verbrannte Erde...
Der andere sitzt alles aus und hatte nicht wirklich einen Plan und stellt zwei Trainer Azubis ein...
Klar ist der Kader beschissen zusammengestellt. Dennoch muss man eine Handschrift erkennen, taktische Vorgaben. Defensives Verhalten, offensiven Verhalten und all so grundlegende Dinger.
Wenn man davon 0 erkennt, dann ist einfach ein Trainer am Werk, der 0 von Bundesliga versteht...
Bauer ist nachweislich der schlechteste Trainer der Vereinsgeschichte und wir hatten schon viele unfähige Leute im Verein... Hört auf ihn zu verteidigen, nur weil er hier in der Jugend als Trainer zuständig war.
08.03.2026 - 02:54 Uhr
Ich möchte Bauer nicht in Schutz nehmen oder das Ganze schönreden. Als er übernommen hat, war das wirklich toller Offensivfußball. Ich fand seine Idee mit den Rotationen und asymmetrischem Aufbau interessant, weil der Kader bis auf Paredes keinen echten Winger hat und das für ein 4-3-3 bzw. 4-2-3-1, was Simonis und Bauer spielen wollten, ein Thema für sich ist. Man stellt sich einen Kader zusammen, verbringt mehr als einen Monat auf Trainersuche und der lässt ein anderes System spielen, als das, für das der Kader ausgelegt ist. Danach werden auch keine Spieler für dieses System gekauft. Im Winter holt man auch nicht die nötigen Spieler bei Trainer 2, der auch nicht dieses System spielen lassen möchte. Sabotage oder Inkompetenz.
Dann auf einmal kommen fragwürdige Aufstellungen, es kristallisieren sich Spieler heraus, die, egal was ist, gesetzt sind. Das Offensivspiel findet überhaupt nicht mehr statt, es wird abwartend gespielt. Der eine weiß nicht, was der andere tut.
Um doch Bauer etwas in Schutz zu nehmen: Er kann dafür nichts, dass man ihn nicht nach dem Köln-Spiel entlassen hat. Nach der absolut bodenlosen Leistung in Mainz, die für mich deutlich schlimmer war als das Bayern-Spiel. Dann dieses Köln-Spiel, als man in den ersten 45 Minuten auch wieder so eine bodenlose Leistung abgerufen hat und dann mit leichter Verbesserung in der zweiten Halbzeit die allerbesten Chancen leichtfertig vergeben hat. Als Bauer das Spiel schöngeredet hat, war klar, dass es das für ihn schon war. Ich finde es aber falsch, ihn jetzt als Sündenbock darstellen zu wollen oder gar als Witztrainer. Er ist dieser Situation und der Mannschaft nicht gewachsen. @FlashWOB Müsste es gestern oder vorgestern geschrieben haben mit den Anweisungen. Bei Simonis war das definitiv auch der Fall, ist mir gegen Mainz aufgefallen. Als 2-3 Spieler pressen wollten und der Rest tief stand. Der Mannschaften sind ganz oft Einweisungen überhaupt nicht klar und unsere Neulinge an der Seitenlinie sind daran kläglich gescheitert.
Ich bleibe dabei: Der Kader ist für eine 3er-Kette gut aufgestellt, für eine 4er-Kette nicht. Man hat mit Amoura und Daghim extreme Geschwindigkeit, beides sind aber keinesfalls Winger. Man kann in einer 3er-Kette mit 3 Stürmern spielen, mit 2 hängenden Spitzen, mit zwei Stürmern. Man hat unglaublich interessante Möglichkeiten auf dem Papier. Ich weiß nicht, ob ich's hier im Forum geschrieben habe oder woanders, aber der Kader wäre ideal für Urs Fischer gewesen. Für die Situation wäre er der ideale Trainer gewesen, aber dann hätte der AR bzw. PC auch seinen Job machen müssen. Dass es nicht der schönste Fußball gewesen wäre und dieser Fußball irgendwann richtige Probleme bekommt, wäre angesichts der aktuellen Situation sch... egal.
