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| Vereinsführung & Finanzen

03.07.2019 - 20:47 Uhr
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| Vereinsführung & Finanzen |#41
18.08.2020 - 22:41 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack

Ist es richtig, dass auch im Fall einer vorgezogenen Wahl, der neue Präsident erst zum 1. Juli das Amt antreten kann?


Nein, im Falle einer außerordentlichen Durchführung der Wahlen - sprich bei Wahlen, wo sich so ein Übergangsboard bilden muss - gilt dieses fixe Antrittsdatum nicht mehr. In diesem Fall darf und muss das nun neu gewählte Board in einem Zeitraum von 10 Kalendartagen ab der Erklärung des Wahlergebnisses das Amt übernehmen. Wenn also beispielsweise am 18. November ein Wahlergebnis verkündet werden würde (alles hypothetisch), dann müsste der Wahlsieger bis zum 28. November das Amt vom Übergangsboard übernehmen.

An diesem Beispiel lässt sich auch ganz gut ablesen, wie raffiniert diese Statuten doch konzipiert sind und zu welchen Umständen man welche Prioritäten festgelegt hat. Im Falle von außerordentlich durchgeführten Wahlen agiert ja bis zur Einsetzung des neu gewählten Boards dieses Übergangsboard, welches aber lediglich verwaltungstechnische Tätigkeiten übernimmt. Faktisch bleibt der Klub damit so gut wie handlungsunfähig, da aufgrund der fehlenden Legitimation fast gar keine eigenständigen Impulse vonseiten des Übergangsboards gesetzt werden dürfen.

Die Statuten sehen also in diesem Fall eine "Ausnahmeregelung" vor, die es in dieser außerordentlichen Lage einem neuen Board ermöglicht, relativ rasch tätig zu werden. Würde man hier hingegen ein "fixes" Antrittsdatum festlegen (wie den 1. Juli), dann bestünde die Gefahr, dass der Klub länger handlungsunfähig bleibt. Denn außerordentliche Wahlen können in jedem Zeitraum durchgeführt werden, sprich auch in einem Zeitraum, der weit vor dem 1. Juli liegt. Zwischen Wahlausgang und dem theoretischen Antritt am fixen Antrittstag würde dann aber ein nicht handlungsfähiges Board weiterhin tätig sein, was den Klub mehrere Monate lähmen könnte. Die Statuten sehen hier also eine Regelung vor, die gerade im Sinne der raschen Wiederaufnahme der Handlungsfähigkeit ausgerichtet ist und einen Amtsantritt vor dem 1. Juli ermöglicht.

Anders sieht das bei "ordentlich" durchgeführten Wahlen aus. In diesem Fall existiert ein fixer Zeitraum, in dem so eine Wahl stattfinden kann (15. März bis 15. Juni) und es existiert ebenso ein fixes Antrittsdatum für das neue Board (1. Juli). Der Klub bleibt dabei zu keinem Zeitpunkt handlungsunfähig, da bis zum 1. Juli das alte Board und danach das neue Board den Klub führt, wobei beide Boards dahingehend auch durch die Mitglieder legitimiert sind (was beim Übergangsboard ja nicht der Fall ist). Diese Problematik ist in diesem Fall also nicht vorhanden und es können andere Prioritäten festgelegt werden.

Dieser fixe Antrittsdatum am 1. Juli liegt nun in dem einfachen Umstand begründet, dass die Geschäftsjahre von Profiklubs in der Regel bis zum 30. Juni eines Kalendarjahres laufen. Würde man es nun erlauben, dass ein neu gewähltes Board kurz nach dessen Wahlsieg den Klub _mitten im laufenden Geschäftsjahr_ übernimmt, dann ist es nicht mehr so einfach feststellbar, wer die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres zu verantworten hat.

Als populäres Beispiel, das ja momentan auch aktuell ist und hier bereits mal besprochen wurde, lässt sich der Fall eines eventuellen Defizits anführen. Würde ein Board mitten im Geschäftsjahr, wo ein Defizit am Ende erwirtschaftet wird, ins Amt kommen, dann wird nicht ganz klar sein, wem man dieses Defizit überhaupt ankreiden muss. Das ist nämlich äußerst wichtig zu wissen, da das zuständige Board für Defizite über die gesamte Laufzeit haften muss. Haftet nun also das alte Board, welches zu Anfang des Geschäftsjahres da war (sprich, die haben es quasi von Anfang an verbockt)? Oder das neue Board, welches schlussendlich das Defizit zu veröffentlichen hat (sprich, die hätten zum Schluss hin ja noch etwas tun können, um dieses Defizit auszugleichen)?

