BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
13.01.2013 - 20:45 Uhr
Quelle: www.ruhrnachrichten.de
Warum macht die Verpflichtung von Nuri Sahin Sinn?
Jürgen Klopp: Wir haben Jungs, die auf der Acht spielen, dann vielleicht aber frei werden für eine offensivere Position. Wir können im Mittelfeld einfach nun viel besser reagieren. Das war wichtig.
Sind damit Überlegungen zu den Akten gelegt, einen defensiven Sechser vom Typ Sven Bender zu verpflichten?
Klopp: Nuri kann genau das auch spielen und hat es beim BVB ja auch schon gespielt. Solche Überlegungen gibt es also nicht. Bender als Innenverteidiger aufzubieten, um das mal klarzustellen, kommt nur in Frage, wenn wir da in Not sind.
Daraus kann man ableiten, dass Gündogan und Leitner (Jungs auf der Acht) nun in die offensive Dreierreihe aufrücken können je nach Bedarf. Gündogan auf der 10 und Leitner auf Außen. Das Trainerteam hat nun mehr Optionen um sich auf Gegner einzustellen (reagieren).
Jürgen Klopp: Wir haben Jungs, die auf der Acht spielen, dann vielleicht aber frei werden für eine offensivere Position. Wir können im Mittelfeld einfach nun viel besser reagieren. Das war wichtig.
Sind damit Überlegungen zu den Akten gelegt, einen defensiven Sechser vom Typ Sven Bender zu verpflichten?
Klopp: Nuri kann genau das auch spielen und hat es beim BVB ja auch schon gespielt. Solche Überlegungen gibt es also nicht. Bender als Innenverteidiger aufzubieten, um das mal klarzustellen, kommt nur in Frage, wenn wir da in Not sind.
15.01.2013 - 11:19 Uhr
Quelle: www.ruhrnachrichten.de
DORTMUND Die Rückkehr von Nuri Sahin zum BVB eröffnet neue taktische Möglichkeiten, sogar ein eventueller Abgang Robert Lewandowskis verliert an Schrecken. Denn Sahin könnte einen Platz in einem 4-3-3-System finden - mit Marco Reus als zentralem Stürmer.
Der FC Barcelona gewann am Sonntag mit 3:1 beim FC Malaga und beendete durch den 18. Sieg im 19. Spiel die beste Vorrunde aller Zeiten in der Primera Division. Was das mit Borussia Dortmund und dem schwarzgelben Rückkehrer Nuri Sahin zu tun hat? Auf den ersten Blick nicht allzu viel, auf den zweiten aber eine ganze Menge.
Denn Barca, das Nonplusultra im internationalen Vereins-Fußball, erspielte sich jene 55 Punkte und 64 Tore ohne echten Stürmer. Nominell wird zwar Superstar Lionel Messi als Angreifer gelistet, doch der argentinische Fußball-Floh misst gerade einmal 1,69 Meter – als Sturmriese geht er also definitiv nicht durch. Er ist der Prototyp der sogenannten „Falschen Neun“, eines Stürmers also, der sich tief fallen lässt, Räume schafft und das Spiel mitgestaltet. Und genau daran könnte sich Jürgen Klopp in naher Zukunft orientieren, wenn er sich an die Feinjustierung seines BVB macht.
Es ist in den vergangenen Wochen nicht wahrscheinlicher geworden, dass Robert Lewandowski seinen Vertrag beim BVB verlängert. Im Sommer 2013, spätestens aber zwölf Monate später, dürfte der Pole Dortmund verlassen und ein dickes Loch im Sturm der Borussia hinterlassen. Der logische Reflex wäre es, sich nach einem Spieler umzusehen, der den robusten und spielstarken Torschützen vom Dienst eins-zu-eins ersetzen könnte. Der BVB ist auf der Suche nach einem Nachfolger. Geeignete Spieler jedoch wachsen nicht gerade auf Bäumen – und sind entsprechend teuer.
Die "falsche Neun" für Reus?
Warum nicht also mal nach Barcelona gucken und sich am Spiel des besten Teams der Welt orientieren? In Marco Reus steht schon jetzt ein Spieler im BVB-Kader, der prädestiniert dafür ist, in einem 4-3-3-System ohne echten Stürmer die „Falsche Neun“ zu übernehmen. Daneben könnten Jakub Blaszczykowski und Mario Götze wirbeln, abgesichert von einer kreativen und defensiv stabilen Mittelfeld-Kette mit Nuri Sahin, Ilkay Gündogan und Sven Bender/Sebastian Kehl.