Ich mag es auch nicht, wenn man alles an den Spielern auslässt. Diese Sch…-Millionäre-Parolen fand ich schon immer engstirnig gedacht. Jetzt diesen Spielern die Hölle heiß zu machen, ist doch auch armselig. Es sind hier Fußballspieler wie in jedem anderen Verein auch. Ich habe es heute schon geschrieben: Das, was auf dem Platz passiert, ist ein Spiegel von dem, was im Verein abläuft. Es kommt u. a. darauf an, wie die Spieler und der Verein geführt werden. Mein Zorn geht gegen die Vereinsführung, wobei es mehr eine Fassungslosigkeit ist. Ich hätte nie erahnen können, dass es wirklich so schlimm sein kann.
Natürlich fehlen Führungsspieler auf dem Platz, aber ich kann von einem Esel auch nicht verlangen, dass er rennt wie ein Pferd.
Wie meinte es Kovac noch einmal? Wenn man auf die Anzahl der Trainer in Wolfsburg schaut, muss man sich auch mal die Frage stellen, ob es immer an den Trainern liegt.
Dann auf einmal kommen fragwürdige Aufstellungen, es kristallisieren sich Spieler heraus, die, egal was ist, gesetzt sind. Das Offensivspiel findet überhaupt nicht mehr statt, es wird abwartend gespielt. Der eine weiß nicht, was der andere tut.
Um doch Bauer etwas in Schutz zu nehmen: Er kann dafür nichts, dass man ihn nicht nach dem Köln-Spiel entlassen hat. Nach der absolut bodenlosen Leistung in Mainz, die für mich deutlich schlimmer war als das Bayern-Spiel. Dann dieses Köln-Spiel, als man in den ersten 45 Minuten auch wieder so eine bodenlose Leistung abgerufen hat und dann mit leichter Verbesserung in der zweiten Halbzeit die allerbesten Chancen leichtfertig vergeben hat. Als Bauer das Spiel schöngeredet hat, war klar, dass es das für ihn schon war. Ich finde es aber falsch, ihn jetzt als Sündenbock darstellen zu wollen oder gar als Witztrainer. Er ist dieser Situation und der Mannschaft nicht gewachsen. @FlashWOB Müsste es gestern oder vorgestern geschrieben haben mit den Anweisungen. Bei Simonis war das definitiv auch der Fall, ist mir gegen Mainz aufgefallen. Als 2-3 Spieler pressen wollten und der Rest tief stand. Der Mannschaften sind ganz oft Einweisungen überhaupt nicht klar und unsere Neulinge an der Seitenlinie sind daran kläglich gescheitert.
Ich bleibe dabei: Der Kader ist für eine 3er-Kette gut aufgestellt, für eine 4er-Kette nicht. Man hat mit Amoura und Daghim extreme Geschwindigkeit, beides sind aber keinesfalls Winger. Man kann in einer 3er-Kette mit 3 Stürmern spielen, mit 2 hängenden Spitzen, mit zwei Stürmern. Man hat unglaublich interessante Möglichkeiten auf dem Papier. Ich weiß nicht, ob ich's hier im Forum geschrieben habe oder woanders, aber der Kader wäre ideal für Urs Fischer gewesen. Für die Situation wäre er der ideale Trainer gewesen, aber dann hätte der AR bzw. PC auch seinen Job machen müssen. Dass es nicht der schönste Fußball gewesen wäre und dieser Fußball irgendwann richtige Probleme bekommt, wäre angesichts der aktuellen Situation sch... egal.