Um hier also Rechtsstreitigkeiten und Unklarheiten vorzubeugen, sehen die Statuten bei "ordentlichen Wahlen" eine eindeutige Zuordnung des Geschäftsjahres gegenüber einer sportlichen Führung als prioritär an. Daher existiert auch im Sinne der eindeutigen Zuordnung genau diese Regelung in Zeiten, wo man dem Klub Handlungsfähigkeit bescheinigt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dinho10 am 18.08.2020 um 23:00 Uhr bearbeitet
| Vereinsführung & Finanzen |#42
28.08.2020 - 18:49 Uhr
Fonte aber nur auf Xavi zu reduzieren finde ich auch etwas zu einfach ausgedrückt. Der gute Mann hat laut eigener Aussage seine Wahl 7 Jahre vorbereitet und für den Club nen 10 Jahres Plan erstellt. Das hat aus meiner Sicht genug eigenständige Substanz um ne klare Vorstellung zu bekommen wie genau er dieses Ziel (den Club in die Zukunft führen) erreichen möchte. Xavi ist ja auch nicht der einzige Namenhafte Unterstützer aber das allein soll ja nicht entscheiden sein, wer geeignet ist diesen Verein zu führen.

Klar sind die Mitglieder am Ende des Tages gefragt was sie von dem ganzen halten aber persönlich hoffe ich einfach das nicht nach Namen,Sympathien oder sonstiges entschieden wird sondern was das beste für den Club ist. Die kommenden Jahre sind mit die wichtigsten der jüngeren Vergangenheit weil man nen Umbruch vor der Tür stehen hat. Selbst wenn Laporte gewinnt hoffe ich das Fonte ihm (gerne auch andersrum) mit Rat und Tat zur Seite steht unabhängig der offiziellen Positionen. Am Ende des Tages geht es ja um das Wohl dieses aus unsere Sicht besten Vereins der Welt und da sollte jeder seinen Teil dazu beitragen und nicht beleidigt auf Durchzug stellen (falls man die Wahl verliert).

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VISCA BARCA und MÉS QUE UN CLUB

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arcturiu am 28.08.2020 um 18:54 Uhr bearbeitet
| Vereinsführung & Finanzen |#43
17.09.2020 - 19:51 Uhr
Falls jetzt nicht 5000 Stimmen ungültig sind, hat man Phase 1 tatsächlich geschafft. Hätte ich nach der durchschnittlichen Wahlbeteiligung pro Tag niemals geglaubt, aber der letzte Tag hat viele Zweifler in die Wahllokale getrieben. +-6000 Stimmen alleine heute? Jetzt schon eine enorme Klatsche für Bartomeu, da sein Board ja die Grenze für Phase 1 deutlich angehoben hat und sie trotzdem erreicht wurde.

Irgendwann muss bei ihm doch eine Scham einsetzen, dass er von sich aus zurücktritt, oder muss man ihn wirklich aus dem Büro schmeißen......

Zitat von North_Dakota
Ich verstehe nicht so ganz, was man nun erreiche will....


Hier geht es denke ich einfach ums Prinzip. Jeder weitere Tag dieses Mannes als Präsident ist ein Hohn. Alle Skandale die in letzter Zeit auftraten waren unter seiner Verantwortung. Es kann nicht sein, dass andere dafür gerade stehen, er aber seine Zeit weiterhin absitzt.
| Vereinsführung & Finanzen |#44
18.09.2020 - 10:33 Uhr
Zitat von TT_Gamper

Hätte ich nach der durchschnittlichen Wahlbeteiligung pro Tag niemals geglaubt, aber der letzte Tag hat viele Zweifler in die Wahllokale getrieben. +-6000 Stimmen alleine heute?


Die letzten beiden Tage haben sicherlich viele Menschen noch mal zu den Checkpoints in Katalonien getrieben, aber retrospektiv lässt sich mittlerweile auch sagen, dass die "offizielle" Zahl der abgegebenen Stimmen über die ganze mocion de censura über immer etwas niedriger gelegen haben muss als es die tatsächliche Realität hergegeben hat. Das liegt hauptsächlich daran, dass mit diesen letzten beiden Tagen haufenweise Pakete mit mehreren Dutzenden bis sogar Hunderten von Stimmen außerhalb Barcelonas bzw. außerhalb Kataloniens kumuliert eintrafen und in den 12 Tagen zuvor natürlich nicht in den "offiziellen" Zahlen enthalten waren. Wenn all diese Pakete als Ganzes auf einen Schlag gerade in den letzten beiden Tagen eintreffen (und dieser Zeitpunkt war natürlich so geplant), dann schießen die Zahlen selbstverständlich ganz schnell in die Höhe.