Fotostrecke BVB gewinnt den Wintercup
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Der BVB würde so gleich mehrere Probleme auf einmal lösen: Die aktuelle Überbesetzung im Mittelfeld würde sich automatisch auflösen, man wäre nicht mehr gezwungen, als Lewandowski-Ersatz die große und teure Lösung zu wählen – und man wäre vom Gegner noch schwerer auszurechnen, weil den gegnerischen Innenverteidigern die Bezugspunkte fehlen würden.
City den Zahn gezogen
Dass Klopp ein Anhänger des 4-3-3-Systems ist, bewies er in dieser Saison bereits mehrfach. In der Champions-League zog der BVB in diesem System Manchester City den Zahn, in der Liga hielt man den FC Bayern durch ein kompaktes Zentrum in Schach. Wem das Spanisch vorkam, der konnte vielleicht schon einen Blick in Borussias Zukunft werfen.
Auch die Ruhrnachrichten greifen dieses Thema auf. Ich sehe im nächsten Jahr die große Chance dieses System umsetzen zu könne. Zum einen hat man jetzt die dafür benötigten Spieler alle mit langfristigen Verträgen ausgestattet und zum anderen ist nächstes Jahr in der Sommerpause kein großes Turnier. Man sollte also eigentlich genug Zeit haben um dieses System ordentlich einstudieren zu können. Grade in der Bundesliga dürfte dieses System unglaublich fruchten, da es den Defensivverbänden in der Praxis eigentlich gänzlich unbekannt ist und diese erstmal damit zurecht kommen müssten bzw. Lösungen um uns auszuhebeln finden müssten.
Der FC Barcelona gewann am Sonntag mit 3:1 beim FC Malaga und beendete durch den 18. Sieg im 19. Spiel die beste Vorrunde aller Zeiten in der Primera Division. Was das mit Borussia Dortmund und dem schwarzgelben Rückkehrer Nuri Sahin zu tun hat? Auf den ersten Blick nicht allzu viel, auf den zweiten aber eine ganze Menge.
Denn Barca, das Nonplusultra im internationalen Vereins-Fußball, erspielte sich jene 55 Punkte und 64 Tore ohne echten Stürmer. Nominell wird zwar Superstar Lionel Messi als Angreifer gelistet, doch der argentinische Fußball-Floh misst gerade einmal 1,69 Meter – als Sturmriese geht er also definitiv nicht durch. Er ist der Prototyp der sogenannten „Falschen Neun“, eines Stürmers also, der sich tief fallen lässt, Räume schafft und das Spiel mitgestaltet. Und genau daran könnte sich Jürgen Klopp in naher Zukunft orientieren, wenn er sich an die Feinjustierung seines BVB macht.
Es ist in den vergangenen Wochen nicht wahrscheinlicher geworden, dass Robert Lewandowski seinen Vertrag beim BVB verlängert. Im Sommer 2013, spätestens aber zwölf Monate später, dürfte der Pole Dortmund verlassen und ein dickes Loch im Sturm der Borussia hinterlassen. Der logische Reflex wäre es, sich nach einem Spieler umzusehen, der den robusten und spielstarken Torschützen vom Dienst eins-zu-eins ersetzen könnte. Der BVB ist auf der Suche nach einem Nachfolger. Geeignete Spieler jedoch wachsen nicht gerade auf Bäumen – und sind entsprechend teuer.
Die "falsche Neun" für Reus?
Warum nicht also mal nach Barcelona gucken und sich am Spiel des besten Teams der Welt orientieren? In Marco Reus steht schon jetzt ein Spieler im BVB-Kader, der prädestiniert dafür ist, in einem 4-3-3-System ohne echten Stürmer die „Falsche Neun“ zu übernehmen. Daneben könnten Jakub Blaszczykowski und Mario Götze wirbeln, abgesichert von einer kreativen und defensiv stabilen Mittelfeld-Kette mit Nuri Sahin, Ilkay Gündogan und Sven Bender/Sebastian Kehl.
Fotostrecke BVB gewinnt den Wintercup
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Der BVB würde so gleich mehrere Probleme auf einmal lösen: Die aktuelle Überbesetzung im Mittelfeld würde sich automatisch auflösen, man wäre nicht mehr gezwungen, als Lewandowski-Ersatz die große und teure Lösung zu wählen – und man wäre vom Gegner noch schwerer auszurechnen, weil den gegnerischen Innenverteidigern die Bezugspunkte fehlen würden.