Ich mag es auch nicht, wenn man alles an den Spielern auslässt. Diese Sch…-Millionäre-Parolen fand ich schon immer engstirnig gedacht. Jetzt diesen Spielern die Hölle heiß zu machen, ist doch auch armselig. Es sind hier Fußballspieler wie in jedem anderen Verein auch. Ich habe es heute schon geschrieben: Das, was auf dem Platz passiert, ist ein Spiegel von dem, was im Verein abläuft. Es kommt u. a. darauf an, wie die Spieler und der Verein geführt werden. Mein Zorn geht gegen die Vereinsführung, wobei es mehr eine Fassungslosigkeit ist. Ich hätte nie erahnen können, dass es wirklich so schlimm sein kann.
Natürlich fehlen Führungsspieler auf dem Platz, aber ich kann von einem Esel auch nicht verlangen, dass er rennt wie ein Pferd.
Wie meinte es Kovac noch einmal? Wenn man auf die Anzahl der Trainer in Wolfsburg schaut, muss man sich auch mal die Frage stellen, ob es immer an den Trainern liegt.
08.03.2026 - 12:56 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Bauer hatte im Dezember einfach das Momentum auf seiner Seite. Ich glaube nicht, dass sich irgendein Sportdirektor oder GF Sport getraut hätte, zu diesem Zeitpunkt einen anderen Trainer zu installieren. Zudem Schwegler damals ja ganz neu im Amt war. Das war schon schwierig. Er hätte sofort nahezu das gesamte Umfeld gegen sich aufgebracht.
Bauer hatte im Dezember einfach das Momentum auf seiner Seite. Ich glaube nicht, dass sich irgendein Sportdirektor oder GF Sport getraut hätte, zu diesem Zeitpunkt einen anderen Trainer zu installieren. Zudem Schwegler damals ja ganz neu im Amt war. Das war schon schwierig. Er hätte sofort nahezu das gesamte Umfeld gegen sich aufgebracht.
Das ist sicherlich richtig.
Der Fehler lag davor: Der Aufsichtsrat hat zu lange gezögert, weil man auf den neuen Sportdirektor warten wollte - inklusive der Schicker-Verzögerung. In der Zeit hat man sich von der Idee leiten lassen, eine „Durststrecke“ sei quasi der notwendige Preis, bevor es besser wird. Das ist selten ein Plan, meistens eine Ausrede fürs Nicht-Handeln.
Sportlich wäre es viel sauberer gewesen, Simonis früh durch einen gestandenen Cheftrainer zu ersetzen - ohne den Umweg über ein Interim, das dann zum Dauerzustand wird. Durch das Zögern entstand erst die Lage, in der Bauer zum Cheftrainer gemacht wurde.
Ich freue mich auf Hecking. Scheitern kann jeder, Garantien gibt es nie - aber er ist zumindest eine Verpflichtung mit belastbarer Bundesliga-(+VfL-)Historie. Und genau das hat uns gefehlt.
Nach Pokalsieg und Vizemeisterschaft 2014/15 sind wir unter Hecking 2015/16 Achter geworden. In der folgenden Saison 2016/17 wurde Hecking nach sieben Spieltagen auf Platz 14 entlassen. Gleichzeitig lässt man bei uns unerprobte Lösungen oft deutlich länger laufen - zehn Bundesliga-Spieltage unter Simonis, fünfzehn unter Bauer - obwohl der Leistungsnachweis auf diesem Niveau fehlt.
Das veranschaulicht das Problem sehr gut: Mit nachgewiesener Kompetenz und Erfolg wird schnell kurzer Prozess gemacht, während man Experimente - teils ohne Pro-Lizenz - von Spieltag zu Spieltag weiterlaufen lässt, bis der Schaden kaum noch zu reparieren ist.
08.03.2026 - 16:19 Uhr
Zitat von FlashWOB
Das ist sicherlich richtig.
Der Fehler lag davor: Der Aufsichtsrat hat zu lange gezögert, weil man auf den neuen Sportdirektor warten wollte - inklusive der Schicker-Verzögerung. In der Zeit hat man sich von der Idee leiten lassen, eine „Durststrecke“ sei quasi der notwendige Preis, bevor es besser wird. Das ist selten ein Plan, meistens eine Ausrede fürs Nicht-Handeln.