Dieser fehlende Anteil an Stimmen sorgt dann natürlich auch dafür, dass sich viele Mitglieder nicht in falsche Hoffnungen wiegen können und die Stimmabgabe passieren lassen, weil ja ohnehin schon so viele Leute abgestimmt haben. Und das hat die Bewegung wirklich strategisch einwandfrei (!) durchgeführt (besser als so einige Kampagnen in der Politik), was gerade am letzten (Halb-)Tag deutlich wurde. Denn: dass man an einem Halbtag ca. 4500 Stimmen generiert (auch wenn es der letzte Tag war), ist natürlich absoluter Quatsch, aber das Communiqué, dass "gerade noch so" ein paar Stimmen auf die magische und stark propagierte Marke von 16520 fehlen, hat sicherlich noch mal einige Socios in die Checkpoints getrieben. Tatsächlich aber hat man zu dem Zeitpunkt mitsamt aller ausländischen Stimmen die 18 000 höchstwahrscheinlich schon deutlich überschritten gehabt.

Zu danken ist dieser Umstand erst mal dem absolut _wahnsinnigen_ Aufwand, den die Bewegung hier reingesteckt hat. Diese immensen Bemühungen mit Checkpoints auf der ganzen Welt und einer riesigen Kampagne, welche Corona-bedingt hauptsächlich über das (ausgezeichnet aufgebaute) Social-Media-Netzwerk durchgeführt wurde, kann man in Zeiten einer Pandemie nicht hoch genug einschätzen und haben die Hürden, welche Corona mit sich gebracht hat, locker überwinden lassen. Und das alles ohne irgendwelche mediale Unterstützung von zwei der größten katalanischen Zeitungen. Das ist tatsächlich nicht ganz so irrelevant, da die Kampagne hauptsächlich über Social Media geführt wurde und der durchschnittlich eher konservative Socio weiterhin tendenziell eher Zeitungsleser als Twitter-User ist. Und hinzu kommt noch die völlig ausgebliebene Unterstützung von Benedito und die halbherzige Unterstützung von Laporta, welche bei entsprechendem Engagement wie die Bewegung definitiv auch ihr annäherend volles Wählerpotenzial zu den Checkpoints hingetrieben hätten. Und on top hat man dann noch so Leute wie Giralt (der Initiator der mocion de censura gegen Laporta), welche die Sinnhaftigkeit dieses Misstrauensantrags öffentlich in Frage stellen (und damit potenzielle Mitglieder zweifeln lassen), da ja ohnehin bald Wahlen anstehen.

Mit all diesen Umständen trotzdem eine derartige Rekordzahl zu erreichen, nötigt mir den allergrößten Respekt ab. Wow, sage ich da nur. Mit einer solch intelligenten und engagierten Bewegung halte ich am entscheidenden "D-Day" Ende Oktober/Anfang November tatsächlich auch alles (!) für möglich. Die Bewegung hat ihre "Maschinerie" mit Blick auf diese Abstimmung bereits angeworfen und wird sicherlich auch hier eine kluge Strategie ausarbeiten, um die Chancen zu maximieren. Und für Font sowie Farré könnte die ganze Geschichte womöglich auch eine nette Profilierung mit Blick auf die anstehenden Wahlen gewesen sein. Auch nicht zu verachten.

Ach, zum Abschluss noch, weil ich es hier bereits ein paar Mal gelesen habe: In den nächsten maximal 10 Werktagen werden vom Klub nicht die Stimmen gezählt, sondern es muss innerhalb dieses Zeitraums ein Gremium gebildet werden, welches die Aufsicht über die Auszählung und den weiteren Ablauf der mocion de censura übernimmt. Dieses Gremium besteht aus zwei Board-Mitgliedern, den ersten beiden Unterzeichnern der aktuellen mocion (in diesem Fall Farré und der Sprecher dieser mocion, Marc Duch) und einem Delegierten des katalanischen Verbandes, welcher vom Verband ausgewählt wird und in diesem Gremium den Vorsitz übernimmt.

Hat sich dieses Gremium innerhalb dieser 10 Werktage gebildet, dann startet mit der Konstitution dieser Gruppe eine Periode von weiteren 10 Werktagen, wo die Stimmen eben ausgezählt werden, die Rechtmäßigkeit der Stimmen überprüft wird und die Frage geprüft wird, ob der Grund für diese mocion de censura rechtmäßig ist bzw. den Statuten entspricht.