City den Zahn gezogen
Dass Klopp ein Anhänger des 4-3-3-Systems ist, bewies er in dieser Saison bereits mehrfach. In der Champions-League zog der BVB in diesem System Manchester City den Zahn, in der Liga hielt man den FC Bayern durch ein kompaktes Zentrum in Schach. Wem das Spanisch vorkam, der konnte vielleicht schon einen Blick in Borussias Zukunft werfen.
13.03.2013 - 15:20 Uhr
Quelle: www.abseits.at
Was will Bayern mit Robert Lewandowski? Seit Tagen und Wochen halten sich die Gerüchte, dass der BVB-Starstürmer zum FC Bayern wechseln könnte. Manche Experten sprechen von einem tollen Transfer, falls er denn stattfindet. Lewandowski gilt für viele als hervorragender Mittelstürmer, der auf höchstem Niveau den Unterschied ausmachen kann. Außerdem soll er ideal zur Spielphilosophie Josep Guardiolas passen [...]. Mario Gomez beispielsweise soll technisch zu schwach dafür sein.
Mal eine interessante taktische Gegenüberstellung von Lewandowski, Mandzukic, Gomez und Dzeko. Allerdings war ich mir nicht ganz sicher, in welchen Thread dieser Artikel passt, also korrigiert mich bitte, wenn es hier fehl am Platze ist...
19.11.2013 - 16:49 Uhr
Quelle: spielverlagerung.de
Mehr als die Hälfte aller Gegentore des BVB in dieser Saison fielen nach ruhenden Bällen. In diesem Artikel werden diese – ausgenommen Elfmeter und direkt verwandelte Freistöße – genau analysiert.
12345
12.02.2014 - 19:18 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Man darf es getrost eine charmante Untertreibung nennen, wenn BVB-Kapitän Sebastian Kehl (33) darauf hinweist, dass Eckbälle "keine ausgewiesene Stärke von uns waren". Der messbare Nutzen war überschaubar - bis Borussia Dortmund jetzt innerhalb von drei Tagen gleich zwei Treffer nach Eckbällen erzielte.
Hier nochmal was zu unseren Ecken. Zitat
In den bisher 20 absolvierten Ligaspielen dieser Saison fielen vier Dortmunder Treffer nach insgesamt 117 Ecken. Mit einem Verhältnis von 29 Ecken pro Tor hat die Borussia ihre Effizienz damit gegenüber der Vorsaison deutlich verbessert: 2012/13 waren durchschnittlich 45 Ecken für ein Tor nötig. Topwerte in der Ära Klopp (seit 2008) erzielte der BVB mit neun Toren nach Eckstößen in der Saison 2008/09 und acht Toren in der Saison 2011/12.
13.04.2014 - 17:29 Uhr
Quelle: www.derwesten.de
BVB überrumpelt Super-Bayern mit taktischer Meisterleistung
Dortmunds Erfolg hatte viele Gründe. Allerdings waren die wenigen Prozentpünktchen an Leistungseinbußen, die ein März-Meister im April mit auf den Rasen nimmt, beileibe nicht der gewichtigste.
[...]
Den Löwenanteil am Dortmunder Erfolg jedoch hatte wohl der Mann, der sich nach Abpfiff so Gentlemen-like in Understatement übte: Nach der geglückten Rochade zum 4-1-4-1 gegen Madrid offenbar in Experimentierlaune, bot Jürgen Klopp auf dem Papier zwar das gewohnte 4-2-3-1 auf, gönnte Bayern das Gros des Ballbesitzes, ließ Reus und Aubameyang aber über beinahe 70 Minuten so weit vorne pressen und Ballgewinne erzwingen, dass sich Martinez sich schon nach elf Minuten Gelb abholen musste, auf Münchner Seite generell kaum ein Aufbauspiel möglich war. Marco Reus: "Nur in der Art und Weise, wie wir es heute getan haben, kann man hier bestehen. Es war wichtig, dass wir früh attackiert haben, weit vorne die Ballgewinne hatten. Dann ist es nicht mehr so weit vor dem Tor, das war, glaube ich, heute der Schlüssel zum Erfolg."
[...]
Ein 4-2-3-1 mit latentem Hang zum 4-4-2. Oder so ähnlich. Aber auf jeden Fall erfolgreich, weil das alles zusammen mit sichtbarem Einsatzwillen auf den Rasen kam. In Zahlen: Dortmund (113,26) lief als Mannschaft fast acht Kilometer mehr als München (105,81).
Eine Analyse des Spiels gegen Bayern.
Dortmunds Erfolg hatte viele Gründe. Allerdings waren die wenigen Prozentpünktchen an Leistungseinbußen, die ein März-Meister im April mit auf den Rasen nimmt, beileibe nicht der gewichtigste.