Sportlich wäre es viel sauberer gewesen, Simonis früh durch einen gestandenen Cheftrainer zu ersetzen - ohne den Umweg über ein Interim, das dann zum Dauerzustand wird. Durch das Zögern entstand erst die Lage, in der Bauer zum Cheftrainer gemacht wurde.
Ich freue mich auf Hecking. Scheitern kann jeder, Garantien gibt es nie - aber er ist zumindest eine Verpflichtung mit belastbarer Bundesliga-(+VfL-)Historie. Und genau das hat uns gefehlt.
Nach Pokalsieg und Vizemeisterschaft 2014/15 sind wir unter Hecking 2015/16 Achter geworden. In der folgenden Saison 2016/17 wurde Hecking nach sieben Spieltagen auf Platz 14 entlassen. Gleichzeitig lässt man bei uns unerprobte Lösungen oft deutlich länger laufen - zehn Bundesliga-Spieltage unter Simonis, fünfzehn unter Bauer - obwohl der Leistungsnachweis auf diesem Niveau fehlt.
Das veranschaulicht das Problem sehr gut: Mit nachgewiesener Kompetenz und Erfolg wird schnell kurzer Prozess gemacht, während man Experimente - teils ohne Pro-Lizenz - von Spieltag zu Spieltag weiterlaufen lässt, bis der Schaden kaum noch zu reparieren ist.
Zitat von OneEightSeven
Bauer hatte im Dezember einfach das Momentum auf seiner Seite. Ich glaube nicht, dass sich irgendein Sportdirektor oder GF Sport getraut hätte, zu diesem Zeitpunkt einen anderen Trainer zu installieren. Zudem Schwegler damals ja ganz neu im Amt war. Das war schon schwierig. Er hätte sofort nahezu das gesamte Umfeld gegen sich aufgebracht.
Bauer hatte im Dezember einfach das Momentum auf seiner Seite. Ich glaube nicht, dass sich irgendein Sportdirektor oder GF Sport getraut hätte, zu diesem Zeitpunkt einen anderen Trainer zu installieren. Zudem Schwegler damals ja ganz neu im Amt war. Das war schon schwierig. Er hätte sofort nahezu das gesamte Umfeld gegen sich aufgebracht.
Das ist sicherlich richtig.
Der Fehler lag davor: Der Aufsichtsrat hat zu lange gezögert, weil man auf den neuen Sportdirektor warten wollte - inklusive der Schicker-Verzögerung. In der Zeit hat man sich von der Idee leiten lassen, eine „Durststrecke“ sei quasi der notwendige Preis, bevor es besser wird. Das ist selten ein Plan, meistens eine Ausrede fürs Nicht-Handeln.
Sportlich wäre es viel sauberer gewesen, Simonis früh durch einen gestandenen Cheftrainer zu ersetzen - ohne den Umweg über ein Interim, das dann zum Dauerzustand wird. Durch das Zögern entstand erst die Lage, in der Bauer zum Cheftrainer gemacht wurde.
Ich freue mich auf Hecking. Scheitern kann jeder, Garantien gibt es nie - aber er ist zumindest eine Verpflichtung mit belastbarer Bundesliga-(+VfL-)Historie. Und genau das hat uns gefehlt.
Nach Pokalsieg und Vizemeisterschaft 2014/15 sind wir unter Hecking 2015/16 Achter geworden. In der folgenden Saison 2016/17 wurde Hecking nach sieben Spieltagen auf Platz 14 entlassen. Gleichzeitig lässt man bei uns unerprobte Lösungen oft deutlich länger laufen - zehn Bundesliga-Spieltage unter Simonis, fünfzehn unter Bauer - obwohl der Leistungsnachweis auf diesem Niveau fehlt.
Das veranschaulicht das Problem sehr gut: Mit nachgewiesener Kompetenz und Erfolg wird schnell kurzer Prozess gemacht, während man Experimente - teils ohne Pro-Lizenz - von Spieltag zu Spieltag weiterlaufen lässt, bis der Schaden kaum noch zu reparieren ist.