Sprich, in Summe kann es nun maximal 20 Werktage dauern, bis wir das endgültige Ergebnis erfahren und auch endgültig wissen, ob Phase 2 auch offiziell eingeleitet werden kann (bei dieser Stimmenzahl spricht aber alles für Phase 2). Das wären in Summe 4 Wochen, also bis spätestens Mitte Oktober. Und bei dieser Anzahl an Stimmen halte ich es auch für absolut realistisch, dass sich das ganze bis tief in den Oktober hinein ziehen kann, bevor man weiterverfahren kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dinho10 am 18.09.2020 um 10:37 Uhr bearbeitet
| Vereinsführung & Finanzen |#45
05.10.2020 - 14:19 Uhr
Zitat von Dinho10

Was man an dieser Stelle aber als interessante Info verkünden kann: morgen soll das Board anscheinend die Zahlen der abgelaufenen Saison präsentieren. Unterm Strich bleibt ein Defizit von knapp unter 100 Mio. Euro übrig, wobei der Klub in den Lockdown-Monaten mehr als 120 Mio. Euro an Einnahmen verloren haben soll. Es ist nicht komplett sicher, ob die Mitglieder-Generalversammlung diese Zahlen tatsächlich absegnen wird.


Heute war es soweit. Die Zahlen der abgelaufenen Saison wurden tatsächlich präsentiert und sie sahen ähnlich konsternierend aus, wie sie vorhergesagt wurden. Hier ein kleiner Überblick:

- die Einnahmen fallen von vorhergesagten 1.059 Milliarden Euro auf 855 Mio. Euro (ein Minus von ca. 203 Mio)
- die größten Einnahmenverluste gab es beim Merchandise (von 369 Mio. auf 297 Mio.) sowie erwartungsgemäß bei den Stadioneinnahmen (von 230 Mio. auf 162 Mio.)
- bei den Transfers gab es einen Rückgang von 29 Mio. Euro (wie auch immer man _das_ berechnet haben will) und bei den TV-Einnahmen einen Rückgang um 35 Mio.
- die Ausgaben konnten infolgedessen "lediglich" von vorhergesagten 1.029 Milliarden Euro auf 955 Mio. Euro reduziert werden (Minus von 74 Mio. Euro)
- Gehälter wurden dabei von 679 Mio. auf 636 Mio. reduziert (Minus von 42 Mio. Euro) und Management-Ausgaben von 216 auf 181 Mio. Euro (Minus von 35 Mio.)
- unterm Strich ergibt sich daraus ein Betriebsergebnis ein Minus von 100 Mio. Euro. Vorhergesagt war ursprünglich ein Plus von 30 Mio., sprich man liegt 130 Mio. unter dem vorhergesagten Ergebnis ohne Covid-Einfluss
- Das Finanzergebnis, das bei -27 Mio. Euro gelegen hätte (ohne Covid wäre man da mit -28 Mio. nur minimal schlechter dran) konnte durch "Einnahmen" der Körperschaftssteuer aufgefangen werden. Ursprünglich hätte man eine Mio. an KSt bezahlen müssen, stattdessen aber erhielt man 31 Mio. Euro.
- Insgesamt ergibt sich daraus also ein Nettoergebnis von - 97 Mio. Euro. Ursprünglich hätte man einen leichten Gewinn von 2 Mio. Euro gemacht.

Das wär es fürs erste. Mehr wird sicherlich noch nachgereicht, aber als erster Überblick ist das schon ein bisschen etwas.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dinho10 am 05.10.2020 um 14:21 Uhr bearbeitet
| Vereinsführung & Finanzen |#46
31.10.2020 - 12:08 Uhr
Ist es nicht eine absolut nachvollziehbare Milchmädchenrechnung?

Man kalkuliert mit bspw. 1 Mrd Umsatz und 1 Mrd Ausgaben. Dann fallen durch Corona bspw. 200-300 Mio der Einnahmen weg (keine Zuschauer,...). Dann muss man auf der Ausgabenseite auch im großen Stil reduzieren. Dies lässt sich am einfachsten mit Gehaltsreduzierungen lösen. Oder man nimmt wieder neue Kredite auf, wo man alles bezahlt und die man langfristig zurückzahlt. Wäre auch nicht neu, Probleme in die Zukunft zu schieben.

Barca ist der Verein mit dem größten Umsatz, dem größten (leeren) Stadion, der größten Abhängigkeit vom nicht vorhandenen Tourismus und den größten Gehältern und Ausgaben. Nur logisch, dass Barca die Coronaphase vermutlich am härtesten trifft.