[...]
Den Löwenanteil am Dortmunder Erfolg jedoch hatte wohl der Mann, der sich nach Abpfiff so Gentlemen-like in Understatement übte: Nach der geglückten Rochade zum 4-1-4-1 gegen Madrid offenbar in Experimentierlaune, bot Jürgen Klopp auf dem Papier zwar das gewohnte 4-2-3-1 auf, gönnte Bayern das Gros des Ballbesitzes, ließ Reus und Aubameyang aber über beinahe 70 Minuten so weit vorne pressen und Ballgewinne erzwingen, dass sich Martinez sich schon nach elf Minuten Gelb abholen musste, auf Münchner Seite generell kaum ein Aufbauspiel möglich war. Marco Reus: "Nur in der Art und Weise, wie wir es heute getan haben, kann man hier bestehen. Es war wichtig, dass wir früh attackiert haben, weit vorne die Ballgewinne hatten. Dann ist es nicht mehr so weit vor dem Tor, das war, glaube ich, heute der Schlüssel zum Erfolg."
[...]
Ein 4-2-3-1 mit latentem Hang zum 4-4-2. Oder so ähnlich. Aber auf jeden Fall erfolgreich, weil das alles zusammen mit sichtbarem Einsatzwillen auf den Rasen kam. In Zahlen: Dortmund (113,26) lief als Mannschaft fast acht Kilometer mehr als München (105,81).
11.07.2014 - 00:50 Uhr
Quelle: www.bild.de
Mit unbekümmertem Attacke-Fußball hat Dortmund in der Bundesliga und in Europa Maßstäbe gesetzt. Jetzt ist die Abwehr dran!
| Saison | Gegentore | Platz |
|---|---|---|
| 2013/14 | 38 Treffer | 2. |
| 2012/13 | 42 Treffer | 2. |
| 2011/12 | 26 Treffer | 1. |
| 2010/11 | 22 Treffer | 1. |
Recht hat er, die Zahlen sprechen eine deutlich Sprache, bin gespannt wie das in der kommenden Saison aussehen wird.
25.08.2014 - 21:24 Uhr
Quelle: spielverlagerung.de
Fazit: Leverkusen gewinnt gegen den BVB und zeigt, wie eine Mannschaft von Roger Schmidt agiert. Allerdings ist die Frage, wie lange sie in der Bundesliga ihre Intensität aufrechterhalten können. In der zweiten Halbzeit waren sie beispielsweise nicht mehr ganz so intensiv und auch taktisch in den Wechselwirkungen mit dem Gegner nicht mehr dermaßen effektiv. Der BVB kam mit fortschreitender Spieldauer besser ins Spiel und konstanter in die gegnerische Hälfte, sie interpretierten ihre Raute zuerst weiträumiger und asymmetrischer, danach stellten sie gänzlich auf ein 4-2-3-1/4-4-1-1 um. Letztlich war es aber ein Leverkusener Konter zu Spielende, der das Spiel entschied.
So jetzt hat RM von Spielverlagerung.de auch das Spiel taktisch analysiert.
15.12.2014 - 13:48 Uhr
Quelle: spielverlagerung.de
Fazit
Obwohl Hertha keine spektakuläre Vorstellung bot, schlugen sie die Borussen verdient und nicht durch Glück. Seit der dramatisch schwachen Partie in Frankfurt übertreffen sich die Dortmunder mit katastrophalen Leistungen in puncto Ballzirkulation. Die Spielweise hat sich den Ergebnissen angepasst, was die Krise nun wirklich gefährlich macht. Die Winterpause kann für den BVB nicht früh genug kommen.
Analyse zum Hertha Spiel. Obwohl Hertha keine spektakuläre Vorstellung bot, schlugen sie die Borussen verdient und nicht durch Glück. Seit der dramatisch schwachen Partie in Frankfurt übertreffen sich die Dortmunder mit katastrophalen Leistungen in puncto Ballzirkulation. Die Spielweise hat sich den Ergebnissen angepasst, was die Krise nun wirklich gefährlich macht. Die Winterpause kann für den BVB nicht früh genug kommen.
17.03.2015 - 15:56 Uhr
Quelle: spielverlagerung.de
180 Minuten ohne Tor – Dortmund spielt merkwürdiges Zeug gegen 4-4-2-Systeme. Eine genauere Betrachtung der strukturellen Grundlagen und Details.
Bisschen neuer Diskusionsstoff.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cyborgeagle am 17.03.2015 um 15:56 Uhr bearbeitet
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