Die Entlassung von Hecking war richtig und überfällig. Man war katastrophal unterwegs. Anzeichen gab es in der Vorsaison. Es gab im Sommer Gerüchte um Favre, was hier mancher gut fand wenn man den Wechsel macht, auch wenn sich Hecking verdient gemacht hat. Hecking hatte den Mannschaft nicht mehr erreicht. Vielleicht sieht man das ganze nach den Jahren anders und nostalgischer, aber auch die Hecking Entlassung war überfällig.
Eine richtige Entscheidung jetzt mit falschen Entscheidungen zu vergleichen ändert nix an der Leistung unter Hecking.
Es ist klar, dass Simonis mindestens eine Länderspielpause früher hätte fliegen müssen. Man hätte sich auch zwingend von Christiansen trennen müssen. Es ist auch okay mit einem Interimstrainer weiterzumachen solange die Ergebnisse stimmen. Man hätte allerdings mehr Spiele gehabt zu sehen wie es mit Bauer wirklich steht besonders angesichts, deiner oft angesprochen Trainerschule. Das hat sich wie du es angepriesen hast, auch als Fatal erwiesen.
Ich mag Hecking und würde es mir wirklich wünschen er macht sich hier endgültig unsterblich.
08.03.2026 - 18:36 Uhr
Zitat von FlashWOB
Ich hätte Hecking 2016 nicht so früh entlassen. Er war erfolgreich, er war loyal. Mit ihm hätte man was langfristiges starten können.
Dennoch verstehe und respektiere ich Deine Sicht. Fußball ist schnelllebig und wer nicht liefert und auch nicht die Aussicht bietet, dass man schnell wieder erfolgreich wird, der kann entlassen werden. Nachvollziehbar.
Was für mich nicht nachvollziehbar ist, dass man Trainern, die weder einschlägig erfolgreich noch erfahren sind, weiterhin hält, wenn längst zu erkennen ist, dass sie die Mannschaft nicht erreichen. Wenn hier das Argument der Langfristigkeit so stark ist, warum gilt es dann nicht bei Personal, das bereits sehr stark geliefert hat?
Eine Delle nachherausragenden Vereins-Erfolgen bei uns halte ich für nahezu unausweichlich. Spieler, die Pokalsieger und Vizemeister werden, lösen ein großes Interesse bei anderen, finanzstärkeren und ggf. attraktiveren Vereinen aus. Dadurch hat man immer einen Umbruch, den man bewältigen muss.
Zitat von Houdini
Die Entlassung von Hecking war richtig und überfällig. Man war katastrophal unterwegs. Anzeichen gab es in der Vorsaison. Es gab im Sommer Gerüchte um Favre, was hier mancher gut fand wenn man den Wechsel macht, auch wenn sich Hecking verdient gemacht hat. Hecking hatte den Mannschaft nicht mehr erreicht. Vielleicht sieht man das ganze nach den Jahren anders und nostalgischer, aber auch die Hecking Entlassung war überfällig.
Eine richtige Entscheidung jetzt mit falschen Entscheidungen zu vergleichen ändert nix an der Leistung unter Hecking.
Die Entlassung von Hecking war richtig und überfällig. Man war katastrophal unterwegs. Anzeichen gab es in der Vorsaison. Es gab im Sommer Gerüchte um Favre, was hier mancher gut fand wenn man den Wechsel macht, auch wenn sich Hecking verdient gemacht hat. Hecking hatte den Mannschaft nicht mehr erreicht. Vielleicht sieht man das ganze nach den Jahren anders und nostalgischer, aber auch die Hecking Entlassung war überfällig.
Eine richtige Entscheidung jetzt mit falschen Entscheidungen zu vergleichen ändert nix an der Leistung unter Hecking.
Ich hätte Hecking 2016 nicht so früh entlassen. Er war erfolgreich, er war loyal. Mit ihm hätte man was langfristiges starten können.