Für mich macht das alles total Sinn. Wurde natürlich gerne vom alten Board mitunter schön geredet. Mir scheinen viele den ernst der Lage nicht zu realisieren, wobei auch ich total sicher und davon überzeugt bin, dass man Lösungen findet. Im Zweifel muss man sich von teuren Spielern trennen. Es gibt genug Anlagevermögen und Spielraum im Verein. Auch ist Barca in nicht Corona-Zeiten eine Goldgrube.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Emu10 am 31.10.2020 um 12:12 Uhr bearbeitet
| Vereinsführung & Finanzen |#47
02.11.2020 - 13:01 Uhr
Im laskler Universum sind die alten verdieten Spieler die bösen. Auf dem Platz und abseits davon. Das ist einfach so. So lange da nicht nur u-25 Spieler auf dem Platz zaubern, trainiert von Pep, ist er nicht zufrieden. Um es mal ganz überspitzt auszudrücken.
| Vereinsführung & Finanzen |#48
02.11.2020 - 17:43 Uhr
@La-Masia

die Wichtigkeit des Umsatzes habe ich nicht klein gesprochen, nur ist sie eben nicht gleichzusetzen mit der Qualität des Wirtschaftens. Und genau da treffen sich unsere Ansichten, denn mit dem restlichen Post gehe ich zu 100% mit.

Dass wir diese Umsätze gemacht haben ist lobenswert, wie mit diesem Geld umgegangen wurde ist in höchstem Grade fahrlässig und zu kritisieren. Völlig unabhängig von der Pandemie.
| Vereinsführung & Finanzen |#49
02.11.2020 - 19:18 Uhr
- hohe Schulden
- 100 Millionen Einnahmen durch Spielerverkäufe in der Bilanz (auch ohne Corona ein Unsicherheitsfaktor)
- Diverse Bilanztricksereien (Neto, Pjanic) um ausgeglichen zu bleiben
- höchste Gehaltskosten
- kurzfristige Liquiditätsprobleme (Griezmann Transfer zb.)
- Messi Vertrag (verdient 10% des pre COVID(!) Umsatzes)

All das und noch einiges mehr deutet für mich darauf hin, dass wir auch in besseren Zeiten, trotz sprudelnder Einnahmen, auf der Rasierklinge balanciert und bilanziert haben. Entscheidend ist halt leider nicht nur wieviel man einnimmt, sondern vor allem was man mit der Marie am Ende anstellt. Und auf dieser Seite der Medaille schaut die Bilanz von Bartos Board leider verheerend aus.
| Vereinsführung & Finanzen |#50
25.01.2021 - 11:40 Uhr
Jedoch gehört es seit Jahren dazu, gewisse Spieler hierher zu holen, die man später mit FC Barcelona im CV mit Gewinn zu verkaufen, das versteht sich doch von selbst. Nicht jedes hoffnungsvolles Talent wird es hier schaffen.
Man denke an die Gomes, Mina, Malcom, Digne und Co. .

Es war glaub ich niemals das Ziel einen Suarez mit Gewinn zu verkaufen oder es war bei dem Kauf von Vidal ebenfalls klar, dass dies wohl net geschehen wird.

Wenn es einen guten zugekauften Kaderspieler gibt, der von einem La Masia Spieler überholt wird, dann sollte man den zugekauften Spieler verkaufen. Manche Perspektivspieler können der Umgebung FC Barcelonas nicht stand halten, die gilt es rechtzeitig abzugeben.

Definitiv hat man in den letzten 2-3 Jahren böse Transfers gemacht, insbesondere die Gehälter, die man bereit war zu zahlen.

Kadertechnisch ist man mMn nach auf einem guten Weg. Man muss nun unnötige und teure Spieler loswerden, das wird nicht einfach, mit punktueller Verstärkung können wir die finanziellen Probleme aber sportlich auffangen, dazu fehlt kadertechnisch nicht viel.

•     •     •

Wunschkader - FC Barcelona 2024/2025

Ter Stegen (32) - Cancelo (30), Araujo (25), Kounde (25), Balde (20) - Rodri (28), De Jong (27), Pedri (21) - Fati (21), Roque (21), Yamal (17)

Pena (25) - RV BU, Eric (23), Inigo (33), LV BU - Romeu (32), Gündogan (33), Gavi (20) - LF BU, Torres (24), Raphinha (27)

+ Fermin (21), Cubarsi (17), Casado (20)
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