Dennoch verstehe und respektiere ich Deine Sicht. Fußball ist schnelllebig und wer nicht liefert und auch nicht die Aussicht bietet, dass man schnell wieder erfolgreich wird, der kann entlassen werden. Nachvollziehbar.
Was für mich nicht nachvollziehbar ist, dass man Trainern, die weder einschlägig erfolgreich noch erfahren sind, weiterhin hält, wenn längst zu erkennen ist, dass sie die Mannschaft nicht erreichen. Wenn hier das Argument der Langfristigkeit so stark ist, warum gilt es dann nicht bei Personal, das bereits sehr stark geliefert hat?
Eine Delle nachherausragenden Vereins-Erfolgen bei uns halte ich für nahezu unausweichlich. Spieler, die Pokalsieger und Vizemeister werden, lösen ein großes Interesse bei anderen, finanzstärkeren und ggf. attraktiveren Vereinen aus. Dadurch hat man immer einen Umbruch, den man bewältigen muss.
Ich verstehe und respektiere auch deine Sichtweise. Besonders wenn man im Sommer zu dem Entschluss kommt, dass man zusammen weitermacht, sind 7 Spiele schon eine eigene Schuldzuweisung seitens der Führung. Da hätte man versuchen müssen, Trends entgegenzuwirken.
Es gibt immer ein Ablaufdatum für einen Trainer, und sei es die Rente wie bei Ferguson. Für die meisten kann man schon von 2-4 Saisons sprechen und dann waren diese Trainer schon sehr erfolgreich in diesem „hire and fire“-Geschäft. Die Art der Arbeit nutzt sich ab, Abgänge werden nicht von Neuzugängen aufgefangen. Man muss sich immer wieder neu erfinden. Ich fand, bei Hecking hat sich die Abnutzung damals abgezeichnet. Der Kader war unzufrieden. Ich hätte damals im Sommer den Schlussstrich gezogen und ihn gebührend verabschiedet. Die Gerüchte um Favre machten mir zumindest Hoffnung, dass man im Sinne des Vereins die beste Entscheidung trifft. Ich habe es aber auch akzeptiert, dass man mit Hecking weitergemacht hat.
Ich muss aber auch sagen, seit Gerets (da müsste ich noch einmal nachschauen, ob er entlassen wurde oder von sich aus ging) habe ich jede Entlassung mitgetragen. Ich habe manche Verpflichtung nicht verstanden und einige Entlassungen waren weit überfällig, aber am Ende war ich immer zufrieden, als die Trennung offiziell wurde. Zumal es ja oft nicht an den Trainern lag, aber durch die letzten Aktionen die Entlassung die richtige Wahl war. Aber wie gesagt, ich verstehe in diesem ganzen Trial-and-Error-Zirkus, der der Fußball bzw. das Trainergeschäft ist, dass man dann länger an dem festhalten soll, was nachweislich erfolgreich war.
Zu deiner Ergänzung: Ich war ja Feuer und Flamme für Simonis, weil ich fand, dass der AR zu sehr nach Namen ging anstelle von Idee/Philosophie. Die Kritik an der Erfahrung war letztlich korrekt und ich lag falsch. Sowie ich von den ersten Spielen von Bauer begeistert war, weil es genau das war, was ich sehen wollte. Wie du sagst, man kann falsch liegen, und mit Klinsmann sah man auch, dass selbst der FC Bayern schlechte Entscheidungen trifft, aber man muss halt rechtzeitig dann den Fehler ausbügeln.
Wenn wir dann beim FC Bayern sind und die Klinsmann-Zeit, dann hat man Heynckes als Interimstrainer eingesetzt. Ich habe ihn damals schon in Rente gesehen und seine letzten Stationen meinte ich, seine Zeit ist ohnehin vorbei. Drei Jahre später hat er mit dem modernsten und mit dem schönsten Fußball, den ich je gesehen habe, eindrucksvoll das Triple gewonnen.
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